DE69915549T2 - Behälter mit einziehbarer Ausgiesstülle - Google Patents

Behälter mit einziehbarer Ausgiesstülle Download PDF

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00—Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/38—Devices for discharging contents
    • B65D25/40—Nozzles or spouts
    • B65D25/42—Integral or attached nozzles or spouts
    • B65D25/44—Telescopic or retractable nozzles or spouts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter, der einen Ausguss aufweist, und insbesondere einen Behälter für Benzin, oder eine Benzindose.
  • Allgemein hat eine Benzindose einen Ausguss, der als getrennte Komponente ausgebildet ist, die an der Dose angebracht werden muss, wenn es gewünscht ist, Benzin aus den Dosen auszugießen. Dies hat den Nachteil, dass der Ausguss, wenn er von der Dose gelöst ist, verloren gehen kann. Es sind auch Benzindosen vorgeschlagen worden, in denen der Ausguss normalerweise an einer Ruhestellung innerhalb der Dose selbst untergebracht ist und nach außen gezogen wird, wenn die Dose benötigt wird. Die Anordnungen zum Verriegeln und Abdichten des unteren Endes des Ausgusses zur Auslassöffnung der Dose haben allgemein einen komplizierten Aufbau oder sind nicht sicher genug. Darüber hinaus ist es häufig notwendig, den Ausguss an einer Zwischenstelle entlang seiner Länge zu ergreifen, die mit Benzin nass sein kann, da sie in das Benzin in der Dose eingetaucht war.
  • US-A-3,804,305 offenbart einen Behälter, der einen Auslass und einen Ausguss aufweist, der normalerweise innerhalb des Behälters untergebracht ist, aber so ausgebildet ist, dass er in Längsrichtung durch den Behälterauslass herausgezogen werden kann, wobei das innere Ende des Ausgusses und des Auslasses komplementäre Schraubengewinde haben, die für Eingriff ausgebildet sind, um den Ausguss in seiner herausgezogenen Stellung festzuhalten. Eine Verschlusskappe ist vorgesehen, um am äußeren Ende des Ausgusses anzugreifen und, wenn der Ausguss im Behälter untergebracht ist, auch am Auslass des Behälters anzugreifen. US-A-4,921,147 offenbart ei nen Behälter, der einen Ausguss und eine Verschlusskappe aufweist, die mit dem Ausguss über komplementäre Schraubengewinde in Eingriff ist.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein Behälter für Benzin oder eine andere Flüssigkeit geschaffen, welcher Behälter einen Auslass, einen Ausguss, der normalerweise innerhalb des Behälters untergebracht ist, aber dazu ausgebildet ist, in Längsrichtung durch den Behälterauslass herausgezogen zu werden, und eine Verschlusskappe aufweist, wobei das innere Ende des Ausgusses und der Auslass komplementäre Schraubengewinde aufweisen, die so ausgebildet sind, dass der Ausguss in seiner herausgezogenen Stellung festgehalten wird, und wobei die Verschlusskappe mit dem äußeren Ende des Ausgusses, und wenn der Ausguss innerhalb des Behälters gelagert ist, mit dem Behälterauslass in Eingriff bringbar ist.
  • Der Ausguss ist mit einem Schraubengewinde für Eingriff durch ein komplementäres Schraubengewinde an der Verschlusskappe versehen, und die Verschlusskappe hat ein zweites Schraubengewinde für Eingriff mit einem komplementären Schraubengewinde, das um den Auslass des Behälters herum vorgesehen ist, wobei der Behälter so ausgebildet ist, dass durch Drehen der Verschlusskappe in einer ersten vorbestimmten Richtung zuerst die Verschlusskappe vom Behälterauslass abgeschraubt wird, damit der Ausguss herausgezogen werden kann, wobei dann fortgesetzte Drehung der Verschlusskappe bewirkt, dass das mit Schraubengewinde versehene innere Gewinde des Ausgusses mit dem entsprechenden Schraubengewinde des Behälterauslasses in Eingriff kommt, und dann schließlich Abschrauben der Verschlusskappe vom äußeren Ende des Ausgusses bewirkt.
