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FACHGEBIET
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Die
Erfindung betrifft ein Glasfasernetzwerk, das ein Wellenlängenmultiplexverfahren
(WDM) und einen Add- und Drop-Knoten für solch ein Netzwerk benutzt.
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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Optische
Mehrfachkanalsysteme, welche ein Wellenlängenmultiplexverfahren anwenden,
werden sowohl in neuen Netzwerken als auch zur Verbesserung der Übertragungsfähigkeit
existierender Glasfasernetzwerke verwendet. Folglich werden Informationskanäle, die
früher
auf mehreren separaten Faserpaaren übertragen werden mussten, in
WDM-Netzwerken auf einem einzigen Faserpaar weitergeleitet. Die
Verwendung von optischen Wellenlängenmultiplexkanälen bedeutet,
dass mehrere serielle Informationssignale, das heißt, mehrere
serielle binäre
Signale auf der gleichen Glasfaser übertragen werden, indem solch
ein serielles Signal auf einem Lichtsignal, das auch Träger genannt
wird, mit einer bestimmten Wellenlänge moduliert wird und dann
die modulierten Lichtsignale in einem optischen Koppler oder optischen
Multiplexer zu einem zusammengesetzten Lichtsignal auf der bestimmten
Glasfaser kombiniert werden. Das Signal, das hauptsächlich auf
einem monochromatischen Lichtsignal oder Träger zusammen mit dem Träger moduliert
wird, kann ein Kanal oder Verkehrskanal genannt werden.
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Selbstheilende
Glasfasernetzwerke mit einer Ringkonfiguration sind in US-Patentschrift
5,442,623 offenbart, sind jedoch nicht besonders an die WDM-Signalgabe angepasst.
Ein ähnliches
Netzwerk, das für
den WDM-Verkehr gestaltet ist, ist in der internationalen Patentanmeldung
WO 98/34363 offenbart. Die in diesen Dokumenten beschriebenen Netzwerke
benutzen ein zusätzliches
schützendes
Faserpaar zwischen jedem Knotenpaar. Ein anderes selbstheilendes
optisches Netzwerk für
WDM-Verkehr ist in der veröffentlichten
europäischen
Patentanmeldung
EP 0 769 859 offenbart.
Die Add/Drop-Knoten des Netzwerks umfassen wellenlängenselektive
Drop-Koppler zum Abwerfen einzelner Wellenlängen, einen Schalter zum Empfangen
aus beiden Richtungen und einen Sender, der die gleichen Signale
auf die zwei parallelen Ringe in entgegengesetzte Richtungen überträgt. Eine
bidirektionale Kommunikation zwischen Paaren der Knoten wird mit
Hilfe des gleichen Wellenlängenbandes
für jedes
Paar erstellt.
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Das
optische Wellenlängenmultiplexen
kann im Allgemeinen in unterschiedlichen Glasfaser-Netzwerkkonfigurationen
oder -architekturen
mit zum Beispiel nur einem einzigen Faserpaar zwischen einem Paar Knoten
benutzt werden. Solch eine Architektur ist das FlexBusTM-Konzept,
das in B.S. Johnson et al., „Flexible bus:
A self-restoring optical ADM ring architecture", Electronics Letters, 5. Dezember 1996,
Band 32, Nr. 25, und US-Patentschrift 5,680,235 beschrieben ist;
diese Architektur umfasst eine Ringkonfiguration optischer Verknüpfungen,
die mehrere Knoten miteinander verbinden. Das FlexBusTM-Konzept
ist aus der Notwendigkeit zum Schützen von Ringnetzwerken vor
Faserschnitten und Ausfällen
optischer Verstärker
und zum Lösen
von Problemen mit zirkulierenden Signalen und Rauschen entstanden,
die oft mit Ringnetzwerkarchitekturen in Verbindung gebracht werden.
In der FlexBusTM-Architektur wird ein Abschnitt
des Faserrings mittels optischer Schalter oder Verstärker immer
passiv oder inaktiv gemacht. Dieser absichtlich bewirkte Bruch beseitigt
wirksam alle Probleme, die mit zirkulierenden Signalen in Verbindung
gebracht werden, und ermöglicht
folglich, dass weniger Schaltungskomponenten und Schaltungselemente
mit einer geringeren Leistung benutzt werden können, während noch immer der kürzeste längstmögliche Pfad
beibehalten wird. Im Falle eines echten Betriebsausfalls einer Verknüpfung wird
diejenige Verknüpfung,
die vorher absichtlich inaktiviert wurde, aktiviert und die ausgefallene
Verknüpfung
wird nun zu der inaktiven Verknüpfung,
was beschrieben werden kann, indem die inaktive Verknüpfung von
ihrer früheren
Position zu dem ausgefallenen Abschnitt bewegt wird. Diese Vorgehensweise
wird „der
Bus beugt sich" genannt,
wodurch der Verkehr wiederhergestellt wird.
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In
dem F1exBusTM ist eine Kanalblockierung
oder Auswahl von Filtern, die in den Leitungen angeordnet sind,
nicht notwenig, wodurch das Problem mit der verknüpften Filterung
entschärft
wird. Das Signal aus einem Sender kann gleichzeitig in beide Richtungen
gesendet werden, ohne Störungen
zu erzeugen, und die gleiche Wellenlänge kann in beiden Richtungen
benutzt werden, wodurch ermöglicht
wird, dass die gleiche Anzahl bidirektionaler Verbindungen als die
Anzahl von Wellenlängen
erstellt werden kann, die in dem Netzwerk benutzt werden.
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Mit
der Ausreifung der Filter- und Schalttechnologie wäre es jedoch
nützlich,
Wellenlängen
mehr als einmal wieder verwenden zu können, um mehr Verbindungen
erstellen zu können
und somit die Netzwerkkapazität
für die
eingeschränkte
Anzahl von Wellenlängen
zu erhöhen,
die in einem Netzwerk hinsichtlich der verfügbaren Verstärkungsbandbreite
des optischen Verstärkers,
realistischen Filterbandbreiten und Frequenzstabilität von Filtern
und Lichtquellen durchführbar
sind. Folglich wurde eine andere Umsetzung einer Knotenarchitektur,
die auf dem FlexBusTM basierte, jedoch mehrere
Blockierungsfilter und Schalter aufwies, die in Reihe, das heißt, in dem
direkten Pfad einer Faser des Netzwerks oder Busses durch den Knoten
verbunden waren, erfunden und ist in der veröffentlichten internationalen
Patentanmeldung WO 96/31025 offenbart und wird der „Rearrangeable
FlexBusTM" genannt. Diese Umsetzung ist zu einer
sehr effizienten Benutzung der Wellenlängen fähig. In der veröffentlichten
internationalen Patentanmeldung WO 96/24998 ist ein Algorithmusschema zur
Wellenlängenzuweisung
in Rearrangeable-FlexBusTM-Netzwerken offenbart.
