DE69937795T2 - Verfahren und vorrichtung zur zustandsynchronisierung in einem cdma system - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur zustandsynchronisierung in einem cdma system Download PDF

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    • H04W56/00Synchronisation arrangements
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein mobiles Kommunikationssystem und im Besonderen ein Zustandssynchronisierungsverfahren zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation mit einem verringerten Signalisierungs-Overhead während eines Paketdatendienstes in einer MAC-(Medium Access Control) Unterschicht eines CDMA-(Code Division Multiple Access) Mobilkommunikationssystems.
  • Mobile Kommunikationssysteme stellen einen leitungsvermittelten Dienst sowie einen Paketdatendienst bereit. In dem Paketdatendienst werden häufig Signalisierungsnachrichten erzeugt und mit dem leitungsvermittelten Dienst verglichen. Paketdaten weisen eine Burst-Eigenschaft auf, das heißt, sie werden diskontinuierlich erzeugt. Aus diesem Grund werden ein zugewiesener Verkehrskanal und ein zugewiesener Steuerkanal sämtlichen Benutzern während einer Dienstzeitdauer unter Berücksichtigung der folgenden Faktoren diskontinuierlich zugewiesen: einer Funkressourcenkapazität des mobilen Kommunikationssystems; der Fähigkeit einer Basisstation, alle Benutzer zu bedienen; und des Stromverbrauchs einer Mobilstation.
  • Stattdessen werden die zugewiesenen Kanäle bei dem Auftreten von Verkehr zugewiesen. Wenn nach dem Senden von Paketdaten eine vorgegebene Zeitdauer verstreicht, werden die zugewiesenen Kanäle beendet, so dass andere Benutzer diese Ressourcen verwenden können. Das heißt, die Kanäle werden dynamisch zugewiesen. In einem System, welches den Paketdatendienst bereitstellt, unterliegen die Basisstation und die Mobilstation Zustandsänderungen in Abhängigkeit davon, ob Daten erzeugt werden, und aus diesem Grund ist das Auftreten von Signalisierungsnachrichten zwischen der Basisstation und der Mobilstation ziemlich üblich. Folglich ist es wichtig, die Synchronisierung zwischen der Basisstation und der Mobilstation aufrechtzuerhalten.
  • In einem herkömmlichen CDMA-Mobilkommunikationssystem wird der leitungsvermittelte Dienst hauptsächlich bereitgestellt, um die Basisstation mit der Mobilstation zu synchronisieren. Die meisten der in dem herkömmlichen System verwendeten Signalisierungsnachrichten dienen zum Ausführen des Verbindungsaufbaus, des Handover sowie des Verbindungsabbaus und sie werden von einer Schicht drei erzeugt. Beim Senden einer Signalisierungsnachricht von der Basisstation zu der Mobilstation wird ein Befehl über eine Abwärtsverbindung gesendet und die Mobilstation, die den Befehl empfängt, sendet eine Antwort an die Basisstation. Die Basisstation sendet wiederum eine Bestätigungsnachricht, um die Mobilstation darüber zu informieren, dass der Befehl normal verarbeitet wurde. Währenddessen wird, wenn eine Signalisierungsnachricht von der Mobilstation zu der Basisstation gesendet wird, eine Anforderung über eine Aufwärtsverbindung gesendet, und die Basisstation, die die Anforderung empfängt, sendet eine Antwort an die Mobilstation.
  • Das Ab- und Aufwärtssenden von Signalisierungsnachrichten zwischen der Basisstation und der Mobilstation wird als Signalisierungs-Overhead des Kommunikationssystems definiert.
  • Die 1A und 1B illustrieren jeweils herkömmliche Vorgänge zum Senden von Signalisierungsnachrichten, wenn eine Basisstation (BS) eine Mobilstation (MS) über ein Auftreten eines Ereignisses informiert und wenn die Mobilstation (MS) die Basisstation (BS) über ein Auftreten eines Ereignisses informiert. Diese Vorgänge zum Senden von Signalisierungsnachrichten werden zum Verarbeiten von Signalisierungsnachrichten der Schicht 3 verwendet, die während dem Verbindungsaufbau, dem Handover und dem Verbindungsabbau erzeugt werden. Da jedoch bei den vorstehenden Vorgängen die Signalisierungsnachrichten nacheinander gesendet und empfangen werden, werden viele Funkressourcen verwendet und der Signalisierungs-Overhead wird erhöht, und demzufolge dauert es ziemlich lange, um die Synchronisierung zwischen der Basisstation und der Mobilstation aufrechtzuerhalten. Folglich werden die Leistung und die Effizienz des Systems verringert.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Verfahren zum Verringern des Signalisierungs-Overheads bereitzustellen, um die Synchronisierung zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation aufrechtzuerhalten.
  • Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.
  • Es ist ein Aspekt der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Minimieren von Signalisierungs-Overhead bereitzustellen, um die Synchronisierung zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation in einer MAC-Unterschicht eines mobilen Kommunikationssystems aufrechtzuerhalten, das einen Paketdatendienst hat, der häufigen Zustandsänderungen unterliegt.
  • Es ist ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Verringern eines unnötigen Verbrauchs von Funkressourcen sowie einer Synchronisierungszeit durch variables Durchführen einer Synchronisierung zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation in Übereinstimmung mit den Dienstbedingungen oder den vorgegebenen Systembedingungen bereitzustellen.
  • In Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung ein Zustandssynchronisierungsverfahren zum Senden von Paketdaten zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation in einem CDMA-Mobilkommunikationssystem bereit. Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte: in einem aktiven Zustand der Basisstation, Senden einer Zustandsprüfnachricht von der Basisstation an die Mobilstation; Empfangen einer Antwortnachricht von der Mobilstation in der Basisstation; und Analysieren der empfangenen Antwortnachricht, um einen Zustand der Mobilstation zu bestimmen, Beenden eines entsprechenden Kanals und Übergehen der Basisstation in den Zustand der Mobilstation.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung hält, falls die Mobilstation in einem aktiven Zustand ist, die Basisstation den aktiven Zustand vor; und falls die Mobilstation in einem Steuerungs-Hold-Zustand ist, beendet die Basisstation einen zugewiesenen Verkehrskanal zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand; falls die Mobilstation in einem Suspend-Zustand ist, beendet die Basisstation den zugewiesenen Verkehrskanal zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und beendet anschließend einen zugewiesenen Steuerkanal zum Übergang in den Suspend-Zustand, und falls die Mobilstation nicht in einem von dem aktiven Zustand, dem Steuerungs-Hold-Zustand und dem Suspend-Zustand ist, beendet die Basisstation den zugewiesenen Verkehrskanal zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und beendet den zugewiesenen Steuerkanal zum Übergang in den Suspend-Zustand und beendet einen gemeinsamen Steuerkanal zum Übergang in einen inaktiven Zustand.
  • Die vorliegende Erfindung stellt des Weiteren ein Zustandssynchronisierungsverfahren zum Senden von Paketdaten zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation in einem CDMA-Mobilkommunikationssystem bereit. Das Verfahren umfasst die Schritte des Sendens einer Zustandsprüfnachricht von der Mobilstation an die Basisstation in einem aktiven Zustand; des Empfangens einer Antwortnachricht von der Basisstation in der Mobilstation und des Analysierens der empfangenen Antwortnachricht, um einen Zustand der Basisstation zu bestimmen, des Beendens eines entsprechenden Kanals und des Übergehens der Mobilstation in den Zustand der Basisstation.
  • Falls die Basisstation in einem aktiven Zustand ist, hält die Mobilstation den aktiven Zustand vor; falls die Basisstation in einem Steuerungs-Hold-Zustand ist, beendet die Mobilstation einen zugewiesenen Verkehrskanal zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand; falls die Basisstation in einem Suspend-Zustand ist, beendet die Mobilstation den zugewiesenen Verkehrskanal zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und beendet anschließend einen zugewiesenen Steuerkanal zum Übergang in den Suspend-Zustand; und falls die Basisstation nicht in einem von dem aktiven Zustand, dem Steuerungs-Hold-Zustand und dem Suspend-Zustand ist, beendet die Mobilstation den zugewiesenen Verkehrskanal zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und beendet den zugewiesenen Steuerkanal zum Übergang in den Suspend-Zustand und beendet einen gemeinsamen Steuerkanal zum Übergang in einen Ruhezustand.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorstehenden sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung ersichtlicher, wenn diese im Zusammenhang mit den angehängten Zeichnungen betrachtet wird, wobei:
  • 1A einen Vorgang zum Senden einer Signalisierungsnachricht entsprechend dem Stand der Technik illustriert, wenn eine Basisstation eine Mobilstation über ein Auftreten eines Ereignisses informiert;
