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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Computersicherheit, wobei Befehle
aus der Ferne (remotely) an den Computer gesendet werden können, so
dass ein Betrieb freigegeben oder gesperrt wird.
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Physikalische
Computerausrüstung
und auf Festplatten in tragbaren Computern gespeichertes geistiges
Eigentum kann für
die Eigentümer-Unternehmen
einen Wert von Millionen Dollar besitzen. Insbesondere dann, wenn
kleine, kostspielige und tragbare Computer involviert sind, wird
die Vermögensverwaltung
sehr schwierig.
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Mit
der Einführung
des Internets und der Verbreitung von Computern im Geschäfts- und
Privatleben ist es nur natürlich,
dass sich der Diebstahl derartiger Geräte, Komponenten und auf diesen
Systemen gespeicherter Informationen immer weiter verbreitet. Betriebsangehörige sind
auch weiterhin die hauptsächliche
Quelle für
Verluste auf Grund von Diebstahl. Beispielsweise können Betriebsangehörige, die
kompatible Systeme zu Hause besitzen, versucht sein, Platinen (boards)
und Eingabegeräte
an ihrem Arbeitsplatz auszutauschen, um ihre Systeme zu Hause zu
reparieren. Betriebsangehörige
sind jedoch nicht die einzige Bedrohung. Techniker, Hausmeister,
Lieferpersonal, andere Lieferanten, Kunden, geladene Gäste und
selbst Sicherheitsangestellte haben Gelegenheit, Computereigentum
zu entwenden.
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Auch
die Größe und die
Tragbarkeit sind weitere Faktoren. In dem Maß, wie Hersteller von integrierten
Schaltungen die Größe von Computerchips verringern
und sich darüber
hinaus deren Leistungsfähigkeit
und Güte
stark verbessern, werden die Gehäuse,
in die die Computerchips eingebaut werden, immer kleiner. Es ist
wahrscheinlich, dass sich Diebstähle „im Vorbeigehen" auf die kleinsten
Geräte
konzentrieren. In dem Maß,
wie Computergeräte
immer kleiner werden (beispielsweise Subnotebooks und kleinere Computer),
steigt die Möglichkeit,
dass diese durch Diebstahl abhanden kommen. Die Verringerung der
Größe ist mit
Sicherheit die Richtung der Zukunft.
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Das
geistige Eigentum stellt einen signifikanten Teil des Anlagenbestandes
eines Unternehmens dar. In vielen Fällen übersteigt der Wert eines Elementes
geistigen Eigentums bei Weitem den Wert der Hardware, auf der es
gespeichert ist. Wenn folglich die Hardware gestohlen wird, ist
es von höchster Wichtigkeit,
den Zugriff auf diese Informationen zu verhindern; die Wiederbeschaffung
der Hardware ist dabei nur ein sekundäres Ziel. Eine Umfrage unter 325
Unternehmen in den USA durch die amerikanische Gesellschaft für Industriesicherheit
(American Society for Industrial Security) ergab, dass potenzielle
Verluste für
US-amerikanische Unternehmen bis zu 24 Milliarden US-Dollar pro
Jahr erreichen können.
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Computer
und verwandte Peripheriegeräte sowie
geistiges Eigentum sind jedoch nicht das einzige Ziel für High-rech-Diebstahl.
Modernste Instrumente und Prüfgeräte sind
ebenfalls gefährdete
Ziele, darüber
hinaus sind diese üblicherweise
pro Einheit wesentlich kostspieliger als ein typischer Heimcomputer.
Diese Geräte
lassen sich zwar weniger leicht zu Geld machen als Computergeräte, sie
können
jedoch für
Unternehmen, die derartige Geräte verwenden,
einen beträchtlichen
Verlust darstellen.
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Unternehmen
sorgen sich zunehmend über den
Verlust oder die rechtswidrige Offenbarung unternehmenseigener Informationen.
Der Schutz gespeicherter Informationen wird hauptsächlich über Festplatten-Softwaresicherheitsschlösser und
Datenverschlüsselung
erzielt. Diese Maßnahmen
sind jedoch nicht absolut diebstahlsicher und können in vielen Fällen relativ
leicht umgangen werden. Darüber
hinaus ist das System verwendbar, sobald die Sperre umgangen wurde.