Ein Add/Drop-Knoten für
ein WDM-Netzwerk ist in der veröffentlichten
internationalen Patentanmeldung WO 98/49794 offenbart, die eine gewisse
Wiederverwendung von Wellenlängen
ermöglichen
kann.
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KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Add- und Drop-Knoten für ein Netzwerk
der Art des oben beschriebenen Rearrangeable FlexBusTM bereitzustellen,
der ein Minimum an Reihenkomponenten aufweist und die Verlässlichkeit
des Netzwerks verbessert, jedoch noch immer die guten Eigenschaften
des FlexBusTM und die effiziente Benutzung
von Wellenlängen,
wie in dem Konzept des Rearrangeable FlexBusTM definiert,
aufweist.
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Das
von der Erfindung zu lösende
Problem ist, wie eine Knotenkonstruktion für ein Netzwerk der Art des
Rearrangeable FlexBusTM erreicht wird, die
im Wesentlichen als die Knoten von diesem Bus arbeitet, der eine
effiziente Wellenlängenzuweisung
in dem Netzwerk ermöglicht
und ermöglicht,
dass das Netzwerk und die Knoten in einer verlässlichen Weise arbeiten. Insbesondere
sollten die Knoten in dem Netzwerk keine Information über Verknüpfungen übertragen,
wenn diese nicht notwenig ist oder wenn sie von keinem Stromabwärtsknoten
empfangen wird.
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Folglich
wird im Allgemeinen ein Add/Drop-Knoten bereitgestellt, der angeordnet
ist, um in einem WDM-Glasfasernetzwerk
verbunden zu werden. Das Netzwerk weist eine Ringkonfiguration auf,
die zwei Fasern aufweist, die Lichtsignale in entgegengesetzte Richtungen
tragen.
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Folglich
weist das Netzwerk Verknüpfungen
auf, welche benachbarten Knoten verbinden. Zum Schutz weist das
Netzwerk immer eine inaktive Verknüpfung auf, die keine Lichtsignale
trägt,
und das Netzwerk ist derart konstruiert, dass die inaktive Verknüpfung aktiviert
werden kann und eine andere Verknüpfung inaktiviert wird. Da
das Netzwerk der WDM-Art ist, wird Information in dem Netzwerk in
mehreren separaten Wellenlängenbändern für die Lichtsignale
getragen. Der Add/Drop-Knoten umfasst in der herkömmlichen
Weise Drop-Koppler und Add-Koppler für jede Richtung, um jeweils
einen Anteil von Signalen bei dem Add/Drop-Knoten zu entnehmen und
Signale in dem Add/Drop-Knoten
hinzuzufügen.
Der Knoten umfasst ferner herkömmliche
Empfänger
und Sender zum Empfangen von Lichtsignalen in Wellenlängenbändern in
dem Add/Drop-Knoten und Sender zum Übertragen von Lichtsignalen
in Wellenlängenbändern von
dem Add/Drop-Knoten in das Netzwerk. Der Add/Drop-Knoten umfasst
ferner einen Bandsperrfilter, der zwischen einem Drop-Koppler und
einem Add-Koppler angeordnet ist, um alle Wellenlängen, die
in dem Knoten aus dieser Richtung empfangen und/oder abgeschlossen
werden, in eine Richtung zu sperren. Vorzugsweise ist der Bandsperrfilter
angeordnet, um alle Wellenlängen,
die in dem Knoten aus jeder der beiden Richtungen empfangen und
in dem Knoten wieder verwendet werden, zu sperren.
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In
dem Knoten wird mindestens ein Schalter bereitgestellt, der gemäß einem
der folgenden Fälle
vorteilhaft verbunden wird:
- – mit einem
Empfänger
und den Drop-Kopplern, um zu ermöglichen,
dass der Empfänger
aus jeder der zwei entgegengesetzten Richtungen empfängt, oder
- – mit
einem Sender und den Add-Kopplern, um zu ermöglichen, dass der Sender in
jede der zwei entgegengesetzten Richtungen überträgt.
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Vorzugsweise
werden zwei separate Schalter bereitgestellt, wobei einer gemäß dem ersten
Fall und einer gemäß dem zweiten
Fall verbunden wird.
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Weitere
Schaltmittel können
bereitgestellt werden, um die Lichtsignale einer Wellenlänge in einer
ersten Position der Schaltmittel im Wesentlichen unbeeinflusst und
in einer ersten Richtung durch den Knoten zu lassen. Danach wird
die gleiche Wellenlänge
aus einer zweiten Richtung empfangen, die der ersten entgegengesetzt
ist. In einer anderen, zweiten Position der Schaltmittel sperren
diese die Wellenlänge,
wenn sie aus der zweiten Richtung empfangen wird. Die Schaltmittel
zum Empfangen in einem Wellenlängenband
und in jedem Fall nur in eine Richtung können einen 2:3-Schalter umfassen,
dessen Eingänge
mit Banddurchlassfiltern für
das Wellenlängenband
verbunden sind. Jeder Banddurchlassfilter wird danach mit einem
Drop-Koppler verbunden,
so dass der Schalter Licht aus entgegengesetzten Richtungen empfängt. Vorzugsweise
ist einer der Ausgänge
des 2:3-Schalters mit einem Empfänger
für das
Wellenlängenband
verbunden und ein andere Ausgang mit einem Add-Koppler für Lichtsignale
in einer zweiten Richtung, die der ersten entgegengesetzt ist.
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Das
WDM-Glasfasernetzwerk, das aus solchen Add/Drop-Knoten und möglicherweise
anderen Knoten gebildet wird, welche die gleichen oder entsprechende
Schaltmöglichkeiten
aufweisen, ermöglichen
eine effiziente Benutzung von Wellenlängen. Folglich können die
Knoten angeordnet sein, um mindestens ein Wellenlängenband
derart zu benutzen, dass das Wellenlängenband von mindestens zwei
separaten ersten Knoten zum Übertragen
an zweite Knoten, die sich voneinander unterscheiden, in eine ersten
Richtung benutzt wird und von nur einem dritten Knoten benutzt wird,
um an einen vierten Knoten in einer zweiten Richtung zu übertragen,
die der ersten entgegengesetzt ist.
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In
dem Netzwerk kann eine Übertragungsspanne
als der Teil des Netzwerks zwischen einem Knoten, der Information
in einem Wellenlängenband überträgt, und
einem anderen Knoten definiert werden, der die Information auf dem
gleichen Wellenlängenband
empfängt.
Folglich sind die Übertragungsspannen
der mindestens zwei separaten ersten Knoten für das Wellenlängenband
in der ersten Richtung derart angeordnet, dass sie einander nicht überlappen.
