DE69935536T2 - Schaltkreis zur überwachung und steuerung des stimulationsausgangs für ein elektrisches gewebestimulationsgerät - Google Patents

Schaltkreis zur überwachung und steuerung des stimulationsausgangs für ein elektrisches gewebestimulationsgerät Download PDF

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    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
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    • A61N1/36Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents for stimulation
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Gewebestimulationsvorrichtung, beinhaltend einen Sicherheitssteuerkreis. Derartige Vorrichtungen sind in kochlearen Implantatprothesen enthalten, sowie in Gehirnstammimplantaten und funktionellen elektrischen Stimulatoren, welche zur Muskelgewebeanregung eingesetzt werden. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Schaltkreis, welcher Spannungspegel an Gewebestimulationselektroden überwacht und Maßnahmen zur Reduzierung von potentiell gefährlichen Spannungspegeln ergreift.
  • Ein Problem bei den elektrischen Gewebestimulationssystemen besteht darin, dass eine Restspannung sich zwischen den Stimulationselektroden und dem Gewebe aufgrund des Ladungsungleichgewichtes bei den aufgebrachten Stimulationsimpulsen aufbauen kann. Derartige Restspannungen können zu unerwünschten Erscheinungen führen wie beispielsweise zu einer elektrolytischen Reaktion zwischen dem Gewebe und den Elektroden.
  • Es sind mehrere Entwürfe in der Vergangenheit zur Behandlung dieses Problems in Zusammenhang mit kochlearen Implantatprothesen vorgeschlagen worden. Ein Standardmodell, welches in einer kochlearen Prothese eingesetzt wird und allgemein in dem US-Patent Nr. 4,408,608 beschrieben wird, arbeitet mit Kurzschließung der Elektroden, als Folge auf die Anwendung von Stimulationsimpulsen. Der Kurzschlussschritt streut Ladungen, die angesammelt sind und reduziert somit die Restelektrodenspannung.
  • Die US-Patentschrift Nr. 5,674.264 derselben Anmelderin behandelt ebenfalls einen Entwurf, in welchem Elektrodenspannungen überwacht werden. In dem Fall, dass eine Restspannung erfasst wird, wird die Form der nächsten zweiphasigen Stimulationsimpulses moduliert, um die Restspannung zu vermindern. Die Modulation berücksichtigt die Alterung der Amplitude oder die Dauer von einer der Phasen von aufeinander folgenden Stimulationen, um die Restspannung Richtung Null zu treiben.
  • Beide der oben beschriebenen Lösungen für das Problem zur Verminderung der Restelektrodenspannungen stoßen jedoch an ihre Grenzen.
  • Während ein Kurzschließen der Elektroden direkt ausreichend wirksam ist, besteht ein Trend, Gewebestimulatoren in Richtung auf höhere Stimmulierungsraten auszulegen. Bei höheren Stimulierungsraten ist die verfügbare Zeit für einen Kurzschluss vermindert und kann unzureichend sein, um zu ermöglichen, dass die Restspannung auf einen geforderten niedrigen Pegel abfällt. Unter Bezug auf den zweiten Vorschlag werden Grenzen in Bezug auf den Grad der Kompensation sichtbar, der ausübbar ist mittels der Modulation eines einzigen zweiphasigen Anregungsimpulses, sodass mehrere Stimulationszyklen erforderlich sein können, bevor die Restspannung auf einen geforderten niedrigen Pegel abgefallen ist. Ein weiteres Problem bei diesem System entsprechend dem US-Patent Nr. 5,674,264 besteht darin, dass es zur Realisierung äußerst komplex wird, was gegenläufig zu den Gestaltungszielen für eine Miniaturisierung, sinnvolle Kostengestaltung, Verfügbarkeit und Einfachheit ist.
  • In der veröffentlichten europäischen Patentanmeldung EP 0 706 808 wird eine Vorrichtung offenbart, welche obere Luftwegmuskeln synchron mit Einatmungsphasen der Atmungszyklen stimuliert, indem eine Wellenform der Atmungsaktivität überwacht wird.
  • Die US-Patentschrift Nr. 5,776,172 offenbart einen implantierten kochlearen Stimulator mit „A"- und „B"-Elektroden, welche selektiv über einen hohen oder niedrigen Widerstand kurzschließbar sind, um einen Ausgangskoppelkondensator zu entladen, jedoch nicht zur Anzeige der Eignung für eine Stimmulierung.
  • In der früheren internationalen veröffentlichten Anmeldung der Anmelderin Nr. WO 97/21324 wird ein rückgekoppeltes System zur Steuerung von Elektrodenspannungen in einem kochlea ren Stimulator offenbart, welches jedoch nicht zur Anzeige der Eignung für eine Stimulation dient.
