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Hintergrund der Erfindung
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1. Erfindungsgebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Feuchtigkeitssteuergerät und insbesondere
ein Gerät,
das entsprechend dem Bedarf eine Entfeuchtung, eine Befeuchtung
und/oder eine Lüftung
durchführen kann.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Einige
Allzweckklimaanlagen, die hauptsächlich
für die
Temperatursteuerung verwendet werden, können für die Entfeuchtung betrieben
werden (siehe beispielsweise EP-0693660).
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Als
Befeuchtungsgeräte
sind solche allgemein bekannt, bei denen Wasser, welches in einem Behälter aufgenommen
ist, für
die Befeuchtung erhitzt und verdampft wird.
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Bis
jetzt hat es noch kein kompaktes und komplettes Feuchtigkeitssteuergerät gegeben,
welches wahlweise für
die Entfeuchtung und Befeuchtung verwendet werden kann. Anders ausgedrückt, Feuchtigkeitssteuergeräte zur wahlweisen
Durchführung
der Entfeuchtung sowie der Befeuchtung sind teilweise vorgeschlagen
worden, jedoch in Form einer Kombination aus Einzelfunktion-Geräten für die Entfeuchtung,
die Befeuchtung und die Lüftung
oder in Form einer Kombination aus Multi- und Einzelfunktion-Geräten. Dies
erhöht
das Problem der größeren Baugröße des Gerätes und
der geringeren Einfachheit der Wartung. Zusätzlich erfordern die meisten dieser
Geräte
die Zufuhr von Wasser für
die Befeuchtung und die Aufnahme des Wassers, welches bei der Entfeuchtung
erzeugt wird, woraus das Problem der schlechten Nutzbarkeit resultiert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Angesichts
des Vorstehenden ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die vorstehend genannten Probleme zu lösen, ein Feuchtigkeitssteuergerät zu schaffen,
welches ein Rotationsfeuchtigkeitssteuerelement für die Entfeuchtungs-,
Befeuchtungs- und Belüftungsfunktionen
verwendet, dadurch die drei Funktionen in einer einfachen Gestalt
realisiert.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Feuchtigkeitssteuergerät zu schaffen, das
miniaturisiert werden kann, obwohl es die drei Funktionen hat.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Feuchtigkeitssteuergerät zu schaffen, bei
dem bei der Entfeuchtung kein Abwasser erzeugt wird und bei dem
bei der Befeuchtung keine Wasserzufuhr erforderlich ist, wodurch
dessen Brauchbarkeit verbessert wird.
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Die
vorstehende Aufgabe und weitere Aufgaben der Erfindung sind gelöst worden,
indem Feuchtigkeitssteuergeräte
gemäß der ersten
bis zwölften Konfigurationen,
wie im Folgenden beschrieben, geschaffen worden sind.
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Die
vorliegende Erfindung schafft ein Feuchtigkeitssteuergerät gemäß einer
ersten Konfiguration mit: einem drehbaren Feuchtigkeitssteuerelement mit
einem Trocknungsteil zum Durchführen
von Außenluft,
die von einer Außenseite
herangeholt wird, um Feuchtigkeit aus der Luft zu absorbieren und
zu entfernen und zum Abgeben der erhaltenen Trockenluft nach außen, einem
Wärmerückgewinnungsteil zum
Durchlassen von Innenluft, die von einer Innenseite herangeholt
wird, um Wärme
rückzugewinnen, und
einem Befeuchtungsteil zum Durchlassen von Luft, die den Wärmerückgewinnungsteil
passiert hat, um die Luft mit Feuchtigkeit zu versorgen und die
resultierende feuchte Luft an das Innere abzugeben, Heizmitteln
zum Durchführen
einer Wärmebehandlung
der Luft, die den Wärmerückgewinnungsteil
passiert hat, sodass die resultierende Luft den Befeuchtungsteil
mit höherer
Temperatur passiert; einem ersten Sauggebläse, das auf einem ersten Luftdurchlass,
durch den Außenluft
herangeholt wird, an einer stromab gelegenen Seite des Trocknungsteils angeordnet
ist; und einem zweiten Sauggebläse,
das auf einem zweiten Luftdurchlass, durch welchen die Innenluft
herangeholt wird, an einer stromab gelegenen Seite des Befeuchtungsteil
angeordnet ist.
