DE69929149T2 - Herausziehbare Antenneneinheit für Mobiltelefon - Google Patents

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Dong-Hwan Kim
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein kompaktes Mobiltelefon, und im Besonderen auf eine einschiebbare Antenneneinheit, die sich in einem solchen Mobiltelefon, das im Niederfrequenzbereich betrieben wird, befindet.
  • Mobiltelefone, wie auch Funktelefone und persönliche Kommunikationssysteme sind normalerweise mit einer Stab- oder Wendelantenne ausgestattet, deren Länge so bemessen ist, dass sie λ/4 oder 3 λ/4 der Betriebsfrequenz aufweist. Wenn sich eine Stabantenne von dieser Länge ständig in ausgezogener Stellung befindet, wäre es für den Benutzer unbequem, das Mobiltelefon mit sich herum zu tragen. Die Wendelantenne hingegen hat eine kurze physikalisch wirksame Länge und ist daher nicht so unvorteilhaft, ihre Effizienz ist jedoch auf Grund der kürzeren Abmessung geringer als die der Stabantenne. Da die Wendelantenne darüber hinaus beim Telefonieren eine geringere Leistung erbringt als die Stabantenne, ist es wünschenswert, über eine Antenne zu verfügen, die eine relativ lange physikalische Länge vergleichbar mit der der Stabantenne hat.
  • Zu diesem Zweck ist eine einschiebbare Antenne entwickelt worden, die eine Kombination aus beiden, der Stabantenne und der Wendelantenne, darstellt und somit die Vorteile beider Antennentypen nutzt. Dies wird im US Patent Nr. 5,479,178 offen gelegt. Aus diesem Patent geht hervor, dass die Stabantenne, wenn das Mobiltelefon eingeschaltet ist, um Anrufe empfangen zu können, in das Gehäuse des Mobiltelefons eingeschoben werden kann und somit ausschließlich die Wendelantenne benutzt wird. Wenn jedoch eine Verbindung hergestellt ist, dann wird die Stabantenne vollständig aus dem Gehäuse herausgezogen, um die Qualität der Kommunikation zu verbessern. Daher ist eine solch einschiebbare Antenne dann angemessen, wenn der Gehäusekörper des Mobiltelefons in seiner Abmessung lang genug ist, um die Stabantenne vollständig aufzunehmen. Da sich jedoch auf Grund der Entwicklung der VLSI Technologie die Größe der Mobiltelefone ständig verringert, wird auch der Platz, in den die Stabantenne in das Gehäuse des Mobiltelefons eingeschoben werden kann, kleiner. Zusätzlich zu einem Einschieben der Stabantenne in das Gehäuse ist es erforderlich, diese Antenne elektrisch von dem Wellenspeisepunkt zu entkoppeln. Wenn jedoch der Platz zur Unterbringung einer Stabantenne fehlt, ist es nicht möglich, ein vollständiges Entkoppeln zu erzielen. Hierin liegt folglich einer der Faktoren für eine Beschränkung hinsichtlich der Ausführung der Antenne. Es sollte also bei einer Stabantenne möglich sein, sie in das Gehäuse einzuschieben, während die Wendelantenne aus dem Gehäuse heraus ragt.
  • Im Patent 0 716 469 A1 wird eine einschiebbare Antenneneinheit nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 offengelegt. Darin wird eine Antennenvorrichtung für ein tragbares Radiogerät beschrieben. In 5 des erwähnten Dokuments sind dargestellt ein Gehäusekörper, eine Wendelantenne in einer Antennenverkleidung, eine Antennenbefestigung, ein Einbauteil für die Verbindung der Antenne, eine Begrenzvorrichtung für den ausgezogenen Zustand, eine Antennenbaugruppe, die eine Stabantenne und eine Antennenverkleidung umfasst. Die Antenne wird durch eine Stromleitung versorgt, die nicht nur die Antennenbaugruppe mit elektrischer Energie durch eine Elektrizitätsquelle versorgt, sondern die auch abgestimmt ist auf einen charakteristischen Widerstand eines Sender-/Empfängerschaltkreises mit einem Eingangswechselstromwiderstand der Antennenbaugruppe. Andere Ausführungsformen in dem erwähnten Dokument bestehen aus einer befestigten zylindrischen Antenne.
