DE69918669T2 - Gurtbandaufwickel-Vorrichtung - Google Patents

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/064Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by rolling and having a circular cross-section, e.g. balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/34Belt retractors, e.g. reels
    • B60R22/46Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des Oberbegriffs von Anspruch 1.
  • Eine herkömmliche Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 310 ist in den 17 und 18 gezeigt.
  • Bei dieser Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 310 (siehe Bekanntmachung der japanischen Patentanmeldung (JP-B) Nr. 2-10743) sind Rollenkörper 320 in Halterungsstiften 314 angebracht, die aus einer Abdeckung 312 hervorragen. Die Rollenkörper 320 sind in Aussparungen 318 einer Zugelementrolle 316 eingeführt. Jeder Rollenkörper 320 ist normalerweise von einer Zwischenbuchse 324 beabstandet, und eine Gurtbandwelle 322 dreht frei und unabhängig von der Zugelementrolle 316.
  • Wenn die Zugelementrolle 316 in die Richtung von Pfeil B dreht, beispielsweise wenn das Fahrzeug plötzlich verlangsamt, werden die Halterungsstifte 314 durch die Drehkraft der Zugelementrolle 316 einer Scherbeanspruchung unterworfen, und die Zugelementrolle 316 und die Zwischenbuchse 324 werden durch die Rollenkörper 320 miteinander verbunden. Dadurch wird die Drehkraft der Zugelementrolle 316 auf die Gurtbandwelle 322 übertragen und eine Vorspannvorrichtung wird betätigt, so dass Durchhang des Gurtbands beseitigt wird.
  • Entsprechend wird Scherkraft zum Abscheren des Halterungsstiftes 314 benötigt, wenn die Vorspannvorrichtung in der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 310 betätigt wird. Diese Scherkraft überträgt jedoch Widerstand auf die Drehung der Zugelementrolle 316, was zur Folge hat, dass das Drehmoment zum Drehen der Gurtbandwelle 322 verringert wird.
  • Im Gegensatz hierzu ist in einer Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 350 (siehe die offengelegte japanische Patentanmeldung (JP-A) Nr. 8-133015), die in 19 gezeigt ist, ein Gleitabschnitt 354 durch einen dünnen, unterbrechbaren Verbindungsabschnitt 356 mit einem Grundplattenabschnitt 352 verbunden. Ferner ist ein Rollenstift-Halterungsabschnitt 358 senkrecht zum Gleitabschnitt 354 angeordnet. Zu einem normalen Zeitpunkt gelangt kein durch den Rollenstift-Halterungsabschnitt 358 gehaltener Rollenstift 360 in Kontakt mit einer Hülse 362. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit einer Beeinflussung des Herausziehens, Aufwickelns o. ä. des Gurtbands 364 durch die Rollenstifte 360 gering.
  • Wenn es im Fahrzeug zu einer beträchtlichen Verlangsamung kommt und die äußeren Kupplungszähne 366 über ein Planetengetriebe in die Richtung von Pfeil C drehen, greifen die Rollenstifte 360 aufgrund der Verformung der Rollenstift-Halterungsabschnitte 358 in Abschnitte zwischen einer Umfangsaußenfläche der Hülse 362 und Nockenflächen 368 der äußeren Kupplungszähne 366. Dadurch sind die äußeren Kupplungszähne 366 und die Hülse 362 miteinander verbunden, und das Drehmoment der äußeren Kupplungszähne 366 wird auf die Hülse 362 übertragen, so dass die Vorspannvorrichtung betätigt wird. Ferner wird, wenn die äußeren Kupplungszähne 366 drehen, die Drehantriebskraft der äußeren Kupplungszähne 366 durch den Rollenstift 360 auf eine Halterung 370 übertragen und der Verbindungsabschnitt 356 wird unterbrochen. Entsprechend drehen die äußeren Kupplungszähne 366 die Hülse 362 über den Rollenstift 360 weiter in die Richtung von Pfeil C, so dass eine Aufwickelwelle 372 gedreht und das Gurtband 364 gestrafft wird.
  • Entsprechend wird der Verbindungsabschnitt 356 auch unterbrochen, wenn die Vorspannvorrichtung in der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 350 betätigt wird, wobei dieses Unterbrechen Widerstand auf die Drehung der äußeren Kupplungszähne 366 überträgt, was zur Folge hat, dass das Drehmoment zum Drehen der Aufwickelwelle 372 verringert wird.
  • Dieses Problem ist nicht auf die obigen Gurtbandaufwickel-Vorrichtungen 310, 350 begrenzt, sondern tritt generell in Kupplungsmechanismen auf, die zum Übertragen der Drehkraft eines Drehkörpers auf einen zu drehenden Körper durch Bewegen und Einspannen eines übertragenden Körpers zwischen dem Drehkörper und dem zu drehenden Körper durch Unterbrechen eines Abschnitts des übertragenden Körpers dienen.
  • Die US-A-5,451,008 offenbart eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung des obigen Typs, deren Halterungsabschnitt im Drehkörper definiert ist, und eine Kupplungsplatte, die mit Hilfe von elastischen Reibungseinrückelementen in ein Aufnahmeloch für eine Welle in einer Einfassung einrückt. Dies kompliziert die Ausführung der Kupplungsplatte und das Einrichten der Rolle.
