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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum funkenerosiven
Bearbeiten, um unterschiedlich geformte Löcher in einem Werkstück zu erzeugen,
indem eine elektrische Entladung zwischen einer Werkzeugelektrode
und dem Werkstück herbeigeführt wird
und die Werkzeugelektrode in Richtung des Werkstücks bewegt wird.
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Hintergrund der Erfindung
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Vorrichtungen
zum funkenerosiven Bearbeiten werden verbreitet eingesetzt, um ein
leitfähiges Massivwerkstück präzise in
eine Matrize oder ein Gesenk zu bearbeiten. Das Werkstück wird
an einem Tisch befestigt, der in einem Arbeitsbehälter angeordnet
ist, und eine Werkzeugelektrode aus Kupfer oder Graphit wird mittels
eines Werkzeughalters an einem vertikal beweglichen Verfahrkopf
oder Schieber befestigt. Der Arbeitsbehälter ist mit einem flüssigen Dielektrikum
gefüllt,
zum Beispiel Kerosin, und die Werkzeugelektrode wird äußerst nahe
dem Werkstück
positioniert. Ein Raum zwischen dem Werkstück und der Werkzeugelektrode
wird Spalt genannt, und die Breite dieses Spalts reicht von einigen μm bis zu
einigen Vielfachen von 10 μm.
Wenn während
der Impulsdauer ein Stromimpuls über
das Werkstück
und die Werkzeugelektrode angelegt wird, versagen die Isolationseigenschaften
des flüssigen Dielektrikums
im Spalt, und es kommt zu einer elektrischen Entladung. Aufgrund
der bei dieser elektrischen Entladung entstehenden Wärme verdampfen oder
schmelzen mikroskopisch kleine Mengen des Werkstückmaterials und fließen in das
flüssige
Dielektrikum. Unmittelbar nach dem Ende der Impulsdauer werden die
Isolationseigenschaften des flüssigen
Dielektrikums im Spalt wieder hergestellt, und somit wird das Anlegen
eines Stromimpulses während
der Impulspause unterbrochen. Infolge der elektrischen Entladung
bleiben mikroskopisch kleine, kraterförmige Löcher in der Oberfläche des
Werkstücks zurück. Eine
Vorrichtung zum funkenerosiven Bearbeiten steuert im Normalfall
die Impulsdauer und die Impulspause zwischen 1 μsek und einigen 10 msek, um
immer wieder einen Stromimpuls an den Spalt anzulegen. Die Vorrichtung
zum funkenerosiven Bearbeiten bewegt die Werkzeugelektrode in Richtung des
Werkstücks
und senkt sie entlang der X-Achse und hält die Breite des Spalts konstant.
Da mikroskopisch kleine Mengen des Materials vom Werkstück abgetragen
werden können,
ohne dass die Werkzeugelektrode mit dem Werkstück in Berührung kommt, wird im Werkstück präzise ein
Hohlraum mit guter Oberflächenrauheit
und in seiner Form komplementär
zur Werkzeugelektrode gebildet. Diese Art der Vorrichtung zum funkenerosiven
Bearbeiten unterscheidet sich von einer Drahterosionsmaschine, die mit
einer wandernden Drahtelektrode arbeit, und wird Senkerosionsmaschine
genannt.
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In
einer Vorrichtung zum funkenerosiven Bearbeiten ist es wichtig,
dass ein Spülvorgang
stattfindet, bei dem eine Strömung
des flüssigen
Dielektrikums durch den Spalt herbeigeführt wird mit dem Ziel, vom
Werkstück
abgetragene Teilchen vom Spalt fortzuspülen. Der Spülvorgang dient dazu, eine unerwünschte sekundäre Entladung
zwischen der Werkzeugelektrode und den vom Werkstück abgetragenen
Teilchen zu verhindern und während
der Impulspause wieder eine zuverlässige Isolierung herzustellen.
Ein erfahrener Bediener wird an geeigneten Stellen in der Werkzeugelektrode
und im Werkstück
Löcher
zum Absaugen von verunreinigtem Dielektrikum aus dem Spalt und zum
Zuführen
von frischem Dielektrikum in den Spalt herstellen. Wenn die Herstellung
der Löcher
etwa wegen der Größe oder
der Form der Werkzeugelektrode eingeschränkt ist, wird der Bediener
an einer geeigneten Stelle eine Einspritzvorrichtung anbringen,
die das flüssige Dielektrikum
in Richtung des Spalts einspritzt. Das Spülen ist von entscheidender
Bedeutung, wenn es darum geht, die sachgerechte Bearbeitung schneller
und präziser
auszuführen,
aber eine gleichmäßige Strömung durch
den gesamten Spalt herbeizuführen
verlangt Können.