  • In dem Referenzdokument WO 97/23014 wird eine Antennenbaugruppe offen gelegt, die eine Stabantenne und eine Wendelantenne umfasst, und als Zwei-Frequenz-Antenne arbeitet. Wenn die eine der beiden Antennen auf eine Sendefrequenz eingestellt ist und die andere auf eine Empfangsfrequenz, dann ist es möglich, eine Antennenbaugruppe mit einer großen Abstrahlleistung für die Übertragung und einer hohen Empfangsempfindlichkeit zu schaffen.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte einschiebbare Antenneneinheit für ein Mobiltelefon zur Verfügung zu stellen.
  • Dieses Ziel wird durch eine einschiebbare Antenneneinheit nach Anspruch 1 erreicht.
  • Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen dieser Erfindung durch die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der ein aufklappbares mit einer Antenneneinheit ausgestattetes Mobiltelefon dargestellt ist;
  • 2 zeigt einen partiellen Querschnitt eines in 1 gezeigten Modells eines aufklappbaren Mobiltelefons, bei dem die Stabantenne in dem Gehäuse des Mobiltelefons eingeschoben ist;
  • Bei 3 und 2 handelt es sich um vergleichbare Ansichten. Die Stabantenne ist in 3 jedoch vollständig herausgezogen;
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht, bei der die einziehbare Antenneneinheit mit einer Metallröhre versehen ist.
  • In allen Abbildungen werden dieselben Bezugszeichen verwendet, um dieselben Funktionsteile darzustellen, und es wurde auf eine detaillierte Beschreibung der Teile, die nicht direkt mit der Erfindung verbunden sind, verzichtet, um so zu vermeiden, dass das technische Konzept der Erfindung missverstanden wird.
  • In 1 ist ein klappbares Mobiltelefon zu sehen, bei dem die Antenneneinheit der Erfindung verwendet wurde. Die Antenneneinheit der Erfindung kann ebenso bei jedem anderen Mobiltelefonmodell verwendet werden. Das Gehäuse des aufklappbaren Mobiltelefons besteht aus einem Gehäusekörper 300, einer Klappe 350 sowie einem Drehgelenksmechanismus, mit dem Klappe und Gehäuse verbunden sind. Die Klappe 350 kann in Richtung weg vom Gehäusekörper 300 geöffnet oder in Richtung zum Gehäusekörper 300 hin geschlossen werden und zwar durch Drehung um die Zentralachse A1 des Drehgelenksmechanismus. Die Klappe deckt die Tastatur (nicht abgebildet) ab, die alphanumerische und Funktionstasten umfasst, und oben auf dem Gehäusekörper 300 ist eine Antenneneinheit 200 angebracht. Das Mikrofon 312 ist unter der Tastatur angebracht, und eine Hörvorrichtung (nicht abgebildet) einschließlich des Lautsprechers ist im oberen Teil der Klappe 350 eingebaut. Das LCD Display (nicht gezeigt) ist unter der Hörvorrichtung vorgesehen. Auf dem LCD Display sind die Funktionsinformationen einschließlich der mit Hilfe der Tastatur eingegebenen Daten zu sehen.
  • Mit Bezug auf 2 und 3 kann die Antenneneinheit der Erfindung so beschrieben werden, dass eine Metallröhre 30 dazu dient, die physikalisch wirksame Länge der Stabantenne, die durch die kompakte Größe des Mobiltelefons begrenzt ist, zu ergänzen. Die Metallröhre 30 dient dazu, sowohl die physikalisch wirksame Länge des Wendelteils 101 der Wendelantenne 10, wenn die Stabantenne 20 in das Gehäuse (den Gehäusekörper) des Mobiltelefons eingeschoben ist, als auch die physikalisch wirksame Länge der Stabantenne 20, wenn diese vollständig aus dem Gehäuse des Mobiltelefons herausgezogen ist, zu verlängern. Die Wendelantenne 10 ist nämlich so konzipiert, dass sie aus einem Wendelteil 101 und einer Metallröhre 30 besteht, so dass die Metallröhre 30 dazu dienen kann, die Länge der Stabantenne 20, wenn sie ganz aus dem Gehäuse herausgezogen wird, zu ergänzen. Somit kann durch die Einstellung der jeweiligen Längen des Wendelteils 101 und der Metallröhre 30 die physikalisch wirksame Länge der Stabantenne 20 auf die gewünschte Länge gebracht werden. Dies ist vor allem bei einem Mobiltelefon in kompakter Größe, das im Niederfrequenzbereich betrieben wird, von Vorteil.
