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Diese
Erfindung bezieht sich auf einen Ölabsorptionsverzögerer, der
in der Lage ist, während
des Bratens die Ölabsorption
zu verzögern,
und sie bezieht sich auf gebratene Speisen mit geringeren Ölgehalten.
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Gebratene
Speisen, bezeichnet als durch Braten hergestellte Speisen, werden
weithin als Speisen, welche die Ernährungsweise der modernen Menschen
unterstützen,
bevorzugt. Gebratene Speisen werden zum Beispiel weitgehend in Schnellgaststätten, Süßwarengeschäften, Bäckereien,
Konditoreien, Imbissläden, 24-Stunden-Geschäften und
Supermärkten
mit einer großen
Vielfalt, wie zum Beispiel als Krapfen, Bratkartoffeln, gebratenes
Hühnchen,
tempura (japanische in schwimmendem Fett gebratene Speise) und als
Piroggen verkauft.
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Obwohl
diese verschiedenartigen Speisen, die durch ihre spezifische Beschaffenheit
unterschieden werden, durch viele Verbraucher angenommen worden
sind, besteht weiterhin die Notwendigkeit, die Beschaffenheit zu
verbessern, und die Absätze
zu steigern. Bei gebratenen Speisen ist es außergewöhnlich wichtig, ihre Ölgehalte
innerhalb eines genauen Bereiches zu kontrollieren, da zu hohe Ölgehalte
die Beschaffenheit ernsthaft zerstören werden. Es wird ebenfalls
erwartet, dass Speisen, welche den Bedarf der Verbraucher decken,
zur Verfügung
gestellt werden, da die Verbraucher dazu neigen, die Ölaufnahme
innerhalb des modernen gesundheitsorientierten Booms zu vermindern.
Beschichtungen für
Lebensmittelzusammensetzungen, welche die Fettabsorption beim Braten
einschränken,
sind z.B. in der
EP
0487 340 A1 offenbart.
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Von
einem anderen Aspekt aus ist die Notwendigkeit gegeben, Öle effizient
zu nutzen, da die für
das Herstellen von gebratenen Speisen verwendeten Öle relativ
zu anderen Speisematerialien teuer sind, und die Öle dazu
neigen, abzubauen. Es wird zweifellos am meisten für eine süßwarenherstellende
Fabrik oder eine Schnellgaststätte,
die eine große
Menge an gebratenen Speisen herstellen, benötigt, dass eine maximale Anzahl
an gebratenen Speisen mit einem minimalen Gehalt an Ölen hervorgebracht
wird.
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Jedoch
neigt Teig, ein Material für
gebratene Speisen, dazu, unnötig
große
Mengen an Öl
zu absorbieren, wenn er, so wie er ist, gebraten wird, was unzureichend
ist, um den obigen Bedarf zu decken. Es wird daher dringend erwartet,
dass Mittel zur Verfügung
gestellt werden, um die Ölabsorption
zu verzögern.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung waren daher bestrebt, den Anforderungen,
die aus dem Stand der Technik bekannt waren, nachzukommen.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Ölabsorptionsverzögerer zur
Verfügung
zu stellen, der in der Lage ist, die Ölabsorption während des
Bratens zu verzögern.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung gebratene
Speisen mit geringeren Ölgehalten
und einer verbesserten Beschaffenheit zur Verfügung zu stellen.
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Die
obigen Aufgaben werden durch den Ölabsorptionsverzögerer des
unabhängigen
Anspruchs 1 und den Speiseprodukten der unabhängigen Ansprüche 18 bis
21 gelöst.
Weitere vorteilhafte Merkmale, Aspekte und Einzelheiten der Erfindung
sind aus den abhängigen
Ansprüchen,
der Beschreibung und den Beispielen ersichtlich.
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Um
die obigen Probleme zu lösen,
stellten die vorliegenden Erfinder, ausgehend von sorgfältigen Untersuchungen,
fest, dass Alginsäureester
eine ölabsorptionsverzögernde Eigenschaft
aufweisen, um die vorliegende Erfindung zu vollenden.
