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Diese
Erfindung betrifft eine selbsthaltende Nadel, die bei einer Transfusion
in ein Blutgefäß gestochen
wird. Sie betrifft auch ein Ventilelement zur Verwendung in der
Nadel.
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Um
eine Transfusion an einem Patienten vorzunehmen, wird eine selbsthaltende
Nadel, die mit einer Transfusionsleitung verbunden wird, in ein Blutgefäß des Patienten
gestochen und in Position gehalten. Die selbsthaltende Nadel besteht
aus einer hohlen äußeren Nadel,
einem äußeren Nadeltrichter, der
am Grundende der äußeren Nadel
befestigt ist, einer inneren Nadel, die durch die äußere Nadel
geführt
wird und eine scharfe Spitze aufweist, und einem inneren Nadeltrichter,
der am Grundende der inneren Nadel befestigt ist.
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Um
die selbsthaltende Nadel in ein Blutgefäß des Patienten zu stechen,
wird die innere Nadel durch die äußere Nadel
geführt
und in das Gefäß gestochen,
wenn es aus der Spitze der äußeren Nadel austritt.
Wenn die Spitze der inneren Nadel in das Blutgefäß eindringt, strömt das Blut
durch die Öffnung
in der Spitze ein und läuft
durch die Bohrung der inneren Nadel, bis es das Innere des transparenten
inneren Nadeltrichter füllt.
Dieses Phänomen
wird allgemein „Rückschlag" genannt und ist
ein Zeichen dafür,
daß die
innere Nadel das Blutgefäß getroffen hat.
Nach dem Auftreten des „Rückschlags" werden die innere
und äußere Nadel
beide um eine kleine Entfernung vorgeschoben, bis die Spitze der äußeren Nadel
in das Blutgefäß eindringt.
Dann wird die innere Nadel aus der äußeren Nadel herausgezogen, wobei
die äußere Nadel
zwischen Finger und Daumen gehalten wird, und das Verbindungsstück einer Transfusionsleitung
wird in den äußeren Nadeltrichter
gesteckt.
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Die
Entfernung der inneren Nadel und die Verbindung der Transfusionsleitung
mit dem äußeren Nadeltrichter
müssen
möglichst
schnell erfolgen. Wenn nicht, läuft
das Blut unter dem Blutdruck durch die äußere Nadel zurück und tritt
aus der Öffnung
am Grundende des äußeren Nadeltrichters
aus, um den umgebenden Bereich zu verunreinigen.
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Zur
Lösung
dieses Problems wurde vorgeschlagen, im äußeren Nadeltrichter einen elastischen Pfropfen
vorzusehen, durch welchen die innere Nadel gestochen werden kann,
damit die Flüssigkeitsdichtigkeit
des Pfropfens das Austreten des Bluts verhindert. Eine elastische
Pfropfenanordnung, die auf dieser Idee beruht, wird in der ungeprüften japanischen
Patentanmeldung (kokai) Nr. 229133/1996 beschrieben.
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Die
elastische Pfropfenanordnung weist aber einen größeren Nachteil auf. Vor dem
Gebrauch bleibt die innere Nadel durch den elastischen Pfropfen
durchgestochen, doch der Abschnitt des Pfropfens, der mit der Oberfläche der
inneren Nadel in Kontakt ist, wird mit der Zeit beschädigt und
verliert an Elastizität.
Wenn dies passiert, wird das Loch, das nach der Entfernung der inneren
Nadel verbleibt, nicht ganz geschlossen, und das Blut kann möglicherweise
austreten.
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Um
dieses Problem zu lösen,
müssen
zur Herstellung eines wirksamen elastischen Pfropfens Materialien
gewählt
und benutzt werden, die mit der Zeit nicht beschädigt werden.
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Der
Ansatz, die zeitbedingte Schädigung durch
Auswahl geeigneter Materialien zu verhindern, weist jedoch inhärente Beschränkungen
auf. Zudem sind wünschenswerte
Materialien sehr teuer und erhöhen
die Produktionskosten.
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US-A-5
709 664 zeigt ein Ventilelement gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
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KURZE ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts dieses Sachverhalts entwickelt
und hat die Bereitstellung einer selbsthaltenden Nadelanordnung
zur Aufgabe, die frei von einem Flüssigkeitsaustritt ist, der auf
zeitbedingte Schädigung
zurückzuführen ist.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Ventilelements
zur Verwendung in der selbsthaltenden Nadelanordnung.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer selbsthaltenden
Nadelanordnung, die die einfache Injektion von Blut und anderen Flüssigkeiten
ermöglicht.
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Diese
Aufgaben der Erfindung können
durch das Ventilelement von Anspruch 1 und die Nadelanordnung von
Anspruch 11 erreicht werden. Weitere Ausführungsformen werden in den
abhängigen
Ansprüchen
beansprucht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Längsschnitt
eines Beispiels der erfindungsgemäßen selbsthaltenden Nadelanordnung,
wobei die innere und die äußere Nadel
im zusammengesetzten Zustand sind;
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2 ist
ein Längsschnitt
der selbsthaltenden Nadelanordnung, wobei die innere Nadel aus der äußeren Nadel
herausgezogen ist;
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3 ist
ein Längsschnitt
der selbsthaltenden Nadelanordnung, wobei ein Transfusionswerkzeug
mit dem äußeren Nadeltrichter
verbunden ist;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht des distalen Endabschnitts der selbsthaltenden
Nadelanordnung, wobei die innere und äußere Nadel im zusammengesetzten
Zustand sind;
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5 ist
ein Längsschnitt
des distalen Endabschnitts der selbsthaltenden Nadelanordnung, wobei
die innere und äußere Nadel
im zusammengesetzten Zustand sind;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements
vor seiner Umkehr;
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7 ist
eine perspektivische Ansicht des Ventilelements nach seiner Umkehr;
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8 ist
ein Längsschnitt
eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements vor seiner
Umkehr;
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9 ist
ein Längsschnitt
des Ventilelements nach seiner Umkehr;
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10 ist
ein Schnitt A-A von 8;
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11 ist
ein Schnitt B-B von 9;
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12 ist
ein Querschnitt eines weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements
vor seiner Umkehr;
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13 ist
ein Querschnitt des Ventilelements nach seiner Umkehr;
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14 ist
ein Querschnitt noch eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements
vor seiner Umkehr;
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15 ist
ein Querschnitt des Ventilelements nach seiner Umkehr;
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16 ist
eine perspektivische Ansicht eines weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements
vor seiner Umkehr;
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17 ist
eine perspektivische Ansicht des Ventilelements nach seiner Umkehr;
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18 ist
ein Längsschnitt
eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements vor seiner
Umkehr;
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19 ist
ein Längsschnitt
des Ventilelements nach seiner Umkehr;
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20 ist
ein Längsschnitt
noch eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements vor seiner
Umkehr; und
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21 ist
ein Längsschnitt
des Ventilelements nach seiner Umkehr.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
selbsthaltende Nadelanordnung und das Ventilelement der vorliegenden
Erfindung werden im folgenden Bezug nehmend auf die bevorzugten
Ausführungsformen
beschrieben, die in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt werden.
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1, 2 und 3 sind
Längsschnitte, die
ein Beispiel der erfindungsgemäßen selbsthaltenden
Nadelanordnung zeigen.
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In 1 werden
die innere und die äußere Nadel
im zusammengesetzten Zustand gezeigt; in 2 wird die
innere Nadel im aus der äußeren Nadel
herausgezogenen Zustand gezeigt; in 3 wird ein
mit dem äußeren Nadeltrichter
verbundenes Transfusionsinjektionswerkzeug gezeigt. 4 und 5 sind
jeweils eine perspektivische Ansicht und ein Längsschnitt des distalen Endabschnitts
der selbsthaltenden Nadelanordnung, die in 1–3 gezeigt
wird, wobei die innere und äußere Nadel
im zusammengesetzten Zustand sind.
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6 und 7 sind
perspektivische Ansichten, die den Aufbau des erfindungsgemäßen Ventilelements
zeigen. In der nachstehenden Beschreibung wird der Begriff „Grundende" benutzt, um die
rechte Seite von 1–7 zu bezeichnen, und „distales
Ende" wird benutzt,
um die linke Seite zu bezeichnen.
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Wie
in 1–5 gezeigt,
umfaßt
die erfindungsgemäße selbsthaltende
Nadelanordnung, die durch 1 angegeben wird, eine äußere Nadel 2,
die eine selbsthaltende Nadel ist, einen äußeren Nadeltrichter 3,
der am Grundende der äußeren Nadel 2 vorgesehen
ist, eine innere Nadel 4, die durch die äußere Nadel 2 geführt wird,
einen inneren Nadeltrichter 5, der am distalen Ende der
inneren Nadel 4 vorgesehen ist, und ein Ventilelement (Pfropfenelement) 7,
das im Inneren des äußeren Nadeltrichters 3 vorgesehen
ist. Die Einzelteile der Anordnung werden im Folgenden beschrieben.
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Die äußere Nadel 2 weist
einen äußeren Nadeltrichter 3 auf,
der auf flüssigkeitsdichte
Weise am Grundende befestigt ist. Für Details zum äußeren Nadeltrichter 3,
siehe unten. Hier genügt
es, zu sagen, daß der äußere Nadeltrichter 3 bevorzugt
aus einem transparenten (und farblosen) Harz, einem farbigen transparenten
Harz oder einem halbtransparenten Harz besteht, um zu gewährleisten,
daß die Bohrung 34 des
Trichters sichtbar ist.
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Um
zu gewährleisten,
daß die äußere Nadel 2 auf
leichte und nicht hochinvasive Weise in den menschlichen Körper gestochen
werden kann, ist ihre Spitze verjüngt, wobei ihr Außendurchmesser zum
distalen Ende hin progressiv abnimmt. Ein eingeengter Abschnitt 21 ist
am entferntesten Ende der äußeren Nadel 2 geformt.
Der Innendurchmesser des eingeengten Abschnitts 21 ist
nahezu gleich oder etwas kleiner als der Außendurchmesser der inneren Nadel 4 eingestellt,
wodurch die Innenumfangsfläche des
eingeengten Abschnitts 21 in engen Kontakt mit der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 kommt, wenn die innere Nadel 4 durch
die Bohrung der äußeren Nadel 2 geführt wird,
bis ihre Spitze 41 über
die Öffnung 23 in
der Spitze der äußeren Nadel 2 hinaus
vorspringt. Da dieser Zustand erreicht wird, wenn der innere Nadeltrichter 5 in
den äußeren Nadeltrichter 3 eingepaßt ist,
wie in 1 gezeigt, d.h., wenn die äußere Nadel 2 und die
innere Nadel 4 zusammengesetzt (zusammengesteckt) worden
sind, wird dies im Folgenden als ein „zusammengesetzter Zustand" bezeichnet.
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Der
Abschnitt der äußeren Nadel 2,
der näher
am Grundende liegt als der eingeengte Abschnitt 21, weist
einen größeren Außendurchmesser
als die innere Nadel 4 auf, wodurch im zusammengesetzten Zustand
zwischen der Innenumfangsfläche
der äußeren Nadel 2 und
der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 ein vorgegebener Zwischenraum 22 geformt
wird. Der Zwischenraum 22 bildet einen Durchgang für das Blut.
