DE69925480T2 - Vorrichtung zum umhüllen mit folie - Google Patents

Vorrichtung zum umhüllen mit folie Download PDF

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    • B65B35/00Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf die Automatisierung einer Verpackungsmaschine zum Verpacken oder Zusammenfügen von Gegenständen, üblicherweise in einer thermoplastischen Schrumpffolie.
  • Beschreibung der verwandten Technik
  • Maschinen zum Bewegen eines Gegenstandes oder von Gruppen von Gegenständen durch die Ebene einer durchgängigen Folie, das Verpacken des Gegenstandes oder der Gegenstände mit der Folie, das Verschweißen und das Zerteilen der Folie und anschließend das Schrumpfen der Folie um den Gegenstand oder die Gegenstände herum ist Gegenstand beispielsweise von US 5 046 600 , US 4 870 802 , US 4 365 456 , US 4 319 443 , US 3 739 547 , US 4 341 057 und US 3 191 356 .
  • Im Grunde stellen derartige Maschinen einen im Allgemeinen horizontal arbeitenden Transportmechanismus dar, durch den die Gegenstände entlang eines Pfades bewegt werden. Eine Folie wird von Versorgungsrollen oberhalb und unterhalb vertikal über den Pfad gespannt, auf dem sich die Gegenstände befinden. Sobald die Gegenstände mit ihrer Vorderseite durch die Folienebene bewegt werden, dreht sich jede Rolle, so dass dadurch weitere Folie zugeführt wird, die sich um die Gegenstände wickelt. Da jeder Gegenstand die Folie bewegt, wird durch einen Abschnitt der Folie, der von unten kommt, und einen anderen Abschnitt der Folie, der von oben kommt, die Vorderseite und die Oberseite des Gegenstandes bedeckt. Eine bewegli che Stange zieht die Folie von oben hinter den Gegenstand, so dass der Gegenstand dadurch verpackt wird. Nach dem Verpacken des Gegenstandes wird die Folie verschweißt und hinter dem Gegenstand zerteilt. Die Folie wird über die Breite der Folie in zwei voneinander beabstandeten Linien verschweißt und zwischen den Linien zerteilt. Das führt dazu, dass der Gegenstand verpackt wird und von der restlichen Folie abgetrennt wird. Die restliche Folie haftet aufgrund der Verschweißung an der oberen und der unteren Rolle, so dass der nächste Gegenstand oder eine Gruppe von Gegenständen die Folie aufnehmen kann. Dann wird der verpackte Gegenstand durch eine Warmschleuse geschoben, in der die Folie schrumpft.
  • In EP 0 460 672 wird eine Vorrichtung für das Verpacken mit Folie beschrieben, bei der keine Fächer mehr notwendig sind, die sonst dazu dienen, Objekte aufzunehmen, wie zum Beispiel frische Produkte. Diese ist Gegenstand des Oberbegriffs von Anspruch 1. Da ein Transportmechanismus verwendet wird, um den Gegenstand in die Ebene der Verpackungsfolie zu bringen, arbeiten diese Maschinen automatisch. Greif- und Positionierungsmaschinen wurden eingesetzt, um den Gegenstand automatisch an einer Versorgungsstation aufzunehmen und diesen Gegenstand direkt auf dem Transportmechanismus zu platzieren.
  • Ein weiteres Verfahren zum Transportieren eines Gegenstands auf einem Transportmechanismus besteht darin, den Gegenstand direkt manuell auf der Verpackungsfolie anzuordnen. Der Gegenstand wird auf der Verpackungsfolie angeordnet, während sich ein Abschnitt der Folie in einer Position befindet, die bezüglich des Transportmechanismus im Wesentlichen horizontal ist. In US 5 619 843 ist gezeigt, wie der Gegenstand automatisch direkt auf einer Folie angeordnet wird und auf Walzen ruht, die durch den Transportmechanismus an getrieben werden. Der Gegenstand wird auf der Folie bewegt, indem der Gegenstand auf die Folie gedrückt wird.
