DE69920763T2 - Sägemaschine mit schwingbewegung - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/16Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
    • B23D51/161Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with dynamic balancing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)
  • General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf das Gebiet von Stichsägen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Stichsägen werden verwendet, um verschiedene Gegenstände, wie etwa Metallrohre, Holz und Trockenbauwände zu schneiden. Derartige Sägen enthalten für gewöhnlich ein Gehäuse und einen Stößel, der im Gehäuse angebracht ist und eine Wechselhubbewegung entlang einer Achse ausführt, die parallel zur Längsrichtung des Stößels verläuft. Ein Elektromotor treibt den Stößel über eine mechanische Wechselhubvorrichtung an, die die Drehbewegung einer Motorwelle in eine Wechselhubbewegung umwandelt. Derartige mechanische Wechselhubvorrichtungen können beispielsweise eine Exzentervorrichtung beinhalten, wie sie im US-Patent No. 5.079.844 beschrieben ist, oder einen Taumelscheibenantrieb, wie er in den US-Patenten No. 5.025.562 und 5.050.307 beschrieben ist.
  • Bei einigen Stichsägen führt der Stößel eine kreisartige Wechselhubbewegung im Gegensatz zu einer geradlinigen Wechselhubbewegung aus. Die kreisartige Bewegung ist durch eine Vorwärtsbewegung (in Schnittrichtung) des Sägeblattes gekennzeichnet, wenn das Sägeblatt beim Schnitthub hin zur Säge zurückgezogen wird, und durch eine entsprechende Rückwärtsbewegung (entgegengesetzt zur Schnittrichtung) des Sägeblattes, wenn das Sägeblatt beim Rücklaufhub von der Säge weg ausgefahren wird. Dies führt zu einem zirkularen oder kreisartigen Bewegungsweg des Sägeblattes. Es wird davon ausgegangen, daß eine derartige Bewegung die Geschwindigkeit erhöht, mit der die Säge ein Werkstück schneidet, indem das Sägeblatt während des Schnitthubs in das Werkstück vorgetrieben und das Sägeblatt beim Rücklaufhub aus dem Werkstück zurückgezogen wird.
  • Die kreisartige Bewegung wurde auf vielfältige Art und Weise erreicht. In den US-Patenten No. 4.238.884 und 4.628.605 wird beispielsweise eine vorwärts gerichtete Kraft (in Schnittrichtung) durch eine Sägeblattrolle direkt auf das Sägeblatt während des Schnitthubs ausgeübt, wobei die Vorwärtsbewegung des Sägeblattes durch eine nicht starre Verbindung zwischen dem Stößel und dem Antriebsmechanismus aufgenommen wird. Im US-Patent No. 5.212.887 führt der Stößel die Wechselhubbewegung durch eine schwenkbar angebrachten Lagerbuchse aus, wobei das hintere Ende des Stößels mit einem Exzenterelement verbunden ist, das die Vorwärts-Rückwärtsbewegung am Stößel erzeugt. In den US-Patenten No. 4.962.588 und 4.550.501 wird das hintere Ende des Stößels durch eine Verbindung mit einem Nockenelement an einem rotierenden Zahnrad vorwärts-/rückwärtsbewegt, und im US-Patent No. 5.392.519 wird die Vorwärts-/Rückwärtsbewegung durch eine Verbindung mit einem Exzenterelement erzeugt.
  • Das US-Patent No. 4.238.884 beschreibt eine tragbare elektrische Pendelhubstichsäge mit einstellbarer Kreisbewegung, die einen verbesserten manuell einstellbaren Kreisantriebsmechanismus enthält, der eine gleichförmige, ununterbrochene Kreisbewegung auf ein sich auf- und abwärts bewegendes Sägeblatt ohne Bewegungsverlust von einer Maximalkreisbetriebsart bis zu einer rückwärts gerichteten Kreisbetriebsart überträgt, bei der das Sägeblatt die Wechselhubbewegung entlang einer geraden Linie ausführt.