  • Im Licht der oben beschriebenen Einschränkungen im Stand der Technik besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, eine Gewebestimulierungsvorrichtung zu beschreiben, welche Mittel zur Reduzierung potentiell unsicherer Restelektrodenspannungspegel umfasst.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein elektrischer Gewebestimulator, umfassend eine Vielzahl von Elektroden, zur Aufbringung elektrischer Stimulierungssignale auf ein Gewebe beschrieben, falls diese mit solchen versorgt werden, und ein Mittel zur Stimulierung, welches mit wenigstens einer Elektrode der Vielzahl von Elektroden gekoppelt ist, um darauf die besagten elektrischen Stimulierungssignale zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass a) ein Mittel zur Überspannungsüberwachung, ausgelegt ist, um die Spannung an wenigstens einer Elektrode der Vielzahl von Elektroden im Anschluss an die Zuführung eines der besagten elektrischen Stimulationssignale zu wenigstens einer Elektrode der Vielzahl von Elektroden zu überwachen, und um eine Geeignet-zur-Stimulierung-Meldung oder eine Überspannungsmeldung in Bezug auf die wenigstens eine Elektrode der Vielzahl von Elektroden zu erzeugen aufweist und b) das Mittel zur Stimulierung auf das Mittel zur Überspannungsüberwachung reagiert, um ein nächstes der elektrischen Stimulationssignale wenigstens einer Elektrode der Vielzahl von Elektroden nur zuzuführen, wenn eine Geeignetzum-Stimulieren-Meldung vorliegt und wie es weiterhin im Patentanspruch 1 dargelegt ist.
  • Die Überspannungsanzeige kann für 1 bis 50 μsec vor der Stimulation erzeugt werden und/oder derart angeordnet werden, dass die eine Elektrode der Vielzahl von Elektroden als Kurzschluss oder offen geschaltet ist.
  • Vorzugsweise umfasst das Stimulationsmittel ein erstes Teil, welches derart angeordnet ist, um Stimulationsbefehle zu erzeugen zur Spezifizierung der Stimulationssignale und ein zweites Teil, welches auf das erste Teil anspricht und derart angeordnet ist, um Stimulationssignale nach Maßgabe der Befehle zu erzeugen, wobei das zweite Teil weiterhin auf das Überspannungsüberwachungsmittel anspricht und somit das zweite Teil ein Stimulationssignal erzeugt zur Bereitstellung mit einer ersten Elektrode nach Maßgabe des Stimulationsbefehles, lediglich bei Vorliegen einer Geeignet-zur-Stimulation-Meldung korrespondierend mit der Elektrode.
  • Der elektrische Gewebestimulator kann als eine kochleare Implantatprothese angeordnet sein.
  • Alternativ wird bei einem vorhandenen Befehl zur Stimulierung mittels der ersten Elektrode und bei Vorliegen einer Überspannungsmeldung das zweite Teil derart angeordnet, dass die erste Elektrode kurzgeschlossen ist.
  • Vorzugsweise wird bei Vorliegen eines Befehls zur Stimmulierung mittels einer ersten Elektrode und bei Vorliegen einer Überspannungsanzeige, bezogen auf die erste Elektrode, das zweite Teil derart angeordnet ist, dass die erste Elektrode offen geschaltet ist. Eine Offenschaltung wird vorzugsweise für den Fall vorgesehen, dass die Gewebestimulatoren kapazitätsgekoppelte Stimulationselektroden aufweisen.
  • Es wird vorzugsweise das Überspannungsüberwachungsmittel angeordnet, um eine Spannungsdifferenz zwischen einer ersten intrakochlearen Elektrode und einer extrakochlearen Elektrode zu messen und auf der Basis der Spannungsdifferenz entweder die Überspannungsanzeige oder die Geeignet-zur-Stimulation-Anzeige zu erzeugen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung ist das Überspannungsüberwachungsmittel angeordnet, um eine Spannungsdifferenz zwischen einer ersten intra-kochlearen Elektrode und einer zweiten Intra-kolearen Elektrode zu messen und auf der Basis der Spannungsdifferenz entweder die Überspannungsanzeige oder die Geeignet-zur-Stimulation-Anzeige zu erzeugen.
  • Alternativ kann das Überspannungsüberwachungsmittel derart angeordnet sein, um eine Spannungsdifferenz zwischen einer ersten Teilmenge von Elektroden und einer zweiten Teilmenge von Elektroden zu erzeugen und auf der Basis dieser Spannungsdifferenz entweder die Überspannungsanzeige oder die Geeignet-zur-Stimmulation-Anzeige in Bezug auf jede Elektrode der ersten Teilmenge zu erzeugen.