  • 1B illustriert einen Vorgang zum Senden einer Signalisierungsnachricht entsprechend dem Stand der Technik, wenn eine Mobilstation eine Basisstation über ein Auftreten eines Ereignisses informiert;
  • 2A illustriert einen Vorgang zum Reinitialisieren eines Zustandszeitgebers, der auf einen Forward Supplemental Channel in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann;
  • 2B illustriert einen Vorgang zum Reinitialisieren eines Zustandszeitgebers, der auf einen Reverse Supplemental Channel in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann;
  • 3 illustriert einen Übergangsprozess von einem aktiven Zustand in einen Steuerungs-Hold-Zustand unter Verwendung eines Zustandszeitgebers in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Zustandssynchronisierungsvorgang illustriert, der durch eine Basisstation durchgeführt wird, die über einen Zustandszeitgeber sowie einen Überwachungszeitgeber zum Senden von Paketdaten mit einer Mobilstation in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verfügt;
  • 5 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Zustandssynchronisierungsvorgang illustriert, der durch eine Basisstation ausgeführt wird, die einen Zustandsübergangsbefehl, der ein Antwortanforderungsfeld enthält, zum Senden von Paketdaten mit einer Mobilstation in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt;
  • 6 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Zustandssynchronisierungsvorgang illustriert, der durch eine Mobilstation zum Senden von Paketdaten mit einer Basisstation ausgeführt wird, die einen Zustandsübergangsbefehl, der ein Antwortanforderungsfeld enthält, in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die angehängten Zeichnungen beschrieben. In der folgenden Beschreibung werden zahlreiche spezifische Details dargelegt, um ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung zu schaffen. Einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik ist jedoch offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung ohne diese spezifischen Details ausgeführt werden kann. In anderen Fällen werden gut bekannte Konstruktionen und Funktionen nicht ausführlich beschrieben, um die vorliegende Erfindung nicht unverständlich zu machen.
  • Die vorliegende Erfindung verwendet einen Zustandszeitgeber oder einen Überwachungszeitgeber zusätzlich zu dem Senden von bekannten Signalisierungsnachrichten während eines Überwachungszeitraums; das heißt, wenn der Überwachungszeitgeber den Takt gibt, um die Synchronisierung zwischen einer Basisstation und einer Mobilstation aufrechtzuerhalten. Sowohl die Basisstation als auch die Mobilstation können mit diesen Zeitgebern ausgerüstet sein oder es ist auch möglich, dass lediglich eine von beiden mit diesen Zeitgebern ausgerüstet ist. Ein Synchronisierungsverfahren zwischen der Basisstation und der Mobilstation unterscheidet sich entsprechend den Dienstbedingungen (beispielsweise eine stabile Funkbedingung, wie zum Beispiel in einem Innenraum, oder eine Bedingung einer sich langsam oder schnell bewegenden Mobilstation). Bei der Verwendung von Signalisierungsnachrichten können in Übereinstimmung mit den Dienstbedingungen lediglich eine Befehlsnachricht oder sowohl die Befehlsnachricht als auch eine Antwortnachricht verwendet werden, um den Signalisierungs-Overhead zu verringern.
  • Der Zustandszeitgeber prüft eine Übergangszeit von einem aktuellen Zustand in den nächsten Zustand, und der Überwachungszeitgeber prüft, ob eine Zustandsinkonsistenz besteht. Aus diesem Grund ist bei der Verwendung von zwei Zeitgebern ein Zustandsübergang ohne die Signalisierungs-Nachrichten möglich und eine Zustandsinkonsistenz kann leicht geprüft werden.
  • Ein Zustandssynchronisierungsverfahren, das die Zeitgeber verwendet, wird in drei Typen unterteilt: einen verteilten Typ, in dem die Basisstation und die Mobilstation jeweils den Zustandszeitgeber und den Übergangszeitgeber haben; einen durch die Basisstation ausgeführten Typ, bei dem die Basisstation den Zustandszeitgeber und den Überwachungszeitgeber hat und die Mobilstation lediglich den Überwachungszeitgeber hat sowie einen durch die Mobilstation ausgeführten Typ, bei dem die Basisstation lediglich den Überwachungszeitgeber hat und die Mobilstation den Zustandszeitgeber und den Überwachungszeitgeber hat.
