DE69900532T2 - Getränke-Abgabevorrichtung mit Anzeige des Vorhandenseins des Vorratsbehälters - Google Patents

Getränke-Abgabevorrichtung mit Anzeige des Vorhandenseins des Vorratsbehälters

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    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Getränkeabgabe-Vorrichtung von der Art, bei welcher das Getränk aus einem über den Behälterhals eines auf dem Kopf stehenden Behälters gespeisten Vorratsbehälter entnommen wird, wobei der auf dem Kopf stehende Behälter mittels einer Aufnahme in seiner Position gehalten ist und mit dem Vorratsbehälter mit Hilfe eines Ansatzstücks in Verbindung bringbar ist, welches fest mit einem Träger verbunden ist, der auf der Vorrichtung haltbar ist, wenn der Behälterhals beim Anordnen des Behälters in Eingriff auf dem Ansatzstück gebracht ist.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist in der von derselben Anmelderin eingereichten (unter der Nummer FR-A-2 769 610 am 16. 4. 99 veröffentlichten) französischen Patentschrift Nr. 97-12 128 beschrieben, wobei diese Vorveröffentlichung als Referenzdokument für den derzeitigen Stand der Technik dienen kann.
  • Mit diesen Vorrichtungen, die vor allem in Unternehmen verwendet werden und infolgedessen einer recht großen Zahl von Personen zugänglich sind, kann es geschehen, dass aus Unachtsamkeit oder durch ein Versehen der Behälter (der im Grunde genommen eine Flasche mit mindestens 10 Litern ist) in noch nicht geleertem Zustand zu lange Zeit in der Vorrichtung eingesetzt bleibt, was die Gärung, die Entwicklung von Bakterien, die Zersetzung des Produkts oder andere Erscheinungen begünstigen kann, die den hygienischen Bedingungen abträglich sind.
  • Es kann auch für die hygienischen Bedingungen nachteilig sein, wenn der Träger mit seinem Ansatzstück zu lange eingesetzt bleibt, da dieser Teil der Vorrichtung, wie auch der Behälter, aus dem das Getränk entnommen wird, in den Fällen, in denen sich der Vorratsbehälter nicht leicht entfernen lässt oder dann, wenn er nicht bewegt werden kann, somit nach jedem vollständigen Entleeren, regelmäßig zur Wiederverwendung gereinigt und desinfiziert werden muss.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese Situationen zu vermeiden und dafür Sorge zu tragen, dass der für die Wartung und die Nachbefüllung Verantwortliche entweder durch einen Alarm oder eine spezielle Anzeige vorgewarnt wird, wenn die Vorrichtung mit einem neuen Behälter bestückt und/oder gereinigt werden muss oder wenn bestimmte Teile der Vorrichtung (das Ansatzstück und dessen Träger und gegebenenfalls der Behälter und die unter Umständen vorgesehenen Leitungen zum Anschluss des Behälters an das Ansatzstück) zu reinigen bzw. zu desinfizieren sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch aus, dass sie eine Kontrollanlage aufweist, welche eine Erfassungseinheit zum Erfassen der Anwesenheit des Behälters umfasst, wobei diese Einheit mit Hilfe einer programmierbaren elektronischen Schaltung an ein Anzeigesystem angeschlossen ist, welche dabei so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem betätigt und dessen Auslösung herbeiführt, wenn vorgegebene Bedingungen hinsichtlich des Vorhandenseins des Behälters auf der Aufnahme erfüllt sind.
  • Eine derartige Vorrichtung kann sich auch noch dadurch auszeichnen, dass die elektronische Schaltung einen ersten Zeitgeber aufweist, und dass sich die vorgegebenen Bedingungen auf die Dauer der Anwesenheit des Behälters auf der Aufnahme beziehen, wobei die elektronische Schaltung so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem auslöst, wenn die Dauer der Anwesenheit des Behälters auf der Aufnahme eine vorgegebene erste Zeitdauer überschreitet.
  • Dabei könnte diese erste vorgegebene Zeitdauer beispielsweise 15 Tage betragen, doch könnte sie auch von der Art des Getränks (Wasser, Obstsaft, usw.) abhängig sein.