  • Vorzugsweise ist das äußere Ende des Ausgusses an seiner inneren Oberfläche mit einem Schraubengewinde versehen, um die Verschlusskappe aufzunehmen, wobei die Verschlusskappe einen mittigen mit Gewinde versehenen Vorsprung für Einfügung in das Ende des Ausgusses aufweist. Die äußere Oberfläche des Ausgusses kann dann an ihrem äußeren Ende eben sein, wobei die Gefahr vermieden wird, dass äußere Schraubengewinde sich am Einfüllrohr des Fahrzeugs verklemmen, wenn der Ausguss in das Einfüllrohr hineingesteckt oder von demselben entfernt wird. Vorzugsweise ist das äußere Ende des Ausgusses konisch.
  • Vorzugsweise ist der Ausguss selbst flexibel, was seine Benutzung erleichtern kann, wenn Benzin in einige Einfüllrohre von Fahrzeugen eingegossen wird.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nur beispielsweise und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigen:
  • 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Benzindose, teilweise weggeschnitten;
  • 2 eine Zeichnung, die den Ausguss in seiner normalen Stellung zeigt, in der er innerhalb der Dose untergebracht ist, wobei die Verschlusskappe der Dose dichtend auf der Dose angebracht ist; und
  • 3 eine ähnliche Zeichnung, die den Ausguss in seiner herausgezogenen oder Benutzungsstellung zeigt.
  • Bezugnehmend auf 1 ist eine Benzindose gezeigt, die ein Gefäß oder Behälter 10 aufweist, der einen flachen Boden und an seiner Oberseite einen Handgriff 12 aufweist, der durch eine Öffnung 14 begrenzt ist; die Oberflächen des Handgriffs sind strukturiert, um den Griff zu verbessern. An der Rückseite des Handgriffs 12 hat der Behälter 10 einen Einlass 16, der durch eine mit Schraubengewinde versehene Verschlusskappe 18 geschlossen ist. Der Behälter wird bei seiner Benutzung durch diesen Einlass befüllt. An der Vorderseite des Handgriffs 12 und an der Vorderseite des Behälters befindet sich ein Auslass, der ein röhrenförmiges Glied 20 aufweist, das in eine Öffnung des Behälters eingeschraubt ist. Dieses Glied 20 kann abgeschraubt und entfernt werden, wenn dies erforderlich ist. Ein durchsichtiges Fenster 22 erstreckt sich an der Vorderseite des Behälters nach oben, um es dem Benutzer zu ermöglichen, das Niveau des Benzins innerhalb des Behälters zu sehen. Das Fenster 22 ist mit einer Skala markiert, um das Volumen von Benzin anzuzeigen. Der flache Boden des Behälters hat eine mit Haken versehene Platte oder einen solchen Bogen (Befestigungselement vom Haken- und Flortyp) daran befestigt, so dass der Behälter in den Flor der Bodenbedeckung eingreifen wird, die normalerweise in einem Boot oder Fahrzeug vorgesehen ist.
  • Der Behälter ist weiter mit einem röhrenförmigen Ausguss 30 versehen, der normalerweise innerhalb des Behälters angeordnet ist, wie dies bei A in 1 gezeigt ist, der jedoch in eine herausgezogene Stellung herausgezogen werden kann, die bei B in 1 gezeigt ist. Der Ausguss 30 ist flexibel aufgrund einer Anzahl von ziehharmonikaartigen Falzungen und weist ein Schraubengewinde 32 auf der Außenseite seines inneren Endes auf. Sein äußeres Ende ist bei 34 kegelförmig verjüngt und mit einem Innengewinde 36 versehen. Der Behälter weist weiter eine Verschlusskappe 40 auf, die am Behälter durch ein Band 41 in konventioneller Weise festgehalten wird. Die Kappe weist ein Innengewinde 42 auf, um am Außengewinde 24 des Auslassgliedes 20 des Behälters anzugreifen; die Kappe 40 hat auch einen Inneren mittigen Vorsprung 44, der mit einem Schraubengewinde 46 versehen ist, um am Schraubengewinde 36 innerhalb des äußeren Endes des Ausgusses anzugreifen.