  • Das US-Patent No. 3.945.120 beschreibt einen Vibrationsdämpfungs- und Wärmesenkmechanismus für eine elektrische Stichsäge. Eine Aufnahmeführung dient sowohl als Gegengewicht als auch als Wärmesenke. Die Zugwelle für einen Exzenter, der eine derartig begrenzte axiale und radiale Bewegung erzeugt, treibt ebenfalls einen Taumelmechanismus an, der eine Sägeblattaufnahme auf- und abwärts bewegt, die gleitend in einer Aufnahmeführung angebracht ist. Der Schwerpunkt der Aufnahmeführung bewegt sich auf einer elliptischen Bahn.
  • Übersicht über die Erfindung
  • Die Verwendung von Blattrollen, Nockenflächen und Exzenterelementen kann unnötig kompliziert und teuer sein. Weiterhin neigen derartige Vorrichtungen zum Verschleiß, und einige können unerwünschte Vibrationen auf die Säge übertragen.
  • Demzufolge besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, eine Säge anzugeben, die die bessere Schnittleistung von Pendelhubsägen ohne die Komplexität erreicht, die für die kreisartige Bewegung erforderlich ist. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorwärtsbewegung des Sägeblattes während des Schnitthubs zu erreichen, ohne auf die Kreisbewegung zurückzugreifen.
  • Die oben genannten Ziele werden durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 erreicht. Mit Hilfe dieses Verfahrens folgt das vordere Ende des Stößels einem Weg, der nicht kreisförmig ist und somit unter Verwendung eines weitaus einfacheren Machanismus' erzielt werden kann. Darüber hinaus kann das vordere Ende des Stößels auf einem neutralen Weg oder alternativ dazu auf einem schrägen Weg bewegt werden, der in das Werkstück eintaucht.
  • Darüber hinaus verfügt der Stößel über eine erste Schnittrichtung und eine zweite Schnittrichtung, die der ersten Schnittrichtung entgegengesetzt ist. Das Verfahren umfaßt die Schritte des Bewegens des vorderen Endes entlang eines ersten Schnittweges während des Schnitthubs, wobei der erste Schnittweg durch eine Bewegung gekennzeichnet ist, die wenigstens teilweise in der ersten Schnittrichtung erfolgt, Zurückziehen des vorderen Endes entlang eines Rücklaufhubs (z. B. entlang des ersten Schnittwegs), und des Einstellens der Säge derart, daß sich das vordere Ende entlang eines zweiten Schnittwegs während des Schnitthubs bewegt, wobei der zweite Schnittweg die Bewegung enthält, die wenigstens teilweise in der zweiten Schnittrichtung erfolgt. Vorzugsweise kann die Säge auch so eingestellt werden, daß sich das vordere Ende entlang eines neutralen Schnittweges während des Schnitthubs bewegt, wobei der neutrale Schnittweg durch eine Bewegung gekennzeichnet ist, die im wesentlichen senkrecht zur ersten und zur zweiten Schnittrichtung erfolgt. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann die Säge verwendet werden, um einen Tauchschnitt beim Schneiden auf Stoß oder auf Zug auszuführen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Teilseitenschnittansicht einer Stichsäge als Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei sich das Führungselement in einer Stoßschnittstellung befindet und der Stößel vollständig zurückgezogen ist.
  • 2 ist eine Teilseitenschnittansicht von 1, wobei der Stößel sich in einer vollständig ausgefahrenen Stellung befindet.
  • 3 ist eine Frontansicht der Stichsäge aus 1.
  • 4 ist eine rechte Teilansicht der Stichsäge aus 1.
  • 5 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 aus 1.
  • 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 aus 1.
  • 7 ist eine rechte Seitenansicht der Stichsäge entlang der Linie 7-7 aus 5.
  • 8 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 aus 5.
  • 9 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 9-9 aus 5.
  • 10 ist eine Perspektivansicht des Gehäuseeinsatzes, des Folgerelementes, des exzentrischen Nockenelementes und des Einstellknopfes.
  • 11 ist eine Teilseitenansicht der inneren Antriebselemente der Stichsäge aus 1, wobei sich das Führungselement in einer neutralen oder nicht pendelnden Stellung befindet.
  • 12 ist eine Teilseitenansicht der inneren Antriebselemente der Stichsäge aus 1, wobei sich das Führungselement in einer Zugsägestellung befindet.
