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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Goldpaste zum Aufbringen eines
goldfarbenen Musters auf die Oberfläche einer Keramik oder dergleichen
durch Bestreichen, und ein Golddekoriertes Produkt, bei dem diese Paste
eingesetzt wird.
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In
einer beträchtlichen
Anzahl von Fällen
werden Keramiken mit einer Goldfarbe bestrichen. Die Golddekoration
wird verbreitet verwendet, da sie Keramiken ein schönes Muster
verleiht und eine hochwertige Anmutung hervorruft.
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Eine
solche Golddekoration wird durch Aufbringen und Sintern einer Goldlösung oder
einer Goldpaste, die eine Edelmetallverbindung enthält, auf
die Oberfläche
einer Keramik mit einer Bürste,
als Sprühnebel
oder Klebebild gebildet.
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Bezüglich einer
Golddekorationskomponente, die bei der Golddekoration verwendet
wird, beschreiben die JP-A-55-51776 und die JP-A-55-56079 Pasten
zum Bestreichen, bei denen eine bleifreie Fritte einer Edelmetallverbindung
zugesetzt worden ist. Die JP-B-8-11697 beschreibt eine Goldlösung zum
Bestreichen, die Gold (Au), Bismut (Bi), Barium (Ba), Indium (In)
und dergleichen enthält.
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Da
sich der Einsatz von Mikrowellenöfen
in den vergangenen Jahren weit verbreitet hat, kommt es häufig vor,
dass Nahrungsmittel auf eine Keramik gelegt und in einem Mikrowellenofen
zubereitet werden. Alle vorstehend genannten Golddekorationsmittel
des vorstehend genannten Standes der Technik zeigen eine Leitfähigkeit,
wenn sie einem Oberflächenpolieren
mit Schleifpapier oder dergleichen unterworfen werden. Aus diesem
Grund wird dann, wenn nach dem Oberflächenpolieren in einem Mikrowellenofen
Mikrowellen erzeugt werden, der Abschnitt der Golddekoration lokal
erhitzt, so dass ein Wärmekontrastschock
verursacht werden kann. Als Folge davon kann dieser Abschnitt beschädigt werden.
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Wenn
das vorstehend beschriebene Gold-dekorierte Produkt in eine zum
Sieden erhitzte Alkalilösung eingetaucht
wird, werden isolierende Komponenten in dem Edelmetall in die Alkalilösung ausgewaschen,
so dass dessen elektrische Isolierung verloren geht. Wenn das Gold-dekorierte
Produkt in diesem Zustand in einem Mikrowellenofen verwendet wird,
können
Funken erzeugt werden. D.h., wenn das Produkt wiederholt mit einer
Waschvorrichtung oder einem Schleifmittel gewaschen wird oder in
einer Spülmaschine
mit einem Detergenz mit einer starken Alkalinität gewaschen wird, geht die
elektrische Isolierung des Edelmetall films verloren. Als Folge davon
werden Funken erzeugt und die Golddekoration wird beschädigt, wenn
das Gold-dekorierte Produkt mit Mikrowellen von einem Mikrowellenofen
bestrahlt wird.
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Wenn
Silizium oder dergleichen in das Edelmetall einbezogen wird, um
die nicht-Leitfähigkeit
beizubehalten, verschlechtern sich die Entwicklungseigenschaften
der Goldfarbe in gewisser Weise.
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Folglich
wurden bisher die folgenden Techniken als Golddekorationsmittel
entwickelt, die auch in Mikrowellenöfen verwendet werden können.
- 1) Die JP-B-3-3481 beschreibt ein Produkt,
das eine Edelmetalldekoration aufweist und durch Sintern mit einer
großen
Anzahl kleiner plattenartiger Elemente erzeugt wird, wobei die Abstände zwischen
den angrenzenden kleinen plattenartigen Elementen auf 0,2 mm oder
mehr eingestellt werden und die maximale Größe der Elemente auf 5 mm oder
weniger eingestellt wird.
Bei der Dekoration mit den Netzelementen
können
jedoch bei der Verwendung in einem Mikrowellenofen Funken erzeugt
werden, wenn Wasser an den Netzelementen anhaftet, so dass die Netzelemente
untereinander kurzgeschlossen und beschädigt werden.
- 2) Die JP-A-8-183682 beschreibt eine Dekoration mit einer Zweischichtstruktur,
die aus einer Edelmetallschicht und einer Frittenschicht zusammengesetzt
ist.