  • Vorzugsweise detektiert das Überspannungsüberwachungsmittel vorhandene Überspannungsbedingungen 1 bis 50 μsec vor der Zeit, des Beginns einer Stimulation, die durch einen Stimulationsbefehl ausgelöst ist.
  • In einer besonderen Ausgestaltung beinhaltet das Überspannungsüberwachungsmittel Mehrfach-Übertragungsmittel, welche derart angeordnet sind, um selektiv Elektroden der Vielzahl von Elektroden mit einem Vergleichsmittel zu koppeln; wobei das Vergleichsmittel derart angeordnet ist, um eine Geeignetzur-Stimulation-Anzeige zu erzeugen, falls eine einer selektiv gekoppelten Elektrode zugehörige Spannung in einem vorbestimmten Bereich abfällt und um eine Überspannungsanzeige zu erzeugen, falls die Spannung außerhalb des Bereiches abfällt.
  • Im Folgenden werden die begleitenden Figuren beschrieben.
  • 1 zeigt ein schematisches Diagramm eines kochlearen Implantatsystems,
  • 2 zeigt ein genaueres schematisches Diagramm eines Teiles des in 1 dargestellten Systems,
  • 3 zeigt typische Wellenformen, die einer einzigen stimulierten Elektrode zugeordnet sind mit Bezug auf eine zweite oder eine unbestimmte Elektrode, die in einem bekannten elektrischen Gewebestimulator verwendet wird,
  • 4A zeigt ein Gewebestimulationssystem entsprechend der vorliegenden Erfindung,
  • 4B zeigt das Gewebestimulationssystem entsprechend 4A mit einer Teilung des Befehls- und Stimulationsmoduls,
  • 5 zeigt typische Wellenformen, welche einer einzigen stimulierten Elektrode zugeordnet sind unter Bezug auf eine zweite, um bestimmte Elektrode, welche in einem elektrischen Gewebestimulator verwendet wird, entsprechend der vorliegenden Erfindung,
  • 6 zeigt eine Realisierung einer Überspannungsüberwachung nach 4.
  • Während die Erfindung auf die Überwachung unerwünschter Restspannungen an den Elektroden von elektrischen Gewebestimulatoren allgemein anwendbar ist, wird im Zusammenhang mit der Beschreibung eine kochleare Implantatprothese erklärt.
  • Unter Bezug auf 1 wird dargestellt, dass ein kochleares Implantatsystem 10, welches entsprechend der Erfindung aufgebaut ist, eine externe Komponente 12 beinhaltet und eine implantierbare oder interne Komponente 14. Die externe Komponente 12 verwendet ein Mikrofon 16 zur Erfassung von Umgebungsgeräuschen und zur Erzeugung korrespondierender elektrischer Signale. Diese Signale werden an einen Signalprozessor 18 übermittelt, welcher die Signale bearbeitet und korrespondierende, kodierte Signale erzeugt. Die kodierten Signale werden einem Transmitter/Messumformer 20 zugeführt zur Übermittlung an die implantierbare Komponente 14 mittels eines Paares von induktiv gekoppelten transkutanen/unter-der-Haut befindlichen Spule 13.
  • Unter Bezug auf 2 wird dargestellt, dass der Dekodierstimulator 24 einen Dekodierer 40 umfasst, eine Stromsenke 41, eine Schaltsteuerung 48, eine Vielzahl von Schaltern 42-1, 42-2, ..., 42-n, insgesamt bezeichnet, als Schalter 42. Jeder der Schalter 42 ist mit korrespondierenden Leitern 50-1, 50-2, ..., 50-n verbunden und wird insgesamt als Leiter 50 bezeichnet, welche zu einem Kabel 26 gebündelt sind. Eine oder mehrere weitere kochleare Elektroden 30 können ebenfalls mit einigen der Schalter 42 verbunden werden.
