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Die Erfindung bezieht sich auf eine Getränkeabgabe-Vorrichtung von der Art, bei
welcher das Getränk aus einem über den Behälterhals eines auf dem Kopf stehenden
Behälters gespeisten Vorratsbehälter entnommen wird, wobei der auf dem Kopf stehende
Behälter mittels einer Aufnahme in seiner Position gehalten ist und mit dem Vorratsbehälter
mit Hilfe eines Ansatzstücks in Verbindung bringbar ist, welches fest mit einem Träger
verbunden ist, der auf der Vorrichtung haltbar ist, wenn der Behälterhals beim Anordnen
des Behälters in Eingriff auf dem Ansatzstück gebracht ist.
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Eine Vorrichtung dieser Art ist in der von derselben Anmelderin eingereichten (unter
der Nummer FR-A-2 769 610 am 16. 4. 99 veröffentlichten) französischen Patentschrift
Nr. 97-12 128 beschrieben, wobei diese Vorveröffentlichung als Referenzdokument für
den derzeitigen Stand der Technik dienen kann.
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Mit diesen Vorrichtungen, die vor allem in Unternehmen verwendet werden und
infolgedessen einer recht großen Zahl von Personen zugänglich sind, kann es geschehen,
dass aus Unachtsamkeit oder durch ein Versehen der Behälter (der im Grunde genommen
eine Flasche mit mindestens 10 Litern ist) in noch nicht geleertem Zustand zu lange Zeit in
der Vorrichtung eingesetzt bleibt, was die Gärung, die Entwicklung von Bakterien, die
Zersetzung des Produkts oder andere Erscheinungen begünstigen kann, die den
hygienischen Bedingungen abträglich sind.
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Es kann auch für die hygienischen Bedingungen nachteilig sein, wenn der Träger mit
seinem Ansatzstück zu lange eingesetzt bleibt, da dieser Teil der Vorrichtung, wie auch der
Behälter, aus dem das Getränk entnommen wird, in den Fällen, in denen sich der
Vorratsbehälter nicht leicht entfernen lässt oder dann, wenn er nicht bewegt werden kann, somit
nach jedem vollständigen Entleeren, regelmäßig zur Wiederverwendung gereinigt und
desinfiziert werden muss.
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Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese Situationen zu
vermeiden und dafür Sorge zu tragen, dass der für die Wartung und die Nachbefüllung
Verantwortliche entweder durch einen Alarm oder eine spezielle Anzeige vorgewarnt wird,
wenn die Vorrichtung mit einem neuen Behälter bestückt und/oder gereinigt werden muss
oder wenn bestimmte Teile der Vorrichtung (das Ansatzstück und dessen Träger und
gegebenenfalls der Behälter und die unter Umständen vorgesehenen Leitungen zum Anschluss
des Behälters an das Ansatzstück) zu reinigen bzw. zu desinfizieren sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art dadurch aus, dass sie eine Kontrollanlage aufweist, welche eine Erfassungseinheit zum
Erfassen der Anwesenheit des Behälters umfasst, wobei diese Einheit mit Hilfe einer
programmierbaren elektronischen Schaltung an ein Anzeigesystem angeschlossen ist, welche
dabei so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem betätigt und dessen Auslösung
herbeiführt, wenn vorgegebene Bedingungen hinsichtlich des Vorhandenseins des Behälters auf
der Aufnahme erfüllt sind.
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Eine derartige Vorrichtung kann sich auch noch dadurch auszeichnen, dass die
elektronische Schaltung einen ersten Zeitgeber aufweist, und dass sich die vorgegebenen
Bedingungen auf die Dauer der Anwesenheit des Behälters auf der Aufnahme beziehen, wobei
die elektronische Schaltung so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem auslöst, wenn die
Dauer der Anwesenheit des Behälters auf der Aufnahme eine vorgegebene erste Zeitdauer
überschreitet.
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Dabei könnte diese erste vorgegebene Zeitdauer beispielsweise 15 Tage betragen,
doch könnte sie auch von der Art des Getränks (Wasser, Obstsaft, usw.) abhängig sein.
