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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung einer Polierzusammensetzung
zum Bearbeiten der Kantenfläche
eines Halbleiter-Wafers sowie auf ein Verfahren, in dem eine solche
verwendet wird. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf die Verwendung einer Kantenpolierzusammensetzung, die eine hohe
Abtragungsrate bei der Bearbeitung der Kantenfläche (nachfolgend als „Kantenpolieren" bezeichnet) von
Silizium-Wafern oder Halbleiter-Wafern mit einem darauf ausgebildeten
Oxidfilm bereitstellt und die Ablagerung eines getrockneten Gels
auf der Wafer-Oberfläche
verringern und gleichzeitig eine exzellente Wafer-Kantenfläche (nachfolgend
als „Kante" bezeichnet) bilden
kann.
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In
den letzten Jahren wurden Hochleistungs-Halbleitervorrichtungs-Chips,
die in Hochtechnologie-Produkten, einschließend Computer, verwendet werden
sollen, zum Zwecke hoher Integration und großer Kapazität entwickelt, und eine Vergrößerung der
Chip-Größe schreitet
aufgrund der hohen Kapazität
voran. Weiters schritt in den Auslegungsrichtlinien für Halbleitervorrichtungen
die Miniaturisierung Jahr für
Jahr voran, wobei die Fokustiefe im Verfahren zur Herstellung dieser
Vorrichtungen dazu tendiert, gering zu sein, während die Präzisionsanforderungen
der bearbeiteten Oberfläche
für einen
Wafer vor der Bildung einer Vorrichtung in zunehmendem Maß strenger
wurden.
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Andererseits
sind aufgrund der vergrößerten Chip-Größen die
Produktivität
gefallen, die Herstellungskosten gestiegen und andere Probleme angefallen.
Um derartige Probleme einer Lösung
zuzuführen,
wurden Versuche unternommen, die Fläche eines Halbleiter-Wafers
zu vergrößern, aus
welcher Vorrichtungs-Chips hergestellt werden, um auf diese Weise
die Anzahl der Chips pro Flächeneinheit
zu erhöhen,
d. h. die Größe eines
Wafers zu vergrößern.
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Als
Parameter für
die Präzision
der bearbeiteten Oberfläche
können
verschiedene Oberflächendefekte angeführt werden,
so z. B. die Ablagerung relativ großer Fremdkörper, LPD („Light Point Defects", Lichtpunktdefekte,
die nachfolgend noch erklärt werden),
Kratzer, Oberflächerauheit,
Trübungsstufen,
SSS (Sub-Surface Scratches – Kratzer
unter der Oberfläche,
eine Art feiner Kratzer, die auch als latente Kratzer bezeichnet
werden) sowie andere Defekte.
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Die
relativ großen
Fremdkörper,
die sich auf Wafern ablagern, können
einem Trockengel zugeschrieben werden, das bei der Trocknung einer
Polierzusammensetzung gebildet wird, etc. LPD umfasst Defekte, die
feinen Fremdkörpern
(nachfolgend als „Teilchen" bezeichnet) zugeschrieben
werden können,
die auf der Oberfläche
eines Wafers abgelagert werden, sowie Defekte, die COP (Crystal
Originated Particles – Teilchen mit
Kristallursprung) zugeordnet werden können.
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Gibt
es solche relativ großen
Fremdkörper
oder LPD, so entstehen im nachfolgenden Schritt der Vorrichtungsbildung
Musterdefekte, Durchschlagspannung eines Isolators, Versagen bei
der Injektion von Ionen oder Verschlechterung anderer Eigenschaften
der Vorrichtung, wodurch sich die Ausbeute verringert. Aus diesem
Grunde wurde über
Wafer, die im Wesentlichen frei von solchen Oberflächendefekten
sind, oder über
ein Verfahren zur Herstellung solcher Wafer eine Studie durchgeführt.
