DE69908690T2 - Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objektes einer Fensterhebeantriebsvorrichtung - Google Patents

Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objektes einer Fensterhebeantriebsvorrichtung

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    • HELECTRICITY
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts einer Fensterhebeantriebsvorrichtung und im Besonderen ein Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts einer Fensterhebeantriebsvorrichtung zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts gemäß einer Veränderung der Umgebungstemperatur der Fensterhebeantriebsvorrichtung ohne Einsatz eines Temperaturfühlers.
  • Zur Verhinderung des Einklemmens eines Objekts in einem Fenster und der Beschädigung des Objekts während des Schließvorgangs des Fensters sowie einer zu hohen Belastung eines Motors, der zum Öffnen und Schließen der Fenster verwendet wird, erkennt eine Fensterhebeantriebsvorrichtung zum Öffnen und Schließen der Fenster eines Fahrzeugs bislang das Einklemmen eines Objekts und stoppt den Motor oder dreht ihn rückwärts, sobald das Einklemmen eines Objekts erkannt wird, und verhindert auf diese Weise die Beschädigung des Objekts und eine Überlastung des Motors.
  • Eine bekannte Fensterhebeantriebsvorrichtung, die das Einklemmen eines Objekts erkennt, umfasst mindestens einen Motor zum Öffnen und Schließen von Fenstern, eine Motorantriebseinheit zum Antreiben des Motors, einen Impulsgeber zum Erzeugen eines Impulses, eine Mikrocomputersteuereinheit (MCU) und einen Betriebsschalter zum Öffnen und Schließen der Fenster durch manuelle Bedienung. Der Impulsgeber ist direkt an den Motor gekoppelt. Die Mikrocomputersteuereinheit ist mit dem Impulsgeber, dem Betriebsschalter und der Motorantriebseinheit verbunden. Die Motorantriebseinheit ist mit dem Motor verbunden.
  • In der Fensterhebeantriebsvorrichtung der oben angeführten Ausführung, die das Einklemmen eines Objekts erkennt, wird bei Betätigen eines beliebigen Schalters im Betriebsschalter ein Treibersignal von der Mikrocomputersteuereinheit über die Motorantriebseinheit an den Motor geliefert, um den Motor drehen zu lassen und das Öffnen oder Schließen des Fensters entsprechend des betätigten Schalters zu ermöglichen. Dreht der Motor, spricht der an den Motor gekoppelte Impulsgeber an und erzeugt einen Zweiphasenimpuls. Aus dem durch den Impulsgeber erzeugten Zweiphasenimpuls gewinnt die Mikrocomputersteuereinheit ein Impulsflankenintervall, indem sie die Taktsignale zählt, und vergleicht den erlangten Zählwert als einen Motordrehmomentwert mit dem Grundwert, der in einem internen Speicher voreingestellt ist. Ist der Motordrehmomentwert erheblich größer als der Grundwert, wird das Auftreten des Einklemmens eines Objekts im Fenster festgestellt und der Motor wird sofort gestoppt oder in die entgegengesetzte Richtung gedreht.
  • Die bekannte Fensterhebeantriebsvorrichtung, die das Einklemmen eines Objekts wahrnimmt, ist gewöhnlich auf der Innenseite einer Türfüllung in einem Fahrzeug angebracht. Das Motordrehmoment zum Öffnen und Schließen des Fensters variiert entsprechend der Umgebungstemperatur beim Einsatz des Fahrzeuges, das heißt entsprechend der Temperatur auf der Innenseite der Türfüllung.
  • Fig. 8 stellt ein Kennliniendiagramm dar, das ein Beispiel des Veränderungsgrads des Motordrehmoments im Zusammenhang mit den Schwankungen in der Umgebungstemperatur des Motors zum Öffnen/Schließen von Fenstern zeigt.
  • Wie in Fig. 8 gezeigt ist, sind die Schwankungen des Motordrehmoments gering, wenn die Umgebungstemperatur bei Raumtemperatur liegt, beispielsweise in einem Bereich zwischen - 10ºC und 40ºC. Fällt die Umgebungstemperatur auf -10ºC oder tiefer, insbesondere bei ungefähr -40ºC, oder steigt sie auf 40ºC oder höher an, insbesondere bei ungefähr 80ºC, unterliegt das Motordrehmoment erheblichen Schwankungen. Wird das Einklemmen eines Objekts im Fenster mittels des Motordrehmoments bei einer solchen Umgebungstemperatur erfasst. ist der Fehler im Vergleich zu einem Fall, bei dem das Einklemmen eines Objekts im Fenster bei Raumtemperatur erfasst wird, größer.
  • Bei der bekannten Fensterhebeantriebsvorrichtung, die einen solchen Einklemmerfassungsvorgang durchführt, wird daher ein Korrekturfaktor, der für das Verhältnis zwischen Umgebungstemperatur und Motordrehmoment charakteristisch ist, vorab ermittelt und in einem internen Speicher gespeichert. Beim Erfassen der Umgebungstemperatur durch den auf der Innenseite der Türfüllung angebrachten Temperaturfühler wird ein Korrekturfaktor entsprechend der erfassten Umgebungstemperatur vom internen Speicher ausgelesen. Der Motordrehmomentwert wird mittels des aus dem Speicher ausgelesenen Korrekturfaktors korrigiert und das Einklemmen eines Objekts im Fester wird unter Verwendung des korrigierten Motordrehmomentwerts erfasst.
  • Da die bekannte Fensterhebeantriebsvorrichtung, die die Temperaturkorrektur durchführt, das Einklemmen eines Objekts im Fenster entsprechend der Umgebungstemperatur eines sich im Einsatz befindlichen Fahrzeugs erfasst, kann die Vorrichtung schwankende Umgebungstemperaturen bewältigen. Das Verhältnis zwischen der Schwankung in der Umgebungstemperatur und der Veränderung des Motordrehmomentwerts ist nicht immer proportional. Überdies weichen die Motordrehmomentkennlinien des Motors zum Öffnen und Schließen von Fenstern von Motor zu Motor stark voneinander ab. Selbst wenn der Motordrehmomentwert entsprechend der Schwankung in der Umgebungstemperatur korrigiert wird, kann als Folge nicht immer ein präziser Motordrehmomentwert ermittelt werden, der die Schwankung in der Umgebungstemperatur berücksichtigt. Ein weiteres Problem besteht darin, dass zum Zeitpunkt, an dem das Einklemmen eines Objekts im Fenster erfasst wird, ein Fehler auftreten kann.
  • Neben dem oben angeführten Problem hat die bekannte Fensterhebeantriebsvorrichtung, in der die Temperaturkorrektur durchgeführt wird, ein weiteres Problem, wobei die durch einen Temperaturfühler erfasste Umgebungstemperatur je nach Anbringungsort des Temperaturfühlers variiert; auch kann unter obigen Gesichtspunkten kein genauer Motordrehmomentwert ermittelt werden, der die Schwankung in der Umgebungstemperatur berücksichtigt, so dass zum Zeitpunkt der Erfassung des Einklemmens eines Objekts im Fenster ein Fehler auftritt.
