DE69838896T2 - Kontaktzungenträger für Nachrichtenstecker - Google Patents

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf das Gebiet der modulartigen Kommunikationsstecker zum Abschließen von Kabeln oder Leitern.
  • Beschreibung des einschlägiges Standes der Technik
  • In der Telekommunikationsindustrie werden modulartige, steckerartige Verbinder häufig verwendet, um Teilnehmer-Endgeräte (Customer Premise Equipment bzw. CPE-Geräte), wie zum Beispiel Telefone oder Computer, mit einer Buchse in einem weiteren Teilnehmer-Endgerät, wie zum Beispiel einem Modem oder in einem Wandanschlussblock zu verbinden. Diese modulartigen Stecker schließen im Wesentlichen zwei Arten von Kabeln oder Leitungen ab: Bandkabel sowie standardmäßige runde oder ummantelte Kabel.
  • Bei Bandkabeln sind die sich durch diese hindurch erstreckenden Leiter im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet, wobei sie über die gesamte Länge des Kabels im Wesentlichen parallel zueinander nebeneinander herlaufen. Die einzelnen Leiter können ihre eigene Isolierung aufweisen oder können durch in dem Mantel des eigentlichen Bandkabels gebildete Kanäle voneinander getrennt sein, wobei das Bandkabel die erforderliche Isolierung schafft. Im Gegensatz dazu können die in einem standardmäßigen runden Kabel untergebrachten Leiter in einer zufälligen oder beabsichtigen Anordnung vorgesehen sein, wobei die Leiter miteinander verdrillt sind oder umeinander gewickelt sind und ihre relativen Positionen über die Kabellänge hinweg ändern.
  • Traditionelle modulartige Stecker sind zum Abschließen von Bandkabeln gut geeignet. Typischerweise haben diese Kabel eine dielektrische Struktur, beispielsweise aus Kunststoff, wobei ein Satz von Anschlüssen Seite an Seite in einem Satz von Rinnen oder Kanälen in dem Steckerkörper angebracht ist, sodass die Anschlüsse mit der Konfiguration der Leiter in dem damit verbundenen Kabel übereinstimmen. Wenn der Stecker in eine Buchse eingesteckt wird, treten die Anschlüsse mit Buchsenfedern im Inneren der Buchse in elektrischen Eingriff, um die Verbindung fertig zu stellen.
  • Ein allgemeines Problem, das sich bei diesen modulartigen Steckern findet, besteht darin, dass sich die Leiter von den Anschlüssen im Inneren der Steckerkonstruktion entfernen oder wegziehen lassen. Dies kann durch Personen hervorgerufen werden, die beim unkorrekten Entfernen des Steckers aus einer Buchse fälschlicherweise an dem Kabel ziehen oder es kann lediglich durch häufige Verwendung entstehen. Zum Abschwächen der Spannungsbelastung an den Verbindungen zwischen den Leitern und den Steckeranschlüssen haben frühere Erfinder bereits ein Verankerungselement in dem Gehäuse der dielektrischen Struktur vorgesehen. Bei diesen Ausbildungen beinhaltet die dielektrische Struktur, das heißt, der Stecker, eine Kammer zum Aufnehmen des Kabels. Das Kabel wird dann in der Kammer befestigt, indem durch das Verankerungselement in Verbindung mit einer oder mehreren der Kammerwände Druck auf den Kabelmantel ausgeübt wird. Die US Patente Nr. 5 186 649 und 4 002 392 von Fortner et al. und Hardesty zeigen Beispiele von derartigen Zugentlastungsvorrichtungen.
  • Während diese modulartigen Stecker zur Schaffung von Zugentlastung für Bandkabel wirksam sind, bestehen bei standardmäßigen runden Kabeln oder Schnüren zusätzliche Zugentlastungsprobleme. Zum Abschließen eines runden Kabels, das vier Paare von Leitern enthält, mittels eines vorhandenen modulartigen Steckers sind zum Beispiel folgende Schritte notwendig: Als erstes muss der Kabelmantel oder Schnurmantel entfernt werden, damit man Zugang zu den umschlossenen Leitern erhält. Da die Leiter in einem Leiterpaar im Allgemeinen miteinander verdrillt sind, muss als nächstes die Verdrillung aufgehoben werden, und die Leiter müssen derart orientiert werden, dass sie mit der erforderlichen Schnittstelle ausgerichtet sind. Das Ausfluchten der Leiter beinhaltet normalerweise das Auftrennen der Leiter in mindestens einem der Paare sowie das Verlegen von diesen über oder unter Leitern von anderen Paaren, während alle Leiter in ei ner Ebene Seite an Seite orientiert werden. Sobald die Leiter in einer Ebene fluchtend angeordnet sind, können sie mit den Anschlüssen in dem Stecker verbunden werden. Der Orientierungsvorgang kann jedoch dazu führen, dass verschiedene Leiter von unterschiedlichen Paaren einander kreuzen, sodass es zu Nebensprechen unter den mehreren Leiterpaaren kommt.
  • Dieser Vorgang zum Abschließen eines runden Kabels bringt beträchtliche Variabilität in den Vorgang zum Verbinden der Leiter mit den Steckeranschlüssen ein und verursacht zusätzliche Spannungsbelastung an den Verbindungen zwischen den Leitern und den Steckeranschlüssen. Da die einzelnen Leiter in einem Leiterpaar häufig miteinander verdrillt sind und die eigentlichen Leiterpaare ebenfalls häufig umeinander gedreht sind, ändert sich die Leiterkonfiguration, die ein Techniker beim Aufschneidens des Kabels sieht, auf der Basis der Längsposition des Schnitts in dem Kabel. Daher muss der Techniker als erstes für jede Anordnung die Orientierung des Kabels bestimmen und anschließend die vorstehend genannten Schritte ausführen, um diese Orientierung in ein allgemein planares Muster Seite an Seite umzusetzen, um eine Übereinstimmung mit der Konfiguration der Anschlüsse in dem Stecker zu erzielen. Ferner stellt die Notwendigkeit zum Auftrennen der Leiter in mindestens einem der Paare, wobei es sich um einen Industriestandard handelt, eine weitere potenzielle Fehlerquelle beim Herstellen der Verbindungen mit den Steckeranschlüssen dar. Das Orientieren der Leiterpositionen von einer im Wesentlichen kreisförmigen Anordnung in eine planare Anordnung führt außerdem zu zusätzlicher Spannungsbelastung bei den Leiter-Anschluss-Verbindungen.
  • Das US-Patent Nr. 5 496 196 von Winfried Schachtebeck offenbart einen Kabelverbinder, bei dem die Verbinderanschlüsse in einem kreisförmigen Muster angeordnet sind, um eine engere Übereinstimmung mit der Anordnung der in einem runden Kabel gehaltenen Leiter zu erzielen. Die Schachtebeck-Erfindung versucht jedoch, jedoch einzelnen Leiter zu isolieren und macht somit erforderlich, dass alle Leiterpaare vor dem Anschluss an den Verbinder aufgetrennt werden.
  • Ein weiteres Problem, das modulartige, mit Steckern abgeschlossene Kabeln jedes Typs heimsucht, besteht in dem Nebensprechen zwischen Kommunikationskanälen, die durch die Leiterpaare gebildet werden. Die Buchsenfedern, Leiter und die Steckeranschlüsse in der Nähe der Buchsenfedern sind im Allgemeinen sehr nahe beieinander vorgesehen und einander ausgesetzt, sodass die Möglichkeit besteht, dass elektrische Signale von einem Kanal, das heißt, einem Leiterpaar, mit einem weiteren Kanal gekoppelt werden, das heißt, Nebensprechen entsteht. Nebensprechen wird besonders ausgeprägt, wenn die Leiter Hochfrequenzsignale führen, und beeinträchtigt die Signalqualität sowie das allgemeine Leistungsvermögen hinsichtlich Rauschen. Darüber hinaus ist es häufig schwierig, einen korrekten leitfähigen Kontakt zwischen den Buchsenfedern und den Leitern herzustellen, wobei dies ebenfalls eine Quelle für Rauschen bilden kann.