  • Der verteilte Typ, der keine Signalisierungsnachrichten verwendet, erzeugt keinen Signalisierungs-Overhead, wenn jedoch eine Störung in entweder der Basisstation oder der Mobilstation vorliegt, kann eine Zustandsinkonsistenz auftreten. Der durch die Basisstation ausgeführte Typ oder der durch die Mobilstation ausgeführte Typ sollte die Signalisierungsnachricht an die andere Mobilstation beziehungsweise Basisstation senden, wenn ein Zustandsübergang durch das Ablaufen des Zustandszeitgebers bewirkt wird, wodurch viele Funkressourcen im Vergleich zu dem verteilten Typ verwendet werden. Auf diese Weise wird ein Signalisierungs-Overhead erzeugt und die Zustandssynchronisierungszeit verlängert.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung kann der Signalisierungs-Overhead durch das Enthalten eines Antwortanforderungsfeldes in einer Befehlsnachricht anders als bei einem herkömmlichen Verfahren, bei dem eine Antwortnachricht bei Empfang einer Befehlsnachricht gesendet wird, reduziert werden. Das heißt, falls eine Rahmenfehlerrate (FER – Frame Error Rate) größer als ein Schwellenwert ist, wird das Antwortanforderungsfeld eingerichtet und eine Antwortanforderungsnachricht gesendet. Eine die Befehlsnachricht empfangende Seite sendet anschließend eine Antwortnachricht. Falls andere Funkbedingungen stabil sind, wird lediglich eine Befehlsnachricht gesendet. Da die Rahmenfehlerrate FER groß ist, wenn sich die Mobilstation schnell bewegt oder einen Ort passiert, an dem die Funkinterferenz stark ist, wird bevorzugt, sowohl die Signalisierungsnachrichten als auch die Zeitgeber für eine zuverlässige Zustandssynchronisierung zu verwenden. Da bei einem Paketdatendienst unter stabilen Funkbedingungen die Möglichkeit des Erzeugens einer durch einen Handover hervorgerufenen Zustandsinkonsistenz gering ist, ist es möglich, die Synchronisierung zwischen der Basisstation und der Mobilstation durch die Verwendung des Zeitgebers aufrechtzuerhalten. Das heißt, wenn der Überwachungszeitgeber abläuft, wird bestimmt, dass eine Zustandsinkonsistenz besteht und die Signalisierungsnachricht wird verwendet, um die Synchronisierung aufrechtzuerhalten. Hierbei wird, wenn die Rahmenfehlerrate FER größer als ein Schwellenwert ist, eine Befehlsnachricht, die ein Antwortanforderungsfeld enthält, das eine Antwortnachricht-Sendeanforderung angibt, gesendet.
  • Die 2A und 2B illustrieren Vorgänge zum Reinitialisieren eines Zustandszeitgebers, die jeweils auf einen Forward Supplemental Channel und auf einen Reverse Supplemental Channel angewendet werden. Ein aktiver Zustandszeitgeber Taktiv wird durch das Senden von Paketdaten reinitialisiert, wenn ein Steuerungs-Hold-Zustand in einen aktiven Zustand übergeht, unter der Annahme, dass die Basisstation und die Mobilstation jeweils den Zustandszeitgeber haben. Pfeile mit einer durchgezogenen Linie bezeichnen eine Funkrahmen-Sendezeit der Basisstation und Pfeile mit einer gepunkteten Linie bezeichnen eine Funkrahmen-Sendezeit der Mobilstation. Da die Mobilstation die Synchronisierung mit von der Basisstation gesendeten Informationen aufrechterhält, kommt es zu einer geringfügigen Verzögerung. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass die Funkrahmen-Sendezeit der Mobilstation hinter der von der Basisstation auf einer Zeitbasis zurückliegt. Aus diesem Grund sind die Pfeile, die der Mobilstation entsprechen, nicht mit denjenigen, die der Basisstation entsprechen, ausgerichtet.
  • In Bezug auf 2A empfängt, wenn die Basisstation einen Verkehr zu der Funkrahmen-Sendezeit sendet, die Mobilstation den Verkehr mit einer vorgegebenen Laufzeitverzögerung. Die Basisstation reinitialisiert den aktiven Zustandszeitgeber Taktiv bei Abschluss des Sendens von Daten zu der Mobilstation und die Mobilstation reinitialisiert ebenfalls den aktiven Zustandszeitgeber Taktiv bei Abschluss des Empfangens von Daten. In Bezug auf 2B empfängt, wenn die Mobilstation einen Verkehr zu der Funkrahmen-Sendezeit sendet, die Basisstation den Verkehr mit einer vorgegebenen Laufzeitverzögerung. Die Mobilstation reinitialisiert den aktiven Zustandszeitgeber Taktiv bei Abschluss des Sendens von Daten zu der Basisstation und die Basisstation reinitialisiert ebenfalls den aktiven Zustandszeitgeber Taktiv bei Abschluss des Empfangens von Daten.