  • EP-A-0.590.227 offenbart ein Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts einer Fensterhebeantriebsvorrichtung, wobei das Einklemmen des Objekts erfasst wird, wenn der Motorstrom einen Referenzwert überschreitet. Um den Betrieb in einem großen Temperaturbereich zu ermöglichen, wobei der notwendige Motorstrom starke Schwankungen aufweist, erfolgt die Regulierung des Referenzwerts entsprechend des Spitzenwerts beim Einschalten ohne Verwendung eines Temperaturfühlers.
  • US-A-5.399.950 offenbart ein Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts einer Fensterhebeantriebsvorrichtung, wobei anomale Belastungen erfasst werden, indem ermittelt wird, ob der überwachte Betriebsstrom einen von mehreren vorab festgelegten Schwellenwerten überschreitet. Die vorab festgelegten Schwellenwerte werden entsprechend der überwachten Zustandsveränderungen des Betriebsstroms dynamisch modifiziert.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts einer Fensterhebeantriebsvorrichtung bereit gestellt, welches die Merkmale gemäß Anspruch 1 umfasst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.
  • Die Veränderung des Motordrehmomentwerts analog zur Schwankung in der Umgebungstemperatur des im Einsatz befindlichen Fahrzeugs ist ohne Verwendung eines Temperaturfühlers im Korrekturfaktor berücksichtigt und der Korrekturreferenzwert, der sich aus der Korrektur des Referenzwerts um den Korrekrurfaktor einschließlich der Schwankung im Motordrehmomentwert ergibt, wird eingestellt. Danach kann, wenn sich das Fenster in einer Fensterwegzone bewegt, durch Vergleichen des in der Fensterwegzone erfassten Motordrehmomentwerts mit dem für die sich direkt davor befindende Fensterwegzone eingestellten Korrekturreferenzwert ein präziser Motordrehmomentwert ermittelt werden, der die Schwankungen in der Umgebungstemperatur zum Zeitpunkt, an dem sich das Fenster in jeder Fensterwegzone bewegt, bewältigt. Folglich kann ein Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts einer Fensterhebeantriebsvorrichtung, das einen Fehler zum Zeitpunkt der Erfassung des Einklemmens eines Objekts in einem Fenster reduziert, erzielt werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die nachstehend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild, das den Aufbau einer Fensterhebeantriebsvorrichtung darstellt, in der eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts in der Fensterhebeantriebsvorrichtung gemäß der Erfindung angewendet wird;
  • Fig. 2A eine graphische Darstellung des Impulserzeugungsprinzips eines Impulsgebers, der in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung verwendet wird;
  • Fig. 2B ein Wellenformdiagramm, das einen vom Impulsgeber generierten zweiphasigen Rechteckimpuls aufzeigt;
  • Fig. 3 ein Kennliniendiagramm, das einen Additionswert und einen Grundwert des für jede Wegzone eingestellten Motordrehmoments aufzeigt, bei einer Aufteilung der gesamten Wegstrecke eines Fensters in 36 Wegzonen in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung;
  • Fig. 4 einen Ausschnitt eines Ablaufdiagramms, das den Ablauf eines detaillierten Vorgangs, einschließlich der Erfassung des Einklemmens eines Objekts in einem Fenster während der Betriebszeit der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung, darstellt;
  • Fig. 5 den restlichen Ausschnitt des Ablaufdiagramms, das den Ablauf des detaillierten Vorgangs, einschließlich der Erfassung des Einklemmens eines Objekts in dem Fenster während der Betriebszeit der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung, darstellt;
  • Fig. 6 ein Kennliniendiagramm, das ein Beispiel des Falls aufzeigt, in dem der für die Wegzone eingestellte Additionswert sich während der Bewegung des Fensters in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung verändert;
  • Fig. 7 ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf eines weiteren anderen Vorgangs aufzeigt, in dem ein Korrekturreferenztoleranzwert in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung erlangt wird; und
  • Fig. 8 ein Kennliniendiagramm, das ein Beispiel eines Veränderungsgrads des Motordrehmoments im Zusammenhang mit den Schwankungen in der Umgebungstemperatur des Motors zum Öffnen und Schließen von Fenstern zeigt.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung, die jedoch nur beispielhaft zu verstehen sind, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das den Aufbau einer Fensterhebeantriebsvorrichtung aufzeigt, in der eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts in der Fensterhebeantriebsvorrichtung gemäß der Erfindung angewendet wird.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt ist, umfasst die Fensterhebeantriebsvorrichtung eine Schaltanordnung 1, eine Mikrocomputersteuereinheit (MCU) 2, eine Motorantriebseinheit 3, einen Motor 4, einen Impulsgeber 5, einen Endwiderstand 6, einen Spannungsteilerwiderstand 7 und einen Impulsübertragungsweg 8.
  • Fig. 2A zeigt eine graphische Darstellung des Impulserzeugungsprinzips des Impulsgebers für den Einsatz in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung. Fig. 2B ist ein Wellenformdiagramm, das einen vom Impulsgeber 5 während des Antriebs des Motors 4 erzeugten zweiphasigen Rechteckimpuls zeigt.
  • Wie in Fig. 2A gezeigt ist, verfügt der Impulsgeber 5 über einen Rotator 51 sowie Hall- Elemente 52 und 53.
  • Die Schaltanordnung 1 umfasst einen Fensterhebeschalter 11, einen Fenstersenkschalter 12 und einen Automatikschalter 13, die einzeln betätigt werden. Der Fensterhebeschalter 11 löst einen Fensterhebevorgang (Schließvorgang) aus. Der Fenstersenkschalter 12 löst einen Fenstersenkvorgang (Öffnungsvorgang) aus. Das Fenster bewegt sich nur dann in eine bestimmte Richtung, wenn entweder Schalter 11 oder 12 betätigt wird. Wird die Betätigung des Schalters 11 oder 12 gestoppt, so wird auch die Bewegung des Fensters gestoppt. Der Automatikschalter 13 löst eine automatische Fortsetzung der Vorgangs aus. Werden der Automatikschalter 13 und der Fensterhebeschalter 11 gleichzeitig betätigt, beginnt der Hebevorgang (Schließvorgang) des Fensters. Selbst wenn die Betätigung des Automatikschalters 13 und des Fensterhebeschalters 11 danach gestoppt wird, wird der Fensterhebevorgang (Schließvorgang) fortgesetzt und gestoppt, sobald das Fenster den obersten Punkt des Schiebefensterrahmens erreicht hat. Werden der Automatikschalter 13 und der Fenstersenkschalter 12 gleichzeitig betätigt, beginnt der Senkvorgang (Öffnungsvorgang) des Fensters. Selbst wenn die Betätigung des Automatikschalters 13 und des Fenstersenkschalters 12 gestoppt wird, wird der Fenstersenkvorgang (Öffnungsvorgang) fortgesetzt und gestoppt, sobald das Fenster den untersten Punkt des Schiebefensterrahmens erreicht hat.