Die Edelmetallschicht, die eine Goldfarbe aufweist, ist
jedoch mit der Frittenschicht bedeckt, so dass die Schicht, die
eine Goldfarbe aufweist, nicht direkt sichtbar ist, sondern durch
die Frittenglasschicht. Folglich sind das massive Berührungsgefühl der Golddekoration
und die Entwicklung der Goldfarbe schlecht.
- 3) Die JP-A-9-235169 beschreibt eine Dekoration, die plattenartige
Elemente einer Metalldekoration, wobei die Abstände zwischen den Elementen
innerhalb eines gegebenen Bereichs definiert sind, und eine diese Elemente
bedeckende Frittenschicht umfasst.
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Die
Größen der
plattenartigen Elemente betragen jedoch höchstens etwa 8,5 mm bis 12
mm. Daher können
kontinuierliche Muster und großflächige Muster
nicht gebildet werden. Darüber
hinaus sind die plattenartigen Elemente derart mit der Frittenschicht
bedeckt, dass die Schicht, die eine Goldfarbe aufweist, nicht direkt
sichtbar ist, sondern durch die Frittenglas schicht. Folglich sind
das massive Berührungsgefühl der Golddekoration
und die Entwicklung der Goldfarbe schlecht.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, wurden verschiedene Golddekorationen
vorgeschlagen, die eine Mikrowellenofenbeständigkeit aufweisen. Diese Golddekorationen
wiesen jedoch noch kein ausreichendes Leistungsvermögen auf.
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Im
Hinblick auf die vorstehend genannten Probleme des Standes der Technik
stellt die vorliegende Erfindung eine Goldpaste bereit, die es ermöglicht,
einen Gold-dekorierten Abschnitt zu bilden, der weder Funken erzeugt,
noch beschädigt
wird, und zwar selbst dann nicht, wenn dieser Abschnitt eine Leitfähigkeit
zeigt und Mikrowellen von einem Mikrowellenofen ausgesetzt ist,
und der ein gutes massives Berührungsgefühl, gute
Entwicklungseigenschaften für
eine Goldfarbe und eine hochwertige Anmutung aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Goldpaste zum Bestreichen von
Glas oder einer Keramik, die durch Sintern eine Goldfarbe bzw. goldene
Farbe zeigt und Metallkomponenten mit einer Metallzusammensetzung
innerhalb des folgenden Bereichs umfasst:
| Gold | 82,0
bis 99,1 Gew.-% |
| Bismut | 5,0
bis 0,4 Gew.-%, |
| Silizium | 3,0
bis 0,2 Gew.-% und |
Zirkonium und/oder Aluminium in einer Gesamtmenge
von 10,0 bis 0,3 Gew.-%.
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Die
erfindungsgemäße Goldpaste
umfasst die Metallkomponenten Gold (Au), Bismut (Bi), Silizium (Si),
Zirkonium (Zr) und Aluminium (Al) in den folgenden Mischungsverhältnissen.
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Gold
ist in den Metallkomponenten in einer Menge von 82,0 bis 99,1 %
enthalten. (% steht für
Gew.-%, wobei nachstehend Entsprechendes gilt.) Die Goldpaste, die
Gold in einer solchen Menge umfasst, zeigt eine Goldfarbe mit einem
guten massiven Berührungsgefühl, wenn
sie gesintert wird. Wenn andererseits die Menge unter 82,0 % liegt,
tritt ein Problem dahingehend auf, dass die Farbentwicklungseigenschaften
des Goldes schlecht werden und eine Goldfarbe mit einem guten massiven
Berührungsgefühl nicht
erhalten wird. Wenn die Menge über
99,1 % beträgt,
treten Probleme dahingehend auf, dass in der gesinterten Goldpaste
eine Leitfähigkeit
erzeugt wird und dass Funken erzeugt werden können, wenn die Paste Mikrowellen
von einem Mikrowellenofen ausgesetzt wird.
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Gold
ist in den Metallkomponenten vorzugsweise in einer Menge von 90,6
bis 99,1 % enthalten. Wenn die Menge unter 90,6 % beträgt, kann
die Goldfarbe der gesinterten Goldpaste geringfügig geschwärzt werden.
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Bismut
ist in den Metallkomponenten in einer Menge von 5,0 bis 0,4 % enthalten.