  • 3 illustriert einen Übergangsprozess von einem aktiven Zustand in einen Steuerungs-Hold-Zustand unter Verwendung eines Zustandzeitgebers. Ein Übergang von dem aktiven Zustand in den Steuerungs-Hold-Zustand findet statt, wenn der aktive Zustandszeitgeber Taktiv abläuft. Gleichermaßen findet ein Übergang von dem Steuerungs-Hold-Zustand in einen Suspend-Zustand statt, wenn ein Steuerungs-Hold-Zeitgeber Thold in einem normalen Fall abläuft. Wenn der aktive Zustandszeitgeber Taktiv ohne das Senden eines Paketes für eine vorgegebenen Zeitdauer in dem aktiven Zustand abläuft, wird ein zugewiesener Verkehrskanal DICH [Dedicated Traffic Channel] beendet, der aktive Zustand geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über und der Steuerungs-Hold-Zustandszeitgeber Thold wird betrieben. Der Steuerungs-Hold-Zustandszeitgeber Thold wird verwendet, um eine Übergangszeit in den Suspend-Zustand zu prüfen. Der Begriff „Zustandszeitgeber", der in Bezug auf die anderen Zeichnungen mit Ausnahme von 3 beschrieben wird, bezeichnet den aktiven Zustandszeitgeber Taktiv.
  • 4 ist ein Ablaufdiagramm, das den Zustandssynchronisierungsvorgang illustriert, der durch die Basisstation ausgeführt wird, die über einen Zustandszeitgeber und einen Überwachungszeitgeber für das Senden von Paketdaten mit der Mobilstation verfügt.
  • Die Basisstation betreibt einen Überwachungszeitgeber TÜberwachung in dem aktiven Zustand. Der Überwachungszeitgeber TÜberwachung überwacht, ob eine Zustandsinkonsistenz zwischen der Basisstation und der Mobilstation besteht. Wenn dies der Fall ist, behebt die Basisstation die Zustandsinkonsistenz. Wenn der Zustand synchron ist, wandelt die Basisstation eine LAC SDU (Link Access Control Service Data Unit), die von einer oberen Schicht absteigt, in eine MAC PDU (Medium Access Control Protocol Data Unit) um und sendet die MAC PDU an eine untere Schicht. In der Zwischenzeit wandelt die Basisstation die MAC PDU, die von der unteren Schicht aufsteigt, in die LAC SDU um und sendet die LAC SDU an die obere Schicht. Die ausführliche Beschreibung dieses Vorgangs wird nun in Bezug auf 4 gegeben.
  • Die Basisstation betreibt den Zustandszeitgeber Taktiv sowie den Überwachungszeitgeber TÜberwachung in dem aktiven Zustand und geht in den Datenaustauschunterzustand über (im Folgenden als Exchange_Data-Zustand bezeichnet), der Daten austauschen kann (Schritte A1 bis A3). Wenn die LAC SDU oder die MAC PDU von der oberen Schicht beziehungsweise der unteren Schicht empfangen werden (Schritt A4 oder A10), unterbricht die Basisstation das Betreiben des Zustandszeitgebers Taktiv und wandelt die empfangene LAC SDU in die MAC PDU und die MAC PDU in die LAC SDU um (Schritte A5, A6, A11 und A12). Die Basisstation sendet die umgewandelten Daten an die obere oder an die untere Schicht, betreibt den Zustandszeitgeber Taktiv wieder und kehrt in den Exchange_Data-Zustand zurück (Schritte A7 bis A9 und A13 bis A15).
  • Wenn der Zustandszeitgeber Taktiv in dem Exchange_Data-Zustand abläuft, beendet die Basisstation einen zugewiesenen Verkehrskanal DICH, hält den Überwachungszeitge ber TÜberwachung an und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte A16 bis A19).
  • Wenn ein Überwachungszeitgebersignal in dem Exchange_Data-Zustand empfangen wird, sendet die Basisstation eine Zustandsprüfnachricht an die Mobilstation (Schritte A20 und A21). Die Mobilstation, die die Zustandsprüfnachricht empfängt, sendet eine Antwortnachricht, um die Basisstation über ihren aktuellen Zustand zu informieren. Wenn anhand der Antwortnachricht festgestellt wird, dass die Mobilstation den aktiven Zustand vorhält, kehrt die Basisstation in den Exchange_Data-Zustand zurück (Schritte A22 und A27). Wenn die Mobilstation nicht in dem aktiven Zustand ist, prüft die Basisstation, ob die Mobilstation in dem Steuerungs-Hold-Zustand ist (Schritte A22 und A23). Wenn dies der Fall ist, beendet die Basisstation den zugewiesenen Verkehrskanal DICH, hält den Überwachungszeitgeber TÜberwachung an und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte A23 bis A26).