  • Angesichts dieser Fakten ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, die Drehkraft einer Vorspannvorrichtung auf einen Spulenkörper zu übertragen, ohne dass Widerstand auf die Drehung der Vorspannvorrichtung, wenn diese in Betrieb ist, übertragen oder Drehkraft zum Drehen des Spulenkörpers vergeudet wird.
  • Dieses Ziel der vorliegenden Erfindung wird durch eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung erreicht, welche die Merkmale von Anspruch 1 umfasst.
  • Entsprechend ist die Konstruktion für den Halterungsabschnitt einfach, und die Rolle kann durch eine einfache Struktur in der nicht übertragenden Position gehalten werden.
  • Die Rolle kann zwischen der übertragenden und der nicht übertragenden Position bewegt werden. Jedoch wird die Rolle dann, wenn die Vorspannvorrichtung nicht bezüglich der Einfassung dreht, von dem Halterungsabschnitt in der nicht übertragenden Position gehalten. Daher kann der Spulenkörper bezüglich der Vorspannvorrichtung frei drehen.
  • Wenn die Vorspannvorrichtung bei einer plötzlichen Verlangsamung des Fahrzeugs bezüglich der Einfassung dreht, hält der Halterungsabschnitt die Rolle nicht in der nicht übertragenden Position, so dass die Rolle zwischen der nicht übertragenden und der übertragenden Position bewegt werden kann. Wenn die Vorspannvorrichtung bezüglich der Einfassung dreht, bewegt zudem ein Konus die Rolle zur übertragenden Position. Da die Rolle in der übertragenden Position zwischen dem Spulenkörper und der Vorspannvorrichtung eingespannt ist, wird die Drehkraft der Vorspannvorrichtung auf den Spulenkörper übertragen, so dass der Spulenkörper sich dreht. Dadurch wird das Gurtband um den Spulenkörper gewickelt.
  • Somit kann die Rolle im Voraus zwischen der übertragenden und der nicht übertragenden Position bewegt werden. Die Rolle wird in einem Zustand, in dem die Vorspannvorrichtung nicht bezüglich der Einfassung dreht, durch den Halterungsabschnitt in der nicht übertragenden Position gehalten, und wenn die Vorspannvorrichtung bezüglich der Einfassung dreht, durch den Halterungsabschnitt nicht in der nicht übertragenden Position gehalten. Da die Rolle nicht durch Unterbrechen der Rolle etc. von der nicht übertragenden zur übertragenden Position bewegt wird, kann die Drehkraft der Vorspannvorrichtung ohne Hervorrufen von Widerstand in der Drehung der Vorspannvorrichtung oder Vergeuden von Drehkraft zum Drehen des Spulenkörpers durch Unterbrechen der Rolle etc. auf den Spulenkörper übertragen werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird in der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den beigefügten, nachstehend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung in auseinandergezogener Anordnung, die eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 eine Seitenansicht, die den schematischen Aufbau der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt, wenn sich die Gurtbandaufwickel-Vorrichtung in einem Normalzustand befindet;
  • 3 eine Querschnittsansicht, die einen Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 4 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie IV-IV von 3, die den Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 5 eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Einrücken einer Rolle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gelöst ist;
  • 6 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie VI-VI von 5, die einen Zustand zeigt, in dem das Einrücken einer Rolle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gelöst ist;
  • 7 eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Rolle zwischen einem Drehkörper und einer Welle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung eingespannt ist;
  • 8 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie VIII-VIII von 7, die einen Zustand zeigt, in dem die Rolle zwischen dem Drehkörper und der Welle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung eingespannt ist;
  • 9 eine Seitenansicht, die den schematischen Aufbau der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung in einem Zustand zeigt, in dem die Gurtbandaufwickel-Vorrichtung einen Vorspannvorgang durchführt;
  • 10 eine perspektivische Darstellung in auseinandergezogener Anordnung, die eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 11 eine Querschnittsansicht, die einen Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 12 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie XII-XII von 3, die den Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 13 eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Einrücken einer Rolle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gelöst ist;
  • 14 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie XIV-XIV von 13, die einen Zustand zeigt, in dem das Einrücken der Rolle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gelöst ist;
  • 15 eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Rolle zwischen einem Drehkörper und einer Welle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung eingespannt ist;
  • 16 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie XVI-XVI von 15, die einen Zustand zeigt, in dem die Rolle zwischen dem Drehkörper und der Welle in dem Kupplungsmechanismus der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung eingespannt ist;
  • 17 eine Seitenansicht einer herkömmlichen Gurtbandaufwickel-Vorrichtung;
  • 18 eine perspektivische Darstellung einer herkömmlichen Gurtbandaufwickel-Vorrichtung in auseinandergezogener Anordnung;
  • 19 eine Querschnittsansicht eines Hauptabschnitts einer herkömmlichen Gurtbandaufwickel-Vorrichtung.
  • 1 zeigt einen Hauptabschnitt einer Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10, die sich eines Kupplungsmechanismus 74 gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung bedient. Die 3 bis 8 zeigen einen Arbeitsgang des Kupplungsmechanismus 74.