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Die
vorliegende Erfindung schafft weiterhin ein Feuchtigkeitssteuergerät gemäß einer
zweiten Konfiguration gemäß dem vorstehenden
Gerät der ersten
Konfiguration, wobei Durchlasswechselmittel in den Luftdurchlässen so
vorgesehen sind, dass die Außenluft,
die durch das erste Sauggebläse
herangeholt wird, aufeinander folgend durch den Wärmerückgewinnungsteil
und den Befeuchtungsteil durchtritt und an die Außenseite
abgegeben wird; und die Innenluft, die durch das zweite Sauggebläse herangeholt
wurde, den Trocknungsteil passiert und an die Innenseite ausgegeben
wird.
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Zusätzlich schafft
die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät gemäß einer
dritten Konfiguration gemäß dem vorstehend
genannten Gerät
der ersten oder zweiten Konfiguration, wobei Durchlasswechselmittel
in den Luftdurchlässen
so vorgesehen sind, dass: die Innenluft, die durch das erste Sauggebläse herangeholt
wird, den Trocknungsteil passiert und an die Außenseite abgegeben wird und
die Außenluft,
welche durch das zweite Sauggebläse
herangeholt wird, aufeinander folgend den Wärmerückgewinnungsteil und den Befeuchtungsteil
passiert und an die Innenseite abgegeben wird.
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Weiterhin
schafft die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät gemäß einer
vierten Konfiguration in Übereinstimmung
mit dem vorstehenden Gerät
der ersten Konfiguration: wobei anstatt des ersten Sauggebläses ein
erstes Druckgebläse
in dem ersten Luftdurchlass an einer stromauf gelegenen Seite des
Trocknungsteils vorgesehen ist und anstatt des zweiten Sauggebläses ein
zweites Druckgebläse
in dem zweiten Luftdurchlass an einer stromauf des Wärmerückgewinnungsteils
gelegenen Seite vorgesehen ist.
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Zusätzlich schafft
die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
fünften
Konfiguration gemäß dem vorstehend
genannten Gerät
der vierten Konfiguration, wobei die Durchlasswechselmittel in den
Luftdurchlässen
so vorgesehen sind, dass: Außenluft,
die durch das erste Druckgebläse herangeholt
wird, aufeinander folgend den Wärmerück gewinnungsteil
und den Befeuchtungsteil passiert und an die Außenseite abgegeben wird und
die Innenluft, die durch das zweite Druckgebläse herangeholt wird, den Trocknungsteil
passiert und an die Innenseite abgegeben wird.
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Weiterhin
schafft die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
sechsten Konfiguration gemäß der vorstehenden
Geräte
der vierten oder fünften
Konfiguration, wobei die Durchlasswechselmittel in den Luftdurchlässen so
angeordnet sind, dass: Außenluft,
welche durch das erste Druckgebläse
herangeholt wird, aufeinander folgend den Wärmewiedergewinnungsteil und
den Befeuchtungsteil passiert und an die Innenseite abgegeben wird und
Innenluft, die durch das zweite Druckgebläse herangeholt wird, den Trocknungsteil
passiert und an die Außenseite
abgegeben wird.
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Zusätzlich schafft
die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
siebten Konfiguration gemäß dem vorstehenden
Gerät der
ersten Konfiguration, wobei anstatt des zweiten Sauggebläses ein
Druckgebläse
in dem zweiten Luftdurchlass an einer stromauf gelegenen Seite des
Wärmerückgewinnungsteils
vorgesehen ist.
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Weiterhin
schafft die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
achten Konfiguration gemäß des vorstehenden
Gerätes
der siebten Konfiguration, wobei Durchlasswechselmittel in den Luftdurchlässen so
vorgesehen sind, dass: Außenluft,
die durch das Sauggebläse
herangeholt wird, aufeinander folgend den Wärmerückgewinnungsteil und den Befeuchtungsteil
passiert und zur Außenseite
abgegeben wird und Innenluft, die durch das Druckgebläse herangeholt
wird, den Trocknungsteil passiert und an die Innenseite abgegeben
wird.