  • Die in 2 dargestellte Schaltung kann mehrere unterschiedliche Funktionen ausführen. Ihre normalen Funktionssequenzen werden im Folgenden beschrieben. Anfänglich, bevor irgendwelche Stimulationssignale auf die Leitungen 50 gelegt werden, werden diese untereinander über die Schalter 42 kurzgeschlossen. Zu diesem Zweck wird jeder der Schalter 42 ein einpoliger Drei-Positions-Schalter. Die Schalter 42 können selektiv auf einen Signalbus 52 oder einen Kurzschlussbus 54 geschaltet werden. Der Kurzschlussbus ist mit einer Referenzspannung verbunden die als Source-Strom dienen kann, wie beispielsweise Vdd. Der vorbelegte Status des Systems dient dazu, sämtliche Leitungen 50 kurzzuschließen. Dies wird dadurch erreicht, dass sämtliche Schalter 42 in die zweite Position durch die Schaltersteuerung 48 gestellt werden. In dieser Position wird an den Elektroden der Elektrodenanordnung 28 angesammelte Ladung abgebaut, sodass die Restspannungsdifferenz zwischen den Elektroden vor einer Aufbringung einer Stimmulierung nahe Null ist. Vor der nächsten Stimulierung werden die Elektroden von dem Kurzschlussbus getrennt, indem sämtliche Schalter 42 auf die dritte (offen Schaltung) Position gestellt werden und somit bereit zu einer Stimulation sind.
  • Der Dekodierer/Stimulator 24 erzeugt bipolare Pulse, wie im Folgenden erläutert. Mit der Steuerung des Dekodierers 40 erzeugt die Stromsenke 41 einen Stromimpuls mit genau bestimmter Amplitude und Zeitdauer. Zur Erzeugung der ersten Phase des Ausgangsimpulses wird einer der Schalter 42 mit einem Signalbus 52 verbunden. Ein zweiter der Schalter 42 wird mit dem Kurzschlussbus verbunden. Sämtliche weiteren Schalter 41 werden in die Offen-Schalt-Stellung versetzt. Der Stromimpuls aus der Stromsenke wird derart zwischen die zwei durch die Schalter 42 ausgewählten Elektroden gerichtet. Eine Zwischen-Phasenlücke (eine kurze Pause zwischen dem ersten und dem zweiten Impuls, wodurch eine zweiphasige Stimulationswellenform dargestellt wird) wird durch kurze Einstellung der Schalter 42 auf die offene Position erzeugt. Zur Erzeugung der zweiten Phase wird der Schalter 42, welcher eine Elektrode mit dem Signalbus verbindet, zur Verbindung der gleichen Elektrode mit dem Kurzschlussbus 54 umgeschaltet. Zur gleichen Zeit wird der Schalter, welcher eine Elektrode mit dem Kurzschlussbus 54 verbindet, zur Verbindung der gleichen Elektrode mit dem Signalbus 52 umgeschaltet. Die Stromquelle 41 erzeugt dann einen zweiten Impuls mit gleicher Amplitude und Zeitdauer wie für den ersten Impuls, welche mittels der zwei ausgewählten Elektroden in der umgekehrten Richtung zum ersten Impuls aufgelegt wird. Somit wird ein zweiphasiger Impuls zwischen den Elektroden eingerichtet, welcher das kochleare Nervengewebe 34 entsprechend 1 stimulieren. Die zwei Phasen der Stromimpulse werden beide durch die gleiche Stromsenke erzeugt und sind somit annähernd gleich, was sich in einer minimalen Restladung an den Elektroden auswirkt. Wenn die zwei Phasen der Impulse abgegeben sind, werden sämtliche der Schalter 42 in die Ruheposition zurück gebracht, in der sie den Kurzschlussbus 54 kontaktieren, um jegliche Restspannung, die in den Elektroden verblieben sein kann, zu reduzieren.
  • Ein einpolarer extrakochlearer Impuls wird auf die gleiche Art erzeugt wie es oben beschrieben ist, wobei jedoch eine der beiden Elektroden eine extrakochleare Elektrode ist.
  • Ein gemeinsamer Erdungsimpuls wird erzeugt, indem sämtliche außer einem Schalter zunächst mit dem Kurzschlussbus verbunden werden, wobei der ausgenommene Schalter mit dem Signalbus verbunden wird. Die Schaltpositionen werden dann umgekehrt, um die zweite Phase des zweiphasigen Impulses zu liefern.
  • Mit Bezug auf 3 werden die mit einer einzigen intrakochlearen Elektrode verbundenen Wellenformen während einer typischen Betriebszeitdauer der kochlearen Prothese geschildert. Zum besseren Verständnis ist die Interphasenlücke, die oben erwähnt wurde, nicht dargestellt. Nach der anfänglichen offenen Schaltung der Elektrode während der Periode 99A wird eine Stimulationsperiode 99B eingesetzt, in welcher eine zweiphasige Stromwellenform 101 mittels der zwei Sätze von Elektroden aufgebracht wird. Typischerweise sind die zwei Sätze von Elektroden genau zwei Elektroden – eine Elektrode auf der Elektrodenanordnung und eine extrakochleare Elektrode (eine monopolare Modenstimulation) oder zwei Elektroden auf der Elektrodenanordnung (eine bipolare Modenstimulation). Alternativ besteht der erste Satz der Elektroden aus einer Elektrode auf der Elektrodenanordnung und der zweite Satz von Elektroden besteht aus sämtlichen verbleibenden Elektroden auf der Elektrodenanordnung, welche kurzgeschlossen sind (eine gemeinsame Erdungsmodenstimulation). Weitere Gruppierungen der Elektroden sind ebenso möglich. Die folgende Beschreibung wird Stimulationen aufzeigen, welche auf ein Paar von Elektroden aufgebracht werden, wobei jede der Elektroden im Paar einen Satz von Elektroden umfassen könnte, beispielsweise eine Anzahl von Elektroden 28-1, ..., 28-n wie in 2 dargestellt, jeweils untereinander kurzgeschlossen.