In einem als Springen bekannten Vorgang wird die Werkzeugelektrode
regelmäßig und schnell
entlang der Z-Achse auf und ab bewegt, um das verunreinigte flüssige Dielektrikum
im Spalt aus dem Hohlraum im Werkstück fast vollständig auszustoßen. Während des
Springens bewegt sich die Werkzeugelektrode konventionell mit einer
Geschwindigkeit von einigen hundert Millimetern pro Minute. Ist
die Distanz der Hin- und Herbewegung der Werkzeugelektrode groß, so strömt mehr
frisches Dielektrikum zum Spalt, und mehr verunreinigtes Dielektrikum
wird aus dem Spalt ausgestoßen.
Die Werkzeugelektrode ist vorzugsweise so ausgeführt, dass sie sich um mindestens
die Tiefe eines Lochs, das in das Werkstück gearbeitet wird, hebt. Da
allerdings während
des Springens kein Material vom Werkstück abgetragen wird, führt zu häufiges Springen
zu einer Verringerung der Abtragsrate.
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Die
japanischen Patentzusammenfassungen, Band 17, Nr. 449 (M-1465) vom 18. August 1993,
JP 05104332M und
JP 05104332A offenbaren eine
Vorrichtung zum funkenerosiven Bearbeiten mit einem vertikal beweglichen
und von Linearmotoren angetriebenen Verfahrkopf.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum funkenerosiven
Bearbeiten vorzusehen, die von einem Werkstück abgetragene Teilchen von
einem Spalt wirksam fortspülen
kann, ohne eine Verringerung der Abtragsrate zu verursachen.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zum funkenerosiven Bearbeiten vorzusehen, die von einem Werkstück abgetragene
Teilchen von einem Spalt wirksam fortspülen kann, ohne dass ein hohes
Maß an
Können
erforderlich ist.
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Weitere
Ziele, Vorteile und neuartige Merkmale der Erfindung werden in der
folgenden Beschreibung vorgestellt und werden Fachleuten beim Lesen
dieser Beschreibung oder Umsetzen der Erfindung in der Praxis offenkundig
werden. Die Ziele und Vorteile der Erfindung können durch die praktische Umsetzung
der Erfindung gemäß den angefügten Ansprüchen verwirklicht
und erzielt werden.
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Um
die oben beschriebenen Ziele zu erreichen, besitzt eine Vorrichtung
zum funkenerosiven Bearbeiten gemäß der vorliegenden Erfindung
mit der Aufgabe, ein Werkstück
dadurch zu bearbeiten, dass sie eine Werkzeugelektrode vertikal
in Richtung des Werkstücks
bewegt und gleichzeitig eine elektrische Entladung zwischen dem
Werkstück
und der Werkzeugelektrode herbeiführt, einen vertikal beweglichen
Verfahrkopf, eine Elektrodenbefestigung, die an einem unteren Ende
des Verfahrkopfes koaxial mit diesem angebracht ist, zum Befestigen
der Werkzeugelektrode, mindestens eine Gruppe von Linearmotorläufern, die
am Verfahrkopf befestigt und symmetrisch um die Mittenachse des
Verfahrkopfes angeordnet sind, und eine Gruppe von Linearmotorstatoren,
die jeweils den Gruppen der Läufer
zugewandt sind.
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Vorzugsweise
besitzt die Gruppe der Läufer magnetische
Platten, die am Verfahrkopf befestigt sind, und eine Reihe von Dauermagneten,
die auf den magnetischen Platten befestigt sind, und die Gruppe
von Statoren besitzt ein Joch und eine um das Joch gewickelte Spule.