  • Die Mikrocomputersteuereinheit 2 umfasst eine Prozessor-Steuereinheit 9, einen Speicher 10, eine Motorantriebsspannungserfassungseinheit 11, einen Impulsflankenzähler 12 und ein Zeitglied 13. Von diesen Elementen steuert die Prozessor-Steuereinheit 9 über die Motorantriebseinheit 3 den Drehzustand des Motors 4, indem sie ein Steuersignal entsprechend des Betriebszustands der Schaltanordnung 1 erzeugt, das Ansteuersignal über die Motorantriebseinheit 3 an den Motor 4 liefert, um den Motor 4 zu drehen, und einen vorbestimmten Datenprozess, einen Datenrechenvorgang, und dergleichen auf Grundlage der Werte, die von der Motorantriebsspannungserfassungseinheit 11, dem Impulsflankenzähler 12 und der im Speicher 10 gespeicherten Werte geliefert werden, ausführt. Der Speicher 10 verfugt über sieben Speicherbereiche, bestehend aus einem Grundwert-Speicherbereich 101, einem Toleranzwert-Speicherbereich 102, einem Drehmomentadditionswert-Speicherbereich 103, einem Startwiderruf-Speicherbereich 104, einem Speicherbereich 105 für die Anzahl der Drehmomentwerte in einer unterteilten Wegstrecke, einem Speicherbereich 106 für die gesamte Anzahl der Drehmomentwerte und einem Korrekturfaktor-Speicherbereich 107.
  • Nachfolgend werden die Speicherinhalte der sieben Speicherbereiche 101 bis 107 beschrieben.
  • Die Motorantriebsspannungserfassungseinheit 11 erfasst eine an einem Spannungsteilungspunkt des Spannungsteilerwiderstands 7 erlangte geteilte Spannung, die für die Spannung einer am Fahrzeug befestigten Energiequelle (Batterie) charakteristisch ist. Der Impulsflankenzähler 12 erfasst Impulsflanken des vom Impulsgeber 5 gelieferten Zweiphasenimpulses.
  • Die Motorantriebseinheit 3 verfugt über zwei Umrichter 31 und 32 zur Umrichtung des Ansteuersignals, zwei Relais 33 und 34, um die Drehbewegung des Motors entweder in Vorwärtsdrehung, Rückwärtsdrehung oder Halt zu schalten, und zwei Dioden 35 und 36 zur Verhinderung einer Funkenbildung. Die Motorantriebseinheit 3 dreht den Motor 4 entsprechend des Zustands des von der Mikrocomputersteuereinheit 2 gelieferten Steuersignals.
  • Die Drehwelle des Motors 4 ist über einen (nicht gezeigten) Fensterantriebsmechanismus mit den Fenstern des Fahrzeugs verbunden. Zum Beispiel funktioniert der Motor 4 so, dass er das Fenster während der Vorwärtsdrehung schließt und das Fenster während der Rückwärtsdrehung öffnet.
  • Der Impulsgeber 5 ist direkt an den Motor 4 angeschlossen. Wie in Fig. 2A dargestellt wird, ist der Impulsgeber an die Drehwelle des Motors 4 angeschlossen. Der Impulsgeber 5 umfasst den Rotator 51, an dem Süd- und Nordpol so polarisiert sind, dass sie sich im Umfangselement gegenüberliegen, und die in der Nähe des Umfangselements des Rotators 51 angebrachten Hall-Elemente 52 und 53 zur Erzeugung eines Zweiphasenimpuls mit einem Phasenunterschied von 90º bei Drehen des Motors 4. Dreht der Motor 4, so dreht gleichzeitig der Rotator 51 durch die Drehung des Motors 4. Wie in Fig. 2B gezeigt ist, erfassen die beiden Hall-Elemente 52 und 53 die polarisierten Teile des Rotators 51 und erzeugen Zweiphasenimpulse mit einer Abweichung von einem ¹/&sub4;-Takt. Ein Impulstakt entspricht einer vollen Umdrehung des Motors 4.
  • Der Endwiderstand 6 verfügt über drei parallel gekoppelte Widerstände, die an die Ausgänge der Schaltanordnung 1, die Eingänge der Mikrocomputersteuereinheit 2 und die Energiequelle angeschlossen sind. Der Endwiderstand 6 liefert eine Leistungsspannung (zum Beispiel 8V) an die Eingänge der Mikrocomputersteuereinheit 2, wenn die drei Schalter 11, 12, und 13 nicht in Betrieb sind.
  • Der Spannungsteilerwiderstand 7 umfasst zwei Widerstände, die zwischen der am Fahrzeug befestigten Energiequelle (Batterie) und der Erde in Reihe geschaltet sind und die Anschlussstelle der zwei Widerstände ist an die Motorantriebsspannungserfassungseinheit 11 in der Mikrocomputersteuereinheit 2 angeschlossen.
  • Der Impulsübertragungsweg 8 umfasst zwei Endwiderstände, die zwischen den Ausgängen des Impulsgebers 5 und der Energiequelle angeschlossen sind, Kondensatoren, die zwischen den Ausgängen des Impulsgebers 5 und der Erde angeschlossen sind, und zwei Reihenwiderstände, die zwischen den Ausgängen des Impulsgebers 5 und den Eingängen des Impulsflankenzählers 12 angeschlossen sind. Der vom Impulsgeber 5 erzeugte Zweiphasenimpuls wird über den Impulsübertragungsweg 8 und den Impulsflankenzähler 12 geliefert.
  • Dreht der Motor 4, um die Fenster zu öffnen oder zu schließen, wird der vom Impulsgeber 5 erzeugte Zweiphasenimpuls über den Impulsübertragungsweg 8 an die Mikrocomputersteuereinheit 2 geliefert. Der Impulsflankenzähler 12 erfasst die Impulsflanken (Anstieg- und Abfallflanken) des Zweiphasenimpulses und liefert jedes Mal ein Flankenerkennungssignal an die Prozessor-Steuereinheit 9, wenn eine Impulsflanke erkannt wird. Die Prozessor-Steuereinheit 9 zählt mit Hilfe des Zeitglieds 13 den Liefertakt des Flankenerkennungssignals, um das Ankunftszeitenintervall (nachfolgend Flankenintervallwerte genannt) zwischen einem Flankenerkennungssignal und dem darauf folgenden Flankenerkennungssignal zu messen. Die Flankenintervallwerte werden mit jeder ¹/&sub4;-Umdrehung des Motors 4 erlangt.
  • In der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung werden Motordrehmomentwerte beim Öffnen und Schließen des Fensters als Erfassungskennwerte verwendet, um zu erkennen, ob das Einklemmen eines Objekts im Fenster vorliegt. Die Motordrehmomentwerte werden aus den Impulsflankenintervallwerten errechnet. Der Motordrehmomentwert beinhaltet das Gewicht des Fensters, eine Reibungskraft zwischen dem Fenster und Schiebefensterrahmen und ähnlichen tatsächlichen Gegebenheiten. In der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung sind eine Vielzahl von Wegzonen eingestellt, die durch Teilung der gesamten Wegstrecke des Fensters (effektive Wegstrecke zwischen der Position "ganz geöffnet" und der Position "ganz geschlossen") auf Grundlage des durch Zählen der Anzahl bei jeder Ankunft der Impulsflankenintervallwerte abgeleiteten Zählwerts entstehen. Ein Grundwert und ein Toleranzwert des Motordrehmoments werden für jede Wegzone voreingestellt.