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Ein
Silizium-Wafer als typisches Halbleiter-Substrat wird hergestellt,
indem ein Silizium-Einkristallbarren zu einem Wafer geschnitten
wird, der danach rau poliert wird, was man als Läppen bezeichnet, um seinem Profil
eine Form zu geben. Danach wird die auf der Wafer-Oberfläche durch
das Schneiden oder Läppen
gebildete beschädigte
Schicht durch Ätzen
entfernt. Im Anschluss daran werden, speziell im Fall eines Silizium-Halbleiter-Wafers
mit einem großen
Durchmesser von mindestens 20 cm (8 Zoll), normalerweise die Kanten
poliert, um ein Reißen
oder Abblättern
der Kante, wie nachfolgend beschrieben, oder ein Auftreten von Teilchen
zu verhindern. Im Allgemeinen erfolgt danach ein primäres Polieren,
das so genannte Polieren zur Materialabräumung, danach das sekundäre Polieren
sowie ein Endpolieren, um die Oberfläche des Wafers zu einer Spiegeloberfläche zu polieren,
um das Endprodukt als Silizium-Wafer zu erhalten. Abhängig vom
Vorgang kann der Schritt des sekun dären Polierens ausgelassen werden,
oder es kann noch zusätzlich
ein Polierschritt zwischen dem sekundären Polieren und dem Endpolieren
eingeschoben werden.
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Im
Allgemeinen wird ein Wafer, wenn er aus einer Vorrichtung zur Herstellung
von Halbleitern entnommen und transferiert wird, in einem Gehäuse aufgenommen
transferiert. Im Fall eines herkömmlichen
Wafers mit einer relativ kleinen Fläche, so z. B. mit einem Durchmesser
von bis zu 15 cm (6 Zoll), ist das Gewicht des Wafers selbst gering,
und selbst wenn die Kante gegen das Gehäuse scheuern kann, sind die
Auswirkungen darauf nur geringfügig,
und es kommt nur selten zu Rissbildung oder Abblättern, wenn die beiden aneinander reiben.
Beträgt
der Durchmesser des Wafers zumindest 8 Zoll, so wird auch das Gewicht
des Wafers selbst groß,
und die Auswirkungen von Reibung der Kante gegen das Gehäuse sind
eher groß,
so dass sich an der Kante wahrscheinlich Risse bilden oder die Kante
abblättert.
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Weiters
ist, wenn ein Wafer nicht kantenpoliert wird, die Kante nicht glatt,
und es entsteht das Problem, dass, wenn die Kante am Gehäuse reibt
oder wenn die Kante gegen einen Arm oder dergleichen einer Vorrichtung
während
der Handhabung zwischen Halbleiter-Herstellungsvorrichtungen reibt,
die Kante wahrscheinlich Risse ausbildet oder abblättert oder
das Gehäuse
oder der Arm oder dergleichen abgerieben wird, wodurch das Material
des Wafers selbst oder ein Abrieb des Gehäuses, des Arms oder dergleichen
sich auf der Wafer-Oberfläche
ablagert, was wiederum zu Teilchendefekten führt.
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In
Zusammenhang mit einem solchen Problem ist bekannt, dass es möglich ist,
durch Glätten
der Kante die Festigkeit der Kante zu erhöhen und die Bildung von Teilchen
zu reduzieren, und es wurde üblich,
die Kante zu polieren und somit die Kante eines Wafers nach dem Ätzen zu
glätten.
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Früher war
es beim Kantenpolieren üblich,
eine Kantenpolierzusammensetzung, die Wasser und kolloidale Kieselsäure mit
einer mittleren Teilchengröße von 10
bis 50 nm umfasst, oder eine primäre Polierzusammensetzung, die
weiters noch eine basische Verbindung enthält, zu verwenden. Doch zeigte
sich, dass beim Polieren von Kanten mit Hilfe einer solchen Zusammensetzung
die Abtragungsrate und somit die Produktivität gering ist.
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Weiters
ist es wahrscheinlich, dass während
der Bearbeitung die verstreute Zusammensetzung auf der Wafer-Oberfläche trocknet,
und das Siliziumdioxid in der Zusammensetzung kann sich darauf als
Trockengel ablagern. Dieses Trockengel kann nicht mit einem Reinigungsschritt
entfernt werden und stellte somit einen Faktor für das Auftreten von Oberflächendefekten
dar. Weiters kann sich, wenn das auf der Wafer-Oberfläche abgelagerte
Trockengel nicht in einem Reinigungsschritt entsprechend entfernt
wurde und es danach einem primären
Poliervorgang unterzogen wird, selbiges während des Polierens ablösen und
Kratzer auf der Wafer-Oberfläche
verursachen. Demgemäß war eine
Kantenpolierzusammensetzung erwünscht,
die über
eine hohe Abtragungsrate verfügt
und bei der sich kein Trockengel ablagert.