Die Übertragungsspanne
des dritten Knotens für
die Wellenlänge
in der zweiten Richtung erstreckt sich vorzugsweise über die
Spannen der mindestens zwei separaten ersten Knoten für die Wellenlänge in der
ersten Richtung.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird nun mit Hilfe nicht einschränkender Ausführungsformen
mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen
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1 eine
allgemeine schematische Ansicht eines Glasfasernetzwerks der WDM-Art
des Standes der Technik ist, das die flexible Busarchitektur benutzt,
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2 ein
Blockdiagramm eines Add- und Drop-Knotens des Standes der Technik
mit einer einfachen Konfiguration ist, der in dem Netzwerk aus 1 benutzt
werden soll,
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3 ein
Blockdiagramm eines Add- und Drop-Knotens ist, der demjenigen aus 2 ähnelt und
eine eingeschränkte
Wiederverwendung von Wellenlängen
in dem Netzwerk aus 1 ermöglicht,
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4 ein
Blockdiagramm eines Add- und Drop-Knotens ist, der eine effiziente
Wiederverwendung von Wellenlängen
ermöglicht
und in dem Netzwerk aus 1 benutzt werden soll,
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5 ein
Blockdiagramm eines Add- und Drop-Knotens ist, der demjenigen aus 4 ähnlich ist,
jedoch eine leicht verbesserte Übertragungsleistung
aufweist, und
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6 ein
Schaubild ist, das die Zuordnung von Wellenlängen in einem Netzwerk der
Art, die in 1 dargestellt ist, mit Knoten
gemäß 3, 4 oder 5 darstellt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ein
Netzwerk, das die flexible Busgrundstruktur zur WDM-Kommunikation auf
Glasfasern benutzt, ist in 1 dargestellt.
Mehrere optische Add- und Drop-Knoten 1 sind miteinander
durch Verknüpfungen 3 verbunden,
um ein Netzwerk oder einen Bus zu bilden, der eine physikalische
Ringstruktur umfasst, die als Grundelemente ein Paar Glasfasern 7e, 7w aufweist,
welche verbunden sind, um zwei parallele Faserringe zu bilden. Jeder
Faserring trägt
Licht, das sich in eine bestimmte Richtung verbreitet, wobei die
Verbreitungsrichtungen der zwei Ringe voneinander entgegengesetzt
sind. Folglich verbreitet sich das Licht in einem der Faserringe,
in der Ausführungsform
aus 1 der innere Ring 7e, immer in die Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei diese Richtung nachstehend die
Ostrichtung genannt wird. In dem anderen 7w der Ringe des Paars
Faserringe verbreitet sich das Licht in die entgegengesetzte Richtung,
das heißt,
in die Richtung im Uhrzeigersinn, wie in 1 zu sehen
ist, wobei diese Richtung die Westrichtung genannt wird. Ein Knoten 1 in
der Busstruktur ist folglich physikalisch nur mit zwei benachbarten
Knoten verbunden, einem linken Knoten und einem rechten Knoten.
Die Verbindungen eines bestimmten Knotens 1 weisen somit
eine linke physikalische Verknüpfung 3l auf,
die ein westliches Leitungskabel 5l umfasst, und eine rechte
physikalische Verknüpfung 3r,
die ein östliches
Leitungskabel 5r umfasst, wobei das andere Ende jeder Verknüpfung 3l, 3r jeweils
mit dem benachbarten linken und rechten Knoten verbunden ist. Jedes
Stück 5l, 5r von
Leitungskabeln umfasst jeweils ein Paar Glasfasern 7lw, 7lw und 7re, 7re,
wobei sich Licht in einer 7le, 7re der Fasern
eines Faserpaars in einer Verknüpfung 3l, 3r immer
in eine Richtung wie die Ostrichtung ausbreitet, wie in 1 zu
sehen ist, und sich Licht in der anderen 7lw, 7rw der
Fasern des Faserpaars in einer Verknüpfung immer in die entgegengesetzte
Richtung, nämlich
die Uhrzeigerrichtung oder Westrichtung ausbreitet, wie in 1 zu
sehen ist. Außerdem
wird ein Knoten 1 mit Empfängern 11 und Sendern 13 verbunden
oder enthält
diese, um optische Signale in elektrische Signale und umgekehrt
umzuwandeln, wobei die elektrischen Signale von anderen Vorrichtungen,
Verknüpfungen
oder Netzwerken, die nicht dargestellt sind, jeweils übertragen
oder empfangen werden.
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Eine
der Verknüpfungen 3 der
Ringstruktur ist immer deaktiviert, siehe die Verknüpfung 2 in 1,
so dass zumindest kein Licht, das die nützliche Information trägt, die
in dem Netzwerk übertragen
werden soll, in keine der beiden Richtungen durchdringen kann. Dies
verhindert, dass Lichtsignale und ASE-Rauschen in mehreren Drehungen
entlang der Ringstruktur zirkulieren können, wobei das ASE-Rauschen
eine verstärkte spontane
Emission ist, die in optischen Reihenverstärkern erzeugt wird, die gewöhnlich in
den Knoten 1 enthalten sind. Wenn in einer Verknüpfung zwischen
benachbarten Knoten ein Ausfall vorliegt, kann das Netzwerk derart
neu konfiguriert werden, dass diese Verknüpfung danach die deaktivierte
sein wird, wohingegen die vorher deaktivierte Verknüpfung (2)
nun aktiviert wird und wie die anderen aktiven Verknüpfungen
(3) in der Ringstruktur arbeitet und Signale in die zwei
entgegengesetzten Richtungen weiterleitet.
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Eine
Grundstruktur eines Knotens 1 in der flexiblen Busgrundstruktur
aus 1 ist in dem Blockdiagramm aus 2 dargestellt.
Der optische WDM-Verkehr, der mehrere WDM-Kanäle umfasst, die bestimmte, separate
Wellenlängen
aufweisen, wobei jeder Kanal ein Wellenlängenband um die Wellenlänge des
Kanals besetzt, betritt den Knoten von links oder in die Ostrichtung
und von rechts oder in die Westrichtung jeweils auf den Fasern 7le und 7rw.
Die hereinkommenden Signale können
in jeweiligen optionalen optischen Vorverstärkern 15e, 15w verstärkt werden,
in denen die Lichtsignale verstärkt
werden. Das hereinkommende Licht wird dann in Drop-Kopplern 17e, 17w geteilt.
Diese Koppler sind optische Leistungsteiler, die einen Teil der
Gesamtleistung des Lichts, das sich in eine Richtung in dem Bus
verbreitet, durch einen optischen Kombinierungskoppler 19,
der die abgelenkten Leistungsteile aus jeder Richtung addiert, zu
einer Bank 21 von Filtern speisen, die auch ein optischer
Demultiplexer genannt werden kann, der einen oder mehrere Banddurchlassfilter für Wellenlängen aufweist,
die bei der Übertragung
in dem Netzwerk benutzt werden. Folglich filtert die Filterbank 21 Kanäle heraus,
wobei jeder Kanal Information in einem bestimmten Wellenlängenband
trägt.