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Als Alternative oder in Kombination hiermit kann sich die Vorrichtung auch dadurch
auszeichnen, dass die elektronische Schaltung ein Zählwerk aufweist, und dass sich die
vorgegebenen Bedingungen auf die Anzahl der Vorgänge des Abnehmens oder Anordnens
des Behälters auf der Aufnahme beziehen, wobei die elektronische Schaltung so ausgelegt
ist, dass sie das Anzeigesystem auslöst, wenn die Anzahl einen vorgegebenen Wert
erreicht.
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Somit könnte für die Bedienungsperson, die unbedingt die Reinigung und die
Desinfizierung bestimmter Teile der Vorrichtung ab einer bestimmten Anzahl verwendeter
Behälter vornehmen muss - beispielsweise, wenn der Inhalt einer großen Zahl von Behälter
während eines relativ kurzen Zeitraums verbraucht wurde, auch wenn jeder Behälter
während eines Zeitraums noch etwas abgibt, der kurzer ist als die vorgegebene erste Zeitdauer.
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In allen Fällen kann vorgesehen sein, dass die Erfassungseinheit indirekt von dem
auf dem Kopf stehenden Behälter während dessen Anordnung auf dem Aufnahmeteil
betätigt wird, beispielsweise durch eine Schulter an dem Behälter, oder auch, dass die
Erfassungseinheit indirekt durch eine bewegliche Verschlussklappe betätigt wird, die während
der Anordnung des Vorratsbehälters auf seiner Aufnahme in eine Öffnungsstellung
geschwenkt werden kann, wie sich dies noch deutlicher aus der nachstehenden Beschreibung
ergibt.
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Bei einer ergänzenden Variante oder auch in Verbindung mit den vorstehend
beschriebenen Maßnahmen kann auch die Zeit berücksichtigt werden, während derer das
Ansatzstück und dessen Träger auf der Vorrichtung belassen werden, ohne dass sie
desinfiziert oder gereinigt wurden.
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Zu diesem Zweck kann sich eine Vorrichtung der eingangs umrissenen Art auch
dadurch auszeichnen, dass sie eine Kontrollanlage aufweist, welche eine Erfassungseinheit
zum Erfassen der Anwesenheit der Aufnahme des Ansatzstücks umfasst, wobei diese
Einheit mit Hilfe einer programmierbaren elektronischen Schaltung an ein Anzeigesystem
angeschlossen ist, welche dabei so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem betätigt und
dessen Auslösung herbeiführt, wenn vorgegebene Bedingungen hinsichtlich des
Vorhandenseins der Aufnahme des Ansatzstücks auf der Vorrichtung erfüllt sind.
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In diesem Fall kann sich die Vorrichtung dadurch auszeichnen, dass die
elektronische Schaltung einen zweiten Zeitgeber aufweist, und dass sich die vorgegebenen
Bedingungen auf die Dauer der Anwesenheit der Aufnahme des Ansatzstücks auf der
Vorrichtung beziehen, wobei die elektronische Schaltung so ausgelegt ist, dass sie das
Anzeigesystem auslöst, wenn die Dauer der Anwesenheit der Aufnahme auf der Vorrichtung eine
vorgegebene zweite Zeitdauer überschreitet.
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Eine Vorrichtung gemäß den vorstehenden Ausführungen kann sich auch noch
dadurch auszeichnen, dass die Aufnahme des Ansatzstücks aus einem Aufnahmeteil in Form
eines Bundrings gebildet ist, welcher lösbar in Anlage gegen eine obere Wandung der
Vorrichtung bringbar ist. Dabei handelt es sich um eine aus der eingangs genannten
französischen Patentanmeldung Nr. 97-12 128 an sich bekannte Anordnung.
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Die Erfindung sich auch mit allen ihren Vorkehrungen bei Vorrichtungen einsetzbar,
bei welchem der Träger des Ansatzstücks aus einem vom Aufnahmeteil getrennten
Auffangbehälter gebildet ist, welcher lösbar unter einer oberen Wandung der Vorrichtung
angeordnet werden kann.