  • Als Alternative oder in Kombination hiermit kann sich die Vorrichtung auch dadurch auszeichnen, dass die elektronische Schaltung ein Zählwerk aufweist, und dass sich die vorgegebenen Bedingungen auf die Anzahl der Vorgänge des Abnehmens oder Anordnens des Behälters auf der Aufnahme beziehen, wobei die elektronische Schaltung so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem auslöst, wenn die Anzahl einen vorgegebenen Wert erreicht.
  • Somit könnte für die Bedienungsperson, die unbedingt die Reinigung und die Desinfizierung bestimmter Teile der Vorrichtung ab einer bestimmten Anzahl verwendeter Behälter vornehmen muss - beispielsweise, wenn der Inhalt einer großen Zahl von Behälter während eines relativ kurzen Zeitraums verbraucht wurde, auch wenn jeder Behälter während eines Zeitraums noch etwas abgibt, der kurzer ist als die vorgegebene erste Zeitdauer.
  • In allen Fällen kann vorgesehen sein, dass die Erfassungseinheit indirekt von dem auf dem Kopf stehenden Behälter während dessen Anordnung auf dem Aufnahmeteil betätigt wird, beispielsweise durch eine Schulter an dem Behälter, oder auch, dass die Erfassungseinheit indirekt durch eine bewegliche Verschlussklappe betätigt wird, die während der Anordnung des Vorratsbehälters auf seiner Aufnahme in eine Öffnungsstellung geschwenkt werden kann, wie sich dies noch deutlicher aus der nachstehenden Beschreibung ergibt.
  • Bei einer ergänzenden Variante oder auch in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Maßnahmen kann auch die Zeit berücksichtigt werden, während derer das Ansatzstück und dessen Träger auf der Vorrichtung belassen werden, ohne dass sie desinfiziert oder gereinigt wurden.
  • Zu diesem Zweck kann sich eine Vorrichtung der eingangs umrissenen Art auch dadurch auszeichnen, dass sie eine Kontrollanlage aufweist, welche eine Erfassungseinheit zum Erfassen der Anwesenheit der Aufnahme des Ansatzstücks umfasst, wobei diese Einheit mit Hilfe einer programmierbaren elektronischen Schaltung an ein Anzeigesystem angeschlossen ist, welche dabei so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem betätigt und dessen Auslösung herbeiführt, wenn vorgegebene Bedingungen hinsichtlich des Vorhandenseins der Aufnahme des Ansatzstücks auf der Vorrichtung erfüllt sind.
  • In diesem Fall kann sich die Vorrichtung dadurch auszeichnen, dass die elektronische Schaltung einen zweiten Zeitgeber aufweist, und dass sich die vorgegebenen Bedingungen auf die Dauer der Anwesenheit der Aufnahme des Ansatzstücks auf der Vorrichtung beziehen, wobei die elektronische Schaltung so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem auslöst, wenn die Dauer der Anwesenheit der Aufnahme auf der Vorrichtung eine vorgegebene zweite Zeitdauer überschreitet.
  • Eine Vorrichtung gemäß den vorstehenden Ausführungen kann sich auch noch dadurch auszeichnen, dass die Aufnahme des Ansatzstücks aus einem Aufnahmeteil in Form eines Bundrings gebildet ist, welcher lösbar in Anlage gegen eine obere Wandung der Vorrichtung bringbar ist. Dabei handelt es sich um eine aus der eingangs genannten französischen Patentanmeldung Nr. 97-12 128 an sich bekannte Anordnung.
  • Die Erfindung sich auch mit allen ihren Vorkehrungen bei Vorrichtungen einsetzbar, bei welchem der Träger des Ansatzstücks aus einem vom Aufnahmeteil getrennten Auffangbehälter gebildet ist, welcher lösbar unter einer oberen Wandung der Vorrichtung angeordnet werden kann.
  • Wie auch immer die Ausführungsform der Vorrichtung und deren Auslegung gestaltet sind, ist es im übrigen möglich, das Merkmal vorzusehen, dass die Erfassungseinheit Erfassungselemente, welche zum Herstellen oder Trennen eines elektrischen Kontakts ausgelegt sind, oder auch Annäherungsdetektoren aufweist, die in kapazitiver, optischer oder analoger Weise arbeiten.
