DE69918405T2 - Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von co2 gas zum fangen von insekten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von co2 gas zum fangen von insekten Download PDF

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H. Mark MILLER
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Description

  • Querverweis auf artverwandte Anmeldungen
  • Die Anmeldung ist eine Teilfortsetzung der in Mitinhaberschaft befindlichen USA-Patentanmeldung mit der laufenden Nr. 08/718,643 von Mark H. Miller et al., eingereicht am 17. September 1996.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anlocken und Fangen oder anderweitigen Unschädlichmachen von Insekten und insbesondere eine Gegenstromvorrichtung, mit der CO2-Gas erzeugt und dann das CO2-Gas zur Verwendung als Insektenlockmittel gekühlt wird, um es in einem Ausfluß aus der Falle zu verwenden.
  • Ansaugfallen werden in einer Vielzahl von Konfigurationen verwendet, um Insekten zu fangen oder zu töten. Es ist bekannt, gesiebtes Material zum Fangen der mithin in die Falle ge-saugten Insekten zu verwenden und mechanische, elektrische oder Giftmittel zum Unschädlichmachen, Verletzen oder Töten der Insekten zu verwenden. Ebenso ist bekannt, Ventilatormechanismen zur Erzeugung des Ansaugstroms zu verwenden, und Lampen oder in der Luft schwebende Lockmittel wie CO2 und 1-Octen-3-ol (Octenol) zu verwenden, um die Insekten in die Nähe der Falle zu locken. Bei manchen Konfigurationen, wie sie beispielsweise in den USA-Patenten Nr. 3,196,577 (Plunkett) und Nr. 5,157,090 (Cody) offenbart sind, wird ein kleiner Strom eines Insektenlockmittels aus der Vorrichtung auf die Außenseite eines viel größeren Saugstroms ausgestoßen.
  • CO2-Gas, das als Lockmittel verwendet wird, wird typischerweise aus einem unter Druck stehenden Kanister oder durch die Sublimierung von Trockeneis bereitgestellt. Das auf diese Weise hergestellte CO2-Gas weist Umgebungstemperatur oder ei ne darunter auf und wird in im wesentlichen unverdünntem Zustand in die Nähe der Falle freigesetzt.
  • In US-A-5 669 176 (Miller) wird eine Falle gezeigt, in der CO2-Gas mit Hilfe einer Methanolbrennstoffzelle erzeugt wird, und in US-A-4 519 778 (Detoreo et al.) wird eine Falle gezeigt, in der CO2-Gas durch Verbrennung erzeugt wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Mit der Erfindung wird eine selbständige, transportable, sich selbst antreibende Insektenfalle geschaffen, die etwa einen Monat lang mit einem einzigen 20-Pound-Tank mit Propan-brennstoff kontinuierlich funktionieren kann. Die Vorrichtung erzeugt ihre eigenen Insekten-lockmittel aus Kohlendioxid (CO2), Wärme und Wasserdampf durch katalytische Umwandlung eines Kohlenwasserstoffbrennstoffs in einer Verbrennungskammer. Die Fallenvorrichtung umfaßt eine im Gegenstrom wirkende Insektenfangvorrichtung von der Art, die in der in Mitinhaberschaft befindlichen Patentanmeldung mit der laufenden Nr. 08/718,643 offenbart ist, deren gesamte Offenbarung hier durch Verweis auf diese eingefügt ist. Die in der Verbrennungs-kammer erzeugten heißen Insektenlockmittel werden durch Mischen mit Luft verdünnt und auf eine Temperatur über der Umgebungstemperatur und unter etwa 115°F abgekühlt, anschließend wird die Mischung durch ein Absaugrohr hindurch nach unten ausgestoßen. Durch ein Ansaugrohr, welches das Absaugrohr konzentrisch umgibt, wird ein Gegenstrom von Außenluft in die Falle gesaugt. Stechende Insekten werden in einem porösen Wegwerfbeutel gefangen, der mit dem anderen Ende des Ansaugrohrs verbunden ist. Thermolelektrische Module, die mit der Verbrennungskammer verbunden sind, erzeugen Energie für Ventilatoren, die für den Absaug-strom und den Ansaugstrom sorgen. Mit der Vorrichtung können zusätzliche chemische Lock-mittel verwendet werden, um die Falle noch wirksamer zu machen. Die Falle kann durch Ein-stellen von Luftstromgeschwindigkeiten und Lockmitteln auf das Fangen unterschiedlicher Arten von Insekten eingerichtet werden.
  • Gemäß einer Ausgestaltung wird mit der Erfindung eine Insektenfangvorrichtung bereitgestellt, die eine Insektenfalle mit einem Falleneinlaß zum Eintritt der Insekten, eine CO2-Gasquelle, die CO2-Gas mit einer Temperatur über der Übergebungstemperatur liefern kann, und ein mit der CO2-Gasquelle verbundenes Lockmittelabsaugsystem umfaßt. Das Lockmittelabsaugsystem ist so strukturiert und angeordnet, daß es erwärmtes CO2-Gas abkühlt und ein das abgekühlte CO2-Gas umfassendes Insektenlockmittel mit einer Temperatur über der Umgebungsemperatur und unter annähernd 115°F nahe an dem Falleneinlaß freisetzt. Das Lockmittel kann weiter jede Kombination von Wasserdampf, Luft und einem aromatischen Insektenlockmittel, beispielsweise Octenol, umfassen.
  • Das Lockmittelabsaugsystem kann so strukturiert und angeordnet sein, daß es das Insektenlockmittel mit einer CO2-Konzentration in einem Bereich zwischen etwa 500 ppm und etwa 2500 ppm freisetzt, oder bevorzugterweise zum Locken von Stechmücken, die Jagd auf Menschen machen, mit einer CO2-Konzentration in einem Bereich zwischen etwa 1200 ppm und etwa 1800 ppm. Die Verbrennungsvorrichtung kann so strukturiert und angeordnet sein, daß sie CO2-Gas in einer Menge von etwa 300 ml/min bis etwa 500 ml/min liefert.