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Wie auch immer die Ausführungsform der Vorrichtung und deren Auslegung
gestaltet sind, ist es im übrigen möglich, das Merkmal vorzusehen, dass die Erfassungseinheit
Erfassungselemente, welche zum Herstellen oder Trennen eines elektrischen Kontakts
ausgelegt sind, oder auch Annäherungsdetektoren aufweist, die in kapazitiver, optischer oder
analoger Weise arbeiten.
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Was das Anzeigesystem angeht, so könnte dieses insbesondere einen optischen oder
akustischen Alarm umfassen, der jeweils während der Phase betätigt wird, die im
vorstehenden aus "Auslösung" bezeichnet wurde.
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Dieses Anzeige- bzw. Meldesystem könnte auch eine numerische Anzeige zum
Anzeigen der von den Zeitgebern gemessenen Zeit oder des Messwerts des Zählwerks
aufweisen, wodurch es möglich wäre, die Vorrichtung laufend zu überwachen und
gegebenenfalls eine Wartungsmaßnahme sogar noch vor der Auslösung eines Alarms vorzunehmen.
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Schließlich soll hier auch noch betont werden, dass die elektronische Schaltung
(Karte mit gedruckter Schaltung oder integrierte Schaltung) sicherstellen könnte, dass das
Anzeigesystem automatisch nach seiner Auslösung auf Null rückgestellt und von der
Erfassungseinheit in seinen Ausgangszustand zurückgesetzt wird.
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Nachstehend werden nun keinesfalls einschränkende Ausführungsbeispiele der
Erfindung unter Bezugnahme auf die schematisierten Figuren in der beiliegenden Zeichnung
beschrieben, in welcher:
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- Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Abgabe von Getränken zeigt;
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- Fig. 2 eine Ansicht des oberen Teils im Querschnitt darstellt;
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- Fig. 3 eine teilweise Querschnittsansicht mit der Darstellung der Erfassung eines
Rücksprungs am umgekehrt stehenden Behälter ist;
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Fig. 4 eine ähnliche Ansicht mit der Darstellung der zusätzlichen Erfassung des
Herausnehmens aus dem Träger des Ansatzstücks zeigt;
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- Fig. 5 eine Gesamtdarstellung einer Vorrichtung zur Abgabe von Getränken im
Aufriss darstellt, welche Verschlussklappen aufweist, die den Zugang des Behälterhalses
zur Aufnahme ermöglichen, und bei welcher der Träger des Ansatzstücks aus einem von
der Aufnahme getrennten Auffangbehälter besteht; und
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- Fig. 6 eine Teilansicht mit der Darstellung des Einsatzes der Erfindung bei einer
Vorrichtung dieser Art ist.
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Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist einen vertikalen Kasten 1 auf, dessen
Vorderseite 2 eine Öffnung 3 mit Auffangwanne 4 besitzt, auf deren Gitter die zum
Aufnehmen des in dem auf dem Kopf stehenden Vorratsbehälter 5 enthaltenen Getränks
bestimmten Becher abgestellt werden können. Hier handelt es sich dabei beispielsweise um
eine Flasche aus starrem Kunststoff, dessen Fassungsvermögen etliche zehnfache Liter
betragen kann und dessen Behälterhals 6 auf einem Ansatzstück 7 in Eingriff gebracht
wird, das sich dazu eignet, zwischen der Flasche 5 und einem (hier nicht dargestellten)
Zwischenbehälter eine Verbindung zwischen Luft und Wasser sicherzustellen, wobei der
Zwischenbehälter in dem Kasten 1 enthalten ist. Das Betränk wird nun aus diesem
Zwischenbehälter (der gegebenenfalls erwärmt oder gekühlt wird) zu Auslasshähnen 8 in der
Öffnung 3 in der Weise geleitet, wie sie ausführlich in der vorgenannten französischen
Patentschrift Nr. 97-12 128 erläutert wird. Das Ansatzstück 7 ist fest mit einem Träger 9
verbunden, der bei diesem Ausführungsbeispiel gleichzeitig eine bundringförmige
Aufnahme bildet, welche die Anordnung des Behälterhalses 6 sicherstellt und sich auf dem
erweiterten Abschnitt befindet, auf dem sich der Vorratsbehälter 5 über seine Schultern 10
abstützt. Diese Aufnahme 9 stützt sich ihrerseits über ihren peripheren Rand 11 auf einer
oberen Wandung 12 des Kastens 1 ab.