  • Ferner sind die wirtschaftlichen Gesichtspunkte der beim Stand der Technik vorhandenen Notwendigkeit, dass der Monteur die verdrillten Paare der Leiter voneinander trennt und diese zu ihren korrekten Anschlüssen in dem Stecker führt, von beträchtlichem Gewicht. Selbst wenn der Monteur, Verspleißer oder eine andere Bedienungsperson bei der Anordnung der Leiter akkurat arbeitet, ist der Zeitaufwand zum Erzielen einer derartigen Genauigkeit beträchtlich. An einem einzigen Arbeitstag kann sich somit die zum korrekten Verlegen der Leiter aufgebrachte Zeit zu einer langen Zeitdauer und somit viel Geld zusammenaddieren. In Fällen, in denen es erwünscht ist, tausende von derartigen Verbindungen täglich auszuführen, wobei dies die Arbeit von zumindest hunderten Monteuren beinhaltet, ist ferner auch zu erkennen, dass jegliche Reduzierung der beim Montieren des Steckers aufgewendeten Zeit eine beträchtlich wirtschaftliche Bedeutung haben kann.
  • Weitere Beispiele von Anordnungen des Standes der Technik finden sich in dem US-Patent Nr. 4 040 699 und der EP-A-0 583111 .
  • Es besteht daher ein Bedarf für einen modulartigen Stecker für hohe Frequenz, der zum Abschließen eines standardmäßigen runden Kabels geeignet ist und der eine unkomplizierte Schnittstelle zwischen den Leitern in dem Kabel und den Steckeranschlüssen schafft, wobei beträchtlich weniger Montagezeit als bisher erforderlich ist und gleichzeitig eine Zugentlastung für das Kabel geschaffen wird. Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass ein solcher Stecker Nebensprechen durch selektive Abstimmung bzw. Einstellung optimieren kann. In diesem Zusammenhang ist unter Optimierung eine Reduzierung des Nebensprechens in dem Stecker oder die Schaffung eines vorbestimmten Pegels an Nebensprechen zu verstehen, um eine Anpassung an die Erfordernisse einer Buchse zu schaffen, die zum Eliminieren eines erwarteten Nebensprech-Pegels ausgebildet ist.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Kontaktmesser-Trägeranordnung gemäß Anspruch 1 geschaffen.
  • Die vorliegende Erfindung dient zur Verwendung bei einem Kommunikationsstecker für hohe Frequenz, der mehrere Merkmale beinhaltet, die darauf abzielen, zumindest einige der vorstehend erläuterten Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, und der in einem großen Umfang die vorstehend genannten Zielsetzungen erfüllt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden diese Mängel bei einem Kommunikationsstecker überwunden, der aus zwei Gehäusekomponenten besteht: Einer Buchsenschnittstellen-Gehäusekomponente und einer Zugentlastungsgehäusekomponente. Die Buchsenschnittstellen-Gehäusekomponente ist dazu ausgebildet, den Buchsentyp zu ergänzen, in den der Stecker eingesetzt wird, und besitzt eine Mehrzahl von Schlitzen zum Aufnehmen der Buchsenfedern, die in ihrer oberen Oberfläche ausgebildet sind. Die Zugentlastungsgehäusekomponente nimmt das Kabel auf, das die abzuschließenden Leiter enthält, und wird an der Buchsenschnittstellen-Gehäusekomponente angebracht.
  • Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um einen Kontaktmesser-Träger, der bei montiertem Stecker in den beiden Gehäusekomponenten eingeschlossen ist. Im Spezielleren weist der Kontaktmesser-Träger eine Mehrzahl von Nuten oder Kanälen auf, die sowohl an seiner oberen Oberfläche als auch an seiner unteren Oberfläche angeordnet sind, um eine Vielzahl von elektrisch leitfähigen Kontaktmessern aufzunehmen. Das eine Ende von jedem der Messer ist zum Herstellen einer Schnittstelle mit einem Leiter von einem Kabel konfiguriert. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Leiter-Schnittstellenende von jedem der Messer als die Isolierung verdrängender Verbinder (IDC) konfiguriert. Das andere Ende von jedem der Messer ist als Buchsenschnittstelle konfiguriert und dient zur elektrischen Verbindung mit einer Buchsenfeder, wobei es zum Bilden eines Festlegeschlitzes gegabelt ausgebildet ist.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung platzieren die Nuten in dem Messerträger die Leiter-Schnittstellenenden der Messer in einer im Wesentlichen kreisförmigen oder radialen Anordnung. Vorteilhafterweise ist die kreisförmige Anordnung an die allgemeine Konfiguration der Leiter in einem runden Kabel eng angepasst, um dadurch die Notwendigkeit zu reduzieren oder zu eliminieren, Leiter in eine lineare Anordnung Seite an Seite zu verbringen, wie dies beim Stand der Technik typisch ist.
  • Zum Abschließen von Kabeln, die in Paaren angeordnete Leiter führen, positionieren die Nuten in dem Messerträger die Leiter-Schnittstellenenden der Messer paarweise in einer kreisförmigen oder radialen Anordnung, um eine Entsprechung mit den Leiterpaaren in einem runden Kabel herzustellen. Anstelle der Notwendigkeit eines Auftrennens irgendeines Leiterpaares an dem Leiter-Schnittstellenende der Messer, sorgt der Messerträger in Verbindung mit den Messern für ein Führen der Leiter von der kreisförmigen Anordnung an dem Leiter-Schnittstellenende in eine lineare, Seite an Seite befindliche Anordnung an dem Buchsen-Schnittstellenende der Messer. Beim Stand der Technik besteht bei dem Vorgang des Auftrennens eines Leiterpaares über andere Leiter hinweg durch einen Techniker die Gefahr, dass elektrische Interferenz (das heißt, Nebensprechen) zwischen den Leitern entsteht. Darüber hinaus nehmen Montagetechniker häufig eine inkorrekte Positionierung von Leitern vor, wenn sie Leiterpaare auftrennen, sodass es zu offensichtlichen Signaldefekten oder Kanaldefekten kommt. Beim Überführen der kreisförmigen Anordnung in eine lineare Anordnung, wie dies vorstehend erläutert worden ist, sorgt die vorliegende Erfindung sowohl für Kosteneinsparungen als auch für eine Steigerung bei der Zuverlässigkeit der Kommuni kationsstecker, während gleichzeitig der Beitrag des Monteurs hierbei minimiert wird. Der Monteur muss lediglich die Paare voneinander sowie die beiden Leiter jedes Paares voneinander separieren und diese in den korrekten Festlegenuten an dem proximalen Ende des Zugentlastungsgehäuses platzieren, um auf diese Weise eine strukturierte radiale Anordnung von Leitern zu schaffen, mit denen die in Anordnung befindlichen Messerenden des die Isolierung verdrängenden Verbinders in Verbindung treten, wenn das Zugentlastungsgehäuse und der Träger zusammengedrückt werden. Die Kanäle in dem Träger führen die Messer zu der linearen Anordnung an dem Buchsen-Schnittstellenende von diesem, wobei in dieser Anordnung bestimmte der einzelnen Leiterpaare entsprechend dem Standard aufgeteilt sind. Bei einer linearen Anordnung von 8 Anschlüssen, wie diese durch die Messerenden definiert ist, sind somit Anschlüsse 1 und 2, die ein Paar II darstellen, einander benachbart, wie dies auch für Anschlüsse 4 und 5 (Paar I) sowie 7 und 8 (Paar IV) gilt, doch die Anschlüsse 3 und 6 (Paar III) sind durch die Anschlüsse 4 und 5 voneinander getrennt. Dieses Auftrennen des Paares III findet in dem Träger mittels der neuartigen Kanal-Konfigurationen zum Führen der Messer statt. Dem Monteur wird somit kein Auftrennen der Paare abverlangt, insofern als das Auftrennen in dem Träger stattfindet.