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Mehr
vorzuziehen ist, dass der Verfahrkopf in seiner Mitte ein senkrecht
verlaufendes Loch besitzt und ein Luftzylinder zum Herstellen eines
Lastgleichgewichts am Verfahrkopf in diesem Loch angeordnet ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Vorrichtung
zum funkenerosiven Bearbeiten gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein horizontaler Querschnitt des Verfahrkopfantriebs entlang der
Linie A-A in 1;
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3 ist
ein vertikaler Querschnitt des Verfahrkopfantriebs entlang der Linie
B-B in 1;
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4 ist
ein vertikaler Querschnitt des Verfahrkopfantriebs entlang der Linie
C-C in 1;
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5 ist
ein horizontaler Querschnitt eines weiteren Beispiels für eine Verfahrkopfführung entlang
der Linie A-A in 1;
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6 ist
ein vertikaler Querschnitt eines weiteren Beispiels für einen
Verfahrkopfantrieb entlang der Linie A-A in 1;
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7 ist
ein vertikaler Querschnitt eines weiteren Beispiels für einen
Verfahrkopfantrieb entlang der Linie C-C in 1;
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8 ist
eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung
zum funkenerosiven Bearbeiten gemäß der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
ein horizontaler Querschnitt des Verfahrkopfantriebs entlang der
Linie A-A in 8;
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10 ist
ein vertikaler Querschnitt des Verfahrkopfantriebs entlang der Linie
B-B in 8;
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11 ist
eine perspektivische Ansicht des Verfahrkopfantriebs in 8;
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12 ist
eine perspektivische Ansicht des auf den Verfahrkopf in 8 wirkenden
Schubes;
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13 ist
ein horizontaler Querschnitt durch ein weiteres Beispiel für einen
Verfahrkopfantrieb der Vorrichtung zum funkenerosiven Bearbeiten.
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Bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf die 1, 2, 3 und 4 beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt, befindet sich ein Ständer 2 auf
der Rückseite
eines Bettes 1, und ein beweglicher Körper 3 ist auf dem
Bett 1 entlang der Y-Achse beweglich angeordnet. Ein Sattel 4 ist
auf dem beweglichen Körper 3 entlang
der X-Achse, die rechtwinklig zur Y-Achse ist, gleitfähig angeordnet. Auf
dem Sattel 4 befindet sich ein mit flüssigem Dielektrikum gefüllter Arbeitsbehälter 5.
Ein Werkstück (auf
der Zeichnung nicht gezeigt) ist auf einem Tisch (auf der Zeichnung
nicht gezeigt), der im Arbeitsbehälter 5 angeordnet
ist, fixiert. Eine nahe dem Werkstück positionierte Werkzeugelektrode 6 ist
an einer Elektrodenbefestigung 9 fixiert. Die Elektrodenbefestigung 9 ist
an einem unteren Ende eines hohlen Verfahrkopfes 8, der
entlang der Z-Achse beweglich ist, fixiert. Um ein Springen mit
viel Bewegung durchzuführen,
ohne die Abtragsrate zu verringern, kann die Vorrichtung zum funkenerosiven
Bearbeiten mit mehr als 1 g beschleunigen und verzögern und
die Werkzeugelektrode 6 mit einer Geschwindigkeit von 10 m/min.
oder schneller präzise
bewegen. Wie in 2 gezeigt, hat der Verfahrkopf 8 einen
quadratischen Querschnitt. Wie in den 3 und 4 gezeigt,
sind die Elektrodenbefestigung 9 und die Werkzeugelektrode 6 koaxial
mit der Mittenachse QC des Verfahrkopfes 8 angeordnet,
was bedeutet, dass die Werkzeugelektrode 6 mit hoher Präzision bewegt werden
kann. Eine Reihe von Dauermagneten ist auf beiden Seitenwänden des
quadratischen, säulenförmigen Verfahrkopfes 8 symmetrisch
um die Mittenachse QC angeordnet. Um eine hohe Geschwindigkeit zu
erreichen, muss dafür
gesorgt werden, dass eine hohe Steifigkeit beibehalten wird und
der Verfahrkopf 8 mit geringem Gewicht ausgeführt wird.
Der Verfahrkopf 8 besitzt in seiner Mitte ein zylindrisches, vertikal
verlaufendes Loch 8a und hat eine Dichte von 4 g/cm3 oder weniger. Der Verfahrkopf ist vorzugsweise
aus Keramik mit einem niedrigen Wärmedehnungskoeffizienten und
einem hohen Elastizitätsmodul
hergestellt. Genau gesagt wird Keramik aus Siliziumnitrid (Si3N4) mit einer Dichte
von 3,2 g/cm3, einem Elastizitätsmodul
von 3,0 – 3,1 × 106 kgf/cm2 und einer
Bruchzähigkeit
von 4,5 – 5,0
MPa·m½ gewählt. Ein
Verfahren zur Herstellung der Keramik wird grob beschrieben. Zunächst wird
Partikeln aus Siliziumnitrid (Si3N4) ein Sintermittel aus Aluminiumoxid (Al2O3), Siliziumdioxid
(SiO2) oder Aluminiumnitrid (AlN) zugesetzt.