Die herausgefilterten Lichtsignale werden dann an optoelektrische
Empfänger 11 weitergeleitet,
wobei ein optischer Empfänger
für jeden
empfangenen Kanal angeordnet ist.
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Der
restliche Teil der Lichtleistung, die in den Drop-Kopplern 17e, 17w geteilt
wird, wird durch den Knoten 1 weitergeleitet und befindet
sich in den Add-Kopplern 23e, 23w vermischt mit
neuem Verkehr, der in dem Knoten hinzugefügt werden soll. Dieser neue
Verkehr wird aus elektrooptischen Sendern 13 erhalten,
die jeweils optische Signale eines Wellenlängenbandes oder eines Kanals übertragen,
der sich von demjenigen der anderen Sender unterscheidet. Die Ausgabesignale
der Sender 13 werden in einem optischen Kombinierungskoppler
oder optischen Multiplexer 25 hinzugefügt, wobei das resultierende
kombinierte Signal dann in einem Teilkoppler 27 in zwei
Abschnitte mit gleicher Leistung aufgeteilt wird, wobei einer der
beiden Abschnitte an einen der Add-Koppler 23e, 23w übertragen
wird und der andere Abschnitt an den anderen der Add-Koppler übertragen
wird. Die Lichtsignale, die aus den Add-Kopplern 23e, 23w für jede Richtung
erhalten werden, werden zu den Fasern 7re, 7lw,
die in den Verknüpfungen 3r, 3l enthalten
sind, die mit dem Knoten verbunden sind und Licht tragen, das aus
dem Knoten kommt, durch die optionalen optischen Leistungsverstärker 29e, 29w geleitet.
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In
der Knotenausführung
in 2 sollte das Nichtvorhandensein von Reihensperrfiltern
und Reihenschaltern und insbesondere die Tatsache beobachtet werden,
dass sich Licht im Wesentlichen unbeeinflusst oder ununterbrochen
durch den Knoten verbreitet oder dadurch geleitet wird. Außerdem senden
die Sender 13 und die Empfänger 11 hören in beide
Verkehrsrichtungen gleichzeitig. Die jeweiligen linken oder rechten Verstärker 15e, 29w oder 15w, 29w können benutzt
werden, um die jeweiligen Verknüpfungen
oder Segmente 3l, 3r zu deaktivieren, die den
Knoten mit den zwei benachbarten Knoten verbinden. Dies wird dann
durchgeführt,
wenn diese Verknüpfung
die zu deaktivierende sein soll, wie es bei einem Ausfall dieser
Verknüpfung
der Fall ist. Solch ein Ausfall kann zum Beispiel dadurch verursacht
werden, dass eine der Fasern des Paars der Verknüpfung defekt ist oder einer
der optischen Verstärker
defekt ist, die mit dieser Verknüpfung
verbunden sind.
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Die
Busstruktur und Knotengestaltung gemäß 1 und 2 B.S.
Johnson et sind in dem oben zitierten Artikel von al. und in der
zitierten US-Patentanmeldung 08/421,734 beschrieben. Jedoch ermöglicht diese
Struktur nur, dass eine bestimmte Wellenlänge oder ein bestimmter Kanal
zum Beispiel zur Kommunikation zwischen zwei Knoten in dem Netzwerk
einmal in jeder Richtung benutzt wird. Eine Knotenarchitektur, die
eine Wiederverwendung von Wellenlängen ermöglicht, das heißt, dass
ein Kanal oder eine Wellenlänge
mehr als einmal zum Übertragen
von Information in eine Richtung benutzt wird, ist in der zitierten
internationalen Patentanmeldung WO 96/31025 offenbart, die zu einer
effizienteren Verwendung von verfügbaren Wellenlängen führt. Diese
Knotengestaltung des Standes der Technik weist jedoch eine Vielzahl
von Demultiplexern und Schaltern auf, die in Reihe verbunden sind,
das heißt,
in dem direkten Pfad einer Faser des Netzwerks oder Busses durch
den Knoten. Dennoch ermöglicht
dieser Knoten des Standes der Technik eine effiziente Benutzung
des Wellenlängenbereichs
oder entsprechend eine sehr effiziente Benutzung von verfügbaren Kanälen.
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Eine
Gestaltung eines Add- und Drop-Knotens, die auf der Gestaltung gemäß 2 basiert
und eine gewisse Wiederverwendung von Wellenlängen ermöglicht, ist in 3 dargestellt.
Diese Knotenstruktur unterscheidet sich von der aus 2 nur
dadurch, dass für
jede Ausbreitungsrichtung in dem Bus ein Wellenlängensperr- oder Bandsperrfilter 31e, 31w zwischen
dem Drop-Koppler 17e, 17w und dem Add-Koppler 23e, 23w verbunden
ist, der mit der Faser für
die jeweilige Richtung verbunden ist. Die Bandsperrfilter 31e, 31w sperren
dasjenige oder diejenigen Wellenlängenbänder, die in dem Knoten für die Verkehrsrichtung
der Faser abgeschlossen sind, in welcher der jeweilige Sperrfilter
verbunden ist. Der Knoten gemäß 3 weist
nur Bandsperrfilter, die in Reihe verbunden sind, und keine Schalter
auf, was den Knoten verlässlicher
macht als den oben erwähnten
Knoten des Standes der Technik und eine Wiederverwendung von Wellenlängen ermöglicht.
In diesem Knoten, wie in dem Knoten aus 2, werden
die gleichen Informationssignale gleichzeitig in entgegengesetzte
Richtungen auf beiden Verknüpfungen übertragen,
die mit dem Knoten verbunden sind, was die mögliche Wiederverwendung von
Wellenlängen
einschränkt
und keine Bewegung des inaktiven Segments ermöglicht, das für das Flexbus-Netzwerk
gemäß 1 notwenig
ist. Folglich muss ein Schalten von Kanalrichtungen bereitgestellt
werden, wenn ein Knoten der Art, die in 3 dargestellt
ist, in solch einem Netzwerk benutzt werden soll.
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Daher
zeigt 4 ein Blockdiagramm der allgemeinen Architektur
eines Knotens für
ein Netzwerk der Art, die in 1 dargestellt
ist, wobei dieser Knoten aus dem Knoten aus 3 erhalten
wird, indem Schalter hinzugefügt
werden und Filterblöcke
und Multiplexer für
jede Richtung bereitgestellt werden. Man kann beobachten, dass die
Schalter nicht in Reihe geschaltet sind. Die einzigen abschwächenden
Reihenelemente neben den immer notwendigen Kopplern sind die Sperrfilter 31e, 31w.
Die Knotenarchitektur aus 4 ermöglicht eine
Wiederverwendung von Wellenlängen
für Netzwerke
der Flexbus-Art, wie in 1 dargestellt, und führt zu einer
verbesserten Leistungsfähigkeit
des Netzwerksystems, das heißt,
dass mehrere Knoten in einem Netzwerk für die gleiche Anzahl von Multiplexwellenlängen benutzt
werden können.