  • Wenn die Stabantenne in ihrer vollen Länge im Gehäuse eines zu kleinen Mobiltelefons eingeschoben werden kann, dann ist es nicht möglich, 0,25λ für eine effektive Antennenlänge insbesondere in den Niederfrequenzbereichen CDMA und GMS sicherzustellen. Dies kann dadurch gelöst werden, dass die Metallröhre 30 einen Teil der Wendelantenne so ersetzt, dass die Metallröhre 30 als Ergänzungsteil für beide, die Wendelantenne 10 und die Stabantenne 20 dient, damit ihre Abmessungen 0,25λ entsprechen. Auf diese Weise bekommt die Antenne eine ausreichende Strahlungsleistung. Gemäß 2 dient die Wendelantenne 10, die aus dem Wendelteil 101 und der Metallröhre 30 besteht, als nutzbare Antenne, wenn die Stabantenne 20 vollständig in das Gehäuse eingeschoben ist.
  • Die Metallröhre 30 ist vollständig mit einem mit Gewinde versehenen Antennenanschlussteil 40 ausgebildet, das in ein Antennengehäuse 400 eingeführt ist, welches auf dem Gehäusekörper 300 des Mobiltelefons mittels Antennenanschlussteil 40 angebracht ist. Die Stabantenne ist mit einem Knopf 201 auf einem Stab 202 versehen. Dieser muss über eine ausreichende Länge hinweg isoliert sein, damit ein Kopplungseffekt mit dem Antennenanschlussteil 40 und dem Wendelteil 101 ausgeschlossen ist. In vollständig eingeschobener Position geht der Stab 202 durch den Wendelteil 101, die Metallröhre 30 und das Antennenanschlussteil 40 hindurch. In 2 bedeutet das Bezugszeichen L1 die physikalisch wirksame Länge des Wendelteils 101 und L2 die physikalische wirksame Länge der Metallröhre 30, das heißt, dass die gesamte physikalisch wirksame Länge L3 der Wendelantenne 10 dann gleich L1 + L2 ist, wenn die Stabantenne 20 vollständig in das Gehäuse eingeschoben ist.
  • In 3 wird dargestellt, wie die vollständig aus dem Gehäuse herausgezogene Stabantenne 20, mit einem Anschlag 205 versehen ist, der das obere Ende der Metallröhre so berührt, dass ihre effektive Länge durch die Länge L2 der Metallröhre 30 ergänzt wird. L2 stellt die aus dem Gehäuse herausragende Länge der Metallröhre dar, und L4 die physikalisch wirksame Länge der Stabantenne 20, so dass die gesamte effektive Länge L5 der Stabantenne 20 gleich L2 + L4 ist. Daher hat dann die Stabantenne 20, wenn sie vollständig aus dem Gehäuse herausgezogen ist, die effektive Länge von L5.
  • Infolgedessen wird die Metallröhre 30 im Allgemeinen von der Wendelantenne 10 und der Stabantenne 20 benutzt. Im eingeschobenen Zustand wird die Metallröhre 30 von der Wendelantenne 10 benutzt, und im ausgezogenen Zustand wird die Metallröhre 30 von der Stabantenne 20 benutzt.
