DE69938325T2 - Methode und Gerät zum Bohren von Löchern in eine Zylinderwand - Google Patents

Methode und Gerät zum Bohren von Löchern in eine Zylinderwand Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bohren von Löchern in den Mantel eines Papiermaschinenzylinders nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Bohren von Löchern in den Mantel des Papiermaschinenzylinders nach dem Oberbegriff von Anspruch 2.
  • In der Technik gibt es mehrere bekannte Arten von Einrichtungen, die zum Bohren von Löchern in den Mantel eines Zylinders in einer Papiermaschine ausgeführt sind. Einige Ausführungsformen nach dem Stand der Technik sind in den Patentveröffentlichungen EP-B-0448947 und EP-B-0545879 offenbart. Die EP-B-0448947 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vor-Ort-Bohren von perforierten Löchern in den Mantel eines Zylinders, insbesondere eines Trockenzylinders, in einer Papiermaschine, wobei der Zylinder nicht von der Papiermaschine entfernt wird. Die Vorrichtung umfasst einen Spindelkasten, der mit mehreren Spindelköpfen ausgestattet ist, die zum Antrieb durch einen Antriebsmotor geeignet sind. In dem Spindelkasten ist der Antriebsmotor untergebracht, der zum Bewegen des Spindelkastens bezüglich des Rahmens der Bohrvorrichtung, wenn die Bohrer zu der maschinell zu bearbeitenden Zylinderfläche betätigt werden, angeordnet ist. Des Weiteren enthält die Vorrichtung eine Bohrführung, die dazu ausgeführt ist, den Rahmen der Bohrvorrichtung zwischen den Führungsbahnen und dem maschinell zu bearbeitenden Mantel des Zylinders zu stützen und zu spannen. Weiterhin enthält die Vorrichtung Gleitbuchsen, die dazu angeordnet sind, den Rahmen der Bohrvorrichtung entlang der Führungsbahnanordnung zu führen, wenn die Vorrichtung in Richtung der Zylinderachse in die nächste Bohrposition bewegt wird. Die Ausführung der Vorrichtung verwendet Führungsbahnen, die an dem neben dem maschinell zu bearbeitenden Zylinder liegenden Zylinder gestützt werden. Die EP-B-0545879 beschreibt eine Weiterentwicklung der oben angeführten Vorrichtung, wobei jeder Spindelkopf mit einem getrennten Gleitrahmen versehen ist, der so ausgeführt ist, dass er individuell in Querrichtung beweglich ist. Diese Vorrichtungen nach dem Stand der Technik sind neben anderen Nachteilen durch ihre komplizierte Konstruktion nachteilig, was zum Beispiel zu einem begrenzten Bereich der Spindelkopfbewegung führt. Des Weiteren erfordert das System die Verwendung einer Bohrführung, wodurch jedes verschiedene Bohrmuster eine individuelle Bohrführung erfordert.
  • Die FR-A-0448947 betrifft einen Mehrspindelbearbeitungskopf mit variabler Konfiguration, wobei der Kopf, der an einer Werkzeugmaschine angebracht werden kann, eine Antriebsbewegung auf mehrere Werkzeugspindeln übertragen kann, die jeweils an einem Spindelgehäuse angebracht sind, möglicherweise in Verbindung mit einem Relaisgehäuse und hinsichtlich Winkelposition um eine Montageachse einstellbar. An der Basis einer die Gehäuse umgebenden Trommel ist eine Einstellscheibe so montiert, dass sie sich um die Gesamtachse des Kopfs drehen kann, und sie enthält Nuten, die jeweils von einer Nabe eines auf der Bewegungsausgangsseite angeordneten Spindelgehäuses durchquert werden. Somit ermöglicht die Drehung der Einstellscheibe eine synchrone Modifikation der Abstände zwischen allen Werkzeugen und der Gesamtachse des Kopfs.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung solch einer völlig neuen Verfahrens- und Vorrichtungsart zum Bohren des Mantels eines Zylinders, die die Nachteile der Techniken nach dem Stand der Technik überwinden kann.
  • Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bohren von Löchern in den Mantel eines Papiermaschinenzylinders gemäß der vorliegenden Erfindung werden in Anspruch 1 bzw. in Anspruch 2 angeführt.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung bieten mehrere bedeutende Vorteile. Die Verwendung von Mehrspindelbohrmodulen und die Positioniertechnik von Bohrmodulen dadurch, dass die Bohrmodule um ihre Zwischenwellen drehbar sind, können eine sehr große Breite an Positionssteuerung der Bohrmodule bereitstellen. Die Positionssteuerungsmöglichkeiten können durch Verwendung von Bohrmodulen, die um die mittlere Antriebswelle des Moduls drehbar ausgeführt sind, noch erweitert werden. Die vorliegende Ausführung erleichtert ein Bohren ohne Bohrführungen.
  • Im Zusammenhang der vorliegenden Erfindung wird der Begriff Papiermaschine verwendet, wenn auf Maschinen Bezug genommen wird, die bei der Herstellung einer Materialbahn verwendet werden, einschließlich einer Papiermaschine, einer Kartonmaschine oder eines Zellulosebahntrockners. Der Betriff Zylinder wird verwendet, wenn allgemein auf zylindrische Objekte, wie zum Beispiel Walzen, Trockenzylinder und dergleichen, Bezug genommen wird.