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Das
Material, aus dem die äußere Nadel 2 besteht,
ist nicht auf besondere Weise eingeschränkt, und bevorzugt werden verschiedene Weichharze
verwendet, wie zum Beispiel ein Ethylentetrafluoretylen-Copolymer
(ETFE)-, Polyurethan- und Polyether-Nylon-Harz.
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Bevorzugt
ist ein Teil oder die Gesamtheit der äußeren Nadel 2 so angepaßt, daß ihr Inneres sichtbar
ist. Wenn gewünscht,
kann ein Röntgenkontrastmittel
wie z.B. Bariumsulfat oder Bariumcarbonat in das Bestandmaterial
der äußeren Nadel 2 aufgenommen
werden, um ihre radiographische Darstellung zu erlauben.
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Der äußere Nadeltrichter 3 ist
ein im Wesentlichen röhrenförmiges Element,
das an seinem distalen Ende einen Befestigungsabschnitt 31 für die äußere Nadel
aufweist, der die äußere Nadel 2 auf
flüssigkeitsdichte
Weise befestigt; er weist auch einen Paßabschnitt 33 (weiter
unten beschrieben) am Grundende auf, der mit dem inneren Nadeltrichter 5 und
einem Transfusionsinjektionswerkzeug 9 zusammenpaßt. Zwischen
dem Befestigungsabschnitt 31 für die äußere Nadel und dem Paßabschnitt 33 ist
ein Zwischenabschnitt 32 geformt, der die Bohrung 34 aufweist,
die durch das Ventilelement 7 verschlossen wird.
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Das
Verfahren zur Befestigung der äußeren Nadel 2 im
Befestigungsabschnitt 31 für die äußere Nadel ist in keiner Weise
beschränkt
und kann beispielsweise durch Schweißung (thermische Verschweißung oder
Hochfrequenzschweißung),
Klebung mit einem Klebstoff, Befestigung mit einer Klammer oder
einer Halterung (nicht gezeigt) oder Kombinationen aus diesen Verfahren
erfolgen.
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Der
Paßabschnitt 33 ist
ein sich verjüngendes
Rohr, dessen Innen- und Außendurchmesser beide
progressiv zum Grundende hin zunehmen, wodurch es auf einfache und
formschlüssige
Weise mit dem inneren Nadeltrichter 5 und dem Transfusionsinjektionswerkzeug 9 zusammenpassen
kann. Das heißt,
das Transfusionsinjektionswerkzeug 9 kann auf flüssigkeitsdichte
Weise angeschlossen werden. Die Oberfläche des Paßabschnitts 33 muß nicht
glatt sein, wie in 1–3 gezeigt,
sondern kann eine Reihe von Stufen aufweisen.
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Der
Zwischenabschnitt 32 hat eine zylindrische Form, die einen
im Wesentlichen konstanten Innendurchmesser aufweist.
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Sein
Inneres, bzw. die Bohrung 34, steht mit der Bohrung der äußeren Nadel 2 in
Verbindung, die den Zwischenraum 22 bildet, wenn er mit
der mit der äußeren Nadel 2 zusammengesetzt
ist.
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Ein
ringförmiger
Vorsprung 6 ist auf der Seite des Zwischenabschnitts 32 (der
oben in 1 und 2 gezeigt
wird) geformt. Der ringförmige
Vorsprung 6 stellt einen Austrittskanal dar, durch welchen
Gase aus dem Inneren der Bohrung 34 entweichen, und weist
einen Entlüftungsfilter 61 am
Ende auf. Der Entlüftungsfilter 61 ist
mit einem Kappenring 62 befestigt.
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Der
Entlüftungsfilter 61 läßt Gase,
aber keine Flüssigkeiten
durch. Spezifische Beispiele des Entlüftungsfilters 61 schließen verschiedene
poröse
Sinter, hydrophobe Vliese und andere poröse Körper ein. Bevorzugte poröse Sinter
sind solche, die aus Sintermaterialien hergestellt werden, die sowohl hochmolekulargewichtige
Materialien (pulverförmig) wie
z.B. Polyethylen als auch hydrophile (wasserlösliche und wasserquellbare)
Polymere enthalten. Wenn sie mit einer Flüssigkeit (Blut) in Kontakt
kommen, verhindern diese porösen
Sinter auch die Luftzufuhr, so daß keine Luft aus der Umgebungsatmosphäre eintritt.
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Der
ringförmige
Vorsprung 6 weist ein Grundende 63 (das vom Entlüftungsfilter 61 entfernt
ist) mit einem aufgeweiteten Innenraum auf, der mit der Bohrung 34 in
Verbindung steht. Dieses Design weist den Vorteil auf, daß Gasblasen
unabhängig
von der Position des äußeren Nadeltrichters 3 (selbst
dann, wenn er zur Horizontalen geneigt ist) innerhalb der Bohrung 34 aufsteigen
können,
um wirkungsvoll daraus auszutreten.
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Der
Austrittskanal ist in keiner Weise auf den ringförmigen Vorsprung 6 beschränkt, der
in 1–3 gezeigt
wird, und kann ein Seitenloch sein, das durch die Wand des äußeren Nadeltrichters 3 geformt
ist. In diesem alternativen Fall ist der Entlüftungsfilter 61 bevorzugt
so vorgesehen, daß er
das Seitenloch verschließt.
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Die
innere Nadel 4 besteht typischerweise aus einem Metallmaterial,
das aus rostfreiem Stahl, Aluminium, Aluminiumlegierungen, Titan,
Titanlegierungen und so weiter gewählt wird. Sie weist eine scharfe
Spitze 41 auf, die in ihrer Form in keiner Weise eingeschränkt ist.
Im vorliegenden Beispiel weist die Spitze 41 eine Schneidfläche 42 auf,
die mit der Längsachse
der inneren Nadel 4 einen bestimmten Winkel formt.
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Die
innere Nadel 4 weist solch eine Länge auf, daß mindestens die Spitze 41 über die Öffnung 23 in
der Spitze der äußeren Nadel 2 hinaus
vorspringt, wenn sie mit der äußeren Nadel 2 zusammengesetzt
ist, wie in 1 gezeigt.
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Bevorzugt
weist der distale Endabschnitt der inneren Nadel 4 eine
Rinne (Ausschnitt) 46 auf, die längs im Außenumfang geformt ist. Die
Rinne 46 bildet einen Durchgang für das Blut. Der Bereich der
inneren Nadel 4, wo die Rinne 46 längs geformt
ist, ist der Abschnitt, der mindestens mit der äußeren Nadel 2 in engem
Kontakt ist, wenn die zwei Nadeln zusammengesetzt sind. Kurz, im
zusammengesetzten Zustand ist die Rinne 46 mindestens partiell
in dem Bereich angeordnet, der den eingeengten Abschnitt 21 der äußeren Nadel 2 gegenüberliegt,
und sie umspannt den axial verlaufenden Bereich des eingeengten
Abschnitts 21. Das heißt,
die Rinne 46 ist geformt, um von der Basis der Schneidfläche 42 der
inneren Nadel 4 längs über eine
Entfernung zu verlaufen, die den axial verlaufenden Bereich des
eingeengten Abschnitts 21 umspannt.
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Mit
der Rinne 46, die auf diese Weise in der inneren Nadel 4 geformt
ist, wird im Inneren des eingeengten Abschnitts 21 der äußeren Nadel 2 ein Durchgang
für das
Blut geformt, wenn sie mit der inneren Nadel 4 zusammengesetzt
ist; dieser Durchgang erlaubt der Öffnung 23 in der Spitze
der äußeren Nadel 2, über die
Rinne 46 mit dem Zwischenraum 22 in Verbindung
zu stehen, wodurch ein kontinuierlicher Durchgang für das Blut
geformt wird.
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Die
selbsthaltende Nadel wird gewöhnlich
in den menschlichen Körper
gestochen, wobei die Schneide 42 der inneren Nadel 4 nach
oben gewandt ist. Dadurch bietet die Rinne 46, die von
der Basis der Schneidfläche 42 aus
längs verläuft, den
Vorteil, daß ein
Rückschlag
des Bluts leicht sichtbar ist, wenn es durch den eingeengten Abschnitt 21 (und
daher durch die Rinne 46) läuft.
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Beide
Kanten 47 der Rinne 46, entlang welcher die Rinne 46 an
die Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 angrenzt, sind bevorzugt rund (mit einer
Rundung geformt). Wenn die Kanten 47 scharfkantig sind,
können
sie die Innenfläche
der äußeren Nadel 2 potentiell
beschädigen,
wenn diese die innere Nadel 4 aufnimmt. Dieses Problem
tritt nicht auf, wenn die Kanten 47 rund sind.
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Das
Verfahren zur Formung der Rinne 46 ist in keiner Weise
eingeschränkt
und kann beispielsweise durch Schleifen, Laserbearbeitung und Ätzung erfolgen.
Im vorliegenden Beispiel wird die innere Nadel 4 bevorzugt
durch plastische Verformung durch plastische Bearbeitung geformt,
das heißt
durch Pressen. Dies deshalb, weil eine Rinne 46 mit runden Kanten 47 und
komplex geformte Rinnen, die weiter unten beschrieben werden, auf
einfache Weise und ohne Endbearbeitungsvorgänge wie z.B. Polieren und Entgraten
geformt werden können.
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Bei
der Formung der Rinne 46 durch Pressen wird typischerweise
ein nach innen gehender Vorsprung 48 auf der Innenseite
des Bereichs der inneren Nadel 4 gebildet, wo die Rinne 46 geformt
wird. Mit anderen Worten, die Wanddicke der inneren Nadel 4 nimmt
in dem Bereich, wo die Rinne 46 geformt ist, nicht erheblich
ab, sondern bleibt im gesamten Umfang im Wesentlichen konstant.
Dies trägt
dazu bei, zu gewährleisten,
daß im
Bereich der inneren Nadel 4, wo die Rinne 46 geformt
wird, keine Abnahme der Festigkeit auftritt.
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Die
Form und Größe der Rinne 46 sind
nicht auf bestimmte Werte beschränkt,
solange sie in der Lage ist, den Bereich des engen Kontakts zwischen der
inneren Nadel 4 und der äußeren Nadel 2 zu umspannen.
Im gezeigten Fall weist die Rinne 46 bevorzugt eine Höchsttiefe
von etwa 0,01–0,7
mm auf, noch bevorzugter etwa 0,05–0,45 mm; sie weist bevorzugt
eine Länge
von etwa 1–30
mm auf, noch bevorzugter etwa 1–15
mm. Die Breite der Rinne 46 beträgt bevorzugt etwa 0,1–1,5 mm,
noch bevorzugter etwa 0,2–0,7
mm.
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Die
Querschnittsform, Höchsttiefe,
Breite und andere geometrische Merkmale der Rinne 46 können in
der Längsrichtung
der inneren Nadel 4 konstant bleiben oder variieren. Zum
Beispiel kann die Rinne 46 (insbesondere im Grundendabschnitt) einen Abschnitt
aufweisen, der zum Grundende hin progressiv in der Höchsttiefe
und/oder Breite abnimmt (oder zunimmt).
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Die
Rinne 46 muß nicht
gerade sein, wie in 4 gezeigt. Alternativ dazu kann
sie auf geeignete Weise gekrümmt
sein, die Form einer Schlangenlinie oder Spirale aufweisen.