Dies erzeugt die folgenden Effekte: Die Haftung der gesinterten
Goldpaste an Glas oder Keramiken wird verbessert und die Leitfähigkeit
der gesinterten Goldpaste wird vermindert, so dass Funken selbst
dann nicht leicht erzeugt werden, wenn die Paste Mikrowellen von
einem Mikrowellenofen ausgesetzt wird. Wenn die Menge andererseits
unter 0,4 % beträgt,
gibt es Probleme dahingehend, dass die Haftung der gesinterten Goldpaste
vermindert und die Leitfähigkeit
erhöht
wird, so dass dann, wenn die Paste Mikrowellen von einem Mikrowellenofen
ausgesetzt wird, Funken erzeugt werden können. Wenn die Menge über 5,0
% beträgt,
tritt ein Problem dahingehend auf, dass die Entwicklungseigenschaften
für die
Goldfarbe der gesinterten Goldpaste schlecht sind.
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Bismut
ist in den Metallkomponenten vorzugsweise in einer Menge von 2,3
bis 0,4 % enthalten. Dies führt
dazu, dass die gesinterte Goldpaste eine Goldfarbe mit einem besonders
guten massiven Berührungsgefühl zeigt.
Ferner wird deren Leitfähigkeit
vermindert, so dass selbst dann keine Funken erzeugt werden, wenn
die gesinterte Paste in einem Mikrowellenofen verwendet wird.
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Silizium
ist in den Metallkomponenten in einer Menge von 3,0 bis 0,2 % enthalten.
Dies erzeugt den Effekt, dass die Leitfähigkeit der gesinterten Goldpaste
vermindert wird, so dass Funken selbst dann nicht leicht erzeugt
werden, wenn die gesinterte Paste Mikrowellen von einem Mikrowellenofen
ausgesetzt wird. Wenn andererseits die Menge weniger als 0,2 % beträgt, treten
Probleme dahingehend auf, dass die gesinterte Goldpaste leitfähig wird,
so dass Funken erzeugt werden können,
wenn die Paste Mikrowellen von einem Mikrowellenofen ausgesetzt
wird. Wenn die Menge über
3,0 % beträgt,
tritt ein Problem dahingehend auf, dass die Entwicklung der Goldfarbe
der gesinterten Goldpaste schlecht wird, so dass die Goldfarbe geringfügig geschwärzt sein
kann.
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Silizium
ist in den Metallkomponenten vorzugsweise in einer Menge von 1,5
bis 0,2 % enthalten. Dies führt
dazu, dass die gesinterte Goldpaste eine Goldfarbe mit einem besonders
guten massiven Berührungsgefühl zeigt.
Ferner wird deren Leitfähigkeit
vermindert, so dass selbst dann keine Funken erzeugt werden, wenn
die gesinterte Paste in einem Mikrowellenofen verwendet wird.
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Die
Gesamtmenge von Zirkonium und/oder Aluminium in den Metallkomponenten
beträgt
10,0 bis 0,3 %. Dadurch wird die Leitfähigkeit der gesinterten Goldpaste
vermindert, so dass selbst dann Funken nicht leicht erzeugt werden,
wenn die gesinterte Paste Mikrowellen von einem Mikrowellenofen
ausgesetzt wird. Wenn die Gesamtmenge von Zirkonium und/oder Aluminium
unter 0,3 % liegt, treten Probleme dahingehend auf, dass die gesinterte
Goldpaste leitfähig
wird, so dass Funken erzeugt werden können, wenn die Paste Mikrowellen
von einem Mikrowellenofen ausgesetzt wird. Wenn die Menge über 10,0
% beträgt,
tritt ein Problem dahingehend auf, dass die Entwicklung einer Goldfarbe
in der gesinterten Goldpaste schlecht wird, so dass die Goldfarbe
geringfügig
geschwärzt
sein kann.
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Die
Goldpaste enthält
vorzugsweise 5,0 % oder weniger Zirkonium in den Metallkomponenten.
Wenn mehr als 5,0 % Zirkonium enthalten sind, ist die Entwicklung
der Goldfarbe in der gesinterten Goldpaste schlecht, so dass die
Goldfarbe geringfügig
geschwärzt
sein kann.
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Ferner
ist Zirkonium vorzugsweise in einer Menge von 2,3 bis 0,4 % in den
Metallkomponenten enthalten. Dies führt dazu, dass die gesinterte
Goldpaste eine Goldfarbe mit einem besonders guten massiven Berührungsgefühl zeigt.