  • Die Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 hat einen Rahmen 12, der an einem nicht gezeigten Fahrzeug angebracht ist. Ein Paar Tragplatten 14, 16 sind parallel zueinander in dem Rahmen 12 angeordnet. Ein im Wesentlichen in zylindrischer Form geformter Aufwickelhülsenkörper 20 ist zwischen den Tragplatten 14 und 16 angeordnet und weist einen Flansch auf, der von jeweils beiden axialen Enden des Aufwickelhülsenkörpers 20 auf dessen diametrale Außenseite hin übersteht. Ein Ende eines Gurtbandes 24 ist an diesem Aufwickelhülsenkörper 20 befestigt, wobei das Gurtband 24 durch Drehen des Aufwickelhülsenkörpers 20 aufgewickelt oder abgezogen werden kann.
  • Eine Welle 22 ist an mittiger Stelle des Aufwickelhülsenkörpers 20 angeordnet und dreht sich zusammen mit dem Aufwickelhülsenkörper 20. Ein Ende der Welle 22 ist in Aufnahmelöcher 36 und 38 eingeführt (siehe 4 bezüglich der beiden Löcher), die in der Tragplatte 14 bzw. einer nachstehend beschriebenen Einfassung 30 ausgebildet sind, und ragt zu einer Außenseite (die Seite gegenüber der Seite, wo der Aufwickelhülsenkörper 20 angeordnet ist, nämlich die Oberseite in 4) der Tragplatte 14 hindurch. Ein Spulenkörper 18 der vorliegenden Erfindung ist aus dem Aufwickelhülsenkörper 20 und der Welle 22 aufgebaut.
  • Wie in den 3 und 4 gezeigt ist, ist eine Positionierplatte 26 an der Außenfläche der Tragplatte 14 befestigt. Ein Positionierhülsenkörper 28, der eine im Wesentlichen zylindrische Form aufweist, ist in aufrechter Position von der Positionierplatte 26 angeordnet und weist dieselbe Achse wie die Welle 22 und einen Durchmesser auf, der größer als der der Welle 22 ist.
  • Die Einfassung 30 ist auf einer Innenseite des Positionierhülsenkörpers 28 durch Ausbildung dickerer Abschnitte in der Positionierplatte 26 ausgebildet. Das Aufnahmeloch 38 (siehe 4) zum Einführen eines Endes der Welle 22 in dasselbige ist in der Mitte der Einfassung 30 ausgebildet. Entsprechend wird die Welle 22 von der Einfassung 30 drehbar getragen.
  • Wie im Einzelnen in den 3 und 3 gezeigt ist, ist um das Aufnahmeloch 38 der Einfassung 30 ein kreisförmiger Bewegungs-Lagerungsabschnitt 30A ausgebildet. Der Bewegungs-Lagerungsabschnitt 30A weist eine Breite auf (eine diametrale Breite, d. h. die Breite in Links-Rechts-Richtung in 4), die größer als der Durchmesser einer nachstehend beschriebenen Rolle 32 ist, indem in der Einfassung 30 dünnere Abschnitte ausgebildet sind. Wie nachstehend beschrieben ist, kann die Rolle 32 in einem Zustand, in dem die Rolle 32 in die Welle 22 eingerückt ist (siehe 8), innerhalb des Bewegungs-Lagerungsabschnitts 30A um eine Mittellinie J drehen.
  • Ferner sind eine Vielzahl (drei im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels) von Festhalte-Lagerungsabschnitten 30B durch teilweises Verbreitern des Bewegungs-Lagerungsabschnitts 30A in einer diametralen Richtung in der Einfassung 30 ausgebildet. (Im Folgenden bezeichnet „diametrale Richtung" dieselbe Richtung wie die diametrale Richtung der Welle 22. Ferner bezeichnen „axiale Richtung" bzw. „Umfangsrichtung" jeweils dieselbe Richtung wie die axiale bzw. die Umfangsrichtung der Welle 22.) Die Festhalte-Lagerungsabschnitte 30B sind an vorbestimmten Positionen so ausgebildet, dass die durch die jeweils die Festhalte-Lagerungsabschnitte 30B und den Drehpunkt der Welle 22 verbindenden Linien gebildeten Winkel gleiche Winkel sind (die Winkel betragen jeweils 120°, weil bei diesem Ausführungsbeispiel drei Festhalte-Lagerungsabschnitte 30B ausgebildet sind).
  • Die säulenförmig ausgebildeten Rollen 32, deren Axialrichtung dieselbe ist wie die Richtung der Mittellinie J, werden im Festhalte-Lagerungsabschnitt 30B bereitgehalten. Im Normalzustand (ein Zustand, in dem die Verlangsamung eines Fahrzeugs, das mit der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 versehen ist, einen vorbestimmten Wert nicht erreicht) können die Rollen 32 nicht in Umfangsrichtung der Welle 22 bewegt werden.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist eine im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildete Halterungsplatte 34 an einer Innenseite des Positionierhülsenkörpers 28 und an einem Ende dieses Positionierhülsenkörpers 28 in dessen Axialrichtung von der Einfassung 30 angeordnet. In der Mitte der Halterungsplatte 34 ist ein kreisförmiges Aufnahmeloch 40 ausgebildet. Ein Ende der Welle 22 ist in das Aufnahmeloch 40 eingeführt. (Entsprechend ist die Welle 22 in die Aufnahmelöcher 36, 38 und 40 eingeführt, die jeweils in der Tragplatte 14, der Einfassung 30 und der Halterungsplatte 34 ausgebildet sind, wobei ein Ende der Welle 22 von der Halterungsplatte 34 übersteht.) Ein Abschnitt (der von der Einfassung 30 überstehende Abschnitt) der Welle 22 nahe einem Ende der Welle 22 ist so angelegt, dass er einen Durchmesser aufweist, der größer als der des Aufnahmelochs 38 ist, um ein Herausziehen der Welle 22 aus der Einfassung 30 zu verhindern.