  • Was das Anzeigesystem angeht, so könnte dieses insbesondere einen optischen oder akustischen Alarm umfassen, der jeweils während der Phase betätigt wird, die im vorstehenden aus "Auslösung" bezeichnet wurde.
  • Dieses Anzeige- bzw. Meldesystem könnte auch eine numerische Anzeige zum Anzeigen der von den Zeitgebern gemessenen Zeit oder des Messwerts des Zählwerks aufweisen, wodurch es möglich wäre, die Vorrichtung laufend zu überwachen und gegebenenfalls eine Wartungsmaßnahme sogar noch vor der Auslösung eines Alarms vorzunehmen.
  • Schließlich soll hier auch noch betont werden, dass die elektronische Schaltung (Karte mit gedruckter Schaltung oder integrierte Schaltung) sicherstellen könnte, dass das Anzeigesystem automatisch nach seiner Auslösung auf Null rückgestellt und von der Erfassungseinheit in seinen Ausgangszustand zurückgesetzt wird.
  • Nachstehend werden nun keinesfalls einschränkende Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die schematisierten Figuren in der beiliegenden Zeichnung beschrieben, in welcher:
  • - Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Abgabe von Getränken zeigt;
  • - Fig. 2 eine Ansicht des oberen Teils im Querschnitt darstellt;
  • - Fig. 3 eine teilweise Querschnittsansicht mit der Darstellung der Erfassung eines Rücksprungs am umgekehrt stehenden Behälter ist;
  • Fig. 4 eine ähnliche Ansicht mit der Darstellung der zusätzlichen Erfassung des Herausnehmens aus dem Träger des Ansatzstücks zeigt;
  • - Fig. 5 eine Gesamtdarstellung einer Vorrichtung zur Abgabe von Getränken im Aufriss darstellt, welche Verschlussklappen aufweist, die den Zugang des Behälterhalses zur Aufnahme ermöglichen, und bei welcher der Träger des Ansatzstücks aus einem von der Aufnahme getrennten Auffangbehälter besteht; und
  • - Fig. 6 eine Teilansicht mit der Darstellung des Einsatzes der Erfindung bei einer Vorrichtung dieser Art ist.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist einen vertikalen Kasten 1 auf, dessen Vorderseite 2 eine Öffnung 3 mit Auffangwanne 4 besitzt, auf deren Gitter die zum Aufnehmen des in dem auf dem Kopf stehenden Vorratsbehälter 5 enthaltenen Getränks bestimmten Becher abgestellt werden können. Hier handelt es sich dabei beispielsweise um eine Flasche aus starrem Kunststoff, dessen Fassungsvermögen etliche zehnfache Liter betragen kann und dessen Behälterhals 6 auf einem Ansatzstück 7 in Eingriff gebracht wird, das sich dazu eignet, zwischen der Flasche 5 und einem (hier nicht dargestellten) Zwischenbehälter eine Verbindung zwischen Luft und Wasser sicherzustellen, wobei der Zwischenbehälter in dem Kasten 1 enthalten ist. Das Betränk wird nun aus diesem Zwischenbehälter (der gegebenenfalls erwärmt oder gekühlt wird) zu Auslasshähnen 8 in der Öffnung 3 in der Weise geleitet, wie sie ausführlich in der vorgenannten französischen Patentschrift Nr. 97-12 128 erläutert wird. Das Ansatzstück 7 ist fest mit einem Träger 9 verbunden, der bei diesem Ausführungsbeispiel gleichzeitig eine bundringförmige Aufnahme bildet, welche die Anordnung des Behälterhalses 6 sicherstellt und sich auf dem erweiterten Abschnitt befindet, auf dem sich der Vorratsbehälter 5 über seine Schultern 10 abstützt. Diese Aufnahme 9 stützt sich ihrerseits über ihren peripheren Rand 11 auf einer oberen Wandung 12 des Kastens 1 ab.