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Eine
Vielzahl von Rinnen 46 können in jeder Lagebeziehung
geformt sein; zum Beispiel können sie
parallel zueinander angeordnet sein, in einem Winkel zu einem Bezugspunkt,
oder eine Rinne kann eine andere kreuzen. Eine einzige Rinne 46 kann
auf einem Teil ihres Wegs in eine Vielzahl von Rinnen abzweigen.
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Die
Rinne oder Rinnen 46 bilden Durchgänge für das Blut, wenn die innere
und äußere Nadel zusammengesetzt
sind. Sie können
durch jede andere Struktur ersetzt werden, die als Blutdurchgänge fungieren;
Beispiele für
solchen Ersatz sind gefaste Ausschnitte und Grundflächen, die
im gleichen Bereich vorgesehen sind, in denen die Rinne(n) 46 geformt
sind.
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Wie
in 1 gezeigt, weist die innere Nadel 4 den
inneren Nadeltrichter 5 auf, der auf flüssigkeitsdichte Weise am Grundende
befestigt ist. Der Innenraum 51 des inneren Nadeltrichters 5 steht
mit der Bohrung der inneren Nadel 4 in Verbindung. Der
innere Nadeltrichter 5 besteht bevorzugt aus einem transparenten
(und farblosen) Harz, einem farbigen transparenten Harz oder einem
halbtransparenten Harz, um die Sichtbarkeit des Innenraums 51 zu
gewährleisten.
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Um
zu gewährleisten,
daß der
innere Nadeltrichter 5 in den Paßabschnitt des äußeren Nadeltrichters 3 eingepaßt werden
kann, ist die Spitze des inneren Nadeltrichters 5 zum entferntesten
Ende hin verjüngt
(weist einen abnehmenden Außendurchmesser
auf).
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Ein
Entlüftungsfilter 52,
der vom gleichen Typ ist wie der Entlüftungsfilter 61, ist
am Grundende des inneren Nadeltrichters 5 eingepaßt. Dieser
Entlüftungsfilter 52 ist
mit einem Kappenring 53 befestigt.
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Der äußere Nadeltrichter 3 und
der innere Nadeltrichter 5 können beide aus jedem geeigneten Material
bestehen, einschließlich
zum Beispiel Polyolefine wie Polyethylen-, Polypropylen- und Ethylenvinylacetat-Copolymere,
Poly(vinyl)chlorid), Polyurethane, Polystyrole, Polycarbonate, Polybutadiene, Polyamide,
Polyester wie z.B. Poly(methylmethacrylat), Poly(ethylenterephthalat)
und Poly(butylenterephthalat), sowie Acrylharze, ABS-Harze, Ionomere,
Polyacetale, Poly(phenylensulfid) und Polyetheretherketone.
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Ein
umkehrbares Ventilelement 7, das in der Lage ist, die Bohrung 34 des äußeren Nadeltrichters 3 zu
verschließen,
ist im Inneren seines Zwischenabschnitts 32 am Grundende
vorgesehen. Die Form, der Aufbau und andere Konstruktionsmerkmale
des Ventilelements 7 werden im folgenden beschrieben.
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Wie
in 1, 2, 6 und 7 gezeigt,
ist das Ventilelement 7 aus einem elastischen Material
geformt und weist einen scheibenförmigen Flansch 71 an
seinem Außenumfang
auf. Das Ventilelement 7 wird installiert und befestigt,
indem der Gesamtumfang des Flansches durch ein geeignetes Verfahren
wie Schweißung
oder Klebung mit der Innenfläche
des äußeren Nadeltrichters 3 verbunden wird.
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Das
Ventilelement 7 weist einen verformbaren Abschnitt 73 auf,
der einer elastischen Verformung unterzogen wird und der vom Flansch 71 nach innen
gehend (und zum distalen Ende hin) geformt ist.
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Im
zusammengesetzten Zustand springt der verformbare Abschnitt 73 so
vom Flansch 71 zum distalen Ende des Ventilelements 7 hin
vor, daß er sich
zu seinem distalen Ende hin verjüngt.
Ein Loch 72, durch welches die innere Nadel 4 durchgeführt werden
kann, ist im Zentrum des verformbaren Abschnitts 73 geformt
(siehe 6). Die Gesamtform des Ventilelements 7 kann
einem Trichter ähneln,
wie in 6 gezeigt. Wie aus 1 und 6 hervorgeht,
weist der verformbare Abschnitt 73 eine Elastizität auf, die
ausreicht, damit die Innenfläche
des Lochs 72 mit der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 in engem Kontakt ist, wodurch die Flüssigkeitsdichtigkeit
erhalten bleibt, wenn die innere Nadel 4 durch das Loch 72 durchgeführt ist.
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Der
verformbare Abschnitt 73 ist ein umkehrbarer Abschnitt,
der umgestülpt
werden kann. Angenommen, die innere Nadel 4 sei zuerst
durch das Loch 72 durchgeführt worden (wie in 6 gezeigt). Wenn
die innere Nadel 4 zum Grundende hin gezogen wird, um aus
dem Loch 72 entfernt zu werden, zieht die Reibung, die
zwischen der Innenfläche 740 des
Lochs 72 und der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 entsteht, den verformbaren Abschnitt 73 in
die gleiche Richtung, wodurch die Spitze 77 des verformbaren
Abschnitts 73 in das Loch 72 eintritt und sich
progressiv zum Grundende hin bewegt, bis der verformbare Abschnitt 73 völlig umgekehrt
ist (wie in 7 gezeigt).
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Daher
wird das Ventilelement 7 automatisch umgekehrt, wenn die
innere Nadel 4 aus dem Loch 72 herausgezogen wird.
Dadurch kann es ohne besondere Techniken auf einfache Weise umgekehrt werden.
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Wie
aus 2 und 7 hervorgeht, springt der umgekehrte
verformbare Abschnitt 73 zum Grundende hin vor. Die Flächen des
verformbaren Abschnitts 73, die vor der Umkehr die Außenumfang
bildeten, sind nun der Innenseite (dem Zentrum) zugewandt und verschließen das
Zentrumsloch, da sie unter der Elastizität des verformbaren Abschnitts 73 in engem
Kontakt miteinander sind. Dadurch wird die gewünschte Flüssigkeitsdichtigkeit vom verformbaren
Abschnitt 73 sowohl vor als auch nach seiner Umkehr gewährleistet.
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Wenn
die innere Nadel 4 im zusammengesetzten Zustand durch das
Loch 72 geführt
ist, verschließt
das Ventilelement 7 die Bohrung 34 daher auf flüssigkeitsdichte
Weise und verhindert das Austreten des Bluts. Selbst, nachdem die
innere Nadel 4 aus dem Loch 72 herausgezogen worden
ist, verschließt
der umgekehrte verformbare Abschnitt 73 die Bohrung 34 wirkungsvoll
auf flüssigkeitsdichte Weise
und verhindert das Austreten des Bluts. Wenn es notwendig wird,
den flüssigkeitsdichten
Verschluß der
Bohrung 34 aufzubrechen, wie zum Beispiel im Falle der
Injektion einer Transfusion, kann das Loch 72 einfach geöffnet werden.
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Das
Ventilelement 7, insbesondere sein verformbarer Abschnitt 73,
kann aus jedem Material bestehen, das aus verschiedenen elastischen
(oder weichen) Materialien gewählt
wird, einschließlich zum
Beispiel Naturkautschuk, Synthesekautschuk wie z.B. Isoprenkautschuk,
Silikonkautschuk, Urethankautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, fluorierter
Kautschuk und Acrylkautschuk, eines porösen Körpers aus Polytetrafluoroethylen,
thermoplastischer Elastomere auf Polyamid-, Polyester- und sonstiger
Basis, und poröser
Körper
aus Polyurethan.
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Das
Ventilelement 7 besteht bevorzugt aus Materialien, die
eine vergleichsweise hohe Weichheit aufweisen. Die Weichheit von
elastischen Materialien kann typischerweise durch die Gummihärte ausgedrückt werden,
die unter JIS TYPE A spezifiziert ist. Der vorliegenden Erfindung
entsprechend besteht mindestens der verformbare Abschnitt 73 des
Ventilelements 7 bevorzugt aus Materialien, die eine Gummihärte kleiner
als 95 aufweisen, noch bevorzugter kleiner als 65.
Innerhalb dieses Bereichs werden zwei wichtige Anforderungen erfüllt, d.h.,
die wirkungsvolle Flüssigkeitsdichtigkeit
wird sowohl vor als auch nach der Umkehr des Ventilelements 7 gewährleistet,
und die Leichtigkeit (und Formschlüssigkeit), mit welcher es umgekehrt
werden kann.
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Bevorzugt
besteht ein Teil oder die Gesamtheit des Ventilelements 7,
insbesondere sein verformbarer Abschnitt 73, aus einem
flüssigkeitsdichten,
aber gasdurchlässigen
Material. Dies bietet den Vorteil, daß selbst dann, wenn kein Austrittskanal vom
bereits oben beschriebenen Typ vorgesehen ist, Gase (d.h. deren
Blasen) innerhalb der Bohrung 34 wirkungsvoll über das
Ventilelement 7 austreten können. Verschiedene poröse Materialien
weisen diese Eigenschaft auf, einschließlich poröser Körper aus Polyurethan und Polytetrafluorethylen.
Solche poröse
Materialien können
wasserabweisend gemacht werden, bevor sie zur Herstellung des Ventilelements 7 verwendet
werden.
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In
der vorliegenden Erfindung wird der verformbare Abschnitt 73 des
Ventilelements 7 umgekehrt, um zu gewährleisten, daß die Flüssigkeitsdichtigkeit
der Bohrung 34 nach der Entfernung der inneren Nadel 4 erhalten
bleibt. Im Vergleich zum Stand der Technik ist es kaum oder nicht
erforderlich, die zeitbedingte Schädigung des Ventilelements 7 zu
berücksichtigen,
und dies erhöht
den Spielraum bei der Wahl eines geeigneten Bestandmaterials des
Ventilelements 7. Daraus folgt, daß eine große Auswahl an Materialien einschließlich leicht
formbarer Materialien, massenproduzierter Materialien und preisgünstiger
Materialien verwendet werden kann, um die Herstellung des Ventilelements 7 zu
niedrigeren Kosten zu ermöglichen.
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Die
Form des Lochs 72 beschränkt sich nicht auf den dargestellten
kreisrunden Typ und kann jede andere Form annehmen, einschließlich einer
Ellipse, und Vielecke wie ein Achteck, Sechseck, Fünfeck, Viereck
und Dreieck. Alternativ dazu kann das Loch 72 durch einen
einzelnen Schlitz oder einen Kreuzschlitz ersetzt werden.
-
Wie 1 zeigt,
ist als Mittel zur Unterstützung
der Umkehr des Ventilelements 7 ein ringförmiger Vorsprung 8 auf
der inneren Nadel 4 vorgesehen, an einer Stelle, die näher am distalen
Ende liegt als die Spitze 77 des Ventilelements 7 im zusammengesetzten
Zustand. Der Vorsprung 8 ist durch ein geeignetes Verfahren
wie Klebung mit einem Klebstoff oder Sicherung wie z.B. durch Klammerung
am Außenumfang
der inneren Nadel 4 befestigt.
-
Wenn
die innere Nadel 4 zum Grundende hin gezogen wird, kommt
der Vorsprung 8 mit der Spitze 77 des verformbaren
Abschnitts 73 in Kontakt und drückt ihn zum Grundende hin,
was die leichtere Umkehr des verformbaren Abschnitts 73 erlaubt.