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Das
heißt,
es wird erfindungsgemäß ein Ölabsorptionsverzögerer, dadurch
gekennzeichnet, dass er einen Alginsäureester enthält, zur
Verfügung
gestellt. Alginsäureester,
die in dieser Erfindung verwendet werden, weisen vorzugsweise als
eine 1%-ige wässrige
Lösung
bei 20°C
einen Veresterungsgrad von 20% oder darüber und eine Viskosität von 2
mPa·sek·(20 cp)
oder darüber
auf. Die erfindungsgemäßen Ölabsorptionsverzögerer können Mehl,
in welchem ein Alginsäureester
vorzugsweise in einem Verhältnis
von 0,01 Gew.-% oder darüber,
bevorzugter von 0,01 bis 3 Gew.-%, pro 100 Gewichtsteile des Mehls
enthalten ist, umfassen.
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Diese
Erfindung stellt ebenfalls gebratene Speisen, dadurch gekennzeichnet,
dass sie unter Verwendung des obigen Ölabsorptionsverzögerers hergestellt
werden, zur Verfügung.
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Der
Alginsäureester,
der für
den erfindungsgemäßen Ölabsorptionsverzögerer verwendet
wird, wird ausgewählt
aus den Verbindungen, die eine Struktur aufweisen, bei der zumindest
ein Teil der die Alginsäure bildenden
Carboxylgruppen in Ester umgewandelt wird. Es gibt keine besondere
Einschränkung
hinsichtlich des Molekulargewichts, der Struktur oder des Veresterungsgrades.
Es gibt ebenfalls keine besondere Einschränkung hinsichtlich des Verhältnisses
oder der Reihenfolge der β-D-Mannuronsäure und
der α-L-Guluronsäure, wobei
beide Säuren
Komponenten des Alginsäureesters
sein können.
So umfasst ein brauchbarer Alginsäureester solche, bei denen
alle Blöcke
nur aus β-D-Mannuronsäure bestehen,
solche, bei denen alle Blöcke
nur aus α-L-Guluronsäure bestehen,
und solche, bei denen die Blöcke
aus den Beiden bestehen, oder solche, die entweder einen oder zwei
Blöcke
aufweisen.
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Alginsäureester
mit einem Veresterungsgrad von 20% oder darüber stellen bevorzugte Verbindungen dar.
Es ist bevorzugt, Alginsäureester
mit einem Veresterungsgrad von 40% oder darüber, besonders bevorzugt von
50 bis 90%, zu verwenden. Die Viskosität als 1%-ige wässrige Lösung bei
20°C beträgt vorzugsweise 2
mPa·sek·(2 cp)
oder darüber,
und sie liegt bevorzugter innerhalb eines Bereiches zwischen 20
mPa·sek· und 600
mPa·sek·(20 und
600 cp).
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Die
in dieser Erfindung verwendeten Alginsäureester können von natürlichen
Produkten oder von künstlichen
Produkten herstammen. Wenn sie von natürlichen Produkten erhalten
werden, wird die Alginsäure bevorzugt
aus Seegras oder Ähnlichem
extrahiert, gefolgt von einer Veresterung. Genauer gesagt, wird
die braune Alge, die reich an hochmolekularer Alginsäure ist,
mit zum Beispiel verdünnter
Schwefelsäure,
gewaschen, mit Natriumcarbonatlösung
extrahiert, mit Schwefelsäure
ausgefällt,
um eine hochmolekulare Alginsäure
zu erhalten, und dann entsprechend den üblichen Verfahren verestert,
um einen Alginsäureester
zu erhalten.
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Alternativ
wird die braune Alge mit zum Beispiel verdünnter Mineralsäure, wie
zum Beispiel verdünnter Schwefelsäure oder
verdünnter
Salzsäure,
gewaschen, mit Alkalilösung,
wie zum Beispiel Natriumcarbonatlösung, extrahiert, und mit einem
Calciumsalz, wie zum Beispiel Calciumchlorid, ausgefällt, um
ein Calciumalginat zu erhalten. Anschließend wird das Calciumalginat
behandelt, um das Calcium durch eine verdünnte Mineralsäure, wie
zum Beispiel verdünnter
Schwefelsäure
oder verdünnter
Salzsäure,
zu entfernen, um eine hochmolekulare Alginsäure zu erhalten, und die resultierende
Alginsäure
wird dann ensprechend den üblichen Verfahren
verestert, um einen Alginsäureester
zu erhalten. Niedermolekulare Alginsäureester können entweder durch das Verestern
von hochmolekularer Alginsäure,
nachdem die selbe in eine niedermolekulare Säure abgebaut wurde, oder durch
das Abbauen von hochmolekularer Alginsäure nach der Veresterung erhalten werden.