  • Die Kontrolleinrichtung, die genauer betrachtet den Gegenstand der Erfindung bildet, weist als Erfassungseinheit zum Erfassen des Behälters 5 in Betriebsstellung auf der Vorrichtung eine isolierende Schubstange 13 auf, die beispielsweise aus Kunststoff besteht und auf welcher eine Anschlagscheibe 14 befestigt ist, welche gleitend in einer feststehenden metallenen Kontaktplatte 15 für einen gemeinsamen Kontakt angebracht ist. Normalerweise wird zwischen die Scheibe 14 und die Platte 15 eine Schraubenfeder 16 in zusammengedrückter Stellung eingesetzt. Gegenüber der Feder weist der Schaft bzw. die Stange 13 einen metallenen Kontakt 17 auf. Wenn der auf dem Kopf stehende Behälter 5 sich normalerweise in Anordnung auf der Aufnahme 9 befindet, stützt sich seine Schulter 10 auf dem freien Ende des Schaftes 13 ab, welcher durch die obere Wandung 12 des Kastens geführt ist; diese Anwesenheit des Vorratsbehälters wird durch den Umstand übermittelt, dass es zwischen dem Kontakt 17 und der Platte 15 keinen elektrischen Kontakt gibt. Wenn dagegen der Behälter 5 abgehoben wird (vgl. Fig. 3), schiebt die Feder 16 die Stange 13 über die Scheibe 14 nach oben und dies führt zur Herstellung eines elektrischen Kontakts mit dem Kontakt 17 auf der Platte 15.
  • Die Erfassung der Anwesenheit des Trägers 9 des Ansatzstücks 7 in Anlage über dessen Umfangsrand 11 auf der Wandung 12 erfolgt in genau derselben Weise über eine Schubstange 13', die in derselben Platte 15 gleiten kann und auf deren freiem Ende sich normalerweise der periphere Rand 11 der Aufnahme bzw. des Trägers 9 abstützt. Da die einzelnen Bestandteile dieser Erfassungseinheit analog zu den vorstehend erläuterten Elementen sind, wurden sie hier mit denselben Bezugszeichen, allerdings mit Index bezeichnet. Somit drückt sich die Anwesenheit der Aufnahme 9 auf der Vorrichtung dadurch aus, dass der elektrische Kontakt 15-17' (Fig. 2) geöffnet ist, wohingegen deren Fehlen oder Herausnahme (was das Herausziehen des auf dem Kopf stehenden Behälters 5 impliziert) durch das Schließen dieses Kontakts gemeldet wird (Fig. 4).
  • Es wird nun wieder auf Fig. 2 Bezug genommen, aus welcher ersichtlich ist, dass die vorgenannten Kontakte 15, 17 und 17' mit Anzeigen 18 und 19 verbunden sind, welche auf der Vorderseite 2 des Kastens 1 vorgesehen sind, und zwar unter Zwischenschaltung einer elektronischen Schaltung 20 beispielsweise in Form einer Karte mit gedruckter Schaltung und Mikroprozessor, die programmierbar sein und interne Zeitgeber und Zählwerke aufweisen kann.
  • Wie vorstehend bereits ausgeführt, können diese Zeitgeber somit die jeweilige Zeitdauer vorgeben, während welcher jeweils die Kontakte 15 - 17 und 15 - 17' offen belassen werden, also die jeweiligen Zeiträume t1 und t2, während welcher der Vorratsbehälter 5 zum einen und der Träger 9 des Ansatzstücks zum anderen in ihrer Stellung belassen werden.
  • Wenn die Zeit t1 beispielsweise 15 Tage überschreibt, kann somit ein Alarm durch Aufleuchten der Anzeige 18 gegeben werden, während der erste Zeitgeber automatisch auf Null rückgestellt wird, sobald der Behälter 5 ausgewechselt wurde, da hierzu unweigerlich der Kontakt 15 - 17 geschlossen wird. Ebenso kann dann, wenn die Zeit t2 der Anwesenheit des Trägers 9 des Ansatzstücks 7 eine weitere vorgegebene Dauer von beispielsweise 3 Monaten überschreitet, ein weiterer Alarm durch Aufleuchten der Anzeige 19 gegeben werden, um auf die erforderliche Reinigung oder Sterilisierung dieser Teile hinzuweisen, die dann beim Herausnehmen automatisch die Rückstellung des zweiten Zeitgebers der Schaltung 20 durch Schließen des Kontakts 15 - 17' herbeiführen.
  • Es versteht sich von selbst, dass anstelle der oder auch zusätzlich zu den optischen Alarmanzeigen auch akustische Alarmeinrichtungen verwendet werden können, und dass die Zeiträume t1 und t2 in numerischer Form angezeigt werden können, so dass beispielsweise die mit der Nachbefüllung und Wartung der Vorrichtung betraute Person die Restdauer bis zum Auslösen des Alarms rechtzeitig ablesen und die nötigen Schritte vorbereiten kann.