  • Fig. 3 ist ein Kennliniendiagramm, das ein Beispiel des Grundwerts und des Referenzwerts (Grundwert + Toleranzwert) des Motordrehmomentwerts zeigt, die für jede Wegzone eingestellt werden, wenn die gesamte Wegstrecke des Fensters in 36 Wegzonen in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung unterteilt wird.
  • In Fig. 3 zeigt die Vertikalachse das Motordrehmoment und die Horizontalachse den Zählwert, der durch Zählen der Anzahl bei jeder Ankunft der Impulsflankenintervallwerte erlangt wird. Die untere stufenförmige Kennlinie (S) zeigt den Grundwert des Motordrehmoments. Die obere stufenförmig Kennlinie (A) kennzeichnet den Referenzwert (Grundwert + Toleranzwert) des Motordrehmoments. Die durchgezogene Linie (M) ist eine Kurvenlinie des Motordrehmoments, wenn kein Objekt im Fenster eingeklemmt ist. Die abwechselnd kurz und lang gestrichelte Linie (H) ist eine Kurvenlinie des Motordrehmoments, wenn ein Objekt im Fenster eingeklemmt ist.
  • Der Grundwert des in Fig. 3 gezeigten Motordrehmoments ist ein Motordrehmomentwert, der erforderlich ist, um das Fenster zu bewegen, wenn kein wesentliches Einklemmen eines Objekts im Fenster vorliegt, und der auf Grundlage des gemessenen Motordrehmomentwerts, wenn kein Einklemmen eines Objekts vorliegt, ermittelt wird. Bei jeder Bewegung des Fensters wird der Grundwert auf einen neuen Wert aktualisiert, das heisst "gelernt".
  • In diesem Fall wird das Motordrehmoment wie im Folgenden erläutert aus den Impulsflankenintervallwerten und der Motorantriebsspannung errechnet. Die Impulsflankenintervallwerte werden mit jeder ¹/&sub4;-Umdrehung des Motors 4 erlangt. Fährt das Fenster die tatsächliche Wegstrecke von der Position "ganz geöffnet" in die Position "ganz geschlossen", also 36 Wegzonen, werden insgesamt rund 1200 Impulsflankenintervallwerte erlangt, da aus jeder Wegzone 32 Impulsflankenintervallwerte erhalten werden. Folglich wird die gleiche Anzahl Motordrehmomentwerte erlangt. Der Grundwert ergibt sich aus einem Durchschnittswert der 32 Motordrehmomentwerte.
  • Der Toleranzwert in dem in Fig. 3 gezeigten Additionswert ist normalerweise ein konstanter Wert, der unabhängig von der Position in den Wegzonen ist und in der Regel gemäß eines Standards oder dergleichen bestimmt wird. Als Toleranzwert wird ein Wert verwendet, der durch Umrechnung der maximal zulässigen Kraft, die auf ein im Fenster eingeklemmtes Objekt ausgeübt werden kann, in ein Motordrehmoment oder einen Wert, der mittels Durchführung einiger Korrekturen am oben angeführten erlangten Wert, entsteht. Der Referenzwert ergibt sich aus der Addition des Toleranzwerts mit dem Grundwert. Das Einklemmen eines Objekts wird durch den Vergleich des Werts mit dem aktuellen Motordrehmomentwert festgestellt.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung ist wie folgt:
  • Bei Betätigen eines der Schalter in der Schaltanordnung 1, zum Beispiel des Fensterhebeschalters 11, wechselt der Eingang der an den Fensterhebeschalter 11 angeschlossenen Mikrocomputersteuereinheit 2 von 8V Spannung auf Erdpotential. In Erwiderung auf das gelieferte Erdpotential liefert in diesem Moment die Prozessor- Steuereinheit 9 in der Mikrocomputersteuereinheit 2 ein Steuersignal zur Vorwärtsdrehung des Motors 4 an die Motorsteuereinheit 3. In Erwiderung auf das Steuersignal schaltet die Motorsteuereinheit 3 die beiden Relais 33 und 34 und dreht den Motor 4 vorwärts. Dreht der Motor 4 vorwärts, wird das Fenster durch den an den Motor 4 angeschlossenen Fensterantriebsmechanismus in Schließrichtung bewegt. Durch die Drehung des Motors 4 erzeugt der am Motor 4 angebrachte Impulsgeber 5 den Zweiphasenimpuls, und der erzeugte Zweiphasenimpuls wird über den Impulsübertragungsweg 8 an den Impulsflankenzähler 12 in der Mikrocomputersteuereinheit 2 geliefert.
  • Wird die Betätigung des Fensterhebeschalters 11 gestoppt, wechselt der Eingang der an den Fensterhebeschalter 11 angeschlossenen Mikrocomputersteuereinheit 2 von Erdpotential auf 8V-Potential. Als Reaktion auf das gelieferte 8V-Potential überträgt in diesem Moment die Prozessor-Steuereinheit 8 das Steuersignal zum Anhalten der Drehung des Motors 4 an die Motorsteuereinheit 3. Als Reaktion auf das Steuersignal an den Motor 4 zur Abschaltung der Energiezufuhr schaltet die Motorsteuereinheit 3 die beiden Relais 33 und 34, wodurch die Drehung des Motors 4 gestoppt wird. Wird die Drehung des Motors 4 angehalten, wird der Betrieb des an den Motor 4 angeschlossenen Fensterantriebsmechanismus gestoppt und das Fenster in der gegenwärtigen Position angehalten. Wird die Drehung des Motors 4 gestoppt, unterbricht der am Motor 4 angebrachte Impulsgeber 5 die Erzeugung des Zweiphasenimpulses, so dass der Zweiphasenimpuls nicht an den Impulsflankenzähler 12 geliefert wird.
  • Bei Betätigung eines anderen Schalters in der Schaltanordnung 1, zum Beispiel des Fenstersenkschalters 12, in ähnlicher Weise wie im zuvor beschriebenen Fall, wechselt der Eingang der an den Fenstersenkschalter 12 angeschlossenen Mikrocomputersteuereinheit 2 auf Erdpotential. Als Reaktion auf das zugeführte Erdpotential liefert in diesem Moment die Prozessor-Steuereinheit 9 in der Mikrocomputersteuereinheit 2 ein Steuersignal zur Rückwärtsdrehung des Motors 4 an die Motorsteuereinheit 3. Als Reaktion auf das Steuersignal zur Rückwärtsdrehung des Motors 4 schaltet die Motorsteuereinheit 3 die beiden Relais 33 und 34. Dreht der Motor 4 rückwärts, wird das Fenster durch den an den Motor 4 angeschlossenen Fensterantriebsmechanismus in Öffnungsrichtung des Fensters bewegt. Wenn der Motor 4 dreht, erzeugt auch in diesem Fall der am Motor 4 angebrachte Impulsgeber 5 den Zweiphasenimpuls, und der erzeugte Zweiphasenimpuls wird über den Impulsübertragungsweg 8 an den Impulsflankenzähler 1 geliefert.