  • Nachdem der Stimulationsimpuls abgegeben ist, folgt eine Kurzschluss-Schaltungsperiode 99C, in welcher sämtliche der Elektroden miteinander kurzgeschlossen sind, um jegliche Restladungen zu reduzieren. Schließlich unmittelbar bevor die nächste Stimmulierung aufzubringen ist wird mit einer Offen-Schaltungs-Periode 99D fortgefahren.
  • Während der Offen-Schaltungsperiode 99D wird eine Spannungsdifferenz Vp zwischen den zwei Sätzen von Elektroden gemessen. Eine „Überspannungsbedingung" liegt dann vor, wenn Vp außerhalb des Bereichs +Vt bis –Vt liegt. Typischerweise beträgt Vt ca. 250 mV.
  • Ob die Spannungsdifferenz, welche zwischen den beiden Sätzen von Elektroden während der Offen-Schaltungszeitdauer gemessen wird in der Nähe von Null liegt, oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Zwei kritische Faktoren bestehen darin, ob die zugehörige Ladung bei der ersten Phase des Stimulationsimpulses 101 der in der zweiten Phase gleich ist oder nicht und ob die Kurzschluss-Schaltungsperiode 99C ausreichend lang ist oder nicht. In dem vorliegenden Beispiel liegt Vp geringfügig weiter im Negativen während der Offen-Schaltungsperiode 99D als während der vorhergehenden Offen-Schaltungsperiode 99A, verbleibt jedoch in dem geförderten Bereich von +Vt bis –Vt. Während der Periode 99E wird eine Stromstimulierung 193 aufgebracht. Es wird angemerkt, dass ein aufgebrachter Impuls 103 im Wesentlichen asymmetrisch ist und folglich die anschließende Kurzschlussperiode 99F nicht ausreicht, um sämt liche restlichen Ladungen zu entfernen. Deshalb fällt Vp aus dem geforderten Bereich heraus, wenn die Messung während der nächsten Offen-Schaltungsperiode 99G stattfindet. Folglich entfernt der anschließende Stimulationsimpuls während der Periode 99H entsprechend dem dargestellten Beispiel nicht die restliche Ladung, und somit wird Vp weiterhin einen unerwünschten Pegel aufweisen, falls diese in der nächsten Offen-Schaltungsperiode 99K gemessen wird.
  • Unter Bezug auf 4A wird ein H-Pegel-Diagramm einer Gewebestimulationsvorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt. Das Diagramm nach 4A beinhaltet ein Stimulierungsmittel 51, welches eine Schaltung zur Bestimmung der Parameter der Stimulierungen, die durch die intra-kochlearen Elektroden 28 und die extra-kochlearen Elektrode(n) 30 aufzubringen sind. Beispielsweise müssen typische Parameter wie die Amplitude und die Breite des zweiphasigen Stimulierungsimpulses, der aufzubringen ist und ebenso die einzelne Elektrode der Anordnung und der Modus (bipolar, monopolar, Gemeinschaftserdung usw.) der Stimulierung bestimmt werden. Im Zusammenhang mit einer kochlearen Prothese wird diese Bestimmung der Parameter mit Bezug auf eine Tonbearbeitung und Stimulierungsstrategie angefertigt. Weitere Strategien werden in weiteren Typen der Gewebestimulatoren angewandt, wie beispielsweise ein Gewebestimulator, der zur Erleichterung von plötzlicher Belegung eingesetzt wird, würde eine unterschiedliche Stimulierungsstrategie einsetzen. Egal welche Strategie eingesetzt wird und wie die Parameter zur Stimmulierung bestimmt werden, das Stimulierungsmittel 51 umfasst ebenso eine Schaltung zur Erzeugung elektrischer Stimulierungen nach Maßgabe der bestimmten Parameter. Entsprechend der Erfindung ist wesentlich, dass die Überspannungsüberwachung 55 mit den Elektroden 28, 30 gekoppelt ist und nach der Lieferung einer Stimmulation und vor der nächsten Stimmulierung eine Anzeige erzeugt wird, ob die Restspannung an jeder Elektrode außerhalb oder innerhalb eines vorbestimmten Bereiches liegt. Das Stimulierungsmittel 51 spricht an auf die Anzeigen, welche durch die Überspannungsüberwachung bereitgestellt werden vor der Lieferung von Stimulie rungen und wird lediglich Stimulierungen auf eine bestimmte Elektrode aufbringen, falls die Überspannungsüberwachung anzeigt, dass diese geeignet ist. Alternativ kann es möglich sein, die Sollspannung an einzelnen Elektroden mit Bezug auf eine unabhängige Elektrode zu messen.