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Zusätzlich schafft
die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
neunten Konfiguration gemäß den vorstehenden
Geräten
der siebten oder achten Konfiguration, wobei Durchlasswechselmittel
in den Luftdurchlässen
so vorgesehen sind, dass Innenluft, die durch das Druckgebläse herangeholt
wird, den Trocknungsteil passiert und Innenluft, die den Trocknungsteil
passiert hat durch Zusammenarbeit des Druck- und des Sauggebläses nach außen abgegeben
wird.
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Zusätzlich schafft
die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
zehnten Konfiguration gemäß dem vorstehenden
Gerät der
ersten Konfiguration, wobei anstatt des ersten Sauggebläses ein
Druckgebläse
in dem ersten Luftdurchlass an einer stromauf gelegenen Seite des
Trocknungsteils vorgesehen ist.
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Weiterhin
schafft die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
elften Konfiguration gemäß dem vorstehenden
Gerät der
zehnten Konfiguration, wobei Durchlasswechselmittel in den Luftdurchlässen so
vorgesehen sind, dass: Außenluft,
die durch das Druckgebläse
herangeholt wird, aufeinander folgend den Wärmerückgewinnungsteil und den Befeuchtungsteil
passiert und an die Außenseite
abgegeben wird und Innenluft, die durch das Sauggebläse herangeholt
wird, den Trocknungsteil passiert und an die Innenseite abgegeben
wird.
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Zusätzlich schafft
die vorliegende Erfindung ein Feuchtigkeitssteuergerät einer
zwölften
Konfiguration gemäß dem vorstehenden
Gerät der
zehnten oder elften Konfiguration, wobei Durchlasswechselmittel
in den Luftdurchlässen
so vorgesehen sind, dass Außenluft,
die durch das Sauggebläse
herangeholt wird, den Trocknungsteil passiert und an das Innere
abgegeben wird.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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In
den begleitenden Zeichnungen zeigt:
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1 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Befeuchtungsbetrieb gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Entfeuchtungsbetrieb gemäß der ersten
Ausführungsform;
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3 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Belüftungsbetrieb
gemäß der ersten Ausführungsform;
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4 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Befeuchtungsbetrieb gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Entfeuchtungsbetrieb gemäß der zweiten
Ausführungsform;
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6 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Belüftungsbetrieb
gemäß der zweiten Ausführungsform;
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7.
eine erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Befeuchtungsbetrieb gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Entfeuchtungsbetrieb gemäß der dritten
Ausführungsform;
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9 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Belüftungsbetrieb
gemäß der dritten Ausführungsform;
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10 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Befeuchtungsbetrieb gemäß einer vierten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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11 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Entfeuchtungsbetrieb gemäß der vierten
Ausführungsform;
und
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12 eine
erläuternde
Darstellung der Luftdurchlässe
im Belüftungsbetrieb
gemäß der vierten
Ausführungsform.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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[Erste Ausführungsform]
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Eine
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird anhand der 1 bis 3 beschrieben. 1 zeigt
Luftdurchlässe
eines Feuchtigkeitssteuergerätes
im Befeuchtungsbetrieb. Mit der Bezugsziffer 1 ist ein
drehbares Feuchtigkeitssteuerelement bezeichnet, das in einem Gehäusekörper 100 eingebaut
ist, welcher beispielsweise an der Innenseite einer Seitenwand W
installiert ist. Das drehbare Feuchtigkeitssteuerelement 1 ist
so vorgesehen, dass: Metallsilikatgel, das aus der Kombination aus
Silicagel und einer Anzahl von Metallen, wie z.B. Kobalt, Eisen
und Mangan besteht, in Wabenlaminaten aus Keramiken polymerisiert
ist und Mikroporen desselben bezüglich
ihrer Form fein eingestellt sind, um sowohl mit Wassermolekülen zusammenzupassen
als auch eine Menge Hydroxile festgelegt zu haben, um deren hydrophile
Eigenschaft zu erhöhen. Dadurch
absorbiert das drehbare Feuchtigkeitssteuerelement 1 Feuchtigkeit
der Luft bei Zimmertemperaturen und lässt die absorbierte Feuchtigkeit
bei Temperaturen von 130-140°C
frei. Hierbei hat das drehba re Feuchtigkeitssteuerelement 1 eine
zylindrische Form, dessen Durchmesser beispielsweise 20 cm beträgt und das
so gesteuert ist, dass es beispielsweise mit 1/2 Umdrehungen pro
Minute dreht.