  • Die CO2-Gasquelle kann eine Verbrennungskammer mit einem Auslaß umfassen, und das Lockmittelabsaugsystem kann ein Absaugrohr umfassen, das mit dem Verbrennungskammerauslaß in Verbindung steht. Das Absaugrohr weist einen Absaugrohrauslaß nahe an dem Falleneinlaß und einen Absaugrohreinlaß auf. Das Lockmittelabsaugsystem umfaßt weiter einen Absaugventilator, der so positioniert ist, daß er Luft in den Absaugrohreinlaß eintreten läßt und begünstigt, daß das Insektenlockmittel aus dem Lockmittelabsaugsystem ausströmt.
  • Mit dem Falleneinlaß kann über ein Ansaugrohr ein Netz- oder Maschenbeutel verbunden sein, wobei sich ein Abschnitt des Absaugrohrs innerhalb des Absaugrohrs und durch dieses er-streckt und aus dem Falleneinlaß vorsteht. Die Falle kann weiter einen Ansaugventilator umfassen, der zum Einsaugen eines Luftstroms durch den Falleneinlaß und zum Absaugen durch den Maschenbeutel angeordnet ist, wobei der in den Falleneinlaß eingesaugte Luftstrom dem Absaugstrom des abgekühlten, durch den Auslaß des Absaugrohrs freigesetzten CO2-Gases ent-gegen gerichtet ist und diesen im wesentlichen umgibt. Der Ansaugventilator und der Absaugventilator können von einem thermoelektrischen Generator angetrieben werden, der ein thermo-elektrisches Modul umfaßt, das auf einer heißen Seite mit der Verbrennungskammer thermisch verbunden ist und auf einer kalten Seite mit einem Wärmetauscher thermisch verbunden ist. Der Ansaugventilator kann zum Leiten des Luftstroms von dem Maschenbeutel in Richtung zu dem Wärmetauscher angeordnet sein. Der Ansaugventilator kann zum Hindurchsaugen des Luft-stroms durch den Falleneinlaß mit einer Strömungsgeschwindigkeit von mindestens annähernd 250 cm/s angeordnet sein.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung wird mit der Erfindung ein Verfahren zum Fangen von Insekten geschaffen, das die folgenden Schritte umfaßt. Bereitstellen einer Falle mit einem Falleneinlaß, durch den Insekten in die Falle eintreten können; Bereitstellen einer Mischung, die CO2-Gas und Luft umfaßt, und Freisetzen der Mischung nahe an dem Falleneinlaß bei einer Temperatur über der Umgebungstemperatur und unter etwa 115°F. Das Bereitstellen der Mischung kann folgendes umfassen: Erzeugung von erwärmtem CO2-Gas in einer Verbrennungskammer; Leiten des erwärmten CO2-Gases aus der Verbrennungskammer in ein Absaugrohr, wobei das Absaugrohr einen zur Luft offenen Absaugrohreinlaß und einen Auslaß nahe an dem Falleneinlaß umfaßt; und Verwendung eines Absaugzugventilators zum Mischen von Luft aus dem Absaugrohreinlaß mit dem erwärmten CO2-Gas in dem Absaugrohr. Zur Herstellung des erwärmtem CO2-Gases in einer Verbrennungskammer kann eine katalytische Verbrennung eines Kohlenwasserstoffbrennstoffs gehören.
  • Das Verfahren kann weiter den Schritt des Verwendens eines Ansaugventilators zum Ein-saugen eines Luftzustroms in den Falleneinlaß in Aufwärtsrichtung umfassen, wobei das Freiset-zen der Mischung das Leiten eines Absaugstroms der Mischung in einer Abwärtsrichtung und entgegen dem Zustrom von einem direkt unterhalb des Einlasses der Falle positionierten Ab-saugrohrauslaß umfaßt. Das Verfahren kann auch den Schritt des Verwendens eines thermoelektrischen Generators mit einem thermoelektrischen Modul umfassen, um Elektroenergie zum Be-tätigen des Ansaugventilators und des Ansaugventilators zu liefern, wobei das thermoelektrische Modul auf einer hei ßen Seite mit der Verbrennungskammer thermisch verbunden ist und auf einer kalten Seite mit einem Wärmetauscher thermisch verbunden ist. Zur Verwendung des Ansaugventilators kann das Einsaugen des Zustroms durch den Falleneinlaß mit einer Strömungs-geschwindigkeit von mindestens annähernd 250 cm/s gehören.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung wird mit der Erfindung eine Insektenfangvorrichtung geschaffen, die ein Fallengehäuse; eine Absaugleitung mit einem Abschnitt, der einen in dem Fallengehäuse positionierten Ansaugleitungsauslaß beinhaltet und einem nach unten weisenden An-saugleitungseinlaß, der mit Luft außerhalb des Fallengehäuses in Verbindung steht; einem den Anaugleitungsauslaß bedeckenden Maschenbeutel; einem Ansaugventilator, der so strukturiert und angeordnet ist, daß er einen Zustrom von Luft von außerhalb des Fallengehäuses durch den Falleneinlaß hindurch und dann durch den Maschenbeutel hindurch in das Fallengehäuse saugt und den Zustrom aus dem Fallengehäuse hinaus bläst; einer Verbrennungsvorrichtung mit einem Verbrennungsvorrichtungsauslaß, wobei die Verbrennungsvorrichtung CO2-Gas und Wasser-dampf mit einer Temperatur über der Umgebungstemperatur erzeugen kann; eine Absaugleitung mit dem Auslaß der Verbrennungsvorrichtung verbunden ist, ein Ende der Absaugleitung, die einen zur Luft hin offenen Absaugleitungseinlaß aufweist, ein anderes Ende der Absaugleitung, die einen nach unten weisenden Absaugleitungsauslaß aufweist, der direkt unterhalb des Absaugleitungs-einlasses außerhalb des Fallengehäuses positioniert ist; und einen Absaugventilator aufweist, der so strukturiert und angeordnet ist, daß er Luft in den Absaugleitungseinlaß eintreten und sich mit erhitztem CO2-Gas und mit Wasserdampf mischen läßt, die vom Auslaß der Verbrennungsvorrichtung in die Absaugleitung eintreten, um eine Insekten anlockende Mischung zu schaffen und die Mischung mit einer Temperatur über der Umgebungstemperatur und unter annähernd 115°F aus der Absaugleitung hinaus zu blasen.