  • Diese Maschinen, auf die hier verwiesen wurde bzw. die in der Praxis eingesetzt werden, sind sowohl teuer als auch kompliziert. Außerdem kann es sein, dass bei verschiedenen Größen und Formen der Gegenstände, die verpackt werden sollen, ein bestimmter Maschinenaufbau in Bezug auf einige der Größen und Formen ineffizient sein kann.
  • Mit dieser Erfindung lässt sich das Problem nach dem Stand der Technik lösen, indem Greif- und Positionierungsvorrichtungen geschaffen werden, die einfach zu betreiben sind und kostengünstig in der Herstellung sind. Die Vorrichtung kann einen Gegenstand entlang wenigstens zweier Achsen transportieren. Mit der Vorrichtung ist man in der Lage, den Gegenstand zu rotieren, auszurichten und Gegenstände verschiedener Formen und Gruppierungen zusammenzufassen. Das führt zu einer effizienteren und vielseitigen Vorrichtung. Diese Vorrichtung ermöglicht das Anordnen eines Gegenstandes direkt auf der Folie, bevor die Verpackung mit der Folie erfolgt. Keine der Maschinen nach Stand der Technik ist eine einfache und kostengünstige Maschine, bei der der Gegenstand direkt automatisch auf der Folie angeordnet wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Aus dem Vorangehenden ergeben sich in allgemeiner Form die hauptsächlichen und wichtigen Merkmale der Erfindung, die Einzelheiten der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung besser verständlich, so dass der hier gemachte Beitrag zur Technik besser gewürdigt werden kann. Es werden im Folgenden weitere Merkmale der Erfindung beschrieben, die Gegenstand der Ansprüche der An meldung sind. Dem Fachmann auf dem Gebiet sollte klar sein, dass das Konzept und die speziellen Ausführungsformen, die offenbart werden, ohne weiteres als Basis für Modifizierungen oder für die Konstruktion anderer Verpackungsmaschinen zum selben Zweck wie die vorliegende Erfindung verwendet werden können. Dem Fachmann auf dem Gebiet sollte außerdem klar sein, dass derartige äquivalente Strukturen nicht vom Erfindungsgedanken abweichen, wie er in den angefügten Ansprüchen offenbart wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Folienverpackungsvorrichtung mit Einrichtungen zum Transportieren eines Gegenstands, der auf einer Plattform ruht, entlang eines Pfades, auf dem sich eine Verpackungsstation und eine Wärmeschrumpfschleuse befinden. In der gesamten Beschreibung und den Ansprüchen umfasst der Begriff Gegenstand einen einzelnen Gegenstand oder eine Gruppe von Gegenständen. Der Gegenstand kann verschiedene Formen und Größen haben.
  • Die Verpackungsstation umfasst Einrichtungen für die Zufuhr von wärmeschrumpfbarer Folie zu einer Plattform und Vorrichtungen zum Verschweißen und Zerteilen der Folie. Die Folie wird von oben und unten dem Pfad zugeführt, so dass die Folie auf dem Bewegungspfad des Gegenstandes zur Verfügung steht. Die Folie ruht auf der Plattform, bevor ein Gegenstand auf der Plattform angeordnet wird. Der Gegenstand wird auf der Plattform durch Einrichtungen für den mechanischen Transport des Gegenstandes von einer Transportstation geholt, und der Gegenstand wird oben auf der Folie angeordnet, während die Folie auf der Plattform ruht. Nachdem das Verpacken mit der Folie erfolgt ist, wird die Folie verschweißt und hinter dem Gegenstand abgetrennt. Der verpackte Gegenstand wird in eine Wärmeschleuse gebracht, um die Folie durch die Wärme zu schrumpfen. Die Folienverpackungsvorrichtung wird durch Synchro nisieren des Transports des Gegenstandes in Abhängigkeit von der Positionierung der Plattform automatisiert. Der Transportmechanismus, der die Plattform bewegt, kann stoßweise oder kontinuierlich betrieben werden.