Die Wiederverwendung von Wellenlängen
in dem Knoten ist genauso effizient wie in dem Knoten des Standes
der Technik gemäß der zitierten
internationalen Patentanmeldung WO 96/31025. Jedoch weist der Knoten
in 4 keine Reihenschalter und ein Minimum an Reihensperrfiltern
auf, die ein Minimum an damit in Verbindung stehenden Filtereffekten
bewirken, was ihn insgesamt effizienter macht als den Knoten des
Standes der Technik.
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Für den Knoten,
der in 4 dargestellt ist, weisen die Lichtsignale, die
sich in die Ostrichtung ausbreiten und einen bestimmten Knoten betreten,
mindestens alle Wellenlängen λre1, λre2,
..., λren auf, welche all denjenigen Kanälen entsprechen,
die in dieser Richtung ankommen und in dieser Richtung in einem
Knoten sowohl abgeschlossen als auch wieder verwendet werden. Dementsprechend
weisen die Lichtsignale, die sich in die Westrichtung ausbreiten
und den bestimmten Knoten betreten, mindestens alle Wellenlängen λrw1, λrw2, ..., λrwn auf,
die all denjenigen Kanälen
für sich
nach Westen bewegende Signale entsprechen, die in der Westrichtung
in einem Knoten sowohl abgeschlossen als auch wieder verwendet werden.
Die zwei Sätze
[λre1, λre2, ..., λren] und [λrw1, λrw2, ..., λrwn] von Wellenlängen, die in irgendeinem Knoten
des Netzwerks abgeschlossen und wieder verwendet werden, können zum
Beispiel unterschiedliche Wellenlängen enthalten. Andere Wellenlängenkanäle, die
nicht in diesen Sätzen
enthalten sind, können
ebenfalls existieren und können
zum Beispiel zum bidirektionalen Tragen von Information zwischen
zwei Knoten benutzt werden. Im Normalfall, wie in 6a und 6b dargestellt, weisen die Lichtsignale,
die einen inneren Knoten in eine Richtung betreten, mindestens die
Vereinigung der erwähnten
Wellenlängensätze auf,
das heißt,
alle Wellenlängen
[λre1, λre2, ..., λren, λrw1, λrw2, ..., λrwn].
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Jeder
der Sperrfilter 31e, 31w in einem Knoten gemäß 4 sperrt
jeweils nur die Wellenlängen λterme1, λterme2,
... und λtermw1, λtermw2, ... derjenigen Kanäle, die
in dem Knoten für
die jeweilige Richtung abgeschlossen sind, wobei die gesperrten
Wellenlängen
bestimmt werden, indem angenommen wird, dass der Knoten als ein
innerer Knoten bei einer Standardposition in dem Netzwerk verbunden
ist. Ein Endknoten wird hierin als ein Knoten definiert, der direkt
mit der inaktiven Verknüpfung
des Busnetzwerks verbunden ist, und ein innerer Knoten wird als
ein Knoten definiert, der kein Endknoten ist. Wenn die inaktive
Verknüpfung 2 neu angeordnet
wird, das heißt,
wenn sich „der
Bus beugt", kann
ein früherer
Endknoten zu einem inneren Knoten werden und umgekehrt, wobei jedoch
die gleichen Wellenlängen
in dem Knoten gesperrt werden. Alle Wellenlängen, die nicht in dem Satz
von Wellenlängen
[λterme1, λterme2, ...] von Kanälen enthalten sind, die in
der Ostrichtung abgeschlossen sind, werden praktisch unbeeinflusst
nur durch den Knoten in die östliche
Richtung geleitet. Gleichermaßen
werden alle Wellenlängen,
die nicht in dem Satz von Wellenlängen [λtermw1, λtermw2,
...] von Kanälen
enthalten sind, die in dem Knoten in der Westrichtung nicht abgeschlossen
sind, praktisch ununterbrochen nur durch den Knoten in die westliche
Richtung geleitet.
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Das
Prinzip der Zuweisung und Wiederverwendung einer Wellenlänge in einem
selbstheilenden ringförmigen
Netzwerk der Flexbus-Art gemäß 1 ist
durch das Diagramm aus 6 dargestellt, das einen flexiblen
Bus zeigt, welcher acht Knoten 1 aufweist, die in einer
Reihenkonfiguration durch einen Bus verbunden sind, der aus Verknüpfungen 3 zwischen
benachbarten Knoten besteht, wobei jede zwei Glasfasern umfasst, wobei
die äußersten
Knoten durch eine inaktive Verknüpfung 2 verbunden
sind, die auch zwei Glasfasern umfasst. Über der Reihe von Knoten ist
die Kommunikation in die Ostrichtung dargestellt, wobei eine Wellenlänge λre2 wieder
verwendet wird und eine andere Wellenlänge λrw2 nicht
wieder verwendet wird, sondern zum Übertragen von Information zwischen
den zwei Endknoten benutzt wird, und unter der Reihe von Knoten
ist eine symmetrische Benutzung der gleichen Wellenlängen dargestellt,
wobei für
jegliche Kommunikation in die Westrichtung die Wellenlänge λrw2 wieder
verwendet wird und die Wellenlänge λre2 zum Übertragen
von Information zwischen den zwei Endknoten benutzt wird.
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In 6 ist
zu sehen, dass eine Wellenlänge
nur in eine der Richtungen auf dem Bus wieder verwendet werden kann,
jedoch in jeder beliebigen zweckmäßigen Verbindung in diese Richtung
wieder verwendet werden kann, solange keine der Verbindungen, für welche
die Wellenlänge
benutzt wird, einander überlappt. In
der umgekehrten Richtung, das heißt, auf der anderen Faser des
Netzwerkfaserbusses wird nur ermöglicht, dass
die gleiche Wellenlänge
einmal benutzt wird und eine Spanne aufweisen muss, die mindestens
all diejenigen Spannen überdeckt,
für welche
die Wellenlänge
in der ersten Richtung benutzt wird. Dies beinhaltet, dass, wenn
eine Wellenlänge
in einer beliebigen Richtung wieder verwendet wird, das Empfänger-Sender-Paar
auf der Verbindung andere Wellenlängen benutzen muss. Eine Wellenlänge, die
in einem Knoten abgeschlossen ist, muss in diesem Knoten nicht wieder
verwendet werden, sondern kann zur Übertragung in die gleiche Richtung
durch einen Knoten benutzt werden, der von dem bestimmten Knoten
in der gleichen Richtung angeordnet ist. Die Verwendung einer Wellenlänge für eine bidirektionale
Verbindung ist nur möglich, wenn
diese Wellenlänge
nicht für
irgendeine andere Verbindung in dem Netzwerk benutzt wird, wobei
dieser Fall in der Figur nicht dargestellt ist.
