DE69920595T2 - Schwenkzylindermechanismus für eine Glasformmaschine - Google Patents

Schwenkzylindermechanismus für eine Glasformmaschine Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wendezylindermechanismus für eine Glasbehälterformungsmaschine des Einzelabschnitts(IS)-Typs. Spezieller bezieht sich diese Erfindung auf einen verbesserten Stoßdämpfer für einen solchen Wendezylindermechanismus. Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Verfahren zum Reparieren oder Ersetzen des Stoßdämpfers eines Wendezylindermechanismus der vorstehenden Gattung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In der Praxis der modernen Glasbehälterherstellung werden die meisten Behälter auf einer IS-Maschine hergestellt. Eine IS-Maschine weist eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Behälterformungsabschnitten auf, typischerweise sechs, acht, zehn oder zwölf Abschnitte, und die Behälter werden an allen diesen Abschnitten in zwei Schritten aus Schmelzglastropfen ausgebildet. In dem ersten Schritt wird ein Vorformling für den jeweiligen Behälter, der oft als Rohling oder Külbel bezeichnet wird, durch Blasen oder Pressen in einer umgekehrten Stellung ausgebildet, d. h. mit dem offenen Ende des Vorformlings unterhalb des geschlossenen Endes desselben. Der den Verschluss aufnehmende Teil des Behälters an dessen offenem Ende wird durch eine Halsformanordnung geformt, die oft als Halsringanordnung bezeichnet wird und aus zwei trennbaren Halsringelementen besteht, und der Körper des Vorformlings wird durch eine Formanordnung ausgebildet, die aus zwei trennbaren Formelementen besteht, die, wenn sie geschlossen sind, zusammen einen inneren Hohlraum bestimmen, dessen Gestalt der gewünschten Gestalt des Vorformlings entspricht.
  • Nach Beendigung des Rohlingsformschritts wird der Rohling, und üblicherweise zwei, drei oder sogar vier gleichartige Rohlinge, die gleichzeitig an jedem Maschinenabschnitt hergestellt werden, durch einen Wendevorgang um 180° in eine zweite Stellung befördert, in welcher der jeweilige Vorformling in dem Hohlraum, der durch die zwei trennbaren Formelemente gebildet wird, in die gewünschte Endgestalt eines Behälters geblasen wird.
  • Die Beförderung des Vorformlings von der Rohlingsformstation zu der Blasformstation erfolgt mittels einer Wendearmanordnung. Die Wendearmanordnung besteht aus zwei nebeneinander angeordneten Wendearmabschnitten, die im Gleichklang hin und her schwingen, um die Halsringanordnungen zwischen der Rohlingsformstation und der Blasformstation zu befördern, wobei die Beförderung von der Rohlingsformstation zu der Blasformstation die Wirkung hat, dass die von den Halsringanordnungen gehaltenen Rohlinge von der Rohlingsformstation zu der Blasformstation befördert werden. Die Wendearmabschnitte können sich an der Blasformstation voneinander trennen, um zu gestatten, dass sich die Halsringelemente in den diese haltenden Halsringanordnungen voneinander trennen, um dadurch zu ermöglichen, dass die Rohlinge zu Beginn des Blasformschritts aus den Halsringanordnungen entfernt werden. Die Abschnitte der Wendearmanordnung werden dann wieder zusammengebracht, während die Wendearmanordnung zu der Rohlingsformstation zurückgeführt wird, um eine Wiederholung des Zyklus zu beginnen.
  • Die Schwingungsbewegung jeder Wendearmanordnung wird üblicherweise durch einen pneumatischen Zylinder getrieben, der eine Zahnstange in einem geradlinigen Bewegungsmuster, antreibt, und ein Zahnrad, das auf einer Welle gehalten wird, an welcher die Abschnitte der Wendearmanordnung befestigt sind, greift in die Zahnstange ein, was zu einer bogenförmigen Bewegung der Welle als Ergebnis der geradlinigen Bewegung der Zahnstange führt. Der Antrieb für eine Wendearmanordnung in einer IS-Glasbehälterformungsmaschine, wie er bis hierher beschrieben wurde, ist allgemein in dem US-Patent 3,617,233 (Mumford) beschrieben. Andere US-Patente, die Wendearmmechanismen beschreiben, sind 3,445,218 (Trudeau); 3,573,027 (Nuzum, Sr.) und 3,233,999 (Mumford).