Dieses Gemisch wird zum Beispiel mit einem isostatischen Pressverfahren
in einer hohlen, quadratischen Säule
geformt. Dieser verdichtete Körper
wird dann mit einem Sinterverfahren bei Atmosphärendruck oder bei Überdruck
gesintert. Der Verfahrkopf 8 wird vorzugsweise aus einem
Verbundwerkstoff aus einem Leichtmetall und mindestens 40 Volumenprozent
Keramik gebildet. Das Leichtmetall enthält Aluminium und Magnesium
oder Legierungen aus ihnen. Die Keramik enthält Keramik aus Siliziumkarbid
(SiC), Keramik aus Aluminiumoxid (Al2O3) und Keramik aus Siliziumnitrid (Si3N4). Ein Verbundwerkstoff
aus einer Aluminiumlegierung und 55 Volumenprozent Aluminiumoxidkeramik
hat eine Dichte von 2,95 g/cm3, einen Elastizitätsmodul
von 2,0 × 106 kgf/cm2 und eine
Bruchzähigkeit
von 10,5 MPa·m½. Ein
Verbundwerkstoff aus einer Aluminiumlegierung und 55 Volumenprozent
Aluminiumoxidkeramik hat eine Dichte von 3,00 g/cm3,
einen Elastizitätsmodul von
2,65 × 106 kgf/cm2 und eine Bruchzähigkeit
von 10,0 MPa·m½.
Diese Verbundwerkstoffe werden zum Beispiel hergestellt, indem man
ein geschmolzenes Leichtmetall unter einer Stickstoffatmosphäre bei 700 bis
800°C in
einen gesinterten keramischen Körper diffundieren
lässt.
Die Dauermagnete sind auf einer möglichst dünnen, aus einem weichen magnetischen Material
wie etwa Eisen gebildeten Magnetplatte platziert, um einen guten
magnetischen Kreis zwischen den Dauermagneten herzustellen. Ein
Element beliebiger Art befindet sich auch zwischen dem Verfahrkopf 8 und
der Magnetplatte. In der illustrierten Ausführungsform ist eine Magnetplatte 12 mit zwei
darauf angeordneten Reihen von Dauermagneten 11 an einer
Wandoberfläche
des Verfahrkopfes 8 befestigt, und eine Magnetplatte 14 mit
zwei darauf angeordneten Reihen von Dauermagneten 13 ist
auf der anderen Seitenwand des Verfahrkopfes 8 befestigt.
Um die vertikale Bewegung des Verfahrkopfes 8 zu führen, sind
zwei Schienen 21 mit Kugellagern für die lineare Bewegung an der
vorderen Oberfläche 2a des
Ständers 2 parallel
zueinander angebracht. Obere und untere Lagerböcke 22 und 23,
die in die Schienen 21 greifen, sind an der hinteren Oberfläche des Verfahrkopfes 8 angebracht.
Ein Rahmen 7, der den Dauermagneten 11 und 13 zugewandte,
unbewegliche Endstücke
trägt,
ist an der vorderen Oberfläche 2a des
Ständers 2 angebracht.
Wie in den 2 und 4 gezeigt,
sind unbewegliche Endstücke, die
eine Erregerspule und ein Joch aufweisen, an den entsprechenden
vertikalen Oberflächen
der Platten 7d und 7e symmetrisch um die Mittenachse
des Verfahrkopfes 8 angebracht. Die Platten 7d und 7e sind
in Fenstern 7a und 7b, die in beiden Seitenwänden des
Rahmens 7 gebildet werden, fixiert. Joche 31 und 41,
die aus schichtweise gelegten Siliziumstahlblechen gebildet werden,
sind an der Platte 7d bzw. 7e angebracht, und
Ankerspulen 32 und 42 sind um das Joch 31 bzw. 42 gewickelt.