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Das
drehbare Feuchtigkeitssteuerelement 1 ist für den Gebrauch
in einen Trocknungsteil 2, einem Befeuchtungsteil 3 und
einem Wärmewiedergewinnungsteil 4 unterteilt.
Der Trocknungsteil 2 lässt
Luft mit niedriger Temperatur, die von außerhalb des Gerätes hereingeholt
worden ist, passieren, um Feuchtigkeit aus der Luft zu absorbieren
und aus dieser zu entfernen. Der Befeuchtungsteil 3 lässt erwärmte und Luft
mit hoher Temperatur hindurchgehen, um die Luft mit Feuchtigkeit
zu versorgen und um die Funktion, Feuchtigkeit zu absorbieren, an
dem Teil des Elementes wieder herzustellen. Der Wärmewiedergewinnungsteil 4 lässt Luft
mit niedriger Temperatur, die von außerhalb des Gerätes hereingenommen worden
ist, durch seinen Hochtemperaturteil hindurch gehen, um die Temperatur
der hindurch gehenden Luft zu erhöhen und um die Temperatur des drehbaren
Feuchtigkeitssteuerelementes 1 zu vermindern.
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Der
Trocknungsteil 2, der Befeuchtungsteil 3 und der
Wärmewiedergewinnungsteil 4 können beispielsweise
ein Flächenverhältnis von
3:1:1 haben. Das Luftströmungsverhältnis zwischen
dem Trocknungsteil 2 und dem Befeuchtungsteil 3 (auch
dem Wärmewiedergewinnungsteil 4)
kann auf 80 (m3/h) : 30 (m3/h)
gesetzt sein. Die Drehrichtung des drehbaren Feuchtigkeitssteuerelementes 1 ist
mit X bezeichnet.
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In
dem Gehäusekörper 100 ist
ein erster Luftdurchlass 5 so ausgebildet, dass Außenluft
A von der Außenseite
R1 den Trocknungsteil 2 des drehbaren Feuchtigkeitsteuerelementes 1 passiert.
Ein erstes Sauggebläse 10 ist
an dem ersten Luftdurchlass 5 an einer stromab liegenden
Seite 5B des Trocknungsteils 2 vorgesehen.
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Durch
Ansaugen holt das erste Sauggebläse 10 die
Außenluft
A der Außenseite
R1 durch eine Eingangslüftungsöffnung W1
in der Seitenwand W an einer stromauf liegenden Seite 5A des
ersten Luftdurchlasses 5. Die Außenluft A geht durch den Trocknungsteil 2,
wodurch ihre Feuchtigkeit absorbiert und diese getrocknet wird.
Die getrocknete Luft B, die aus dem Trockenvorgang resultiert, wird
durch eine Abluftöffnung
W2 in der Seitenwand W an der stromab liegenden Seite 5B des
ersten Luftdurchlasses 5 ausgegeben.
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Des
weiteren ist in dem Gehäusekörper 100 ein
zweiter Luftdurchlass 6 so ausgebildet, dass Innenluft
C aus dem Inneren R2 den Wärmewiedergewinnungsteil 4 des
drehbaren Feuchtigkeitssteuerelementes 1 passiert. Der
zweite Luftdurchlass 6 hat eine Route, die durch den Wärmewiedergewinnungsteil 4 durchgeht,
eine U-Wendung macht, durch den Befeuchtungsteil 3 geht
und in das Innere R2 führt. An
einer stromab liegenden Seite 6B des Befeuchtungsteils 3 ist
ein zweites Sauggebläse 20 vorgesehen.
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Durch
Saugen holt das zweite Sauggebläse 20 die
Innenluft C herein und leitet die Innenluft C durch den Wärmewiedergewinnungsteil 4,
um die Wärme
des drehbaren Feuchtigkeitssteuerelementes 1 wiederzugewinnen.