  • Die Wendebewegungen des Antriebszylinders der Wendearmanordnung und der Zahnstange gehen an jedem Ende des Bewegungszyklus mit Trägheitslasten beträchtlicher Größe einher, und zwar auf Grund der beträchtlichen Masse, die am Ende jeder Bewegung schnell abgebremst werden muss, und diese Lasten sind besonders hoch, wenn sich der Wendearm von den Rohlingsformen zu den Blasformen bewegt, da er während dieser Bewegung Glasbehälterkülbel trägt. Daher ist es bekannt, jeden Zylinder parallel mit einem länglichen Stoßdämpfer zu verbinden, so dass die jeweilige Bewegung präzise und ohne Rütteln beendet wird. Dies ist besonders wichtig im Falle eines Stoßdämpfers, der verwendet wird, um die Abbremsung der Wendearmanordnung an der Blasformstation zu dämpfen, da in diesem Moment Glasbehälterkülbel von der Wendearmanordnung getragen werden und unter zu starken Trägheitslasten eine Verformung erleiden. In jedem Fall ist die Nutzungsdauer jedes dieser Stoßdämpfer in gewisser Weise begrenzt, und zwar auf Grund eines Bruchs und/oder des Verschleißes, den dieser infolge der Stärke und Häufigkeit der Stoßbelastungen erleidet, welchen er während des normalen Betriebs einer IS-Maschine ausgesetzt ist, so dass eine häufige Entfernung solcher Stoßdämpfer zur Reparatur oder zum Austausch erforderlich ist. Bisher war das Entfernen und der Wiedereinbau eines Wendebewegungs-Stoßdämpfers der Wendearmanordnung einer IS-Maschine ein zeitaufwendiger Vorgang, da er die Entfernung des gesamten Wendearmmechanismus erforderlich machte, einschließlich der Abtrennung und dem späteren Wiederanschließen der zu diesem führenden hydraulischen Leitungen sowie auf Grund des begrenzten Arbeitsraumes, der dem an einem solchen Vorgang beteiligten Wartungspersonal zur Verfügung stand. Für eine solche Prozedur war typischerweise eine Zeitspanne in der Größenordnung von 4 bis 6 Stunden erforderlich, und natürlich konnten während dieser Zeit an einem Maschinenabschnitt keine Glasbehälter hergestellt werden. Der Vorgang war außerdem wegen der erhöhten Temperaturen und wegen des Lärms, die inhärent in der Umgebung einer arbeitenden IS-Maschine auftreten, in gewisser Weise unangenehm auszuführen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein verbesserter Wendebewegungs-Stoßdämpfer einer Wendearmanordnung für eine Glasbehälterformungsmaschine des IS-Typs und ein verbessertes Verfahren zum Entfernen und zum Wiedereinbau eines solchen Stoßdämpfers zur Reparatur oder zum Austausch zur Verfügung gestellt. Der Stoßdämpfer der vorliegenden Erfindung ist in Bezug auf das Gehäuse des Wendezylindermechanismus, mit welchem er verwendet wird, schwenkbar, damit er entfernt werden kann, ohne den Wendearmmechanismus zu entfernen, in welchem er angewandt wird, und ohne ihn vollständig entlang seiner zentralen Längsachse aus der Wendezylindermechanismusanordnung zu entfernen. Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird der Wendebewegungs-Stoßdämpfer des Wendezylindermechanismus an seinem freiliegenden Ende mit einem Gewindeanschluss versehen und kann mit Hilfe einer entfernbaren Spanneinrichtung herausgezogen werden, die ein längliches Element mit einem mit Gewinde versehenen Ende umfasst, das in den Gewindeanschluss des Wendebewegungs-Stoßdämpfers des Wendezylindermechanismus eingeschraubt wird.
  • Dementsprechend besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen verbesserten Wendezylindermechanismus für eine Glasbehälterformungsmaschine des IS-Typs zur Verfügung zu stellen. Spezieller ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wendezylindermechanismus der vorstehenden Art mit einem Wendebewegungs-Stoßdämpfer bereitzustellen, der für eine Reparatur oder zum Austausch leicht entfernt werden kann. Außerdem ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Entfernen eines Wendebewegungs-Stoßdämpfers aus einem Wendezylindermechanismus einer Glasbehälterformungsmaschine des IS-Typs zur Verfügung zu stellen.