Beispielsweise lässt
sich der Diebstahl eines Laptops durch eine durch Software geschützte Festplatte
nicht vereiteln, in diesem Fall wird das geschützte Laufwerk einfach durch
ein neues oder anderes, systemkompatibles Laufwerk ohne den Softwareschutz
ausgetauscht: dies ist im Vergleich zu dem Wert des Gesamtsystems
ein relativ geringer zu zahlender Preis. Darüber hinaus stellt das Entfernen
des Laptop-Computers an einen anderen Standort in vielen Fällen ausreichend
Zeit bereit, um die Softwaresicherungen und Verschlüsselungen zu
umgehen, die zum Schutz der Informationen verwendet wurden.
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In
einigen Fällen
erfolgt der Diebstahl jedoch wegen des Wertes der Hardware und nicht
wegen der auf den Systemspeichervorrichtungen enthaltenen Informationen.
Somit versuchen die meisten Hardware-Sicherheitssysteme, das Computersystem zu
schützen,
indem es an einem anderen, weniger mobilen Objekt befestigt wird.
Sobald jedoch ein Sicherheitskabel entfernt wurde, ist der Computer
nach wie vor voll betriebsbereit und leicht zu verkaufen.
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Diese
Maßnahmen
nach dem Stand der Technik sind wirkungslos, wenn die Computergeräte erst
noch zu sichern sind, beispielsweise während des Versandes zu dem
Verbraucher oder während des
Zusammenbaus bei dem Hersteller. Darüber hinaus sind die herkömmlichen
Verfahren wirkungslos gegen Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug oder
von der Person. Da, wie vorstehend bereits erwähnt, integrierte Schaltungen
immer kleiner werden, können auch
immer mehr Funktionen in einen Computerchip integriert und Platinen
immer dichter bestückt
werden. Schlussendlich können
alle elektronischen Funktionen des Computers in eine Platine integriert werden.
Herkömmliche
Diebstahlschutzverfahren stellen in diesen Situationen nicht den
Grad von Schutz bereit, um wirkungsvoll von dem Diebstahl einer
Platine oder eines Systems abzuschrecken.
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Eine
Schwierigkeit beim Verhindern dieses Problems besteht darin, dass
die meisten Benutzer nicht willens sind, die Unbequemlichkeit auf
sich zu nehmen, Passwörter
oder andere Sicherheitsmaßnahmen
zu nutzen. Obwohl in einige der modernen Systeme Passwörter für eine POST-Prozedur
oder Verschlüsselungsvorrichtungen
eingebaut sind, sind nur sehr wenige dieser Funktionen tatsächlich aktiviert,
und daher ist es schwierig für
Unternehmen sicherzustellen, dass die Systeme sicher sind. Wenn zurzeit
ein solches System verloren geht oder gestohlen wird, während seine
Sicherheitsfunktionen gesperrt sind, hat der Eigentümer keine
Möglichkeit, die
unberechtigte Verwendung des Systems zu verhindern.
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Die
Kraftfahrzeugindustrie hat einigen Gebrauch von aus der Ferne aktivierbaren
Diebstahlschutzvorrichtungen gemacht. Ein gängiges System wird LoJack genannt
und zum Verfolgen gestohlener Fahrzeuge verwendet. Zum Schutz eines
Fahrzeugs wird an unauffälliger
Stelle eine Sende-/Empfangseinheit befestigt. Wenn das Fahrzeug
gestohlen wird, benachrichtigt der Eigentümer die Polizei. Anschließend aktiviert
die Polizei den Sender aus der Ferne, dieser sendet ein Dauersignal,
mit dem die Polizei das Fahrzeug lokalisieren und sicherstellen
kann. Der Nachteil dieses Systems besteht darin, dass der Eigentümer zunächst feststellen
und die Behörden darüber in Kenntnis
setzen muss, dass sein Eigentum gestohlen wurde. Somit ist es möglich, dass
die Diebe das Fahrzeug entwenden, wobei der Eigentümer den
Diebstahl nicht gleich bemerkt, und mehrere Stunden daran arbeiten
können,
den Diebstahlschutz zu umgehen oder das Fahrzeug auseinanderzubauen.