Ein Spalt zwischen dem Joch 31 und dem Dauermagneten 11 und ein
Spalt zwischen dem Joch 41 und dem Dauermagneten 13 sind
auf dieselbe Breite eingestellt. Diese zwei Spalte sind zum Beispiel
unter Verwendung einer Vielheit von Schrauben in den Platten 7d und 7e auf
dieselbe Breite eingestellt. Dadurch wird eine magnetische Anziehungskraft
zwischen den sich bewegenden und den unbeweglichen Endstücken eines Linearmotors
aufgehoben. Mehrere Rohre 33 und 43, durch die
ein Kühlmittel
fließt,
sind in Löchern
im Inneren der Joche 31 und 41 befestigt. Eine
lineare Skala 51 ist an einer Seitenwand des Verfahrkopfes 8 angebracht,
und ein Sensor 52 zum Erkennen der Stellung des Verfahrkopfes
ist auf einer Innenseite der vorderen Wand 7c des Rahmens 7 vorgesehen. Ein
Treiber des Linearmotors (nicht gezeigt) empfängt Erfassungssignale vom Sensor 52 und
liefert Steuersignale zu den Ankerspulen 32 und 42.
Ein Zylinder 61 ist zum Ausgleichen der Last vorgesehen, die
auf den beweglichen Verfahrkopf 8, der sich mit einer Gravitationsbeschleunigung
von mehr als 1 g bewegt, ausgeübt
wird. Damit die Maschine kompakt wird, ist der Zylinder 61 im
Inneren eines Loches 8a koaxial mit der Mittenachse QC
angeordnet, und ein oberes Ende des Zylinders 61 ist mittels
eines Flansches am Verfahrkopf 8 fixiert. Da der Zylinder 61 unmittelbar
neben dem Verfahrkopf 8 angeordnet ist, ist eine hohe Ansprechempfindlichkeit
sichergestellt. Eine Kolbenstange 63 ist an einem Ende
mit einem Kolben 62 und am anderen Ende mit einer Verbindungsplatte 65 verbunden.
Die Verbindungsplatte 65 ist am Ständer 2 fixiert. Der
Luftdruck in einer oberen Kammer 66 im Inneren eines Zylinders 61 über dem Kolben 62 wird
von Präzisionsluftreglern
auf einem festen Wert gehalten. Aufgrund des Zylinders 61 wird den
Spulen 32 und 42 gelieferter Strom gespart, während der
Verfahrkopf sich nicht bewegt. Um das Eindringen von Staub zu verhindern,
sind mehrere Bälge in
den Spalten zwischen dem Verfahrkopf 8 und dem Rahmen 7 vorgesehen.
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Die
Vorrichtung zum Führen
des Verfahrkopfes 8 und der Ort, an dem sich die lineare
Skala 51 usw. befinden, sind nict auf die in den 2, 3 und 4 gezeigte
Ausführungsform
beschränkt. Es
ist zum Beispiel auch möglich,
wie in 5 gezeigt, zusätzlich
ein Schrägrollenlager
zum vertikalen Führen
des Verfahrkopfes 8 zwischen der vorderen Wand des Verfahrkopfes 8 und
der vorderen Wand 7c des Rahmens 7 vorzusehen.
Es ist auch möglich, die
lineare Skala 51 auf der Rückwand des Verfahrkopfes 8 vorzusehen
und den Sensor 52 zum Erfassen der Stellung des Verfahrkopfes
auf der vorderen Oberfläche 2a des
Ständers 2 vorzusehen.
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Wie
in den 6 und 7 gezeigt, können die Joche 31 und 41 mittels
der Platten 8b und 8c an beiden Wänden des
Verfahrkopfes 8 angebracht werden. In diesem Fall wird
die Magnetplatte 12, an welcher der Dauermagnet 11 gegenüber dem Joch 31 angebracht
ist, mittels der Platte 7d am Rahmen 7 gehalten.
Die Magnetplatte 14, an welcher der Dauermagnet 13 gegenüber dem
Joch 41 angebracht ist, wird mittels der Platte 7e am
Rahmen 7 gehalten. Ein von den Kühlmittelrohren 33 und 43 verlaufender
flexibler Schlauch und eine von den Spulen 32 und 42 verlaufende
Stromversorgungsleitung sind an die Endstücke 71 und 72 angeschlossen.
Eine weitere Ausführungsform
einer Vorrichtung zum funkenerosiven Bearbeiten gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezug auf die 8, 9, 10, 11 und 12 beschrieben.
