DE698981C - Verfahren zum Impraegnieren von Faserstoff-Bauplatten mit Feuerschutzmitteln - Google Patents

Verfahren zum Impraegnieren von Faserstoff-Bauplatten mit Feuerschutzmitteln

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DE698981C
DE698981C DE1936P0078225 DEP0078225D DE698981C DE 698981 C DE698981 C DE 698981C DE 1936P0078225 DE1936P0078225 DE 1936P0078225 DE P0078225 D DEP0078225 D DE P0078225D DE 698981 C DE698981 C DE 698981C
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panels
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fire
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Paratect Ges Martin & Dr Kropf
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16—Inorganic impregnating agents
    • B27K3/32—Mixtures of different inorganic impregnating agents
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K2240/00—Purpose of the treatment
    • B27K2240/30—Fireproofing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Imprägnieren von. Faserstoff-Bauplatten mit Feuerschutzmitteln . J Die im Baugewerbe viel benutzten, gegen Wärme und Schall isolierenden Paserstoff-Bauplatten aus gepreßtem und durch ein Bindemittel gebundenen Holzschliff, Holzfaser, Zuckertohrfäser, Müll o. dgl. besitzen den großen Nachteil der leichten Brennbarkeit.
  • Dieser Nachteil wird . erfindungsgemäß durch Erzeugung einer Salzimprägnierung nü den Fäserstoffplatten auf -trockenem Wege durch aufeinanderfolgende Behandlung mit solchen Gasen, die miteinander u nter Bildung vdn feuerhemmenden Salzen reagieren, besei= tigt. Die Imprägnierung geht in an sich bekannter Weise derart vor sich, 'aß die Faserstoffplatten in einem luftverdünnten Raume nacheinander mit den reagierenden Gasen überflutet und darauf wieder unter atmosphärischen Druck gesetzt werden. Die durch die Luftverdünnung von der eingeschlossenen Luft befreiten Hohlräume der Platten und Poren der Faserstoffe °und Bindemittel werden von den Gasen gut ausgefüllt,, und die Umsetzung der Gase erfolgt, unmittelbar in den Hohlräumen und Poren der Platten selbst, so daß die Salze in den Hohlräumen und Poren der Platten festhaften. Wenn die flammenschützenden Salze bei erhöhter Temperatur sc'h'melzen, umschließt die Schmelze die Holzfasern und schließt sie von der Verbrennungs-Luft ab bzw. bilden sich feuererstickende-Gase-oder Dämpfe. ' Gase, die im Sinne der Erfindung nacheinander zur Einwirkung auf die .Faserstoffplatte@n gelangen -und unter Bildung .von feuerhemmenden Salzen miteinander reagieren, sind z. B. Chlorwasserstoff -und Ammoniak bzw. in umgekehrtex Folge Ammoniak und Chlorwasserstoffgas oder Ammoniak und Kohlendioxyd bzw. umgeWhzt, wobei sich in den Faserstoiffplatten Chlorammonium bzw. Ammo.niumcarbonat bildet.
  • Vor der zur Feuers'chutzimprägnier ung von Holzs'chliffplatten bekannten Tränkung mit Lösungen z. B. von Ammoniümchlorid hat 'die trockene Gasimprägnierung den Vorteil. einer besseren Durchdringung der Platten mit den sich bildenden Salzen sowie der Vermeidung der Befeuchtung und der dadurch bedingten erneuten Trocknung der Platten. Es ist allgemein bekannt, daß Wasser die physikalischen und chemischen- Eigenschaften der fertigen Faserstoffplatten .-erheblich vermindert. Die Notwendigkeit der Trocknung der Platten ist ein großer Übelstand, da sie einesteils langwierig -und kostspielig ist, andererseits die Fenerschutzwirkung verschlechtert, denn während des Trocknungsprozesses treten sowohl Verflüchtigu'ngen als auch Zersetzu.ngen der feuersch lütze!nden Salze ein.
  • Es ist, auch schon- vorgeschlagen worden, Cellulosefasern mit Ammoniumchlorid zu mischen -und daraus feuerfeste Platten herzustellen. Demgegenüber weist das'neue Verfahren insofern -einen Vorteil auf, als Faserstoff-Bauplatten in der Regel unter Mitv#erwendung 'von Wasser bzw. wäßrigen Bindemittellösungen hergestellt werden, wobei eine Verfahrensstufe, in der eine -Zumischung vön Ammoniumchlorid zu den Fasern-gemäß dem bekannten Verfahren erfolgen könnte, gar nicht ,durchlaufen wird. Im übrigen würde die Zumischung des Feuerschutzsalzes zu dem wäßrigen Faserstoff-Bindemittelbrei zweifellos vielfach sie Wirksamkeit des Bindemittels beeinträchtigen.
  • Der grundsätzliche Unterschied des VerfahTens gemäß der Erfindung von den bekannten Verfahren besteht darin, daß keine fertigen feuerhemmenden-. Salze verwendet werden, sondern daß die feuerhemmenden Salze unmittelbar in dem zu schützenden Material durch eine Gasreaktion erzeugt werden und ferner die Imprägnierung unter völligern Ausschluß von Wasser erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnierei von Faserstoff-Bäuplatten mit Feuerschutzmitteln, dadurch gekennzeichnet; daß die Platten zunächst evakuiert und dann mit solchen Gasen, wie z. B. Ammoniak und Chlor-Wasserstoff, die miteinander unter Bildung von feuerhemmenden Salzen reagieren, aufeinanderfblgend behandelt werden.
DE1936P0078225 1936-03-25 1936-03-25 Verfahren zum Impraegnieren von Faserstoff-Bauplatten mit Feuerschutzmitteln Expired DE698981C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081652B (de) * 1956-11-06 1960-05-12 Omnium De Prod Chim Pour L Ind Verfahren zum Unbrennbarmachen von Cellulosematerialien, wie Holz oder Pflanzenfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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