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Mögliche Verfahren
für das
Abbauen von Alginsäure
in eine niedermolekulare Alginsäure
umfassen ein auf der Enzymbehandlung von hochmolekularer Alginsäure basierendes
Verfahren, ein auf einer Reaktion mit Natriumhypochlorit oder Wasserstoffperoxid
basierendes Verfahren, ein auf dem thermischen Abbau basierendes
Verfahren und ein auf dem Abbau mittels Druck basierendem Verfahren.
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Alginsäureester,
die in dieser Erfindung verwendet werden, können funktionelle Gruppen oder
vernetzte Strukturen enthalten, solange gewünschte Effekte nicht aufs Äußerste beeinträchtigt werden.
Die Alginsäureester
können
eine Form aufweisen, die mit Alginsäure, Salzen der Alginsäure oder
anderen Alginsäurederivaten
gemischt ist. Weiterhin kann der Ölabsorptionsverzögerer andere
Komponenten enthalten, solange die gewünschten Effekte nicht aufs Äußerste beeinträchtigt werden.
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Ein Ölabsorptionsverzögerer, umfassend
einen mit Mehl gemischten Alginsäureester,
wird als derjenige veranschaulicht, der für gebratene Speisen, die Mehl
als ihre Komponente enthalten, anwendbar ist. In diesem Falle wird
der Gehalt an Alginsäureester
vorzugsweise auf 0,01 Gew.-% oder darüber pro 100 Gewichtsteile Mehl,
bevorzugter auf 0,01 bis 3 Gew.-%, und noch bevorzugter auf 0,05
bis 1 Gew.-%, festgesetzt.
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Der
erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer erlaubt
es ebenfalls, dass Salze von organischen Säuren, außer Mehl, dazugegeben werden.
Salze von organischen Säuren,
die dazugegeben werden können, umfassen
Natriumcitrat, Kaliumcitrat, Calciumcitrat, Natriumacetat, Natriumascorbat,
Natirumlactat, Calciumlactat, Natriumsulfat, Kaliumsulfat, Calciumsulfat,
Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Calciumcarbonat und/oder Calciumglycerophosphat.
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Der
erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer erlaubt
es ebenfalls, dass Polysaccharide dazugegeben werden. Polysaccharide,
die dazugegeben werden können,
umfassen Alginsäure,
Natriumalginat, Pectin, Carboxymethylcellulose, Karrageenschleim,
Guargummi, Kurdlan, Stärke,
Gummiarabikum, Welan-Gummi, Cassia-Gummi, Xanthan, Chitosan, Flohsamenkraut-Gummi,
Gellan-Gummi, Tamarindsamen-Gummi, Dextran, Furcellaran, Pullulan
und/oder Hyaluronsäure.
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Der
erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer erlaubt
es ebenfalls, dass Proteine dazugegeben werden. Zulässige Proteine,
die dazugegeben werden können,
umfassen Eiereiweiß,
Weizengluten und/oder Sojabohnenprotein.
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Diese
zusätzlichen
Komponenten können
unabhängig
voneinander oder in einer Kombination aus einer Vielzahl von ihnen
dazugegeben werden. Die zusätzlichen Komponenten
können
in Abhängigkeit
von den Speisen, für
welche die Komponenten angewendet werden, genau ausgewählt werden.
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Für gebratene
Speisen, die geformten Teig benutzen, wie zum Beispiel Instant -Nudeln
oder Krapfen, dient ein pulvriger Ölabsorptionsverzögerer, der
einen mit Mehl gemischten Alginsäureester
umfasst, als Beispiel. Für
gebratene Speisen, wie zum Beispiel Frittiertes, tempura, gebratenes
Hühnchen,
Hühnerflügel und Wurst
im Schlafrock (mit in Fett gebratenem Teig umhüllte Wurst), die durch das
Eintauchen der Rohmaterialien in Backteig hergestellt werden, oder
solchen, für
welche Semmelbrösel
oder dergleichen angewendet werden, kann ein Backteig umfassender Ölabsorptionsverzögerer zu
dem Alginsäureester
gegeben wurde, verwendet werden. Für gebratene Speisen, wie zum
Beispiel Bratkartoffeln oder Pommes frittes, die durch das direkte
Braten von den Rohmaterialien hergestellt werden, kann ein in Wasser
aufgelöster
Alginsäureester
als ein Ölabsorptionsverzögerer als
Beschichtung oder dergleichen verwendet werden.