  • Entsprechend 4B wird ein detaillierteres Diagramm der Vorrichtung entsprechend 4A dargestellt. In 4B ist das Stimulierungsmittel entsprechend 4A in zwei Teile aufgeteilt, einem ersten Teil, dem Stimulationsbefehlserzeuger 115, der derart angeordnet ist, um Stimulierungsbefehle zu erzeugen, die die Parameter der aufzubringenden Signale spezifizieren und einem zweiten Teil, dem Stimulierungserzeuger 117, der derart angeordnet ist, um die Stimulierungssignale als Reaktion auf Befehle von dem Befehlsgenerator 115 zu erzeugen. In Zusammenhang mit einer kochlearen Prothese beinhaltet der Stimulierungsbefehlserzeuger 115 ein Mikrofon 16, einen Signalprozessor 18, einen Übermittler 20, einen Empfänger 22 und einen Dekodierer 40 entsprechend der 1 und 2.
  • Der Stimulierungsgenerator 117 empfängt Befehle von dem Stimulierungsbefehlsmodul 115 und liefert auf der Basis solcher Befehle Stimulierungssignale sowohl über die Elektroden 28-1, ..., 28-n, als auch über die extra-kochleare Elektrode 30. Wiederum umfasst im Zusammenhang mit einer kochlearen Prothese der Stimulierungserzeuger 117 eine Schaltsteuerung 48, eine programmierbare Stromsenke 41 und eine Schalteranordnung 42.
  • Schließlich beinhaltet die Gerätestimulierungsvorrichtung 100 eine Überspannungsüberwachung 55, welche derart verbunden ist, damit sie Spannungsdifferenzen zwischen Sätzen von Elektroden 28-1, ..., 28-n, 30 folgend auf die Lieferung eines jeden Stimulierungsimpulses überwachen kann. Beispielsweise wird für den Fall, dass die Überspannungsüberwachung 55 eine Elektrodenspannungsdifferenz zwischen Elektrode 28-2 und Elektrode 30 feststellt, deren Ausmaß größer ist als der gesetzte Sollwert Vt, eine Überspannungsbedingung in einem internen Register angezeigt. Die Überspannungsanzeige wechselt zu einer „Geeignet-zur-Stimulierung"-Anzeige lediglich, wenn die Restspannung zwischen der Elektrode 28-2 und der Elektrode 30 als innerhalb des vorgeschriebenen Bereiches angesiedelt erkannt wird. Wenn ein Folgebefehl zur Stimulierung über die Elektrode 28-2 vom Stimulierungsmittel 117 von dem Stimulierungsbefehlserzeuger 115 erhalten wird, dann wird dieser Befehl lediglich für den Fall ausgeführt durch das Stimulierungsmittel 117, dass die Überspannungsüberwachung 55 eine Geeignet-zur-Stimulierung-Bedingung in Bezug auf die Elektrode 28-2 anzeigt. Dies ist so zu verstehen, dass eine Geeignet-zur-Stimulierung-Bedingung einfach angezeigt wird durch die Abwesenheit einer Überspannungsanzeige oder umgedreht.
  • Es ist anzumerken, dass in 4B der Ausgang der Überspannungsüberwachung so dargestellt ist, dass er mit dem Stimulierungsmittel 117 gekoppelt ist. Weitere Anordnungen sind jedoch möglich, beispielsweise derart, dass der Ausgang des Überspannungsüberwachungsmittels 55 mit dem Stimulierungsbefehlserzeuger 115 gekoppelt ist, wobei in diesem Fall Befehle zur Stimulierung über eine bestimmte Elektrode lediglich für den Fall erzeugt werden, dass die Überspannungsüberwachung die Eignung dafür angibt. Die Wirksamkeit der Anordnung entsprechend 4B bei der Reduzierung unerwünschter Restelektrodenspannungen wird im Folgenden unter Bezug auf 5 dargestellt.
