DE69920997T2 - Pulsationsdämpfer für eine Pumpe - Google Patents

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring

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Description

  • 1. Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Pulsationsdämpfer für eine Pumpe. Ein Pulsationsdämpfer dieses Typs wird benutzt zum Dämpfen der Pulsation (pulsierender Druck) eines Ausgangsdrucks, der erzeugt wird durch Variieren der Strömungsgeschwindigkeit oder des Drucks beim Betrieb einer Kolbenpumpe. Daher kann der erfindungsgemäße Pulsationsdämpfer in einer flüssigkeitstransportierenden Rohrleitung zwischengeschaltet benutzt werden, durch die verschiedene chemische Verarbeitungsflüssigkeiten, wie z.B. eine Waschflüssigkeit, die in einem Halbleiterproduktionsschritt benutzt wird, insbesondere eine Oberflächenwaschflüssigkeit zum Waschen eines IC oder einer Flüssigkristallvorrichtung durch eine Kolbenpumpe transportiert werden.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Als Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe dieses Typs hat der Anmelder der vorliegenden Anmeldung bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen, die eine Konfiguration aufweist, wie sie z.B. in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. 8-159016 offenbart wird. Die vorgeschlagene Pulsationsdämpfervorrichtung weist eine Flüssigkeitskammer und eine Gaskammer auf, die durch eine ausdehnbare und zusammenziehbare Trennwand, wie z.B. einen Balg oder eine Membran, getrennt sind. In der Pulsationsdämpfervorrichtung hat die Flüssigkeitskammer die Aufgabe der zeitweiligen Speicherung der Flüssigkeit (z.B. der chemischen Flüssigkeit), die durch eine Kolbenpumpe transportiert werden soll, und die Gaskammer hat die Aufgabe, zum Dämpfen der Pulsation mit einem Gas befüllt zu sein. Das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer ändert sich mittels der Ausdehnung und Kontraktion der Membran, um den Druckausgleich zwischen der Flüssigkeitskammer und der Gaskammer beizubehalten und auf diese Weise Pulsationen des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe zu dämpfen.
  • Die Pulsationsdämpfervorrichtung hat ferner einen Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus. Der Ventilschaltmechanismus hat die Funktion, gemäß einer Veränderung in dem Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer alternativ in einen Normalmodus, in dem das Gas weder in die Gaskammer eingelassen noch aus ihr ausgelassen wird, einen Gaseinlaßmodus, in dem das Gas in die Gaskammer eingelassen wird, und einen Gasauslaßmodus, in dem das Gas aus der Gaskammer ausgelassen wird, geschaltet zu werden. Diese Modi werden durch den hin- und hergehenden Betrieb eines Betätigungsstabs umgeschaltet, der mit der Ausdehnung und der Kontraktion der Membran gekoppelt ist.
  • Gemäß der Pulsationsdämpfervorrichtung, die vom Anmelder vorgeschlagen wurde, kann die Pulsation der transportierten Flüssigkeit infolge des Ausgangsdrucks der Pumpe gedämpft werden mittels der Veränderung des Fassungsvermögens der Flüssigkeitskammer, die durch die Ausdehnung und Kontraktion der Membran bewirkt wird, und ebenso kann die Änderung des Fassungsvermögens der Flüssigkeitskammer in einem kleineren Ausmaß durch die Gaskammerdruck-Ausgleichsfunktion des Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus unterdrückt werden.
  • US-A-4556087 offenbart einen Pulsationsdämpfer mit einem Gehäuse, das flüssigkeitsenthaltende und gasenthaltende Abteilungen umfaßt. Eine bewegliche Wand trennt abdichtend beide Abteilungen. Ein Betätigungsstab ist an die bewegliche Wand angeschlossen um sich zugleich mit dieser zu bewegen. Ein Ausdehnungsteil des Stabes, der sich in ein Ventilgehäuse erstreckt, weist eine ringförmige Aussparung auf, die sich in axialen Abständen von der Aussparung in die Ringkanäle bewegt. Ein Kanal kommuniziert mit einer Auslaßleitung, während der andere Kanal mit einem unter Druck stehenden gasförmigen Medium versorgt wird, so daß, wenn die bewegliche Wand axial um mehr als einen vorherbestimmten Abstand aus der Gleichgewichtsposition verschoben wird, die ringförmige Aussparung eine Kommunikation zwischen der Aussparung und dem entsprechenden Kanal hergestellt, wodurch der Druck in der gasenthaltenden Abteilung durch ein Leitungssystem erhöht bzw. verringert wird.
  • EP0707173 offenbart eine ähnliche Anordnung. Anstatt eines Kolbenventils umfaßt der Pulsationsdämpfer jedoch Ventilbaugruppen, von denen jede einen Betriebshebel beinhaltet, an dessen einem Ende eine Rolle angebracht ist, die auf einer Nockenfläche läuft, die auf dem oberen Ende des Betätigungsstabs angebracht ist. Die Ventilbaugruppen bewirken eine Erhöhung oder eine Verringerung des Drucks in der gasenthaltenden Abteilung durch ein Leitersystem.
  • Bei allen herkömmlich benutzten Pulsationsdämpfern, einschließlich der vom Anmelder vorgeschlagenen Pulsationsdämpfer tritt das folgende Problem auf. Wenn beispielsweise ein solcher Pulsationsdämpfer zufällig unter einer Bedingung betrieben wird, daß kein Gas in die Gaskammer eingeführt wird, wenn der Druck der transportierten Flüssigkeit abnorm ansteigt, wird das Druckgleichgewicht zwischen der Flüssigkeitskammer und der Gaskammer gestört und die Membran weitet sich übernormal aus. Eine geschlossene Endfläche der sich so erweiternden Membran stößt mit dem Endteil des Betätigungsstabes zusammen, das ein Teil ist, welches in der Gaskammer angeordnet ist. Dieser Zusammenstoß kann bewirken, daß die geschlossene Endfläche der Membran verformt oder beschädigt wird. In einigen Fällen kann auch eine übermäßige Kraft auf den Betätigungsstab aufgebracht werden, so daß der Betätigungsstab verformt wird oder bricht. Sobald eine solche Situation einmal auftritt, muß man befürchten, daß die nachfolgende Funktion behindert wird und die erwartete Pulsationsdämpfung nicht ausgeführt werden kann. Je nach Stärke der Beschädigung der geschlossenen Endfläche der Membran entsteht ferner eine ernste Situation, in der die transportierte Flüssigkeit, wie z.B. eine chemische Flüssigkeit, zur Außenseite durchlecken kann.
  • Um die Pulsationsdämpfungsfunktion des Pulsationsdämpfers dieses Typs zu verbessern, ist es wirksam, das interne Fassungsvermögen der Gaskammer zu vergrößern. Wenn die Gaskammer in der Erweiterungs- und Kontraktionsrichtung der Membran zur Vergrößerung des internen Fassungsvermögens der Gaskammer gestreckt wird, muß jedoch die axiale Länge des Betätigungsstabes, der umgekehrt zur Ausdehnungs- und Kontraktionsrichtung der Membran zur Ausdehnung und Kontraktion der Membran gekoppelt hin- und herarbeitet, erhöht werden. Wenn der Betätigungsstab auf diese Weise verlängert wird, läuft der Betätigungsstab leicht schief, oder eine Feder, die zum Drücken der Membran in Kontraktionsrichtung benutzt wird, wird kaum in einer brauchbaren Form beibehalten. Das führt zur Befürchtung, daß die Betriebsrichtung des Betätigungsstabs nicht mehr mit den Erweiterungs- und Kontraktionsrichtungen der Membran übereinstimmt. Sobald eine solche Situation einmal auftritt, verringert sich auch die Zuverlässigkeit des Betriebs des Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus, oder der Betrieb selbst wird nicht ausreichend durchgeführt und gibt damit zu der Befürchtung Anlaß, daß die erwartete Gasein- und -auslaßtätigkeit in die Gaskammer nicht mehr richtig ausgeführt werden kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung wurde im Hinblick auf die obigen Umstände durchgeführt.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen eines Pulsationsdämpfers für eine Pumpe, in der eine Pulsationsdämpfungsfunktion verbessert werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe vorzusehen, in der die Größe der Erweiterung einer Membran bis auf einen Sicherheitsbereich beschränkt werden kann, in dem die Membran weder deformiert noch beschädigt wird.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Pulsationsdämpfer für eine Pumpe vorzusehen, in der eine ernste Situation wie eine Leckage der beförderten Flüssigkeit nach außen verhindert werden kann.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Pulsationsdämpfer für eine Pumpe vorzusehen, in der die Zuverlässigkeit des Betriebs eines Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus verbessert werden kann.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Pulsationsdämpfer für eine Pumpe vorzusehen, in der die obigen Aufgaben nur durch Hinzufügen einer einfachen Konfiguration gelöst werden können.