  • Eine Vielzahl (drei im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels) von Halterungslöchern 42 sind in der Halterungsplatte 34 durch teilweises Vergrößern des Durchmessers der Aufnahmelöcher 40 auf der Außenseite in diametraler Richtung hiervon ausgebildet. Jedes der Halterungslöcher 42 ist jeweils an einer Stelle ausgebildet, die dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 30B der Einfassung 30 entspricht, und gelangt in Kontakt mit einer Umfangsaußenfläche der in dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 30B gelagerten Rolle 32.
  • Ein Drehkörper 44, der im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist und eine vorbestimmte Dicke aufweist, ist an der Innenseite des Positionierhülsenkörpers 28 und außerhalb der Halterungsplatte 34 in Axialrichtung vorgesehen. Wie in 4 gezeigt ist, ist in der Mitte der Seite des Drehkörpers 44 gegenüber der Halterungsplatte 34 ein Wellenlagerungsabschnitt 46 zum Lagern eines Endes der Welle 22 ausgebildet. Zwischen der Welle 22 und dem Wellenlagerungsabschnitt 46 ist ein vorbestimmter kleiner Zwischenraum ausgebildet, und die Welle 22 kann im Normalzustand bezüglich des Drehkörpers 44 frei drehen. Im Normalzustand wird ein Drehen des Drehkörpers 44 durch eine nicht gezeigte Sperre verhindert.
  • Wie in 3 gezeigt ist, sind die Rollenlagerungsabschnitte 48 in dem Drehkörper 44 durch Vergrößern von Abschnitten des Durchmessers des Wellenlagerungsabschnitts 46 ausgebildet. In diesen Rollenlagerungsabschnitten 48 lagern die Rollen 32. Auf einer Innenseite der Rollenlagerungsabschnitte 48 sind in deren diametraler Richtung Einrückvorsprünge 50 ausgebildet, die in Umfangsrichtung hervorstehen. Jede in dem Rollenlagerungsabschnitt 48 gelagerte Rolle 32 wird mit dem Einrückvorsprung 50 in Eingriff gebracht, so dass die Rolle 32 innerhalb des Rollenlagerungsabschnitts 48 gehalten wird und sich nicht auf die Innenseite in diametraler Richtung hinbewegt.
  • Der Kupplungsmechanismus 74 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist aus den Rollen 32 als Übertragungselemente und dem Drehkörper 44 als Antriebselement mit den Einrückvorsprüngen 50 (Halterungsvorrichtung) und den Konussen 52 (Bewegungsvorrichtung) konstruiert.
  • Die Konusse 52 nähern sich vom Rollenlagerungsabschnitt 48 entlang der Umfangsrichtung allmählich der Welle 22. Wenn der Drehkörper 44 bezüglich der Einfassung 30 im Uhrzeigersinn (der Richtung von Pfeil A) in 3 dreht, drehen die Rollen 32 nicht um die Einfassung 30, weil die Rollen 32 im Festhalte-Lagerungsabschnitt 30B der Einfassung 30 lagern. Deshalb sind die Einrückvorsprünge 50 des Drehkörpers 44 und die Rollen 32 voneinander getrennt, und das Einrücken der Rollen 32 wird gelöst, so dass die Rollen 32 auf die Innenseite in diametraler Richtung hinbewegt werden können.
  • Wie in 5 gezeigt ist, wird jede Rolle 32, wenn der Drehkörper 44 weiter in die Richtung von Pfeil A bezüglich der Einfassung 30 dreht, durch den Konus 52 angeschoben und beginnt sich auf die Innenseite in diametraler Richtung hinzubewegen. Wie in 7 gezeigt ist, wird jede Rolle 32, wenn der Drehwinkel des Drehkörpers 44 bezüglich der Einfassung 30 einen vorbestimmten Winkel erreicht, zwischen der Umfangsaußenfläche der Welle 22 und dem Konus 52 eingespannt. So sind der Drehkörper 44 und die Welle 22 durch die Rollen 32 miteinander verbunden, und die Drehkraft des Drehkörpers 44 wird auf die Welle 22 übertragen.
  • Wie in 1 gezeigt ist, steht ein Wellenabschnitt 54, der eine zylindrische Form aufweist, von der Mitte einer Fläche des Drehkörpers 44 auf der Seite gegenüber der Halterungsplatte 34 hervor. Auf dem Wellenabschnitt 54 ist ein Radkörper 56 angeordnet. Der Drehkörper 44 und der Radkörper 56 drehen gemeinsam. Im Radkörper 56 ist ein Ritzel 58 konzentrisch bezüglich des Wellenabschnitts 54 ausgebildet.