  • Wenn die Mobilstation nicht in dem Steuerungs-Hold-Zustand ist, prüft die Basisstation, ob die Mobilstation in einem Suspend-Zustand ist (Schritte A23 und A28). Wenn dies der Fall ist, beendet die Basisstation den zugewiesenen Verkehrskanal DICH, hält den Überwachungszeitgeber TÜberwachung an und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte A28 bis A31). Die Basisstation beendet anschließend einen zugewiesenen Steuerkanal (beispielsweise einen zugewiesenen MAC-Kanal DMCH [Dedicated MAC Channel]) und geht in den Suspend-Zustand über (Schritte A32 und A33).
  • Wenn die Mobilstation nicht in dem Suspend-Zustand ist, beendet die Basisstation den zugewiesenen Verkehrskanal DICH, hält den Überwachungszeitgeber TÜberwachung an und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte A34 bis A36). Die Basisstation beendet anschließend den zugewiesenen MAC-Kanal DMCH, geht in den Suspend-Zustand über, beendet einen gemeinsamen MAC-Kanal CMCH [Common MAC Channel] und geht in einen Ruhezustand über (Schritte A37 bis A40).
  • Auf diese Weise stellt die vorliegende Erfindung Verfahren zum periodischen Prüfen auf Zustandsinkonsistenz durch Verwenden des Überwachungszeitgebers TÜberwachung und zum schnellen Beenden eines entsprechenden Kanals bereit, wodurch Funkressourcen effektiv genutzt werden.
  • 5 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Zustandssynchronisierungsvorgang illustriert, der durch die Basisstation ausgeführt wird, die einen Zustandsübergangsbefehl erzeugt, der ein Antwortanforderungsfeld zum Senden von Paketdaten mit der Mobilstation enthält.
  • Die Basisstation hat den Zustandszeitgeber Taktiv und der Zustandsübergangsbefehl wird erzeugt, wenn der Zustandszeitgeber Takte abläuft.
  • Die Basisstation betreibt den Zustandszeitgeber Taktiv in dem aktiven Zustand und geht in den Exchange_Data-Zustand über, der Daten austauschen kann (Schritte B1 bis B3). Die Basisstation empfängt die LAC-SDU oder die MAC PDU von der oberen Schicht beziehungsweise der unteren Schicht (Schritt B4 oder B10). Die Basisstation unterbricht das Betreiben des Zustandszeitgebers Taktiv und wandelt die empfangene LAC SDU in die MAC PDU und die MAC PDU in die LAC SDU um (Schritte B5, B6, B11 und B12). Die Basisstation sendet die umgewandelten Daten an die untere Schicht beziehungsweise an die obere Schicht, betreibt den Zustandszeitgeber Taktiv wieder und kehrt in den Exchange_Data-Zustand zurück (Schritte B7 bis B9 und B13 bis B15).
  • Wenn der Zustandszeitgeber Taktiv in dem Exchange_Data-Zustand abläuft, vergleicht die Basisstation die Rahmenfehlerrate (FER) mit einem Schwellenwert FERt (Schritte B16 und B17). Wenn die Rahmenfehlerrate FER größer als der Schwellenwert FERt ist, sendet die Basisstation einen Zustandsübergangsbefehl mit dem eingerichteten Antwortanforderungsfeld an die Mobilstation und wartet auf eine Antwort von der Mobilstation (Schritte B21 und B22). Die Basisstation empfängt eine Antwort von der Mobilstation, sendet eine Bestätigungsnachricht an die Mobilstation, beendet den zugewiesenen Verkehrskanal DICH und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte B23, B24, B19 und B20). Wenn die Rahmenfehlerrate FER nicht größer als der Schwellenwert ist, sendet die Basisstation den Zustandsübergangsbefehl mit dem neu eingerichteten Antwortanforderungsfeld an die Mobilstation, beendet den zugewiesenen Verkehrskanal DICH und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte B17 bis B20). Bei Empfang von Daten von der oberen Schicht oder der unteren Schicht in einem Antwort-Standby-Zustand (Schritte B25 und B26) unterbricht die Basisstation das Betreiben des Zustandszeitgebers Taktiv (Schritte B11 und B5), um die empfangenen Daten umzuwandeln.
  • 6 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Zustandssynchronisierungsvorgang illustriert, der durch die Mobilstation zum Senden von Paketdaten mit der Basisstation ausgeführt wird, die den Zustandsübergangsbefehl erzeugt, der das Antwortanforderungsfeld enthält.