Darüber
hinaus kann ein erfahrener Dieb die Sende-/Empfangsvorrichtung leicht deaktivieren
oder sogar entfernen, wodurch die Effizienz dieses Diebstahlschutzsystems
umgangen wird.
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Andere
Produkte verwenden GPS-Satelliten (Global Positioning System), mit
denen Fahrzeugführer
in einer Notlage Hilfe rufen oder Behörden gestohlene Fahrzeuge verfolgen
können.
Der Fahrzeugführer
muss ein in das Fahrzeug eingebautes Mobiltelefon verbinden und
beim Starten des Fahrzeugs einen Pass-Code eingeben.
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Weitere
Nachteile dieser und verwandter Systeme bestehen darin, dass der
Eigentümer
monatliche Servicegebühren
für die
Nutzung des Systems zahlt. Bei einer anderen Konstruktion muss das System
aktiv und in ein Telefonsystem eingesteckt sein. Die im Voraus entstehenden
Kosten für
Teile und Einbau sind hoch. Darüber
hinaus verringern viele Lösungen
die Fähigkeit
zu arbeiten und werden daher nicht verwendet.
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Im
Allgemeinen besitzt jedes aus der Ferne aktivierte Diebstahlschutz-Zusatzsystem,
das nicht betriebsbereit ist, wenn das System nicht betriebsbereit
ist, eine gravierende Schwäche:
wenn das System physikalisch entfernt werden kann, während es nicht
betriebsbereit ist, kann ein Dieb es zu einem abgeschirmten Standort
bringen und ausführlich
daran arbeiten, das System auseinanderzubauen oder den Schutz zu
entfernen.
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Das
Dokument
US-A-5046082 beschreibt ein
aus der Ferne zugängliches
Mobiltelefon und ein Host-System. Es wird ein Sicherheitsschlüssel bereitgestellt,
der unberechtigten Zugriff auf das aus der Ferne zugängliche
Mobiltelefon verhindert. Dieses Dokument stellt jedoch keine Maßnahmen
bereit, um das Mobiltelefon funktionsunfähig zu machen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden ein tragbares Computersystem gemäß Anspruch
1 und ein Systemsicherheitsverfahren gemäß Anspruch 11 bereitgestellt.
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Der
Computer enthält
eine RF-Empfängereinheit,
die immer aktiv ist, selbst dann, wenn der Computer dies nicht ist.
Wenn der Computer als gestohlen gemeldet wird, wird ein Signal an
den Empfänger
gesendet, um eine Sicherheitsfunktion zu aktivieren, selbst wenn
der Benutzer diese Sicherheitsfunktion vorher deaktiviert hat. Wenn
der Computer das nächste
Mal eingeschaltet wird, hindert diese Sicherheitsfunktion den Dieb
daran, den Computer zu verwenden.
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Diese
Sicherheitsarchitektur in der derzeit bevorzugten Ausführungsform
zerstört
den Betrieb des Systems nicht dauerhaft, sondern stellt einfach die
in das System eingebauten Sicherheits-Schutzoptionen wieder her.
Dies erfolgt durch das Setzen eines Bits in einem nichtflüchtigen
Speicher, wonach das System anschließend ein Passwort benötigt, um einen
Zugang für
den Betrieb des Systems bereitzustellen. (Wenn der Benutzer den
Passwortschutz nicht aktiviert hat, muss er sich ein Not-Passwort
von seinem Systemadministrator oder von der technischen Unterstützung (technical
support) holen.) Es ist ein wichtiges Merkmal dieser Ausführungsform, dass
dies während
der Selbsttest-Prozedur des Systems beim Hochfahren (Power-On Self-Test-Prozedur – "POST-Prozedur") des Systems durchgeführt wird
und somit nicht umgangen werden kann.