  • Gemäß einem Merkmal kann die Insektenfangvorrichtung auch ein thermoelektrisches Generatorsystem umfassen, das Elektroenergie zu dem Ansaugventilator und zu dem Absaug-ventilator liefert. Das thermoelektrische Generatorsystem umfaßt einen Wärmetauscher und ein thermoelektrisches Modul, wobei das thermoelektrische Modul auf einer kalten Seite mit dem Wärmetauscher thermisch verbunden ist und auf einer heißen Seite mit der Verbrennungskam-mer thermisch verbunden ist. Der Ansaugventilator bläst den Zustrom von Luft auf den Wärme-tauscher, um den Wärmetauscher zu kühlen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal umfaßt die Insektenfangvorrichtung ferner ein Gehäuse, das die Verbrennungsvorrichtung, das thermoelektrische Generatorsystem und einen Abschnitt der Absaugleitung umfaßt, der mit dem Auslaß der Verbrennungvorrichtung verbunden ist.
  • Gemäß noch einem weiteren Merkmal umfaßt die Insektenfangvorrichtung auch einen mit Rädern versehenen Wagen, der das Gehäuse der Verbrennungsvorrichtung und das Fallengehäuse trägt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal wird mit der Erfindung eine Insektenfangvorrichtung geschaffen, die eine Insektenfalle mit einem Falleneinlaß; eine CO2-Gasquelle; und ein mit der CO2-Gasquelle verbundenes Lockmittelabsaugsystem umfaßt. Das Lockmittelabsaugsystem ist so strukturiert und angeordnet, daß es eine Mischung von CO2-Gas und Luft mit einer CO2-Konzentration innerhalb eines Bereichs von etwa 500 Teilen pro Million (ppm) bis etwa 2500 ppm erzeugt und die Mischung nahe an dem Falleneinlaß freisetzt. Das Absaugsystem kann ferner so strukturiert und angeordnet ein, daß es die Mischung mit einer Temperatur über der Umgebungs-tmperatur und unter etwa 115°F nahe an dem Falleneinlaß freisetzt.
  • Die Insektenfangvorrichtung gemäß der Erfindung bietet mehrere Vorteile und Nutzen. Vor allem wird mit der Erfindung eine äußerst wirksame und ökonomische Vorrichtung zum Fangen von Stechmücken und Kriebelmücken geschaffen. Eine spezifische Spezies eines Insekts kann zum Fangen ins Auge gefaßt werden, indem die CO2-Konzentration in dem Absauggas eingestellt wird und die Höhe der Öffnungen des Absaugrohrs und des Ansaugrohrs verändert wird.
  • Die Vorrichtung ist im wesentlichen wartungsfrei, wobei die erforderliche Wartung hauptsächlich aus dem gelegentlichen Wechseln des wegwerfbaren Netzbeutels, in dem Insekten gefangen werden, und dem monatlichen Auffüllen des Brennstofftanks besteht. Die Vorrichtung ist auf einer mit Rädern versehenen Plattform aufgebaut, wodurch sie leicht zu einer gewünschten Stelle transportiert werden kann und über lange Zeiträume unbeaufsichtigt sein kann. Das thermoelektrische Generatorsystem stellt den gesamten Elektroenergiebedarf der Fangvor-richtung bereit. Sie läuft sowohl bei Tage als auch bei Nacht und benötigt kein Sonnenlicht oder die Nähe zu einer elektrischen Steckdose. Die Fangvorrichtung läuft auch sehr ruhig – die Ven-tilatoren sind in der Vorrichtung eingeschlossen, und der Netzbeutel macht kein Geräusch – und mithin stört sie nicht die natürliche Ruhe an irgendeiner Stelle, wo sie vielleicht aufgestellt wird. Die Fangvorrichtung ist auch relativ umweltfreundlich – es wird nur eine minimale Brennstoffmenge verbrannt, um eine mäßige Menge an CO2-Gas und Wasserdampf zu erzeugen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Insektenfangvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • 2 ist eine Vorderansicht der in 1 dargestellten Vorrichtung.
  • 3 ist eine Schnittansicht durch die Linie 3-3 gemäß 2, die Einzelheiten einer Saugfalle, eines elektrischen Energieerzeugungssystems und eines CO2-Erzeugungssystems dar-stellt.
  • 4 ist eine Schnittansicht durch die Linie 4-4 gemäß 1.
  • 5 ist eine Schnittansicht durch die Linie 5-5 gemäß 2.
  • 6 ist eine Draufsicht von oben auf ein Gußteil für einen katalytischen Brenner.
  • 7 ist eine Vorderansicht des in 6 dargestellten Gußteils.
  • 8 ist eine Schnittansicht durch die Linie 8-8 gemäß 6.
  • 9 ist eine Draufsicht auf ein Prallblech des katalytischen Brenners in der Verbren-nungskammer.
  • 10 ist ein Schaltbild des elektrischen Systems zum Antreiben von Lüftern in der in 1 dargestellten Vorrichtung.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Zuerst ist in 1 und 2 eine transportable Insektenfangvorrichtung 10 auf einer mit Rädern versehenen Plattform 12 konstruiert, mit der die Vorrichtung leicht zu einer gewählten Stelle im Freien transportiert werden kann. Wie im folgenden ausführlicher beschrieben wird, er-zeugt die Fangvorrichtung 10 einen Vorrat an CO2-Gas und Wasserdampf, der als Insektenlockmittel freigegeben wird, und ist ebenso für die Erzeugung der gesamten elektrischen Energie konfiguriert, die sie zum Betrieb benötigt. Die Fangvorrichtung 10 kann kontinuierlich laufen und praktisch einen ganzen Monat lang mittels eines einzigen standardmäßigen 20-Pound-Tank 14 mit flüssigem Propanbrennstoff, der auf der Plattform 12 getragen wird, unbeaufsichtigt bleiben.
  • Die Fangvorrichtung 10 umfaßt ein Fallengehäuse 16 und ein Generatorgehäuse 18, die beide durch einen aufrecht stehenden, hohlen Pfeiler 20 getragen werden. Der Pfeiler 20 wiederum ist auf der Plattform 12 befestigt. Eine flexible Brennstoffleitung 22 verbindet zwi-schen dem Tank 14 und einem an dem Pfeiler 20 angebrachten 15-psi-Steuerschalter 24. Der Tank 24 ist auf der Plattform 12 durch einen Haltehaken 26 gesichert, der an dem Pfeiler 20 verschraubt oder in anderer Weise gesichert ist.