  • Bei Empfang des Zustandsübergangsbefehls von der Basisstation in dem aktiven Zustand prüft die Mobilstation, ob das Antwortanforderungsfeld eingerichtet wurde (Schritte C1 bis C3). Wenn das Antwortanforderungsfeld nicht eingerichtet wurde, beendet die Mobilstation den zugewiesenen Verkehrskanal DICH und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte C7 und C8). Wenn das Antwortanforderungsfeld eingerichtet wurde, sendet die Mobilstation eine Antwort an die Basisstation und wartet auf eine Bestätigungsnachricht (Schritte C4 und C5). Bei Empfang der Bestätigungsnachricht von der Basisstation beendet die Mobilstation den zugewiesenen Verkehrskanal DICH und geht in den Steuerungs-Hold-Zustand über (Schritte C6 bis C8).
  • Bei den in den 5 und 6 dargestellten Zustandssynchronisierungsvorgängen, die die Signalisierungsnachrichten verwenden, ist es möglich, in Übereinstimmung mit den Funkbedingungen zu bestimmen, ob eine Antwort unter Verwendung einer einfachen Befehlsnachricht oder einer Befehlsnachricht, die ein Antwortanforderungsfeld enthält, angefordert wird. Somit erhöht sich die Nutzungseffizienz der Funkbedingungen. Das heißt, dass unter einer stabilen Funkbedingung das Antwortanforderungsfeld nicht eingerichtet wird, um die Antwort- und Bestätigungsschritte (C4 bis C6 in 6) wegzulassen, wodurch demzufolge das Beenden eines entsprechenden Kanals und der Zustandsübergang schnell durchgeführt werden. Demgegenüber wird unter einer Funkbedingung mit einer hohen Rahmenfehlerrate FER das Antwortanforderungsfeld eingerichtet, um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen.
  • Wie vorangehend beschrieben, ist in einer MAC-Unterschicht eines mobilen Kommunikationssystems, das einen Paketdatendienst bereitstellt, der häufigen Zustandsänderungen unterliegt, das Antwortanforderungsfeld in dem von der Basisstation erzeugten Zustandsübergangsbefehl enthalten. Die Antwort- und Bestätigungsschritte können in Abhängigkeit davon weggelassen werden, ob das Antwortanforderungsfeld eingerichtet ist oder nicht. Folglich wird der Signalisierungs-Overhead minimiert und die Zustandssynchronisierung zwischen der Basisstation und der Mobilstation wird aufrechterhalten.
  • Unter Verwendung des Überwachungszeitgebers kann ebenfalls schnell auf Zustandsinkonsistenz geprüft werden, wodurch folglich die Nutzungseffizienz der Funkressourcen weiter erhöht wird.
  • Nachdem die Erfindung in Bezug auf eine bestimmte bevorzugte Ausführungsform davon dargestellt und beschrieben wurde, ist es für eine Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich, dass verschiedene Änderungen an der Form und im Detail daran vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der durch die angehängten Patentansprüche definierten Erfindung abzuweichen.

Claims (6)

  1. Zustandssynchronisierungsverfahren für eine Basisstation zum Senden von Paketdaten zwischen der Basisstation und einer Mobilstation in einem mobilen Kommunikationssystem, das die folgenden Schritte umfasst: in einem aktiven Zustand der Basisstation, Betreiben eines Überwachungszeitgebers, der überwacht, ob eine Zustandsinkonsistenz zwischen der Basisstation und der Mobilstation besteht, und Übergehen in einen Datenaustauschzustand, in dem die Basisstation Daten mit der Mobilstation austauschen kann, Senden, wenn ein Überwachungszeitgebersignal in dem Datenaustauschzustand empfangen wird, einer Zustandsprüfnachricht an die Mobilstation, Empfangen einer Antwortnachricht von der Mobilstation, Analysieren der empfangenen Antwortnachricht, um einen Zustand der Mobilstation zu bestimmen, und wenn die Mobilstation in einem Steuerungs-Hold-Zustand oder in einem Suspend-Zustand ist, Beenden eines zugewiesenen Verkehrskanals und Übergehen in den Zustand der Mobilstation.
  2. Zustandssynchronisierungsverfahren nach Anspruch 1, umfassend: falls die Mobilstation in einem aktiven Zustand ist, Vorhalten des aktiven Zustands, falls die Mobilstation in einem Steuerungs-Hold-Zustand ist, Beenden eines zugewiesenen Verkehrskanals zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand, falls die Mobilstation in einem Suspend-Zustand ist, Beenden des zu gewiesenen Verkehrskanals zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und anschließend Beenden eines zugewiesenen Steuerkanals zum Übergang in den Suspend-Zustand und falls die Mobilstation nicht in einem von dem aktiven Zustand, dem Steuerungs-Hold-Zustand und dem Suspend-Zustand ist, Beenden des zugewiesenen Verkehrskanals zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und Beenden des zugewiesenen Steuerkanals zum Übergang in den Suspend-Zustand und Beenden eines gemeinsamen Steuerkanals zum Übergang in einen inaktiven Zustand.