  • Detaillierte Beschreibung
  • 1 und 2 zeigen eine Stichsäge 20 als Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Stichsäge 20 enthält im wesentlichen ein Hauptgehäuse 22, einen Stößel 24, der hin und her bewegbar im Gehäuse 22 angebracht ist, sowie ein Gegengewicht 26 das im Gehäuse hin und her bewegbar ist. Der Stößel 24 umfaßt ein vorderes Ende 28, daß das Sägeblatt 30 aufnimmt, daß derart ausgebildet ist, daß es in einer Schnittrichtung 32 (d. h. in Richtung der Sägezähne), entgegengesetzt zu einer Nicht-Schnittrichtung 34 schneidet. Der Stößel bewegt das Sägeblatt 30 zwischen einem Sägehub (normalerweise hin zum Gehäuse 22) und einem Rücklaufhub (normalerweise vom Gehäuse 22 weg) hin und her. Das Gegengewicht 26 erzeugt eine Vibrationsverringerungskraft, die wenigstens teilweise den Kräften entgegenwirkt, die durch die Bewegung des Stößels 24 und des Sägeblattes 30 erzeugt werden.
  • Eine Antriebseinrichtung in Gestalt eines Elektromotors (nicht gezeigt) ist im Gehäuse 22 befestigt. Der Motor enthält ein Antriebsritzel 36, das in ein Zahnrad 38 greift, das auf einer Zwischenwelle 40 angebracht ist, die drehbar im Gehäuse 22 gelagert ist. Eine Taumelwelle 42 befindet sich über der Zwischenwelle 40 und ist derart beschaffen, das sie eine erste und eine zweite Taumelscheibe 44, 46 auf herkömmliche Weise antreibt. Die erste Taumelscheibe 44 enthält einen ersten Antriebsarm 48, der sich durch einen Schlitz (50) im Gegengewicht 26 erstreckt, um antriebsmäßig in den Wechselhubstößel 24 einzugreifen. Die zweite Taumelscheibe 46 enthält einen zweiten Antriebsarm 52 der antriebsmäßig mit dem Gegengewicht 26 in Eingriff steht.
  • Zusätzlich zur Anbringung für eine Wechselhubbewegung ist der Wechselhubstößel 24 derart angebracht, daß er eine Pendelbewegung relativ zum Gehäuse 22 ausübt. Eine derartige Pendelbewegung wird durch eine kugelförmige Lagerbuchse 54 ermöglicht, die innerhalb des Gehäuses 22 angebracht ist. Die kugelförmige Lagerbuchse 54 pendelt relativ zum Gehäuse 22, und der Wechselhubstößel 24 pendelt durch diese Lagerbuchse 54. Es wird darauf hingewiesen, daß anstelle der kugelförmigen Lagerbuchse 54, die Lagerbuchse 54 eine ebene Lagerbuchse enthalten könnte, die im Gehäuse 22 derart angebracht ist, daß sie um eine horizontale Achse schwenkt.
  • Der dargestellte Wechselhubstößel 24 ist derart beschaffen, daß er Bewegungen in drei ausgeprägten Richtungen ausführt: eine Stoßsäge-Pendelbewegung, eine neutrale oder Nicht-Pendelbewegung und eine Zugsäge-Pendelbewegung. 1 und 2 zeigen die Stoßsäge-Pendelbewegung. Eine derartige Bewegung wird infolge der Verbindung zwischen dem Stößel 24 und einem geneigten Führungselement 56 erzeugt. Diese Verbindung erfolgt durch die Verbindung zwischen dem hinteren Ende 58 des Stößels 24 und dem Gegengewicht 26 und weiterhin durch die Verbindung zwischen dem Gegengewicht 26 und dem geneigten Führungselement 56. insbesondere ist das hintere Ende 58 des Stößels 24 derart beschaffen, daß es vom Gegengewicht 26 gehalten wird und darin gleitet. Demzufolge führt eine schräge Bewegung (d. h. eine winkelige Bewegung relativ zur Längsrichtung des Wechselhubstößels 24) des Gegengewichtes 24 zu einer schrägen Bewegung des hinteren Endes des Stößels 24 und zu einer Pendelbewegung des Stößels 24 um die kugelförmige Lagerbuchse 54.