  • Für ein weitergehendes Verständnis der vorliegenden Erfindung und deren Aufgaben wird die Aufmerksamkeit auf die Zeichnungen und die folgende kurze Beschreibung derselben, auf die detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform sowie auf die anhängenden Ansprüche gelenkt.
  • Zeichnungen
  • Die 1A und 1B zeigen zusammengenommen eine fragmentarische Querschnittsansicht eines Wendezylindermechanismus einer Glasbehälterformungsmaschine entsprechend der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der zur Nutzung entsprechend dem Verfahren der vorliegenden Erfindung angepasst ist;
  • 2 ist ein fragmentarischer Aufriss des Wendezylindermechanismus aus 1 im Querschnitt, aber in reduziertem Maßstab, der einen Schritt beim Entfernen eines Wendebewegungs-Stoßdämpferelements desselben zeigt;
  • 3 ist eine fragmentarische Ansicht ähnlich der 2, die einen späteren Schritt bei der Entfernung des Wendebewegungs-Stoßdämpferelements der in dieser gezeigten Wendezylindermechanismusanordnung darstellt; und
  • 4 ist eine fragmentarische Ansicht ähnlich der 3, die einen noch späteren Schritt bei der Entfernung des Wendebewegungs-Stoßdämpferelements der in dieser gezeigten Wendezylindermechanismusanordnung darstellt.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • 1A stellt das vordere Ende eines Wendezylindermechanismus für eine Glasbehälterformungsmaschine des IS-Typs dar, wobei der Wendezylindermechanismus in 1A generell mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Der Wendezylindermechanismus 10 ist derart in einer IS-Maschine angeordnet, dass sich dessen Längsachse 12 vertikal erstreckt, und ein führendes Ende 14 des Wendezylindermechanismus 10 ist in einer solchen Anordnung am oberen Ende des Wendezylindermechanismus 10 angeordnet.
  • Der Wendezylindermechanismus besteht aus einer Buchse 16, die in einem ringförmigen Gehäuse 18 aufgenommen ist, und eine Stange 20, die mit einem Stangenende eines pneumatischen (oder hydraulischen) Zylinders verbunden ist, wird durch Ausfahren und Einziehen des Zylinders in der Buchse 16 in Hin- und Herbewegung versetzt. Eine Reihe von Getriebezähnen 22 ist in ein vorderes Ende der Stange 20 geschnitten, so dass diese eine Getriebezahnstange bilden, und die Getriebezähne 22 ragen in eine Öffnung 24 des ringförmigen Gehäuses 18 und der Buchse 16 hinein, so dass die Getriebezähne 22 in Zähne an einem (nicht gezeigten) Stirnrad eingreifen können, das auf einer (ebenfalls nicht gezeigten) Welle montiert ist, an welcher eine (ebenfalls nicht gezeigte) Wendearmanordnung der IS-Maschine angebracht ist, um dadurch zu bewirken, dass die Wendearmanordnung in einem Bogen von 180° hin und her schwingt, während die Stange wie zuvor beschrieben in der Buchse 16 hin und her bewegt wird. Die Stange 20 ist in den Zeichnungsfiguren an ihrer innersten Stellung in dem Gehäuse 18 gezeigt, und diese Stellung stellt diejenige Stellung dar, an welcher die Wendearmanordnung in Ausrichtung mit den Rohlingsformen einer IS-Maschine platziert ist, und zwar in Vorbereitung auf die bogenförmige Bewegung der Wendearmanordnung und der von dieser getragenen Külbeln zu der Blasformseite der Maschine zum Blasen der Külbel zu Behältern.
  • Die Stellung der Stange 20 in Längsrichtung innerhalb des Gehäuses 18 ist wichtig, um sicherzustellen, dass sich die durch diese gehaltene Wendearmanordnung horizontal über den Rohlingsformen der IS-Maschine erstreckt.