  • Weitere Vorteile erschließen sich bei Betrachtung der nachfolgenden Beschreibungen und den Zeichnungen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht des Hochfrequenz-Kommunikationssteckers gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine auseinandergezogene Ansicht des Hochfrequenz-Kommunikationssteckers gemäß der vorliegenden Erfindung unter Darstellung des Buchsenschnittstellen-Gehäu ses, des Zugentlastungsgehäuses, des Messerträgers und der abstimmbaren Messer;
  • 3 eine Perspektivansicht des Buchsen-Schnittstellen-Gehäuses;
  • 4 eine Perspektivansicht des Zugentlastungsgehäuses;
  • 5a eine Frontaufrissansicht des Zugentlastungsgehäuses unter Darstellung der Kanäle zum Aufnehmen der einzelnen Leiter und der Messer;
  • 5b eine Seitenaufrissansicht von einer Seite des Zugentlastungsgehäuses unter Darstellung der Position der Verankerungsleiste;
  • 5c eine rückseitige Aufrissansicht des Zugentlastungsgehäuses unter Darstellung des Endes, an dem das Kabel oder die Schnur in das Gehäuse eintritt;
  • 5d eine Draufsicht auf das Zugentlastungsgehäuse unter Darstellung der Oberseite des Gehäuses;
  • 5e eine im Schnitt dargestellte Detailansicht der Verankerungsleiste in Eingriff mit einem Kabel oder einer Schnur;
  • 6 eine Perspektivansicht der abstimmbaren Messer bei ihrer Orientierung bei Anordnung in dem Buchsenschnittstellen-Gehäuse;
  • 7a eine Draufsicht auf die abstimmbaren Messer;
  • 7b eine Seitenaufrissansicht der abstimmbaren Messer unter Darstellung der elektrisch signifikanten Bereiche zusammen mit der Beziehung der Messer zu der Festlegeleiste;
  • 7c eine Frontaufrissansicht unter Darstellung der Leiterverbindungs-Schnittstellenenden der Messer;
  • 8 eine Perspektivansicht des Messerträgers zum Führen und Halten der Messer;
  • 9 eine Perspektivansicht unter Darstellung der Beziehung zwischen den abstimmbaren Messern und dem Messerträger;
  • 10 eine Perspektivansicht von der Rückseite der in dem Messerträger positionierten abstimmbaren Messer;
  • 11 eine Perspektivansicht der in dem Messerträger positionierten abstimmbaren Messer;
  • 12 eine im Schnitt dargestellte Aufrissansicht des Buchsenfedergehäuses; und
  • 13 eine Frontaufrissansicht des Buchsenfedergehäuses gemäß der Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Hochfrequenz-Kommunikationssteckers gemäß der vorliegenden Erfindung ist in 1 dargestellt. Der Hochfrequenz-Kommunikationsstecker 12 beinhaltet zwei Gehäusehauptkomponenten: Ein Buchsenschnittschnellengehäuse 15 und ein Zugentlastungsgehäuse 30, die beide vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoffmaterial gebildet sind. Das Buchsenschnittstellengehäuse 15 weist einen im Wesentlichen hohlen Mantel mit Seitenwänden sowie einer oberen und einer unteren Wand auf und enthält eine Mehrzahl von Schlitzen 17 in dem einen Ende zum Aufnehmen von Buchsenfedern, die in einem Wandanschlussblock oder einer anderen Vorrichtung mit einer Buchsenschnittstelle (siehe 3) enthalten sind. Die Anzahl der Schlitze 17 und die Abmessungen des Buchsenschnittstellengehäuses 15 sind von der Anzahl der abzuschließenden und/oder zu verbindenden Leiter sowie von der Form der Buchse in dem Anschlussblock abhängig. Für die meisten Anwendungen bleibt die allgemeine Formgebung des Buchsenschnittstellengehäuses 15 mit der Anzahl der Schlitze konsistent, und die Gesamtbreite von diesem variiert in Relation zu der Anzahl von Leitern. Zum Befestigen des Kommunikationssteckers 12 in einer Buchse beinhaltet das Buchsenschnittstellengehäuse 15 ein federnd nachgiebiges Verriegelungselement 19 sowie einen sich von seiner unteren Oberfläche wegerstreckenden Verriegelungsarm 21. Da das Verriegelungselement 19 nur an einem Ende an dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 befestigt ist, kann eine Hebelwirkung auf den Arm 21 aufgebracht werden, um Verriegelungsränder 23 anzuheben oder abzusenken. Beim Einsetzen des Buchsenschnittstellengehäuses 15 in eine Buchse kann Druck auf den Arm 21 für ein einfaches Einführen von diesem aufgebracht werden, wobei bei Aufheben des Drucks der Arm 21 und die Verriegelungsränder 23 in die Verriegelungsposition zurückkehren können. Sobald das Buchsenschnittstellengehäuse 15 in der Buchse angeordnet ist, kann der Arm 21 gelöst werden, sodass die Verriegelungsränder 23 hinter einer Platte gehalten werden, die die Front der Buchse bildet, wie dies bei derartigen Buchsen allgemein Standard ist, um dadurch die Verbindung zu sichern. In ähnlicher Weise kann das Buchsenschnittstellengehäuse 15 durch Hebelwirkung auf den Arm 21 gelöst werden, um dadurch die Verriegelungsränder 23 von hinter der Buchsenplatte zu lösen, sodass das Buchsenschnittstellengehäuse 15 entfernt werden kann.
  • Bei der zweiten Hauptgehäusekomponente handelt es sich um das Zugentlastungsgehäuse 30, das vorzugsweise aus geeignetem Kunststoffmaterial besteht. Das Zugentlastungsgehäuse 30 weist eine rechteckige Öffnung 36 auf, die Zugang für ein Kabel oder eine Schnur zulässt, das bzw. die die abzuschließenden Leiter trägt. Die obere Oberfläche des Zugentlastungsgehäuses 30 beinhaltet eine Öffnung 40, die beim Schaffen der Zugentlastungsfunktion beteiligt ist, wie dies im Folgenden noch ausführlicher beschrieben wird. Zwei seitliche Öffnungen 25 werden zum Befestigen des Zugentlastungsgehäuses 30 an dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 verwendet. Ein zweites Paar seitlicher Öffnungen 26 wird zum Befestigen eines Trägers 84 (siehe 2) an dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 verwendet. Diese beiden Verbindungen werden im Folgenden noch erläutert. Zum einfachen Entfernen des Kommunikationssteckers 12 aus einer Buchse erstreckt sich eine Auslöseeinrichtung 32 von der unteren Oberfläche des Zugentlastungsgehäuses 30 weg, und zwar in den Arm 21 überlappenden Weise, wenn die beiden Gehäusekomponenten 15 und 30 miteinander verbunden sind, wie dies aus 1 ersichtlich ist. Diese Überlappung ermöglicht eine Betätigung des Arms 21 über den auf die Auslöseeinrichtung 32 wirkenden Druck, wodurch wiederum der Arm 21 in die Entriegelungsposition niedergedrückt wird, wobei dies für den Benutzer auf Grund seiner Lage zu dem Kabelende des Kommunikationssteckers 12 hin bequemer ist. Zweckdienlicherweise bildet die Auslöseeinrichtung 32 eine wichtige Einrichtung zum Verhindern eines Verhedderns für den Arm 21. Für viele Computer oder Kommunikationsvorrichtungen ist es nicht ungewöhnlich, dass diese gemeinsam verwendet werden. Dies kann jedoch häufig zu einer unübersichtlich großen Anzahl von Kabeln und elektrischen Schnüren führen. Leider hat der Arm 21 eine Tendenz zum Einschließen von anderen Kabeln oder Schnüren zwischen sich und dem Steckerkörper, sodass eine Beschädigung des Arms 21 oder insgesamt ein Abbrechen des Arms 21 resultieren kann. Mit der Überlappung des Arms 21 hält jedoch die Auslöseeinrichtung 32 andere Kabel oder Schnüre davon ab, sich entweder zwischen dem Arm 21 oder der Auslöseeinrichtung 32 und dem Steckerkörper einzunisten, sodass möglicherweise schädliche Verhedderungen in wirksamer Weise verhindert werden.