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In 4 werden
für identische
oder entsprechende Elemente die gleichen Bezugszeichen wie in 2 und 3 benutzt.
In beide Richtungen in der Mitte des Knotens sind die Sperrfilter 31e, 31w zwischen dem
Ausgang des Drop-Kopplers 17e, 17w, der das durch
den Knoten zu leitende Signal trägt,
und einem Eingang des entsprechenden Add-Kopplers 23e, 23w verbunden.
Das Lichtsignal, das in jede Richtung hereinkommt, weist mindestens
all diejenigen Wellenlängen
auf, die für
Signale, die sich in eine bestimmte Richtung verbreiten, all denjenigen
Kanälen
entsprechen, die in einem Knoten abgeschlossen und in einem Knoten
des Systems in dieser Richtung wieder verwendet werden, wobei diese
Knoten der gleiche oder unterschiedliche Knoten sind. Ein Wellenlängenkanal
wird in einem Knoten als abgeschlossen betrachtet, wenn er in dem
Knoten empfangen wird, das heißt,
wenn es für
diesen Kanal in dem Knoten einen Empfänger 11e oder 11w gibt, und
er wird in einem bestimmten Knoten als wieder verwendet betrachtet,
wenn zwei Bedingungen erfüllt
werden, nämlich,
wenn er zur Übertragung
von dem Knoten benutzt wird, das heißt, wenn es einen Sender 13w, 13e für diesen
Kanal in dem fraglichen Knoten gibt, und wenn der gleiche Kanal
gleichzeitig zum Übertragen von
Information in die gleiche Richtung von einem anderen Knoten benutzt
wird.
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In
dem Diagramm eines Knotens gemäß 4,
der zum Beispiel der Knoten X in 6 sein kann, sind
diejenigen Komponenten dargestellt, die zum Empfangen von einem
Knoten auf der linken oder westlichen Seite auf nur einer Wellenlänge λre2 erforderlich
sind. Dieses Wellenlängensignal
ist somit in dem gesamten Lichtsignal enthalten, das sich in die östliche
Richtung bewegt, und diese Wellenlänge wird in die östliche Richtung
von dem Knoten wieder verwendet, um Information von dem Knoten in
diese Richtung zu tragen. Die Richtungen sind für den Fall angegeben, dass
der Knoten aus 4 als ein innerer Knoten wie
der Knoten X in 6 verbunden wird. Auf ähnliche
Weise sind in 4 diejenigen Komponenten dargestellt,
die zum Empfangen von Information auf einer einzigen Wellenlänge λrw2 in
der umgekehrten Richtung, nämlich
der westlichen Richtung erforderlich sind. Der Kanal dieser Wellenlänge wird
auf diese Weise in dem Knoten abgeschlossen und die Wellenlänge wird
in der westlichen Richtung zum Tragen von Information von dem Knoten wieder
verwendet. In diesem Fall ist zu sehen, dass die gleiche Wellenlänge zum
Empfangen von Signalen von einem anderen Knoten auf einer Seite
des bestimmten Knotens und zum Übertragen
von Signalen an einen anderen Knoten auf der entgegengesetzten Seite
des bestimmten Knotens benutzt wird. Nur die Kanäle, die in einem Knoten wieder
verwendet werden, müssen
durch die Reihenbandsperrfilter 31e, 31w in dem
Knoten gesperrt werden, es kann jedoch auch vorteilhaft sein, alle
Wellenlängen
zu sperren, die in dem Knoten abgeschlossen sind, jedoch nicht in
dem Knoten wieder verwendet werden, falls solche Wellenlängen existieren,
siehe die Erläuterung
bezüglich
des dynamischen Bereichs des Lichtsignals in Verbindung mit 5.
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Um
eine effiziente Benutzung von Wellenlängen und somit des dynamischen
Bereichs zu ermöglichen, muss
ein Signal von dem bestimmten Knoten nur in diejenige Richtung übertragen
werden, in der es den Knoten erreicht, mit dem es verbunden werden
soll, wobei die Position der inaktiven Verknüpfung 2 berücksichtigt wird.
Die Standardverbindung eines Knotens liegt vor, wenn er als ein
innerer Knoten verbunden ist und nicht als ein Endknoten, wobei
sich der Ausdruck Endknoten hier auf einen Knoten bezieht, der direkt
mit der inaktiven Verknüpfung
verbunden ist, wie oben angegeben. Bei der Standardverbindung sind
die Sender eines Knotens auf natürliche
Weise in Sender 13e zum Senden in die östliche Richtung und Sender 13w zum
Senden in die westliche Richtung aufgeteilt. Die Ausgangsanschlüsse jedes
Senders 13e, 13w sind mit einem einfachen 1:2-Schalter 33e, 33w verbunden.
Die Ausgänge
dieser Senderschalter 33e, 33w sind mit zwei Multiplexerblöcken 35e, 35w verbunden,
die dem Multiplexer 35 aus 2 und 3 entsprechen,
nämlich
einem Multiplexerblock 35e für den Verkehr in die Ostrichtung
und einem Multiplexerblock 35w für den Verkehr in die Westrichtung.
Der Ausgang des Multiplexers 35w für die Westrichtung ist mit
einem Eingang des Add-Kopplers 23w für den Faser tragenden Verkehr
in die Westrichtung verbunden und der Ausgang des Multiplexers 35e für die Ostrichtung
ist mit einem Eingang des Add-Kopplers 23e für die östliche
Richtung verbunden.
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Wie
bei den Ausführungsformen
gemäß 2 und 3 werden
die optionalen Vorverstärker 15e, 15w jeweils
von einem Drop-Koppler 17e, 17w gefolgt.
Die Drop-Koppler verbinden einen geeigneten Teil der Leistung des
empfangenen Lichts mit separaten Blöcken oder Bänken 37e, 37w von
Banddurchlassfiltern, wobei ein Block 37e Banddurchlassfilter
für jede
der Wellenlängen λterme1, λterme2,
... enthält,
die Kanälen
in die östliche
Richtung entsprechen und in dem Knoten abgeschlossen sind, und wobei
ein anderer Block 37w Banddurchlassfilter für jede der
Wellenlängen λtermw1, λtermw2,
... enthält,
die Kanälen
entsprechen, die Verkehr in die westliche Richtung tragen, und in
dem Knoten abgeschlossen sind. Der Ausgang jedes der Filter in solch
einem Filterblock 37e, 37w, der folglich ein Lichtsignal
einer spezifischen Wellenlänge
oder eines spezifischen schmalen Wellenlängenintervalls trägt, ist
mit einem 2:1-Schalter 39e, 39w verbunden, wobei
somit einer dieser Schalter 39e, 39w pro Wellenlänge oder
Kanal, der in dem Knoten abgeschlossen ist, angeordnet ist. Mittels
jedes dieser Schalter 39e, 39w wird die Richtung
gewählt,
aus der die jeweilige Wellenlänge
empfangen werden soll, das heißt,
ob sie von der Ostseite oder von der Westseite hinsichtlich des
bestimmten Knotens empfangen werden soll. Die Ausgangsanschlüsse der
zwei Banddurchlassfilter, welche die gleiche Wellenlänge herausfiltern
und in den zwei Filterbänken 37e, 37w enthalten
sind, sind folglich mit dem gleichen 2:1-Schalter 39e, 39w verbunden.