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Ein
Vorteil besteht darin, dass diese Funktion an bestehende Kommunikationssysteme
von Drittanbietern gekoppelt werden kann, um es zu ermöglichen,
dass der Computer einen Befehl empfangen kann, um den Betrieb für unberechtigte
Eigentümer zu
unterbinden. Beispielsweise stellt das Unternehmen Eagle Eye Technologies,
Inc., ein Verfolgungssystem her, das in der Lage ist, einen Wiedergabesender
(transponder) mit einer Genauigkeit von 3 Metern um den tatsächlichen
Standort zu orten. Die vorliegende Anmeldung verwendet ein etwas
unterschiedliches Verfahren, das auf derselben Funkfrequenz(RF)-Schnittstellen-Hardware
basiert, um ein elektronisches Schlüsselbit in dem nichtflüchtigen RAM
eines Computers (oder einer mobilen oder tragbaren Einheit vergleichbarer
Komplexität)
zu setzen, was den Betrieb der Einheit verhindert, wenn ein Sicherheitsbefehl
gesendet wird. Diebe werden zögern,
eine Vorrichtung mit dieser Funktion zu stehlen.
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Ein
anderer Vorteil wird auf einer niedrigeren Ebene erhalten. Wenn
die Funktion auf der Systemplatine integriert ist, kann der Betrieb
der Platine selbst gesperrt werden. Dies verhindert einen Austausch
der Platinen mit Heimcomputern durch Betriebsangehörige.
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Ein
weiterer Vorteil ist der Schutz von Benutzerdaten auf einer höheren Ebene.
Der Diebstahl geschützter
Informationen wird schwieriger, da dem Prozess ein weiteres Hemmnis
hinzugefügt
wird. Wenn das System gesperrt ist, muss der Dieb die Speichereinheit
entfernen und sie in ein kompatibles System einbauen, um die Informationen
zu stehlen.
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Ein
weiterer Vorteil gegenüber
Sicherheitssystemen nach dem Stand der Technik besteht darin, dass
Systeme auch während
des Versands und der Lagerung in einem Lager geschützt sind.
Wenn eine Warenladung verschwindet, kann ihr unrechtmäßiger Betrieb
von jedem Punkt im Land oder möglicherweise
sogar der Welt aus gesperrt werden.
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Vorzugsweise
ist der Satellitenempfänger immer
eingeschaltet und kann somit Befehle empfangen, um die Sicherheitsfunktion
selbst dann zu aktivieren, wenn das System stromlos geschaltet ist. Dies
verhindert, dass Diebe einen gestohlenen Computer an einen abgeschirmten
Ort bringen können, um
dessen Schutz zu umgehen.
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Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass das System, nachdem es verloren
gegangen oder gestohlen wurde, selbst dann gesichert werden kann, wenn
der ursprüngliche
Benutzer herkömmliche
Sicherheitsfunktionen nicht genutzt hat.
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Während die
Aktivierung einer Startpasswort-Anforderung die bevorzugte Sicherheitsfunktion ist,
können
stattdessen bei alternativen Ausführungsformen andere Sicherheitsfunktionen
aktiviert werden. Beispielsweise besteht eine einfache (jedoch weniger
bevorzugte) Wahl darin, das System bedingungslos zu sperren. Dies
wird weniger bevor zugt, da es wahrscheinlicher ist, dass dies einem
rechtmäßigen Benutzer
erhebliche Unbequemlichkeiten bereiten kann, wenn es versehentlich
aktiviert wurde.
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In
einer anderen Ausführungsform
kann das System die Sicherheitsfunktion dauerhaft aktivieren, indem
eine Sicherung in einer Schlüsselschaltung durchbrennt,
statt ein Bit in dem nichtflüchtigen
Speicher zu markieren.
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In
einer anderen Ausführungsform
kann das System die Hardware deaktivieren, indem eine Sicherung
in einer Schlüsselschaltung
durchbrennt, statt ein Bit in dem nichtflüchtigen Speicher zu markieren.
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In
einer anderen Ausführungsform
kann das System alternativ ein Bit in dem CMOS setzen, statt ein
Bit in dem nichtflüchtigen
Speicher zu markieren. Diese Alternative wird jedoch weniger bevorzugt,
da die CMOS-Einstellungen gelöscht
werden können, indem
die CMOS-Sicherungsbatterie physikalisch entfernt wird.
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In
noch einer anderen Ausführungsform kann
die Sicherheitsfunktion auch zu anderen Zeiten geprüft werden,
beispielsweise dann, wenn eine Plug-and-Plag-Aktualisierung erfolgt
oder immer dann, wenn das System aus einem Ruhemodus (sleep mode)
wieder hochfährt
(wakeup).