Ferner wird deren Leitfähigkeit
vermindert, so dass selbst dann keine Funken erzeugt werden, wenn
die gesinterte Paste in einem Mikrowellenofen verwendet wird.
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Die
Goldpaste enthält
vorzugsweise 5,0 % oder weniger Aluminium in den Metallkomponenten.
Wenn mehr als 5,0 % Zirkonium enthalten sind, ist die Entwicklung
der Goldfarbe in der gesinterten Goldpaste schlecht, so dass die
Goldfarbe geringfügig
geschwärzt
sein kann.
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Ferner
ist Aluminium vorzugsweise in einer Menge von 2,3 bis 0,3 % in den
Metallkomponenten enthalten. Dies führt dazu, dass die gesinterte
Goldpaste eine Goldfarbe mit einem besonders guten massiven Berührungsgefühl zeigt.
Ferner wird deren Leitfähigkeit
vermindert, so dass selbst dann keine Funken erzeugt werden, wenn
die gesinterte Paste in einem Mikrowellenofen verwendet wird.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, umfasst die erfindungsgemäße Goldpaste
Aluminium und/oder Zirkonium. Daher tritt, wenn Glas oder eine Keramik
mit der Goldpaste bestrichen wird und die Goldpaste gesintert wird,
so dass ein Golddekorationsmuster gebildet wird, selbst dann keine
Leitfähigkeit
auf, wenn die Oberfläche
des Gold-dekorierten Abschnitts poliert wird. Aus diesem Grund wird
selbst dann, wenn das Gold-dekorierte Produkt nach dem Polieren
Mikrowellen ausgesetzt wird, die von einem Mikrowellenofen emittiert
werden, keine elektrische Leitung verursacht. Demgemäß erzeugt
der Gold-dekorierte Abschnitt keine Funken, so dass das Golddekorationsmuster
nicht beschädigt
wird.
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Selbst
wenn der Gold-dekorierte Abschnitt, der mit der erfindungsgemäßen Goldpaste
bestrichen worden ist, in eine Alkalilösung oder eine saure Lösung eingetaucht
wird, geht die elektrische Isolierung des Gold-dekorierten Abschnitts
nicht verloren. Daher kann die elektrische Isolierung des Gold-dekorierten
Abschnitts selbst dann beibehalten werden, wenn der Abschnitt mit
Alkali gewaschen wird oder einem Waschen auf der Basis eines Oberflächenpolierens
unterworfen wird. Als Folge davon kann der Abschnitt die Eigenschaft
beibehalten, dass er eine Mikrowellenbeständigkeit aufweist, wie es vorstehend
beschrieben worden ist.
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Da
die Goldpaste elektrisch isolierend ist, wie es vorstehend beschrieben
worden ist, ist es nicht erforderlich, dass ein Muster aus plattenartigen
Elementen zusammengesetzt ist, wie dies im Stand der Technik der Fall
war. Daher wird es möglich,
ein Muster mit einer großen
Fläche
zu bilden. Ferner ist es möglich,
ein lang ausgedehntes lineares Muster zu bilden. Demgemäß besteht
keine Beschränkung
bezüglich
der Mustergestaltung, so dass viele verschiedene Muster erstellt
werden können.
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Ferner
zeigt der Gold-dekorierte Abschnitt, der unter Verwendung der erfindungsgemäßen Goldpaste erzeugt
worden ist, eine matte Goldfarbe, die unter den Goldfarben eine
besonders hochwertige Anmutung hervorruft, so dass der Abschnitt
schön aussieht.
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Herkömmliche
Golddekorationen für
Mikrowellenöfen
sind geringfügig
schwarz. Golddekorationen, bei denen die Goldoberfläche mit
Glas bedeckt ist, weisen aufgrund des Effekts der Glasbeschichtung
ein schlechtes massives Berührungsgefühl und eine
schlechte Goldfarbe auf.
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Die
erfindungsgemäße Goldpaste
weist jedoch eine hochwertige Goldfarbe auf. Darüber hinaus liegt das massive
Berührungsgefühl von Gold
vor und dessen Farbton ist sichtbar, da keine Glasbeschichtung erforderlich
ist.
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Die
Goldpaste enthält
vorzugsweise 10,0 % oder weniger Indium (In) in den Metallkomponenten.