Der Empfänger 11e, 11w für eine spezifische
Wellenlänge λre2 oder λrw2 wird
mit dem Ausgangsanschluss solch eines 2:1-Schalters 39e, 39w verbunden,
wobei der Schalter in der angemessenen Position je nach der Position
der Informationsquelle angeordnet ist, das heißt, östlich oder westlich des bestimmten
Knotens, und im Allgemeinen auch je nach der Position des deaktivierten
Verknüpfungssegments 2. Alle
Schalter 33e, 33w, 39e, 39w können von
einer Steuereinheit 41 gesteuert werden, die programmiert
ist, um die Schalter je nach dem Netzwerkstatus, das heißt, je nach
der Position des Knotens bezüglich
der gegenwärtig
inaktiven Verknüpfung 2 in
korrekten Positionen anzuordnen.
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Die
Filter in den Filterblöcken 37e, 37w können auch
direkt in oder bei dem jeweiligen Empfänger 11e, 11w angeordnet
werden, wobei die Filterblöcke
danach durch nicht dargestellt Leistungsteiler ersetzt werden, welche
die Lichtleistung in gleiche Teile teilen, nämlich einen Teil für jeden
Empfänger 11e, 11w in
die bestimmte Richtung.
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Wenn
in dem Knoten aus 3 eine bestimmte Wellenlänge λtermek oder λtermwk aus
einer Richtung empfangen und in die gleiche Richtung wieder verwendet
werden soll, dann muss die gleiche Wellenlänge dazu fähig sein, sich durch den Knoten
auf der anderen Faser in die entgegengesetzte Richtung zu verbreiten, wenn
eine maximale Wiederverwendung der verfügbaren Wellenlängen erreicht
werden soll, siehe 6 der oben zitierten internationalen
Patentanmeldung WO 96/24998, welche eine effiziente Wellenlängenzuweisung beschreibt.
In 4 sind die Positionen der Schalter 33e, 33w und 39e, 39w für einen
Knoten dargestellt, der kein Endknoten ist, das heißt, in dem
Fall, in dem er auf einer seiner Seiten nicht mit der inaktiven
Verknüpfung 2 verbunden
ist. Wenn sich „der
Bus beugen" muss,
das heißt,
wenn die inaktive Verknüpfung
aktiv werden muss und eine andere Verknüpfung aufgrund eines Ausfalls
in dieser anderen Verknüpfung
inaktiv werden muss und der bestimmte Knoten dann direkt mit der
inaktiven Verknüpfung
verbunden wird, dann muss einer der Empfängerschalter 39e, 39w seine
Position ändern
und derjenige der Schalter 33e, 33w, der mit einem Sender 13e, 13w verbunden
ist, der an den gleichen Knoten sendet, muss auch seine Position ändern. Die Empfänger- und
Senderschalter 39e, 39w und 33e, 33w zum Ändern des
Pfades für
eine korrekte Verbindung mit einem anderen Knoten, das heißt, zum
korrekten Empfangen von und Senden an den anderen Knoten, können somit
mit dem gleichen Auslösungspunkt
verknüpft
werden, wodurch die Verfahrensweise vereinfacht wird, die von der
Steuereinheit 41 ausgeführt
werden muss. Man kann beobachten, dass die Wellenlängen, die
von den Sperrfiltern 31e, 31w in jede Richtung
gesperrt werden, aufgrund der spezifischen Zuweisung von Wellenlängen für eine Beugesituation
nicht geändert
werden müssen.
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Es
kann sein, dass einige Kanäle
in einer der Richtungen nicht wieder verwendet werden, wobei solche
Knoten-zu-Knoten-Verbindungen
zwei eigene Wellenlängen
benutzen, die zweckmäßigerweise
die gleiche Wellenlänge
sein kann. Für
diese Kanäle
ist es nicht notwenig, duplizierte Demultiplex-Banddurchlassfilter zu
haben, die in den Filterblöcken 37e, 37w enthalten
sind, und deshalb werden die entsprechenden 2:1-Schalter 33e, 33w für die Sender 13e, 13w für diese
Wellenlängen
nicht benötigt.
Die 1:2-Schalter 33e, 33w für die Sender 13e, 13w werden
für diese
Wellenlängen
ebenfalls nicht benötigt.
Diese Reduzierung der Komponenten kann die Verlässlichkeit verbessern und Kosten
reduzieren.
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Die
Knotengestaltung gemäß 4 macht
es möglich,
eine maximale Wiederverwendung von Wellenlängen und somit eine maximale
Wellenlängeneffizienz
zu erreichen und gleichzeitig eine minimale Menge von Reihenfiltern
und keine Reihenschalter zu benutzen. Eine bestimmte Wellenlänge wird
jedoch nicht in der umgekehrten Richtung in dem empfangenden Knoten
gesperrt. Dies impliziert, dass sich der Wellenlängenkanal weiterhin den ganzen
Weg bis zum Endknoten verbreiten wird und folglich unnötigerweise
einen Teil des verfügbaren
dynamischen Bereichs auf demjenigen Teil des Busses aufnehmen wird,
was einen potenziellen Abbau des Übertragungspotenzials auf diesem
Teil bedeutet. Die alternative Knotenarchitektur, die durch das Blockdiagramm
von 5 dargestellt ist, kann benutzt werden, um dieses
Problem zu mildern. Für
identische oder entsprechende Elemente werden in 5 die
gleichen Bezugszeichen wie in 4 benutzt.
In dieser Knotenausführung
sind die Sperrfilter 31e, 31w für den östlichen
und westlichen Verkehr jeweils wie die Sperrfilter 31e, 31w aus 3 verbunden
und sind jeweils angeordnet, um alle Kanäle, die in dem Knoten abgeschlossen
sind, sowohl in die östliche
als auch die westliche Richtung zu sperren, so dass der Satz [λterme1, λterme2,
...] von Wellenlängen,
die von den Bandsperrfiltern 31e in dem Knoten in die östliche
Richtung gesperrt sind, die gleichen Wellenlängen enthält wie der Satz [λtermw1, λtermw2,
...] von Wellenlängen,
die in dem Knoten durch die Bandsperrfilter 31w in die
westliche Richtung gesperrt sind.