  • Unter Bezugnahme auf 2 sind die inneren Komponenten des Kommunikationssteckers 12 dargestellt. Zwischen den beiden Gehäusekomponenten 15 und 30 ist ein Träger 84 festgehalten, der zum Tragen von einer Mehrzahl von abstimmbaren bzw. einstellbaren Messern 70 mit Kanälen oder Nuten versehen ist. Zum Befestigen des Trägers 84 an dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 bein haltet der Träger 84 ein Paar Arretierelemente 87, die am besten in 8 gezeigt sind (wobei nur ein Arretierelement dargestellt ist), die zum Aufnehmen in Öffnungen 26 in dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 konfiguriert sind. Die abstimmbaren Messer 70 besitzen sowohl ein die Isolierung verdrängendes Verbindungsende 72 zur elektrischen Verbindung mit Leitern von dem Kabel als auch ein Buchsenschnittstellenende 78 zur elektrischen Verbindung mit Buchsenfedern in der Buchse. Die abstimmbaren Messer 70 sind in den Nuten 86 des Messerträgers 84 derart positioniert, dass die die Isolierung verdrängenden Verbindungsenden 72 in Richtung auf das Zugentlastungsgehäuse 30 positioniert sind und die Buchsenschnittstellenenden 78 in Richtung auf das Buchsenschnittstellengehäuse 15 zur Ausrichtung in den Schlitzen 17 des Gehäuses 15 positioniert sind. 3 veranschaulicht die Orientierung der Messer 70, wenn der Träger 84 in das Gehäuse 15 eingesetzt ist.
  • Zugentlastungsgehäuse
  • Das Zugentlastungsgehäuse 30 wird nun in erster Linie unter Bezugnahme auf die 4 und 5 beschrieben. Das Gehäuse 30 ist dazu ausgebildet, ein Kabel, das abzuschließende Leiter führt, durch die rechteckige Öffnung 36 (siehe 1) sowie durch eine Passage 34 hindurch in einer kreisförmigen Kabelpassage 38 aufzunehmen (siehe 5c). Die kreisförmige Passage 38 ist zum Aufnehmen eines runden Kabels ausgebildet, das in einer im Wesentlichen kreisförmigen Weise angeordnete Leiter führt. Mittels der rechteckigen Öffnung 36 kann jedoch auch ein Bandkabel angeschlossen werden, indem der äußere Mantel von diesem entfernt wird und nur die umschlossenen bzw. isolierten Leiter durch die kreisförmige Passage 38 hindurchgeführt werden.
  • Die kreisförmige Passage 38 umgebend sowie sich von dem Stirnende des Gehäuses wegerstreckend, ist eine Mehrzahl von Vorsprüngen oder Zinken vorhanden, die Trennungszinken 46 und Leiterseparierzinken 48 aufweisen. Wie am besten in 5a zu sehen ist, bilden diese Zinken eine Mehrzahl von Leitersteuerkanälen 50 zum Aufnehmen der isolieren Leiter von dem Kabel. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Konstruktion der Zinken derart ausgebildet, dass ein Kabel mit acht Leitern abgeschlossen wird, wobei das Kabel aus vier Leiterpaaren besteht. Jedes Leiterpaar führt natürlich zu einer separaten Ecke, wobei Leiterseparierzinken 48 einen Leiter von dem anderen Leiter in dem gleichen Paar separieren und Trennungszinken 46 die Leiterpaare voneinander trennen. Die Trennungszinken 46 sind vorzugsweise größer als die Leiterseparterzinken 48, um das Potenzial für Nebensprech-Interferenz zwischen den Leiterpaaren zu minimieren. Zusätzlich zu der Bildung von Leitersteuerkanälen 50 bilden die gegabelten Zinken auch die Isolierung verdrängende Verbindungssteuerkanäle 52 zum Aufnehmen der die Isolierung verdrängenden Verbindungsenden 72 der abstimmbaref Messer 70 (siehe 7 und 9), die eine elektrische Verbindung mit den Kabelleitern herstellen. Die abstimmbaren Messer 70 und deren die Isolierung verdrängenden Verbindungsenden 72 werden im Folgenden noch ausführlicher erläutert.
  • Wie in 5a zu sehen ist, führt die Positionierung von Leiterpaaren in Richtung auf separate Ecken zu einer im Wesentlichen radialen oder kreisförmigen Anordnung. Diese kreisförmige Ausbildung ist zum Anschließen von runden Kabeln besonders vorteilhaft, da die Leiter bereits in einer im Allgemeinen runden Weise angeordnet sind. Wie vorstehend beschrieben worden ist, besteht ein Problem, mit dem ein Monteur beim Abschließen von einem runden Kabel konfrontiert ist, in dem Führen von Leiterpaaren von ihren Positionen in dem Kabel in eine lineare Anordnung für die Verbindung mit einem modulartigen Stecker. Die kreisförmige Ausbildung der vorliegenden Erfindung erlaubt einem Techniker eine bloße Rotationsbewegung des Kabels, bis die Leiter mit den gewünschten Leitersteuerkanälen 50 ausgerichtet sind, ohne dass die Leiter einander überkreuzen. Darüber hinaus vermindert die kreisförmige Ausbildung die Variabilität beim Abschließen eines Kabels auf Grund der Definition der Position der einzelnen Leiter in dem Raum über die Steuerkanäle 50. Jedes Drahtpaar bedient einen anderen Signalkanal, und die Drahtpaare lassen sich in einfacher Weise identifizieren, beispielsweise durch Farbcodierung, sodass sie in der radialen Anordnung korrekt platziert werden können, um eine Verbindung mit den entsprechenden Messern herzustellen (siehe zum Beispiel 7a und 7c).
  • Ein weiterer Vorteil des Zugentlastungsgehäuses 30 besteht darin, dass keines der Leiterpaare aufgetrennt werden muss, das heißt, jeder Leiter des Paares zu einem anderen Ort geführt werden muss, wenn der Anschließvorgang an den Steuerkanälen 50 stattfindet. Wie im Folgenden noch klar wird, erreichen die abstimmbaren Messer 70 und der Träger 84 den Übergang von einer kreisförmigen Anordnung der Leiter in eine lineare, Seite an Seite liegende Anordnung der Buchsenfederkontakte. Durch das Eliminieren der Notwendigkeit seitens des Monteurs, eines der Leiterpaare aufzutrennen und dadurch Überkreuzungen zu bilden, werden noch zuverlässigere Verbindungen durch Eliminieren dieses Zuordnungsvorgangs geschaffen. Insofern als das Zugentlastungsgehäuse 30 eine Leiterschnittstelle bildet, die eine minimale Störung gegenüber der radialen Anordnung der Leiter von dem kreisförmigen Kabel erforderlich macht und Trennungszinken 46 zum weitestmöglichen Trennen von Leiterpaaren voneinander verwendet werden, ist Nebensprechen zwischen den Leitern auf einem Minimum gehalten, wodurch wiederum die Signal-Rausch-Verhältnisse für die Leiterpaare maximiert werden.
  • Das Zugentlastungsgehäuse 30 schafft über eine Verankerungsleiste 42 eine Zugentlastung für ein angeschlossenes Kabel. Die Verankerungsleiste 42, die eine Oberfläche 41 zum Angreifen an dem Kabel aufweist, ist zu Beginn in einer Öffnung oder Kammer 40 oben in dem Zugentlastungsgehäuse 30 positioniert. Wie in den 5b und 5e gezeigt ist, ist die Verankerungsleiste 42 in dieser außer Betrieb befindlichen Position in der Öffnung 40 über ein Gelenk 43 und zeitweise vorhandene seitliche Laschen (nicht gezeigt) abgestützt, die sich von den die Öffnung 40 bildenden Wänden wegerstrecken. Wenn das Kabel in der Passage 34 in Position ist und bereit für die Befestigung ist, wird durch den Monteur oder die Bedienungsperson eine nach unten gehende Kraft auf die Verankerungsleiste 42 aufgebracht, sodass die Verankerungsleiste 42 zusammengedrückt wird und um das Gelenk 43 verschwenkt wird, bis sie derart in die Passage 34 eintritt, dass die Oberfläche 41 im Wesentlichen parallel zu der durch die Kammer 34 gebildeten Achse ist (siehe 5e). In dieser Position tritt die Oberfläche 41 in Eingriff mit dem Kabelmantel, sodass das Kabel in der Kammer 34 fest gehalten ist, jedoch die strukturelle Integrität des Kabels nicht unnötig gestört wird. Wenn sich die Verankerungsleiste 42 einmal in der Kammer 34 befindet, hat sie eine Tendenz zum Beibehalten ihrer ursprünglichen Formgebung, und ein Bereich von dieser wirkt mit der oberen Oberfläche 39 der die Kammer 34 bildenden Wand zusammen, wie dies in 5e gezeigt ist. Sobald sie sich in ihrer Betriebsposition befindet, ist die Verankerungsleiste 42 wirksam um zu verhindern, dass eine Relativbewegung zwischen dem Zugentlastungsgehäuse 30 und dem Kabel außerhalb von dem Gehäuse die Kabelposition im Inneren des Gehäuses beeinträchtigt. Die Verankerungsleiste, die soeben beschrieben worden ist, ist Gegenstand des US-Patents Nr. 5 186 649 von Fortner et al., die durch Bezugnahme zu einem Bestandteil der vorliegenden Beschreibung gemacht wird.