  • Wie in den 2 und 9 gezeigt ist, ist in dem Rahmen 12 eine Basiskassette 64 zum Tragen eines Zahnstangenkörpers 66 ausgebildet. Der Zahnstangenkörper 66 kann in Längsrichtung (in den 1, 2 und 9 jeweils in vertikaler Richtung) bewegt werden. Wenn sich der Zahnstangenkörper 66 nach oben bewegt, geht eine in dem Zahnstangenkörper 56 ausgebildete Zahnstange 68 in Eingriff mit dem Ritzel 58 des Radkörpers 56 und dreht das Ritzel 58 in die Richtung, in die das Gurtband aufgewickelt wird (die Richtung von Pfeil A).
  • In der Basiskassette 64 ist ein Gaserzeuger 72 angeordnet. Wenn ein nicht gezeigter Sensor meldet, dass ein mit der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 versehenes Fahrzeug einer Verlangsamung von vorbestimmtem oder höherem Wert ausgesetzt ist, geht der Gaserzeuger 72 in Betrieb und der Zahnstangenkörper 66 bewegt sich nach oben.
  • Im Folgenden werden zunächst der Betrieb und die Arbeitsweise der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 im vorliegenden Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Im Normalzustand, d. h. wenn die Verlangsamung eines Fahrzeugs, das mit der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 versehen ist, geringer als der vorbestimmte Wert ist, ist der Gaserzeuger 72 nicht in Betrieb, wie in 2 gezeigt ist, so dass der Drehkörper 44 nicht dreht. Wie in den 3 und 4 gezeigt ist, lagern die Rollen 32 in den Festhalte-Lagerungsabschnitten 30B der Einfassung 30 und werden in den Halterungslöchern 42 der Halterungsplatte 34 gehalten und stehen ferner mit den Einrückvorsprüngen 50 in Eingriff. Entsprechend sind die Rollen 32 nicht zwischen dem Drehkörper 44 und der Welle 22 eingespannt. Deshalb kann die Welle 22 bezüglich des Drehkörpers 44 frei drehen. Der Aufwickelhülsenkörper 20 dreht ebenfalls frei, und das Gurtband 24 (siehe 1) kann abgezogen oder aufgewickelt werden.
  • Wenn der nicht gezeigte Sensor meldet, dass das Fahrzeug einer Verlangsamung von vorbestimmtem oder höherem Wert ausgesetzt ist, geht der Gaserzeuger 72 in Betrieb und der Zahnstangenkörper 66 bewegt sich in die in 2 gezeigte Aufwärtsrichtung. Wie in 5 gezeigt ist, wird das Verhindern eines Drehens des Drehkörpers 44 durch eine nicht gezeigte Sperre durch Drehen des Radkörpers 56 aufgehoben, so dass der Drehkörper 44 in Gurtbandaufwickelrichtung (die Richtung von Pfeil A) dreht. Die Rolle 32 wird jedoch im Festhalte-Lagerungsabschnitt 30B der Einfassung 30 und des Halterungslochs 42 der Halterungsplatte 34 gehalten. Wenn der Drehkörper 44 mit großer Drehbeschleunigung dreht, neigt die Rolle 32 dazu, aufgrund der Trägheit im Halterungsloch 42 zu bleiben. Entsprechend drehen die Rollen 32 nicht zusammen mit dem Drehkörper 44 um die Mittelachse J. Deshalb sind die Einrückvorsprünge 50 von den Rollen 32 getrennt und das Einrücken der Rollen 32 wird gelöst, so dass sich die Rollen 32 auf die Innenseite in diametraler Richtung hinbewegen können.
  • Wie in 7 gezeigt ist, wird jede Rolle 32, wenn der Drehkörper 44 weiter dreht, durch den Konus 52 des Drehkörpers 44 angeschoben und zur Innenseite in diametraler Richtung hinbewegt, d. h. zur Welle 22. Wenn der Drehwinkel des Drehkörpers 44 einen vorbestimmten Winkel erreicht, wird die Rolle 32 zwischen der Umfangsaußenfläche der Welle 22 und dem Konus 52 eingespannt. Daher sind der Drehkörper 44 und die Welle 22 über die Rollen 32 miteinander verbunden, so dass die Drehkraft des Drehkörpers 44 auf die Welle 22 übertragen werden kann. Wie in den 7 und 8 gezeigt ist, können die Rollen 22 zu diesem Zeitpunkt um die Mittellinie J drehen, da die Rollen 32 sich im Bewegungs-Lagerungsabschnitt 30A der Einfassung 30 befinden. Wenn der Drehkörper 44 weiter dreht, wird das Drehmoment des Drehkörpers 44 durch die Rollen 32 auf die Welle 22 übertragen, so dass der Drehkörper 44, die Rollen 32, die Welle 22 und der Aufwickelhülsenkörper 20 zusammen in Gurtbandaufwickelrichtung drehen (die Richtung von Pfeil A). Entsprechend geht eine so genannte Vorspannvorrichtung in Betrieb und das Gurtband 24 (siehe 1) beginnt sich um den Aufwickelhülsenkörper 20 zu wickeln.
  • Wie in 9 gezeigt ist, dreht der Aufwickelhülsenkörper 20 in einem Zustand, in dem sich der Zahnstangenkörper 66 ausreichend genug nach oben bewegt hat, ebenfalls ausreichend genug in Gurtbandaufwickelrichtung (die Richtung von Pfeil A), und das Gurtband 24 wird ausreichend genug um den Aufwickelhülsenkörper 20 gewickelt.