-
Der
gezeigte Vorsprung 8 ist nicht das einzige Beispiel des
die Umkehr unterstützenden
Mittels. Wenn gewünscht,
kann die Außenumfangsfläche der inneren
Nadel 4 aufgerauht werden, um ihren Reibungskoeffizienten
zu erhöhen.
-
Man
beachte, daß das
die Umkehr unterstützende
Mittel optional ist und entfallen kann, wenn es nicht erforderlich
ist.
-
Wie 3 zeigt,
kann das Transfusionsinjektionswerkzeug 9 flüssigkeitsdicht
in den Paßabschnitt 33 des äußeren Nadeltrichters 3 eingepaßt werden.
Das Transfusionsinjektionswerkzeug 9, das im vorliegenden
Beispiel verwendet wird, ist ein Verbindungsstück, das am distalen Ende einer
Transfusionsleitung (Transfusionszuleitung) angebracht ist.
-
Das
Transfusionsinjektionswerkzeug 9 weist eine eingeengte
Spitze 91 mit einem Außendurchmesser
auf, der ausreicht, um durch den verformbaren Abschnitt 73 zu
passen, wobei das Loch 72 im Ventilelement 7 weit
aufgedrückt
wird. Die Spitze 91 weist in ihrem Inneren eine Öffnung 92 auf.
-
Das
Grundende 93 des Transfusionsinjektionswerkzeugs 9 ist
mit einem Schlauch 94 verbunden, der zur Transfusionsleitung
gehört.
-
Wenn
das Transfusionsinjektionswerkzeug 9 in den äußeren Nadeltrichter 3 vorgeschoben
wird, bis es in den Paßabschnitt 33 eingreift
und mit diesem verbunden ist, drückt
seine Spitze den umgekehrten verformbaren Abschnitt 73 zum
distalen Ende hin, wodurch letzterer eine zweite Umkehr durchführt, um
in den Ausgangszustand zurückzukehren.
Gleichzeitig wird die Spitze 91 des Blutinjektionswerkzeugs 9 hinein
gedrückt,
um das Loch 72 genug aufzuweiten, um ihren Durchgang zuzulassen. Dadurch
wird der Verschluß der
Bohrung durch das Ventilelement 7 aufgebrochen, und das
Innere des Injektionswerkzeugs 9 steht mit der Bohrung 34 in Verbindung,
wodurch das Blut oder andere Flüssigkeiten
aus dem Blutinjektionswerkzeug 9 durch die Bohrung 34 der
nachfolgenden Bohrung in der äußeren Nadel 2 zugeführt werden
kann.
-
Die
Form und der Aufbau des Blutinjektionswerkzeugs 9 sind
in keiner Weise auf den dargestellten Fall beschränkt. Es
ist insbesondere anzumerken, daß die
Spitze 91 sich keineswegs auf einen röhrenförmigen Typ beschränkt und
sie durch jede Struktur ersetzt werden kann, die in der Lage ist,
einen Flüssigkeitsdurchgang
durch das Ventilelement 7 zu formen. Das Blutinjektionswerkzeug 9,
das mit dem äußeren Nadeltrichter 3 zu
verbinden ist, kann eine Spritze sein, die in der Lage ist, Transfusions- oder
Arzneimittellösungen
zu injizieren.
-
Auf
den folgenden Seiten wird die Form, die das Ventilelement 7 annimmt,
bevor es umgekehrt wird, und die Form, die es nach seiner Umkehr
annimmt, ausführlicher
beschrieben.
-
8–11 sind
Schnittansichten eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements. 8 ist
ein Längsschnitt
des verformbaren Abschnitts des Ventilelements 7 vor seiner
Umkehr. 9 ist ein Längsschnitt des verformbaren
Abschnitts nach der Umkehr des Ventilelements 7. 10 ist
ein Schnitt A-A von 8, und 11 ist ein
Schnitt B-B von 9. Die folgende Beschreibung
sollte mit Bezug auf diese Zeichnungen gelesen werden.
-
Es
wird daran erinnert, daß das
in 8–11 gezeigte
Ventilelement 7 die gleiche Arbeitsweise hat und die gleichen
Vorteile erreicht, wie in Verbindung mit dem in 1–7 gezeigten Beispiel
beschrieben.
-
<1A> Form
des Ventilelements vor seiner Umkehr (siehe 8 und 10)
-
Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Innenfläche 74 des
verformbaren Abschnitts 73 einen Querschnitt mit einer
Innenumfangsform auf, die der Querschnittsform des Außenumfangs
der inneren Nadel 4, die kreisrund ist, entspricht oder
dieser ähnelt,
wie in 10 gezeigt. Aufgrund dieser Form
steht das Ventilelement 7 mit der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 in einem Kontakt, der eng genug ist, damit
die gewünschte
Flüssigkeitsdichtigkeit
gewährleistet
wird.
-
Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73 einen Querschnitt mit einer
unrunden Umfangsform auf. Wie in 10 gezeigt,
weist der Querschnitt des verformbaren Abschnitts 73 eine
quadratische Außenumfangsform
auf.
-
Der
verformbare Abschnitt 73 des Ventilelements 7 weist
einen dickwandigen Bereich 75 und einen dünnwandigen
Bereich 76 auf, die in einer Umfangsrichtung alternieren.
Insbesondere ist der dickwandige Bereich 75 neben den vier
Ecken des Quadrats geformt, wobei der dünnwandige Bereich 76 neben
der Mitte jeder Seite des Quadrats liegt.
-
Der
Einfachheit halber wird die Außenumfangsfläche des
verformbaren Abschnitts 73 in der Beschreibung der Form
des Ventilelements 7 nach seiner Umkehr in der Umfangsrichtung
in acht gleiche Bereiche unterteilt, die Flächen 1a–8a genannt werden.
-
<2A> Form
des Ventilelements nach seiner Umkehr (siehe 9 und 11)
-
Wenn
das Ventilelement 7 umgekehrt ist, ist es umgestülpt und
die Innenfläche 74 vor
der Umkehr liegt außen,
während
die Außenfläche 75 (Flächen 1a–8a)
innen liegt. Kurz, die Außenfläche 74' des umgekehrten
verformbaren Abschnitts 73 war vor der Umkehr die Innenfläche 74,
abgesehen davon, daß sie
gedehnt wurde. Wie in 11 gezeigt, weist die Fläche 74' einen kreisrunden
Querschnitt auf.
-
Die
Flächen 1a–8a,
die vor der Umkehr die Außenumfangsfläche des
verformbaren Abschnitts 73 bildeten, sind nach innen umgeschlagen,
um miteinander in Kontakt zu sein. Das heißt, nach der Umkehr kommt Fläche 1a mit
Fläche 2a in
Kontakt, Fläche 3a mit
Fläche 4a,
Fläche 5a mit
Fläche 6a,
und Fläche 7a mit
Fläche 8a,
wodurch das Innere des verformbaren Abschnitts 73 flüssigkeitsdicht
verschlossen wird. Mit anderen Worten, die vier dickwandigen Bereiche 75,
die die vier Ecken einschließen,
sind an ihren Außenflächen, die
sich in rechten Winkeln kreuzen, gegeneinander gepreßt, wodurch sie
im Inneren des verformbaren Abschnitts 73 einen flüssigkeitsdichten
Verschluß herstellen.
-
In 11 sind
die oben genannten Paßflächen voneinander
beabstandet dargestellt, um einen allgemein kreuzförmigen Spalt
zu formen, doch dies ist zur Verdeutlichung der relativen Positionen
der einzelnen Flächen 1a–8a,
und tatsächlich
sind die Paßflächen in
engem Kontakt miteinander, um keinen solchen Spalt zu lassen.
-
Wie
oben beschrieben, gewährleistet
das Ventilelement 7 die Flüssigkeitsdichtigkeit nicht
nur vor seiner Umkehr; selbst nach seiner Umkehr kommen die Flächen 1a–8a,
die vor der Umkehr die Außenfläche bildeten,
miteinander in engen Kontakt, um die Innenseite des verformbaren
Abschnitts 73 zu verschließen, wodurch die Flüssigkeitsdichtigkeit
gewährleistet
wird. Daher verschließt
das Ventilelement 7 im zusammengesetzten Zustand (wenn
die innere Nadel 4 durch das Loch 72 geführt ist)
die Bohrung 34 auf flüssigkeitsdichte
Weise, um das Austreten des Bluts zu verhindern; selbst dann, wenn
die innere Nadel 4 aus dem Loch 72 herausgezogen
worden ist, kommen die Flächen
des umgekehrten verformbaren Abschnitts 73 in engen Kontakt
miteinander, um einen flüssigkeitsdichten
Verschluß herzustellen,
wodurch das Austreten des Bluts verhindert wird. Wenn es notwendig
wird, den flüssigkeitsdichten
Verschluß der
Bohrung 34 aufzubrechen, wie z.B. bei der Injektion einer
Transfusion, kann das Loch 72 einfach geöffnet werden.
-
Bei
der vorliegenden Ausführungsform
weist der Querschnitt des umkehrbaren verformbaren Abschnitts 73 einen
unrunden (das heißt,
quadratischen) Außenumfang
auf, und wenn das Ventilelement 7 umgekehrt wird, werden
die jeweiligen Abschnitte des verformbaren Abschnitts 73 (insbesondere
der dickwandige Bereich 75 und der dünnwandige Bereich 76)
in bestimmte Richtungen umgestülpt,
um zu gewährleisten,
daß sie
auf geordnete Weise umgekehrt werden. Infolgedessen kann das Ventilelement 7 auf
einfache und sichere Weise umgekehrt werden.
-
Was
den dickwandigen Bereich 75 und den dünnwandigen Bereich 76 anbetrifft,
weist der letztere ein kleineres elastisches Modul auf. Wenn die
innere Nadel 4 zum Grundende hin bewegt wird, um aus dem
Loch 72 herausgezogen zu werden, verhält sich der verformbare Abschnitt 73 deshalb
wie folgt, wenn der verformbare Abschnitt 73 durch die
Reibung, die zwischen der Innenfläche 74 des Ventilelements 7 und
der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 entsteht, zum Grundende hin gezogen wird; die
leichter verformbaren dünnwandigen
Bereiche 76 treten zuerst in das Loch 72 ein,
um umgestülpt
zu werden, und danach werden die dickwandigen Bereiche 75 umgestülpt. Das
Ventilelement 7 weist daher eine Dickenverteilung in der
Umfangsrichtung auf, und die dünnwandigen
Bereiche 76 mit dem kleineren elastischen Modul stellen
den Startpunkt der Umkehr des verformbaren Abschnitts 73 dar;
wenn die dünnwandigen
Bereiche 76 umgekehrt werden, werden auch die übrigen Bereiche
des verformbaren Abschnitts 73 umgekehrt, als ob sie von
den dünnwandigen
Bereichen 76 „gezogen" würden. Auf
diese Weise kann der verformbare Abschnitt 73 leicht und sicher
umgekehrt werden.