  • In 3 umfaßt die Fangvorrichtung 10 nunmehr auch eine Gegenstrom-Insektenfalle 28 von der Art, die in der in Mitinhaberschaft befindlichen Patentanmeldung mit der laufenden Nr. 08/718,643 allgemein beschrieben ist. Die Falle 28 umfaßt ein Ansaugrohr 30 mit einem offenen Ende 32, das von dem Fallengehäuse 16 ausgeht. An dem anderen, dem Auslaßende 36, des Saugrohrs 30 ist in dem Fallengehäuse 16 ein wegwerfbarer Netzbeutel 34 zum Fangen von Insekten mit einer Zugschnur 35 angebunden. An einer Öffnung 40 einer Innenwand 42 des Fallengehäuses 28 ist ein Ansauglüfter 38 von 4,5 Zoll positioniert, um Luft und Insekten durch das Ansaugrohr 30, durch den Netzbeutel 34, und Absaugluft aus dem Fallengehäuse 16 in das Generatorgehäuse 18 einzusaugen.
  • An einer Seite des Fallengehäuses 16 befindet sich über dem Bereich des Netzbeutels 34 eine durchsichtige, angelenkte Tür 39 aus Kunststoff zum Beobachten des Fangs. Zum Wechseln des Netzbeutels 34 wird die Tür 39 geöffnet, die Zugschnur wird zum Herausnehmen des Netzbeutels 34 ausreichend entspannt und dann zugezogen, um den Netzbeutel 34 vollständig zu schließen. In Fällen, wo die Fangvorrichtung 10 zur Forschung verwendet wird, können die Netzbeutel 34 wiederverwendbar sein.
  • Ein Absaugrohr 44 sorgt für einen Strom eines Insektenlockmittels, beispielsweise CO2, in Gegenrichtung zu der Strömungsrichtung der durch das Ansaugrohr 30 hindurch eingesaugten Luft. Der Abgabestrom ist nach unten zum Boden gerichtet, während die durch das Ansaugrohr 30 hindurch in die Falle 28 eingesaugte Luft nach oben gerichtet ist. Das Absaugrohr 44 tritt durch die Wand 42 in das Gehäuse 16 ein und tritt dann durch eine seitliche Öffnung 46 in das Ansaugrohr 30 ein. Das Absaugrohr 44 erstreckt sich dann etwa konzentrisch innerhalb und durch das Ansaugrohr 30. Ein offenes Ende 48 des Absaugrohrs 44 erstreckt sich an dem offenen Ende 32 des Ansaugrohrs 30 vorbei um etwa drei Zoll nach unten. Mithin ist ein Absaugstrom in der jeweils von den Pfeilen 50, 52 angegebenen Weise von einem Zustrom umgeben.
  • Der größte Teil des Absaugrohrs 44 besteht aus Abschnitten von ineinander passendem PVC-Rohr. Eine Absaugrohrverlängerung 54, die sich innerhalb des Generatorgehäuses 18 erstreckt, besteht aus einem Metall. Bei der beschriebenen Ausführungsform besteht die Verlängerung aus Stahlrohr mit 2,375 Zoll Innendurchmesser. Das Ansaugrohr 30 ist in erster Linie eine Vakuum-Form mit einem PVC-Abschnitt an dem offenen Ende 32. Das Ansaugrohr 30 weist einen Innendurchmesser von etwa 4 Zoll auf. Das Absaugrohr weist an seinem offenen Ende 48 einen Innendurchmesser von etwa 2 Zoll auf.
  • Ein Insektenlockmittel, das CO2-Gas und Wasserdampf enthält, wird durch Verbrennen von Propan oder eines anderen geeigneten Kohlenwasserstoffbrennstoffs in einem katalytischen Brenner 56 erzeugt, der sich in dem Generatorgehäuse 18 befindet. Wie oben beschrieben, ist die Propanquelle der Propantank 14, der die gleiche Art von Tank ist, die bei Freiluft-Gasgrills verwendet wird. Mit einem Einlaß eines Propan-Sicherheitsventils 58 ist ein Auslaß des Steuer-schalters 24 verbunden (siehe 1 und 2). Mit einem Auslaß des Sicherheitsventils 58 ist ein Brennstoffeinlaß eines Vergasers 60 verbunden. Der Vergaser 60, der eine einsaugende Venturi-Konstruktion sein kann, mischt das Propan mit Luft und liefert die Mischung ins Innere des Brenners 56.
  • Die Verbrennungsgase mit erwärmten CO2-Gas und Wasserdampf werden durch einen Schlotabschnitt 62 des Brenners 56 zu dem Absaugrohr 44 gebracht. An einem offenen Einlaßende des Absaugrohrs 44 ist ein zwei Zoll messender Absauglüfter 64 positioniert, um Luft mit den Verbrennungsgasen zu mischen und die Mischung zum Lauf durch das Absaugrohr 44 zu drücken.
  • Nunmehr auch in 69 wird ein Brenner 56 aus einem Aluminiumgußteil 66 hergestellt, das einen Schlot 62 und eine Verbrennungskammer 68 umfaßt. Eine Deckplatte 70 dichtet die vordere Öffnung der Verbrennungskammer 68 mit einer (nicht gezeigten) Dichtung ab und wird mit vier Schrauben 72 festgehalten. Mehrere Finger 74 erstrecken sich horizontal durch die Verbrennungskammer, um Wärme zu einer Rückseite 76 derselben zu leiten. Auf eine untere Reihe von Fingern 74 ist ein welliges Sieb 78 oder dergleichen aufgesetzt. Ein flaches Sieb 80 und ein Prallblech 82 mit zwei Schlitzen 83 sind unmittelbar unter einer Reihe von Fin-gern 74 positioniert. In der Verbrennungskammer 68 wird zwischen den Sieben 78 und 80 ein katalytisches Kügelchenbett 84 gehalten, das mit platinbeschichteten Aluminiumoxidkügelchen gefüllt ist.
  • Die Siebe 78, 80 bestehen aus Siebmaterial mit Maschenweite 20 mit Draht aus rost-freiem Stahl von 0,015 Zoll in rechtwinkeliger Bindung. Das Prallblech besteht aus 0,010 Zoll dickem rostfreien Stahl. Der Innenraum der Verbrennungskammer ist etwa 2,25 Zoll breit, etwa 1,65 Zoll tief und etwa 1,6 Zoll hoch. Die platinbeschichteten Aluminiumoxidkügelchen weisen einen Durchmesser auf, der nicht größer als etwa 0,125 Zoll ist.