Dadurch kann der folgende Effekt erwartet werden: Indium geht eine
Wechselwirkung mit Zirkonium und/oder Aluminium ein, so dass die
Erzeugung einer Leitfähigkeit
verhindert wird und keine Funken erzeugt werden, wenn die gesinterte
Goldpaste Mikrowellen von einem Mikrowellenofen ausgesetzt wird.
Wenn andererseits mehr als 10 % Indium ent halten sind, ist die Entwicklung
einer Goldfarbe der gesinterten Goldpaste schlecht und die Goldfarbe
kann geringfügig
geschwärzt
sein.
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Der
Indiumgehalt in den Metallkomponenten beträgt vorzugsweise 0,1 bis 3,0
%. Dadurch wird eine Goldfarbe mit einem besonders guten massiven
Berührungsgefühl erhalten
und die Erzeugung einer Leitfähigkeit
der gesinterten Goldpaste kann unterdrückt werden.
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Die
Goldpaste enthält
vorzugsweise 0,1 bis 3,0 % Rhodium (Rh) in den Metallkomponenten.
Dadurch können
die folgenden Effekte erwartet werden: Es ist möglich, zu verhindern, dass
Gold, das in der Goldpaste enthalten ist, teilchenförmig wird,
und die Bildung eines Films aus Gold ist gut. Wenn andererseits
die Metallkomponenten weniger als 0,1 % Rhodium enthalten, kann
es schwierig sein, einen guten Film zu bilden. Wenn die Metallkomponenten
mehr als 3,0 % Rhodium enthalten, kann in der gesinterten Goldpaste
eine Leitfähigkeit
erzeugt werden und die Goldfarbe kann geringfügig geschwärzt werden.
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In
den Goldpastenkomponenten der vorstehend beschriebenen Goldpaste
sind Au, Bi, Si und mindestens eines von Zr oder Al enthalten. Gegebenenfalls
werden der Goldpaste In und Rh zugesetzt. Neben diesen Elementen
können
Ba (Barium), Ca (Calcium), Cr (Chrom), Sn (Zinn) oder dergleichen
in den Metallkomponenten enthalten sein.
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Die
vorstehend beschriebene Goldpaste ist z.B. ein Material, das durch Überführen der
vorstehend beschriebenen Metallkomponenten und einer Harzkomponente
mit einem Lösungsmittel
in einen Pastenzustand hergestellt wird. Beispiele für die Harzkomponente
umfassen natürliche
Harze wie z.B. Kolophonium und Balsam oder synthetische Harze. Die
Metallkomponente kann in der Goldpaste als Konjugat mit der Harzkomponente
enthalten sein. Beispiele für
ein solches Konjugat umfassen Harzbalsamsulfat und ein Metallresinat.
Als Lösungsmittel
kann eines oder können
mehrere von Terpentin, Campheröl,
Safrolöl,
Eukalyptusöl,
Rosmarinöl, Butylcellosolve
und dergleichen verwendet werden.
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Das
Verhältnis
zwischen dem Harz und dem Lösungsmittel
in der Goldpaste variiert abhängig
von dem Gemisch der Komponenten der Goldpaste. Es ist bevorzugt,
dass der prozentuale Anteil der Harzkomponente 25 bis 50 % und der
prozentuale Anteil des Lösungsmittels
30 bis 60 % in 100 % der Goldpaste beträgt. Dadurch kann eine Goldpaste
erhalten werden, die zum Aufdrucken geeignet und gut handhabbar
ist.
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Die
vorstehend beschriebene Goldpaste ist vorzugsweise eine Goldpaste
zum Aufdrucken. Dadurch kann eine Goldpaste erhalten werden, die
zur Verwendung beim Siebdruck geeig net ist. Beispielsweise kann die
Goldpaste auf ein Klebebild gedruckt werden und dann kann das Klebebild
auf Glas oder eine Keramik übertragen
werden. Die Goldpaste kann direkt auf Glas oder eine Keramik gedruckt
werden.
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Die
vorstehend beschriebene Goldpaste kann als Paste zum Bestreichen
oder Spritzen verwendet werden.
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Das
Glas oder die Keramiken, die mit der vorstehend beschriebenen Goldpaste
bestrichen wird bzw. werden, ist bzw. sind verschiedenartig. Deren
Verwendung ist ebenfalls verschiedenartig. Beispiele dafür umfassen
Geschirr, Innendekorationen, Steinguttöpfe, Töpfe wie z.B. Töpfe, die
aus kristallisiertem Glas hergestellt sind, und einen Drehteller
eines Mikrowellenofens. Die Verwendung ist nicht auf diese Beispiele
beschränkt.