  • Das Zugentlastungsgehäuse 30 und das Buchsenschnittstellengehäuse 15 werden miteinander verbunden, indem Positionierführungen 56 (siehe 4 und 5d), die sich von dem Zugentlastungsgehäuse 30 wegerstrecken, in komplementären Positionierkanälen 27 in dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 ausgerichtet werden (siehe 3). Sobald die beiden Gehäuseteile ausgerichtet sind und zusammengedrückt werden, schnappen Befestigungs-Clips 54 in seitliche Öffnungen oder Verriegelungsschlitze 25 in dem Buchsenschnittstellengehäuse 15 ein, um einen festen und sicheren Sitz zu schaffen. Das Trennen der beiden Gehäuseteile erfordert gleichzeitigen, nach innen gehenden Druck auf die Befestigungs-Clips 54, während die beiden Gehäuseteile auseinander gezogen werden. Sobald die Befestigungs-Clips 54 aus den seitlichen Öffnungen 25 befreit sind, lassen sich die Gehäuseteile leicht voneinander trennen.
  • Wenn die beiden Teile, nämlich das Zugentlastungsgehäuse 30 und das Buchsenschnittstellengehäuse 15, zusammen mit dem die Messer 70 in Position in dem Gehäuse 15 enthaltenden Träger 84 zusammengedrückt werden, werden die Drähte in ihren Kanälen in dem Gehäuse 30 jeweils in eine entsprechende, zum Aufnehmen von diesen positionierte, die Isolierung verdrängende Verbindung gezwängt, wodurch die Verbindung zwischen dem Draht und seinem entsprechenden Messer 70 abgeschlossen ist.
  • Abstimmbare Messerstruktur
  • Unter Bezugnahme auf die 6 und 7a bis 7c ist eine Nebensprechanordnung dargestellt, die eine abstimmbare Messerstruktur zur Verwendung bei dem Hochfrequenz-Kommunikationsstecker 12 aufweist. Das dargestellte Ausführungsbeispiel dient zum Abschließen eines Kabels mit acht Leitern, bei dem die Leiter 70a, 70b, 70c, 70d, 70e, 70f, 70g und 70h in vier Leiterpaaren I, II, III und IV angeordnet sind. Die abstimmbare Messerstruktur der vorliegenden Erfindung besteht aus vier Paaren von leitfähigen Elementen, die abstimmbare Messer 70 aufweisen. Die abstimmbaren Messer 70 beinhalten die Isolierung verdrängende Verbindungsenden 72 für die elektrische Verbindung mit den Leitern von den Kabeln, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, sowie Federkontakt-Buchsenschnittstellenenden 78, die bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorteilhafterweise gegabelt ausgebildet sind, um elektrische Verbindungen mit Buchsenfedern herzustellen, die in einer Buchse oder Aufnahme gehalten sind und die in den Enden Festlegeschlitze bilden.
  • Jedes die Isolierung verdrängende Verbindungsende 72 ist gegabelt ausgebildet und weist zwei längliche Zinken 74 auf, die zwischen sich einen schmalen Schlitz 76 bilden. Die Spitzen der beiden Zinken 74 sind abgeschrägt, um das Aufnehmen eines isolierten Leiters von dem Kabel zu erleichtern, und die inneren Ränder der Zinken weisen scharfe Kanten auf, um durch die Leiterisolierung hindurchzuschneiden. Die Isolierung verdrängende Verbindungsenden sind in dem Messerträger 84 räumlich derart angeordnet, dass sie an die Konfiguration der die Isolierung verdrängenden Verbindungs-Steuerkanäle 52 in dem Zugentlastungsgehäuse 30 angepasst sind (siehe 5a und 7c), wobei sie durch den Träger 84 in dieser Weise angeordnet sind, wie dies im Folgenden beschrieben wird. Im Betrieb sind zwei Zinken 74 in ihrem entsprechenden, die Isolierung verdrängenden Verbindungs-Steuerkanal 52 derart positioniert, dass die beiden Zinken einen in einem zugeordneten Leitersteuerkanal 50 gehaltenen Leiter übergreifen (siehe 5a) sowie durch die Isolierung von diesem hindurchschneiden, um elektrischen Kontakt herzustellen. Der Schlitz 76 ist schmal genug, um sicherzustellen, dass die Isolierung des Leiters durch zwei Zinken 74 durchdrungen wird, wenn der Lei ter in dem Schlitz 76 aufgenommen wird, sodass die Zinken mit den Drähten oder Leitern in elektrischem Kontakt stehen. Vorteilhafterweise wird eine äußerst zuverlässige elektrische Verbindung geschaffen, wobei im Wesentlichen die gesamte Leiterisolierung an Ort und Stelle verbleibt.
  • Wie vorstehend erwähnt worden ist, kann Nebensprechen zwischen Leitern für modulartige Stecker problematisch werden, insbesondere wenn diese bei hohen Frequenzen betrieben werden. Bei der vorliegenden Erfindung können jedoch die abstimmbaren Messer 70 zum Optimieren von möglicherweise auftretendem Nebensprechen "abgestimmt" werden, indem die sich zwischen den Messern entwickelnde induktive und kapazitive Kopplung variiert wird. Die abstimmbaren Messer 70 weisen drei Bereiche zum Einstellen der elektrischen Eigenschaften der Vorrichtung auf, wie dies in 7b gezeigt ist: Einen kapazitiven Kopplungsbereich 92, einen induktiven Kopplungsbereich 94 und einen Isolierbereich 96. Der kapazitive Kopplungsbereich 92 befindet sich an dem Buchsenschnittstellenende 78. In diesem Bereich ist jedes Messer mit einem Plattenbereich 90 ausgebildet, sodass die Messer in Form von im Wesentlichen parallelen Platten vorliegen, die voneinander beabstandet sind. Beim Führen von elektrischen Signalen bilden diese Platten Kondensatoren, die eine kapazitive Kopplung von Signalen zwischen den Messern hervorrufen, sodass Nebensprechen erzeugt wird. Da eines der Leiterpaare aufgetrennt werden muss (üblicherweise das in 7a mit 70e und 70f bezeichnete Paar), wenn die Leiter Seite an Seite fluchtend angeordnet werden, müssen die beiden abstimmbaren Messer 70e und 70f die anderen Messer (siehe 6 und 7a) kreuzen, sodass induktives Nebensprechen erzeugt wird. Jedes dieser Messer 70e und 70f ist mit einem U-förmigen Bereich 93 bzw. 95 ausgebildet, der eine induktive Schleife in dem induktiven Kopplungsbereich 94 bildet. Diese induktive Schleife bewirkt die Erzeugung von Nebensprechen. Der Isolierbereich 96, in dem die Messer gut voneinander beabstandet und isoliert sind, umfasst den restlichen Bereich der abstimmbaren Messer 70 zwischen den beiden Enden.