  3. Zustandssynchronisierungsverfahren für eine Mobilstation zum Senden von Paketdaten zwischen einer Basisstation und der Mobilstation in einem mobilen Kommunikationssystem, das die folgenden Schritte umfasst: in einem aktiven Zustand der Mobilstation, Betreiben eines Überwachungszeitgebers, der überwacht, ob eine Zustandsinkonsistenz zwischen der Mobilstation und der Basisstation besteht, und Übergehen in einen Datenaustauschzustand, in dem die Mobilstation Daten mit der Basisstation austauschen kann, Senden, wenn ein Überwachungszeitgebersignal in dem Datenaustauschzustand empfangen wird, einer Zustandsprüfnachricht an die Basisstation, Empfangen einer Antwortnachricht von der Basisstation, Analysieren der empfangenen Antwortnachricht, um einen Zustand der Basisstation zu bestimmen, und wenn die Basisstation in einem Steuerungs-Hold-Zustand oder in einem Suspend-Zustand ist, Beenden eines zugewiesenen Verkehrskanals und Übergehen in den Zustand der Basisstation.
  4. Zustandssynchronisierungsverfahren nach Anspruch 3, umfassend: falls die Basisstation in einem aktiven Zustand ist, Vorhalten des aktiven Zustands, falls die Basisstation in einem Steuerungs-Hold-Zustand ist, Beenden ei nes zugewiesenen Verkehrskanals zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand, falls die Basisstation in einem Suspend-Zustand ist, Beenden des zugewiesenen Verkehrskanals zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und anschließend Beenden eines zugewiesenen Steuerkanals zum Übergang in den Suspend-Zustand und falls die Basisstation nicht in einem von dem aktiven Zustand, dem Steuerungs-Hold-Zustand und dem Suspend-Zustand ist, Beenden des zugewiesenen Verkehrskanals zum Übergang in den Steuerungs-Hold-Zustand und Beenden des zugewiesenen Steuerkanals zum Übergang in den Suspend-Zustand und Beenden eines gemeinsamen Steuerkanals zum Übergang in einen Ruhezustand.
  5. Zustandssynchronisierungsverfahren für eine Basisstation zum Senden von Paketdaten zwischen der Basisstation und einer Mobilstation in einem mobilen Kommunikationssystem, das die folgenden Schritte umfasst: in einem aktiven Zustand der Basisstation, Betreiben eines Zustandszeitgebers und Übergehen in einen Datenaustauschzustand, in dem eine Basisstation Daten mit der Mobilstation austauschen kann, Prüfen einer Rahmenfehlerrate, falls das Signal Zeitgeber abgelaufen in dem Datenaustauschzustand empfangen wird, falls die Rahmenfehlerrate größer als ein Schwellenwert ist, Erzeugen eines Zustandsübergangsbefehls, der ein Antwortanforderungsfeld enthält, und Senden des Zustandsübergangsbefehls mit dem eingerichteten Antwortanforderungsfeld an die Mobilstation und Beenden eines zugewiesenen Verkehrskanals bei Empfang einer Antwortnachricht von der Mobilstation und Übergehen in einen Steuerungs-Hold-Zustand, und falls die Rahmenfehlerrate kleiner als der Schwellenwert ist, Erzeugen eines Zustandsübergangsbefehls, der ein Antwortanforderungsfeld enthält, und Senden des Zustandsübergangsbefehls mit dem Antwortanforderungsfeld, das neu eingerichtet ist, an die Mobilstation, Beenden des zugewiesenen Verkehrskanals und Übergehen in einen Steuerungs-Hold-Zustand.
  6. Zustandssynchronisierungsverfahren für eine Mobilstation zum Senden von Paketdaten zwischen einer Basisstation und der Mobilstation in einem mobilen Kommunikationssystem, das die folgenden Schritte umfasst: Empfangen eines Zustandsübergangsbefehls, der ein Antwortanforderungsfeld enthält, von der Basisstation in einem aktiven Zustand, Bestimmen, ob das Antwortanforderungsfeld in dem empfangenen Zustandsübergangsbefehl eingerichtet ist, falls das Antwortanforderungsfeld nicht eingerichtet ist, Beenden eines zugewiesenen Verkehrskanals und Übergehen in einen Steuerungs-Hold-Zustand und falls das Antwortanforderungsfeld eingerichtet ist, Senden einer Antwortnachricht an die Basisstation, Empfangen einer Prüfnachricht von der Basisstation, Beenden des zugewiesenen Verkehrskanals und Übergehen in den Steuerungs-Hold-Zustand.
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