  • Wird danach die Betätigung des Fenstersenkschalters 12 gestoppt, wechselt der Eingang der an den Fenstersenkschalter 12 angeschlossenen Mikrocomputersteuereinheit 2 von Erdpotential auf 8V-Potential. Als Reaktion auf das zugeführte 8V-Potential liefert in diesem Moment die Prozessor-Steuereinheit 9 ein Steuersignal zum Anhalten der Drehung des Motors 4 an die Motorsteuereinheit 3. Als Reaktion auf das Steuersignal zur Abschaltung der Energiezufuhr an den Motor 4 schaltet die Motorsteuereinheit 3 die beiden Relais 33 und 34, wodurch die Drehung des Motors 4 gestoppt wird. Wird die Drehung des Motors 4 angehalten, wird der Betrieb des an den Motor 4 angeschlossenen Fensterantriebsmechanismus gestoppt und das Fenster in der gegenwärtigen Position angehalten. Wird die Drehung des Motors 4 gestoppt, unterbricht der am Motor 4 angebrachte Impulsgeber 5 auch die Erzeugung des Zweiphasenimpulses, so dass kein Zweiphasenimpuls an den Impulsflankenzähler 12 geliefert wird.
  • Hinsichtlich des Arbeitsvorgangs bei gleichzeitiger Betätigung des Fensterhebeschalters 11 und des Automatikschalters 13 und des Arbeitsvorgangs bei gleichzeitiger Betätigung des Fenstersenkschalters 12 und des Automatikschalters 13 erfolgt die Ausführung des Arbeitsvorgangs ähnlich des oben beschriebenen Arbeitsvorgangs oder gemäß jedem der oben angeführten Arbeitsvorgänge.
  • Fig. 4 und 5 sind Ablaufdiagramme, die den Ablauf des detaillierten Arbeitsvorgangs einschließlich der Erfassung des Einklemmens eines Objekts in dem Fenster zum Zeitpunkt der zuvor beschriebenen Betätigung in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung darstellen;
  • Der Ablauf des detaillierten Arbeitsvorgangs der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagramme beschrieben.
  • In Schritt S1 stellt die Prozessor-Steuereinheit 9 in der Mikrocomputersteuereinheit 2 fest, ob Impulsflanken des vom Impulsgeber 5 erzeugten Zweiphasenimpulses vom Impulsflankenzähler 12 erfasst werden oder nicht. Wird festgestellt, dass die Impulsflanke erfasst wurde (YES, nachfolgend mit "Y" bezeichnet), fährt die Routine mit Schritt S2 fort.
  • Wird andererseits festgestellt, dass die Impulsflanke bislang noch nicht erfasst wurde (NO, nachfolgend mit "N" bezeichnet), so rührt die Routine erneut Schritt S1 aus.
  • Erkennt der Impulsflankenzähler die Impulsflanken in Schritt S2, so ermittelt die Prozessor- Steuereinheit 9 mittels Zählung durch das Zeitglied 13 Impulsflankenintervalldaten, die für ein Zeitintervall zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Impulsflanke zuvor erkannt wurde, und dem Zeitpunkt, an dem die Impulsflanke diesmal erkannt wurde, kennzeichnend sind.
  • In Schritt S3 stellt die Prozessor-Steuereinheit 9 fest, ob die Impulsflankenintervalldaten identisch mit einer vorgegebenen Zeitdauer oder länger als eine vorgegebene Zeitdauer (zum Beispiel 3,5 msec) sind oder nicht, das heißt, ob es sich um einen normalen Impulsflankenintervallwert oder um einen Störimpuls handelt. Wird festgestellt, dass der Impulsflankenintervallwert gleich oder länger als die vorgegebene Zeitdauer ist (Y), fährt die Routine mit dem nächsten Schritt S4 fort. Wird festgestellt, dass der Impulsflankenintervallwert kürzer als die vorgegebene Zeitdauer ist, also ein Störimpuls (N) ist, geht die Routine zurück zum ersten Schritt S1 und die Vorgänge in S1 und in den nachfolgenden Schritte werden wiederholt ausgeführt.
  • In Schritt S4 erhält die Prozessor-Steuereinheit 9 die vom Spannungsteilerwiderstand 7 in der Motorantriebsspannungserfassungseinheit 11 erfasste geteilte Spannung in Form einer Motorantriebsspannung E.
  • In Schritt S5 führt die Prozessor-Steuereinheit 9 eine Rechenoperation unter Verwendung der erlangten Motorantriebsspannung E und Impulsflankenintervallwerte Pw durch, um daraus ein Motordrehmoment Tc zu errechnen. In diesem Fall wird das Motordrehmoment Tc auf Grundlage der folgenden Gleichung (1) errechnet. [Gleichung 1]
  • wobei Tc: Lastdrehmoment des Motors
  • E: Motorantriebsspannung
  • kt: Motordrehmomentkoeffizient
  • Rm: Motorwicklungswiderstand
  • Ke: Motorerzeugungskoeffizient
  • Pw: Flankenintervallwert
  • Tm: inneres Motordrehmoment.
  • In Schritt S6 stellt die Prozessor-Steuereinheit 9 fest, ob der Arbeitsvorgang nach dem Start des Motors 4 beendet wurde oder nicht, das heißt, ob der Widerruf nach dem Start beendet wurde oder nicht. Wird festgestellt, dass der Vorgang nach dem Start beendet wurde (Y), fährt die Routine mit dem nächsten Schritt S7 fort. Wird andererseits festgestellt, dass der Vorgang nach dem Start noch nicht beendet worden ist (N), fährt die Routine mit Schritt S12 fort.
  • Ob der Vorgang nach dem Start des Motors 4 beendet wurde oder nicht, wird aus folgendem Grund bestimmt. Da das innere Drehmoment des Motors 4 sich in einem Stadium befindet, in welchem das innere Drehmoment des Motors 4 beim Starten des Motors 4 vom Maximalzustand in den stationären Zustand übergeht, wird, wenn die Erfassung des Einklemmens eines Objekts auf Grundlage des in diesem Stadium gemessenen Motordrehmomentwerts erfolgt, das Einklemmen eines Objekts im Fenster durch Messen eines hohen Lastdrehmoments des Motors fälschlicherweise festgestellt. Wird der hohe Motordrehmomentwert verwendet, um den Grundwert zu aktualisieren, liegt ein Fall vor, dass ein neuer Grundwert auf einen fehlerhaften Wert eingestellt wird, der nicht dem aktuellen Zustand entspricht.