Nach dem Wärmewiedergewinnungsteil 4 wird
die Wärmewiedergewinnungsluft
D, die aus dem Wärmewiedergewinnungsvorgang
resultiert, durch eine elektrische Heizvorrichtung 7 als
Heizmittel erwärmt.
Die Luft E mit hoher Temperatur, die aus dem Heizvorgang resultiert,
geht durch den Befeuchtungsteil 3. Demgemäß befeuchtet
das Trennen und Freigeben von Feuchtigkeit, die in dem drehbaren
Feuchtigkeitssteuerelement 1 absorbiert worden ist, die
Innenluft C, das drehbare Feuchtigkeitssteuerelement 1 stellt
seine Feuchtigkeitsabsorptionsfähigkeit
wieder her, und die so befeuchtete, feuchte Luft F wird in das Innere
R2 ausgegeben. Durch diese Einrichtung wird die Befeuchtung des
Inneren R2 durchgeführt.
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2 zeigt
Luftdurchlässe
des Feuchtigkeitssteuergerätes
im Entfeuchtungsbetrieb. Hierbei sind die Luftdurchlässe so geändert, dass:
die Innenluft C, die aus dem Inneren R2 durch das zweite Sauggebläse 20 hereingeholt
wird, durch den Trocknungsteil 2 geht, um entfeuchtet und
getrocknet zu werden, und die trockene Luft B, die durch das Passieren
des Trocknungsteils 2 getrocknet ist, in das Innere R2
ausgegeben wird. Weiterhin sind die Luftdurchlässe so geändert, dass: die Außenluft
A, die durch das erste Sauggebläse 10 von
der Außenseite R1
hereingeholt wird, den Wärmewiedergewinnungsteil 4 passiert;
und die Luft E mit hoher Temperatur, die durch die elektrische Heizvorrichtung 7 nach
der Wärmewiedergewinnungsfunktion 4 erhitzt
worden ist, durch den Befeuchtungsteil 3 geht, dem drehbaren
Feuchtigkeitssteuerelement 1 Feuchtigkeit entzieht, um
an einem Teil desselben die Fähigkeit Feuchtigkeit
zu absorbieren wiederherzustellen, und als feuchte Luft F an die
Außenseite
R1 ausgegeben wird.
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3 zeigt
Luftdurchlässe
des Feuchtigkeitssteuergerätes
im Lüftungsbetrieb,
der mit ausgesetztem Heizen durch die elektrische Heizvorrichtung 7 durchgeführt wird.
Hierbei sind die Luftdurchlässe
so geändert,
dass die Innenluft C, die durch das erste Sauggebläse 10 von
der Innenseite R2 hereingeholt wird, den Trocknungsteil 2 passiert,
und dass an die Außenseite
R1 eine wahrnehmbar trockene Luft Bm ausgegeben wird. Obwohl sie
den Trocknungsteil 2 passiert hat, hat die wahrnehmbar
trockene Luft Bm tatsächlich
eine geringe Änderung
der Feuchtigkeit verglichen mit der Innenluft C, da der Trocknungsteil 2 seine
Fähigkeit,
Feuchtigkeit zu absorbieren, nicht wiederhergestellt hat. Dies ist
deshalb der Fall, weil keine absorbierte Feuchtigkeit aus dem Befeuchtungsteil 3 abgezogen
worden ist. Mittlerweile sind die Luftdurchlässe so geändert, dass die Außenluft
A, welche durch das zweite Sauggebläse 20 von der Außenseite
R1 hereingenommen worden ist, den Wärmewiedergewinnungsteil 4 passiert und
dass eine wahrnehmbar feuchte Luft Fm in das Innere R2 ausgegeben
wird. Die wahrnehmbar feuchte Luft Fm hat tatsächlich nur eine geringe Änderung
der Feuchtigkeit verglichen mit der Außenluft A, weil sie keine Erhöhung der
Temperatur beim Passieren des Befeuchtungsteils 3 nach
dem Wärmewiedergewinnungsteil 4 erfahren
hat.