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Es
wird bevorzugt, dass die Form und die Art seiner Verwendung entsprechend
den Speisen, für
die der Ölabsorptionsverzögerer angewendet
werden soll, genau ausgewählt
wird.
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Um
große ölabsorptionsverzögernde Effekte
zu bieten, wird ein pulvriger Alginsäureester verwendet. Die Partikelgröße der Pulver
beträgt
gleich oder weniger als 125 μm,
bevorzugter gleich oder weniger als 110 μm, und weiterhin am bevorzugtesten
gleich oder weniger als 100 μm.
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Die
Verwendung von einem pulvrigen Alginsäureester kann dafür sorgen,
dass der Verzögerer
gleichmäßig mit
pulvirgen Materialien, wie zum Beispiel Mehlen, in einer kurzer
Zeit vor der Verwendung gemischt wird. Falls pulvrige Materialien
leicht und gleichmäßig im voraus
hergestellt werden können,
können
die Produkte leicht mit unveränderlicher
Qualität
hergestellt werden. Da der Schritt des Auflösens unnötig wird, um den Ölabsorptionsverzögerer, bei
dem ein pulvriger Alginsäureester
verwendet wird, herzustellen, werden Investitionen für Anlagen,
um die Auflösung
zu bewerkstelligen, unnötig,
so dass Produkte mit weniger Energie und verminderten Kosten hergestellt
werden können.
Deshalb kann der pulvrige Ölabsorptionsverzögerer leicht
für das
Herstellen in kleineren Fabriken und Geschäften verwendet werden, welche
keine Auflösungsanlagen
aufweisen, und er kann ebenfalls vorteilhafterweise für Produkte
für den
Haushaltsgebrauch verwendet werden.
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Ein
Verfahren für
das Anwenden des erfindungsgemäßen Ölabsorptionsverzögerers kann
entsprechend den Zwecken des Verzögerns der Ölabsorption oder Ähnlichem
genau ausgewählt
werden. Der Ölabsorptionsverzögerer kann
zum Beispiel sorgfältig
in die Speisen gemischt werden, so dass der gesamte Anteil der Speisen
einen gleichmäßigen Verzögerungseffekt
für die Ölabsorption
aufweisen wird, oder der Ölabsorptionsverzögerer kann
konzentrisch auf spezifische Flächen
angewendet werden, so dass die endgültigen Ölgehalte sich durch die Flächen unterscheiden.
Es ist ebenfalls zulässig,
den Ölabsorptionsverzögerer mit
verschiedenen Konzentrationen anzuwenden, um Flächen mit unterschiedlichen Ölgehalten
herzustellen. Bei der Herstellung von gebratenen Speisen können insbesondere
Flächen,
bei denen Garnierungen aufgebracht werden sollen, so gestaltet werden,
um kontrollierte Ölgehalte
in Abhängigkeit
von der Herkunft der Garnierungen aufzuweisen, um so den guten Geschmack
der gebratenen Speisen in ihrer Gesamtheit zur Verfügung zu
stellen, während
die Beschaffenheit der Garnierungen beibehalten wird.
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Der
erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer wird
seine effektivste Verwendung in gebratenen Speisen finden, aber
er kann ebenfalls effektiv in industriellen und landwirtschaftlichen
Anwendungen neben der auf Speisen bezogenen Anwendungen sein, und
er kann keine Einschränkung
auf die Speisen, bei denen der Verzögerer angewendet wird, aufweisen.