  • Wie vorstehend auch schon erwähnt, kann die elektronische Schaltung auch ein Zählwerk aufweisen, das die Anzahl der Schließvorgänge des Kontakts 15 - 17 erfasst und somit zählt, wie oft ein neuer Behälter eingesetzt wurde, wobei dann die Anzeige 19 aufleuchtet, wenn diese Anzahl einen vorgegebenen Wert erreicht, was darauf hinweist, dass eine Reinigung vorzunehmen ist oder dass sogar bestimmte Teile der Vorrichtung ausgewechselt werden müssen, beispielsweise der Zwischenbehälter.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 ist eine Vorrichtung derselben Art dargestellt, bei der allerdings die Aufnahme 9 des Behälter 5 feststeht und fest mit der oberen Wandung 12 des Kastens 1 verbunden ist, während nun das Ansatzstück 7 fest mit einem Träger 9' in Form eines lösbaren Auffangbehälters verbunden ist, der unter der Wandung 12 beispielsweise durch Gleiten auf einer Schiene 25 eingesetzt wird. Schwenkbare Verschlussklappen 21, die zum Beispiel mit Hilfe von Federn gespannt werden, befinden sich in Schließstellung, wenn kein Vorratsbehälter 5 eingesetzt ist, und öffnen sich erst dann, wenn dieser Vorratsbehälter kopfüber auf der feststehenden Aufnahme 9 angeordnet wird. Dieses Merkmal wird dann genutzt, wenn die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Behälters 5 auf der Vorrichtung erfasst werden soll, indem die Betätigung eines mit der elektronischen Schaltung 20 verbundenen Mikrokontakts vorgesehen wird, während ein ebenfalls mit der Schaltung 20 verbundener weiterer Mikrokontakt 23 die Anwesenheit oder Abwesenheit des Auffangbehälters 9' erfasst, wobei diese den Mikrokontakt über ihren Schieberand 24 betätigt.
  • Die Funktionsweise dieser Kontrollanlage kann genauso wie beim ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt sein und stellt nur eine der möglichen Varianten der Ausführung dar.
  • Die Erfindung sieht somit Mittel zur vollständigen Kontrolle der Einsatzbedingungen der Vorrichtung und insbesondere der hygienischen Bedingungen vor, indem es sehr viel unwahrscheinlicher wird, dass unabsichtlich ein Vorratsbehälter 5 über einen zu langen Zeitraum übersehen wird oder dass die Arbeitsgänge zur Wartung, zur Reinigung oder Desinfizierung bestimmter empfindlicher Teile der Vorrichtung übersehen werden.

Claims (17)

  1. Getränkeabgabe-Vorrichtung von der Art, bei welcher das Getränk aus einem über den Behälterhals (6) eines auf dem Kopf stehenden Behälters gespeisten Vorratsbehälter entnommen wird, wobei der auf dem Kopf stehende Behälter mittels einer Aufnahme (9) in seiner Position gehalten ist und mit dem Vorratsbehälter mit Hilfe eines Ansatzstücks (7) in Verbindung bringbar ist, welches fest mit einem Träger (9, 9') verbunden ist, der auf der Vorrichtung haltbar ist, wenn der Behälterhals (6) beim Anordnen des Behälters in Eingriff auf dem Ansatzstück (7) gebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kontrollanlage aufweist, welche eine Erfassungseinheit (13 bis 17) zum Erfassen der Anwesenheit des Behälters (5) umfasst, wobei diese Einheit mit Hilfe einer programmierbaren elektronischen Schaltung (20) an ein Anzeigesystem (18 bzw. 19) angeschlossen ist, welche dabei so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem (18 bzw. 19) betätigt und dessen Auslösung herbeiführt, wenn vorgegebene Bedingungen hinsichtlich des Vorhandenseins des Behälters (5) auf der Aufnahme (9) erfüllt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Schaltung (20) einen ersten Zeitgeber aufweist, und dass sich die vorgegebenen Bedingungen auf die Dauer der Anwesenheit (t1) des Behälters (5) auf der Aufnahme (9) beziehen, wobei die elektronische Schaltung (20) so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem (18) auslöst, wenn die Dauer der Anwesenheit (t1) des Behälters (5) auf der Aufnahme (9) eine vorgegebene erste Zeitdauer überschreitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Schaltung (20) ein Zählwerk aufweist, und dass sich die vorgegebenen Bedingungen auf die Anzahl der Vorgänge des Abnehmens oder Anordnens des Behälters (5) auf der Aufnahme (9) beziehen, wobei die elektronische Schaltung (20) so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem (19) auslöst, wenn die Anzahl einen vorgegebenen Wert erreicht.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinheit (13 bis 17) von dem auf dem Kopf stehenden Behälter (5) direkt betätigt wird, wenn dieser auf der Aufnahme (9) angeordnet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinheit (13 bis 17) direkt von einer Schulter (10) des Behälters (5) betätigt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinheit indirekt über eine bewegliche Verschlussklappe (21) betätigt wird, welche beim Anordnen des Behälters (5) auf der zugehörigen Aufnahme (9) in eine geöffnete Position schwenkbar ist.