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Da
während
des Wärmetauschens
auch zwischen der Außenluft
A und der Innenluft C eine Lüftung
durchgeführt
wird, ist die Wärmeeffizienz
während
der Lüftung
hoch, wenn das Innere R2 unter Heizung oder Kühlung steht. Beispielsweise
im Heizbetrieb, bei welchem die Temperatur der Innenluft C höher als
die der Außenluft
A ist, erhöht
das Passieren der Innenluft C, die durch das erste Sauggebläse 10 hereingeholt
wird, die Temperatur des drehbaren Feuchtigkeitssteuerelementes 1 über den
Trocknungsteil 2. Die Außenluft A mit niedriger Temperatur, die
vom zweiten Sauggebläse 20 hereingeholt
wird, passiert das in der Temperatur erhöhte drehbare Feuchtigkeitssteuerelement 1 nacheinander
am Wärmewiedergewinnungsteil 4 und
am Befeuchtungsteil 3. Dadurch wird die Temperatur der
Au ßenluft
A erhöht
und in das Innere R2 ausgegeben. Dadurch sinkt der Temperaturverlust
bei der Lüftung
und dadurch wird bei dem Kühl-
und Heizvorgängen
Energie gespart.
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[Zweite Ausführungsform]
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Eine
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird anhand der 4 bis 6 beschrieben.
Statt des ersten und des zweiten Sauggebläses 10 und 20,
die bei dem vorstehenden Feuchtigkeitssteuergerät gemäß der ersten Ausführungsform
verwendet werden, hat dieses Feuchtigkeitssteuergerät gemäß der zweiten
Ausführungsform
ein erstes Druckgebläse 10A an
dem ersten Luftdurchlass 5 an der stromauf liegenden Seite 5A des
Trocknungsteils 2 und ein zweites Druckgebläse 20A an dem
zweiten Luftdurchlass 6 an der stromauf liegenden Seite 6A des
Wärmewiedergewinnungsteils 4. Im
Befeuchtungsbetrieb und Entfeuchtungsbetrieb, bei denen die elektrische
Heizvorrichtung 7 für
das Heizen gespeist wird, wird das Feuchtigkeitssteuergerät mit den
Luftdurchlässen
wie in den 4 bzw. 5 gezeigt
betrieben. Im Lüftungsbetrieb
ohne Speisen der elektrischen Heizvorrichtung 7 wird das Feuchtigkeitssteuergerät mit den
Luftdurchlässen, wie
in der 6 gezeigt betrieben. Somit strömt sowohl Luft, die von der
Außenseite
R1 hereingenommen worden ist als auch von der Innenseite R2 hereingenommen
worden ist, wie bei dem Feuchtigkeitssteuergerät gemäß der ersten Ausführungsform.
Daher erzeugt dieses Feuchtigkeitssteuergerät gemäß der zweiten Ausführungsform
die gleichen Funktionen und Wirkungen wie das Feuchtigkeitssteuergerät gemäß der ersten
Ausführungsform.
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[Dritte Ausführungsform]
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Eine
dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird anhand der 7 bis 9 beschrieben.
Anstatt des zweiten Sauggebläses 20, das
bei dem Feuchtigkeitssteuergerät
gemäß der vorstehenden
ersten Ausführungsform
verwendet wird, hat dieses Feuchtigkeitssteuergerät gemäß der dritten
Ausführungsform
ein Druckgebläse 20A,
das an dem zweiten Luftdurchlass 6 an der stromauf liegenden
Seite 6A der Wärmewiedergewinnungsfunktion 4 vorgesehen
ist. Im Befeuchtungsbetrieb und Entfeuchtungsbetrieb, bei denen
die elektrische Heizvorrichtung 7 für das Heizen gespeist wird,
wird das Feuchtigkeitssteuergerät
mit den in den 7 bzw. 8 gezeigten
Luftdurchlässen
betrieben. Somit fließen
im Befeuchtungsbetrieb und im Entfeuchtungsbetrieb beide Luftströme, die
von der Außenseite R1
und von der Innenseite R2 hereingenommen werden, wie bei den vorstehenden
Befeuchtungssteuergeräten
gemäß der ersten
und zweiten Ausführungsformen.
Daher werden in diesen Betrieben die gleichen Funktionen und Wirkungen
wie bei den vorstehenden Befeuchtungssteuergeräten gemäß der ersten und zweiten Ausführungsformen
erzielt.