  • In diesem Fall erfolgt die Feststellung, ob der Vorgang nach Starten des Motors 4 beendet wurde oder nicht, auf Grundlage einer Zeitspanne von der Erfassung der ersten Impulsflanke bis zur Erfassung einer vorbestimmten Anzahl von Impulsflanken. In dem Fall, in dem der Vorgang nach dem Start des Motors 4 nicht beendet wurde, wird dieser Umstand im Startwiderruf-Speicherbereich 104 des Speichers 10 gespeichert.
  • In Schritt S7 multipliziert die Prozessor-Steuereinheit 9 den Referenzwert (Wert, der sich aus der Addition des Toleranzwerts mit dem Grundwert ergibt) mit einem (im Folgenden beschriebenen) Korrekturfaktor, wodurch ein Korrekturreferenzwert eingestellt wird. In diesem Fall wird der Grundwert für jede Wegzone eingestellt und im Grundwert- Speicherbereich 101 des Speichers 10 gespeichert. Der Toleranzwert ist ungeachtet der Wegzone inhärent eine konstante Größe und wird in der Regel im Toleranzwert- Speicherbereich 102 im Speicher 10 gespeichert.
  • Der Korrekturfaktor wird im Korrekturfaktor-Speicherbereich 107 des Speichers 10 gespeichert und wird jedes Mal, wenn sich das Fenster in eine andere Wegzone bewegt, aktualisiert. Da der Korrekturfaktor immer auf "1" zurückgestellt wird, wenn die Bewegung des Fensters stoppt, wird "1" für den Zeitraum vom Start der Bewegung des Fensters bis das Fenster in die nächste Wegzone fährt gespeichert.
  • In Schritt S8 vergleicht die Prozessor-Steuereinheit 9 den in der Wegzone, in der sich das Fenster zur Zeit bewegt, erfassten Motordrehmomentwert mit dem für diese Wegzone eingestellten Korrekturreferenzwert.
  • In Schritt S9 stellt die Prozessor-Steuereinheit 9 fest, ob der Motordrehmomentwert kleiner als der Korrekturreferenzwert ist oder nicht. Wird festgestellt, dass der Motordrehmomentwert kleiner als der Korrekturreferenzwert ist (Y), fährt die Routine mit dem nächsten Schritt S10 fort. Wird andererseits festgestellt, dass der Motordrehmomentwert nicht kleiner als der Additionswert ist (N), springt die Routine zu einem weiteren Schritt S23.
  • In Schritt S10 addiert die Prozessor-Steuereinheit 9 den Motordrehmomentwert zu einem Drehmomentadditionswert im Drehmomentadditonswert-Speicherbereich 103 des Speichers 10, um alle in der Wegzone, in der sich das Fenster bewegt, erfassten Motordrehmomentwerte zu addieren, und speichert den sich ergebenden Wert ab.
  • In Schritt S11 addiert die Prozessor-Steuereinheit 9 "1" zu der im Speicherbereich 105 für die Anzahl der Drehmomentwerte innerhalb der Wegzone des Speichers 10 gespeicherten Anzahl der Drehmomentwerte in der Wegzone, um die Anzahl der in der Wegzone, in der sich das Fenster bewegt, erfassten Motordrehmomentwerte zu zählen, und speichert den sich ergebenden Wert ab.
  • In Schritt S12 zählt die Prozessor-Steuereinheit 9 die gesamte Anzahl aller Motordrehmomentwerte, die von der Fensterposition "ganz geöffnet" bis zur Wegzone, in der sich das Fenster gegenwärtig bewegt, erlangt werden, und speichert das Zählergebnis im Speicherbeich 106 für die Gesamtzahl der Drehmomentwerte des Speichers 10 ab.
  • In Schritt S13 ermittelt die Prozessor-Steuereinheit 9 die Wegzone, in der sich das Fenster gegenwärtig befindet, auf Grundlage der im Speicherbereich 106 für die gesamte Anzahl Drehmomentwerte gespeicherten Gesamtzahl der Drehmomentwerte.
  • In Schritt S14 ermittelt die Prozessor-Steuereinheit 9 auf Grundlage der Ermittlung in Schritt S13, ob die gegenwärtige Wegzone des Fensters in die nächste Wegzone übergegangen ist oder nicht. Wird ermittelt, dass die Wegzone des Fensters in die nächste Wegzone übergegangen ist (Y), fährt die Routine mit Schritt S15 fort. Wird andererseits ermittelt, dass die Wegzone des Fensters noch nicht in die nächste Wegzone übergegangen ist (N), kehrt die Routine zurück zu Schritt S1 und die Vorgänge aus Schritt S1 sowie die nachfolgenden Schritte werden erneut ausgeführt.
  • In Schritt S15 teilt die Prozessor-Steuereinheit 9 den im Drehmomentadditionswert- Speicherbereich 103 des Speichers 10 gespeicherten Additionsmotordrehmomentwert durch die im Speicherbereich 105 für die Anzahl Drehmomentwerte in einer geteilten Wegzone gespeicherte Anzahl Drehmomentwerte in der Wegzone, wodurch der durchschnittliche Motordrehmomentwert der Wegzone, in der sich das Fenster gegenwärtig bewegt, erlangt wird.
  • In Schritt S16 berechnet die Prozessor-Steuereinheit 9 den Quotienten aus dem durchschnittlichen Motordrehmomentwert und dem für die Wegzone, in der sich das Fenster gegenwärtig bewegt, eingestellten Grundwert, wodurch eine Änderungsquote des Grundwerts in der Wegzone erlangt wird. Die erlangte Änderungsquote wird im Korrekrurfaktor- Speicherbereich 107 des Speichers 10 gespeichert.
  • In Schritt S17 ermittelt die Prozessor-Steuereinheit 9, ob die erlangte Änderungsquote des Grundwerts sich innerhalb einer Spanne von 1±15% bewegt. Wird festgestellt, dass die Änderungsquote außerhalb von 1±15% liegt (N), fährt die Routine mit Schritt S18 fort. Wird andererseits festgestellt, dass die Änderungsquote innerhalb von 1±15% liegt (Y), fährt die Routine mit Schritt S19 fort.
  • In Schritt S18 speichert die Prozessor-Steuereinheit 9 das erlangte Wechselverhältnis als einen Korrekturfaktor im Korrekturfaktor-Speicherbereich 107 ab.
  • In Schritt S19 speichert die Prozessor-Steuereinheit 9 "1" als einen Korrekturfaktor im Korrekrurfaktor-Speicherbereich 107 des Speichers 10 ab. Genauer gesagt, überschreitet die Änderungsquote 1±15%, so wird der Wert der Änderungsquote als Korrekturfaktor übernommen, und der Referenzwert für die nächste Wegzone wird durch diesen Wert korrigiert. Liegt die Änderungsquote innerhalb von 1±15%, so wird "1" als Korrekturfaktor eingestellt, das heißt, der Referenzwert für die nächste Wegzone wird nicht wesentlich geändert.