  • Somit kann in einer Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 mit dem Kupplungsmechanismus 74 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels die Rolle 32 im Voraus zwischen einer übertragenden Position (eine in den 3 und 4 gezeigte Position), die die Drehkraft des Drehkörpers 44 auf die Welle 22 übertragen kann, und einer nicht übertragenden Position (eine in den 7 und 8 gezeigte Position), in der durch Trennen des Drehkörpers 44 von der Welle 22 keine Drehkraft des Drehkörpers 44 auf die Welle 22 übertragen wird, bewegt werden. Im Normalzustand werden die Rollen 32 durch die Festhalte-Lagerungsabschnitte 30B und die Einrückvorsprünge 50 in der nicht übertragenden Position gehalten. Wenn bei einer plötzlichen Verlangsamung des Fahrzeugs der Drehkörper 44 dreht, wird der Eingriff der Rollen 32 mit den Einrückvorsprüngen 50 gelöst und die Rollen 32 können sich zur übertragenden Position bewegen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Technik gibt es kein Unterbrechen der Rollen 32, eines Abschnitts eines Elements zum Halten der Rollen 32 oder dergleichen, so dass die Drehkraft des Drehkörpers 44 auf die Welle 22 übertragen werden kann, ohne dass Widerstand in der Drehung des Drehkörpers 44 hervorgerufen oder Drehkraft des Drehkörpers 44 vergeudet wird.
  • 10 zeigt eine Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 110 mit einem Kupplungsmechanismus 174 gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung. Die 11 bis 16 zeigen einen Arbeitsgang des Kupplungsmechanismus 174.
  • Bei dieser Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 110 unterscheiden sich im Vergleich zur Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels die Form der Einfassung 130 und des Drehkörpers 144. In der nachstehenden Beschreibung sind gleiche Teile, Elemente, etc. wie bei der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet und werden hier nicht näher erläutert.
  • In der Einfassung der vorliegenden Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 110 sind Festhalte-Lagerungsabschnitte 130B an denselben Stellen ausgebildet wie die Festhalte-Lagerungsabschnitte 30B der Einfassung 30 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels. Die Rollen 32 sind in den Festhalte-Lagerungsabschnitten 130B gelagert.
  • In der Einfassung 130 sind keine Bewegungs-Lagerungsabschnitte 30A wie in der Einfassung 30 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels vorgesehen, sondern es sind, wie in 12 gezeigt ist, abgeschrägte Flächen 130C anstelle der Bewegungs-Lagerungsabschnitte 30A ausgebildet. Die abgeschrägten Flächen 130C weisen eine Aufwärtssteigung in die sich dem Drehkörper 144 nähernde Richtung (in Aufwärtsrichtung in 12) auf, da die abgeschrägten Flächen 130C sich in der Richtung befinden, die von den Festhalte-Lagerungsabschnitten 130B zu einem Aufnahmeloch 38 reicht. Wenn jede Rolle 32 jeweils durch den Konus 52 des Drehkörpers 144 angeschoben wird, um sich auf die Innenseite in diametraler Richtung hinzubewegen, bewegt sich die Rolle 32 entlang der abgeschrägten Fläche 130C in eine Richtung (die Aufwärtsrichtung in 12), die von dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B wegführt. Wenn die Rolle 32 zwischen dem Konus 52 und der Welle 22 eingespannt ist, ist die Rolle 32 perfekt zum Herausschieben aus dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B positioniert, wie in 16 gezeigt ist. Entsprechend wird die Rolle 32 in diesem Zustand nicht auf dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B festgehalten und kann bezüglich der Einfassung 130 um eine Mittelachse J drehen.
  • Wie in den 11 und 12 gezeigt ist, ist in dem Drehkörper 144 kein Einrückvorsprung 50 wie im Drehkörper 44 des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet. Anstelle eines Einrückvorsprungs 50 ist ein Einspannstufenabschnitt 150 durch teilweises Verringern der Höhe (der Abstand zwischen dem Rollenlagerungsabschnitt 48 und dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B der Einfassung 130) eines Rollenlagerungsabschnitts 48 des Drehkörpers 144 ausgebildet. Im Normalzustand ist jede Rolle 32 in axialer Richtung fest zwischen diesem Einspannstufenabschnitt 150 und dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B der Einfassung 130 eingespannt. Wenn der Drehkörper 144 in Gurtaufwickelrichtung bezüglich der Einfassung 130 und der Rolle 32 dreht, wird der Einspannstufenabschnitt 150 von der Rolle 32 getrennt, wie in den 13 und 14 gezeigt ist, so dass sich zwischen einer oberen Fläche der Rolle 32 und dem Rollenlagerungsabschnitt 48 ein Zwischenraum bildet. Deshalb wird die Einspannung der Rolle 32 gelöst, und die Rolle 32 kann sich in axiale Richtung und auch in diametrale Richtung bewegen.
  • Der Kupplungsmechanismus 174 gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist aus Rollen 32 als übertragende Elemente und dem Drehkörper 144 als Antriebselement mit den Einspannstufenabschnitten 150 (Halterungsvorrichtung) und Konussen 52 (Bewegungsvorrichtung) konstruiert.