  • 2 zeigt den Ausguss 30, wenn er in den Behälter 10 eingesetzt ist und der Behälter durch die Kappe 40 verschlossen ist. Man wird bemerken, dass die Kappe 40 an dem äußeren Ende des Ausgusses und auch am Auslassglied 20 des Behälters befestigt ist. Für Verwendung des Behälters wird die Schraubenkappe 40 in Gegenuhrzeigersinn gedreht, um sie von dem Auslassglied 20 abzuschrauben, so dass der Ausguss in Längsrichtung herausgezogen werden kann. Indem man fortfährt, die Verschlusskappe 40 zu drehen, und damit auch den Ausguss 30 in derselben Richtung zu drehen, greift das Gewinde 32 am inneren Endes des Ausgusses an einem Schraubengewinde 26 auf dem Inneren des Auslassgliedes 20 an. Der Flansch 33 am inneren Ende des Ausgusses 30 drückt eine Dichtung 21 gegen das innere Ende des Auslassgliedes 20 zusammen. Durch noch weitere Drehung der Verschlusskappe 40, immer noch in derselben Richtung, wird die Kappe vom äußeren Ende des Ausgusses abgeschraubt. 3 zeigt den Ausguss in seiner herausgezogenen Benutzungsstellung.
  • Nach Benutzung des Behälters wird die Verschlusskappe 40 mit dem äußeren Ende des Ausgusses durch Drehung im Uhrzeigersinn in Eingriff gebracht. Indem diese Drehung fortgesetzt wird, wird das innere Ende des Ausgusses vom Auslassglied 20 des Behälters abgeschraubt, so dass er in den Behälter hineingeschoben werden kann. Schließlich wird die Verschlusskappe 40 auf das Auslassglied 20 aufgeschraubt, um den Behälter zu verschließen.
  • Man wird verstehen, dass der Behälter auf einfache Weise geöffnet werden kann und auf einfache Weise sein Ausguss herausgezogen werden kann, und zwar mit einer einzigen ununterbrochenen Drehung der Verschlusskappe, und dass der Behälter in ähnlich einfacher Weise verschlossen wird. Bei jeder Benutzung braucht der Benutzer nur an der Verschlusskappe und nicht an irgendeinem Teil des Ausgusses selbst anzufassen.

Claims (5)

  1. Behälter für Benzin oder eine andere Flüssigkeit, welcher Behälter einen Auslass (20), einen Ausguss (30), der normalerweise innerhalb des Behälters gelagert ist, aber dazu ausgebildet ist, in Längsrichtung durch den Behälterauslass (20) herausgezogen zu werden, und eine Verschlusskappe (40) aufweist, wobei das innere Ende des Ausgusses (30) und der Auslass (20) komplementäre Schraubengewinde (32, 26) ausweisen, die so ausgebildet sind, dass der Ausguss (30) in seiner herausgezogenen Stellung festgehalten wird, und wobei die Verschlusskappe (40) mit dem äußeren Ende des Ausgusses (30) und, wenn der Ausguss (30) innerhalb des Behälters gelagert ist, mit dem Behälterauslass (20) in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausguss (30) mit einem Schraubengewinde (36) für Eingriff durch ein komplementäres Schraubengewinde (46) an der Verschlusskappe (40) versehen ist, und dass die Verschlusskappe (40) ein zweites Schraubengewinde (42) für Eingriff mit einem komplementären Schraubengewinde (24) hat, das um den Auslass (20) des Behälters herum vorgesehen ist, wobei der Behälter so ausgebildet ist, dass durch Drehen der Verschlusskappe (40) in einer vorbestimmten Richtung zuerst die Verschlusskappe (40) vom Behälterauslass (20) abgeschraubt wird, damit der Ausguss (30) herausgezogen werden kann, wobei dann fortgesetzte Drehung der Verschlusskappe (40) bewirkt, dass das mit Schraubengewinde versehene innere Gewinde (32) des Ausgusses (30) mit dem entsprechenden Schraubengewinde (26) des Behälterauslasses (20) in Eingriff kommt und dann schließlich Abschrauben der Verschlusskappe (40) vom äußeren Ende des Ausgusses (30) bewirkt.
  2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausguss (30) an seiner inneren Oberfläche mit dem Schraubengewinde (36) für Eingriff mit dem komplementären Schraubengewinde (46) der Verschlusskappe (40) ausgebildet ist, wobei die Verschlusskappe (40) einen mittigen Vorsprung (44) aufweist, der mit deren komplementären Schraubengewinde (46) ausgebildet ist.
  3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche des Ausgusses (30) an seinem äußeren Ende glatt ist.
  4. Behälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Ende des Ausgusses (30) kegelig verjüngt (34) ist.
  5. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausguss (30) biegsam ist.
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