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Beispiele
für einen
Golddekorationskörper,
der unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Goldpaste hergestellt
worden ist, umfassen ein Gold-dekoriertes Produkt, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass ein Gold-dekorierter Abschnitt durch Bestreichen von Glas
oder einer Keramik mit der vorstehend beschriebenen Goldpaste und
dann Sintern des resultierenden Produkts gebildet wird.
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Der
Gold-dekorierte Abschnitt umfasst die vorstehend beschriebene Goldpaste.
Daher werden keine Funken erzeugt und die Goldfarbe mit einer hochwertigen
Anmutung wird selbst dann erhalten, wenn der Gold-dekorierte Abschnitt
Mikrowellen von einem Mikrowellenofen ausgesetzt wird.
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Die
Metallkomponenten des Gold-dekorierten Abschnitts weisen vorzugsweise
die gleiche Zusammensetzung auf wie die Metallkomponenten, die in
der vorstehend beschriebenen Goldpaste enthalten sind. Dadurch kann
die Erzeugung von Funken bei der Verwendung in einem Mikrowellenofen
am effektivsten unterdrückt
werden, und es kann eine schöne
Goldfarbe mit einer hochwertigen Anmutung erhalten werden.
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Der
Gold-dekorierte Abschnitt kann ein goldenes kontinuierliches Muster
bilden. In diesem Fall behält der
Gold-dekorierte Abschnitt die elektrische Isolierung bei. Als Folge
davon werden selbst dann keine Funken erzeugt, wenn dieser Abschnitt
Mikrowellen von einem Mikrowellenofen ausgesetzt wird. Beispiele
für das
kontinuierliche Muster umfassen ein lineares Muster, ein Bandmuster
und ein vollständig
bestrichenes Muster. Das kontinuierliche Muster ist nicht auf diese
Beispiele beschränkt.
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Der
Gold-dekorierte Abschnitt kann als diskontinuierliches Muster ausgeführt werden.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Gold-dekorierten Produkts in
den Tests (1) und (2) der Ausführungsformen.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht eines Gold-dekorierten Produkts in
den Tests (3) und (4) der Ausführungsformen.
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Goldpasten
gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wurden verwendet, um verschiedene Gold-dekorierte
Produkte herzustellen, und verschiedene Experimente (1) bis (5)
wurden durchgeführt. Die
Zusammensetzungen der verschiedenen Goldpasten sind in der Tabelle
1 gezeigt und Testergebnisse der Gold-dekorierten Produkte, die
unter Verwendung dieser Pasten hergestellt worden sind, sind in
der Tabelle 2 gezeigt.
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(1) Mikrowellenofenbeständigkeitstest
(vor dem Polieren)
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a) Herstellung verschiedener
Arten von Goldpasten
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Als
erstes wurden die folgenden Mischkomponenten hergestellt.
- ➀ Goldharzbalsamsulfid, das 25 % Au
enthielt
- ➁ Bismutresinat, das 9 % Bi enthielt
- ➂ Siliziumresinat, das 25 % Si enthielt
- ➃ Zirkoniumresinat, das 4 % Zr enthielt
- ➄ Aluminiumresinat, das 5 % Al enthielt
- ➅ Rhodiumresinat, das 5 % Rh enthielt
- ➆ Indiumresinat, das 8 % In enthielt
- ➇ Bariumresinat, das 5 % Ba enthielt
- ➈ Au-Pulver
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Die
vorstehend genannten Mischkomponenten ➀ bis ➈ wurden
derart gemischt, dass das Verhältnis der
Metallkomponenten die Werte gemäß der Tabelle
1 aufwies. Ein Lösungsmittel
(wie z.B. Terpentinöl)
wurde diesem Gemisch in geeigneter Weise zugesetzt, so dass 6 Arten
von Goldpasten hergestellt wurden. Diese wurden als Proben 1 bis
6 verwendet. Die Reihenfolge, in der die jeweiligen Mischkomponenten
gemischt wurden, war beliebig.
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Zum
Vergleich wurden, wie es in der Tabelle 1 gezeigt ist, in der gleichen
Weise wie bei den Proben 1 bis 6 die Mischkomponenten
➀ bis ➂ , ➅, ➆ und ➇ gemischt.