  • Auf der Basis der beabsichtigten Anwendung sowie der speziellen Frequenzen der zu führenden Signale kann der Steckerhersteller die Kapazität und die Induk tanz manipulieren, die sich zwischen den Messern entwickelt, um die Effekte des Nebensprechens zu optimieren. Zum Beispiel kann die Kapazität zwischen einem beliebigen Paar von einander benachbarten Messern in dem kapazitiven Kopplungsbereich 92 durch Verändern der Oberfläche der Messerplatten 90 in diesem Bereich, durch Verändern der Distanz zwischen den Messerplatten 90 oder durch Wechseln des die Messerplatten trennenden Materials auf ein alternatives Material mit einer anderen Dielektrizitätskonstante oder durch bloßes Offenlassen des Raums zwischen den Platten eingestellt werden. In dem induktiven Kopplungsbereich 94 kann die Länge der induktiven Schleifen verändert werden, wie auch das die Schleifen trennende Material geändert werden kann. Schließlich kann auch die Positionierung des kapazitiven Kopplungsbereichs 92, des induktiven Kopplungsbereichs 94 und des Isolierbereichs 96 als weitere Einstellmöglichkeit für die elektrischen Eigenschaften variiert werden. Diese verschiedenen Einstellungen können während der Konstruktion und Herstellung der Messer und des Messerträgers vorgenommen werden. Somit können diese Komponenten in Abhängigkeit von der beabsichtigten Betriebsfrequenz in der Tat in einer Familie einer etwas anderen Konstruktion enthalten sein.
  • Während bei künftigen Anwendungen wahrscheinlich wünschenswert ist, praktisch das gesamte Nebensprechen in dem Kommunikationsstecker zu eliminieren, erfordern Altsysteme (das heißt, derzeitige Buchsen) ein vorbestimmtes Ausmaß an Nebensprechen in dem Stecker für eine optimale Leistungsfähigkeit. Buchsen von bestehenden Systemen sind derart ausgebildet, dass sie Nebensprechen in dem Kommunikationsstecker kompensieren; eine gut ausgebildete Buchse sollte daher Nebensprechen erzeugen, das komplementär zu dem Nebensprechen ist, das in der Buchse verwendet wird, sodass die Kombination der beiden Nebensprechsignale sich gegenseitig aufhebt. Zusätzlich zu der Erzeugung des angemessenen Nebensprechens muss der Kommunikationsstecker auf bestimmte elektrische Eigenschaften hinsichtlich einer abgeschlossenen offenen Schaltung (TOC) erfüllen, wie dies in den Standards der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) vorgeschrieben ist. Diese Standards setzen effektiv Grenzen hinsichtlich der Kapazität, die sich zwischen den Messern oder Leitern in einem Stecker entwickelt. Unter diesen Vorbedingungen ist der Hochfrequenz-Kommunikationsstecker gemäß der vorliegenden Erfindung besonders wirksam für Anwendungen, bei denen bestehende Buchsen verwendet werden. Anstatt des Ausgleichens von Nebensprechen können zum Beispiel der kapazitive Kopplungsbereich 92, der induktive Kopplungsbereich 94 und der Isolierbereich 96 derart eingestellt werden, dass sie ein vorbestimmtes Ausmaß an Nebensprechen auf der Basis der Betriebsfrequenz und der ausgleichenden Nebensprech-Charakteristika der Buchse erzeugen, in der der Stecker verwendet wird. Darüber hinaus schafft der induktive Kopplungsbereich 94 die Fähigkeit zum Einstellen des Verhältnisses der induktiven und der kapazitiven Kopplung in einer derartigen Weise, dass das Ausmaß an kapazitiver Kopplung mit den IEC-Standards übereinstimmt. Vorteilhafterweise ist der Kommunikationsstecker gemäß der vorliegenden Erfindung sowohl mit bestehenden Buchsen rückwärts kompatibel, wobei er ferner auch derart abgestimmt werden kann, dass er den Erfordernissen von zukünftigen Buchsen oder noch entstehenden elektrischen Standards Rechnung trägt.
  • In der Praxis hat es sich herausgestellt, dass die Positionierung des kapazitiven Kopplungsbereich 92 und des induktiven Kopplungsbereichs 94 in unmittelbarer Nähe zu dem Buchsenschnittstellenende 78 am effektivsten ist, da die Buchse dazu ausgebildet ist, dem in den Stecker eingebrachten Nebensprechen entgegenzuwirken oder dieses zu kompensieren, wie dies vorstehend beschrieben wurde. Eine Verlagerung des kapazitiven Kopplungsbereichs 92 und des induktiven Kopplungsbereichs 94 von dem Buchsenschnittstellenende 78 weg führt zum Einführen einer unerwünschten Verzögerung beim Aufheben von in den Stecker eingebrachtem Nebensprechen. Das dadurch verfügbare Ausmaß an Abstimmbarkeit kann Nebensprechen materiell reduzieren oder einstellen, wobei jedoch in der vorstehend beschriebenen Weise eine Abhängigkeit von der Frequenz der Signale besteht, die von den Leitern geführt werden. Falls gewünscht, kann der Monteur die Kapazität zwischen zwei benachbarten Platten variieren, indem er ein oder mehrere Löcher in eine oder beide der Platten bohrt. Dies hat den Effekt einer geringfügigen Verminderung der kapazitiven Kopplung, um eine Überkompensation zu vermeiden, wenn Nebensprechen eliminiert werden soll, oder den IEC-Standards Rechnung zu tragen, die das Ausmaß der in dem Stecker zulässigen kapazitiven Kopplung begrenzen.
  • Bei der Messeranordnung, wie sie in den 6 und 7a gezeigt ist, ist zu erkennen, dass jedes der Messer 70n eine Kapazitätsplatte 90 aufweist und die Messer 70e und 70f einen U-förmigen Bereich 93 bzw. 95 aufweisen. Die durch diese Bereiche 93 und 95 gebildeten induktiven Schleifen erzeugen mehr Nebensprechen als die Messer ohne die U-förmigen Bereiche. Die induktiven Schleifen sind wirksam zum Erzeugen des erwünschten Ausmaßes an Nebensprechen in dem Stecker zum Komplementieren des diesem entgegenwirkenden Nebensprechens, für das eine Buchse ausgelegt ist. Dies ist besonders wichtig, da die IEC-Standards Grenzen hinsichtlich des Ausmaßes an kapazitiver Kopplung setzen, für die der Stecker ausgelegt sein kann. Somit kann das Verhältnis von kapazitivem zu induktivem Nebensprechen nach Wunsch eingestellt werden.
  • Die Messer 70 sind in einer Konfiguration für vier Paare von damit zu verbindenden Drähten gezeigt worden. Es versteht sich, dass die Abstimmbarkeit der Messer mit den erläuterten neuartigen Eigenschaften in vorteilhafter Weise auch bei anderen Konfigurationen für eine andere Anzahl von Drahtpaaren verwendet werden kann.
  • Träger
  • Zum Positionieren der abstimmbaren Messer 70 in ihren korrekten Positionen in Bezug auf das Zugentlastungsgehäuse 30 im Allgemeinen sowie die die Isolierung verdrängenden Verbindungs-Steuerkanäle 52 im Spezielleren wird der Träger 84 verwendet, wie er in den 8 bis 11 gezeigt ist. Der Träger 84 ist vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff oder dielektrischen Material gebildet, wobei das Material für die verschiedenen elektrischen Betriebsfrequenzen unterschiedlich sein kann. Unter Bezugnahme auf 8 ist eine Mehrzahl von Nuten oder Kanälen 86 an der oberen und der unteren (nicht gezeigt) Oberfläche des Messerträgers 84 angeordnet. 9 veranschaulicht die Beziehung der Messer 70 zu dem Messerträger 84, wenn die Messer in den Nuten 86 aufgenommen sind. Der Träger 84 ist hilfreich beim Einstellen der elektrischen Eigenschaften des kapazitiven Kopplungsbereichs 92, des induktiven Kopplungsbereichs 94 und des Isolierbe reichs 96 (siehe 7), wie dies vorstehend erläutert wurde. Beispielsweise haben der Materialtyp, aus dem der Messerträger 84 hergestellt ist, die Breite zwischen den Nuten 86 sowie die Positionierung des kapazitiven Kopplungsbereichs, des induktiven Kopplungsbereichs und des Isolierbereichs relativ zueinander alle einen Einfluss auf die elektrischen Eigenschaften des Steckers, wobei eine Zusammenwirkung zwischen den Messern 70 und dem Messerträger 84 erforderlich ist. Es wird ins Auge gefasst, dass für eine bestimmte Anwendung die Steckerkonstrukteure die korrekte geometrische Ausbildung sowohl der Messer 70 als auch des Messerträgers 84 derart entwickeln, dass das gewünschte elektrische Ansprechen erreicht wird. Beispielsweise könnte anstelle der Messer 70 und des Trägers 84 eine Verdrahtungsleiterrahmenkonstruktion verwendet werden, bei der die Drähte gebogen oder derart konfiguriert sind, dass die gewünschten elektrischen Eigenschaften (das heißt, die Kapazität, die Induktivität) zwischen den Drähten erzielt wird. Unabhängig von der verwendeten Struktur oder dem verwendeten Träger oder dem Typ des verwendeten Leiters (das heißt, Messer, Draht), sollten die Leiter ausreichend voneinander getrennt sein, um eine exzessive Signalkopplung auf Grund eines Betriebs bei hohen Frequenzen zu verhindern.