-
Es
ist besonders hervorzuheben, daß selbst dann,
wenn der Bereich neben der Innenfläche 74 des verformbaren
Abschnitts 73 mit der Zeit beschädigt wird, wodurch die Haftung
(Reibung) zwischen dieser Innenfläche 74 und der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 abnimmt, das Ventilelement 7 den
Vorteil beibehält,
daß es
leicht und sicher umgekehrt werden kann. Dieser Vorteil wird nachstehend als „Einfachheit
und Formschlüssigkeit
bei der Umkehr des Ventilelements 7" beschrieben.
-
12 und 13 sind
Schnittansichten noch eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements. 12 ist
ein Querschnitt des verformbaren Abschnitts des Ventilelements 7 vor seiner
Umkehr. 13 ist ein Querschnitt des verformbaren
Abschnitts des Ventilelements 7 nach seiner Umkehr. Die
Formen, die das Ventilelement 7 vor und nach seiner Umkehr
annimmt, werden im folgenden Bezug nehmend auf diese Zeichnungen
beschrieben.
-
<1B> Form
des Ventilelements vor seiner Umkehr (siehe 12)
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Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Innenfläche 741 des
verformbaren Abschnitts 73 einen Querschnitt mit einer
Innenumfangsform auf, die der Querschnittsform des Außenumfangs
der inneren Nadel 4, die kreisrund ist, entspricht oder
dieser ähnelt,
wie in 12 gezeigt. Aufgrund dieser Form
steht das Ventilelement 7 mit der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 in einem Kontakt, der eng genug ist, um
die gewünschte
Flüssigkeitsdichtigkeit
zu gewährleisten.
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Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73 einen Querschnitt mit einer
unrunden Umfangsform auf. Wie in 12 gezeigt,
weist der Querschnitt des verformbaren Abschnitts 73 eine
sogenannte „Bonbon"-Form auf, bestehend
aus einem Paar entgegengesetzter Kreisbögen (bogenförmige gekrümmte Flächen) 1b und 2b,
Kreisbögen
(bogenförmige
gekrümmte
Flächen) 3b, 4b, 5b und 6b,
die an gegenüberliegenden
Enden der Bögen 1b und 2b verbunden
sind und die etwa halb so lang sind, eine gerade Linie (flache Fläche) 7b,
die die gegenüberliegenden Enden
der Bögen 3b und 4b verbindet,
und eine gerade Linie (flache Fläche) 8b,
die die gegenüberliegenden
Enden der Bögen 5b und 6b verbindet.
-
Der
verformbare Abschnitt 73 des Ventilelements 7 weist
einen dickwandigen Bereich 751 und einen dünnwandigen
Bereich 761 auf, die in einer Umfangsrichtung alternieren.
Kurz, der dickwandige Bereich 751 ist zwischen der Innenfläche 741 und
jeder der geraden Linien (flachen Flächen) 7b und 8b geformt,
während
der dünnwandige
Bereich 761 zwischen der Innenfläche 741 und jedem
der Bögen
(gekrümmten
Flächen) 1b und 2b geformt
ist.
-
<2B> Form
des Ventilelements nach seiner Umkehr (siehe 13)
-
Wenn
das Ventilelement 7 umgekehrt ist, ist es umgestülpt und
die Innenfläche 741 vor
der Umkehr liegt außen,
während
die Außenfläche (Flächen 1b–8b)
innen liegt. Kurz, die Außenfläche 741' des umgekehrten
verformbaren Abschnitts 73 war vor der Umkehr die Innenfläche 741,
abgesehen davon, daß sie
gedehnt wurde. Wie in 13 gezeigt, weist die Fläche 741' einen kreisrunden
Querschnitt auf.
-
Die
Flächen 1b–8b,
die vor der Umkehr die Außenumfangsfläche des
verformbaren Abschnitts 73 bildeten, sind nach innen umgeschlagen,
um miteinander in Kontakt zu sein. Das heißt, nach der Umkehr kommt Fläche 1b mit
den Flächen 3b und 5b in Kontakt,
die Fläche 2b mit
den Flächen 4b und 6b, und
die Fläche 7b mit
Fläche 8b,
wodurch die Innenseite des verformbaren Abschnitts 73 flüssigkeitsdicht
verschlossen wird. Mit anderen Worten, die zwei dickwandigen Bereiche 751 sind
an ihren Flächen 7b und 8b gegeneinandergepreßt, wodurch
sie im Inneren des verformbaren Abschnitts 73 einen flüssigkeitsdichten
Verschluß herstellen.
-
In 13 sind
die oben genannten Paßflächen voneinander
beabstandet dargestellt, um einen allgemein H-förmigen Spalt zu formen, doch
dies ist zur Verdeutlichung der relativen Positionen der einzelnen
Flächen 1b–8b,
und tatsächlich
sind die Paßflächen in
engem Kontakt miteinander, ohne solch einen Spalt zu lassen.
-
Das
in 12 und 13 gezeigte
Ventilelement 7 weist die gleichen Vorteile auf, wie in
Verbindung mit der in 1–7 gezeigten
Ausführungsform
beschrieben, und insbesondere ermöglicht es die gleiche Leichtigkeit
und Formschlüssigkeit
bei der Umkehr, wie in Verbindung mit der in 8–11 gezeigten
Ausführungsform
beschrieben.
-
14 und 15 sind
Schnittansichten noch eines anderen Beispiels des erfindungsgemäßen Ventilelements. 14 ist
ein Querschnitt des verformbaren Abschnitts des Ventilelements 7 vor seiner
Umkehr. 15 ist ein Querschnitt des verformbaren
Abschnitts nach der Umkehr des Ventilelements 7. Die Formen,
die das Ventilelement 7 vor und nach seiner Umkehr annimmt,
werden im folgenden Bezug nehmend auf diese Zeichnungen beschrieben.
-
<1C> Form
des Ventilelements vor seiner Umkehr (siehe 14)
-
Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Innenfläche 742 des
verformbaren Abschnitts 73 einen Querschnitt mit einer
quadratischen Innenumfangsform auf, wie in 14 gezeigt.
Das Ventilelement 7, das in 14 gezeigt
wird, ist zur Verwendung mit einer inneren Nadel 4 mit
einer rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnittsform oder
mit anders geformten Stangen geeignet. Wenn es mit solchen inneren
Nadeln 4 und Stangen verwendet wird, ist das Ventilelement
so eng mit ihrer Außenfläche in Kontakt,
daß es
eine hervorragende Flüssigkeitsdichtigkeit
gewährleistet.
-
Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73 einen Querschnitt mit einer
unrunden Außenumfangsform
auf. Wie in 14 gezeigt, weist der Querschnitt
des verformbaren Abschnitts 73 eine rechteckige Außenumfangsform „Bonbon"-Form auf. Die Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73 besteht aus Flächen 1c–8c.
-
Der
verformbare Abschnitt 73 des Ventilelements 7 weist
einen dickwandigen Bereich 752 und einen dünnwandigen
Bereich 762 auf, die in einer Umfangsrichtung alternieren.
Kurz, der dickwandige Bereich 752 ist zwischen der Innenfläche 742 und
jeder der Flächen 7c und 8c geformt,
während
der dünnwandige
Bereich 762 zwischen der Innenfläche 742 und jeder
der Flächen 1c und 2c geformt
ist.
-
<2C> Form
des Ventilelements nach seiner Umkehr (siehe 15)
-
Wenn
das Ventilelement 7 umgekehrt ist, ist es umgestülpt und
die Innenfläche 742 vor
der Umkehr liegt außen,
während
die Außenfläche (Flächen 1c–8c)
innen liegt. Kurz, die Außenfläche 742' des umgekehrten
verformbaren Abschnitts 73 war vor der Umkehr die Innenfläche 742,
abgesehen davon, daß sie
gedehnt wurde. Wie in 15 gezeigt, weist die Fläche 742' einen allgemein
quadratischen (oder rechteckigen) Querschnitt auf.
-
Die
Flächen 1c–8c,
die vor der Umkehr die Außenumfangsfläche des
verformbaren Abschnitts 73 bildeten, sind nach innen umgeschlagen,
um miteinander in Kontakt zu sein. Das heißt, nach der Umkehr kommt Fläche 1c mit
den Flächen 3c und 5c in Kontakt,
die Fläche 2c mit
den Flächen 4c und 6c, und
die Fläche 7c mit
Fläche 8c,
wodurch die Innenseite des verformbaren Abschnitts 73 flüssigkeitsdicht
verschlossen wird. Mit anderen Worten, die zwei dickwandigen Bereiche 752 sind
an ihren Flächen 7c und 8c gegeneinandergepreßt, wodurch
sie im Inneren des verformbaren Abschnitts 73 einen flüssigkeitsdichten
Verschluß herstellen.
-
In 15 sind
die oben genannten Paßflächen voneinander
beabstandet dargestellt, um einen allgemein H-förmigen Spalt zu formen, doch
dies ist zur Verdeutlichung der relativen Positionen der einzelnen
Flächen 1c–8c,
und tatsächlich
sind die Paßflächen miteinander
in engem Kontakt, ohne solch einen Spalt zuzulassen.
-
Das
in 14 und 15 gezeigte
Ventilelement 7 weist die gleichen Vorteile auf, wie in
Verbindung mit der in 1–7 gezeigten
Ausführungsform
beschrieben, und insbesondere ermöglicht es die gleiche Leichtigkeit
und Formschlüssigkeit
bei der Umkehr, wie in Verbindung mit der in 8–11 gezeigten
Ausführungsform
beschrieben.
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16–19 sind
perspektivische oder Schnittansichten eines anderen Beispiels des
erfindungsgemäßen Ventilelements. 16 ist
eine perspektivische Ansicht des verformbaren Abschnitts des Ventilelements 7 vor
seiner Umkehr. 17 ist eine perspektivische
Ansicht des verformbaren Abschnitts nach der Umkehr des Ventilelements 7. 18 und 19 sind
jeweils Längsschnitte
des in 16 und 17 gezeigten
Ventilelements. Die Formen, die das Ventilelement 7 vor
und nach seiner Umkehr annimmt, werden im folgenden Bezug nehmend
auf diese Zeichnungen beschrieben.
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<1D> Form
des Ventilelements vor seiner Umkehr (siehe 16 und 18)
-
Wie
typischerweise in 16 gezeigt, weist die Gesamtform
des verformbaren Abschnitts 73, die er annimmt, bevor das
Ventilelement 7 umgekehrt wird, einen Querschnitt auf,
der allgemein aus einem Trapez mit einem Dreieck auf der Oberseite
besteht. Das heißt,
die Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73 besteht aus vier Seiten 1d–4d am
Außenumfang
und zwei Scheiteln 5d und 6d auf der Oberseite.
-
Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Innenfläche 743 des
verformbaren Abschnitts einen Querschnitt mit einem Innenumfang
auf, der rechteckig ist, wie in 16 durch
die Strichlinie angezeigt.
-
Vor
der Umkehr des Ventilelements 7 weist die Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73, die aus den Flächen 1d–4d besteht,
einen Querschnitt mit einer unrunden Außenumfangsform auf. Wie in 16 gezeigt,
weist der Querschnitt des verformbaren Abschnitts 73 eine
rechteckige Außenumfangsform
auf.
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Der
verformbare Abschnitt 73 des Ventilelements 7 weist
einen dickwandigen Bereich 753 und einen dünnwandigen
Bereich 763 auf, die in einer Umfangsrichtung alternieren.
Kurz, der dünnwandige Bereich 763 ist
neben den Außenumfangsflächen 1d und 3d geformt,
während
der dickwandige Bereich 753 neben den Außenumfangsflächen 2d und 4d geformt
ist.