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Andererseits
steigt der Bedarf an Epitaxie-Wafern, die für diskrete Halbleiter, bipolare
IC, MOSIC etc. zweckdienlich sind, von Jahr zu Jahr stetig an. Ein
solcher Epitaxie-Wafer ist ein Wafer mit einem dünnen Film aus einem Silizium-Einkristall
(nachfolgend als „Epitaxieschicht" bezeichnet), der
frei von Kristalldefekten auf der Oberfläche eines Wafers mit geringem
Widerstand ist, wobei dieser Wafer Antimon, Arsen, Bor oder ein anderes
Dotierungsmittel in einer größeren Menge
als ein gewöhnlicher
Wafer enthält.
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Bei
der Herstellung eines solchen Epitaxie-Wafers kann es passieren,
dass das im Wafer enthaltene Dotierungsmittel, wenn die Epitaxieschicht
gebildet wird, von der Rückseite
des Wafers abgezogen und erneut in die Epitaxieschicht auf der Wafer-Oberfläche eingeführt wird,
wodurch es unmöglich
wird, einen Wafer mit einem vorgeschriebenen Widerstand zu erhalten.
Um zu verhindern, dass das Dotierungsmittel aus der Rückseite
des Wafers abgezogen wird, war es üblich, einen mit einem Oxid film
versehenen Wafer zu verwenden, der durch das Ausbilden eines Oxidfilms
auf der Rückseite
des Wafers nach dem Ätzen,
entweder in einem chemischen oder einem physikalischen Verfahren,
hergestellt wird.
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Bei
einem solchen mit einem Oxidfilm versehenen Wafer wird das Kantenpolieren
zu dem Zweck durchgeführt,
ein Reißen
oder Abblättern
der Kante oder eine Teilchenbildung zu verhindern und einer Ausbildung
einer Krone entlang des Umfangs des Wafers zuvorzukommen. Die Ausbildung
einer Krone ist ein Phänomen,
in welchem ein Silizium-Einkristallfilm entlang des Umfangs des
Wafers während
des Bildens einer Epitaxieschicht anschwillt und dicker als der
Mittelabschnitt der Wafer-Oberfläche
wird.
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Früher wurde
als Kantenpolierzusammensetzung für einen mit einem Oxidfilm
versehenen Wafer üblicherweise
eine Kantenpolierzusammensetzung, die Wasser und kolloidale Kieselsäure mit
einer mittleren Teilchengröße von 10
bis 50 nm umfasst, oder eine primäre Polierzusammensetzung, die
weiters eine basische Verbindung enthält, wie dies im zuvor erwähnten Silizium-Wafer
der Fall ist, verwendet. Eine solche Zusammensetzung weist jedoch
das Problem auf, dass die Abtragungsrate sehr gering ist, die Verarbeitung
sehr lange Zeit in Anspruch nimmt und ein Trockengel sich wahrscheinlich
auf der Wafer-Oberfläche
ablagert.
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JP-A-4-313224
(1992) beschreibt eine Schleifzusammensetzung zum primären Polieren
eines Silizium-Wafers, die eine alkalische kolloidale Kieselsäurelösung enthält, wobei
Siliziumdioxid mit einer mittleren Teilchengröße von 7 bis 100 nm, 5–500 Gew.-%
(in Bezug auf festes Siliziumdioxid) eines organischen, wasserlöslichen
Amins und 0,1–50
Gew.-% (in Bezug auf festes Siliziumdioxid) einer schwachen Säure sowie
ein Alkalimetallsalz enthalten sind.