  • Zusätzlich zum Sitz auf dem Wechselhubstößel 24 ist das Gegengewicht 26 unter Bezugnahme auf 5 gleitend mit dem Führungselement 56 verbunden. Diesbezüglich sind zwei Folgerelemente in Gestalt von Lagern 60 an gegenüberliegenden Seiten des Gegengewichtes 26 befestigt, die gleitend in einen Schlitz 62 im Führungselement 56 greifen. Da das Führungselement 56 im Bezug auf die Längsrichtung des Gegengewichtes 26 geneigt ist (wie es in 1 gezeigt ist), führt die Gleitwirkung zwischen dem Gegengewicht 26 und dem Führungselement 56 zu einer schrägen Bewegung des Gegengewichtes 26, wenn sich das Gegengewicht 26 innerhalb des Gehäuses 22 hin und her bewegt. Insbesondere wenn das Gegengewicht 26 aus der Position in 1 in die Position in 2 bewegt wird, bewegt sich das Gegengewicht 26 innerhalb des Gehäuses nach unten (wie in 1 und 2 zu sehen), was zu einer Aufwärtsbewegung sowohl des vorderen Endes 28 des Stößels 24 als auch des entsprechenden Sägeblattes 30 führt. Während dieser Aufwärtsbewegung des Sägeblattes 30, fährt der Stößel 24 aus. Wird der Stößel 24 zurückgezogen, wird das Gegengewicht 26 ausgefahren und bewegt sich geringfügig nach oben, wobei es dem Führungselement 56 folgt. Eine derartige Aufwärtsbewegung des Gegengewichtes 26 führt zu einer Abwärtsbewegung des Sägeblattes 30. Demzufolge ist zu erkennen, daß sich das Sägeblatt während des Sägehubs (d. h. in Sägerichtung 32) geringfügig nach unten und während des Rücklaufhubs (d. h. in der Nicht-Sägerichtung) geringfügig nach oben bewegt. Der Sägehub und der Rücklaufhub erfolgen jedoch entlang desselben Wegs, weshalb das Sägeblatt 30 auf diesem Weg nicht pendelt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Schlitz 62 im Führungselement 56 im wesentlichen linear. Alternativ dazu kann der Schlitz bogenförmig sein.
  • Um die schräge Bewegung des Gegengewichtes 26 aufzunehmen, erfolgt die Verbindung zwischen dem zweiten Antriebsarm 52 und dem Gegengewicht 26 durch ein kugelförmiges Gleitlager 64, wie es in 6 zu sehen ist. Insbesondere sorgt das kugelförmige Gleitlager 64 für eine Pendelbewegung zwischen dem zweiten Antriebsarm 52 und dem Gegengewicht 26, wobei der zweite Antriebsarm 52 ebenfalls innerhalb des kugelförmigen Gleitlagers 64 gleiten kann, um eine Querbewegung des Gegengewichtes 26 relativ zum zweiten Antriebsarm 52 aufzunehmen. In ähnlicher Weise ist der erste Antriebsarm 48 mit dem Stößel 24 durch ein kugelförmiges Gleitlager (nicht gezeigt) verbunden.
  • Um eine Einstellung des Weges des Sägeblattes 30 zu ermöglichen, ist der Winkel des Führungselementes 56 einstellbar. Insbesondere ist unter Bezugnahme auf 35 und 79 das Führungselement 56 schwenkbar an einem Gehäuseeinsatz 66 durch ein Schwenkelement 68 angebracht. Die Winkeleinstellung des Führungselementes 56 erfolgt durch Drehung eines Einstellknopfes 70. Der Einstellknopf 70 kann gedreht werden, um eine Drehung an einem exzentrischen Nockenelement 72 zu bewirken, das über eine Exzenterstift 74 verfügt, der gleitend in einen Einstellschlitz 76 im Führungselement 56 eingreift. Wenn das exzentrische Nockenelement 72 gedreht wird, erzeugt der Exzenterstift 74 eine Querbewegung am vorderen Ende 78 des Führungselementes 56, wodurch eine Drehung des Führungselementes 56 um das Schwenkelement 68 bewirkt wird.