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Andererseits
sind im Lüftungsbetrieb,
bei dem das Speisen der elektrischen Heizvorrichtung 7 ausgesetzt
ist, die Luftdurchlässe
wie in der 9 gezeigt ausgebildet. Die Innenluft
C, die von der Innenseite R2 mittels des Druckgebläses 20A hereingeholt
wird, passiert den Trocknungsteil 2 des drehbaren Feuchtigkeitssteuerelementes 1 und
wird durch die gemeinsame Wirkung des Druckgebläses 20A und des ersten
Sauggebläses 10 zur
Außenseite R1
ausgegeben. Wenn die elektrische Heizvorrichtung 7 nicht
gespeist wird, hat der Trocknungsteil 2 keine Trockenfunktion
für die
hindurchgehende Luft, wie vorstehend beschrieben. Daher wird eine
wahrnehmbar trockene Luft Bm mit geringer Feuchtigkeitsänderung
an der Außenseite
R1 ausgegeben.
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[Vierte Ausführungsform]
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Eine
vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 10 bis 12 beschrieben.
Anstatt des ersten Sauggebläses 10,
das in dem Feuchtigkeitssteuergerät der vorstehenden ersten Ausführungsform
verwendet wird, hat dieses Feuchtigkeitssteuergerät der vierten
Ausführugsform
ein Druckgebläse 10A,
das am ersten Luftdurchlass 5 an der stromauf liegenden Seite
A des Trocknungsteils 2 vorgesehen ist. Im Befeuchtungsbetrieb
und im Entfeuchtungsbetrieb, bei denen die elektrische Heizvorrichtung 7 für das Heizen
gespeist wird, wird das Feuchtigkeitssteuergerät mit den Luftdurchlässen wie
in den 10 bzw. 11 gezeigt
betrieben. Hierbei strömen
im Befeuchtungsbetrieb und im Entfeuchtungsbetrieb beide Luftströme, die
von der Außenseite
R1 und von der Innenseite R2 hereingenommen werden, wie bei den
vorstehenden Feuchtigkeitssteuergeräten gemäß der ersten, zweiten und dritten
Ausführungsformen.
Daher werden bei diesen Vorgängen
die gleichen Funktionen und Wirkungen wie bei den vorstehenden Feuchtigkeitssteuergeräten gemäß der ersten,
zweiten und dritten Ausführungsformen
erhalten.
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Andererseits
sind im Lüftungsbetrieb,
bei dem das Speisen der elektrischen Heizvorrichtung 7 ausgesetzt
ist, die Luftdurchlässe,
wie in der 12 gezeigt ausgebildet. Die
Außenluft
A, die von der Außenseite
R1 durch das Sauggebläse 20 hereingeholt wird,
passiert den Trocknungsteil 2 des drehbaren Feuchtigkeitssteuerelementes 1 und
wird in das Innere R2 ausgegeben. Wenn die elektrische Heizvorrichtung 7 nicht
gespeist wird, hat der Trocknungsteil 2 keine Trockenfunktion
für die
passierende Luft wie dies vorstehend angegeben ist. Daher wird die
wahrnehmbar trockene Luft Bm mit geringer Änderung der Feuchtigkeit in
das Innere R2 ausgegeben.
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Wie
vorstehend beschrieben werden gemäß dem Feuchtigkeitssteuergerät der vorliegenden
Erfindung Entfeuchtungs-, Befeuchtungs- und Lüftungsfunktionen durch die
Verwendung eines drehbaren Feuchtigkeitsteuerelementes durchgeführt. Daher
kann ein Gerät
mit drei Funktionen in einer einfachen Konfiguration realisiert
werden, und dadurch ist die Miniaturisierung des Gerätes möglich. Daneben
wird bei der Entfeuchtung kein Abwasser erzeugt und bei der Befeuchtung
ist keine Wasserzufuhr erforderlich, wodurch die Brauchbarkeit verbessert wird.
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Obwohl
das beschrieben worden ist, was gegenwärtig als die bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung angesehen werden, ist klar zu ersehen, dass verschiedene
Modifikationen an diesen durchgeführt werden können und
es ist beabsichtigt, dass die anhängenden Patentansprüche alle
derartigen Modifikationen abdecken, wenn sie in den Umfang der Erfindung
fallen.