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EP-A-846.740,
veröffentlicht
am 10. Juni 1998, beschreibt eine Aufschlämmungszusammensetzung, die
für das
Polieren geeignet ist, insbesondere von nicht planari sierten Oberflächen, die
Abriebteilchen, wie etwa Siliziumdioxid mit einer Teilchengröße von 30–200 nm,
vorzugsweise 75–100
nm, gemeinsam mit einem Polyion-Additiv,
das saure Gruppen oder basische Gruppen wie etwa eine basische Stickstoff-hältige Gruppe, z.
B. Amino, umfasst, enthält.
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Die
vorliegende Erfindung soll die oben angeführten Probleme lösen, und
ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren
unter Verwendung einer Kantenpolierzusammensetzung bereitzustellen, das über eine
hohe Abtragungsrate verfügt
und die Ablagerung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche reduzieren
und gleichzeitig eine exzellente Kante ausbilden kann.
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Die
vorliegende Erfindung besteht darin, eine Kantenpolierzusammensetzung
für Wafer
zu verwenden, wie dies in Anspruch 1 dargelegt ist. Die Erfindung
besteht weiters in einem Verfahren gemäß Anspruch 2.
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Die
in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
bietet eine hohe Abtragungsrate und kann die Ablagerung eines Trockengels
auf der Wafer-Oberfläche
reduzieren, wenn die Kanten eines Silizium-Wafers oder eines mit
Oxidfilmen versehenen Halbleiter-Wafers poliert werden.
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Im
Anschluss wird die vorliegende Erfindung im Detail unter Bezug auf
bevorzugte Ausführungsformen beschrieben.
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Schleifmittel
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Unter
den Komponenten für
die in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
wird Siliziumdioxid als hauptsächliches
Schleifmittel verwendet. Siliziumdioxid umfasst viele verschiedene
Typen, die sich in ihren Eigenschaften oder in ihren Herstellungsvorgängen unterscheiden.
Von diesen werden als Siliziumdioxid, das für die Kantenpolierzusammensetzung
der vorliegenden Erfin dung verwendet werden kann, vorzugsweise amorphes
Siliziumdioxid, wie z. B. kolloidale Kieselsäure, Quarzstaub und Kieselhydrogel
verwendet. Zum Kantenpolieren eines mit einem Oxidfilm versehenen
Halbleiter-Wafers wird Quarzstaub besonders bevorzugt.
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Von
diesen wird kolloidale Kieselsäure üblicherweise
hergestellt, indem Teilchen aus ultrafeiner kolloidaler Kieselsäure, die
durch Ionenaustausch aus Natriumsilicat oder durch Hydrolyse eines
Alkoxysilans mit einer Säure
oder einer Base gewonnen wird, gebildet werden. In einem solchen
Nassverfahren hergestellte kolloidale Kieselsäure wird üblicherweise in Form einer
im Zustand von Primär-
oder Sekundärteilchen
in Wasser dispergierten Aufschlämmung
erhalten. Derartige kolloidale Kieselsäure ist im Handel z. B. unter
dem Markennamen SPHERICA SLURRY von Catalysts & Chemicals Ind. Co., Ltd., erhältlich.
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Quarzstaub
wird durch Verbrennung von Siliziumtetrachlorid und Wasserstoff
hergestellt. Einen solchen durch ein Gasphasenverfahren hergestellten
Quarzstaub liegt in Form von Sekundärteilchen mit einer Kettenstruktur,
in der sich einige oder einige Dutzend Primärteilchen zusammenschließen, und
mit der Eigenschaft vor, dass der Anteil an Metallverunreinigungen
relativ gering ist. Diese Art von Quarzstaub ist im Handel z. B.
unter dem Markennamen Aerosil von Nippon Aerosil Co., Ltd., erhältlich.
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Kieselhydrogel
ist wasserhältiges,
amorphes Siliziumdioxid, das durch Reaktion von Natriumsilikat mit einer
Säure entsteht.
Das in einem Nasssystem erzeugte Kieselhydrogel besitzt die Form
sperriger Teilchen mit runden Primärteilchen, die wie Trauben
angehäuft
sind, und zeigt die Eigenschaft, dass die spezifische Oberfläche sowie
das Porenvolumen relativ groß sind.
Ein solches Kieselhydrogel ist im Handel z. B. unter dem Handelsnamen
Carplex von Shionogi & Co.
erhältlich.