  • Die Erfindung zum Lösen des genannten Problems ist Gegenstand des Anspruchs 1.
  • Bei dem Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß der Erfindung hat der betreffende Teil eine Konfiguration, enthaltend Einen Gerätekörper in Form einer abgedichteten Dose; eine Membran, welche einen Innenraum eines Gerätekörpers in eine Flüssigkeitskammer, die vorübergehend eine durch eine Kolbenpumpe zu transportierende Flüssigkeit speichern kann, und eine Gaskammer unterteilt, welche mit einem Gas zur Unterdrückung von Pulsationen gefüllt wird und sich erweitert und kontrahiert, um eine Kapazität der Flüssigkeitskammer zu ändern, wobei hierdurch Pulsationen aufgrund eines Ausgangsdrucks der transportierten Flüssigkeit gedämpft werden; einen Gasein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus, welcher an einer Außenseite des Gerätekörpers befestigt ist und welcher in Übereinstimmung mit einer Änderung der Kapazität der Flüssigkeitskammer abwechselnd in einen normalen Modus, in welchem das Gas weder in die Gaskammer eingelassen noch aus dieser ausgelassen wird, einen Gaseinlaßmodus, in welchem das Gas in die Gaskammer eingelassen wird, und einen Gasauslaßmodus, in welchem das Gas aus der Gaskammer ausgelassen wird, geschaltet wird; und einen Betätigungsstab, welcher in umkehrendem Eingriff mit einer Erweiterung und Kontraktion der Membran steht und welcher mittels der umkehrenden Funktion zwischen den Modi des Ventilschaltmechanismus hin und her schaltet. Eine Ausgangsdruckkurve, die eine Variation des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe zeigt, die benutzt wird, während sie an der erfindungsgemäßen Pulsationsdämpfungsvorrichtung befestigt ist, bildet eine Wellenform, in welcher eine Spitze und ein Tal sich im Laufe der Zeit alternativ wiederholen.
  • Wenn gemäß der Pulsationsdämpfungsvorrichtung der Erfindung der obigen Konfiguration des betroffenen Teils die transportierte Flüssigkeit von der Kolbenpumpe ausgepumpt wird und durch die Flüssigkeitskammer in den Gerätekörper fließt, erstreckt sich die Membran in einem Spitzenteil der Ausgangsdruckkurve, so daß sich das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer erhöht und auf diese Weise eine Druckerhöhung absorbiert, und zieht sich in einem Talteil der Ausgangsdruckkurve zusammen, so daß sich das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer verringert und auf diese Weise einen Druckabfall absorbiert.
  • Wenn gemäß der Pulsationsdämpfungsvorrichtung der Erfindung während des Betriebs der Pulsationsdämpfervorrichtung der Variationsbereich des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe innerhalb eines vorgegebenen Bereichs liegt, wird der Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus im normalen Modus gehalten durch die Aktion des Betätigungsstabes, der umgekehrt zur Ausdehnungs- und Kontraktionsrichtung der Membran zur Ausdehnung und Kontraktion der Membran gekoppellt hin- und herarbeitet, und somit wird das Gas weder in die Gaskammer eingeleitet noch aus ihr herausgelassen. Auf diese Weise wird während einer Zeitspanne, wenn der Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus im normalen Modus belassen wird, die Fassungsvermögensänderung der Flüssigkeitskammer infolge der Ausdehnung und der Kontraktion der Membran auf einen geringeren Grad gedrückt und auch die Pulsation der beförderten Flüssigkeit, die aus der Flüssigkeitskammer ausfließt, wird auf einen geringeren Grad gedämpft.
  • Wenn im Gegensatz dazu der Variationsbereich des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe gesteigert wird, um den vorgegebenen Bereich zu überschreiten, wird der Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus auf den Gaseinlaßmodus geschaltet durch die Aktivität des Betätigungsstabs, der mit der Ausdehnung der Membran gekoppelt ist, und das Gas wird in die Gaskammer gelassen. Als Ergebnis der Gaseinfuhr steigt der Innendruck der Gaskammer, so daß die Ausdehnung der Membran unterdrückt wird. Wenn im Gegensatz dazu der Variationsbereich des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe vermindert wird, um den vorgegebenen Bereich zu überschreiten, wird der Gasein- und -auslaßventilschaltmechanismus auf den Gasauslaßmodus geschaltet durch die Aktivität des Betätigungsstabs, der mit der Kontraktion der Membran gekoppelt ist, und das Gas wird aus der Gaskammer ausgelassen. Als Ergebnis des Gasauslassens, sinkt der Innendruck der Gaskammer so daß die Kontraktion der Membran unterdrückt wird. Auch wenn der Variationsbereich des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe erhöht oder verringert wird, um den vorbestimmten Bereich zu überschreiten, wird damit die Fassungsvermögensänderung der Flüssigkeitskammer infolge der Erweiterung bzw. Kontraktion der Membran weitgehend unterdrückt, und auch die Pulsation des transportierten Flüssigkeitsflusses aus der Flüssigkeitskammer wird auf einen niedrigen Grad heruntergedrückt.
  • Wenn gemäß der erfindungsgemäßen Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe in einem Beispiel, in dem die Pulsations dämpfungsvorrichtung zufällig unter einer Bedingung betrieben wird, in der das Gas nicht in die Gaskammer geleitet wird, wenn sich die Membran unter dem Druckanstieg der transportierten Flüssigkeit ausdehnt, kommt der Ausdehnungs- und Kontraktionssbeschränkungsmechanismus mit der geschlossenen Endfläche der Membran in Berührung und verhindert damit, daß sich die Membran abnorm ausdehnt. Damit werden eine Verformung und Beschädigung der Membran und auch die des stangenartigen Betätigungsstabes aufgrund des Anstoßens zwischen der Membran und dem Endteil des Betätigungsstabs verhindert. Ferner wird eine Situation verhindert, wie z.B. wenn die geschlossene Endfläche der abnorm ausgedehnten Membran heftig mit einem Endteil des Betätigungsstabs zusammenstößt, das ein Teil ist, welches in der Gaskammer angeordnet ist, und dieser Zusammenstoß bewirkt, daß die geschlossene Endfläche der Membran verformt oder beschädigt wird, oder eine übermäßige Kraft auch auf den Betätigungsstab ausgeübt wird und der Betätigungsstab verformt oder gebrochen wird, oder eine ernstliche Situation, wie z.B. wenn die geschlossene Endfläche der Membran beschädigt wird und die transportierte Flüssigkeit nach außen leckt.
  • Vorzugsweise hat der Erweiterungs- und Kontraktionsbeschränkungsmechanismus eine zylindrische Endfläche, die parallel zur geschlossenen Endfläche der Membran berührt wird. Gemäß dieser Konfiguration wird, auch wenn die geschlossene Endfläche der Membran gegen den Erweiterungs- und Kontraktionsmechanismus stößt, der von der zylindrischen Endfläche gebildet wird, die Gasein- und -auslaßaktion und die Pulsationsdämpfungsfunktion geeignet ausgeführt.