  • Die Wendebewegung der Wendearmanordnung einer IS-Maschine mit einem Wendezylindermechanismus 10 wird durch die Bewegung der Stange 20 aus der in den 1A und 1B gezeigten Stellung in eine Stellung reichlich hinter dem führenden Ende 14 des ringförmigen Gehäuses 18 hin bewirkt, und zu diesem Zweck ist das innere Ende der Stange 20 mit einem Kolben 26 verbunden, der in dem ringförmigen Gehäuse 18 verschiebbar ist, wobei der Kolben durch ansonsten nicht gezeigte pneumatische oder hydraulische Mittel angetrieben wird. Am Ende der Ausfahrbewegung der Stange 20 ist es wichtig, dass diese sanft gestoppt wird, um zu vermeiden, dass den von dieser getragenen Külbeln zu starke Trägheitsbelastungen auferlegt werden. Zu diesem Zweck ist der Wendezylindermechanismus mit einem Stoßdämpfer 28 ausgestattet, dessen zentrale Längsachse im Abstand von der zentralen Längsachse der Zylinderstange 20 angeordnet ist und sich parallel zu dieser erstreckt, und der Stoßdämpfer 28 ist entfernbar in einer ringförmigen Aussparung 30 (3 und 4) des ringförmigen Gehäuses 18 aufgenommen. Der Stoßdämpfer 28 weist eine Druckstange 32 auf, die derart angeordnet ist, dass sie am vorderen Ende des Hubs der Stange 20 von dem Kolben 26 berührt wird, und dient dazu, die Vorwärtsbewegung der Stange 20 durch Überleitung von Hydraulikflüssigkeit in dem Stoßdämpfer 28 in der bekannten Weise eines hydraulischen Stoßdämpfers zu absorbieren. Was dies betrifft, wird die Hydraulikflüssigkeit in dem Stoßdämpfer 28 jedoch von einer (nicht gezeigten) externen Quelle geliefert, typischerweise einer einzigen Quelle für alle Wendearmanordnungen einer gegebenen IS-Maschine, mit geeigneten Flussregelelementen, um die Wendearmanordnung eines gegebenen Maschinenabschnitts von denen für die anderen Abschnitte der gleichen Maschine zu isolieren.
  • Der Stoßdämpfer 28 wird normalerweise durch ein Endkappenjoch 34 in der Aussparung 30 zurückgehalten, das ein allgemein C-förmiges vorderes Ende aufweist, welches einen Rückhaltebolzen 36 aufnimmt, der durch Herausziehen entlang seiner zentralen Längsachse entfernbar ist. Ein Ausrichtungsbolzen 66 ist vorgesehen, um die richtige, Ausrichtung des Stoßdämpfers 28 in Umfangsrichtung in Bezug auf das Joch 34 sicherzustellen, da die richtige umfängliche Ausrichtung des Stoßdämpfers 28 notwendig ist, um dessen hydraulische Anschlüsse mit jenen der Aussparung 30 richtig auszurichten. Die Position des Jochs 34 entlang einer Achse, die sich parallel zu der Achse 12 erstreckt, ist durch eine Einstellschraube 38 anpassbar, deren inneres Ende an eine benachbarte Oberfläche des Jochs 34 anstößt, wobei der Stoßdämpfer 28 durch eine in einer Hülse 42 aufgenommene Feder 40, die in dem Inneren der Aussparung 30 aufgenommen ist, nachgiebig gegen die Schraube 38 gedrückt wird. Die Hülse 42 begrenzt die Strecke, auf welcher der Stoßdämpfer in die Aussparung 30 eingefügt werden kann, und die Feder 40 ist derart angeordnet, dass sie an einem Ende 44 des Stoßdämpfers 28 in Anlage kommt, welches zur Anlage an der Feder 40 positioniert ist, wenn sich der Stoßdämpfer 28 in seiner eingebauten Stellung befindet. Die Feder 40 dient dazu, den Stoßdämpfer 28 nach außen, gegen die Schraube 38, vorzuspannen, deren Stellung in Längsrichtung anpassbar ist, um dadurch den Stoßdämpfer 28 in der Aussparung 30 in Längsrichtung exakt zu positionieren.