Ein Lösungsmittel
(wie z.B. Terpentinöl)
wurde diesem Gemisch in geeigneter Weise zugesetzt, so dass 3 Arten
von Goldpasten hergestellt wurden. Diese wurden als Proben A, B
und C verwendet. Tabelle
1 (Gew.-%)
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b) Herstellung Gold-dekorierter
Produkte
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Die
Goldpasten (Proben 1 bis 6 und Proben A bis C) wurden auf Klebebilder
gedruckt. Wie es in der 1 gezeigt ist, wurde jedes dieser
Klebebilder auf die Seitenfläche
einer aus Porzellan hergestellten Kaffeetasse 51 geklebt,
um ein Einzellinienmuster 11 mit einer Breite von etwa
8 mm zu bilden. Danach wurden die Goldpasten bei 800°C gesintert,
um ein Golddekoriertes Produkt 6 zu erhalten, das eine
matte Goldfarbe zeigte.
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c) Durchführung eines
Mikrowellenofenbeständigkeitstests
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Ohne
Polieren der Gold-dekorierten Abschnitte der vorstehend genannten
jeweiligen Kaffeetassen wurden die Tassen so wie sie waren derart
in einen Mikrowellenofen eingebracht, dass die Tassen 10 s Mikrowellen
mit einer Leistung von 1,4 kW ausgesetzt waren. Dabei wurden von
den Gold-dekorierten Abschnitten der Gold-dekorierten Produkte keine
Funken erzeugt, wobei die Proben 1 bis 6 verwendet worden sind.
Andererseits wurden von den Proben A und B Funken erzeugt.
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Der
Test wurde unter den gleichen Bedingungen zehnmal wiederholt. Dabei
wurden von den Gold-dekorierten Abschnitten der Proben 1 bis 6 keine
Funken erzeugt, so dass die Golddekorierten Abschnitte nicht beschädigt wurden.
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(2) Mikrowellenofenbeständigkeitstest
(nach dem Polieren)
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Die
Gold-dekorierten Abschnitte der Gold-dekorierten Produkte, die unter
Verwendung der Goldpasten der vorstehend genannten Proben 1 bis
6 und A bis C in der gleichen Weise wie im Experiment (1) hergestellt worden
sind, wurden mit Zirkon-Schleifpapier ausreichend poliert. Die Leitfähigkeit
der polierten Oberflächen wurde
mit einem Testgerät
gemessen. Als Ergebnis lag bei den Proben 1 bis 6 keine Leitfähigkeit
vor und bei den Proben A, B und C lag eine Leitfähigkeit vor.
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Danach
wurden die Proben mit Mikrowellen (2450 MHz) mit einer Leistung
von 1,4 kW bestrahlt. Von den Proben 1 bis 6 wurden keine Funken
erzeugt. Andererseits wurden von den Proben A, B und C Funken erzeugt.
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Bezüglich der
Proben 1 bis 6 wurde der gleiche Test zehnmal durchgeführt. In
allen Tests wurden keine Funken erzeugt.
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Aus
dieser Tatsache wird deutlich, dass selbst dann, wenn Gold-dekorierte
Produkte, bei denen die erfindungsgemäße Goldpaste verwendet wird,
poliert werden, keine Funken erzeugt werden.
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(3) Mikrowellenofentest
nach einem Säurebeständigkeitstest
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Gemäß der 2 wurde
jede der Goldpasten der Proben 1 bis 6 und A bis C zur Bildung eines
vollständig
bestrichenen Musters 12 mit einem Durchmesser von 100 mm
in der Mitte eines Tellers 52 mit einem Durchmesser von
160 mm mit dem gleichen Übertragungsverfahren
wie in dem vorstehend beschriebenen Experiment (1) verwendet. Danach
wurde der Teller bei 800°C
gesintert, wobei ein Gold-dekoriertes Produkt 6 erhalten
wurde, das eine matte Goldfarbe zeigte.
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In
das resultierende Gold-dekorierte Produkt wurde eine 4 %ige Lösung von
Essigsäure
eingebracht, so dass die Golddekoration eingetaucht wurde. Das Produkt
wurde in einem Raum 24 Stunden bei 22°C ruhig stehen gelassen.