  • Die Einrichtung zum mechanischen Transportieren des Gegenstandes erfolgt durch eine Greif- und Positionierungsvorrichtung. Diese Vorrichtung umfasst einen Transportmechanismus, der einen Arm antreibt, an dem sich ein Greifer befindet. Der Greifer nimmt den Gegenstand an einer Zufuhrstation auf und bewegt den Gegenstand zur Plattform und platziert den Gegenstand auf der Folie. Die Folie ruht auf der Plattform, wenn der Gegenstand auf der Folie platziert wird. Der Transportmechanismus ist mindestens so beweglich, dass die Bewegung durch Achsen definiert werden kann. Der Transportmechanismus kann durch eine einzige Leistungsquelle angetrieben werden, wenn die Verpackungsmaschine stoßweise betrieben wird. Die Leistungsquelle kann ein einzelner Servomotor oder ein Schrittmotor oder ein einzelner Luftzylinder mit einem Kompressorgas sein. Das Gas kann Luft sein. Mehrere Leistungsquellen werden benötigt, um den Transportmechanismus anzutreiben, wenn die Verpackungsmaschine für kontinuierlichen Betrieb ausgelegt wird. Für kontinuierliche Bewegung des Plattformtransportmechanismus werden mehrere Motoren eingesetzt, um separate Antriebsriemen zu treiben, um den Arm entlang der x-Achse und y-Achse zu bewegen.
  • Der Greifer kann den Gegenstand manipulieren, während der Gegenstand transportiert wird. Frei schwebend kann der Greifer den Gegenstand drehen und dadurch die Achse des Gegenstandes neu positionieren. Eine unabhängige Einrichtung wird eingesetzt, um den Greifer zu treiben. Der Greifer kann je nach verschiedenen Formen oder Dimensionen eingestellt oder verändert werden.
  • Die Greif- und Positionierungsvorrichtung kann den Gegenstand von einer Versorgungsstation zur Verpackungsstation transportieren, unabhängig von der Orientierung zwischen den beiden Stationen. Dies macht es möglich, dass die Einrichtung für den Transport des Gegenstandes in jedem beliebigen Winkel in Bezug auf die Versorgungsstation positioniert wird. Eine parallele oder senkrechte Positionierung ist möglich. Der Transport kann in gleicher Richtung, unter neunzig Grad und, falls notwendig, mit einer Neuorientierung des Gegenstandes erfolgen. Dies ermöglicht den Transport des Gegenstandes von einem Einbahnversorgungstransportmechanismus zu einer Zweibahn auf der Verpackungsmaschine, wo Gegenstände Seite an Seite platziert werden können, oder das Transportieren des Gegenstandes von einem Zweibahnversorgungstransportmechanismus auf eine Einbahn auf der Folienverpackungsvorrichtung. Zur Erleichterung der Bewegung kann die Greif- und Positionierungsvorrichtung auf Rädern montiert sein. Eine Greif- und Positionierungsvorrichtung kann eingesetzt werden, um den verpackten Gegenstand aus der Wärmeschrumpfmaschine zu entfernen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Zum vollständigen Verständnis von Art und Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird bei der folgenden Beschreibung von Einzelheiten auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen.
  • 1 zeigt eine Folienverpackungsvorrichtung mit einer Greif- und Positionierungsvorrichtung zum Laden und Entladen des zu verpackenden Gegenstandes.
  • 2 zeigt eine weitere Position des Gegenstandes bei seiner Bewegung durch die Folienverpackungsvorrichtung.
  • 3 zeigt eine Seitenansicht einer Greif- und Positionierungsvorrichtung bei der Bewegung eines Gegenstandes.
  • 4 zeigt die Bewegung der Antriebsriemen in x- und y-Richtung.
  • 5 zeigt das Befestigen des Armes an den Querstrebenelementen.
  • 6 zeigt eine Seitenansicht der Greif- und Positionierungsvorrichtung für die Verwendung in einer kontinuierlich betriebenen Folienverpackungsvorrichtung.
  • 7 zeigt zwei Antriebsriemen, die den Arm in x- und y-Achsenrichtung bewegen, für die Vorrichtung nach 6.