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Siliziumdioxid
poliert die zu polierende Oberfläche
durch einen mechanischen Vorgang als Schleifkörner. Seine mittlere Teilchengröße liegt
in einem Bereich von 70 bis 2.500 nm, wobei die mittlere Teilchengröße aus durch
Lichtstreuung gemessenen Werten erhalten wurde. Insbesondere im
Fall von kolloidaler Kieselsäure
beträgt
die mittlere Teilchengröße gewöhnlich 70
bis 1.000 nm, vorzugsweise 120 bis 800 nm und insbesondere 150 bis
500 nm. Im Fall von Quarzstaub beträgt die mittlere Teilchengröße gewöhnlich 70
bis 300 nm, vorzugsweise 130 bis 300 nm und insbesondere 170 bis
300 nm. Im Fall von Kieselhydrogel beträgt die mittlere Teilchengröße gewöhnlich 300
bis 3.000 nm, vorzugsweise 350 bis 2.500 nm und insbesondere 400
bis 2.000 nm. Die in dieser Spezifikation offenbarten mittleren
Teilchengrößen sind
alle mittlere Sekundärteilchengrößen, die
von durch Lichtstreuung gemessenen Werten erhalten wurden.
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Mit
der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Kantenpolierzusammensetzung
kann, wenn die mittlere Teilchengröße des Siliziumdioxids den
oben angeführten
Bereich überschreitet,
eine Dispersion der Kornteilchen kaum aufrechterhalten werden, wodurch
sich die Probleme ergiben, dass sich die Stabilität verschlechtert,
Schleifkörner
ausfallen können
und sich wahrscheinlich Kratzer an der polierten Kante ausbilden. Andererseits
ist, wenn die Teilchengröße diesen
Bereich unterschreitet, die Abtragungsrate eher sehr gering, weshalb
die Verarbeitung längere
Zeit in Anspruch nimmt und sich wahrscheinlich ein Trockengel auf
der Wafer-Oberfläche
ablagert, was nicht nützlich
ist.
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Der
Schleifmittelgehalt in der Kantenpolierzusammensetzung beträgt gewöhnlich 0,005
bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 30 Gew.-% und insbesondere
0,05 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
Wenn der Gehalt des Schleifmittels zu gering ist, ist die Abtragungsrate
eher gering, was zu einer langen Verarbeitungszeit führt, oder
die Abscheidung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche findet
wahrscheinlich statt. Ist die Menge an Schleifmittel andererseits
aber zu hoch, so kann der dispergierte Zustand der Zusammensetzung
eher nur sehr schwer einheitlich gehalten werden, oder die Viskosität der Zusammensetzung
wird eher übermäßig, wodurch
ein Einsatz dieser erschwert wird.
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Die
in der vorliegenden Erfindung verwendet Kantenpolierzusammensetzung
enthält
als Schleifmittel Siliziumdioxid, kann aber weiters auch ein anderes
Schleifmittel als Siliziumdioxid enthalten, so z. B. Aluminiumoxid,
Ceroxid, Titanoxid, Siliziumnitrid, Zirkoniumoxid, Mangandioxid
etc., jedoch in einem Rahmen, in welchem die Effekte der vorliegenden
Erfindung nicht beeinträchtigt
werden.
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Andere Additive
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Die
in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
umfasst das oben erwähnte
Schleifmittel und Wasser, kann aber gegebenenfalls zusätzlich auch
andere Additive enthalten.
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Als
ein solches Additiv kann z. B. eine basische Verbindung angeführt werden.
Die nur aus einem Schleifmittel und Wasser bestehende Kantenpolierzusammensetzung
poliert die Oberfläche
durch einen mechanischen Vorgang, während hingegen eine basische
Verbindung den mechanischen Poliervorgang noch durch einen chemischen
Vorgang ergänzt.
Demgemäß sollte,
wenn die in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
eine basische Verbindung enthält,
diese so ausgewählt
sein, dass sie in der Zusammensetzung löslich ist, d. h. eine wasserlösliche basische
Verbindung.
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Die
in der vorliegenden Erfindung zu verwendende basische Verbindung
ist nicht speziell eingeschränkt,
sofern sie die Effekte der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt.