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In
anderen Ausführungsformen
können
anstelle des Verwendens eines Boot-Passwortes (boot passwording) und/oder
der oben genannten Sperrfunktionen oder zusätzlich dazu auch andere Sicherheitsfunktionen
verwendet werden.
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Anstelle
des Aufzeichnens des Zeitpunktes, zu dem ein Signal empfangen wurde,
kann das System einen Zeitgeber verwenden, um zu bestimmen, ob innerhalb
der zugewiesenen Zeitdauer ein gültiges
Signal empfangen wurde.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
verwendet ein System, bei dem ein periodisches Signal an die Einheit
gesendet wird, um sicherzustellen, dass eine Kommunikation nach
wie vor möglich
ist. Alternativ kann das Programm für die POST-Prozedur eine Anforderung
für eine
Zustandsprüfung
initiieren und anschließend
auf eine Antwort warten.
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Das
offenbarte Sicherheitssystem kann zusammen mit anderen Kommunikationsprodukten
von Drittanbietern verwendet werden, wie beispielsweise globale
Nachverfolgungssysteme (global tracking systems) zum Lokalisieren
des Systems nach einem Diebstahl.
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Beispielhafte
Ausführungsformen
der Erfindung werden nun in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben,
in denen:
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1A ein
Ablaufdiagramm des Sicherheitssteuerungsprozesses darstellt.
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1B stellt
ein Ablaufdiagramm des Sicherheitssteuerungsprozesses des Empfängersystems
dar.
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1C stellt
ein Ablaufdiagramm des gesamten Sicherheitssteuerungsprozesses dar,
sobald bestimmt wird, dass eine Vorrichtung ihrem Eigentümer gestohlen
wurde.
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2 stellt
ein Blockdiagramm eines tragbaren Computers dar, der die innovative,
entfernte Sicherheitsarchitektur verwenden kann.
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In
Bezug auf das Ablaufdiagramm aus 1C empfängt die
Einheit, die für
das Aktivieren des Sicherheitsmechanismus verantwortlich ist, nach einer
ersten Benachrichtigung von dem Eigentümer, dass eine Vorrichtung
mit der innovativen Ausführungsform
gestohlen wurde, den Bericht über
gestohlenes Eigentum und initiiert den Sicherheitsprozess (Schritt 180).
Anschließend
wird ein Überprüfungsprozess
ausgeführt,
um sicherzustellen, dass der Eigentümer mit dem geeigneten Gerät korrekt
identifiziert wurde (Schritt 182). Wenn der Überprüfungsprozess
abgeschlossen ist, werden die notwendigen Befehle zu einem weltweiten
Positionierungssystem (worldwide positioning system) hochgeladen
(Schritt 184), um per Satellitenfunk an die Vorrichtung
gesendet zu werden (Schritt 186). Danach wird eine „Lokalisieren
und Sperren"-Sequenz ausgeführt (Schritt 188),
die dazu führt,
dass die Vorrichtung durch die jeweiligen Verriegelungsschaltungen
gesperrt wird. In diesem Fall stellt ein Computer chip, der von M2M hergestellt
wurde, ein Bit in dem NVRAM ein (Schritt 190), wodurch
der im Folgenden dargelegte Sicherheitsabfrageprozess ausgelöst wird.
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1B stellt
ein Ablaufdiagramm der Aktionen des Empfängerteils des Sicherheitssteuerungsprozesses
dar. Dieser Teil des Prozesses wird durch den Empfang eines Signals
initiiert (Schritt 150). Immer dann, wenn ein Signal von
dem Sicherheitssystem empfangen wird, wird das Signal bewertet (Schritt 160),
um zu bestimmen, ob diese spezielle Einheit als gestohlen gemeldet
wurde und somit gesperrt werden muss. Solange das Signal anzeigt, dass
die Einheit nicht als gestohlen gemeldet wurde, protokolliert das
Sicherheitssystem einen Zeitpunkt, zu dem das letzte Signal empfangen
wurde (Schritt 155), kehrt dann zurück und wartet auf das nächste Signal.
Wenn jedoch das Signal anzeigt, dass die Einheit als gestohlen gemeldet
wurde, setzt das System ein Bit in dem nichtflüchtigen Speicher, um anzuzeigen,
dass die Einheit gesperrt werden muss (Schritt 170).