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Danach
wurde das Gold-dekorierte Produkt gewaschen und dann derart in einen
Mikrowellenofen eingebracht, dass das Produkt 10 s Mikrowellen mit
einer Leistung von 1,4 kW ausgesetzt war. Als Ergebnis wurden die
Gold-dekorierten Abschnitte der erfindungsgemäßen Proben 1 bis 6 nicht beschädigt. Andererseits wurden
die Gold-dekorierten Abschnitte der Proben A und B gemäß den Vergleichsbeispielen
beschädigt.
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(4) Säurebeständigkeitstest + Waschen von
Geschirr
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Als
nächstes
wurden die Gold-dekorierten Produkte, die dem Säurebeständigkeitstest (3) unterworfen worden
sind, in eine Geschirrwaschmaschine für den gewerblichen Gebrauch
eingebracht und hundertmal mit einem Alkali-Waschmittel gewaschen.
Danach wurden die Produkte unter den gleichen Bedingungen wie im Säurebeständigkeitstest
Mikrowellen ausgesetzt. Als Ergebnis wurden die Gold-dekorierten
Abschnitte der erfindungsgemäßen Proben
1 bis 6 nicht beschädigt.
Andererseits wurden die Gold-dekorierten Abschnitte der Proben A,
B und C gemäß den Vergleichsbeispielen
beschädigt.
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(5) Messung der Goldfarbe
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Als
nächstes
wurden die Farbentwicklungseigenschaften der Gold-dekorierten Produkte
gemessen. Die Goldfarbe wurde unter Verwendung eines Farbdifferenzmessgeräts (Typ
OFC-31, von Nippon
Denshoku Industries Co., Ltd. hergestellt) gemessen. Die Farbentwicklungseigenschaften
wurden auf der Basis des L-, a- und b-Werts beurteilt. Wenn die
gemessenen Werte groß sind,
ist die entwickelte Farbe lebhafter und besser. D.h., wenn die L-,
a- und b-Werte größer werden,
werden die Helligkeit, der rote Farbton bzw. der gelbe Farbton stärker. Daher
wird die Farbe mit größeren Werten
von L, a und b zu einer besseren Goldfarbe. In diesem Test wird
die Farbe, bei der die Summe der Werte von L, a und b 50 beträgt, als
Standard-Goldfarbe verwendet. (L + a + b)/50 wird als Wert der Farbentwicklungseigenschaften
verwendet. Wenn dieser Wert 1 oder mehr beträgt und größer wird, sind die Entwicklungseigenschaften
der Goldfarbe besser.
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Bei
den Proben, die der Messung unterworfen wurden, handelte es sich
um verschiedene Kaffeetassen, die in (1) hergestellt worden sind.
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Die
Ergebnisse der Messung zeigen, dass die erfindungsgemäßen Proben
1 bis 6 einen (L + a + b)/50-Wert von 1,6 bis 2,1 und eine hochwertige
Goldfarbe aufwiesen. Andererseits wies die Probe C für Vergleichszwecke
einen (L + a + b)/50-Wert von 0,9 auf und dessen Golddekorierter
Abschnitt wies eine schwärzliche
und violettartige Goldfarbe auf.
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Aus
den vorstehend beschriebenen Messergebnissen ist ersichtlich, dass
die Golddekorierten Abschnitte, die aus den erfindungsgemäßen Goldpasten
der Proben 1 bis 6 hergestellt worden sind, bei der Verwendung in
dem Mikrowellenofen keine Funken erzeugten und eine hervorragende
Goldfarbe zeigten. Andererseits ist ersichtlich, dass die Proben
A und B zum Vergleich eine gute Goldfarbe, jedoch eine Leitfähigkeit aufwiesen,
so dass Fun ken erzeugt wurden, und dass die Probe C eine sehr geringe
Funkenmenge erzeugte, jedoch schlechte Entwicklungseigenschaften
der Goldfarbe zeigte. Tabelle
2
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ist es erfindungsgemäß möglich, eine
Goldpaste, die es möglich
macht, einen Gold-dekorierten Abschnitt zu bilden, der keine Leitfähigkeit
erzeugt, und weder Funken erzeugt, noch beschädigt wird, selbst wenn der
Gold-dekorierte Abschnitt Mikrowellen ausgesetzt wird, die ein Mikrowellenofen
emittiert, ein gutes massives Berührungsgefühl, eine gute Entwicklung einer
Goldfarbe und eine hochwertige Anmutung aufweist, sowie ein Gold-dekoriertes
Produkt bereitzustellen, bei dem diese Paste verwendet wird.