Sie ist jedoch vorzugsweise zumindest eine aus der folgenden Gruppe
ausgewählte
Verbindung: Methylamin, Dimethylamin, Trimethylamin, Ethylamin,
Diethylamin, Triethylamin, Ethylendiamin, Hexamethylendiamin, Piperazinhexahydrat,
wasserfreies Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin, N-Methylpiperazin,
Diethylentriamin, Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin,
N-Methylethanolamin, N-Methyl-N-N-diethanolamin,
N,N-Dimethylethanolamin, N,N-Diethylethanolamin, N,N-Dibutylethanolamin,
N-(β-Aminoethyl)ethanolamin,
Monoisopropanolamin, Diisopropanol amin, Triisopropanolamin, Ammoniumhydroxid,
Tetramethylammoniumhydroxid, Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat,
Kaliumhydroxid und Natriumhydroxid. Diese basischen Verbindungen können in
Kombination in einem optionalen Verhältnis verwendet werden.
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Besonders
für das
Kantenpolieren eines mit einem Oxidfilm versehenen Halbleiter-Wafers enthält die in
der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
weiters vorzugsweise zumindest eine Verbindung, die aus der folgenden
Gruppe ausgewählt
ist: Ammoniumhydroxid, Tetramethylammoniumhydroxid, Ammoniumcarbonat,
Ammoniumhydrogencarbonat, Kaliumhydroxid und Natriumhydroxid.
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Enthält die in
der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
eine basische Verbindung, so liegt der Gehalt der basischen Verbindung
vorzugsweise bei 0,001 bis 30 Gew.-%, noch bevorzugter bei 0,005
bis 10 Gew.-% und insbesondere bei 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, obwohl dieser von der Art
der verwendeten basischen Verbindung abhängt. Erhöht sich der Gehalt der basischen
Verbindung, so nimmt die Ablagerung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche eher
ab. Ist der Gehalt jedoch übermäßig groß, so ist
der chemische Vorgang zu stark, und es ergibt sich der Nachteil,
dass ein Oberflächendefekt
entsteht, wie etwa, dass sich durch den starken Ätzvorgang eine Oberflächerauheit
auf der Wafer-Oberfläche
ergibt oder dass sich die Stabilität der Schleifkörner als
Schleifmittel verliert, wodurch es zu Ausfällungen kommen kann. Andererseits
wird, wenn die richtige Menge an basischer Verbindung enthalten
ist, die Abtragungsrate durch einen, wie schon zuvor erwähnten, chemischen
Vorgang verbessert, und es ergibt sich auch der Effekt, dass die
Ablagerung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche verringert
wird. Insbesondere wenn Quarzstaub als Schleifmittel verwendet wird,
schafft die Zugabe der basischen Verbindung den Vorteil, dass die
Gelierung der Zusammensetzung verhindert, die Stabilität der Dispersion
verbessert und die Viskosität
reduziert wird.
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Der
in der vorliegenden Erfindung verwendeten Kantenpolierzusammensetzung
können
zusätzlich
zur bereits erwähnten
basischen Verbindung noch verschiedene andere Additive zugeführt werden,
um die Qualität
des Produkts oder, abhängig
von der Art des zu polierenden Objekts, die Polierbedingungen und
andere für
den Poliervorgang erforderliche Notwendigkeiten zu stabilisieren
oder aufrechtzuerhalten. Als weitere Additive können die Folgenden angeführt werden.
- (a) Cellulosen, wie z. B. Cellulose, Carboxymethylcellulose,
Hydroxyethylcellulose etc.
- (b) wasserlösliche
Alkohole, wie z. B. Ethanol, Propanol, Ethylenglykol etc.
- (c) Tenside, wie z. B. Natriumalkylbenzolsulfonat, ein Kondensat
aus Naphthalinsulfonsäure
mit Formalin etc.
- (d) organische polyanionische Substanzen, wie z. B. Ligninsulfonat,
ein Polyacrylat etc.
- (e) wasserlösliche
Polymere (Emulgatoren), wie z. B. Polyvinylalkohol etc.
- (f) Chelatbildner, wie z. B. Dimethylglyoxim, Dithizon, Oxin,
Acetylaceton, Glycin, EDTA, NTA etc.