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Es
ist darauf hinzuweisen, dass die Empfängerschaltung immer aktiv ist,
selbst dann, wenn das System selbst ausgeschaltet ist. Da dies der
Fall ist, kann das Sperrsignal zu jeder Zeit gesendet werden, und
das System wird gesichert. Wie nachstehend beschrieben, ist es dem
Benutzer möglicherweise
bis zu der nächsten
Nutzung nicht bewusst, dass das System gesperrt ist.
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1A stellt
ein Ablaufdiagramm des Sicherheitssteuerungsprozesses dar, wenn
der Computer aktiviert ist. Zuerst schaltet der Benutzer den Strom
für das
System ein (Schritt 100). Kurz danach wird die Ausführung der
POST-Prozedur (Schritt 101) des Computers gestartet. Das
System führt
eine Speicherprüfung
(Schritt 103) und eine NVRAM-Prüfung durch (Schritt 106).
Wenn irgendeine der Speicherprüfungen
fehlschlägt,
wird das System gesperrt (Schritt 115). Wenn die Speicherprüfungen korrekt durchlaufen,
setzt der Prozess mit Hardwareprüfungen
der Empfängerschaltungen
fort (Schritt 109). Wenn das Fehlerbit in dem NVRAM entweder
durch einen vorherigen Sperrbefehl oder durch Versuche, die Schaltungen
zu deaktivieren, gesetzt wurde (Schritt 112), bleibt der
Systembetrieb gesperrt (Schritt 115). Wenn die Prüfung des
Empfängers
korrekt durchläuft
(Schritt 109), wird im nächsten Schritt bestimmt, ob
ein Befehl empfangen wurde, der das Fehlerbit in dem NVRAM einstellt
(Schritt 112), wodurch das System gesperrt wird (Schritt 115).
Ist dies der Fall, wird das System gesperrt (Schritt 115).
Ist dies nicht der Fall, überprüft das System,
dass innerhalb der vorgeschriebenen Zeitverzögerungsbegrenzung ein periodisches
Freigabesignal empfangen wurde (Schritt 118), indem der
Zeitpunkt, zu dem das letzte Signal empfangen wurde, mit der inneren
Uhr verglichen wird. Ist dies der Fall, setzt die POST-Prozedur (Schritt 124)
fort und ermöglicht
bei einem erfolgreichen Abschluss den vollständigen Systembetrieb (Schritt 130).
Wenn die Verzögerungsspanne abgelaufen
ist (Schritt 118), unternimmt das System einen weiteren
Versuch, das erforderliche Passwort zu erhalten (Schritt 121)
und das System betriebsbereit zu halten. Wenn das Passwort ungültig ist
(Schritt 127), wird das System gesperrt (Schritt 115).
Wenn das Passwort gültig
ist (Schritt 127), bleibt das System vollständig betriebsbereit
(Schritt 130). Das Autorisierungsschema ist so angelegt,
dass eine Dienstverweigerungssituation (denial-of-service) nur bei
extremen Fällen
verwendet wird.
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2 stellt
einen tragbaren Computer dar, der die innovative, entfernte Sicherheitsarchitektur verwenden
kann. Das System umfasst einen Stromumrichter 205, der
zum Aufladen einer Batterie 215 verwendet wird. Optional
ist eine Batterie-Schnittstelle 210 zwischen die Batterie
und den Rest der Schaltungen zwischengeschaltet. Der Stromumrichter 205 ist über einen
Zweiweg-Brückengleichrichter 200 verbunden,
um Strom aus einer Netzspannungsquelle zu erhalten, und er ist verbunden,
um der Batterie 215 eine Gleichspannung bereitzustellen.