  • Ein piezoelektrischer Hochspannungs-Funkenzünder 86 von einer Art, die oft bei Gasgrills und Gasfeuerstellen vorhanden ist, weist einen manuellen Taster 88 auf, der durch eine Frontplatte 90 des Brennergehäuses 18 hindurch angebracht ist. Ein isolierter Hochspannungsleiter 92 verbindet den Piezogenerator mit einer mit Keramik isolierten Elektrode 94, die durch die Deckplatte 70 der Verbrennungskammer hindurch angebracht ist. Wird der Taster 88 gedrückt, wird ein einzelner Funke erzeugt, der die Brennstoffmischung aus Propan und Luft in der Verbrennungskammer 68 zünden soll.
  • Ein thermoelektrischer Generator umfaßt eine Aufreihung von vier thermoelektrischen Wismut-Tellurid-Modulen 102, die parallel hintereinandergeschaltet sind. Die Modulaufreihung 102 ist zwischen der Rückseite 76 des Brenners 66 und einem Kühlkörper 104 aus extrudiertem Aluminium angebracht. Die Ausgangsspannung der thermoelektrischen Modulaufreihung 102 wird zur Betätigung des Ansaugventilators 38 und des Absaugventilators 64 verwendet, wie ausführlich weiter unten beschrieben wird. Die thermoelektrischen Vorrichtungen erzeugen aufgrund des Seebeck-Effekts Energie. Die Spannung und der Strom, die erzeugt werden, sind eine direkte Funktion der Anzahl der Knotenpunkte, der Temperaturdifferenz von einer heißen Seite der Module 102 angrenzend an den Brenner 56 zu einer kalten Seite angrenzend an den Kühlkörper 104 und des Wärmestroms durch die Module 102 hindurch. Zur Erhöhung des Temperaturgradienten zwischen der heißen Seite und der kalten Seite der Module 102 ist der Brenner 56 von (nicht gezeigtem) Isoliermaterial umgeben, und der Ansaugventilator 38 bläst einen Luftstrom auf den Kühlkörper 104, um diesen zu kühlen. Die Finger 74 führen Wärme aus dem Innenraum der Verbrennungskammer 66 auf die Rückseite 76 des Brenners 66, die gegen die heiße Seite der Module 102 gedrückt wird. Die thermoelektrische Modulanordnung 102 ist zwischen dem Brenner 56 und dem Kühlkörper 104 geklemmt, um einen guten Wärmekontakt mit dem Brenner 56 und dem Kühlkörper 104 aufrechtzuerhalten. Eine straffe Klemmung wird erhalten, indem ein Metallstab 106 auf zwei Vorsprünge 108 aufgelegt wird, die von den Seiten des Gußteils 66 und über der Abdeckplatte 70 vorstehen, und indem der Stab 106 sicher mit dem Kühlkörper 104 verschraubt wird, wobei Tellerfederscheiben verwendet werden, um eine strafte Klemmung während der Wärmesteuerung des Systems aufrechtzuerhalten.
  • Der Schlot 62 umfaßt zwei Öffnungen 96, in denen zwei Kupfer-Konstantan-Thermoele-mente 98 positioniert sind. Eine kalte Seite der Thermoelemente 98 ist mit dem Kühlkörper 104 thermisch verbunden. Die Thermoelemente 98 sind seriell mit einem temperaturempfindlichen Bimetallschalter 100 und mit dem Sicherheitsventil 58 verdrahtet. Der Schalter 100 schließt das Sicherheitsventil 58, wenn die Temperatur des Kühlkörpers 104 etwa 180°F übersteigt.
  • In Betrieb strömt Gas aus dem Tank 14 durch das Absperrventil des Tanks und die flexible Leitung 22 zu dem Steuerschalter 24, der den Gasdruck auf 15 psi absenkt. Das Gas strömt mit 15 psi weiter zur Eingangsseite des Sicherheitsventils 58, das eine Flammen fühlende Art von Ventil ist. Eine Bedienungsperson schaltet das Ventil 58 durch Drücken eines Tasters 110 an der Frontplatte 90 des Brennergehäuses 18 mit der Hand ein. Das Gas strömt von der Ausgangsseite des Ventils 58 zu einem Scheibenfilter 112 aus Sintermetall, der an einem Eingang zu dem Vergaser 60 angeordnet ist. Das Filter 112 kann verhindern, daß Verunreinigungen im Gas eine Öffnungsdrossel in dem Vergaser 60 verstopfen. Unmittelbar nach dem Durchlauf durch das Filter 112 strömt das Gas bei atmosphärischem Druck durch die Drossel 113 aus, die eine Öffnung mit 0,004 Zoll Durchmesser aufweist. Das Gas strömt mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Pound Propan in 36 Stunden durch die Drossel 113. In den Vergaser 60 wird durch eine Druckdifferenz, die mit zwei Strömungsdurchmessern geschaffen wird (Venturi-Prinzip) atmosphärische Luft eingesaugt. Zum Einstellen des Luftstroms in dem Vergaser 60 durch Einengen des Bereichs des Lufteintritts wird eine (nicht gezeigte) Stellschraube verwendet.
  • Die Luft-Brennstoff-Mischung tritt in die Verbrennungskammer 68 ein und strömt durch das Sieb 78 in das katalytische Kügelchenbett 84 ein. Das Sieb 78 wirkt so, daß es eine rückwärtige Ausbreitung einer Flamme in den Vergaser 60 verhindert. Am Oberteil des Kügelchenbetts 84 läuft die Mischung durch das zweite Sieb 80 und dann durch Schlitze 83 in dem Prallblech 82. Durch die Bereiche und Formen der Schlitze 83 kann verhindert werden, daß eine Flamme, die über dem Prallblech 82 entstanden ist, durch die Schlitze 83 in das Kügelchenbett 84 zu-rückschlägt. Die Schlitzbereiche werden durch die Geschwindigkeit des Mischungsstroms und die Geschwindigkeit der Flammenausbreitung der Propan-Luft-Mischung bestimmt. Wenn der Strom durch die Schlitze 83 auf einer höheren Geschwindigkeit als der Geschwindigkeit der rückwärtigen Flammenausbreitung gehalten wird, breitet sich die Flamme nicht in das Kügelchenbett 84 zurück aus und verlischt.