- (g) Fungizide, wie z. B. Natriumalginat etc.
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Darüber hinaus
kann in der Kantenpolierzusammensetzung, die in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, eines der zuvor erwähnten Schleifmittel und Additive
als zusätzliches
Additiv nicht nur als Schleifmittel oder Schleifbeschleuniger, sondern
auch noch für
einen anderen Zweck verwendet werden, beispielsweise um die Ausfällung des
Schleifmittels zu verhindern.
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Die
in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
wird gewöhnlich
hergestellt, indem das obige Schleifmittel in einer gewünschten
Menge in Wasser gemischt und dispergiert wird und andere Additive
je nach Bedarf in einer erforderlichen Menge gelöst werden. Das Verfahren zum
Dispergieren oder Lösen
dieser Komponenten in Wasser ist fakultativ. So können sie
z. B. durch Rühren
mit einem Flügelrührer oder
mittels Ultraschalldispersion dispergiert werden. In einem Fall, in
dem ein anderes Additiv als das Schleifmittel verwendet wird, ist
die Mischordnung der jeweiligen Komponenten beliebig, d. h. es kann
entweder das Schleifmittel zuerst dispergiert oder das andere Additive
zuerst gelöst
werden, oder beides erfolgt gleichzeitig.
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Die
in der vorliegenden Erfindung verwendete Polierzusammensetzung kann
in Form einer Stammlösung
mit einer relativ hohen Konzentration hergestellt, gelagert und
transportiert werden, und sie kann zum Zeitpunkt des tatsächlichen
Poliervorgangs verdünnt
verwendet werden. Der zuvor erwähnte
bevorzugte Konzentrationsbereich gilt für den tatsächlichen Poliervorgang, und
es ist selbstverständlich,
dass in einem solchen Verwendungsverfahren während der Lagerung oder des
Transports die Zusammensetzung eine Lösung mit einer höheren Konzentration
ist. Hinsichtlich ihrer Handhabungseffizienz wird die Zusammensetzung
vorzugsweise in solch einer konzentrierten Form hergestellt. Die
oben angeführte
Konzentration in Bezug auf die Polierzusammensetzung ist nicht die
Konzentration solch einer konzentrierten Formulierung, sondern vielmehr die
Konzentration zum Zeitpunkt der praktischen Anwendung.
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Der
Grund, warum die in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung beim
Kantenpolieren eines Silzium-Wafers oder eines mit einem Oxidfilm
versehenen Halbleiter-Wafers eine hohe Abtragungsrate sowie eine
geringer Ablagerung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche zeigt,
ist nicht zur Gänze
verständlich,
kann aber an Hand eines Beispiels mit einem Silizium-Wafer wie folgt
erklärt
werden.
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Für gewöhnlich beträgt die mittlere
Teilchengröße des für das primäre Polieren
der Wafer-Oberfläche verwendeten
Schleifmittels in der Polierzusammensetzung 10 bis 50 nm. Selbst
wenn die Teilchengröße dieses
Schleifmittels erhöht
wird, steigt die Abtragungsrate nicht wie erwartet an, und es kommt
wahrscheinlich zu anderen Problemen, wie etwa Kratzern. Demgemäß macht
es für
eine Polierzusammensetzung für
das primäre
Polieren keinen Sinn, die Teilchengröße des Schleifmittels zu erhöhen. Wird
jedoch beim Kantenpolieren die Teilchengröße des Schleifmittels erhöht, so steigt
die Abtragungsrate in beträchtlicher
Weise. Dies scheint der Tatsache zuzusprechen zu sein, dass sich
die Wirkung des Schleifmittels beim Polieren flacher Oberflächen, wie
primärem
Polieren, von jener beim Kantenpolieren, in welchem entlang einer
Kante, die so eng wie ein Punkt oder eine Linie ist, poliert wird,
unterscheidet.