  • In 4 ist die Konstruktion der Antenneneinheit in detailierterer Art und Weise zu sehen. Die Stabantenne 20 ist so konstruiert, dass sie in das Gehäuse hinein geschoben oder daraus herausgezogen werden kann, die Wendelantenne 10 ist hingegen fest im Antennengehäuse eingebaut. Die Stabantenne 20 ist am oberen Ende mit einem Antennenknopf 201 und am unteren Ende mit einem Anschlag 205 versehen. Der Anschlag 205 ist mit einem ersten Wellenspeiseteil aus Metall 204 ausgestattet. Die Metallröhre 30 und das Antennenanschlussteil 40 dienen als ein zweites Wellenspeiseteil aus Metall, das dem ersten Wellenspeiseteil aus Metall 204 entspricht. Das obere Ende 301 der Metallröhre 30 ist teil weise geöffnet, während das untere Ende vollständig geöffnet ist (nicht abgebildet). Die Stabantenne 20 kann durch den zylinderförmigen Raum des zweiten Wellenspeiseteils aus Metall eingeschoben oder herausgezogen werden. Wenn die Stabantenne vollständig aus dem Gehäuse herausgezogen ist, dann ist das erste Wellenspeiseteil aus Metall 204 in Kontakt mit dem oberen Ende der Metallröhre 30. Andererseits befindet sich der Stab 202 der Stabantenne 20, wenn diese vollständig in das Gehäuse eingeschoben ist, im Inneren der Wendelantenne 10 und dem zweiten Wellenspeiseteil aus Metall. Zudem kann das obere Ende 101a des Wendelteils 101 gebogen werden, um so den Platz zwischen der Oberfläche der Stabantenne 20 und dem Wendelteil 101 zu verringern und folglich die Kopplungswirkung zwischen der Stabantenne und dem Wendelteil 101, wenn das Wendelteil 101 einen großen Durchmesser aufweist, zu verbessern. Infolgedessen ersetzt bei dieser Erfindung eine Metallröhre einen Teil der Wendelantenne, um so die physikalisch wirksame Länge der Stabantenne für ein kompaktes Mobiltelefon für einen Niederfrequenzbereich zu ergänzen.

Claims (6)

  1. Einschiebbare Antenneneinheit für ein Mobiltelefon, die umfasst: ein Antennengehäuse (400), das in der Verkleidung des Mobiltelefons vorhanden ist; eine Wendelantenne (10), die in dem Antennengehäuse (400) installiert ist; eine Stabantenne (20), die ein oberes Ende, das mit einem Knopf versehen ist, und ein unteres Ende hat, das mit einem Stopfen (205) versehen ist, der mit einem Speiseteil (204) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie des Weiteren umfasst: eine Metallröhre (30), die die Länge der Wendelantenne ergänzt, wenn die Stabantenne (20) vollständig in das Antennengehäuse (400) eingeschoben ist, wobei die Metallröhre des Weiteren dazu dient, die physikalisch wirksame Länge der Stabantenne zu vergrößern, wenn die Stabantenne vollständig aus dem Antennengehäuse (400) herausgezogen ist, so dass die Wellenspeiseposition der Stabantenne zusätzlich erhöht wird, wenn die Stabantenne vollständig aus dem Antennengehäuse (400) herausgezogen ist.
  2. Einschiebbare Antenne nach Anspruch 1, wobei das obere Ende mit einem Knopf (201) versehen ist.
  3. Einschiebbare Antenne nach den Ansprüchen 1 oder 2, wobei das untere Ende der Metallröhre (30) mit einem leitenden, mit Gewinde versehenen Antennenanschlussteil (40) zum Befestigen der Metallröhre (30) in dem Gehäuse versehen ist.
  4. Einschiebbare Antenne nach Anspruch 3, wobei der leitende, mit Gewinde versehene Antennenverbindungsteil (40) integral mit der Metallröhre (30) ausgebildet ist.
  5. Einschiebbare Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Wendelantenne (10) zwischen dem Antennengehäuse (400) und der Metallröhre (30) installiert ist und ihr unteres Ende in engem Kontakt mit dem oberen Ende der Metallröhre (30) ist.
  6. Einschiebbare Antenne nach den Ansprüchen 1 bis 5, wobei das obere Ende der Wendelantenne (10) auf die Stabantenne (20) zu gebogen ist, um den Kopplungseffekt zwischen der Wendelantenne (10) und der Stabantenne (20) zu verbessern.
DE69929149T 1998-10-23 1999-10-25 Herausziehbare Antenneneinheit für Mobiltelefon Expired - Lifetime DE69929149T2 (de)

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