  • 8 und 8A zeigen die Wagen- und Antriebsriemen für die Vorrichtung nach 6.
  • 9 bis 11 zeigen die Verwendung eines Gaszylinders zum Antrieb des Transportmechanismus.
  • Beschreibung von Einzelheiten der Erfindung
  • In 1 und 2 wird mit der Bezugsziffer 10 eine Wärmeschrumpfverpackungsmaschine bezeichnet. Die Maschine hat einen Transportmechanismus 11 zum Antrieb einer Plattform 12, im Stand der Technik als Schaufel bekannt. Die Plattform 12 kann eine beliebige Größe oder Form haben. Die Plattform 12 trägt den Gegenstand 17 durch eine Wärmeschrumpfschleuse 13. Der Gegenstand 17 ist oben auf der Folie 14 positioniert. Die Folie 14 ruht auf der Plattform 12, bevor der Gegenstand 17 platziert wird. Die Folie 14 erstreckt sich von einer oberen Folienrolle 15 zu einer unteren Folienrolle 16. Die Folie wird allgemein vertikal zu dem Pfad angeordnet, auf dem sich der Gegenstand 17 bewegt, so dass die obere Rolle 15 und die untere Rolle 16 durch die Vorderseite von jedem Gegenstand gedreht wird, so dass dadurch zusätzliche Folie zugeführt wird, wobei jeder Gegenstand die vertikal angeordnete Barriere aus Folie verschiebt. Eine untere und eine obere Verschweißungsschiene 18 schneiden und verschweißen die Folie. Wenn die Verpackungsmaschine kontinuierlich betrieben wird, muss die Bewegung der unteren und oberen Verschweißungsschiene mit der Bewegung der Plattform koordiniert werden. Ein Schlitten steuert die Bewegung der Verschweißungsschienen. Der Schlitten mit der Verschweißungsschiene bewegt sich mit derselben Geschwindigkeit wie der Transportmechanismus. Nach dem Verschweißen, wenn die Verschweißungsschiene den Gegenstand freigibt, bewegt sich der Schlitten mit der Verschweißungsschiene zurück in seine Ruheposition.
  • Die Greif- und Positionierungsvorrichtung 1 hat einen Transportmechanismus 3, mit dem ein Arm 4 angetrieben wird. Der Arm 4 holt mit Hilfe eines Greifers 5 den Gegenstand 17 von einer Transportstation 90 und positioniert den Gegenstand 17 auf der Folie 14. Der Gegenstand wird üblicherweise durch Bewegen des Arms entlang eines Pfades 25 transportiert, der mit Bezug auf eine x-Achse (horizontale Richtung) und eine y-Achse (vertikale Richtung) definiert werden kann. Der Transportmechanismus 3 bewegt den Arm 4 wenigstens in einer vertikalen und einer horizontalen Richtung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform zeigen die 3, 4 und 5 eine Greif- und Positionierungsvorrichtung für den Einsatz in einer Verpackungsvorrichtung, wobei der Transportmechanismus, der die Plattform 12 antreibt, stoßweise betrieben wird. Stoßweise bedeutet, dass der Transportmechanismus unterbricht, um das Verschweißen und Schneiden der Folie zuzulassen. Der Transportmechanismus 3 umfasst Rollen 32 und 33, mit denen ein unterer Antriebsriemen 30 und ein oberer Antriebsriemen 31 angetrieben werden. Ein einzelner Motor 34 treibt die Rollen 32 und 33 an. Ein einzelner Motor 34 ist mit den Rollen über einen Synchronriemen verbunden, der die Bewegung der Antriebsriemen synchronisiert. 5 zeigt den oberen Antriebsriemen 31, der das Querelement 36 antreibt, und den unteren Antriebsriemen 30, der das untere Querelement 35 antreibt. Der Arm 4 ist dem unteren und dem oberen Querelement bei 37 und 38 verbunden. Näherungsschalter 39 und 40 werden eingesetzt als Anzeigeeinrichtungen für die Position des Armes 4. Wenn ein Motor eingesetzt wird, um die Rollen zu treiben, wird ein Näherungsschalter eingesetzt, um die Ruheposition des Armes beim Start der Verpackungsmaschine anzuzeigen. Ein Näherungsschalter wird am Ende des Arbeitsganges aus Sicherheitsgründen eingesetzt.