-
<2D> Form
des Ventilelements nach seiner Umkehr (siehe 17 und 19)
-
Der
Umkehrwinkel des Ventilelements 7 (die Winkeländerung
relativ zum verformbaren Abschnitt 73) beträgt typischerweise
etwa 90 Grad. Wenn das Ventilelement 7 umgekehrt ist, ist
es umgestülpt
und die Innenfläche 743 vor
der Umkehr liegt außen, während die
Außenumfangsfläche (Flächen 1d–4d) und
die Scheitel 5d und 6d innen liegen. Kurz, die Außenfläche 743' des umgekehrten
verformbaren Abschnitts 73 war vor der Umkehr die Innenfläche 743,
abgesehen davon, daß sie
gedehnt wurde. Die Außenfläche 743' weist einen
rechteckigen Querschnitt auf.
-
Die
Scheitel 5d und 6d, die vor der Umkehr Bestandteil
der Außenfläche des
verformbaren Abschnitts 73 waren, sind nach innen umgeschlagen, um
miteinander in Kontakt zu sein. Das heißt, nach der Umkehr kommt der
Scheitel 5d mit dem Scheitel 6d in Kontakt, wodurch
das Inneren des verformbaren Abschnitts 73 flüssigkeitsdicht
verschlossen wird.
-
Das
in 16–19 gezeigte
Ventilelement 7 weist die gleichen Vorteile auf, wie in
Verbindung mit der in 1–7 gezeigten
Ausführungsform
beschrieben, und insbesondere erlaubt es die gleiche Leichtigkeit
und Formschlüssigkeit
bei der Umkehr, wie in Verbindung mit der in 8–11 gezeigten
Ausführungsform
beschrieben.
-
Die
Ventilelemente der Ausführungsformen, die
auf den vorhergehenden Seiten beschrieben wurden, sind aus einer
elastischen Materialart bestehend gezeigt, doch dies ist nicht der
einzige Fall der Erfindung, und das Ventilelement 7 kann
aus zwei oder mehr Materialien in Kombination bestehen, die verschiedene
Zusammensetzungen oder Eigenschaften aufweisen.
-
Zum
Beispiel kann das Ventilelement ein Laminat aus zwei oder mehr Schichten
sein. Das heißt, zwei
Schichten, die aus verschiedenen Materialien bestehen, sind übereinander
geschichtet, um gegenüberliegende
Seiten des Ventilelements 7 mit gewünschten Einstellungen hinsichtlich
verschiedener Bedingungen einschließlich Reibung, Elastizität (Dehnungs-
und Schrumpfungseigenschaften) und Haftung (Flüssigkeitsdichtigkeit) zu erhalten.
-
Genauer
ausgedrückt,
das Ventilelement 7 kann aus zwei oder mehr Materialien
mit unterschiedlichen Elastizitäts-
oder Weichheitsgraden (Gummihärte)
bestehen, die zusammengefügt
oder integriert sind. Wenn das Ventilelement 7 so aufgebaut
ist, daß die
flexibleren Bereiche nach seiner Umkehr in engen Kontakt miteinander
gebracht werden, kann ein noch höherer
Flüssigkeitsdichtigkeitsgrad
durch das umgekehrte Ventilelement erreicht werden. Wenn gewünscht, kann
das Ventilelement 7 aus zwei oder mehr Materialien mit
verschiedenen Luftdurchlässigkeits-
oder Oberflächenreibungswiderstandsgraden bestehen,
die zusammengefügt
oder integriert sind.
-
20 und 21 zeigen
ein Beispiel des erfindungsgemäßen Ventilelements,
das aus zwei oder mehr kombinierten Materialien besteht, die verschiedene
Zusammensetzungen oder Eigenschaften haben. 20 ist
ein Längsschnitt
des verformbaren Abschnitts 73 des Ventilelements 7 vor
seiner Umkehr, und 21 ist ein Längsschnitt desselben verformbaren
Abschnitts nach der Umkehr des Ventilelements 7.
-
Wie
aus 20 und 21 hervorgeht,
umfaßt
das Ventilelement 7 einen Hauptteil 78, der sein Gerüst (Hauptabschnitt)
darstellt, und einen weichen Teil 79.
-
Der
Hauptteil 78 besteht aus einem elastischen Material und
weist am Außenumfang
einen scheibenförmigen
Flansch 71 auf. Das Ventilelement 7 wird installiert
und befestigt, indem der Gesamtumfang des Flanschs 71 durch
ein geeignetes Verfahren wie Schweißung oder Klebung an der Innenfläche des äußeren Nadeltrichters 3 gesichert
wird.
-
Das
Ventilelement 7 weist einen verformbaren Abschnitt 73 auf,
der einer elastischen Verformung unterzogen wird und der vom Flansch 71 nach innen
gehend (und zum distalen Ende hin) geformt ist. Der verformbare
Abschnitt 73 umfaßt
den weichen Teil 79, der aus einem elastischen Material
besteht, das weicher ist als das elastische Material, aus welchem
der Hauptteil 78 besteht. Im zusammengesetzten Zustand,
der in 20 gezeigt wird, ist der weiche
Teil 79 des Ventilelements 7 mit dem Außenumfang
des Hauptteils 78 zusammengefügt oder integriert. Die distalen
Endflächen 791 des
weichen Teils 79 werden in Kontakt miteinander gebracht, wenn
der verformbare Abschnitt 73 umgekehrt ist (siehe 21).
-
Der
Bereich des weichen Teils 79 neben den distalen Endflächen weist
eine Dicke auf, die zum distalen Ende des Ventilelements 7 hin
progressiv abnimmt. Bei dieser Geometrie erreicht der verformbare
Abschnitt 73 im umgekehrten Zustand einen engeren Kontakt
mit der inneren Nadel 4, um einen höheren Flüssigkeitsdichtigkeitsgrad zu
gewährleisten.
-
Wie
aus 21 hervorgeht, springt der umgekehrte verformbare
Abschnitt 73 zum Grundende hin vor. Die distalen Endflächen 791 des
weichen Teils 79 (verformbarer Abschnitt 73) vor
der Umkehr sind nun in engem Kontakt miteinander, um das Zentrumsloch
zu verschließen.
Dadurch wird die gewünschte
Flüssigkeitsdichtigkeit
durch den verformbaren Abschnitt 73 sowohl vor als auch
nach seiner Umkehr gewährleistet.
Aufgrund der hohen Flexibilität
des weichen Teils 79 (er dehnt sich oder schrumpft in hohem
Maße),
gewährleistet
der verformbare Abschnitt 73 selbst dann eine ausreichende Flüssigkeitsdichtigkeit,
wenn die innere Nadel 4, insbesondere das Loch 72,
einen relativ großen
Außendurchmesser
aufweist.
-
Wenn
der weiche Teil 79 aus dem gleichen Material wie der Hauptteil 78 besteht
(d.h. sie aus Materialien mit dem gleichen Flexibilitätsgrad bestehen),
weist der verformbare Abschnitt 73 nicht die gewünschte Flexibilität auf, und
wenn er umgekehrt wird, kann sich neben seinem distalen Ende 77 möglicherweise
ein Spalt formen, mit dem Ergebnis, daß die gewünschte Flüssigkeitsdichtigkeit nicht
erreicht wird. Wenn der weiche Teil 79 aus dem gleichen
Material wie der Hauptteil 78 besteht (d.h. sie aus Materialien
mit dem gleichen Flexibilitätsgrad
bestehen), liegt ein weiteres Problem vor; das heißt, wenn
die Oberfläche
des weichen Teils 79 an der Stelle, die den distalen Endflächen 791 entspricht,
aufgerauht wird oder auf sonstige Weise geschädigt wird, um kleine Rauhigkeiten
zu formen, können
aus den Rauhigkeiten möglicherweise
Spalte entstehen, wenn der verformbare Abschnitt 73 umgekehrt
wird, und dies erhöht
auch die Wahrscheinlichkeit, daß die
gewünschte
Flüssigkeitsdichtigkeit
nicht erreicht werden kann. Darüber
hinaus können
Fremdkörper
wie z.B. Gewebefragmente, die sich durch das Einstechen in den menschlichen
Körper
ablagern, auch als kleine Rauhigkeiten wirken und den Erhalt der
gewünschten
Flüssigkeitsdichtigkeit
möglicherweise verhindern.
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
ist der weiche Teil 79 aus einem hochflexiblen Material
hergestellt und frei von den oben genannten Nachteilen. Vor allem
in dem Fall, wo sich in den distalen Endflächen 791 kleine Rauhigkeiten
formen oder Fremdkörper
wie z.B. Gewebefragmente sich an diesen Flächen ablagern, erlaubt die
Umkehr des verformbaren Abschnitts 73 den Graten (Rauhigkeitsspitzen) oder
dem Fremdkörper,
zwischen die distalen Endflächen 791 einzutreten,
wodurch die Formung von Spalten verhindert wird, die sonst ein Austreten
des Bluts bewirken würden;
dadurch wird eine noch bessere Flüssigkeitsdichtigkeit gewährleistet.
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Im
bevorzugtesten Fall der Erfindung weist der verformbare Abschnitt 73 vor
seiner Umkehr einen Querschnitt mit einer unrunden Außenumfangsform
auf (die in der vorliegenden Ausführungsform quadratisch ist),
wie in 8–11, 12 und 13, 14 und 15 oder 16–19 gezeigt,
und das Ventilelement 7 weist den Hauptteil 78 mit
seinem Gerüst
(Hauptabschnitt) und den weichen Teil 79 auf, wie in 20 und 21 gezeigt.
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Es
ist anzumerken, daß die
distalen Enden des Hauptteils 78 im gegenseitigen Kontakt
oder beabstandet sein können,
wenn der verformbare Abschnitt 73 des Ventilelements 7 in
einem umgekehrten Zustand ist.
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Im
zusammengesetzten Zustand, wenn die innere Nadel 4 durch
das Loch 72 geführt
ist, verschließt
das Ventilelement 7 die Bohrung 34 daher auf flüssigkeitsdichte
Weise und verhindert das Austreten des Bluts. Selbst, nachdem die
innere Nadel 4 aus dem Loch 72 herausgezogen wurde,
kommt der weiche Teil 79 des umgekehrten verformbaren Abschnitts 73 in
engen Kontakt mit der inneren Nadel 4 und verschließt die Bohrung 34 auf
flüssigkeitsdichte Weise,
wodurch das Austreten des Bluts noch wirkungsvoller verhindert wird.
Wenn es notwendig wird, den flüssigkeitsdichten
Verschluß der
Bohrung 34 aufzubrechen, wie z.B. bei der Injektion einer
Transfusion, kann das Loch 72 einfach geöffnet werden.
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Der
Hauptteil 78 des Ventilelements 7, insbesondere
sein verformbarer Abschnitt 73, kann aus jedem Material
bestehen, das aus verschiedenen elastischen (oder weichen) Materialien
gewählt
wird, einschließlich
zum Beispiel Naturkautschuk, Synthesekautschuk wie Isoprenkautschuk,
Silikonkautschuk, Urethankautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, fluorierter
Kautschuk und Acrylkautschuk, eines porösen Körpers aus Polytetrafluorethylen,
sowie thermoplastischer Elastomere auf Polyamid-, Polyester- und sonstiger
Basis. Der weiche Teil 79 kann aus jedem Material bestehen,
das aus verschiedenen elastischen (oder weichen) Materialien gewählt wird,
einschließlich
zum Beispiel poröser
Körper
aus Polyurethan, Naturkautschuk, Synthesekautschuk wie Isoprenkautschuk,
Silikonkautschuk, Urethankautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, fluorierter
Kautschuk und Acrylkautschuk, eines porösen Körpers aus Polytetrafluorethylen,
sowie thermoplastischer Elastomere auf Polyamid-, Polyester- und sonstiger Basis.