  • Vorzugsweise ist der Mechanismus zur Begrenzung der Erweiterung und Kontraktion ein Mechanismus, der durch eine Vielzahl von zylindrischen Endflächen gebildet wird, die konfiguriert sind durch Endflächen einer Vielzahl von zylindrischen Körpern, die konzentrisch in der Gaskammer angeordnet sind, oder ein Mechanismus, der durch eine einzelne ringförmige Platte gebildet wird, die fest in der Gaskammer angeordnet ist. In diesem Fall ist die Länge jedes der zylindrischen Körper oder die Position der kreisförmigen Platte vorzugsweise auf eine Position gesetzt, wo verhindert werden kann, daß sich die Membran unnormal ausdehnt, und sie so gesetzt werden muß, daß die Ausdehnungsgröße auf einen Sicherheitswert beschränkt ist, bei dem es zu keiner Beschädigung kommt. Vorzugsweise haben die Vielzahl der zylindrischen Körper und die ringförmige Platte eine Flußöffnung einer Größe, die einen Gasstrom nicht behindert. In diesem Fall wird die Flußöffnung vorzugsweise durch eine Kerbe, ein Loch oder dergl. in einer Größe gebildet, die die Stärke der zylindrischen Körper oder der ringförmigen Platte nicht verschlechtert. Gemäß dieser Konfiguration kann, obwohl der Ausdehnungs- und Kontraktionsbeschränkungsmechanismus in der Gaskammer angeordnet ist, der Druck der Gaskammer gleichmäßig über den ganzen Bereich beibehalten werden, und die Membran kann sich ohne Verformung ausdehnen und zusammenziehen.
  • Im Fall, daß der Gerätekörper als horizontaler Typ konfiguriert ist, in dem sich die Membran in horizontaler Richtung erweitert und zusammenzieht, kann ein Leckage-erfassender Sensor in einer Position des Bodenteils der Gaskammer angeordnet werden. Wenn gemäß dieser Konfiguration infolge einer Beschädigung der Membran oder dergl. bewirkt wird, daß eine Leckage in die Gaskammer stattfindet, wird die Leckage möglichst schnell durch den Flüssigkeitsleckagesensor entdeckt, so daß sich verhindern läßt, daß sich die Leckage zu einer ernsten Situation entwickelt wie z.B. eine Leckage nach außerhalb des Gerätekörpers.
  • In der Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung hat der betreffende Teil die gleiche Konfiguration wie die Pulsationsdämpfervorrichtung für eine oben beschriebene Pumpe. Damit bildet eine Ausgangsdruckkurve, die eine Variation des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe zeigt, die angewandt wird und somit in der Pulsationsdämpfervorrichtung gemäß der Erfindung eine Wellenform bildet, in der eine Spitze und ein Tal im Laufe der Zeit alternativ wiederholt werden. Ferner übt der entsprechende Teil die gleichen Funktionen aus wie sie von dem entsprechenden Teil der Pulsationsdämpfervorrichtung für eine oben beschriebene Pumpe ausgeübt werden, d.h. die Funktion, daß ein Druckabfall von einem Spitzeteil der Ausgangsdruckkurve absorbiert wird, wo die transportierte Flüssigkeit, die von der Kolbenpumpe durch die Flüssigkeitskammer des Gerätekörpers herausgedrückt wird, die Funktion, daß unabhängig davon, ob der Veränderungsbereich des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe in dem vorgegebenen Bereich liegt oder nicht, die Pulsation der transportierten Flüssigkeit, die aus der Flüssigkeitskammer herausfließt, durch die Modus-Umschaltung des Gasein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus und dergl. Funktionen auf einen geringeren Grad gedämpft wird.
  • Der kennzeichnende Teil der Pulsationsdämpfervorrichtung gemäß dem anderen Aspekt der Erfindung ist so konfiguriert, daß dieser zusätzlich zu der obigen Konfiguration des betreffenden Teils eine Führung hat, die zuläßt, daß der Betätigungsstab gleitet, und den Hin- und Herbetrieb des Betätigungsstabs in der Ausdehnungs- und Kontraktionsrichtung der Membran führt.
  • Auch wenn gemäß dieser Konfiguration das interne Fassungsvermögen der Gaskammer vergrößert wird, um die Pulsationsdämpferfunktion zu steigern, und aus diesem Grund die axiale Länge des Betätigungsstabs verlängert wird, führt die Führung die umkehrende Funktion des Betätigungsstabs in der Ausdehnungs- und Kontraktionsrichtung der Membran, und somit wird verhindert, daß sich der Betätigungsstab schief stellt. Daher tritt keine Verringerung der Betriebszuverlässigkeit des Ventilschaltmechanismus für die Gaseinfuhr ein, die von der Schrägstellung des Betätigungsstabs abhängt, und eine vorgegebene Gasein- und -auslaßaktion in die Gaskammer wird korrekt und stabil ausgeführt.
  • Bei dem auf diese Weise konfigurierten Pulsationsdämpfer für eine Pumpe wird vorzugsweise eine Konfiguration angewandt, in der die Führung aus einem vorspringenden Endteil eines zylindrischen Glieds besteht, das vorstehend in der Gaskammer angeordnet ist, und eine Flußöffnung mit einer Größe, die einen Gasstrom nicht behindert, wird im zylindrischen Glied ausgebildet. Die obige Konfiguration, in der die Führung im vorspringenden Endteil des kreisförmigen zylindrischen Glieds gebildet wird, wird aus dem nachstehenden Grund benutzt. Im Vergleich zu einem Fall, in dem die Führung als vorspringendes Endteil eines vieleckigen, zylindrischen Glieds ausgebildet wird, wird das Fassungsvermögen, das von der Gaskammer eingenommen werden kann, so verringert, daß die gesamte Vorrichtung leicht in der Größe reduziert werden kann. Gleichzeitig kann die Gasein- und -auslaßaktion in die Gaskammer korrekt durchgeführt werden ohne eine Behinderung zu bilden.
  • Vorzugsweise weist die Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe gemäß der Erfindung eine Feder auf, die die Membran in eine Richtung drückt, entlang der das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer reduziert wird. Diese Feder dient dazu, die Kontraktion der Membran gleichmäßig auszuführen. Auch wenn diese Feder angeordnet ist, leitet die Führung den Hin- und Herbetrieb des Betätigungsstabes in der Ausdehnungs- und Kontraktionsrichtung der Membran, damit verhindert wird, daß sich der Betätigungsstab schräg stellt und damit auch die Deformierung der Feder verhindert wird. Somit tritt die Reduktion der Betriebszuverlässigkeit des Ventilschaltmechanismus für die Gaseinfuhr, die sich aus der Deformierung der Feder ergibt, nicht auf, und die vorbestimmte Gasein- und -auslaßaktion der Gaskammer wird korrekt und stabil durchgeführt.
  • Vorzugsweise hat die Führung einen flachen Sitz, in den ein Ende der Feder eingesetzt ist. Gemäß dieser Konfiguration kann die axiale Länge der Feder so weit wie möglich gekürzt werden. Folglich dient das zum Verhindern der Verformung der Feder und ermöglicht somit die Durchführung einer vorbestimmten Gaseinfuhr- und -auslaßaktion auf korrekte und stabile Weise.
  • Die Führung kann aus einem Material gemacht sein, das aus einer Gruppe ausgewählt wird, die besteht aus: PP (Polypropylen), PVC (Polyvinylchlorid), PE (Polyethylen), POM (Polyoxymethylen – (Polyacetale)), PA (Polyamid), PC (Polycarbonat), PTFE (Polytetrafluorethylen-Plastik), ETFE (Ethylentetrafluorethylen-Copolymer), PVDF (Polyvinylidenfluorid-Plastik) und PFA (Tetrafluorethylen-Perfluoralkoxyvinylether-Copolymer). Wenn die Führung aus solchem Material konfiguriert wird, das zu Harzmaterial geringer Reibung gehört, reduziert sich der Reibungswiderstand des Betätigungsstabs bei der Hin- und Herbewegung, so daß sich der Schaltbetriebsmodus des Gasein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus stabilisiert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Längsschnittansicht einer ganzen Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe von vorne, die eine Ausführungsform der Erfindung ist;
  • 2 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht von Hauptteilen der Vorrichtung aus 1;
  • 3 ist eine Längsschnittansicht von Hauptteilen der Vorrichtung aus 1 von vorne, und zeigt einen ausdehnungsbegrenzten Zustand einer Membran;
  • 4 ist eine Längsschnittansicht von Hauptteilen einer Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe von vorne und stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung dar;
  • 5 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung in 4;
  • 6 ist eine Längsschnittansicht einer ganzen Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe von vorne mit luftgetriebenem Balg und stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar;
  • 7 ist eine Längsschnittansicht einer ganzen Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe von vorne, und stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar;
  • 8 ist eine Längsschnittansicht von vorne von Hauptteilen der Vorrichtung der 7; und
  • 9 ist eine Längsschnittansicht einer ganzen Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe mit luftgetriebenem Balg, die noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist.
  • Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • 1 zeigt eine Pulsationsdämpfungsvorrichtung für eine Pumpe, die eine Ausführungsform der Erfindung ist. Unter Bezugnahme auf die Figur ist eine Flüssigkammer 3 in einem inneren und unteren Teil des Gerätekörpers 1 ausgebildet, der eine abgedichtete dosenförmige Form aufweist. Die Flüssigkeitskammer 3 hat die Aufgabe zum zeitweiligen Speichern einer Flüssigkeit Q, die durch eine Einströmöffnung 2a geliefert wird und die mit einer Kolbenpumpe transportiert wird. Die Transportflüssigkeit Q, die zeitweilig in der Flüssigkeitskammer 3 gespeichert ist, wird dann durch eine Ausflußöffnung 2b zur Außenseite transportiert.
  • Eine Gaskammer 4 ist in einem inneren und oberen Teil des Gerätekörpers 1 ausgebildet. Die Gaskammer 4 wird durch ein ausziehbares und kontrahierbares Glied, insbesondere, z.B. einen Balg 5, von der Flüssigkeitskammer 3 getrennt. Ein Teil 5a, umgeben von dem Balg 5, wird als ein Teil der Flüssigkeitskammer 3 benutzt. Ein zylindrisches Verbindungsglied 6 ist in einem zentralen Teil einer geschlossenen Endfläche 5b des Balgs 5 gesetzt. Der zylindrische Verbindungsteil 6 steht in einer Richtung vor, in der das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer zunimmt, d.h. in der Ausdehnungsrichtung des Balgs 5, und wird durch die elastische drückende Kraft einer Feder 18 gegen die geschlossene Endfläche 5b gepreßt.
  • Ein Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 ist auf der Außenfläche einer oberen Wand 1a des Gerätekörpers 1 montiert, der seitlich an der Gaskammer 4 positioniert ist. Im Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 ist ein Zylinderteil 9 in einem unten aufsitzenden, zylindrischen Gehäuse 8 eingelassen. Ein Schiebeventilelement 10 ist in den Zylinderteil 9 eingepaßt, so daß es in axialer Richtung (vertikale Richtung) des Zylinderteils verschiebbar ist. Ein stielförmiger Betätigungsstab 11 ist so angeordnet, daß er durch eine Öffnung 1b gleitet, die in der oberen Wand 1a des Gerätekörpers 1 eingelassen ist. Der Betätigungsstab 11 ist in die Gaskammer 4 eingeschoben. Das obere Endteil des Betätigungsstabs 11 ist koaxial mit einem Stift an das untere Endteil des Schiebeventilelements 10 gekoppelt. Ein Kupplungsflansch 11a an der unteren Endseite des Betätigungsstabs 11 ist an einen Bezugspunkt im zylindrischen Kupplungsglied 6 gekoppelt.
  • Die periphere Wand des Gehäuses 8 weist eine Lufteinlaßöffnung 12 in einer unteren Position, und eine Luftauslaßöffnung 13 in einer oberen Position auf. Die Lufteinlaßöffnung 12 wird benutzt zum Einführen von Luft unter einem Druck, der nicht geringer ist als der maximale Druck der transportieren Flüssigkeit Q. Die Luftauslaßöffnung 13 öffnet sich in die Atmosphäre. In Übereinstimmung mit der Lufteinlaßöffnung 12 und der Luftauslaßöffnung 13 sind die Öffnungen 14 und 15 in der peripheren Wand des Zylinderteils 9 entsprechend ausgebildet. Ein Luftein- und -auslaßdurchgang 16a ist in der peripheren Wand des Gehäuses 8 ausgebildet. Der Luftein- und -auslaßdurchgang 16a ist ein Durchgang, durch den die Gaskammer 4 mit dem Inneren des Zylinderteils 9 in Verbindung steht.
  • Drei Gleitflansche 10a, 10b, 10c sind am Gleitventilelement 10 in vorgegebenen Abständen in axialer Richtung ausgebildet. Der Raum zwischen dem Mittelflansch 10b und dem unteren Flansch 10c ist als Lufteinlaßraum S1 ausgebildet, und der Raum zwischen dem Mittelflansch 10b und dem oberen Flansch 10a ist als Luftauslaßraum S2 ausgebildet. Gemäß der Veränderung im Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer 3, bewirkt durch die Variation des Ausgangsdrucks der Kolbenpumpe, wird das Gleitventilelement 10 alternativ in einen Normalmodus, in dem weder Luft in die Gaskammer 4 zugeführt noch aus der Gaskammer 4 ausgelassen wird, in einen Lufteinlaßmodus, in dem Luft in die Gaskammer 4 eingeführt, und in einen Luftauslaßmodus, in dem die Luft aus der Gaskammer 4 ausgelassen wird, geschaltet. Spezifisch, wenn das Fassungsvermögen der Gasklammer 4 in einem vorgegebenen Bereich gehalten wird und die Ausdehnung bzw. Kontraktion des Balges 5 innerhalb einer vorgegebenen Größe gehalten wird, wird der in 1 gezeigte Normalmodus beibehalten und der Luftein- und -auslaßdurchgang 16a wird gegen den Lufteinlaßraum S1 und den Luftauslaßraum S2 isoliert. Wenn das Fassungsvermögen der Gaskammer 4 durch Veränderung des Ausgangsdrucks vergrößert wird, um über den vorbestimmten Bereich anzusteigen, und sich der Balg 5 mit der zunehmenden Überschreitung des vorgegebenen Bereichs erweitern will, wird das Gleitventilelement 10 angehoben, um den Lufteinlaßmodus herzustellen. Im Lufteinlaßmodus kommuniziert die Lufteinlaßöffnung 12 mit dem Luftein- und -auslaßdurchgang 16a durch den Lufteinlaßraum S1. Wenn das Fassungsvermögen der Gaskammer 4 durch Veränderung des Ausgangsdrucks abnimmt, um über den vorgegebenen Bereich anzusteigen, und der Balg 5 sich mit dem Überschreiten des vorgegebenen Bereichs zusammenziehen will, wird das Gleitventilelement 10 gesenkt, um den Luftauslaßmodus herzustellen. Im Luftauslaßmodus kommuniziert die Luftauslaßöffnung 13 mit dem Luftein- und -auslaßdurchgang 16a durch den Luftauslaßraum S2.
  • In der Ausführungsform wird ein Erweiterungs- und Kontraktionsbegrenzungsmechanismus 51 an der oberen Wand 1a des Gerätekörpers 1 befestigt. Der Erweiterungs- und Kontraktionsbegrenzungsmechanismus 51 weist zwei zylindrische Körper 51A und 51B auf, die integral mit der oberen Wand 1a des Gerätekörpers 1 ausgebildet sind. Die zylindrischen Körper 51A und 51B sind konzentrisch zum Betätigungsstab angeordnet, so daß sie in die Gaskammer 4 vorstehen und die gleiche Länge aufweisen. Der untere Endteil der zylindrischen Körper 51A und 51B sind als zylindrische Endflächen 51a und 51b ausgebildet, die parallel zu der geschlossenen Endfläche 5b des Balges 5 liegen. Wenn bewirkt wird, daß sich im Ausdehnungs- und Kontraktionsbegrenzungsmechanismus 51 der Balg 5 mittels der zylindrischen Körper 51A und 51B auf einen vorgegebenen Wert ausdehnt, kommen die Zylinderendflächen 51a und 51b der Zylinderkörper parallel mit der geschlossenen Endfläche 5b des Balgs 5 in Berührung und zeigen somit eine Funktion zum Einschränken der weiteren Ausdehnung des Balges 5. Die Anzahl der zylindrischen Körper ist vorgegeben, so daß sich bei einer Verformung des Balges 5 bei der Ausdehnung, um mit den Zylinderendflächen in Kontakt zu treten, die geschlossene Endfläche 5b des Balges 5 nicht über den vorgegebenen Wert hinaus erweitert. Die Anzahl beschränkt sich nicht auf zwei, es können auch drei oder mehr sein.