  • In Schritt S20 stellt die Prozessor-Steuereinheit 9 einen neuen Grundwert für die direkt vorhergehende Wegzone auf Grundlage des für die direkt vorhergehende Wegzone erlangten Motordrehmomentwerts ein. Der Durchschnittswert der ermittelten Motordrehmomentwerte, also der in Schritt S15 ermittelte Wert, wird als neuer Grundwert verwendet.
  • In Schritt S21 aktualisiert die Prozessor-Steuereinheit 9 den in den Grundwert- Speicherbereich 101 des Speichers 10 geschriebenen Grundwert auf den in Schritt S20 neu eingestellten Grundwert.
  • In Schritt S22 initialisiert die Prozessor-Steuereinheit 9 den zur Ermittlung des Durchschnittswerts der Motordrehmomentwerte verwendeten Drehmomentadditionswert- Speicherbereich 103 sowie den Speicherbereich 105 für die Anzahl Drehmomentwerte in der geteilten Wegzone des Speichers 10. Nach Abschluss des Initialisierungsprozesses kehrt die Routine zum ersten Schritt S1 zurück und die Vorgänge in Schritt S1 sowie die nachfolgenden Schritte werden erneut ausgeführt.
  • Die Vorgänge im Ablaufdiagramm werden solange wiederholt bis: der Antrieb des Motors 4 durch die Betätigung des Fensterhebeschalters 11, des Fenstersenkschalters 12 oder dergleichen gestoppt wird, um die Bewegung des Fensters anzuhalten; das Einklemmen eines Objekts im Fenster in Schritt S23, der nachfolgend beschrieben wird, erfasst wird, so dass der Antrieb des Motors 4 unterbrochen wird, um die Bewegung des Fensters zu überprüfen; oder der Motor 4 rückwärts gedreht wird und die Laufrichtung des Fensters in die entgegengesetzte Richtung gewechselt wird.
  • In Schritt S23 arbeitet die Prozessor-Steuereinheit 9 so, dass ein im Fenster eingeklemmtes Objekt nicht beschädigt wird, indem die Prozessor-Steuereinheit 9 das Steuersignal an die Motorsteuereinheit 3 liefert und zwischen den beiden Relais 33 und 34 schaltet, um die Drehung des Motors 4 zu unterbrechen, und dadurch die Bewegung des Fensters stoppt, oder lässt den Motor 4 rückwärts drehen, um die Bewegungsrichtung des Fensters zu ändern und das Fenster in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen.
  • Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer, zum Beispiel einer Stunde, nachdem der Antrieb des Motors 4 unterbrochen wurde, wird der Korrekturfaktor im Korrekturfaktor- Speicherbereich 107 des Speichers 10 automatisch auf "1" gesetzt. Dieser Vorgang findet statt, um den Korrekturfaktor einmalig zu initialisieren, da die Umgebungstemperatur variieren kann, während sich der Antrieb des Motors 4 im Stillstand befindet, und es möglich sein kann, dass aus dem gespeicherten Korrekturfaktor ein ungeeigneter Wert wird.
  • Fig. 6 zeigt ein Kennliniendiagramm, das ein Beispiel für einen Falls aufzeigt, in dem ein für eine Wegzone eingestellter Referenzwert während der Bewegung des Fensters in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung korrigiert wird.
  • In Fig. 6 kennzeichnet die Vertikalachse den Motordrehmomentwert und die Horizontalachse kennzeichnet die Fensterwegzone. Die durchgehende Linie (M) zeigt den Motordrehmomentwert, wenn sich das Fenster von der Wegzone N0 über die Wegzonen N1, N2, und N3 in Richtung Wegzone N4 bewegt. Die stufenförmige dünne Linie (A) zeigt den für jede der Wegzonen N0 bis N4 eingestellten Grundwert. Die stufenförmige dicke durchgehende Linie (B) kennzeichnet den Durchschnitt der Motordrehmomentwerte für jede der Wegzonen N0 bis N4. Die stufenförmige dünne gestrichelte Linie (K) zeigt den für jede der Wegzonen N0 bis N4 eingestellten inhärenten Referenzwert (Grundwert + Toleranzwert). Die stufenförmige abwechselnd lang und kurz gestrichelte dicke Linie (C) stellt den für jede der Wegzonen N1 bis N4 neu eingestellten Korrekturreferenzwert dar.
  • Wie in Fig. 6 gezeigt ist, befragt in dem Fall, in dem der Motor 4 gestartet wird, wenn sich das Fenster in Wegzone N0 befindet und sich das Fenster fortlaufend von der Wegzone N0 über die Wegzonen N1, N2 und N3 in Richtung Wegzone N4 bewegt, die Änderungsquote (B0/A0) zwischen einem Durchschnittswert B0 für die in der ersten Wegzone N0 ermittelten Motordrehmomentwerte und einem für die Wegzonen N0 eingestellten Grundwert A0 1,05. Die Änderungsquote (B1/A1) zwischen einem Durchschnittswert B1 für die in der nächsten Wegzone N1 ermittelten Motordrehmomentwerte und einem für die Wegzone N1 eingestellten Grundwert A1 beträgt 1,12. Die Änderungsquote (B2/A2) zwischen einem Durchschnittswert B2 für die in der nächsten Wegzone N2 ermittelten Motordrehmomentwerte und einem für die Wegzone N2 eingestellten Grundwert A2 beträgt 1,10. Wenn man davon ausgeht, dass die Änderungsquote (B3/A3) zwischen einem Durchschnittswert B3 für die in der nächsten Wegzone N3 ermittelten Motordrehmomentwerte und einem für die Wegzone N3 eingestellten Grundwert A3 1,20 ist, wird ein für die Wegzone N1 eingestellter Referenzwert K1 mit der für die Wegzone N0 ermittelten Änderungsquote 1,05 multipliziert und ein Korrekturreferenzwert C1 ergibt 1,05 K1. Entsprechend beträgt ein Korrekturreferenzwert C2 der Wegzone N2 1,12 K2 (wobei K2 für einen für die Wegzone N2 eingestellten Referenzwert steht), ein Korrekturreferenzwert C3 der Wegzone N3 beträgt 1,10 K3 (wobei K3 für einen für die Wegzone N3 eingestellten Referenzwert steht). Ein Korrekturreferenzwert C4 der Wegzone N4 beträgt 1,20 K4 (wobei K4 für einen für die Wegzone N4 eingestellten Referenzwert steht).
  • Wie zuvor beschrieben wird entsprechend des Verfahrens zur Erfassung des Einklemmens eines Objekts in der Fensterhebeantriebsvorrichtung in der Ausführungsform das Einklemmen eines Objekts im Fenster in einer Weise erfasst, dass bei Erfassen des Motordrehmomentwerts in einer Fensterwegzone der Quotient aus dem erfassten Motordrehmomentwert und dem für die Fensterwegzone eingestellten Grundwert, das heißt die Änderungsquote, berechnet und der Korrekturfaktor ermittelt wird. Fährt das Fenster in die nächste Fensterwegzone, wird der in der nächsten Wegzone erfasste Motordrehmomentwert mit dem durch Multiplikation des für die nächste Wegzone eingestellten Referenzwert mit dem Korrekturfaktor ermittelten Korrekturreferenzwert verglichen. Folglich wird der Korrekturreferenzwert einschließlich der Schwankung des Motordrehmomentwerts entsprechend der Schwankung in der Umgebungstemperatur des sich in Gebrauch befindenden Fahrzeugs ohne Verwendung des Temperaturfühler ermittelt, und ein Fehler zum Zeitpunkt, an dem das Einklemmen eines Objekts im Fenster erfasst wird, kann reduziert werden.