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In 5 ist
der Knoten dargestellt, um Information auf einer Wellenlänge λre2 nur
zu empfangen, die für
den Fall, dass der Knoten standardgemäß als ein innere Knoten verbunden
ist, in dem Licht enthalten ist, das sich in die östliche
Richtung bewegt, und diese Wellenlänge wieder zu verwenden. Der
Sender 13e und der Empfänger 11w sind
gestaltet, um auf dieser Wellenlänge
zu übertragen
und zu empfangen. Da eine Wellenlänge, die aus einer Richtung
empfangen oder in eine Richtung wieder verwendet wird, dazu fähig sein muss,
den Knoten auf der anderen Faser in der umgekehrten Richtung durchzulassen,
ist es notwendig, den Sperrfilter 31e in dem Knoten für diese
Richtung zu umgehen. Dies wird durch die Einführung des 2:3-Schalters 43e statt
des einfacheren 2:1-Empfängerschalters 39e gemäß 4 ermöglicht,
wobei dieser 2:3-Schalter 43e angeordnet ist, um den Durchlasskanal
mit dem Multiplexer 35w zu verbinden. Die zwei Eingänge des 2:3-Schalters 43e sind
mit den Banddurchlassfiltern für
diese Wellenlänge λre2 verbunden,
die in jedem der Filterblöcke 37e, 37w enthalten
ist. Der mittlere Ausgangsanschluss des 2:3-Schalters 43e ist
mit dem Empfänger 11e verbunden
und einer der zwei Ausgangsanschlüsse des Schalters ist mit einem
Eingang des Multiplexers 35w der Multiplexer 35e, 35w verbunden,
dessen Ausgangsanschluss mit dem Add-Koppler 23w für den Verkehr
in der im Vergleich zu derjenigen der wieder verwendeten Wellenlänge entgegengesetzten
Richtung verbunden ist. Der andere Ausgangsanschluss des 2:3-Schalters 43e kann
mit einer Überwachungsvorrichtung 46 verbunden
sein. Falls der bestimmte Knoten Information auf der Wellenlänge λre2 in
Licht empfängt, das
sich in die Ostrichtung ausbreitet, wie es der Standardfall für den bestimmten
Knoten ist, wird der Schalter 43e eingestellt, um das Ausgangssignal
des Filters für λre2 in
dem Block 37e von Filtern für östlichen Verkehr mit dem Empfänger 11e zu
verbinden und das Ausgangssignal des Filters für λre2 in
dem Block 37w von Filtern für westlichen Verkehr mit dem
Eingang des Multiplexers 35w für westlichen Verkehr zu verbinden.
Wenn die inaktive Verknüpfung 2 verändert werden
muss, so dass stattdessen die gleiche Wellenlänge λre2 aus
der entgegengesetzten Richtung empfangen werden muss, das heißt, in dem
westlichen Verkehr enthalten ist, muss der Schalter 43e seine
Position verändern.
Danach wird das Ausgangssignal des Filters für λre2 in
dem Block 37w von Filtern für westlichen Verkehr mit dem
Empfänger 11e verbunden,
wohingegen das Ausgangssignal des Filters für λre2 in
dem Block 37e von Filtern für östlichen Verkehr mit der Überwachungsvorrichtung 45 verbunden
ist.
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Der
Sender 13e wird durch einen 1:2-Schalter 33e mit
einem der Multiplexer 35e, 35w wie in 4 verbunden,
wobei sich der Schalter in seinem Standardzustand befindet, in dem
er Information auf dem Wellenlängenband
um λre2 in dem östlichen Verkehr empfängt und
mit dem Multiplexer 35e für den Verkehr in die gleiche, östliche
Richtung verbunden ist. Die Schalter 33e, 43e werden
durch eine gemeinsame Steuereinheit 41 gesteuert.
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Für jede Wellenlänge, die
in dem Knoten empfangen und wieder verwendet wird, werden Komponenten
angeordnet, die denjenigen entsprechen, die in dem unteren Abschnitt
von 5 dargestellt sind. In einem Knoten, der sich
in seinem Standardzustand befindet, weisen einige der Komponenten
für Verkehr,
der normalerweise in die westliche Richtung geht, im Vergleich zu
der Darstellung eine gespiegelte Konstruktion und eine gespiegelte
Verbindung auf und die Schalter werden im Vergleich zu denjenigen
aus 5 in entgegengesetzten Positionen angeordnet.
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Die
effiziente Zuweisung von Wellenlängen
für ein
selbstheilendes Netzwerk ist oben in Verbindung mit 6 erläutert worden.
Im Allgemeinen kann für
eine bestimmte Verkehrsanforderung oft eine Anzahl unterschiedlicher
Lösungen
für die
Zuweisung von Wellenlängen
gefunden werden, die eine minimale Gesamtanzahl von Wellenlängen erfordert.
Bei der Suche nach einer guten Lösung
kann es oft hilfreich sein, die Grundsymmetrie der zwei Richtungen
zu benutzen, die aus der Bidirektionalität der Verbindungen resultiert.
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Erreichbare
Netzwerkkapazitäten
und eine erreichbare Wellenlängeneffizienz
können
wie folgt beschrieben werden. Es wird eine Situation angenommen,
in der es N Knoten gibt und die verfügbare Anzahl von Wellenlängen in
dem Netzwerk Nλ ist.
Für die
flexible Ringstruktur mit einfachen Knoten, wie in 2 dargestellt,
ist die maximale Anzahl von Verbindungen gleich Nλ, unabhängig von
der Art des Verkehrs, das heißt, ob
dieser eine genabte, maschige oder benachbarte Verkehrsanforderung
ist. Die erforderliche Anzahl von Wellenlängen, die eine Kommunikation
zwischen allen N Knoten (die „vollständig vermaschte" Verkehrssituation)
ermöglicht,
wird durch N(N – 1)/2
gegeben.
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Für Knoten
mit der komplexen Architektur, die in
4 oder
5 angegeben
ist, hängt
die mögliche Anzahl
von Verbindungen N
C von den Verkehrsanforderungen
wie folgt ab:
| NC = Nλ | für genabten
Verkehr (bei dem zum Beispiel ein Knoten die "Nabe" ist) |
| NC ≈ 2
Nλ | für vollständig vermaschten
Verkehr (Verkehr zwischen allen Knoten) |
| NC = N·Nλ/2 | für reinbenachbarte
Verkehrsanforderungen (Verkehrnur zwischen benachbarten Knoten) |
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Die
notwenige Anzahl von Wellenlängen
für eine
vollständige
Vermaschung von N Knoten wird gegeben durch:
| Nλ =
N2/4 | wenn
N gerade ist |
| Nλ =
(N2 – 1)/4 | wenn
N ungerade ist |
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Auf
diese Weise ist ein Add/Drop-Knoten ist beschrieben worden, der
eine effiziente Wellenlängenzuweisung
und eine effiziente Benutzung des dynamischen Bereichs ermöglicht,
wenn er in einem selbstheilenden ringförmigen Netzwerk benutzt wird.
Er weist eine minimale Anzahl von Reihenkomponenten auf, die anderenfalls
Signale verschlechtern können,
die ununterbrochen durch den Knoten gehen.