  • Ähnlich wie bei der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 10 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels ist auch bei der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 110 jede Rolle 32 im Normalzustand zwischen einem Einspannstufenabschnitt 150 und einem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B eingespannt, während sie zwischen dem Drehkörper 144 und der Welle 22 nicht eingespannt ist. Entsprechend kann die Welle 22 bezüglich des Drehkörpers 144 frei drehen, während ein Aufwickelhülsenkörper 20 ebenfalls frei dreht und ein Gurtband 24 (siehe 10) abgezogen und aufgewickelt werden kann.
  • Wenn ein nicht gezeigter Sensor meldet, dass das Fahrzeug einer Verlangsamung von vorbestimmtem oder darüber liegendem Wert ausgesetzt ist, und der Drehkörper 144 durch die Aufwärtsbewegung des Zahnstangenkörpers 66 in Gurtbandaufwickelrichtung (die Richtung von Pfeil A) dreht, wird der Einspannstufenabschnitt 150 von der Rolle 32 getrennt, wie in den 13 und 14 gezeigt ist, und die Einspannung der Rollen 32 wird gelöst, so dass die Rollen sich auf die diametrale Innenseite in axialer Richtung hinbewegen können.
  • Wie in den 15 und 16 gezeigt ist, wird jede Rolle 32, wenn der Drehkörper 44 weiter dreht, durch einen Konus 52 des Drehkörpers 144 angeschoben und auf die Innenseite in diametraler Richtung hinbewegt, d. h. hin zur Welle 22. Die Rolle 32 bewegt sich gleichzeitig entlang der abgeschrägten Fläche 130C in eine Richtung (in Aufwärtsrichtung in 16), in der die Rolle aus dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 30B herausgeschoben wird.
  • Wenn der Drehwinkel des Drehkörpers 144 einen vorbestimmten Winkel erreicht, wird jede Rolle 32 jeweils so zwischen einer Umfangsaußenfläche der Welle 22 und einem Konus 52 eingespannt, dass der Drehkörper 144 und die Welle 22 über die Rolle 32 miteinander verbunden sind. Da die Rolle 32 zu diesem Zeitpunkt ganz aus dem Festhalte-Lagerungsabschnitt 130B der Einfassung 30 herausgeschoben ist, kann die Rolle 32 um eine Mittellinie J drehen. Wenn der Drehkörper 44 weiter dreht, wird das Drehmoment des Drehkörpers 144 über die Rolle 32 auf die Welle 22 übertragen, so dass der Drehkörper 144, die Rolle 32, die Welle 22 und der Aufwickelhülsenkörper 20 gemeinsam in Gurtbandaufwickelrichtung drehen und das Gurtband 24 (siehe 10) um den Aufwickelhülsenkörper 20 gewickelt wird.
  • Somit wird jede Rolle 32 auch an eine übertragende Position (eine in 15 gezeigte Position) bewegt, in der die Drehkraft des Drehkörpers 144 auf die Welle 22 übertragen werden kann, ohne die Rolle 32, einen Abschnitt eines Teils zum Halten der Rolle 32 oder dergleichen in der Gurtbandaufwickel-Vorrichtung 110 gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels zu unterbrechen. Entsprechend kann die Drehkraft des Drehkörpers 144 auf die Welle 22 übertragen werden, ohne Widerstand in der Drehung des Drehkörpers 144 hervorzurufen oder die Drehkraft des Drehkörpers 144 zu vergeuden.
  • In jedem der obigen Ausführungsbeispiele sind die Kupplungsmechanismen 74 bzw. 174 der vorliegenden Erfindung jeweils beispielhaft in den Gurtbandaufwickel-Vorrichtungen 10 bzw. 110 verwendet. Vorrichtungen, die sich eines Kupplungsmechanismus 74 bzw. 174 bedienen können, beschränken sich jedoch nicht auf die Gurtbandaufwickel-Vorrichtung. Kurz gesagt, kann der Kupplungsmechanismus der vorliegenden Erfindung für die Konstruktion einer Vorrichtung verwendet werden, bei der ein zu drehendes Teil im Normalzustand bezüglich eines Drehkörpers frei drehen kann und die Drehkraft des Drehkörpers nur dann auf das zu drehende Teil übertragen werden kann, wenn der Drehkörper dreht.
  • Die Halterungsvorrichtung zum Halten der Rolle 32 als übertragendes Element in der nicht übertragenden Position (eine in 3 im ersten Ausführungsbeispiel und eine in 12 im zweiten Ausführungsbeispiel gezeigte Position) ist nicht auf den obigen Einrückvorsprung 50 und den obigen Einspannstufenabschnitt 150, etc., begrenzt. Kurz gesagt reicht es aus, das übertragende Element (die Rolle 32) in der nicht übertragenden Position (eine wenigstens vom Drehkörper 44 bzw. 144 oder von der Welle 22 beabstandete Position) zu halten, wenn sich kein Drehkörper dreht (wenn der Drehkörper 44 bzw. 144 nicht in Gurtbandaufwickelrichtung dreht). So können die Rollen 32 beispielsweise durch einen von der Welle 22 überstehenden Vorsprung, der einen Vorgang durchführt, der dem des Einrückvorsprungs 50 entspricht, in der nicht übertragenden Position gehalten werden. Ferner kann in Entsprechung zum Einspannstufenabschnitt 150 in der Welle 22 ein Stufenabschnitt zum Festklemmen einer Rolle 32 ausgebildet sein. Weiterhin ist die Bewegungsvorrichtung zum Bewegen der Rollen 32 aus der nicht übertragenden Position zur übertragenden Position nicht auf den obigen Konus 52 beschränkt. So kann ein Konus beispielsweise auf einer Umfangsaußenfläche der Welle 22 ausgebildet sein.