  7. 7. Getränkeabgabe-Vorrichtung von der Art, bei welcher das Getränk aus einem über den Behälterhals (6) eines auf dem Kopf stehenden Behälters gespeisten Vorratsbehälter entnommen wird, wobei der auf dem Kopf stehende Behälter mittels einer Aufnahme (9) in seiner Position gehalten ist und mit dem Vorratsbehälter mit Hilfe eines Ansatzstücks (7) in Verbindung bringbar ist, welches fest mit einem Träger (9, 9') verbunden ist, der auf der Vorrichtung haltbar ist, wenn der Behälterhals (6) beim Anordnen des Behälters in Eingriff auf dem Ansatzstück (7) gebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kontrollanlage aufweist, welche eine Erfassungseinheit (13' bis 17') zum Erfassen der Anwesenheit der Aufnahme des Ansatzstücks umfasst, wobei diese Einheit mit Hilfe einer programmierbaren elektronischen Schaltung (20) an ein Anzeigesystem (19) angeschlossen ist, welche dabei so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem (19) betätigt und dessen Auslösung herbeiführt, wenn vorgegebene Bedingungen hinsichtlich des Vorhandenseins der Aufnahme (9, 9') des Ansatzstücks (7) auf der Vorrichtung erfüllt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Schaltung einen zweiten Zeitgeber aufweist, und dass sich die vorgegebenen Bedingungen auf die Dauer der Anwesenheit der Aufnahme (9, 9') des Ansatzstücks (7) auf der Vorrichtung beziehen, wobei die elektronische Schaltung (20) so ausgelegt ist, dass sie das Anzeigesystem (19) auslöst, wenn die Dauer der Anwesenheit (t2) der Aufnahme auf der Vorrichtung eine vorgegebene zweite Zeitdauer überschreitet.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (9) des Ansatzstücks (7) aus einem Aufnahmeteil in Form eines Bundrings gebildet ist, welcher lösbar in Anlage gegen eine obere Wandung (12) der Vorrichtung bringbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme des Ansatzstücks (7) aus einem vom Aufnahmeteil (9) getrennten Auffangbehälter (9') gebildet ist, welcher lösbar unter einer oberen Wandung (12) der Vorrichtung angeordnet werden kann.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinheit (13 bis 17; 13' bis 17') Erfassungselemente aufweist, welche zum Herstellen oder Trennen eines elektrischen Kontakts ausgelegt sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinheit Annäherungsdetektoren aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigesystem eine Einrichtung für optischen Alarm (18, 19) aufweist, die während der Auslösung betätigt wird.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigesystem eine Einrichtung für akustischen Alarm aufweist, die während der Auslösung betätigt wird.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 2 und einem der anderen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigesystem eine numerische Anzeige zum Anzeigen der von den Zeitgebern gemessenen Zeit aufweist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 3 und einem der anderen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigesystem eine numerische Anzeige zum Anzeigen des Messwerts des Zählwerks aufweist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigesystem nach seiner Auslösung automatisch auf Null rückgestellt und von der Erfassungseinheit (13 bis 17; 13' bis 17') in seine Ausgangsstellung zurückgesetzt wird.
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