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Der
erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer zeigt
seine Wirkung beim Verzögern
der Ölabsorption
während
des Bratens der Speisen, für
die der Ölabsorptionsverzögerer angewendet
wird. Seine Wirkung des Verzögerns
der Ölabsorption
erreicht eine Höhe
von 30% oder mehr verglichen mit dem Fall, bei dem kein erfindungsgemäßer Ölabsorptionsverzögerer verwendet
wird. Dieser Effekt ist dem Alginsäureester, der in dem erfindungsgemäßen Ölabsorptionsverzögerer enthalten
ist, zuzuschreiben. Folglich, falls der erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer verwendet
wird, können
Speisen mit wenigen Kalorien mit weniger Kosten zur Verfügung gestellt
werden.
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Die
Vewendung des erfindungsgemäßen Ölabsorptionsverzögerers kann
weiterhin zu anderen Effekten als dem Verzögern der Ölabsorption führen. Es
ist bestätigt
worden, dass der erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer, der
für die
Herstellung von Nudeln verwendet wird, den Effekt des Verhinderns
des Quellens von Nudeln in heißem
Wasser zeigt. Es wird überdies
erwartet, dass der erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer die
Beschaffenheit verbessern wird, wenn er bei einer breiten Vielfalt
von Speisen angewendet wird.
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BEISPIELE
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Die
folgenden Absätze
werden diese Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf die bevorzugten
Beispiele beschreiben. Der in allen unten beschriebenen Beispielen
benutzte Alginsäureester
war „Duck
Loid" (Handelsname;
ein Produkt von KIBUN FOOD CHEMIFA Co., Ltd.).
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Beispiel 1
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12
Gramm Fett wurden sorgfältig
in eine rahmige Form geknetet, 50 g Zucker wurden dazugegeben und
unter Verwendung eines Schaumschlägers geschlagen, bis die Mischung
weißlich
wurde. Dann wurden 24 g an rohen Eiern während des Mischens nach und
nach dazugegeben, und 90 g an wässriger
Alginsäureesterlösung wurde
allmählich
dazugegossen und gemischt. Diese Mischung wurde zu einer pulvrigen
Mischung aus 260 g weichem Mehl, 8 g Magermilchpulver, 2 g normalem
Salz, 10,4 g Backpulver und 0,52 g Alginsäureester (0,2% hinsichtlich
des weichen Mehls) dazugegeben, und es wurde für 3 Minuten mit einem Mischer
gemischt. Als Alginsäureester
wurden solche verwendet, die wie in Tabelle 5 angegeben Partikelgrößen aufweisen,
die durch ein Sieb mit einer Maschengröße von 20 bis 250 μm passieren.
Der resultierende Teig wurde in Frischhaltefolie eingewickelt, und
es wurde zugelassen, dass der Teig für 10 Minuten stehengelassen
wird, und er wurde 6-mal mit einer Rollenbreite von 10 cm ausgewalzt.
Der Teig wurde auf beiden Seiten jeweils mit 1 g Mehl bestreut und
eingerieben, und dann in eine Krapfenform mit einem inneren Durchmesser von
40 mm, einem äußeren Durchmesser
von 60 mm und einer Höhe
von 9 mm geformt. Der Teig wurde für 3 Minuten bei 180°C gebraten,
von dem Öl
entfernt, und es wurde ihm erlaubt für 20 Minuten abzukühlen, um Krapfen
zu erhalten.
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Die
erhaltenen Krapfen wurden Messungen unterzogen, um die Feuchtigkeits- und Ölgehalte
auf eine ähnliche
Art und Weise wie in Beispiel 1 zu bestimmen. Die Ölgehalte
wurden sowohl vor als auch nach dem Braten gemessen, und ein Wert,
welcher der Vergrößerung der
Zunahme des Ölgehalts,
subtrahiert mit 1, entspricht, wurde als relative Ölabsorption
bestimmt. Die Ergebnisse waren diejenigen, wie in Tabelle 5 gezeigt. Die ölabsorptionsverzögernden
Effekte stellten sich als bemerkenswert in den Fällen heraus, in denen Alginsäureester
mit Partikelgrößen, die
gleich oder weniger als 125 μm
betrugen, dazugegeben wurden.