  • Eine Flamme wird mit dem Funkenzünder 86 über dem Kügelchenbett 84 ausgelöst. Wenn die Flamme brennt, erwärmt die durch die Verbrennung erzeugte Wärme die Verbrennungskammer 68 und das Kügelchenbett 84. Wenn die Flamme etwa 30 Sekunden bis 45 Se-kunden lang gebrannt hat, wird die Wärme nach unten in das katalytische Kügelchenbett 84 re-flektiert. Der Katalysator erwärmt sich, und wenn sich der Katalysator erwärmt, erreicht er eine Oberflächenverbrennungstemperatur, und die Flamme wandelt sich in eine katalytische Oberflä-chenverbrennung in dem Kügelchenbett 84 um. Da eine größere Menge der Luft-Brennstoff-Mischung in dem Kügelchenbett 84 oxidiert, mangelt es der Flamme an Brennstoff, und sie geht aus. Die Verbrennung geht gänzlich auf katalytischer Basis weiter.
  • Das Abgas von der Verbrennung tritt vertikal durch den Schlot 62 aus und in die Verlängerung 54 des Absaugrohrs 44 ein. Sobald die Verbrennung erzielt ist, erzeugen die Thermoelemente 98 einen Strom, welcher der Temperatur in dem Schlot 62 entspricht. Nach etwa 10 Sekunden Verbrennung sind die Thermoelemente 98 ausreichend erwärmt, um einen Strom zu liefern, der zum Erregen einer Spule ausreicht, die das Sicherheitsventil 58 in offener Stellung hält, und der Drucktaster 110 kann losgelassen werden. Bei der beschriebenen Ausführungsform werden zwei Thermoelemente verwendet, weil die Temperatur der Abgase weit niedriger als die Temperatur einer Flammenfühlanwendung ist, wo diese Ventile allgemein verwendet werden. Wenn die Verbrennung aus irgendeinem Grund aufhört, kühlen sich die Thermoelemente 98 ab und lassen das Sicherheitsventil 58 schließen. Das Sicherheitsventil 58 läßt sich nur mit der Hand wieder öffnen. In dem gleichen Schaltkreis ist der temperaturempfindliche Bimetall-schalter 100 an dem Wärmetauscher 104 installiert. Wenn aus irgendeinem Grund der Ansaugventilator 38 nicht anlaufen sollte und die Temperatur des Kühlkörpers 104 über etwa 180°F anstiege, würde der Schalter 100 öffnen und den Stromfluß von den Thermoelementen 98 zu dem Sicherheitsventil 58 absperren, und das Ventil 58 würde schließen.
  • Anfänglich strömen die Verbrennungsgase durch eine Öffnung 114 in der direkt über dem Schlot 62 angeordneten Verlängerung 54 oder durch ein offenes Ende 116 der Verlängerung 54 aus und in das Brennergehäuse 18. Dann laufen die Verbrennungsgase durch geformte Lamellen 118 nach außen. Wenn der thermoelektrische Generator genug Energie zum Betätigen des kleinen Absaugventilators 64 entwickelt hat, mischt der Ventilator 64 die warmen Abgase mit atmosphärischer Luft und bläst die Mischung durch die Öffnung 48 des Absaugrohrs 44 aus. Die Lamellen dienen mithin zwei Zwecken – sie lassen die Abgase ausströmen, bevor der Ab-saugventilator 64 zu funk tionieren beginnt, und sie lassen atmosphärische Luft in das Gehäuse 18 strömen und sich mit den Abgasen mischen, um das CO2-Gas zu kühlen und seine Konzen-tration zu vermindern, wenn der Ventilator 64 läuft.
  • Die Ausgangsspannung der thermoelektrischen Modulaufreihung 102 reicht nicht aus, um den Ansaugventilator 38 und den Ansaugventilator 64 direkt zu betätigen. Nunmehr auch in 10 wird der Ausgang der thermoelektrischen Modulaufreihung 102 zu dem Eingang eines Aufwärtssteuerschalters 120 geführt, der sich auf einer Schaltkreisplatte 122 befindet. Wenn die Spannung etwa 2 V Gs erreicht, schaltet der Steuerschalter 120 ein und liefert einen Ausgang von etwa 4 V Gs. Diese Spannung reicht nicht aus, um die Lüfter anlaufen zu lassen, sie liefert jedoch Energie zu einem Komparatorschaltkreis 124. Der Komparatorschaltkreis 124 mißt das Energievermögen der thermoelektrischen Modulaufreihung 102 und moduliert durch eine Rückkopplungsstrecke 125 zu dem Steuerschalter 120 die Ausgangsspannung der thermoelektrischen Modulaufreihung 102, um die Spitzenenergie aufrechtzuerhalten. Ohne Rückkopplung würde die Modulaufreihung 102 Strom erzeugen können, bis die innere Impedanz die Ausgangsspannung regelte. Auf diese Weise würde sich der Leistungspunkt stets auf der falschen Seite der umge-kehrten parabolischen Funktionskurve einstellen. Durch den beschriebenen Schaltkreis kann die thermoelektrische Modulaufreihung 102 die Spitzenenergie von kurz nach dem Anlaufen bis zur Betriebstemperatur verfolgen und aufrechterhalten.
  • Der Ansaugventilator 38 beginnt zu laufen, wenn die Ausgangsspannung 7 V Gs erreicht. Das kommt zustande, wenn die Temperatur des katalytischen Kügelchenbetts 84 etwa 150°F erreicht. Die Temperatur des Kügelchenbetts steigt weiter bis zu einer Lauftemperatur von etwa 320°F an. Der Ansaugventilator 38 erzeugt einen Zustrom von Luft durch das Saugrohr 30 in die Falle 28, während er gleichzeitig den kaltseitigen Wärmetauscher 104 kühlt, um die Tempe-raturdifferenz in der thermoelektrischen Modulaufreihung 102 zu erhöhen, um mehr Energie zu produzieren. Die Ausgangsspannung erhöht sich mit größeren Temperaturdifferenzen in der ther-moelektrischen Modulaufreihung 102 weiter, bis sie den eingestellten Ausgang des Steuerschal-ters 120 bei 11 V Gs erreicht, und die Temperaturen werden auf ihren Maxima stabilisiert. Wenn die Spannung über etwa 10 V Gs hinausgeht, läßt ein zweiter Komparatorschaltkreis 127 mit festgelegter Hysterese den Absaugventilator 64 einschalten. Die zu dem Absaugventilator 64 fließende Spannung und mithin die Geschwindigkeit des Absaugstroms und die CO2-Konzentration in dem Absaugstrom wird von einem Regler 126 eingestellt. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist der Aufwärtsregelschalter 120 ein Regelschalter Maxim 608, und der Spannungsregler 126 ist ein Regler LM2931. Bei einem Pegel von etwa 8,4 V Gs wird ein Absaugstrom mit einer CO2-Konzentration von etwa 1500 ppm in dem Absaugrohr 44 geliefert, was sich besonders bei dem Anlocken von Stechmücken eignet, die Jagd auf Menschen machen.