  • Um die Stellung des Führungselementes 56 zu sichern, ist der Einstellknopf 70 unter Bezugnahme auf 10 mit zwei Zähnen 809 versehen, die so beschaffen sind, daß sie wahlweise mit drei Paaren entsprechender Ausnehmungen 82 im Gehäuseeinsatz 66 in Eingriff gelangen. Der Einstellknopf 70 ist zum Gehäuseeinsatz 66 hin durch eine Feder 84 und einen entsprechenden Federanschlag 86 vorgespannt, der am exzentrischen Nockenelement 72 befestigt ist. Die Drehung des Einstellknopfes 70 erfolgt durch Ziehen des Einstellknopfes 70 weg vom Gehäuseeinsatz 66, bis die Zähne 80 aus den Ausnehmungen 82 im Gehäuseeinsatz 66 gelöst sind. Anschließend kann der Einstellknopf 70 gedreht werden, bis die Zähne 80 mit einem Paar Ausnehmungen 82 ausgerichtet sind. Der Einstellknopf 70 kann dann freigegeben werden, wodurch die Feder 84 den Einstellknopf 70 und die entsprechenden Zähne 80 hin zum Gehäuseeinsatz 66 und in die entsprechenden Ausnehmungen 82 drückt. Die Positionen der drei Paare von Ausnehmungen 82 im Gehäuseeinsatz 66 entsprechen den drei gewünschten Bewegungen des Sägeblattes 30: Stoßsäge-Pendelbewegung, neutrale oder Nicht-Pendelbewegung und Zugsäge-Pendelbewegung.
  • 11 zeigt die Stichsäge 20 mit dem Führungselement 56 in der neutralen oder Nicht-Pendelstellung, was zu einer Bewegung des vorderen Endes 28 des Wechselhubstößels 24 auf einem Weg führt, der sich vom oberen Weg unter Bezugnahme auf 1 unterscheidet. Eine derartige Positionierung des Führungselementes 56 wird durch Drehen des Einstellknopfes 70 erreicht, wie es oben detaillierter beschrieben wurde. Mit dem Führungselement 56 in dieser Stellung pendeln das Gegengewicht 26 und der Stößel 24 unwesentlich um die kugelförmige Lagerbuchse 54, was zu einer neutralen oder nicht-pendelnden Bewegung des Sägeblattes führt. Die neutrale Bewegung des Sägeblattes 30 ist im allgemeinen in 11 dargestellt, wobei die vollständig ausgefahrene Position des Sägeblattes 30 mit Vollinien und die vollständig zurückgezogene Position des Sägeblattes 30 mit Strichlinien gezeigt ist. Mit dem Führungselement 56 in dieser Position kann die Stichsäge 20 entweder für Sägen auf Zug (wie dargestellt) oder Sägen auf Stoß verwendet werden.
  • 12 zeigt die Stichsäge 20 mit dem Führungselement 56 in einer Zugsäge-Pendelstellung, was zu einer Bewegung des vorderen Endes 28 des Wechselhubstößels 24 auf einem Weg führt, der sich von jenen unter Bezugnahme auf 1 und 11 unterscheidet. Wie es oben erläutert wurde, wird eine derartige Positionierung des Führungselementes 56 durch Drehen des Einstellknopfes 70 in die geeignete Position bewerkstelligt. Mit dem Führungselement 56 in dieser Stellung, folgt das Sägeblatt 30 dem dargestellten Weg, wobei die vollständig ausge fahrene Position des Sägeblattes 30 mit Vollinien und die vollständig zurückgezogene Position des Sägeblattes 30 mit Strichlinien gezeigt ist. Mit dem Führungselement 56 in dieser Position kann die Stichsäge 20 zum Sägen auf Zug in einer Schnittrichtung verwendet werden, die jener von 1 entgegengesetzt ist.
  • Die vorangehende Beschreibung der vorliegenden Erfindung diente lediglich der Veranschaulichung und Erläuterung. Die hier beschriebenen Ausführungsformen dienen weiterhin der Erklärung bester Arten zur Ausführung der Erfindung und dazu, daß andere Fachleute die Erfindung bei derartigen oder anderen Ausführungsformen und mit unterschiedlichen Abänderungen verwenden, die durch die speziellen Einsätze oder Verwendungen der vorliegenden Erfindung erforderlich sind, wie es in den anhängenden Ansprüchen definiert ist.