  • Der Stoßdämpfer 28 unterliegt im Dienst auf Grund der häufigen Aufpralllasten, denen er widerstehen muss, einem beträchtlichen Verschleiß, und der Stoßdämpfer 28 muss daher von Zeit zu Zeit während der Nutzungsdauer der IS-Maschine, in welcher er verwendet wird, für eine Reparatur oder zum Austausch entfernt werden. Eine solche Entfernung und der spätere Wiedereinbau des Stoßdämpfers 28 oder eines Ersatzes für diesen kann mit Hilfe des in den 2 bis 4 veranschaulichten Verfahrens schnell erfolgen. Entsprechend diesem Verfahren, das ausgeführt werden kann und vorzugsweise ausgeführt wird, ohne die Wendearmanordnung von dem Wendezylindermechanismus 10 zu entfernen, wird der Rückhaltebolzen 36 entfernt und danach wird das Endkappenjoch 34 entfernt, wobei der Zwischenraum zwischen dem Bolzen 36 und der benachbarten Oberfläche des Endkappenjochs 34 größer als die freie Länge der entspannten Feder 40 ist, um sicherzustellen, dass die Feder 40 nicht zwangsläufig den Stoßdämpfer 28 aus der Aussparung 30 ausstößt. Eine entfernbare Halterung 46, welche die Gestalt eines nach oben zeigenden U aufweist, wird dann entfernbar an dem ringförmigen Gehäuse 18 angeschraubt, und danach wird eine sechseckige längliche Entfernungsmutter 48 in der entfernbaren Halterung 46 angeordnet, und zwar mit ihrer zentralen Längsachse in Ausrichtung zu der zentralen Längsachse des Stoßdämpfers 28. Danach wird eine mit Gewinde versehene Stange 50 durch ein freies Ende der Entfernungsmutter 48 in ein Gewindeloch 51 in einem Kolben 52 des Stoßdämpfers 28 eingefügt, wobei eine Haltemutter 54 vorgesehen ist, die nötigenfalls von einem Spannschlüssel in Eingriff genommen werden kann, um eine Drehung des Kolbens 52 während des Festziehens der Gewindestange 50 zu vermeiden. Die Entfernungsmutter 48 wird dann in Bezug auf das ringförmige Gehäuse 18 angehoben, bis sich das äußerste Ende des Stoßdämpfers 28 durch eine Öffnung 56 am Ende der Aussparung 30 hindurch erstreckt. Die Entfernungsmutter 48 wird dann entlang ihrer zentralen Längsachse zurückgezogen. Durch Umkehrung dieses Vorgangs kann der Stoßdämpfer 28 oder ein Austauschstoßdämpfer wieder in der Aussparung 30 eingebaut werden. Die anfängliche Bewegung des Stoßdämpfers 28 während der Entfernung erfolgt entlang dessen Längsachse, und es sind oft beträchtliche Kräfte erforderlich, um eine solche anfängliche Bewegung zu bewirken, um Reibungskräfte in der Aussparung zu überwinden. Der ganz wesentliche mechanische Vorteil, der jedoch durch Nutzung einer Gewindestange 50 zum Bewirken dieser Bewegung erzielt wird, macht es möglich, solche Kräfte und ähnliche Kräfte, die beim Einbau eines anderen gleichartigen Stoßdämpfers 28 in der Aussparung 30 auftreten, zu überwinden.
  • Wie in 1B gezeigt ist, ist das Gehäuse 18 des Wendezylindermechanismus 10 außerdem mit einem Stoßdämpfer 58 in einem allgemein schalenförmigen Gehäuse 62 an einem entgegengesetzten Ende 60 des Gehäuse 18 ausgestattet. Der Stoßdämpfer 58 ist derart angeordnet, dass an diesem ein Vorsprung 64 am Ende einer Stange 68 in Anlage kommt, die konzentrisch in der Stange 20 angeordnet ist, wenn sich der Kolben 26 in seine eingezogene Stellung bewegt, um die Abbremsung des Kolbens 26 zu dämpfen, wenn dieser zum Stillstand kommt. Die Betriebsanforderungen für den Stoßdämpfer 58 sind weniger streng als jene für den Stoßdämpfer 28, da der durch den Wendezylindermechanismus aktivierte Wendearm keine weichen, heißen Vorformlinge trägt, wenn sich der Kolben 26 auf den Stoßdämpfer 58 zu bewegt.
  • Obgleich vorliegend die vom Erfinder zum Einreichungsdatum als beste erachtete Ausführungsform zur Ausführung der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist, wird für Fachleute auf dem Gebiet offensichtlich sein, dass geeignete Modifikationen, Änderungen und dergleichen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, wobei dieser Schutzumfang allein durch die Begriffe der folgenden Ansprüche und legaler Äquivalente derselben begrenzt ist.