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Die
Flexibilität
des weichen Teils 79 kann typischerweise durch die Gummihärte ausgedrückt werden,
die unter JIS TYPE A spezifiziert ist. In der vorliegenden Ausführungsform
weist der weiche Teil 79 bevorzugt eine Gummihärte kleiner
als 95 auf, noch bevorzugter kleiner als 65.
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Bevorzugt
besteht mindestens der Hauptteil 78 oder der weiche Teil 79,
insbesondere ein Teil oder die Gesamtheit des weichen Teils 79,
aus einem flüssigkeitsdichten,
aber gasdurchlässigen
Material. Dies bietet den Vorteil, daß selbst dann, wenn kein Austrittskanal
des bereits oben beschriebenen Typs vorgesehen ist, Gase (d.h. deren
Blasen) innerhalb der Bohrung 34 wirkungsvoll über das
Ventilelement 7 austreten können. Verschiedene poröse Materialien
weisen diese Eigenschaft auf, einschließlich poröser Körper aus Polyurethan und Polytetrafluorethylen.
Solche poröse
Materialien können
wasserabweisend gemacht werden, bevor sie zur Herstellung des Ventilelements 7 verwendet
werden.
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Das
Verfahren der Formung des Hauptteils 78 und des weichen
Teils 79, die verschiedene Flexibilitätsgrade aufweisen, beschränkt sich
nicht auf einen bestimmten Typ und kann zum Beispiel i) durch Verbinden
zweier separater Elemente (des Hauptteils 78 und des weichen
Teils 79) durch Schweißung oder
mit Hilfe eines Klebstoffs und ii) Zweifarbenguß erfolgen. Alternativ dazu
kann ein beheiztes Werkzeug gegen eine Seite des Materials gepreßt werden, aus
welchem der weiche Teil 79 besteht, woraufhin der Bereich
des weichen Teils, der unter Druck beheizt wird, schmilzt, um die
Poren zu schließen,
wodurch der Hauptteil 78 geformt wird, der härter ist
als der weiche Teil 79.
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Bei
der veranschaulichten Ausführungsform wird
eine scharfe Grenze zwischen dem Hauptteil 78 und dem weichen
Teil 79 gezeigt. Doch die Grenze zwischen den beiden Teilen
muß in
der vorliegende Erfindung nicht scharf sein, und eine gradueller Übergang
in der Flexibilität
kann neben der Grenze zwischen dem Hauptteil 78 und dem
weichen Teil 79 eingeführt
werden.
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Im
Folgenden werden die Schritte in einem Verfahren zum Gebrauch (Bedienung)
der erfindungsgemäßen selbsthaltenden
Nadelanordnung 1 beschrieben.
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[1]
Die äußere Nadel 2 und
die innere Nadel 4 werden vorbereitend wie in 1 gezeigt
zusammengesetzt. Wenn die selbsthaltende Nadelanordnung 1 im
zusammengesetzten Zustand ist, ist der verformbare Abschnitt 7 des
Ventilelements mit seiner Innenfläche 740 (oder 74, 741, 742, 743 oder 744)
eng genug in Kontakt mit der Außenumfangsfläche der
inneren Nadel 4 angeordnet, um die Bohrung 34 flüssigkeitsdicht
zu verschließen.
Außerdem springt
die Spitze 41 der inneren Nadel 4 über die Öffnung 23 an
der Spitze der äußeren Nadel 2 hinaus hervor,
und die Rinne 46 liegt dem Abschnitt 21 mit kleinerem
Durchmesser gegenüber.
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Der
oben beschriebene Schritt ist bevorzugt vor dem Gebrauch der selbsthaltenden
Nadelanordnung 1 durchgeführt worden (beim Auspacken).
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[2]
Die innere Nadel 4 und die äußere Nadel 2 wird
im zusammengesetzten Zustand in ein Blutgefäß (eine Vene oder Arterie)
des Patienten gestochen. Um zu gewährleisten, daß die Entgasung
der Bohrung 34 (die weiter unten beschrieben wird) wirkungsvoll
durchgeführt
wird, wird das Einstechen der zwei Nadel bevorzugt in einer Position
durchgeführt, in
welcher der ringförmige
Vorsprung 6 in einer vertikalen Richtung nach oben gerichtet
ist.
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Wenn
die Spitze 41 der inneren Nadel 4 in das Blutgefäß gestochen
wird, bewirkt der Blutdruck (der Druck im Blutgefäß), daß das Blut
durch die innere Nadel 4 zum Grundende hin zurückströmt, bis es
in den Innenraum 51 des inneren Nadeltrichters 5 eingeleitet
wird, der eine ausreichende Durchgängigkeit aufweist, um die Sichtbarkeit
eines „Rückschlags" zu gewährleisten,
wodurch es dem Arzt möglich
ist, zu kontrollieren, ob die Spitze 41 der inneren Nadel 4 das
relevante Blutgefäß getroffen
hat.
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Wenn
das Blut in den Innenraum 51 eingeleitet wird, wird die
Luft in diesem Raum durch den Entlüftungsfilter 52 gelassen,
um aus dem inneren Nadeltrichter 5 ausgelassen zu werden.
Dies stellt eine schnelle und sichere Weise dar, den „Rückschlag" des Bluts, das in
den Innenraum 51 geströmt
ist, zu kontrollieren
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[3]
Wenn die innere Nadel 4 und die äußere Nadel 2 um eine
kleine Entfernung weiter zum distalen Ende hin vorgeschoben werden,
dringt die Spitze der äußeren Nadel 2 in
das Blutgefäß ein. Dann
tritt Blut durch die Spitzenöffnung 23 ein,
läuft die
Rinne 46 entlang und strömt durch den Zwischenraum 22 zum
Grundende hin, bis es in die Bohrung 34 des äußeren Nadeltrichters 3 eingeleitet
wird. Die äußere Nadel 2 und/oder
der äußere Nadeltrichter 3 weisen eine
Durchgängigkeit
auf, die ausreicht, um die Sichtbarkeit des „Rückschlags" zu gewährleisten, wodurch es dem Arzt
möglich
ist, zu kontrollieren, ob das distale Ende der äußeren Nadel 2 das
relevante Blutgefäß getroffen
hat.
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Es
ist hier anzumerken, daß,
wenn das Blut in die Bohrung 34 eingeleitet wird, die Luft
in dieser Bohrung durch den Filter 61 im ringförmigen Vorsprung 6 durchgelassen
wird, der einen Austrittskanal bildet, worauf sie aus dem äußeren Nadeltrichter 3 austritt.
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Wenn
ein Teil oder die Gesamtheit des verformbaren Abschnitts 73 des
Ventilelements 7 aus einem flüssigkeitsdichten, aber gasdurchlässigen Material
besteht, wird die Luft in der Bohrung 34 auch über das
Ventilelement 7 ausgelassen. Dies ist auch dann der Fall,
wenn das Ventilelement 7 den weichen Teil 79 aufweist,
der aus einem flexibleren elastischen Material besteht als sein
Hauptteil, und der aus zwei Abschnitten zusammengesetzt ist, die
in engem Kontakt miteinander sind, wenn das Ventilelement umgekehrt
ist, vorausgesetzt, daß das
elastische Material, aus dem dieser weiche Teil 79 besteht,
flüssigkeitsdicht,
aber gasdurchlässig
ist. Wenn diese Bedingung erfüllt
wird, kann die Bohrung 34 bei schneller Blutaustauschgeschwindigkeit
im Wesentlichen von Luft befreit werden. Dadurch kann der Arzt schnell
und korrekt kontrollieren, ob die äußere Nadel 2 das relevante
Blutgefäß getroffen
hat. Zudem wird bei der Einleitung von Spenderblut (siehe unten)
keine Restluft in der Bohrung 34 über die äußere Nadel 2 in das
Blutgefäß eingeleitet,
und dies ermöglicht eine
hohe Verfahrenssicherheit.
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Selbst,
wenn die Bohrung 34 mit dem Blut gefüllt ist, gewährleistet
das Ventilelement 7 den flüssigkeitsdichten Verschluß in der
Bohrung (siehe oben), und es besteht keine Gefahr, daß das Blut
das Ventilelement 7 überströmt, um auszutreten.
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[4]
Danach wird die äußere Nadel 2 je
nach Bedarf weiter durch das Blutgefäß vorgeschoben, bis es eine
vorgegebene Stillstandsposition erreicht.
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Während die äußere Nadel 2 mit
einer Hand gehalten wird, wird der inneren Nadeltrichter 5 mit
der anderen Hand gegriffen und zum distalen Ende hin gezogen, wodurch
die innere Nadel 4 aus der äußeren Nadel 2 entfernt
wird. Dieser Schritt bewirkt, daß sich die selbsthaltende Nadelanordnung
im in 2 gezeigten Zustand befindet. Beim Entfernen der
inneren Nadel 4 aus der äußeren Nadel 2 wird
auch der verformbare Abschnitt 73 des Ventilelements 7 zum Grundende
hin gezogen, wodurch er dem oben beschriebenen Mechanismus entsprechend
umgekehrt wird.
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Wenn
der verformbare Abschnitt 73 umgekehrt wird, wird er aufgrund
seiner Elastizität
umgestülpt,
die Flächen
(z.B. die Außenumfangsflächen und
die distalen Endflächen),
die vor der Umkehr seine Außenfläche bildeten,
sind in einem engen Kontakt miteinander, um keinen Spalt dazwischen
zu lassen. Selbst nach der Umkehr des verformbaren Abschnitts 73 gewährleistet
das Ventilelement 7 den flüssigkeitsdichten Verschluß in der
Bohrung 34 und verhindert, daß Blut austritt, indem es dieses überströmt. Wenn
die Anordnung längere
Zeit lang im zusammengesetzten Zustand bleibt, können die zeitbedingte Schädigung und
andere Faktoren die Elastizität
des verformbaren Abschnitts 73 in Bereichen neben seiner
Innenfläche 740 (oder 74, 741, 742, 743 oder 744),
die in engem Kontakt mit der inneren Nadel 4 war, reduzieren.
Erfindungsgemäß wird der
umgekehrte verformbare Abschnitt 73 umgestülpt, und die
Fläche,
die vor der Umkehr die Außenseite
war, liegt nun innen und schrumpft, um einen Kontakt mit der inneren
Nadel 4 herzustellen, der eng genug ist, um keinen Spalt
im verformbaren Abschnitt 73 übrig zu lassen. Dadurch kann
die gewünschte
Flüssigkeitsdichtigkeit
in der Bohrung 34 sicher gewährleistet werden.