  • Für den stoßweisen Betrieb der Verpackungsmaschine kann ein einzelner Servomotor oder Schrittmotor oder ein Luftzylinder mit Druckluft verwendet werden, um die Rollen 32 und 33, die angetrieben werden, anzutreiben. Wenn ein Druckluftzylinder verwendet wird, müssen Näherungsschalter eingesetzt werden, um die Position des Armes anzuzeigen.
  • Wie in 3 gezeigt, wird die Größe der vertikalen Bewegung des Armes 4 zum Aufnehmen des Gegenstandes 17 von einer Zufuhrstation und zum Platzieren des Gegenstandes 17 oben auf der Folienschicht 14 durch die vertikale Bewegung der Antriebsriemen gesteuert. Der Weg, über den sich der Antriebsriemen horizontal bewegt, steuert die Bewegung des Armes 4 in der horizontalen Richtung.
  • Der Greifer 5 kann den Gegenstand unabhängig von dem Transportmechanismus 3 manipulieren. Der Greifer 5 hat einen unabhängigen Antrieb. Ein Druckluftzylinder mit Kompressorgas treibt den Greifer an. Der Greifer kann frei schwebend den Gegenstand 17 drehen und neu positionieren. Der Greifer kann ausfahrbare Finger umfassen, die in eine Öffnung eines Gegenstandes greifen können, um den Gegenstand festzuhalten. Der Aufbau von Greifern ist auf diesem Gebiet bekannt. Greifer sind bekannt aus US 4 595 333 , US 4 819 978 , US 4 456 293 , US 4 680 523 , US 4 920 572 , US 4 727 471 , US 4 544 193 und US 5 608 818 .
  • Nachdem der Gegenstand 17 von einem Transportmechanismus 21 durch die Wärmeschrumpfschleuse 19 transportiert worden ist, kann eine Greif- und Positionierungsvorrichtung 2 den Gegenstand 17 von der Plattform zu einer Entladestation bringen. Die Entladestation kann ein Entladetransportmechanismus 22 sein. Ein Roboterarm kann die Greif- und Positionierungsvorrichtungen 1 und 3 ersetzen.
  • Die Greif- und Positionierungsvorrichtung in den 6, 7 und 8 ist eine Ausführungsform für den Einsatz bei kontinuierlichem Betrieb. 7 und 8 zeigen zwei Antriebsmotoren 51 und 52. Ein Motor treibt den Riemen 55 an, so dass sich der Schlitten 53 entlang der x-Achse bewegt. Da der Arm 4 an dem Schlitten 53 befestigt ist, bewegt sich der Arm 4 entlang der x-Achse. Der Riemen 55 bildet eine Schlaufe um eine Leitrolle hinter der Rolle 54. Die Leitrolle ist an einem Rahmen 57 befestigt. Der andere Motor treibt den Riemen 56, so dass sich der Arm 4 entlang der y-Achse bewegt. Dies wird erreicht, indem sich der Riemen 56 um die Leitrolle 54 und die Rollen 58, 59 und 60 bewegt.