  • Es ist ein Potentiometer 128 vorgesehen, um die Drehzahl des Absaugventilators 64 einzustellen und dabei die CO2-Konzentration in dem Absaugrohr 44 zu messen. Mithin kann die Drehzahl des Absaugventilators 64 nach oben oder nach unten eingestellt werden, um eine CO2-Konzentration in dem Absaugrohr 44 zwischen etwa 500 ppm und etwa 2500 ppm einzustellen, um Stechmücken anzulocken, die Jagd auf kleinere bzw. auf größere Tiere machen. Bei Konzen-trationen, die außerhalb dieses Bereichs liegen, werden keine Stechmücken in sehr großer Anzahl angelockt.
  • Durch Mischen von Umgebungsluft mit heißen Verbrennungsgasen von dem Brenner 56 vermindert der Absaugventilator 64 nicht nur die CO2-Konzentration, sondern senkt auch die Temperatur des Abgasstroms auf weniger als etwa 30–45°F über der Umgebungstemperatur. Es ist wichtig, daß die Temperatur des Abgasstroms höher als die Umgebungstemperatur ist, weil Stechmücken von Wärme angelockt werden, es ist jedoch ebenso wichtig, daß die Temperatur des Abgases nicht höher als etwa 115°C ist, wenn es aus dem Absaugrohr 44 ausströmt. Stechmücken zieht es zu keiner Quelle, die über dieser Temperatur liegt.
  • Die Falle 28 ist so konfiguriert, daß sie für einen Zustrom von Luft mit einer Luftgeschwindigkeit von etwa 550 ft/min in das Saugrohr 30 sorgt. Durch diese Geschwindigkeit können die meisten Stechmücken nicht entgegen dem Zustrom und aus der Falle 28 heraus fliegen.
  • Bei dem Generatorschaltkreis werden wirksame Bauteile verwendet, um maximale Energie aus der minimalen Menge an verbranntem Brennstoff herauszuholen. Die Brennstoffver-brauchsmenge ist so eingestellt, daß etwa 300 bis etwa 500 ml CO2 pro Minute freigesetzt wer-den. Dieser Bereich ist etwa das, was ein erwachsener Mensch bei normaler Atmung erzeugt. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die Brennstoffverbrauchsmenge so eingestellt, daß etwa 350 ml CO2 pro Minute freigesetzt werden und dabei eine Quelle von zwanzig Pound Brennstoff etwa einen ganzen Monat reicht.
  • Die Fangvorrichtung 10 umfaßt auch einen Bimetall-Temperatursensor 130, dessen Fuß 131 durch die Deckplatte 70 des Brenners 56 hindurch eingeführt ist und dessen Anzeigefläche 132 durch die Frontplatte 90 des Brennergehäuses 18 hindurch freiliegt. Der Sensor 130 beginnt sofort einen Temperaturanstieg anzuzeigen, nachdem der Brenner 56 gezündet ist. Auf der An-zeigefläche 132 ist ein Punkt markiert, um die Bedienungsperson zum Loslassen des Gasven-tiltasters 110 aufzufordern, wenn die Temperatur über diesen Punkt ansteigt. Um die Bedie-nungsperson nicht so sehr zu verwirren, weist die Anzeigefläche 132 Betriebsbereiche (Bereit; Zündung erreicht; Anlauf; und Normal) auf und keine markierten Temperaturgrade.
  • Die Erhebung der Einlaßöffnung 32 des Saugrohrs 30 läßt sich so einstellen, daß die Effektivität der Vorrichtung beim Fangen verschiedener Arten von Insekten optimiert wird. Bei-spielsweise wird zum Fangen von gemeinen nordamerikanischen Stechmükken und Kriebel-mucken die Höhenlage der Einlaßöffnung 32 auf etwa 18 Zoll über dem Boden optimiert. Für Malariamoskitos Anopheles in Afrika kann der Eingang der Einlaßöffnung 32 auf nur etwa 6 Zoll über dem Boden optimiert werden. Zum Verstellen der Höhe der Einlaßöffnung 32 können Verlängerungsrohre verwendet werden.
  • Mit der Falle 28 können auch andere Insekten schadlos machende Vorrichtungen als der Netzbeutel 34 verwendet werden. Beispielsweise kann Gift in das Gehäuse 16 eingebracht wer-den, oder ein elektronischer „Insektenkiller" kann positioniert werden, um Insekten aufzuneh-men, die durch das Saugrohr 30 hindurch eingesaugt werden.
  • Mit der Falle 28 können auch flüchtige, Insekten anlockende Verbindungen wie beispielsweise Octenol verwendet werden. Eine kleine offene Phiole 134 (3), die eine flüchtige, Insekten anlockende Verbindung enthält, kann in jedem der Gehäuse 16 oder 18 unter-gebracht werden. Die verdunstende Verbindung wird von dem Absaugventilator 64 in den Ab-gasstrom eingesaugt.
  • CO2-Gas kann von einer anderen Quelle als dem Brenner 56 geliefert werden und mit anderen Mitteln als den in der oben beschriebenen spezifischen Ausführungsform offenbarten erwärmt und/oder verdünnt werden. Als innerhalb des Umfangs der Erfindung liegend gilt jede Insektenfalle, die eine Mischung von CO2-Gas und Luft mit einer CO2-Konzentration in einem Bereich zwischen etwa 500 ppm und etwa 2500 ppm und/oder bei einer Temperatur über der Umgebungstemperatur und unter etwa 115°F freisetzt.