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Wenn
das Ventilelement 7 den weichen Teil 79 aufweist,
der aus einem flexibleren elastischen Material besteht als sein
Hauptteil, und der aus zwei Abschnitten zusammengesetzt ist, die
in engem Kontakt miteinander sind, wenn es umgekehrt ist, wird der
verformbare Abschnitt 73 bei der Umkehr aufgrund seiner
eigenen Elastizität
umgestülpt,
die distalen Endflächen 791 des
weichen Teils 79 sind in engem Kontakt miteinander, um
das Zentrumsloch 72 zu schließen. Selbst nach der Umkehr
des verformbaren Abschnitts 73 gewährleistet das Ventilelement 7 daher
noch einen flüssigkeitsdichten
Verschluß in der
Bohrung 34 und verhindert, daß das Blut austritt, indem
es dieses überströmt. Wenn
die Anordnung längere
Zeit lang im zusammengesetzten Zustand bleibt, können die zeitbedingte Schädigung und
andere Faktoren die Elastizität
des Hauptteils 78 in Bereichen neben seiner Innenfläche 740,
die in engem Kontakt mit der inneren Nadel 4 waren, reduzieren.
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Erfindungsgemäß wird der
umgekehrte verformbare Abschnitt 73 umgestülpt, und
die Flächen, die
vor der Umkehr die außen
waren (nämlich,
die distalen Endflächen 791 des
weichen Teils 78), liegen nun innen und schrumpfen, um
einen Kontakt mit der inneren Nadel 4 herzustellen, der
eng genug ist, um keinen Spalt im verformbaren Abschnitt 73 übrig zu lassen.
Dadurch kann die gewünschte
Flüssigkeitsdichtigkeit
in der Bohrung 34 sicher gewährleistet werden.
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Wenn
ein die Umkehr unterstützendes
Mittel wie der Vorsprung 8 vorgesehen wird, erlaubt seine Wirkung,
die bereits beschrieben wurde, die sicherere Umkehr des verformbaren
Abschnitts 73 des Ventilelements 7.
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Wenn
ein Teil oder die Gesamtheit des verformbaren Abschnitts 73 des
Ventilelements 7 aus einem flüssigkeitsdichten, aber gasdurchlässigen Material
besteht, können Gase
(z.B. deren Blasen) in der Bohrung 34 wirkungsvoll über das
Ventilelement 7 an seinem Grundende ausgelassen werden.
Dies ist auch dann der Fall, wenn das Ventilelement 7 den weichen
Teil 79 aufweist, der aus einem flexibleren elastischen
Material besteht als sein Hauptteil, und der aus zwei Abschnitten
zusammengesetzt ist, die in engem Kontakt miteinander sind, wenn
das Ventilelement umgekehrt ist, vorausgesetzt, daß das elastische
Material, aus dem dieser weiche Teil 79 hergestellt ist,
flüssigkeitsdicht,
aber gasdurchlässig
ist.
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[5]
Wie in 3 gezeigt, ist ein Blutinjektionswerkzeug (Verbindungsstück) 9 in
den Paßabschnitt 33 des äußeren Nadeltrichters 3 eingepaßt, wodurch
eine Transfusionsleitung mit dem äußeren Nadeltrichter 3 verbunden
wird.
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Während dieses
Verbindungsschritts drückt die
Spitze des Blutinjektionswerkzeugs 9 den umgekehrten verformbaren
Abschnitt 73 zum distalen Ende hin, wodurch dieser eine
zweite Umkehr durchführt.
Gleichzeitig wird die Spitze 91 des Blutinjektionswerkzeugs 9 hinein
gedrückt,
um das Loch 72 weit genug aufzuweiten, um ihren Durchgang
zuzulassen. Dadurch wird der Verschluß der Bohrung durch das Ventilelement 7 aufgebrochen,
und das Innere des Blutinjektionswerkzeugs 9 steht mit
der Bohrung 34 in Verbindung.
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[6]
Spenderblut wird über
die Transfusionsleitung zugeführt.
Wie durch die Pfeile in 3 angezeigt, strömt das durch
den Schlauch 94 geleitete Blut durch das Blutinjektionswerkzeug 9 und
fließt über die Öffnung 92 an
der Spitze 91 des Werkzeugs 9 in die Bohrung 34;
das Blut durchläuft
die Bohrung der äußeren Nadel 2,
um über
die Spitzenöffnung 23 der äußeren Nadel 2 in
das getroffene Blutgefäß des Patienten
injiziert zu werden.
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Im
Blut vorhandene Blasen steigen auf, wenn es durch die Bohrung 34 läuft, und
werden dann durch den Entlüftungsfilter 61 im
ringförmigen Vorsprung 6,
der einen Austrittskanal darstellt, durchgelassen, wonach sie aus
der Anordnung ausgelassen werden. Dadurch weist der ringförmige Vorsprung 6 eine
Fähigkeit
auf, das Blut zu entgasen.
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Wenn
ein Teil oder die Gesamtheit des verformbaren Abschnitts 73 des
Ventilelements 7 aus einem flüssigkeitsdichten, aber gasdurchlässigen Material
besteht, werden die Blasen in der Bohrung 34 auch über das
Ventilelement 7 ausgelassen. Dies ist auch dann der Fall,
wenn das Ventilelement 7 den weichen Teil 79 aufweist,
der aus einem flexibleren elastischen Material besteht als sein
Hauptteil, und der aus zwei Abschnitten zusammengesetzt ist, die
in engem Kontakt miteinander sind, wenn das Ventilelement umgekehrt
ist, vorausgesetzt, daß das
elastische Material, aus dem dieser weiche Teil 79 besteht, flüssigkeitsdicht,
aber gasdurchlässig
ist. Dadurch kann auf wirkungsvolle Weise verhindert werden, das Blasen
enthaltendes Blut in das Blutgefäß injiziert wird,
und eine hohe Verfahrenssicherheit wird gewährleistet.
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[7]
Wenn die Blutinjektion in den Patenten beendet ist, wird die äußere Nadel 2 aus
dem Blutgefäß des Patienten
entfernt.
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Obwohl
die selbsthaltende Nadelanordnung der vorliegenden Erfindung und
das damit verwendete Ventilelement oben Bezug nehmend auf die verschiedenen
Ausführungsformen
beschrieben wurden, die in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt werden,
sind dies nicht die einzigen Fälle
der Erfindung, und die Komponenten der Anordnung und das Ventil
können
durch jedes Teil mit entsprechender Funktion ersetzt werden.
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In
der Erfindung sind die Form des Ventilelements 7, insbesondere
seine Querschnittsform (vor und nach seiner Umkehr), die Form des
optionalen weichen Teils 79 des Ventilelements 7 (vor
und nach seiner Umkehr), der aus einem flexibleren elastischen Material
besteht als sein Hauptteil, vorausgesetzt, daß dieser weiche Teil 79 aus
zwei Abschnitten zusammengesetzt ist, die in engem Kontakt miteinander
sind, wenn das Ventilelement 7 umgekehrt ist, die Lage
des weichen Teils 79, sein relatives Volumen und andere
relevante Faktoren in keiner Weise auf die dargestellten Beispiele
beschränkt
und können
auf jede geeignete Weise modifiziert werden.
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Die
innere Nadel 4 ist nicht auf das dargestellte Beispiel
beschränkt,
das hohl und an beiden Enden offen ist. Ihre Bohrung kann partiell
(z.B. am distalen Ende) geschlossen oder, alternativ dazu, eines
massiven Typs sein.
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Ein
spitzes Element wie die innere Nadel 4 ist nicht das einzige
Element, das durch das erfindungsgemäße Ventilelement 7 geführt werden
kann; es kann durch verschiedene andere Elemente ersetzt werden,
einschließlich
Schläuche
wie Verbindungsstücke,
Ummantelungen und Katheter, und Stangen wie z.B. Drähte.
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Wie
auf den vorstehenden Seiten beschrieben, ist die erfindungsgemäße selbsthaltende
Nadelanordnung frei vom Problem des auf die zeitbedingten Schädigung des
Ventilelements zurückzuführenden
Flüssigkeitsaustritts
und verhindert daher auf wirkungsvolle Weise, daß Blut oder andere Flüssigkeiten
austreten, um den umgebenden Bereich zu verunreinigen oder andere
Probleme zu verursachen. Als besonderer Vorteil wird eine hervorragende Flüssigkeitsdichtigkeit,
um zu verhindern, daß Blut und
andere Flüssigkeiten
austreten, nicht nur erreicht, bevor das Ventilelement umgekehrt
wird (und die äußere und
die innere Nadel zusammengesetzt sind), sondern auch nach seiner
Umkehr (wenn die innere Nadel aus der äußeren Nadel entfernt ist).
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Wenn
der Querschnitt des Ventilelements vor seiner Umkehr eine unrunde
Außenumfangsform aufweist,
ist der Umkehrvorgang des Ventilelements regelmäßig genug, um zu gewährleisten,
daß es
auf einfache und sichere Weise umgekehrt werden kann. Dieser Vorteil
wird selbst dann erreicht, wenn Schwankungen in der Haftung zwischen
der Innenfläche
des Ventilelements und der Außenfläche der inneren
Nadel vorhanden sind, oder wenn die Haftung sich aufgrund der zeitbedingten
Schädigung
des Ventilelements ändert
(abnimmt).
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Bei
Bedarf kann der Verschluß,
der durch das Ventilelement hergestellt wird, aufgebrochen werden,
um zu gewährleisten,
daß das
Blut und sonstige Flüssigkeiten
leicht auf gleichmäßige und
sichere Weise injiziert werden können.
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Das
Ventilelement weist einen größeren Spielraum
bei der Wahl der Materialien auf, aus denen das Ventilelement bestehen
kann, was die einfache und billigere Herstellung des Ventilelements
erlaubt.
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Das
Ventilelement kann sicherer umgekehrt werden, wenn ein die Umkehr
unterstützendes
Mittel vorgesehen wird.
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Wenn
der äußere Nadeltrichter
einen Austrittskanal aufweist, kann seine Bohrung schnell mit dem
Blut gefüllt
werden, und das Treffen des relevanten Blutgefäßes mit der äußeren Nadel
kann durch den „Rückschlag" des Blutes kontrolliert
werden.
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Wenn
ein Teil oder die Gesamtheit des Ventilelements aus einem flüssigkeitsdichten,
aber gasdurchlässigen
Material besteht, oder wenn der äußere Nadeltrichter
einen Austrittskanal aufweist, verhindert die Entgasungswirkung
(oder die Fähigkeit, Gase
aus Flüssigkeiten
zu entfernen) den Eintritt von Blasen in Blutgefäße oder andere unerwünschte Bereiche
und gewährleistet
dadurch eine hohe Verfahrenssicherheit. Dies ist auch dann der Fall,
wenn das Ventilelement einen weichen Teil aufweist, der aus einem
flexibleren elastischen Material besteht als sein Hauptteil und
aus zwei Abschnitten zusammengesetzt ist, die in engem Kontakt miteinander
sind, wenn das Ventilelement umgekehrt ist, vorausgesetzt, daß das elastische
Material, aus dem dieser weiche Teil besteht, flüssigkeitsdicht, aber gasdurchlässig ist.
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Die
erfindungsgemäße selbsthaltende
Nadelanordnung weist den zusätzlichen
Vorteil auf, daß sie
dem Arzt erlaubt, zu kontrollieren, ob die innere und äußere Nadel
ein relevantes Blutgefäß getroffen haben,
und dies gewährleistet,
daß die
in Position zu haltende Nadel auf einfache und korrekte Weise in das
relevante Blutgefäß gestochen
wird.