  • Die Leitrolle 54 ist an dem Rahmen 57 befestigt. Die Rollen 58, 59 und 60 sind an dem Schlitten 53 befestigt. Der Betrieb dieses Transportmechanismus erklärt sich anhand der Bewegung des Arms, wenn nur ein Motor läuft. Wenn der Motorantriebsriemen 56 läuft, bewegt sich der Arm 4 nach oben oder unten. Es wird keine horizontale Be wegung hervorgerufen. Wenn der einzige Motor, der läuft, den Riemen 55 antreibt, wird der Schlitten 53 mit dem befestigten Arm 4 entlang der x-Achse bewegt. Die Bewegung des Schlittens 53 sorgt dafür, dass die Rollen 58, 59 und 60 den Riemen 56 bewegen, so dass dadurch eine vertikale Bewegung entlang der y-Achse erfolgt. Wenn daher die Riemen mit derselben Geschwindigkeit angetrieben werden, gibt es keine Bewegung in der vertikalen Richtung, da die Bewegung des Schlittens 53 dazu führt, dass die Rollen 58, 59 und 60 der Bewegung entlang der y-Achse entgegenwirken. Die vertikale Bewegung entsteht, wenn es einen Unterschied bei den Geschwindigkeiten zwischen den Riemen 55 und 56 gibt. Durch Manipulieren der Geschwindigkeiten der Riemen lässt sich eine abwärts geneigte Richtung herbeiführen. Für den kontinuierlichen Betrieb bei der Bewegung des Gegenstandes 17 auf der Bewegungsplattform 12 muss während einer Bewegung der Arm mit wenigstens der gleichen Geschwindigkeit wie die Plattform abgesenkt werden. Da die Bewegung in der x-Achse zu einer Bewegung in der y-Achse führt, kann eine geneigte Richtung herbeigeführt werden, die das Positionieren des Gegenstandes 17 auf der sich bewegenden Plattform ermöglicht. Nach der Anordnung des Gegenstandes 17 muss der Arm 4 zurück in seine Ruheposition gebracht werden, ohne dass es zu einer Störung des Verpackungsbetriebes kommt. Dies lässt sich erreichen durch Bewegung des Arms 4 in derselben Richtung wie die Plattform und mit mindestens der gleichen Geschwindigkeit wie die Plattform. Dies lässt sich erreichen durch Programmieren des Transportmechanismus, so dass der Arm aufwärts geneigt bewegt wird, wobei die vertikale Komponente der Bewegung ausreicht, um allen Hindernissen auszuweichen. 8A zeigt Rollen 98 und 99 für die Bewegung des Schlittens entlang der x-Achse.
  • Die Verwendung eines Druckluftzylinders für den Antrieb einer Folienverpackungsmaschine im stoßweisen Betrieb ist in den 9 bis 11 dargestellt. Der Transportpfad ist der gleiche wie in 3 und 4. Der Kompressorgaszylinder 91 treibt die Riemen 92 und 94 an. Das Element 93, eine Kolbenstange des Gaszylinders, ist mit den Riemen 92 und 94 verbunden. Die Auf- und Abbewegung des Elements 93 sorgt für Bewegung der Riemen 92 und 94. Der Begriff Einrichtung in der Beschreibung und den Ansprüchen umfasst jede Einrichtung in der Beschreibung, die in der Lage ist, die Funktion dieses Begriffes auszufüllen.
  • Eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) steuert die Bewegung der Greif- und Positionierungsmaschine und den Betrieb der Verpackungsmaschine. Die CPU sendet Information an einen Wechselrichter zur Steuerung der Geschwindigkeit des Plattformtransportmechanismus und an einen Schrittmotor (oder Servomotor) zum Steuern der Armbewegung und der Geschwindigkeit des Greif- und Positionierungstransportmechanismus. Die CPU startet den Greif- und Positionierungstransportmechanismus und synchronisiert die Bewegung des Greifers mit der Bewegung der Plattformen. Diese Bewegungen umfassen: 1. Ergreifen des Gegenstandes auf einem zuführenden Transportmechanismus; 2. Vertikales Anheben des Gegenstandes vorbei an allen Hindernissen; 3. Bewegen des Gegenstandes mit höherer Geschwindigkeit als die des Plattformtransportmechanismus zu einer Position über der Plattform; 4. Ändern der Geschwindigkeit des Transportmechanismus auf etwa die gleiche Geschwindigkeit wie die des Plattformtransportmechanismus und vertikales Platzieren des Gegenstandes auf der Plattform; 5. Freigeben des Gegenstandes durch den Greifer und Bewegen des Greifers nach oben vorbei an allen Hindernissen; 6. Bewegen des Greifers zurück in seine Ruheposition.