  • Wie in 2 gezeigt wird, bilden sich in den unteren Endteilen der peripheren Wände der zylindrischen Körper 51A und 51B, die den Erweiterungs- und Kontraktionsbegrenzungsmechanismus 51 bilden, Luftströmöffnungen 51A und 52B, jeweils konfiguriert durch eine Kerbe mit einer Größe, die die Stärke des zylindrischen Körpers 51A und 51B nicht behindern. Die Luftströmöffnungen 52A und 52B üben eine Funktion aus, auch wenn sich der Balg 5 bis zu dem vorgegebenen Wert erstreckt und die geschlossene Endfläche 5b in Kontakt mit den Zylinderendflächen 51a und 51b im unteren Ende der zylindrischen Körper 51A und 51B treten, wie in 3 gezeigt wird, und bewirken, daß die Luft in der Gaskammer 4 in Einwärts- und Auswärtsrichtungen strömt, wie in der Figur durch Pfeile dargestellt wird, wobei der Druck gleichmäßig über den vollen Bereich der Gaskammer 4 gleich gehalten wird. Die Luftstromöffnungen 52A und 52B können auch nicht durch eine Kerbe sondern statt dessen durch ein durchgehendes Loch konfiguriert sein.
  • Als nächstes wird der Betrieb der so konfigurierten Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe beschrieben.
  • Wenn die Kolbenpumpe arbeitet, um die transportierte Flüssigkeit Q zu einem vorgegebenen Teil zu befördern, generiert der Ausgangsdruck der Kolbenpumpe eine Pulsation entsprechend einer Ausgangsdruckkurve, in der Spitzen- und Talteile wiederholt werden. Die transportierte Flüssigkeit Q, die durch die Einströmöffnung 2a eingeführt wird, wird zeitweilig in einer Flüssigkeitskammer gespeichert und fließt dann durch die Ausflußöffnung 2b hinaus. In dem Fall, daß der Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 im normalen Modus gehalten wird, wenn der Ausgangsdruck der transportierten Flüssigkeit Q auf einen Spitzenteil der Ausgangsdruckkurve kommt, bewirkt die transportierte Flüssigkeit Q, daß sich der Balg 5 in der Richtung erstreckt, entlang welcher sich das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer 3 vergrößert und somit der Druck absorbiert wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Flußmenge der aus der Flüssigkeitskammer 3 fließende transportierten Flüssigkeit Q kleiner als die von der Pumpe gelieferte Flüssigkeit. Wenn im Gegensatz dazu der Ausgangsdruck der transportierten Flüssigkeit Q in einen Talteil der Ausgangsdruckkurve kommt, wird der Druck der transportierten Flüssigkeit Q geringer als der Luftdruck in der Gaskammer 4, die durch die Erweiterung des Balges 5 zusammengedrückt wird, und somit wird der Balg 5 durch den Druck der Feder 18 zusammengedrückt. Jetzt ist die Flußmenge der transportierten Flüssigkeit Q, die aus der Pumpe in die Flüssigkeitskammer 3 fließt, größer als die der Flüssigkeit, die aus der Flüssigkeitskammer 3 fließt. Dieser sich wiederholende Betrieb, d.h. die Fassungsvermögensänderung der Flüssigkeitskammer 3 bewirkt, daß die Pulsation absorbiert und gedämpft wird.
  • Wenn sich der Ausgangsdruck während eines solchen Betriebs der Pumpe zunehmenden verändert, erhöht sich die Menge der transportierten Flüssigkeit Q, wodurch auch das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer 3 zunimmt, mit dem Ergebnis, daß sich der Balg stark erweitert. Wenn die Größe der Erweiterung des Balges 5 den vorgegebenen Bereich überschreitet, bewirkt das, daß das Gleitventilelement 10 durch den Betätigungsstab 11 nach oben geschoben wird, und der Luftein- und -auslaßdurchgang 16a kommuniziert mit der Lufteinlaßöffnung 12 über den Lufteinlaßraum S1, so daß der Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 auf Lufteinlaßmodus geschaltet wird. Damit wird der höhere Luftdruck aus der Lufteinlaßöffnung 12 über den Lufteinlaßraum S1 in die Gaskammer 4, die Luftein- und -auslaßleitung 16a, das Innere des zylindrischen Glieds 19 und ein Strömungsausblasloch 19b geführt und erhöht damit den Luftdruck der Gaskammer 4. Gemäß dieser Konfiguration wird die Erweiterungsgröße des Balgs 5 eingeschränkt, so daß verhindert wird, daß sich das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer 3 übermäßig vergrößert.
  • Daraus ergibt sich, daß auch bei einer Veränderung des Ausgangsdrucks der Pumpe die Pulsation effektiv absorbiert wird und die Amplitude der Pulsation auf eine niedrigeren Ebene gedämpft wird.
  • Wenn sich, im Gegensatz dazu, der Ausgangsdruck der Pumpe abnehmend verändert, reduziert sich die Menge der transportierten Flüssigkeit Q, wodurch auch das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer 3 abnimmt, mit dem Ergebnis, daß der Balg 5 im Gegensatz dazu stark deformiert wird so daß er sich zusammenzieht. Wenn die Größe der Kontraktion des Balges 5 den vorgegebenen Bereich überschreitet, bewirkt das, daß das Gleitventilelement 10 durch den Betätigungsstab 11 nach unten geschoben wird, und der Luftein- und -auslaßdurchgang 16a kommuniziert mit der Luftauslaßöffnung 13 über den Luftauslaßraum S2, so daß der Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 auf Luftauslaßmodus geschaltet wird. Daher wird die in die Gaskammer 4 gefüllte Luft über die Luftabblasöffnung 13 aus der Ausströmöffnung 19b, das Innere des zylindrischen Glieds 19, den Luftein- und -auslaßdurchgang 16a und den Luftauslaßraum S2 in die Atmosphäre abgeblasen, und somit wird der Luftdruck der Gaskammer 4 verringert. Gemäß dieser Konfiguration wird die Kontraktion des Balges 5 eingeschränkt, so daß das Fassungsvermögen der Flüssigkeitskammer 3 nicht übermäßig abnehmen kann. Daraus ergibt sich, daß, auch wenn sich der Abblasdruck der Pumpe verändert, die Pulsation wirksam absorbiert wird und die Amplitude der Pulsation auf ein niedrigeres Niveau gedrückt wird.
  • Wenn in der Pulsationsdämpfervorrichtung der Druck der Flüssigkeitskammer 3 gesteigert wird und sich der Balg 5 auf den vorbestimmten Wert ausdehnt, wird z.B. die geschlossene Endfläche 5b des Balges 5 parallel mit den Zylinderendflächen 51a und 51b der zylindrischen Körper 51A und 51B des Erweiterungs- und Kontraktionsbegrenzungsmechanismus 51 kontaktiert, wie in 3 gezeigt wird, und dadurch die weitere Ausdehnung des Balges 5 eingeschränkt. Damit wird die Deformierung und Beschädigung des Balges 5 und des Betätigungsstabes 11 verhindert, die auf das Aufliegen zwischen dem Balg 5 und dem unteren Endteil des Betätigungsstabes 11 zurückgeht. Somit wird der Zustand, in dem der Betätigungsstab 11 senkrecht auf die geschlossene Endfläche 5b des Balges 5 arbeitet, beibehalten. Auch wenn die Vorrichtung lange Zeit benutzt wird, sind die erwartete Luftein- und -auslaßaktion und die Pulsationsdämpferfunktion stabil sichergestellt, und eine ernsthafte Situation, in der die geschlossene Endfläche 5b des Balges 5 beschädigt wird und die transportierte Flüssigkeit Q nach außen ausleckt, kann nicht eintreten.