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Die
erhaltenen Krapfen wurden Messungen unterzogen, um die Feuchtigkeits- und Ölgehalte
auf eine ähnliche
Art und Weise wie in Beispiel 1 zu bestimmen. Die Ölgehalte
wurden sowohl vor als auch nach dem Braten gemessen, und ein Weit,
welcher der Vergrößerung der
Zunahme des Ölgehalts,
subtrahiert mit 1, entspricht, wurde als relative Ölabsorption
bestimmt. Die Ergebnisse waren diejenigen, wie in Tabelle 5 gezeigt. Die ölabsorptionsverzögernden
Effekten stellten sich als bemerkenswert in den Fällen heraus,
in denen Alginsäureester
mit Partikelgrößen, die
gleich oder weniger als 125 μm
betrugen, dazugegeben wurden.
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Die
Wasser- und Ölgehalte
basieren auf dem Gewicht des Krapfens. Die Zahlen in den runden
Klammern für
den Ölgehalt
und die relative Ölabsorption
zeigen die relativen Werte unter der Annahme an, dass der Ölgehalt
des Krapfens ohne Alginsäureester
100 beträgt.
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Beispiel 2
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Außer, dass
die dazugegebene Menge an Alginsäureester
auf 1,04 g (0,4 hinsichtlich des weichen Mehls) verändert wurde,
wurden die Krapfen mit dem im Wesentlichen gleichen Verfahren als
dasjenige in Beispiel 5 hergestellt.
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Die
erhaltenen Krapfen wurden Messungen unterzogen, um die Feuchtigkeits- und Ölgehalte
auf eine ähnliche
Art und Weise wie in Beispiel 1 zu bestimmen. Die Ölgehalte
wurden sowohl vor als auch nach dem Braten gemessen, und ein Wert,
welcher der Vergrößerung der
Zunahme des Ölgehalts,
subtrahiert mit 1, entspricht, wurde als relative Ölabsorption
bestimmt. Die Ergebnisse waren diejenigen, wie in Tabelle 6 gezeigt. Die ölabsorptionsverzögernden
Effekte stellten sich als bemerkenswert in den Fällen heraus, in denen Alginsäureester
mit Partikelgrößen, die
gleich oder weniger als 125 μm
betrugen, dazugegeben wurden.
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Die
Wasser- und Ölgehalte
basieren auf dem Gewicht des Krapfens. Die Zahlen in den runden
Klammern für
den Ölgehalt
und die relative Ölabsorption
zeigen die relativen Werte unter der Annahme an, dass der Ölgehalt
des Krapfens ohne Alginsäureester
100 beträgt.
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Beispiel 3
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Als
Pulver vorliegend wurden 475 g Mehl, 25 g Kartoffelstärke und
2 g Alginsäureester
(0,4% hinsichtlich des weichen Mehls) gemischt. Als Alginsäureester
wurden solche verwendet, die Partikelgrößen aufweisen, die durch ein
Sieb mit einer Maschengröße von 20
bis 250 μm
passieren. Weiterhin wurden zu der Mischung 145 ml wässrige Lösung gegeben,
in welcher 7,5 g normales Salz, 1 g Kansui und 5 g Calciumcarbonat aufgelöst waren,
und es wurde für
10 Minuten bei 70 UPM gemischt. Die erhaltene Mischung wurde dann
unter Verwendung eines Nudelholzes ausgewalzt, geschnitten und gewellt,
um rohe Nudeln mit einem Durchmesser von 2 mm herzustellen. Die
rohen Nudeln werden dann für
3 Minuten gedünstet,
für 5 Sekunden
in Wasser eingetaucht, und bei 140°C für 2 Minuten gebraten. Die resultierenden
Nudeln wurden dann luftgetrocknet, um Instant-Nudeln zu erhalten.
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Der
erfindungsgemäße Ölabsoprtionsverzögerer weist
den Effekt des Verzögerns
der Ölabsorption während des
Bratens auf. So wird die Verwendung des erfindungsgemäßen Ölabsorptionsverzögerers die Herstellungsverfahren
von gebratenen Speisen mit weniger Ölgehalten erleichtern. Der
erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer weist
ebenfalls den Effekt des Verbesserns der Beschaffenheit von Lebensmitteln und
des Verzögerns
des Quellens von Nudeln in heißem
Wasser auf. So ist der erfindungsgemäße Ölabsorptionsverzögerer als
ein allgemein verwendbares Modifizierungsmittel für das Bereitstellen
der gewünschten
Eigenschaften wertvoll, und es wird erwartet, dass er in einer großen Vielfalt
von Gebieten angewendet werden kann.