  • Bei der oben angeführten Ausführungsform wird keine Korrektur durchgeführt, wenn die Änderungsquote beispielsweise ±15% nicht überschreitet, mit dem Zweck, das Kriterium für die Erfassung des Einklemmens eines Objekts möglichst genau festzulegen. Liegt jedoch der Schwerpunkt darauf, die Schwankungen in der Umgebungstemperatur zu bewältigen, darf solch eine Lösung nicht verwendet werden. Wird eine solche Lösung übernommen, kann der Grenzwert für die Korrekturübernahme auf einen anderen Wert als ±15% eingestellt werden.
  • Der numerische Wert von ±15% beruht auf Erfahrungswerten und kann sowohl die Schwankungen in der Umgebungstemperatur als auch die Festlegung des Kriteriums für die Erfassung des Einklemmens bewerkstelligen.
  • Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm, das den Verlauf eines weiteren Vorgangs zur Ermittlung des Korrekturreferenzwertes in der in Fig. 1 gezeigten Fensterhebeantriebsvorrichtung aufzeigt, wobei nur der Teil, der sich von den in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagrammen unterscheidet, dargestellt ist.
  • In Fig. 7 werden die gleichen Bezugsnummern für diejenigen Prozesse verwendet, die den in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten entsprechen.
  • Das Ablaufdiagramm in Fig. 7 unterscheidet sich von den in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagrammen insofern, dass, wenn in Schritt S17 festgestellt wird, dass die Änderungsquote nicht innerhalb von ±15% liegt (N), nach dem Abspeichern der Änderungsquote als Korrekturfaktor in Schritt S18 der Grundwert in den Schritten S20 und S21 nicht neu eingestellt oder aktualisiert wird.
  • Da die Vorgänge in den Schritten S1 bis S23 ansonsten identisch mit den bereits unter Bezugnahme auf die in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Ablaufdiagramme beschriebenen Vorgängen sind, wurde hier auf eine Beschreibung verzichtet.
  • Die Ausführungsform bezieht sich auf ein Beispiel, bei dem der Grundwert im Falle einer hohen Änderungsquote nicht aktualisiert wird. Gemäß der Ausführung muss, auch wenn der Betrieb in einer Umgebung, die hohen Änderungsquoten unterliegt, das heißt bei extrem hohen oder niedrigen Umgebungstemperaturen, nach Ablauf einer Zeitspanne in den Betrieb in der normalen Umgebung zurückkehrt, der Grundwert keine extremen Veränderungen in den Umgebungsbedingungen berücksichtigen, so dass das Einklemmen eines Objekts korrekt erfasst werden kann, sogar direkt nach Aufnahme des Betriebs.
  • Obwohl die Änderungsquote als Kriterium für die Bestimmung, ob ein Grundwert aktualisiert wird oder nicht, in dem Ausführungsbeispiel auf ±15% eingestellt ist, kann der numerische Wert korrekt verändert werden. Wie beim Ausführungsbeispiel kann durch zusätzliche Verwendung des Ermittlungskriteriums für die Korrektur des Referenzwerts das Verfahren zu einem gewissen Grad vereinfacht werden.
  • Wie zuvor beschrieben beinhaltet der Korrekturfaktor ohne Verwendung eines Temperaturfühlers Veränderungen des Motordrehmomentwerts entsprechend den Schwankungen in der Umgebungstemperatur des sich in Gebrauch befindenden Fahrzeugs und der Korrekturreferenzwert, der sich durch die Korrektur des Referenzwerts mittels des Korrekturfaktors einschließlich der Schwankung im Motordrehmoment ergibt, wird eingestellt. Wenn sich danach das Fenster in der Fensterwegzone bewegt, wird der in der Fensterwegzone erfasste Motordrehmomentwert mit dem korrigierten Referenzwert verglichen, wodurch erzielt wird, dass ein auf die Schwankung in der Umgebungstemperatur zurückzuführender Fehler reduziert wird, wenn das Einklemmen eines Objekts im Fenster zum Zeitpunkt, an dem sich das Fenster in jeder Fensterwegzone bewegt, erfasst wird.

Claims (3)

1. Verfahren zur Erfassung des Einklemmens eines Objektes einer Fensterhebeantriebsvorrichtung, welches folgende Merkmale umfasst:
einen Motor zum Öffnen und Schließen eines Fensters mittels eines Fensterantriebsmechanismus;
eine Motorantriebseinheit für den Antrieb des Motors;
eine Impulsgebereinheit zum Erzeugen eines Impulses gemäß der Umdrehung des Motors;
eine Mikrocomputersteuereinheit zur Durchführung eines vollständigen Antriebssteuerungsvorgangs; und
einen Betriebsschalter zum Öffnen und Schließen des Fensters durch manuelle Bedienung,
den in eine Vielzahl gleicher Wegzonen unterteilte gesamte Fahrweg des Fensters sowie einen Grundwert, einen Toleranzwert und einen Referenzwert, der sich aus der Summe des Grundwertes und des Toleranzwertes ergibt, die für jede Wegzone eingestellt sind, und die Mikrocomputersteuereinheit, die dazu dient, den Motordrehmomentwert zum Öffnen und Schließen des Fensters sequentiell zu erfassen, den erfassten Motordrehmomentwert mit dem für die Wegzone, in der sich das Fenster befindet, voreingestellten Referenzwert zu vergleichen, das Einklemmen eines Objektes bei Überschreiten des Referenzwertes durch den Motordrehmoment festzustellen und den Motor anzuhalten oder rückwärts zu drehen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mikrocomputersteuereinheit einen Korrekrurfaktor in Form eines Quotienten aus dem in einer beliebigen Wegzone erfassten Motordrehmomentwert und dem für die Wegzone eingestellten Grundwert berechnet, und die Mikrocomputersteuereinheit bei Feststellen des Vorhandenseins oder Fehlens des Einklemmens eines Objektes in der an die beliebige Wegzone angrenzenden Wegzone anstelle des für die nächste Wegzone eingestellten Referenzwertes einen sich aus der Multiplikation des Referenzwertes mit dem Korrekturfaktor ergebenden korrigierten Referenzwert verwendet.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturreferenzwert nur eingestellt wird, wenn sich der Quotient aus dem in jeder Fensterwegzone erfassten Motordrehmomentwert und dem für die Fensterwegzone eingestellten Grundwert außerhalb eines zuvor definierten Bereiches befindet.
3. Das Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zuvor definierte Bereich für den Quotienten aus dem Motordrehmomentwert und dem Grundwert + 15% beträgt.
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