  • Wenn die Rollen 32 durch Trägheit aufgrund des Drehens des Drehkörpers 44 bzw. 144 mit großem Drehgeschwindigkeitswinkel jeweils in einer Position des Halterungslochs 42 gehalten werden, werden die Rollen 32 durch den Konus 52 des Drehkörpers 44 bzw. 144 angeschoben und können zwischen der Umfangsaußenfläche der Welle 22 und dem Konus 52 eingespannt werden, ohne das Halterungsloch 42 zu bilden.
  • Liste der Referenzzeichen
  • 10, 110
    Gurtbandaufwickel-Vorrichtung
    12
    Rahmen
    14, 16
    Tragplatte
    18
    Spulenkörper
    20
    Aufwickelhülsenkörper
    22
    Welle
    24
    Gurtband
    26
    Positionierplatte
    28
    Positionierhülsenkörper
    30, 130
    Einfassung
    30A
    Bewegungs-Lagerungsabschnitt
    30B, 130B
    Festhalte-Lagerungsabschnitt
    32
    Rolle
    34
    Halterungsplatte
    36, 38, 40
    Aufnahmeloch
    42
    Halterungsloch
    44, 144
    Drehkörper
    46
    Wellenlagerungsabschnitt
    48
    Rollenlagerungsabschnitt
    50
    Einrückvorsprung
    52
    Konus
    54
    Wellenabschnitt
    56
    Radkörper
    58
    Ritzel
    64
    Basiskassette
    66
    Zahnstangenkörper
    68
    Zahnstange
    72
    Gaserzeuger
    74, 174
    Kupplungsmechanismus
    130C
    abgeschrägte Fläche
    150
    Einspannstufenabschnitt
    J
    Mittellinie
    310, 350
    herkömmliche Gurtbandaufwickel-Vorrichtung
    312
    Abdeckung
    314
    Halterungsstift
    316
    Zugelementrolle
    318
    Aussparung
    320
    Rollenkörper
    322
    Gurtbandwelle
    324
    Zwischenbuchse
    352
    Grundplattenabschnitt
    354
    Gleitabschnitt
    356
    Verbindungsabschnitt
    358
    Halterungsabschnitt
    360
    Rollenstift
    362
    Hülse
    364
    Gurtband
    366
    äußerer Kupplungszahn
    368
    Nockenfläche
    370
    Halterung
    372
    Aufwickelwelle

Claims (4)

  1. Gurtbandaufwickel-Vorrichtung (10, 110), welche Folgendes umfasst: Einen Spulenkörper (18) für ein um diesen zu wickelndes Gurtband (24), damit das Gurtband (24) von dem Spulenkörper (18) abgezogen werden kann; eine Vorspannvorrichtung mit einem Drehkörper (44, 144) mit der Fähigkeit, Drehkraft in Gurtbandaufwickelrichtung (A) an den Spulenkörper (18) zu übertragen, wenn das Fahrzeug plötzlich verlangsamt; eine Einfassung (30, 130) zum drehbaren Tragen des Spulenkörpers (18); eine Rolle (32), die zwischen dem Spulenkörper (18) und dem Drehkörper (44, 144) eingeschlossen ist und zwischen einer übertragenden Position zum Übertragen von Drehkraft von dem Drehkörper (44, 144) an den Spulenkörper (18) und einer nicht übertragenden Position, die jeweils wenigstens vom Spulenkörper (18) oder vom Drehkörper (44, 144) beabstandet ist, bewegt werden kann; einen Halterungsabschnitt (50, 150) zum Halten der Rolle (32) in der nicht übertragenden Position in einem Zustand, in dem der Drehkörper (44, 144) nicht bezüglich der Einfassung (30, 130) dreht, und einen Bewegungsabschnitt (52) zum Bewegen der Rolle (32) zur übertragenden Position, wenn der Drehkörper (44, 144) bezüglich der Einfassung (30, 130) in einem Zustand dreht, in dem die Halterung der Rolle (32) mit Hilfe des Halterungsabschnitts (50, 150) in der nicht übertragenden Position gelöst ist, gekennzeichnet dadurch, dass der Halterungsabschnitt (50, 150) aus dem Drehkörper (44, 144) und einem Lagerungsabschnitt (30A, 30B; 130C, 130B) in der Einfassung (30, 130) konstruiert ist, und die Rolle (32) in der nicht übertragenden Position gehalten wird, indem die Rolle (32) so angeordnet ist, dass sie weder in eine diametrale noch in eine axiale Richtung oder in eine Kombination aus diametraler und axialer Richtung des Drehkörpers (44, 144) bewegt werden kann.
  2. Gurtbandaufwickel-Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Halterungsabschnitt (50, 150) als Vorsprung ausgebildet ist.
  3. Gurtbandaufwickel-Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Halterungsabschnitt (50, 150) stufenförmig ausgebildet ist.
  4. Gurtbandaufwickel-Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Bewegungsabschnitt (52) konisch ausgebildet ist.
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