Claims (5)

  1. Wendezylindermechanismus für eine Glasbehälterformungsmaschine des Einzelabschnittstyps, mit folgenden Merkmalen: ein ringförmiges Gehäuse (18), ein hin und her bewegbarer, fluidgetriebener Kolben (26) ist in dem ringförmigen Gehäuse (18) aufgenommen, wobei der fluidgetriebene Kolben zwischen einer inneren und einer äußeren Stellung entlang eines geradlinigen Weges bewegbar ist; eine Stange (20) mit einer zentralen Längsachse ist mit dem Kolben (26) verbunden und ist mit diesem bewegbar; ein Stoßdämpfer (28) mit einer zentralen Längsachse ist in einer Aussparung (30) des ringförmigen Gehäuses (18) angeordnet und ist an diesem befestigt, wobei dessen zentrale Längsachse im Abstand von der zentralen Längsachse der Stange (20) angeordnet ist und sich parallel zu dieser erstreckt; der Stoßdämpfer (28) ist derart angeordnet, dass der Kolben (26) an diesem in Anlage kommt, wenn sich der Kolben seiner äußersten Stellung nähert, um Trägheitslasten zu absorbieren, wenn der Kolben bis zum Halt in der zweiten Stellung abgebremst wird; die Aussparung (30) weist eine Öffnung (56) auf, die von dem Kolben (26) entfernt ist und nicht mit der zentralen Längsachse des Stoßdämpfers in dessen eingebauter Stellung ausgerichtet ist, wobei die Öffnung (56) die Entfernung des Stoßdämpfers (28) ermöglicht; wenn der Stoßdämpfer (28) unbefestigt ist und teilweise aus der Aussparung (30) entfernt worden ist, ist er in Bezug auf die zentrale Längsachse der Stange (20) schwenkbar, um durch die Öffnung (56) der Aussparung (30) hindurch entfernt werden zu können, und zwar durch eine Bewegung, die nicht parallel zu der zentralen Längsachse der Stange verläuft.
  2. Verfahren zum Entfernen eines Stoßdämpfers (28) aus einem Wendezylindermechanismus (10) entsprechend Anspruch 1, wobei eine Aussparung (30) mit einer Öffnung (56) vorgesehen ist, die nicht in Ausrichtung zu der zentralen Längsachse des Stoßdämpfers (28) angeordnet ist, mit folgenden Schritten: ein Mittels (34, 36) zum Zurückhalten des Stoßdämpfers (28) in der Aussparung (30) wird entfernt; das vordere Ende des Stoßdämpfers wird mit einem länglichen Mittel (48, 50) angegriffen, das sich parallel zu der Längsachse des Stoßdämpfers erstreckt; der Stoßdämpfer (28) wird entlang seiner Längsachse um eine kurze Strecke herausgezogen; das längliche Mittel (48, 50) wird in Bezug auf die zentrale Längsachse der Stange angehoben, um das vordere Ende des Stoßdämpfers (28) durch die Öffnung (56) in der Aussparung (30) hindurch anzuheben; und danach wird der Stoßdämpfer (28) entlang dessen zentraler Längsachse herausgezogen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Ineingriffnehmens des vorderen Endes des Stoßdämpfers (28) umfasst: Entfernbares Anbringen einer entfernbaren Halterung (46) an dem vorderen Ende des ringförmigen Gehäuses; Einfügen einer Mutter (48) in eine Öffnung der entfernbaren Halterung (46); Einfügen einer länglichen Stange (50) durch die Mutter, wobei die längliche Stange ein mit Gewinde versehenes Ende aufweist; und Einschrauben des Gewindeendes der länglichen Stange (50) in eine Gewindeöffnung (51) in einem Ende des Stoßdämpfers (28).
  4. Verfahren nach Anspruch 3, und ferner umfassend: Bereitstellen einer Haltemutter (54) in Ausrichtung mit der Gewindeöffnung (51) des besagten Endes des Stoßdämpfers (28), um zu verhindern, dass sich das Ende des Stoßdämpfers dreht, wenn das Gewindeende der länglichen Stange (50) in die Gewindeöffnung (51) des Endes des Stoßdämpfers eingeschraubt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Mittel (48, 50), das in das vordere Ende des Stoßdämpfers (28) eingreift, in das vordere Ende des Stoßdämpfers eingeschraubt wird; und dass das Herausziehen des Stoßdämpfers entlang seiner Längsachse durch Drehen des länglichen Mittels (48, 50 erfolgt, während eine geradlinige Verschiebung des länglichen Mittels entlang dessen Längsachse verhindert wird.
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