  • Die 10 und 11 zeigen zwei Ansichten der vereinigten Kontaktmesser-Trägeranordnung. Diese Zeichnungen veranschaulichen am besten den Übergang von einer im Wesentlichen kreisförmigen Anordnung an den die Isolierung verdrängenden Verbindungsenden 72 in eine lineare Anordnung an dem Buchsenschnittstellenende 78. Dem Fachmann sollte klar sein, dass dann, wenn alternative Kabel oder Schnur-Typen bevorzugt werden, die Messer 70 und der Träger 84 entsprechend der Leiteranordnung in dem Kabel oder der Schnur ausgebildet werden können. Sowohl die strukturellen als auch die elektrischen Vorteile der Belassung der Kabelleiter in einem relativ ungestörten Zustand beim Anschließen an die die Isolierung verdrängenden Verbindungsenden 72 wurden vorstehend bereits erläutert.
  • Ein deutlicheres Verständnis der Funktionsweise der Nuten 86 und dem Führen der Messer 70 in diesen erhält man unter Bezugnahme auf die 7a und 7c, wobei 7a zwar die Messer 70 darstellt, jedoch gleichermaßen eine Abbildung der Nuten sowohl an der oberen als auch an der unteren Oberfläche des Trägers 84 bei Betrachtung von oben darstellt. Die Messeranordnung der 7a dient zur Verwendung mit einem Kabel, das vier Leiter- oder Drahtpaare I, II, III und IV aufweist. In 7c ist zu erkennen, dass die Messer für die Paare II und III in den Nuten an der oberen Oberfläche des Trägerkörpers 84 angeordnet sind, und die Messer für die Paare I und IV in den Nuten an der unteren Oberfläche des Trägerkörpers 84 angeordnet sind. Auf diese Weise sind die Messer für die Paare I und IV von den Paaren II und III in etwa mit der Dicke des Körpers des Trägers 84 beabstandet. Unter Bezugnahme auf 7a und Behandlung dieser Darstellung als Abbild für die Nuten in dem Träger 84, ist das Paar der Messer 70g und 70h, die mit dem Drahtpaar IV an den Verbindern 72 verbunden werden, mittels der Nuten in der unteren Oberfläche des Elements 84 in gerader Weise in ihre Position in der planaren Anordnung an dem Buchsenfederende an den Anschlüssen 7 und 8 geführt. Das Paar der Messer 70a und 70b, die mit dem Drahtpaar I in Verbindung treten, ist durch ihre Nuten in der unteren Oberfläche des Elements 84 zu den Anschlüssen 4 und 5 geführt, wie dies in 7a gezeigt ist.
  • Das Paar der Messer 70e und 70f, das eine Verbindung mit dem Drahtpaar III herstellt, ist durch seine Nuten in der oberen Oberfläche des Trägerkörpers 84 zu den Anschlüssen 3 bzw. 6 geführt, sodass die Anschlüsse für das Paar III die Anschlüsse für das Paar I übergreifen, wie dies gezeigt ist. Diese Verlegung führt dazu, dass das Messer 70f an der oberen Oberfläche das Messer 70g an der unteren Oberfläche kreuzt und das Messer 70e an der oberen Oberfläche die Messer 70a und 70b an der unteren Oberfläche kreuzt. Die sich kreuzenden Messer sind somit um die Dicke des Trägers voneinander getrennt, wobei diese Beabstandung zu einem geringeren Ausmaß an Wechselwirkung zwischen den sich kreuzenden Messern führt.
  • Ferner ist das Paar der Messer 70c und 70d, das dem Paar II entspricht, an der oberen Oberfläche des Elements 84 direkt zu den Anschlüssen 1 und 2 geführt. Eine derartige Führung führt dazu, dass das Messer 70d das Messer 70a an der unteren Oberfläche kreuzt.
  • Es ist somit zu erkennen, dass der Träger 84 einen Übergang der Messer von einer im Wesentlichen radialen Anordnung in eine planare Anordnung erzeugt und dadurch dem Monteur den mühsamen Vorgang erspart, die Übergänge selbst zu bilden, wobei eine Routenführung erforderlich ist, wie diese in 7a gezeigt ist.
  • Festlegeleiste
  • Wenn die Messer 70 in dem Träger 84 angebracht sind und der Träger 84 wiederum in dem Buchsenfedergehäuse 15 angebracht ist, sind die Buchsenschnittstellenenden 78 der Messer in einer im Wesentlichen planaren Anordnung ausgerichtet, wie dies am besten in 10 zu sehen ist, sodass ein Übergang von einer kreisförmigen Anordnung oder Gruppierung von Drähten in eine lineare, Seite an Seite gelegene Anordnung von Leitern erzielt wird. Insofern als die Messer in den Nuten oder Kanälen 86 in dem Träger 84 platziert sind, jedoch nicht anderweitig an diesem angebracht sind, ist es wünschenswert, dass irgendeine Einrichtung vorhanden ist, die sicherstellt, dass die planare Anordnung der Enden 78 ein gleichmäßiges Set von Kontakten für die Buchsenfedern ohne Fehlausrichtung bietet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine gleichmäßige Ausrichtung der Messer 70 und im Spezielleren der Messerenden 78 mittels einer Festlege- und Ausrichtleiste 28 erzielt, wie dies am besten in den 12 und 13 gezeigt ist. Die Leiste 28 weist eine Mehrzahl von Schlitzen oder Rippen 101 auf, die gleichmäßig voneinander beabstandet sind und zum Aufnehmen der Enden 78 der Messer 70 dienen. Im Spezielleren ist die Oberseite und die Unterseite der Ausrichtungskerbe 80 in jedem Messer um die Ausrichtungsleiste 28 an einem Schlitz oder einer Rippe 101 herumgeführt. Auf diese Weise ist eine laterale Verschiebung der Messer 70 verhindert. Die Messer 70 sind auch vertikal ausgerichtet oder genauer gesagt, es ist verhindert, dass sie vertikal fehlausgerichtet werden, indem die Leiste 28 dimensionsmäßig zum Ausführen einer Schlupfbewegung in den Ausrichtungskerben 80 der mehreren Messer 70 in einem Schlupfsitz ausgebildet ist. Die Ausrichtungsleiste 28 sorgt somit für die Positionierung und Festlegung der Position jedes Messers 70 in der Messeranordnung, sodass ein korrekter elektri scher Kontakt zwischen jedem Buchsenfederknotenpunkt 82 und seiner entsprechenden Buchsenfeder gewährleistet ist.
  • Diese Anordnung zum Festlegen der Buchsenfederknotenpunkte 82 stellt eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik dar, da die Präzision, mit der die eigentlichen Messer ausgebildet werden, die letztendliche Messerpositionierung gewährleistet. Im Gegensatz dazu verließen sich frühere Verfahrensweisen auf Montagewerkzeuge und geeignete Montagetechniken zum abschließenden Erzielen der Messerpositionierung. Zum Beispiel ist es üblich, dass ein Messer mit die Isolierung durchdringenden Zungen in den Endbereich eines isolierten Drahts gedrückt wird, der in einer Vertiefung eines Steckerkörpers angeordnet ist. Diese Technik leidet tendenziell sowohl an elektrischen Verbindungsdefekten als auch an einer Fehlausrichtung der Messer an sich.