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Die Kontrolleinrichtung, die genauer betrachtet den Gegenstand der Erfindung bildet,
weist als Erfassungseinheit zum Erfassen des Behälters 5 in Betriebsstellung auf der
Vorrichtung eine isolierende Schubstange 13 auf, die beispielsweise aus Kunststoff besteht und
auf welcher eine Anschlagscheibe 14 befestigt ist, welche gleitend in einer feststehenden
metallenen Kontaktplatte 15 für einen gemeinsamen Kontakt angebracht ist.
Normalerweise wird zwischen die Scheibe 14 und die Platte 15 eine Schraubenfeder 16 in
zusammengedrückter Stellung eingesetzt. Gegenüber der Feder weist der Schaft bzw. die Stange
13 einen metallenen Kontakt 17 auf. Wenn der auf dem Kopf stehende Behälter 5 sich
normalerweise in Anordnung auf der Aufnahme 9 befindet, stützt sich seine Schulter 10
auf dem freien Ende des Schaftes 13 ab, welcher durch die obere Wandung 12 des Kastens
geführt ist; diese Anwesenheit des Vorratsbehälters wird durch den Umstand übermittelt,
dass es zwischen dem Kontakt 17 und der Platte 15 keinen elektrischen Kontakt gibt.
Wenn dagegen der Behälter 5 abgehoben wird (vgl. Fig. 3), schiebt die Feder 16 die
Stange 13 über die Scheibe 14 nach oben und dies führt zur Herstellung eines elektrischen
Kontakts mit dem Kontakt 17 auf der Platte 15.
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Die Erfassung der Anwesenheit des Trägers 9 des Ansatzstücks 7 in Anlage über
dessen Umfangsrand 11 auf der Wandung 12 erfolgt in genau derselben Weise über eine
Schubstange 13', die in derselben Platte 15 gleiten kann und auf deren freiem Ende sich
normalerweise der periphere Rand 11 der Aufnahme bzw. des Trägers 9 abstützt. Da die
einzelnen Bestandteile dieser Erfassungseinheit analog zu den vorstehend erläuterten
Elementen sind, wurden sie hier mit denselben Bezugszeichen, allerdings mit Index
bezeichnet. Somit drückt sich die Anwesenheit der Aufnahme 9 auf der Vorrichtung dadurch aus,
dass der elektrische Kontakt 15-17' (Fig. 2) geöffnet ist, wohingegen deren Fehlen oder
Herausnahme (was das Herausziehen des auf dem Kopf stehenden Behälters 5 impliziert)
durch das Schließen dieses Kontakts gemeldet wird (Fig. 4).
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Es wird nun wieder auf Fig. 2 Bezug genommen, aus welcher ersichtlich ist, dass
die vorgenannten Kontakte 15, 17 und 17' mit Anzeigen 18 und 19 verbunden sind, welche
auf der Vorderseite 2 des Kastens 1 vorgesehen sind, und zwar unter Zwischenschaltung
einer elektronischen Schaltung 20 beispielsweise in Form einer Karte mit gedruckter
Schaltung und Mikroprozessor, die programmierbar sein und interne Zeitgeber und
Zählwerke aufweisen kann.
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Wie vorstehend bereits ausgeführt, können diese Zeitgeber somit die jeweilige
Zeitdauer vorgeben, während welcher jeweils die Kontakte 15 - 17 und 15 - 17' offen belassen
werden, also die jeweiligen Zeiträume t1 und t2, während welcher der Vorratsbehälter 5
zum einen und der Träger 9 des Ansatzstücks zum anderen in ihrer Stellung belassen
werden.