  • Andere Ausführungsformen liegen innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche.

Claims (12)

  1. Insektenfangvorrichtung (10), eine Insektenfalle (16) umfassend, mit einem Falleneinlaß (32) zum Eintritt von Insekten und einer CO2-Gasquelle (56), die CO2-Gas mit einer Temperatur über der Umgebungstemperatur liefern kann, wobei die CO2-Gasquelle eine Verbrennungskammer (68) mit einem Auslaß (62) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lockmittelabgabesystem mit der CO2-Gasquelle verbunden ist, wobei das Lockmittelabgabesystem derart strukturiert und angeordnet ist, daß es erwärmtes CO2-Gas kühlt und ein das gekühlte CO2-Gas beinhaltende Insektenlockmittel mit einer über der Umgebungstemperatur und unter annähernd 115°F (46,11°C) liegenden Temperatur nahe an dem Falleneinlaß freisetzt.
  2. Insektenfangvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Lockmittelabgabesystem ein Abgaberohr (44) umfaßt, das mit dem Verbrennungskammerauslaß (62) in Verbindung steht, wobei das Abgaberohr einen Abgaberohrauslaß (48) nahe an dem Falleneinlaß 32 und einen Abgaberohreinlaß (116) umfaßt und das Insektenlockmittel des weiteren aus Luft besteht, die in den Abgaberohreinlaß eintritt.
  3. Insektenfangvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, des weiteren mit einem Ventilatorsystem (64, 38), das mit dem Falleneinlaß und dem Lockmittelabgabesystem verbunden ist, wobei das Ventilatorsystem so betätigbar ist, daß es (a) Luft in den Falleneinlaß saugt und mithin begünstigt, daß Insekten in den Falleneinlaß eingesaugt werden, und (b) begünstigt, daß das Insektenlockmittel aus dem Lockmittelabgabesystem ausströmt.
  4. Insektenfangvorrichtung nach Anspruch 3 in Abhängigkeit von Anspruch 2, wobei das Ventilatorsystem einen Absaugventilator (64) umfasst, der so positioniert ist, daß er Luft in den Abgaberohreinlaß (116) eintreten läßt und begünstigt, daß das Insektenlockmittel aus dem Abgaberohrauslaß (48) ausströmt; sowie einen zweiten Ventilator (38), der so angeordnet ist, daß er Luft durch den Falleneinlaß (32) hindurch einsaugt.
  5. Insektenfangvorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, wobei die in den Falleneinlaß (32) eingesaugte Luft außerhalb der Vorrichtung dem Insektenlockmittel entgegenströmt, das aus dem Lockmittelabgabesystem ausströmt.
  6. Insektenfangvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die in den Falleneinlaß (32) eingesaugte Luft außerhalb der Vorrichtung im wesentlichen das Insektenlockmittel umgibt, das aus dem Lockmittelabgabesystem ausströmt.
  7. Insektenfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, weiterhin umfassend: ein Fallengehäuse (16); eine Ansaugleitung (30) mit einem einen Ansaugleitungsauslaß (36) aufweisenden Abschnitt, der in dem Fallengehäuse (16) positioniert ist, wobei der Ansaugleitungsauslaß (32) den Falleneinlaß (32) umfaßt und der Falleneinlaß (32) nach unten weist und außerhalb des Fallengehäuses mit Luft in Verbindung steht; einen den Ansaugleitungsauslaß bedeckenden Maschenbeutel (34); einen Ansaugventilator (38), der so strukturiert und angeordnet ist, daß er einen Zustrom von Luft von außerhalb des Fallengehäuses (16) durch den Falleneinlaß (32) und dann durch den Maschenbeutel (34) hindurch in das Fallengehäuse saugt und den Zustrom aus dem Fallengehäuse hinaus bläst; wobei der Abgaberohrauslaß (48) nach unten weist und direkt unterhalb des Falleneinlasses (32) außerhalb des Fallengehäuses positioniert ist; wobei der Absaugventilator (64) so strukturiert und angeordnet ist, daß er Luft in den Absaugrohreinlaß (116) eintreten und sich mit erhitztem, aus dem Verbrennungskammerauslaß (62) in das Absaugrohr eintretenden CO2-Gas mischen läßt, um eine Insektenlockmischung zu schaffen, und die Mischung bei einer Temperatur über der Umgebungstemperatur und unter annähernd 115° (46,11°C) aus dem Absaugrohr hinaus bläst.
  8. Insektenfangvorrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei das Lockmittelabgabesystem so strukturiert und angeordnet ist, daß es das Insektenlockmittel mit einer CO2-Konzentration in einem Bereich zwischen etwa 500 ppm und etwa 2500 ppm freisetzt.
  9. Insektenfangvorrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei die CO2-Gasquelle (56) so strukturiert und angeordnet ist, daß sie CO2-Gas mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 ml/min bis etwa 500 ml/min bereitstellt.
  10. Insektenfangvorrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, des weiteren ein Reservoir (134) umfassend, das mit dem Lockmittelabgabesystem verbunden ist, um das Lockmittel mit einer aromatischen Zusammensetzung zu versetzen.
  11. Verfahren zum Fangen von Insekten mit dem Schritt des Bereitstellens einer Falle (16) mit einem Falleneinlaß (32), durch den Insekten in die Falle eintreten können; dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren des weiteren folgende Schritte umfaßt: Bereitstellen einer Mischung, die durch eine Verbrennungskammer (68) erzeugtes CO2-Gas und Luft beinhaltet; und Freisetzen der Mischung nahe dem Falleneinlaß bei einer Temperatur über der Umgebungstemperatur und unter etwa 115°F (46,11°C).
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt des Bereitstellens der Mischung folgendes umfaßt: Herstellung von erhitztem CO2-Gas in der Verbrennungskammer (68); Leiten des erwärmten CO2-Gases aus der Verbrennungskammer (68) in ein Abgaberohr (44), wobei das Abgaberohr (44) einen für Luft offenen Abgaberohreinlaß (116) und einen Auslaß (48) nahe dem Falleneinlaß umfaßt; und Verwendung eines Absaugventilators (64) zum Mischen von Luft aus dem Abgaberohreinlaß (116) mit dem erhitzten CO2-Gas in dem Abgaberohr (44).
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