Claims (8)

  1. Wechselhubbewegungsverfahren für einen Stößel (24) einer Stichsäge (20), wobei der Stößel (24) ein vorderes Ende (28) aufweist, das dazu eingerichtet ist, ein Sägeblatt aufzunehmen, wobei das Sägeblatt (30) entlang eines Bewegungsweges, der einen Sägehub und einen Rücklaufhub beinhaltet, bewegt werden kann und das Sägeblatt (30) eine erste Ausrichtung relativ zum Stößel (24) mit einer ersten Schnittrichtung (32) und eine zweite Ausrichtung relativ zum Stößel (24) mit einer zweiten Schnittrichtung hat, die der ersten Schnittrichtung entgegengesetzt ist, und das Verfahren durch folgende Vorgänge gekennzeichnet ist: Bewegen des vorderen Endes (28) entlang eines ersten Schnittweges während eines ersten Schnitthubs, wobei der Schnittweg durch eine Bewegung gekennzeichnet ist, die wenigstens teilweise in der ersten Schnittrichtung während des ersten Schnitthubes erfolgt; Zurückziehen des vorderen Endes (28) entlang eines ersten Rücklaufhubs auf demselben ersten Schnittweg; und Einstellen der Ausrichtung des Sägeblattes (30) relativ zum Stößel (24) aus der ersten Ausrichtung in die zweite Ausrichtung; Einstellen des Bewegungsweges des Sägeblattes (30) derart, daß sich das vordere Ende (28) entlang eines zweiten Schnittweges während eines zweiten Schnitthubs bewegt, wobei der zweite Schnittweg eine Bewegung umfaßt, die wenigstens teilweise in der zweiten Schnittrichtung während des zweiten Schnitthubs erfolgt; und Zurückziehen des vorderen Endes (28) entlang eines zweiten Rücklaufhubs auf demselben Schnittweg.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin enthaltend den Vorgang der wiederholten Hubbewegung des vorderen Endes (28) des Stößels (24) in der Art, daß das Sägeblatt sich entlang des ersten Schnittweges während des ersten Schnitthubs und entlang desselben ersten Wegs während des ersten Rücklaufhubs bewegt.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem die Säge zudem eine Führung und einen Führungsfolger (56) aufweist, der mit dem Sägeblatt verbunden ist, und bei dem der Bewegungsvorgang des vorderen Endes (28) die Bewegung des Führungsfolgers (56) entlang der Führung beinhaltet.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem der Stößel (24) mit dem Führungsfolger verbunden ist und bei dem der Bewegungsvorgang des vorderen Endes (28) ein derartiges Bewegen des Stößels (24) umfaßt, daß sich der Führungsfolger (56) entlang der Führung bewegt.
  5. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Säge weiterhin ein Gegengewicht enthält, wobei dieses Gegengewicht (26) beweglich gelagert und mit dem Führungsfolger verbunden ist, und bei dem der Bewegungsvorgang des vorderen Endes (28) eine derartige Bewegung des Gegengewichtes (26) beinhaltet, daß der Führungsfolger (56) sich entlang der Führung bewegt.
  6. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, bei dem der Stößel (24) eine Längsrichtung definiert, und bei dem der erste Schnittweg im wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Stößels (24) verläuft.
  7. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, bei dem der Stößel (24) eine Längsrichtung definiert, und bei dem der zweite Schnittweg zur Längsrichtung des Stößels (24) schräg verläuft.
  8. Verfahren nach einem der obigen Ansprüche, weiterhin enthaltend den Vorgang des Einstellens des Bewegungswegs des Sägeblattes (30) derart, daß sich das vordere Ende entlang eines neutralen Schnittwegs während des Schnitthubs bewegt, wobei der neutrale Schnittweg durch eine Bewegung gekennzeichnet ist, die im wesentlichen senkrecht zur ersten und zur zweiten Schnittrichtung verläuft.
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