  • Auch in dem Zustand, in dem sich der Balg 5 auf den vorgegebenen Wert erweitert und die geschlossene Endfläche 5b an die Zylinderendflächen 51a und 51b anliegt, wie in 3 gezeigt wird, strömt die Luft in der Gaskammer 4 durch die Luftflußöffnungen 52A und 52B nach innen und nach außen, die in den zylindrischen Körpern 51A und 51B ausgebildet sind, wie durch die Pfeile in der Figur angezeigt wird, so daß der Druck über den gesamten Bereich der Gaskammer 4 gleichmäßig beibehalten wird, und der Balg 5 wird nicht deformiert.
  • 4 und 5 zeigen eine weitere Ausbildungsform. In dieser Ausführungsform wird anstelle der Vielfachzylinderkörper eine einzige ringförmige Platte 51C, die horizontal in einer Position auf einem vorbestimmten Niveau der Gaskammer 4 als der Erweiterungs- und Kontraktionsbegrenzungsmechanismus 51 des Balges 5 angeordnet ist, benutzt. Die ringförmige Platte 51C ist integral an der inneren peripheren Fläche des Gerätekörpers 1 befestigt. Wenn sich der Balg 5 auf einen vorgegebenen Wert ausdehnt, nimmt die geschlossene Endfläche 5b des Balges parallel einen vollen Flächenkontakt oder einen im wesentlichen vollen Flächenkontakt mit der unteren Fläche 51c der ringförmigen Platte 51C wahr, und beschränkt auf diese Weise die weitere Erweiterung des Balges 5. Um auch in der Ausführungsform de Luftdruck gleichmäßig über den gesamten Bereich der Gaskammer 4 unter dem Ausdehnungsbeschränkungszustand gleichmäßig beizubehalten, wird eine Luftflußöffnung 52C, konfiguriert durch eine Kerbe oder ein durchgehendes Loch in der ringförmigen Platte 51C, ausgebildet. Die andere Konfiguration ist identisch mit der Ausführungsform, die unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 beschrieben wurde. Somit werden die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet und auf ihre detaillierte Beschreibung wird hier verzichtet.
  • 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer anderen Erfindung.
  • Die Ausführungsform betrifft eine Pulsationsdämpfervorrichtung für eine luftbetriebene Blasebalgpumpe. In der luftbetriebenen Blasebalgpumpe ist ein Pulsationsdämpferteil A, der auf gleiche Weise konfiguriert ist, wie die Pulsationsdämpferteile der oben beschriebenen Ausführungsform, auf einer Seite einer Trennwand 30 angeordnet, die die Einströmöffnung 2a und die Ausströmöffnung 2b für die transportierte Flüssigkeit aufweist. Ein Kolbenpumpenteil B ist integral auf der anderen Seite der Trennwand 30 angeordnet. Der Pulsationsdämpferteil A ist auf gleiche Weise konfiguriert, wie die in 4 und 5 gezeigte Pulsationsdämpfervorrichtung. Deshalb werden die entsprechenden bzw. gleichbedeutenden Teile mit den gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet und auf ihre detaillierte Beschreibung wird verzichtet. Anschließend wird die Konfigurierung des Kolbenpumpenteils B beschrieben.
  • Ein mit einem Boden versehenes zylindrisches Gehäuse 31 ist auf der Trennwand 30 kontinuierlich fest angeordnet. Ein Balg 32, der als ein Pumpenarbeitsglied dient, der in axialer Richtung des Zylinders erweiterbar und zusammenziehbar ist, wird im mit Boden versehenen Zylindergehäuse 31 angeordnet. Eine umlaufende Öffnungskante 32a des Balges 32 ist luftdicht an der Trennwand 30 durch eine ringförmige Befestigungsplatte 33 druckbefestigt. Gemäß dieser Konfiguration ist der Innenraum des Gehäuses 31 in eine Pumpenarbeitskammer 34a im Inneren des Balges und eine Pumpenarbeitskammer 34b außerhalb des Balges 32 hermetisch unterteilt. Ein Zylinderkörper 37 ist fest über eine Kupplungsglied 35 an der Außenseite des Bodenwandteils 31a des mit Boden versehenen zylindrischen Gehäuses 31 angebracht. Im Zylinderkörper 37 ist ein Kolbenkörper 36, der an ein geschlossenes Endglied 32b des Balges fest angekoppelt ist, gleitend untergebracht. Druckluft, die aus einer Druckluftzufuhrvorrichtung (nicht gezeigt), wie z.B. ein Kompressor, zugeführt wird, wird durch Luftlöcher 38a und 38b, die im Zylinderkörper 37 und im Bodenwandteil 31a des Gehäuses 31 ausgebildet sind, zum Inneren des Zylinderkörpers 37 bzw. zur die Pumpe antreibenden Kammer 34b geführt und treibt auf dieses Weise einen Luftzylinderteil 39, der den Balg 32 antreibt, so daß dieser durch Ausdehnung und Zusammenziehen verformt wird.
  • Eine Absaugöffnung 40a und eine Auslaßöffnung 40b, die sich in der Pumpenarbeitskammer 34a öffnen, kommunizieren mit der Einlaßöffnung 2a und der Auslaßöffnung 2b. Ein Ansaugsperrventil 41a mit einem beweglichen Ventilelement 41a1 und einem Absperrventil 41b mit einem beweglichen Ventilelement 41b1 sind in der Ansaugöffnung 40a und der Auslaßöffnung 40b entsprechend angeordnet. Die Absperrventile werden abwechselnd geöffnet und geschlossen gemäß der Erweiterung und Kontraktion des Balges 32. Die obengenannten Komponenten stellen den Kolbenpumpenteil B dar.
  • Wenn in der so konfigurierten luftangetriebenen Balgpumpe die Druckluft, die von der Druckluftzufuhrvorrichtung (nicht dargestellt), wie z.B. ein Kompressor, ins Innere des Zylinderkörpers 37 des Luftzylinderteils 39 geführt wird, um den Balg 32 in x-Richtung der 6 auszudehnen, wird die transportierte Flüssigkeit in der Eingangsöffnung 2a durch das Ansaugabsperrventil 41a in die Pumpenarbeitskammer 34a eingesaugt. Wenn dann die Druckluft in die Pumpenantriebskammer 34b des Luftzylinderteils 39 eingeführt wird, um den Balg 32 in y-Richtung in 6 zusammenzuziehen, wird die transportierte Flüssigkeit, die in die Pumpenantriebskammer 34b eingesaugt worden war, durch das Ablaßsperrventil 41b hinausgeführt. Wenn auf diese Weise der Balg 32 des Kolbenpumpenteils B über den Luftzylinderteil 39 angetrieben wird, so daß er durch Ausdehnen und Zusammenziehen verformt wird, werden das Ansaugabsperrventil 41a und das Ablaßsperrventil 41b alternierend geöffnet und geschlossen, so daß sich das Ansaugen der Flüssigkeit von der Zufuhröffnung 2a in die Pumpenarbeitskammer 34a, und das Ausströmen der Flüssigkeit von der Pumpenarbeitskammer 34a zur Ausströmöffnung 2b wiederholt, um eine vorbestimmte Pumpenfunktion durchzuführen. Die transportierte Flüssigkeit, die von der Pumpenarbeitskammer 34a über das Auslaßsperrventil 41b gemäß dem Betrieb des Kolbenpumpenteils B in die Flüssigkeitskammer 3 im Pulsationsdämpferteil A durch einen in einer Trennwand 30 ausgeformten Verbindungsdurchgang 42 hinausgeführt wird, um zeitweilig in der Flüssigkeitskammer 3 gespeichert zu werden, fließt dann hinaus zur Ausgangsöffnung 2b. Zu diesem Zeitpunkt generiert der Pumpenausgangsdruck eine Pulsation infolge der Wiederholung der Spitzen- und Tal-Teile. Auf die gleiche Wiese wie die oben beschriebenen Ausführungsteile wird die Pulsation durch eine Veränderung des Fassungsvermögens der Flüssigkeitskammer 3 absorbiert und gedämpft.