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Wenn die Zeit t1 beispielsweise 15 Tage überschreibt, kann somit ein Alarm durch
Aufleuchten der Anzeige 18 gegeben werden, während der erste Zeitgeber automatisch auf
Null rückgestellt wird, sobald der Behälter 5 ausgewechselt wurde, da hierzu unweigerlich
der Kontakt 15 - 17 geschlossen wird. Ebenso kann dann, wenn die Zeit t2 der
Anwesenheit des Trägers 9 des Ansatzstücks 7 eine weitere vorgegebene Dauer von beispielsweise
3 Monaten überschreitet, ein weiterer Alarm durch Aufleuchten der Anzeige 19 gegeben
werden, um auf die erforderliche Reinigung oder Sterilisierung dieser Teile hinzuweisen,
die dann beim Herausnehmen automatisch die Rückstellung des zweiten Zeitgebers der
Schaltung 20 durch Schließen des Kontakts 15 - 17' herbeiführen.
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Es versteht sich von selbst, dass anstelle der oder auch zusätzlich zu den optischen
Alarmanzeigen auch akustische Alarmeinrichtungen verwendet werden können, und dass
die Zeiträume t1 und t2 in numerischer Form angezeigt werden können, so dass
beispielsweise die mit der Nachbefüllung und Wartung der Vorrichtung betraute Person die
Restdauer bis zum Auslösen des Alarms rechtzeitig ablesen und die nötigen Schritte
vorbereiten kann.
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Wie vorstehend auch schon erwähnt, kann die elektronische Schaltung auch ein
Zählwerk aufweisen, das die Anzahl der Schließvorgänge des Kontakts 15 - 17 erfasst und
somit zählt, wie oft ein neuer Behälter eingesetzt wurde, wobei dann die Anzeige 19
aufleuchtet, wenn diese Anzahl einen vorgegebenen Wert erreicht, was darauf hinweist, dass
eine Reinigung vorzunehmen ist oder dass sogar bestimmte Teile der Vorrichtung
ausgewechselt werden müssen, beispielsweise der Zwischenbehälter.
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Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 ist eine Vorrichtung derselben
Art dargestellt, bei der allerdings die Aufnahme 9 des Behälter 5 feststeht und fest mit der
oberen Wandung 12 des Kastens 1 verbunden ist, während nun das Ansatzstück 7 fest mit
einem Träger 9' in Form eines lösbaren Auffangbehälters verbunden ist, der unter der
Wandung 12 beispielsweise durch Gleiten auf einer Schiene 25 eingesetzt wird.
Schwenkbare Verschlussklappen 21, die zum Beispiel mit Hilfe von Federn gespannt werden,
befinden sich in Schließstellung, wenn kein Vorratsbehälter 5 eingesetzt ist, und öffnen sich
erst dann, wenn dieser Vorratsbehälter kopfüber auf der feststehenden Aufnahme 9
angeordnet wird. Dieses Merkmal wird dann genutzt, wenn die Anwesenheit oder Abwesenheit
eines Behälters 5 auf der Vorrichtung erfasst werden soll, indem die Betätigung eines mit
der elektronischen Schaltung 20 verbundenen Mikrokontakts vorgesehen wird, während
ein ebenfalls mit der Schaltung 20 verbundener weiterer Mikrokontakt 23 die Anwesenheit
oder Abwesenheit des Auffangbehälters 9' erfasst, wobei diese den Mikrokontakt über
ihren Schieberand 24 betätigt.
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Die Funktionsweise dieser Kontrollanlage kann genauso wie beim ersten
Ausführungsbeispiel ausgeführt sein und stellt nur eine der möglichen Varianten der Ausführung
dar.
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Die Erfindung sieht somit Mittel zur vollständigen Kontrolle der Einsatzbedingungen
der Vorrichtung und insbesondere der hygienischen Bedingungen vor, indem es sehr viel
unwahrscheinlicher wird, dass unabsichtlich ein Vorratsbehälter 5 über einen zu langen
Zeitraum übersehen wird oder dass die Arbeitsgänge zur Wartung, zur Reinigung oder
Desinfizierung bestimmter empfindlicher Teile der Vorrichtung übersehen werden.