Elemente, die mit denjenigen in den 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 identisch
sind, haben dieselben Kennnummern, und eine Erläuterung entfällt.
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Magnetplatten 12 und 14 mit
daran befestigten Reihen von Dauermagneten 15 bzw. 16 sind
an der vorderen Wand bzw. hinteren Wand eines quadratischen, säulenförmigen Verfahrkopfes 8 angebracht.
Wie in 11 gezeigt, sind die einzelnen Dauermagnete
mit einer leichten Neigung in Bezug auf die Horizontale an der Magnetplatte
befestigt, um eine Welligkeit des Drehmoments zu reduzieren. Der Verfahrkopf 8 besitzt
zur Reduzierung seines Gewichts ein mit der Mittenachse QC koaxiales,
quadratisches Loch 8a. Zum Führen des Verfahrkopfes 8 sind
zwischen den beiden Seitenflächen
des Verfahrkopfes und des Rahmens 7 lineare Schrägrollenführungen 24 und 25 vorgesehen.
Wie in 10 deutlich gezeigt, befindet
sich zwischen einer Platte 7e, die an das Joch 41 angebaut
ist, und dem Ständer 2 ein
Zylinder 61 zum Herstellen eines Lastgleichgewichts am
Verfahrkopf 8. Eine Kolbenstange 63 ist mittels
einer Verbindungsplatte 65 mit dem Verfahrkopf 8 verbunden.
Auf die Kraft zum Antreiben des Verfahrkopfes 8 wird unter
Bezug auf 12 detailliert eingegangen.
Das Kennsymbol GCL auf der Zeichnung stellt eine Mittellinie dar,
zu der die Reihen der Dauermagnete 15 und 16 symmetrisch
angeordnet sind. Eine resultierende Kraft FA des Schubes FA, der
zwischen der Reihe der Dauermagnete 15 und dem Joch 31 entwickelt
wird, und des Schubes FB, der zwischen der Reihe der Dauermagnete 16 und
dem Joch 41 entwickelt wird, tritt auf der Mittellinie
GCL des Verfahrkopfes auf. Die linearen Schrägrollenführungen 24 und 25 sind
so angeordnet, dass die entsprechenden Führungsflächen eine Führungskraft auf die Mittellinie
GCL aufbringen. Dementsprechend wirkt keine andere als die vertikale
Kraft auf die linearen Schrägrollenführungen 24 und 25 zum Führen des
Verfahrkopfes 8. Ein Verfahrkopf mit geringem Gewicht kann
dann mit hoher Geschwindigkeit und hoher Präzision vertikal bewegt werden.
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70
mm tiefe Löcher
wurden mittels einer rippenförmigen
Werkzeugelektrode aus Graphit mit einer Breite von 1,0 mm an der
unteren Fläche,
einer Länge
von 38 mm und einer Neigung von 1o auf jeder Seitenfläche in ein
Werkstück
gearbeitet. Zu dieser Zeit waren die Impulsdauer auf 100 μsek, die
Impulspause auf 140 μsek,
der Spitzenstromwert auf 93 A, die mittlere Spaltspannung auf 55
V, die Leerlastspannung auf 120 V, die Springrate auf 30 m/min und die
Springzeit für
einen Zyklus auf 0,24 Sekunden eingestellt. Die Materialeigenschaften
des Werkstücks
sind in der japanischen Industrienorm SKD11 definiert. Auch ohne
das Spülen
der Vorrichtung zum funkenerosiven Bearbeiten wurde die Bearbeitungsrate
nahezu konstant gehalten, und die Bearbeitung war in 135 Minuten
abgeschlossen.
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Die
vorausgegangene Vorstellung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
diente der Illustration und Beschreibung. Sie ist nicht als erschöpfend oder
als Beschränkung
der Erfindung genau auf die offenbarte Form zu verstehen, und natürlich sind vor
dem Hintergrund der obigen Lehre diverse Modifikationen und Variationen
möglich.
Der Umfang der Erfindung soll durch die angefügten Ansprüche definiert werden. Zum Beispiel
ist der horizontale Querschnitt des Verfahrkopfes nicht auf eine
quadratische Form beschränkt.
Der Querschnitt kann zum Beispiel rechtwinklig sein und kann, wie
in 13 gezeigt, mit zwei vertikalen, zueinander parallelen
Oberflächen
gebildet werden.