  • Die Prinzipien der Erfindung sind vorstehend bei Anwendung bei einem Kommunikationsstecker erläutert worden. Aus dem Vorstehenden ist in einfacher Weise erkennbar, dass es sich bei dem neuartigen Stecker um einen Stecker handelt, der von dem Monteur oder einem anderen Benutzer beim Anschließen eines Kabels auszuführende Vorgänge auf ein Minimum reduziert und zwar unabhängig davon, ob es sich bei dem Kabel um den flachen Bandtyp oder den kreisförmigen Schlauchtyp handelt. Das neuartige Zugentlastungsgehäuse wird an dem Ende des Kabels mit einem Minimum von Vorgängen angebracht oder verbunden, wobei der einzige Vorgang in dem Ausbreiten der Drähte des Kabels in einem radialen Muster besteht, ohne dass die Notwendigkeit einer Überkreuzung oder dergleichen besteht. Der Messerträger nimmt eine derartige Routenführung der abstimmbaren Messer vor, dass eine lineare Anordnung von Anschlüssen an seinem von dem Kabel abgelegenen Ende erzeugt wird, wobei die Messer zum Kompensieren von in der Trägeranordnung vorhandenem Nebensprechen abstimmbar sind. Wenn der Träger in das Buchsenfedergehäuse eingesetzt wird, stellt die Festlegeleiste sicher, dass die Messer in ihrer korrekten Position festgelegt bleiben, wobei die Montage des Steckers abgeschlossen wird, indem das Zugentlastungsgehäuse und das Buchsenfedergehäuse einfach bis zur Verriegelung miteinander zusammengedrückt werden. Die Verriegelung erfolgt, nachdem die die Isolierung verdrängenden Verbindungsenden der Messer eine elektrische Verbindung mit den angeordneten Drähten in dem Zugentlastungsgehäuse hergestellt haben. Die Betätigung der Bedienungsperson oder des Monteurs erschöpft sich somit in der anfänglichen Anordnung der Drähte in dem Kabel in einem radialen oder kreisförmigen Muster.
  • Zum Abschluss der ausführlichen Beschreibung ist darauf hinzuweisen, dass sich den Fachleuten zahlreiche Variationen und Modifikationen erschließen, die an dem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorgenommen werden können, ohne dass man die Prinzipien der Erfindung in nennenswerter Weise verlässt. Alle derartigen Variationen und Modifikationen sollen im Umfang der vorliegenden Erfindung mitumfasst sein, wie dieser in den nachfolgenden Ansprüchen ausgeführt ist. Ferner sollen in den nachfolgenden Ansprüchen die entsprechenden Strukturen, Materialien, Vorgehensweisen und Äquivalente von allen Einrichtungen oder Schritten plus den Funktionselementen auch jegliche Struktur, jegliches Material oder jegliche Vorgehensweisen zum Ausführen der Funktionen mit anderen beanspruchten Elementen, wie diese speziell beansprucht sind, mitumfassen.

Claims (15)

  1. Kontaktmesser-Trägeranordnung zur Verwendung bei einem Kommunikationsstecker (12) zum Abschließen eines Kabels mit einer Mehrzahl von Leiterpaaren, wobei die Kontaktmesser-Trägeranordnung (84) Folgendes aufweist: ein Trägerelement mit einer oberen Oberfläche und einer davon beabstandeten unteren Oberfläche sowie mit einem ersten und einem zweiten Ende; eine Mehrzahl von Nuten (86) in der oberen Oberfläche und eine Mehrzahl von Nuten in der unteren Oberfläche zum Führen von leitfähigen Messerpaaren (70), die sich von dem ersten Ende zu dem zweiten Ende erstrecken; wobei die Mehrzahl der leitfähigen Messerpaare in den Nuten getragen ist, um eine elektrische Verbindung mit der Mehrzahl der Leiterpaare in dem Kabel an dem ersten Ende herzustellen und um eine elektrische Verbindung mit Buchsenfedern an dem zweiten Ende herzustellen; wobei die Nuten die Messerpaare derart tragen, dass sich jedes der Messerpaare in einem jeweiligen Quadranten des ersten Endes befindet, wobei jedes Messer in einem Paar, das dem anderen Messer in einem Paar in der Anordnung benachbart ist, dazu ausgebildet ist, eine Verbindung mit einem separaten Leiterpaar von dem Kabel herzustellen; und wobei die Nuten die Messerpaare in einer parallelen Anordnung tragen, wobei einander entsprechende Ränder der Messerpaare an dem zweiten Ende koplanar sind.
  2. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 1, wobei die Enden der Messer an dem ersten Ende einen die Isolierung verdrängenden Verbinder für die Verbindung mit dem zugeordneten Leiter in der Anordnung der Leiter aufweist.
  3. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 1, wobei die dem zweiten Ende benachbarten Enden der Messer gegabelt sind, so dass eine Festlegekerbe in dem Ende von jedem der Messer gebildet ist.
  4. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 1, wobei die Nuten zumindest ein erstes Messerpaar, das ein Leiterpaar darstellt, in Positionen in der parallelen Anordnung orientieren, die durch die Messer eines anderen Paares voneinander getrennt sind.
  5. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 4, weiterhin mit einer Mehrzahl von voneinander beabstandeten Schlitzen an dem zweiten Ende zum Aufnehmen der parallelen Anordnung von Messern.
  6. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 4, wobei die Messer des ersten Paares durch die Nuten derart geführt sind, dass sie zumindest ein Messer eines anderen Messerpaares kreuzen.
  7. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 6, wobei die Messer des ersten Paares sich in Nuten in der oberen Oberfläche befinden und sich das mindestens eine Messer in einer Nut in der unteren Oberfläche befindet.
  8. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 6, wobei eine Mehrzahl von Überkreuzungen unter den mehreren Messern vorhanden ist, wobei jedes Messer, das ein anderes Messer kreuzt, sich in einer Nut in einer von der oberen und der unteren Oberfläche befindet, und wobei jedes Messer, das gekreuzt wird, sich in einer Nut in der anderen von der oberen und der unteren Oberfläche befindet.
  9. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 1, wobei das Kabel eine Mehrzahl von Leitern aufweist, die in Leiterpaaren angeordnet sind, wobei die Leiter jedes Paares einander benachbart sind und die Leiterpaare in einer im Wesentlichen radialen Anordnung in einem Gehäuse verdrillt sind; und wobei die Nuten die Messerpaare im Wesentlichen in Trägern an dem ersten Ende der Trägerelemente entsprechend dem radialen Muster der Leiterpaare orientieren.
  10. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 9, wobei zumindest ein erstes Messerpaar, das einem ersten Leiterpaar entspricht, in Nuten in der oberen Oberfläche des Trägerelements getragen ist und zumindest ein zweites Messerpaar, das einem zweiten Leiterpaar entspricht, in Nuten in der unteren Oberfläche des Trägerelements getragen ist.
  11. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 10, wobei zumindest ein Messer des ersten Messerpaares zumindest ein Messer des zweiten Messerpaares kreuzt und von diesem in etwa um den Abstand zwischen der oberen und der unteren Oberfläche des Körpers beabstandet ist.
  12. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 10, wobei das erste Messerpaar durch die Nuten zu der planaren Anordnung an dem zweiten Ende des Trägers geführt ist und wobei die Messer des ersten Paares durch die dazwischen angeordneten Messer des zweiten Paares voneinander getrennt sind.
  13. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 12, wobei ein Messer des ersten Messerpaares beide Messer des zweiten Messerpaares kreuzt und das andere Messer des ersten Messerpaares ein Messer eines dritten Messerpaares kreuzt, wobei die Messer des ersten Paares sich in Nuten in der oberen Oberfläche befinden und die Messer des zweiten und des dritten Paares sich in Nuten in der unteren Oberfläche befinden.
  14. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 9, wobei die ersten Ende der Messer in die Isolierung verdrängenden Verbindern enden.
  15. Kontaktmesser-Trägeranordnung nach Anspruch 9, wobei das Buchsenfeder-Verbindungsende von jedem der Messer gegabelt ausgebildet ist, um eine Festlegekerbe an diesem Ende zu bilden.
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