  • Mit Bezug auf 5 ist anzumerken, dass die Restspannung an der Elektrode 28-2, gemessen relativ zur extra-kochlearen Elektrode 30 in der Offen-Schaltungsperiode zwischen einer Kurzschluss-Schaltungsperiode und einer Anregungsperiode überwacht wird. Falls während er Offen-Schaltungsperiode 99G gemessen wird (die Größe von Vp wird als größer erkannt als Vt). Folglich wird eine Überspannungsanzeige 143 in Bezug auf die Elektrode 28-2 ausgegeben.
  • Infolge dessen wird, obwohl ein Befehl zur Stimmulierung während einer Periode 99H empfangen wird, dieser Befehl nicht durch das Stimulierungsmittel 117 ausgeführt. Vorzugsweise während der Periode 99H verbleiben die Schalter in der Kurz schluss-Schaltposition. Die Größe Vp wird als nächstes während der folgenden Offen-Schaltungsperiode 99K gemessen, an einem Punkt, an dem sie bis in den Bereich +Vt bis –Vt abgefallen ist, sodass eine Überspannungsanzeige 143 ersetzt wird durch eine Geeignet-zur-Stimulierung-Anzeige 145. Folglich wird der nächste Befehl zur Stimulierung über die Elektrode 28-2 eher durch das Stimulierungsmittel 117 ausgeführt, als dass er unterdrückt wird.
  • Mit Bezug auf 6 wird eine weitere Ausgestaltung der Erfindung beschrieben. Es ist anzumerken, dass der Multiplexer 44 einseitig mit jeder der Elektrodenleitungen 50 und 30 verbunden ist. Die andere Seite des Multiplexers 44 ist verbunden mit der Spannungsüberwachung 46. Mit der Steuerung der Schaltersteuerung 48 verbindet der Multiplexer sequenziell jedes Paar von Elektroden mit der Spannungsüberwachung 46, vorzugsweise während eines Offen-Schaltungszeitraums. Die Spannungsüberwachung bestimmt, ob oder ob nicht die zu überwachende Spannung innerhalb eines vorbestimmten Bereiches abfällt. Falls diese nicht innerhalb des Bereiches abfällt, wird ein Signal an die Schaltersteuerung 48 gesandt, welches die Überspannungsbedingung relativ zu den Elektroden anzeigt, deren Spannung überwacht wird. Auf einen Befehl zur Stimmulierung, der durch einen Dekodierer 40 erzeugt wird, prüft die Schaltersteuerung 48 zunächst, ob eine Geeignet-zur-Stimulierung-Anzeige in Bezug auf die Elektroden vorliegt, die für die Lieferung des Stimulationsimpulses vornehmen müssen. Falls jedoch eine Überspannungsanzeige in Bezug auf die fragliche Elektrode vorliegt, so wird die Schaltersteuerung 48 nicht den korrespondierenden Schalter 42 auf die erste Position setzen, um den Stimulationsbefehl auszuführen, sondern wird eher diesen auf die zweite Position setzen, womit ein Kurzschluss der Elektrode erzeugt wird und der Stimulierungsbefehl unterdrückt wird.
  • Vorzugsweise sollte das Elektrodenrestspannungsmessverfahren nahe genug beim Start einer Stimulierung angewandt werden, sodass die bestimmte Elektrodenrestspannung den Status der entsprechenden Elektrode wiedergibt, so genau wie möglich und mit genügend verbleibender Zeit, um der Schaltersteuerung 48 zu ermöglichen, notwendige Aktionen durchzuführen. Alternativ kann die Spannung sofort nach dem Stimulierungsimpuls gemessen werden oder zu jeder anderen Zeit zwischen den Impulsen, während eines Offen-Schalt-Zeitraumes für die Elektroden.
  • Wie oben beschrieben entspricht die durch die Überwachung 46 gemessene Spannung dem Ladungsaufbau an bestimmten Elektroden. Diese Ladung kann bestimmt werden durch Anwendung weiterer Typen von Sensoren, genauso wie z. B. ein Stromsensor.
  • Es gibt zahlreiche Modifizierungen, die im Rahmen der Erfindung auftauchen können, ohne dass die Grenzen der begleitenden Patentansprüche überschritten werden.