  • In der so konfigurierten luftangetriebenen Balgpumpe kann die Pulsationsdämpferfunktion und die Funktion der Begrenzung der Ausdehnung des Balgs 5 im Hinblick auf die Veränderung des Ausgangsdrucks vom Kolbenpumpenteil B auf die gleiche Weise erreicht werden, wie unter Bezugnahme auf 4 usw. beschrieben wurde.
  • Die luftbetriebene Balgpumpe in 6 wird üblicherweise als waagrechter Typ betrieben um die Balgen 5 und 32 in horizontaler Richtung auszudehnen und zusammenzuziehen. Dazu wird ein Flüssigausleckerfassungssensor 53 in einen Bodenteil der Gaskammer 4 im Pulsationsdämpferteil A eingesetzt. Wenn gemäß dieser Konfiguration die Flüssigleckage von der Flüssigkeitskammer 3 zur Gaskammer 4 zufällig durch Brechen des Balgs 5 oder dergl. bewirkt wird, erfaßt der Sensor 53 prompt die Flüssigkeitsleckage. Wenn die Flüssigkeitsleckage gemeldet wird, kann verhindert werden, daß sich die Leckage zu einer ernsten Situation, wie z.B. eine Leckage an der Außenseite des Vorrichtungskörpers 1 entwickelt.
  • Als nächstes wird eine Ausführungsform einer weiteren Erfindung unter Bezugnahme auf die 7 bis 9 beschrieben.
  • Der größte Teil der Pulsationsdämpfervorrichtung wird auf gleiche Weise konfiguriert wie die Vorrichtung, die unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wurde. Deshalb werden Teile, die den in 1 gezeigten Teilen entsprechen, durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet und ihre genaue Beschreibung entfällt. Anschließend wird die Beschreibung in der Hauptsache an unterschiedlichen Teilen durchgeführt.
  • In dieser Ausführungsform ist das zylindrische Glied 19 in der Gaskammer 4 des Vorrichtungskörpers 1 so angeordnet, daß es vom oberen Teil aus nach unten vorsteht. Der zylindrische Körper 19 weist im oberen Endteil einen Flansch 19a auf. Ein unterer Endflansch 8a des mit Boden versehenem zylindrischen Gehäuses 8 des Luftein- und -auslaßventilschaltmechanismus 7 liegt dem Flansch 19a gegenüber. Die Flansche 8a und 19a unter dem gegenüberliegenden Zustand sind durch gemeinsame Schrauben 20 an die obere Wand 1a des Gerätekörpers 1 befestigt. Die Öffnung des Luftein- und -auslaßdurchgangs 16a ist innerhalb der oberen Endöffnung des zylindrischen Glieds 19 positioniert, das an der oberen Wand 1a des Gerätekörpers 1 auf diese Weise befestigt ist. Das zylindrische Glied 19 besteht aus einem Harzmaterial geringer Reibung, das ausgewählt ist aus einer Gruppe bestehend aus PP, PVC, PE, POM, PA, PC, PTFE, ETFE, PVDF und PFA. Eine Führung 21, die gleitend den Betrieb in axialer Richtung (vertikale Richtung) des Bestätigungsstabes 11 führt, ist in einem vorstehenden Endteil, d.h., in dem unteren Endteil des zylindrischen Glieds 19, ausgebildet. Die Flußöffnung 19b mit einer Größe, die den Luftstrom im Hinblick auf die Gaskammer 4 nicht hindert, wird gebildet in einem im wesentlichen mittleren Teil in axialer Richtung der peripheren Wand des zylindrischen Glieds 19. Die untere Fläche der Führung 21 ist ausgebildet als Flachsitz 22, der eingreifend den oberen Endteil der Feder 18 hält, die zwischen der Führung und dem zylindrischen Kupplungsglied 6 eingefügt ist. Somit übt die Feder 18 immer die Funktion des elastischen Vorschieben der Membran 5 in Richtung zum Reduzieren des Fassungsvermögens der Flüssigkeitskammer 3 aus. In den Figuren bedeutet 17 ein Federglied, das im Gehäuse 8 angeordnet ist und das die Aufgabe hat, eine nach oben gerichtete Federkraft auf das Gleitventilelement 10 auszuüben, um das Gleitventilelement 10 in der Referenzposition zu halten.
  • Als nächstes wird der Betrieb der so konfigurierten Pulsationsdämpfervorrichtung für eine Pumpe beschrieben. In die Pulsationsdämpfervorrichtung wird die Pulsation gedämpft durch Einschalten des Modus des Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 auf die gleiche Weise wie die Vorrichtung, die unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wurde.
  • In der Pulsationsdämpfervorrichtung wird der axiale Hin- und Herbetrieb des Bedienungsstabs 11 in axialer Richtung hin- und herfahrend gemäß der Erweiterung und Zusammenziehung des Balgs 5 auf einfache Weise von der Führung 21 gleitend geführt. Auch wenn zwecks Verstärkung der Pulsationsdämpferfunktion die Gaskammer 4 in der Erweiterungs- und Kontraktionsrichtung des Balges 5 verlängert wird, um das interne Fassungsvermögen der Gaskammer 4 zu vergrößern, und die axiale Länge des Bedienungsstabs 11 gelängt wird, wird daher verhindert, daß sich der hin- und herbewegende Bedienungsstab 11 schief stellt und sich die Feder 18, die den Balg 5 führt, verformt. Daher wirkt der Bedienungsstab 11 senkrecht auf den Balg 5. Gleichzeitig wird die Zuverlässigkeit der Modusschaltung, d.h. Betriebszuverlässigkeit des Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7, der mit der Verschiebung des Balges 5 verschaltet ist, verstärkt.
  • Da der obere Endteil der Feder 18, die den Balg 4 antreibt, im Eingriff vom Flachsitz 22 der unteren Fläche der Führung 21 gehalten wird, kann die erforderliche Länge der Feder 18 gegen eine kürzere ausgetauscht werden, und daher läßt sich leicht verhindern, daß die Feder 18 deformiert wird.
  • Da das zylindrische Glied 19, das die Führung 21 darstellt, aus einem reibungsarmen Harzmaterial besteht, das ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus PP, PVC, PE, POM, PA, PC, PTFE, ETFE, PVDF und PFA, läßt sich der Reibungswiderstand im Hin- und Herbetrieb vermindern ohne Benutzen einer speziellen Führungsvorrichtung, wie z.B. ein Lager, so daß die erwartete Pulsationsdämpfungsfunktion stabil ausgeführt wird.
  • Noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung wird beschrieben unter Bezugnahme auf 9. Die Ausführungsform betrifft eine Pulsationsdämpfervorrichtung für eine luftangetriebenen Balgpumpe. In der luftangetriebenen Balgpumpe wird ein Pulsationsdämpferteil A, der genauso konfiguriert ist wie der Pulsationsdämpferteil, der unter Bezugnahme auf 7 und 8 beschrieben wurde, auf einer Seite der Trennwand 30 angeordnet, mit der Einströmöffnung 2a und der Ausströmöffnung 2b für die transportierte Flüssigkeit Q, und der Kolbenpumpenteil B ist integral auf der anderen Seite der Teilwand 30 angeordnet. Der Kolbenpumpenteil B ist genau so konfiguriert wie die Pumpe, die unter Bezugnahme auf 6 beschrieben wurde. Somit sind die entsprechenden gleichbedeutenden Teile mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet und auf ihre detaillierte Beschreibung wird hier verzichtet.