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Der
Grund, warum ein Trockengel sich nur selten auf der Wafer-Oberfläche ablagert,
kann weiters darin liegen, dass bei der in der vorliegenden Erfindung
verwendeten Kantenpolierzusammensetzung die Schleifmittelteilchen
groß sind,
während
die Oberflächenaktivität der Teilchen
gering ist, und dass die Adhäsionskraft zwischen
dem Schleifmittel und dem Wafer schwach ist, wobei die Zusammensetzung
einfach von der Wafer-Oberfläche
entfernt werden kann, und dass die Bearbeitungszeit bei hoher Abtragungsrate
verkürzt
werden kann, während
die auf der Wafer-Oberfläche
abgelagerte Zusammensetzung während
des Bearbeitens kaum trocknet.
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Nachfolgend
wird die in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
detailliert unter Bezug auf Beispiele beschrieben. Es versteht sich
jedoch, dass die vorliegende Erfindung keineswegs auf diese spezifischen
Beispiele beschränkt
ist.
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Kantenpolierzusammensetzungen
und ihrer Herstellung
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Als
Schleifmittel wurden kolloidale Kieselsäure (hergestellt von Catalysts & Chemicals Ind.
Co., Ltd.), Quarzstaub (hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.)
oder Kieselhydrogel (hergestellt von Shionogi & Co.) in Wasser mit Hilfe eines Rührers dispergiert,
um eine Aufschlämmung
mit einer Schleifmittelkonzentration von 2 bis 4 Gew.-% zu erhalten.
Danach wurde der Aufschlämmung
eine basische Verbindung, siehe Tabelle 1 oder 2, in einer ebenfalls
dort ersichtlichen Menge zugegeben, um eine Kantenpolierzusammensetzung
zu erhalten. Unter Verwendung einer solchen Kantenpolierzusammensetzung
wurden ein Test, in welchem ein 20-cm- (8-Zoll-) Silizium-Wafer
P<100> (wurde einer Ätzbehandlung
unterzogen) als zu polierendes Objekt verwendet wurde (Tabelle 1),
sowie ein weiterer Test, in welchem ein mit einem Oxidfilm versehener
20-cm- (8-Zoll-) Silizium-Wafer P<100> als zu polierendes
Objekt verwendet wurde (Tabelle 2), durchgeführt.
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Kantenpoliertest
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Die
Bedingungen für
den Kantenpoliertest waren wie folgt.
| Poliermaschine: | Kantenpoliermaschine
EP-200 IV SN (hergestellt von Speedfam Co., Ltd.) |
| Last: | 2
kg |
| Trommelrotationsgeschwindigkeit: | 800
U/min |
| Polierpolster: | SUBA400
(hergestellt von Rodel, Inc., USA) |
| Menge
an zugeführter
Zusammensetzung: | 300
cm3/min (wiederverwendet) |
| Polierdauer: | 10
Minuten |
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Nach
dem Polieren wurde der Wafer gewaschen und getrocknet, danach wurde
die Wafer-Oberfläche visuell
untersucht, indem diese in einem dunklen Raum mit einem Scheinwerfer
bestrahlt wurde, um auf diese Weise den Ablagerungszustand eines
Trockengels zu evaluieren. Die Bewertungsstandards waren wie folgt:
| ©: | Es
wurde keine Ablagerung beobachtet. |
| O: | Es
wurde keine wesentliche Ablagerung eines Trockengels beobachtet,
und die Ablagerung stellte kein Problem dar. |
| X: | Es
wurde die Ablagerung eines Trockengels in einem problematischen
Ausmaß beobachtet. |
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Danach
wurde in jedem Test als Index für
die Abtragungsrate die Gewichtsreduktion des Wafers aufgrund des
Polierens gemessen.
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Die
erhaltenen Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen dargestellt.
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Aus
den in den Tabellen 1 und 2 dargestellten Ergebnissen geht hervor,
dass die in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
im Vergleich zu herkömmlichen
Kantenpolierzusammensetzungen hohe Abtragungsraten sowie eine geringere
Ablagerung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche zeigt.
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Wie
zuvor ausgeführt
wurde, zeigt die in der vorliegenden Erfindung verwendete Kantenpolierzusammensetzung
eine hohe Abtragungsrate beim Kantenpolieren eines Silizium-Wafers
oder eines mit einem Oxidfilm versehenen Halbleiter-Wafers und kann
die Ablagerung eines Trockengels auf der Wafer-Oberfläche verringern.