Die Batterie 215 (oder der Wandler 205), die über einen
Spannungsregler 220 verbunden ist, kann das gesamte, tragbare
Computersystem mit Strom versorgen, dies umfasst in diesem Beispiel:
Benutzereingabegeräte (beispielsweise
eine Tastatur 235 und eine Maus 240);
wenigstens
einen Mikroprozessor 225, der in Wirkbeziehung verbunden
ist, um Eingaben von dem genannten Eingabegerät über einen Schnittstellenverwaltungschip 230 (der
darüber
hinaus den verschiedenen Anschlüssen
eine Schnittstelle bereitstellt) zu empfangen;
einen Speicher
(beispielsweise einen Flash-Speicher 255 und einen RAM 260),
auf den der Mikroprozessor zugreifen kann;
eine Datenausgabevorrichtung
(beispielsweise eine Anzeige 250 und eine Videoanzeige-Adapterkarte 245),
die verbunden ist, um Daten auszugeben, die durch den Mikroprozessor
erzeugt wurden;
ein Magnetscheiben-Laufwerk 270, auf
das der Mikroprozessor über
eine Schnittstellen-Einheit 265 Lese-Schreib-Zugriff
hat; sowie
eine elektronische Optionsschaltung 295 zum
Empfangen aktueller Standortinformationen von einem weltweiten Positionierungssystem
und zum selektiven Entsperren oder Sperren des Betriebs des Computersystems.
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Optional
können
selbstverständlich
viele andere Komponenten enthalten sein, und diese Konfiguration
ist auf keine Weise bestimmend. Beispielsweise kann der tragbare
Computer darüber
hinaus ein CD-ROM-Laufwerk 280 und ein Diskettenlaufwerk
(floppy disk drive – FDD) 270 enthalten,
die eine Schnittstelle zu der Scheiben-Schnittstellensteuereinheit 265 (disk
interface controller) besitzen können.
Des Weiteren kann ein L2-Zwischenspeicher 285 hinzugefügt werden,
um den Datenzugriff von den Scheibenlaufwerken zu dem Mikroprozessor
zu beschleunigen, und in einem PCMCIA-290-Schlitz können Peripherieerweiterungen
untergebracht werden.
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In
einem weiteren Beispiel ermöglicht
es der Einsatz der Erfindung Behörden,
bei Motorfahrzeugen einen Betrieb des Fahrzeuges zu sperren, wenn der
Diebstahl desselben gemeldet wurde oder wenn dies aus anderen Gründen für notwendig
gehalten wird.
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Ein
weiterer Einsatz der Erfindung bei kostspieligen Mobiltelefonen
stellt ein Abschreckungsmittel gegen Diebstahl bereit. Die Möglichkeit,
den Betrieb einer Vorrichtung zu sperren, wenn die Vorrichtung ihrem
rechtmäßigen Eigentümer gestohlen
wurde, hat einen erheblichen Einfluss auf ihren Wert für einen
Dieb.
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Vermögensverwaltung
ist in großen
Unternehmen häufig
ein Problem. Wenn ein bestimmtes Gerät (beispielsweise ein tragbarer
Computer) bei der Bestandsaufnahme nicht auffindbar ist, kann bei einer
weiteren Klasse von Ausführungsformen
das offenbarte Sicherheitssystem dazu verwendet werden, das Gerät einfach
zu sperren. Wenn das Gerät rechtmäßig übertragen
wurde, ist der rechtmäßige Benutzer
gezwungen, sich wegen der Sperrung an den Service zu wenden, und
das Gerät
kann dann reaktiviert werden. (Selbstverständlich sind geeignete Vorsichtsmaßnahmen
nötig,
bevor eine solche Prozedur auf Geräte angewendet werden kann,
die durch eine plötzliche
Außerbetriebsetzung
Schäden hervorrufen
können.)
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Implementierungen
der Funktion der Erfindung in Instrumente der Hochtechnologie verhindern einen
Diebstahl dieser sehr kostspieligen Art von Geräten. Derartige Komponenten
können
einen oder mehrere programmierbare Prozessoren enthalten und eine
System-Reset-Prozedur besitzen, in die die beschriebenen Sicherheitsbeziehungen
eingefügt werden
können.
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Eine
Person mit gewöhnlicher
Erfahrung auf dem Gebiet der Technik kann erkennen, dass das in der
vorliegenden Anmeldung beschriebene, innovative Konzept über einen
gewaltigen Bereich von Anwendungen modifiziert und variiert werden
kann, und demgemäß ist der
Umfang des patentierten Gegenstandes nicht durch irgendeine der
angegebenen, spezifizierten, beispielhaften Lehren begrenzt.