  • In Bezug auf die obige Beschreibung ist noch festzuhalten, dass die optimale Beziehung für die Dimensionen von Teilen der Erfindung Änderungen in Größe, Material, Form, Umriss, Funktion und Art des Betriebes, Zusammenbau und Verwendung beinhalten, was dem Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres einleuchtend und offenbar erscheinen dürfte. Alle Beziehungen, die zu denen äquivalent sind, die in den Zeichnungen und in der Beschreibung offenbart sind, sollen mit der vorliegenden Erfindung abgedeckt sein.
  • Daher wird das Vorangehende nur als Erläuterung der Prinzipien der Erfindung angesehen. Da zahlreiche Modifizierungen und Änderungen dem Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres offensichtlich sind, soll die Erfindung nicht auf den exakten Aufbau und den Betrieb, soweit dargestellt und beschrieben, beschränkt sein, und entsprechend können alle geeigneten Modifizierungen und Äquivalente eingesetzt werden, die unter den Umfang der Ansprüche fallen.

Claims (6)

  1. Vorrichtung zum Verpacken mit Folie mit: einer Einrichtung (11) zum Transportieren eines Teils (17) auf einer Plattform (12) auf einer Bahn, die eine Verpackungsstation und eine Wärmeschrumpfschleuse (13) umfasst, wobei die Verpackungsstation eine Einrichtung für die Zufuhr von Wärmeschrumpffolie (14) von oben und unten in Bezug auf die Bahn umfasst, so dass die Folie in der Bahn der Bewegung des Teils liegt und auf der Plattform ruht, einer Einrichtung zum Versiegeln und Abtrennen der Folie hinter dem Teil, nachdem dieses mit der Folie verpackt worden ist, indem die Folie durch eine untere und eine obere Versiegelungsstange versiegelt wird, einer Einrichtung für stoßweisen oder kontinuierlichen Betrieb der Transporteinrichtung (11), um die Folie schneiden und versiegeln zu können, dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem umfasst: eine Einrichtung (1) zum mechanischen Weiterleiten des Teils von einer Zufuhrstation (90) und Positionieren des Teils oben auf der Folie, während die Folie auf der Plattform ruht, wobei die Einrichtung eine Einrichtung zum Aufnehmen des Teils, Anheben des Teils und anschließendes Absenken des Teils umfasst, wobei die Einrichtung zum Aufnehmen des Teils einen Transporter umfasst, der einen Arm (4) mit einem daran befestigten Greifer (5) dazu bringt, das Teil von der Zufuhrstation aufzunehmen, das Teil oben auf der Folie zu plaznieren und das Teil loszulassen, wobei der Arm an zwei Querelementen (37, 38) befestigt ist, die durch eigene Antriebsriemen (30, 31) angetrieben werden, und wobei das Teil weitergeleitet wird durch Aufnehmen des Teils aus einer vertikalen Richtung und Bewegen des Arms in einer horizontalen Richtung auf die Folie zu und vertikales Absenken des Teils, um das Teil oben auf der Folie zu plazieren, und eine Einrichtung zum Synchronisieren der Weiterleitung des Teils in Abhängigkeit von der Position der Plattform.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die eigenen Antriebsriemen (30, 31) eine einzige Antriebsquelle (34) haben.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die einzige Antriebsquelle (34) ein einziger Servomotor oder ein einziger Schrittmotor oder ein Luftzylinder mit komprimiertem Gas für den Antrieb der Riemen (30, 31) ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Greifer (5) geeignet ist, das Teil unabhängig von den Riemen (30, 31) zu manipulieren.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung zum mechanischen Weiterleiten des Teils von der Plattform (12) zu einer Entladestation, wenn das Teil aus der Wärmeschrumpfschleuse (13) kommt, wobei die Einrichtung so synchronisiert ist, dass sie das Teil in Abhängigkeit von der Position der Plattform aufnimmt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung (1) zum mechanischen Weiterleiten des Teils auf Rädern montiert ist.
DE69925480T 1998-01-27 1999-01-26 Vorrichtung zum umhüllen mit folie Expired - Lifetime DE69925480T2 (de)

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