  • In der so konfigurierten luftangetriebenen Balgpumpe kann die Pulsationsdämpferfunktion im Hinblick auf die Variation des Ausgangsdrucks von dem Kolbenpumpenteil B auf gleiche weise erreicht werden, wie die der oben beschriebenen Ausführungsformen. Die luftangetriebene Balgpumpe wird üblicherweise als horizontaler Typ benutzt, in dem sich die axiale Richtung des Betätigungsstabs 11 entlang einer horizontalen Ebene erstreckt. Wenn der Betätigungsstab 11 lang ist, tendiert der Betätigungsstab dahin, daß er sich durch sein Gewicht und dergl. schräg stellt. Auch in einem solchen horizontalen Typ, ermöglicht die Anwendung der Konfiguration, in der der lange Betätigungsstab 11 durch die Führung 21 gleitend geführt wird, daß die Wirkung der Normalisierung der Luftein- und -auslaßaktion bemerkbar ausgeübt wird.
  • Wenn wie im Falle der obenbeschriebenen Ausführungsform ein zylindrisches Glied als das zylindrische Glied 10 benutzt wird, das die Führung 21 darstellt, und die Flußöffnung 19 in der peripheren Wand ausgebildet ist, können die Kapazitäten (im besonderen radiale Dimensionen) der Führung 21 und das zylindrische Glied 19, die in der Gaskammer 4 untergebracht werden müssen, minimiert werden, so daß die ganze Vorrichtung leicht der Größe nach reduziert werden kann. Gleichzeitig besteht ein Vorteil, daß, eben wenn das zylindrische Glied 19 und die Gaskammer 4 angeordnet wird, die Gasein- und -auslaßaktion an der Gaskammer 4 glatt geleitet werden kann, ohne ein Hindernis zu bilden. Sogar in einer Konfiguration, in der ein polygonales zylindrisches Glied benutzt wird, und die Flußöffnung 19b in der peripheren Wand des polygonalen zylindrischen Glieds ausgeformt wird, kann die Normalisierung der Luftein- und Auslaßaktion während der Pulsationsdämpfung gesichert werden.
  • Wie in der obigen Ausführungsform beschrieben, sind der untere Endflansch 8a des waagrechten zylindrischen Gehäuses 8 des Luftein- und -auslaß-Ventilschaltmechanismus 7 und der obere Endflansch 19a des zylindrischen Glieds 19, das die Führung 21 konstituiert, unter dem gegenüberliegenden Zustand an der oberen Wand 1a des Vorrichtungskörpers 1 durch die gemeinschaftlichen Schrauben 20 befestigt. Die Anwendung dieser Konfiguration ermöglicht es, daß der Betätigungsstab 11 vorher durch das zylindrische Glied 19 über das zylindrische Kopplungsglied 6 und der Feder 19 durchgegeben wird und dann an das Gleitventilelement 10 gekoppelt und die gekoppelte Struktur, als integrales Mitglied, von dem oberen Rand 1a der Vorrichtungskörper 1 befestigt wird oder abgenommen wird. Gemäß dieser Konfiguration kann daher die Beibehaltung einschließlich Zusammenbau und Instandsetzung der ganzen Vorrichtung und Ersatz eines Teils ermöglicht werden.

Claims (12)

  1. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe, umfassend einen Gerätekörper (1), in Form einer abgedichteten Dose; eine Membran (5), welche einen Innenraum des Gerätekörpers in eine Flüssigkeitskammer (3), die vorübergehend eine durch eine Kolbenpumpe zu transportierende Flüssigkeit speichern kann, und eine Gaskammer (4) unterteilt, welche mit einem Gas zur Unterdrückung von Pulsationen gefüllt wird und sich erweitert und kontrahiert, um eine Kapazität der Flüssigkeitskammer zu ändern, wobei hierdurch Pulsationen aufgrund eines Ausgangsdrucks der transportierten Flüssigkeit gedämpft werden; einen Gasein- und -auslass Ventilschaltmechanismus (7) welcher an einer Außenseite des Gerätekörpers befestigt ist und welcher in Übereinstimmung mit einer Änderung der Kapazität der Flüssigkeitskammer (3) abwechselnd in einen normalen Modus, in welchem das Gas weder in die Gaskammer eingelassen noch aus dieser ausgelassen wird, einen Gaseinlaßmodus, in welchem das Gas in die Gaskammer (4) eingelassen wird, und einen Gasauslaßmodus geschaltet wird, in welchem das Gas aus der Gaskammer ausgelassen wird; und einen Betätigungsstab (11) welcher in umkehrendem Eingriff mit einer Erweiterung und Kontraktion der Membran (5) steht und welcher mittels der umkehrenden Funktion zwischen den Modi des Ventilschaltmechanismus (7) hin und her schaltet, wobei das Gerät weiterhin einen Mechnismus zur Begrenzung der Erweiterung und Kontraktion (51) umfaßt, welcher in der Gaskammer (4) angeordnet ist und welcher mit einer geschlossenen Endfläche (5b) der sich bis auf einen vorgegebenen Wert erweiterten Membran in Kontakt steht und hierbei eine weitere Erweiterung der Membran begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechnismus zur Begrenzung der Erweiterung und Kontraktion (51) eine zylindrische Endfläche (51a, 51b) aufweist, welche die geschlossene Endfläche (5b) der Membran parallel kontaktiert.
  2. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 1, wobei der Mechanismus zur Begrenzung der Erweiterung und Kontraktion (51) durch mehrere zylindrische Endflächen (51a, 51b) geformt wird, welche durch die Endflächen mehrerer zylindrischer Körper (51A, 51B) gebildet werden, die konzentrisch in der Gaskammer (4) angeordnet sind.
  3. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 2, wobei jeder der mehreren zylindrischen Körper (51A, 51B) eine Flußöffnung (52A, 52B) aufweist, die eine den Fluß des Gases nicht beeinträchtigende Größe hat.
  4. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 1, wobei der Mechanismus zur Begrenzung der Erweiterung und Kontraktion (51) durch eine einzelne Ringförmige Platte (51C) ersetzt ist, welche in der Gaskammer (4) fest angeordnet ist.
  5. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 4, wobei eine untere Fläche der ringförmigen Platte (51C) mit der geschlossenen Endfläche (5b) der Membran parallel kontaktiert wird.
  6. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 4, wobei die ringförmige Platte eine Flußöffnung (52C) aufweist, die eine den Fluß des Gases nicht beeinträchtigende Größe hat.
  7. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 1, wobei der Gerätekörper in einer horizontalen Bauart ausgeführt ist, in welcher die Membran (5) sich in einer horizontalen Richtung erweitert und kontaktiert, und ein Sensor zur Erfassung von Leckageflüssigkeit (53) in einer Position eines Bodenabschnittes der Gaskammer angeordnet ist.
  8. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 1, wobei das Gerät weiterhin eine Führung (6) aufweist, welche die Verschiebung des Betätigungsstabs (11) ermöglicht und welche die umkehrende Funktion des Betätigungsstabs in den Richtungen der Erweiterung und Kontraktion der Membran (5) führt.
  9. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 8, wobei die Führung (6) in einem vorspringenden Endbereich eines zylindrischen Bauteils geformt ist, welches in die Gaskammer (4) hineinragend angeordnet ist, und in dem zylindrischen Teil eine Flußöffnung geformt ist, die eine den Fluß des Gases nicht beeinträchtigende Größe hat.
  10. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 9, wobei das Gerät weiterhin eine Feder (18) umfaßt, welche die Membran (5) in eine Richtung drückt, entlang derer sich die Kapazität der Flüssigkeitskammer (3) verringert.
  11. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 10, wobei die Führungseinrichtung (6) einen flachen Sitz aufweist, welcher ein Ende der Feder (18) aufnimmt.
  12. Pulsationsdämpfer für eine Pumpe gemäß Anspruch 8, wobei die Führung (6) aus einem Material besteht, welches aus einer Gruppe ausge wählt ist, die PP, PVC, PE, POM, PA, PC, PTFE, ETFE, PVDF und PFA enthält.
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