Claims (10)

  1. Elektrischer Gewebestimulator (100) umfassend eine Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) um elektrische Stimulationssignale an Gewebe anzulegen, wenn sie damit versorgt werden und ein Mittel zur Stimulation (51), das an wenigstens eine Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) angeschlossen ist, um ihr die besagten elektrischen Stimulationssignale zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass a) der besagte elektrische Gewebestimulator ein Mittel zur Überspannungsüberwachung (55), ausgeführt, um die Spannung an wenigstens einer Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) im Anschluss an das besagte Zuführen eines der besagten elektrischen Stimulationssignale zu wenigstens einer Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zu überwachen, und um eine Geeignet-zum-Stimulieren Meldung (suitability-for-Stimulation indication) oder eine Überspannungsmeldung in Bezug auf die wenigstens eine Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zu erzeugen aufweist, wobei die besagte Geeignet-zum-Stimulieren Meldung anzeigt, dass die besagte überwachte Spannung in einen vorher festgelegten Bereich fällt und die Überspannungsmeldung anzeigt, dass die besagte überwachte Spannung außerhalb des besagten vorher festgelegen Bereichs liegt und b) das besagte Mittel zur Stimulation (51) auf das besagte Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) reagiert, um ein nächstes der besagten elektrischen Stimulationssignale besagter wenigstens einer Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) nur zuzuführen, wenn eine Geeignet-zum-Stimulieren Meldung vorliegt.
  2. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 1, wobei das besagte Mittel zur Stimulation (51) einen ersten Teil (115), der ausgeführt ist um Stimulations-Befehle zu erzeugen, die die besagten elektrischen Stimulationssignale festlegen, und einen zweiten Teil (117) aufweist, der von dem besagten ersten Teil (115) gesteuert wird und ausgeführt ist um gemäß den Befehlen die besagten Stimulationssignale zu erzeugen, wobei der zweite Teil (117) außerdem von dem besagten Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) gesteuert wird, wobei der besagte zweite Teil (117) das nächste der elektrische Stimulatiosnssignale nur erzeugt, wenn eine Geeignet-zum-Stimulieren Meldung vorliegt.
  3. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin ausgeführt als Cochlea-Implantat Prothese (10).
  4. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei bei Vorhandensein eines Befehls zum Stimulieren mit einer ersten Elektrode der besagtem Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) und bei Vorhandensein einer Überspannungsmeldung hinsichtlich der besagten ersten Elektrode der besagte zweite Teil ausgeführt ist, die eine Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) als Leerlauf zu beschalten.
  5. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei bei Vorhandensein eines Befehls zum Stimulieren mit einer ersten Elektrode und bei Vorhandensein der besagten Überspannungsmeldung, der zweite Teil (117) ausgeführt ist, die besagte erste Elektrode der Vielzahl von besagten Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) kurzzuschließen.
  6. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei das besagte Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) ausgeführt ist, um eine Spannungsdifferenz zwischen einer ersten Intra-Cochlea Elektrode (28-1, 28-2, ..., 28) der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) und einer Extra-Cochlea Elektrode (30) der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zu messen und auf Grundlage der besagten Spannungsdifferenz entweder die besagte Überspannungsmeldung oder die besagte Geeignet-zum-Stimulieren Meldung zu erzeugen.
  7. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei das besagte Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) ausgeführt ist, um eine Spannungsdifferenz zwischen einer ersten Intra-Cochlea Elektrode (28-1, 28-2, ..., 28) der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) und einer zweiten Intra-Cochlea Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zu messen und auf Grundlage dieser Spannungsdifferenz entweder die besagte Überspannungsmeldung oder die besagte Geeignet-zum-Stimulieren Meldung zu erzeugen.
  8. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei das besagte Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) ausgeführt ist, um eine Spannungsdifferenz zwischen einer ersten Teilmenge von Elektroden der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) und einer zweiten Teilmenge von Elektroden der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zu messen, und auf Grundlage dieser Spannungsdifferenz entweder die besagte Überspannungsmeldung oder die besagte Geeignet-zum-Stimulieren Meldung in Bezug auf jede der Elektroden der besagten ersten Teilmenge von Elektroden der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zu er zeugen.
  9. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei das besagte Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) die besangten Überspannungs-Bedingungen 1 bis 50 Mikrosekunden vor dem nächsten der besagten Stimulationssignale erzeugt.
  10. Elektrischer Gewebestimulator (100) nach Anspruch 3, wobei das besagte Mittel zur Überspannungsüberwachung (55) ein Mittel zum Multiplexen (44) enthält, das aufgeführt ist um Elektroden der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) wahlweise an ein Mittel zum Vergleichen (46) anzuschließen, wobei das besagte Mittel zum Vergleichen (46) ausgeführt ist, eine Geeignet-zum-Stimulieren Meldung zu erzeugen, wenn eine der der wahlweise angeschlossenen Elektrode der besagten Vielzahl von Elektroden (28-1, 28-2, ..., 28-n, 30) zugehörige Spannung in den vorbestimmten Bereich fällt, und eine Überspannungsmeldung zu erzeugen, wenn die besagte Spannung außerhalb des besagten Bereichs liegt.
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