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Schweißbrennerspitzen-Befestigung " Die Erfindung bezieht sich auf
eine Befestigung für Schweißbrennerspitzen, die mit ihren Stirnflächen gegen einen
Bund des Rohrendes dichtend aufgeschraubt wird.
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Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art wurden die auf ein
Kopfstück aufgeschraubten, Schweißbrennerspitzenentweder nur mit der Endfläche des
Kopfstückes oder mit einem hinter der Brennerspitze angeordneten verstellbaren Nippel
oder einem auf= gelöteten Bund abgedichtet. Wie bekannt, ist die Hitzeerzeugung
während des Schweißvorganges so groß, daß die Brennerspitzen bzw.-die beiden Schraubstücke
nicht selten notglühend werden, so daß von Zeit zu Zeit eine Abkühlung derselben
notwendig ist, die auch durch eingesetzte Arbeitspausen entsteht. Durch die dadurch
bedingte abwechslungsweise Ausdehnung und Schrumpfung der Schraubstücke tritt bei
Verwendung ungleicher Materialien für beide Teile sehr bald eine gegenseitige Lockerung
ein, was eine völlige Undichtheit zwischen den Schraubteilen unvermeidlich zur Folge
hat, wodurch die Flamme zwischen denselben zurückschlägt und dadurch das Arbeiten
unterbricht.
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Um dies nach Möglichkeit zu vermeiden, wurde hinter die Brennerspitze
auf -dem Rohrkopfstück der eingangs erwähnte Bund aufgelötet, was eine Verteuerung
mit sich bringt und infolge der absoluten Starrheit des Bundes naturgemäß .die eintretenden
Nachteile nur unvollständig beseitigt. Die Verwendung von aus gleichen Materialien
gefertigten Schraubstücken, beispielsweise Kupfer, hat noch den weiteren großen
Nachteil; daß dieselben beim Nachziehen- sehr --häufig anfressen -und abreißen und,
soweit sie hierbei überhaupt nicht unbrauchbar werden, immer wieder auf Kosten der
-Dichtung nachgearbeitet werden müssen.
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-Diese Nachteile kommen durch die Schweißbrennerspitzen-Befestigung
nach der Erfindung in Wegfall. Dieselbe kennzeichnet sich dadurch, daß - zum Ausgleich-
der durch Wärmeeinflüsse, z. B. durch die Brennerflamme, hervorgerufenen Längendehnung
der Rohrenden und zur Herbeiführung einer federnden Anpressung der Dichtungsflächen
in dem Bund eine -Ringnut- und auf der Dichtungsfläche des Bundes im Anschluß- an
den' Gewindestutzen eine Aussparung vorgesehen ist. Diese Gewinderohrverbindung
kann sich nicht nur den Materialausdehnuligen der Brenner und Kopfstücke federnd
anpassen, sondern .gleichzeitig auch eine dauernde, vollkommene Abdichtung der beiden
Schraubteile gewährleisten.
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Die Anordnung derartiger Ringnuten zur Herbeiführung einer federnden
Anpressung ist bereits auf anderen Gebieten -der Technik gebräuchlich, z. B. bei
Schraubensicherungen, bei denen die Muttern durch Ringnuten federnd bzw. elastisch
ausgebildet sind. In ähnlicher Ausführung - sind auch die Stehbolzen durch Ringnuten
elastisch hergestellt.
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Es ist auch eine Gewinderohrverbindung für ineinandergeschraubte,
einem hohen Hitzegrad ausgesetzte Rohre bekannt. Hierbei ist
zum
Ausgleich der durch die Wärmeeinflüsse hervorgerufenen Längendehnung der ineinandergeschraubten
Rohre eine Ringnut -vorgesehen.
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In der Zeichnung ist die Erfindung als-Ausführungsbeispiel durch die
Abb. i und z in zwei senkrechten Schnitten in verschiedenen Größen dargestellt.
-Das Rohr b ist mit einem Bund c versehen, der als Verlängerung den Gewindestutzend
trägt. Der z. B., durch Stauchen gebildete Bund c ist hohl ausgebildet und ist mit
einer Ringnut a versehen, während auf der Dichtungsfläche des Bundes c im Anschluß
an den Gewindestutzen d eine Aussparung g vorgesehen ist. Die Brennerspitze f ist
mit Innengewinde versehen, durch das sie auf den Ge-
windestutzend aufgeschraubt
ist. Die Brennerspitze f sitzt mit ihrem Dichtungsansatz e auf dem oberen Ende des
Gewindestutzens d und mit ihrem. unteren Ende auf der Dichtungsfläche des Bundes
c auf, wodurch eine vollkommene Abdichtung erzielt wird. Durch das Aufschrauben
der Brennerspitze. f wird durch deren Ansatz e ein festes Aufpressen der Spitze
auf die Dichtungsfläche -des Bundes erzielt: Durch die Ringnut a und durch die Aussparung
g o. dgl. im Bund wird eine federnde Anpressung der Dichtungsflächen erzielt, wodurch
die durch Wärmeeinflüsse der Brennerflamme hervorgerufene Längendehnung der Rohrenden
ausgeglichen wird.
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Die federnde Ausbildung und Abdichtung könnte anstatt in den Bund
c des Rohres b auch in das untere Ende der Brennerspitze gelegt sein. In diesem
Fall würde die Brennerspitze f eine ähnliche Ausbildung mit der Ringnut a und Aussparung
g wie der Bund c -des*Rohres b erhalten.
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Der technische Fortschritt dieser elastischen Funddichtung beruht
darin, daß dieselbe eine dauernde und vollkommene Abdichtung gewährleistet und in
der 'Herstellung einfacher und billiger ist als die bisherigen aufgelöteten, erfahrungsgemäß
selten lange haltenden Bunde und sonstigen Behelfsmittel. Selbstverständlich sind
auch noch andere Ausführungen der Erfindung außer den angeführten möglich, wobei
jedoch das Wesen der Erfindung stets auf der elastischen Abdichtung und Dehnungsausgleichung
der Brenner- und Kopfstücke sowie der durch die Rillenaussparung gleichzeitig bewirkten
intensiveren Vermischung des Sauerstoffs mit dem Gas beruht.