  • Im Folgenden wird die Erfindung mit Hilfe eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen näher beschrieben; darin zeigen:
  • 1 schematisch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, die vor Ort in ihre Betriebsposition installiert wird;
  • 2 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung in der in 1 angegebenen Richtung A;
  • 3 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung in der in 1 angegebenen Richtung B;
  • 4A4C ein Bohrmodul in der Vorrichtung gemäß der Erfindung;
  • 5 eine teilweise als Schnitt ausgeführte Ansicht eines Mehrspindelbohrmoduls in der Vorrichtung gemäß der Erfindung; und
  • 6A6C schematisch die Positionssteueranordnung von Bohrern für ein Bohrmodul, gesehen in Richtung des maschinell zu bearbeitenden Zylinders.
  • Auf 1 Bezug nehmend, wird darin eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 in ihrer Betriebsposition gezeigt, die an den Strukturen einer Papiermaschine gestützt wird, wie zum Beispiel einem ersten Zylinder s1 der Papiermaschine. Der zu bohrende Zylinder s2 befindet sich unter dem ersten Zylinder s1 lateral versetzt. Die Vorrichtung 1 enthält einen Rahmen 2 mit einer Ausführung, die an den Strukturen der Papiermaschine gestützt werden kann. Der Rahmen 2 wird an dem ersten Zylinder s1 mittels Stützgliedern 3, 4, wie zum Beispiel gekrümmter Platten 4, die an dem Mantel des Zylinders anliegen, gestützt. Die gekrümmten Platten sind des Weiteren mit dem Rahmen 2 verbunden. Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung mittels Befestigungsriemen 5 an der Fläche des ersten Zylinders s1 verankert. Somit wird der Rahmen 2 zumindest über einen Teil der Zylinderbreite im Wesentlichen parallel auf die Achse des Zylinders s1 ausgerichtet.
  • Die Vorrichtung 1 enthält einen Zufuhrrahmen 6, der, gestützt von dem Rahmen 2, so ausgeführt ist, dass er zu der maschinell zu bearbeitenden Fläche des Zylinders s2 bewegt werden kann, wobei der Zufuhrrahmen mehrere Bohrmodule 7 aufweist, die so ausgeführt sind, dass sie mittels einer Antriebseinheit 8 angetrieben werden können. Am Rahmen 2 sind Führungsbahnen 9 ausgebildet, entlang denen der Zufuhrrahmen 6 bewegt werden kann, um die Zufuhrbewegung der Bohrmodule 7 sowie deren Rückziehbewegung von der Zylinderfläche nach außen nach Beendigung des Bohrschritts zu gewährleisten. Die Bohrmodule 7 enthalten mindestens zwei Spindelköpfe. Die in 2 dargestellte Ausführungsform weist sechs Zweispindel-Bohrmodule 7 auf, die zum gleichzeitigen Antrieb durch eine Antriebseinheit 8 ausgeführt sind.
  • Jedes Bohrmodul 7 weist eine mittlere Antriebswelle auf, die bei der in den Schemazeichnungen dargestellten Ausführungsform durch Riemen angetrieben wird. Der Riementrieb wird durch Versehen der Antriebswelle 10 mit einer Riemenantriebsscheibe 11 und des Bohrmoduls 7 mit Riemenlosscheiben 12, 13 bewerkstelligt. Auf der Antriebswelle 10 ist drehbar damit ein erstes Zahnrad 14 angebracht (vgl. 5), das dazu ausgeführt ist, ein Getriebe 16 einer Zwischenwelle 15 anzutreiben, die weiterhin eine Spindelwelle 17 antreibt. Bei der in den Schemazeichnungen dargestellten Ausführungsform enthält jedes Bohrmodul 7 zwei Spindelköpfe 18, 18', die durch die Antriebswelle 10 des Bohrmoduls auf die oben beschriebene Weise angetrieben werden. Mindestens ein Spindelkopf 18, 18' in jedem Bohrmodul ist um eine Zwischenwelle 15, 15' des Bohrmoduls, die zwischen der Antriebswelle 10 und dem Spindelkopf angeordnet ist, drehbar angeordnet. Somit kann der gegenseitige Abstand der Spindelwellenmitten 19, 19' von einander in jedem Bohrmodul getrennt eingestellt werden, indem mindestens ein Spindelkopf 18, 18' im Bohrmodul um die Zwischenwelle 15, 15' des Bohrmoduls gedreht wird. Darüber hinaus ist das gesamte Bohrmodul oder zumindest das Spindelkopfgehäuse der Spindelwellen um die Antriebswelle 10 drehbar angeordnet, wodurch es möglich wird, das durch jedes Bohrmodul 7 erzeugte Bohrmuster zu steuern. Infolgedessen können die Spindelwellenmitten 19, 19' eines Zweispindel-Bohrmoduls leicht auf eine gewünschte Linie ausgerichtet werden.
  • Jedes Bohrmodul 7 weist Mittel 20, 21 zum Verriegeln des Bohrmoduls in einer gewünschten Position auf. Das Bohrmodul 7 enthält eine Befestigungsplatte 22 (vgl. 4) des Spindelkopfs 7, wobei die Befestigungsplatte darauf angeordnete Lageranordnungen 23, 24 der Antriebswelle 10 sowie Stützelemente 25 zur Befestigung der Riemenlosscheiben 12, 13 aufweist. Die Spindelkopfbefestigungsplatte 11 ist mit Löchern, Schlitzen oder ähnlichen Öffnungen 26 zur Befestigung des Spindelkopfs in einer gewünschten Position mittels Befestigungselementen 20, 21, wie zum Beispiel Schrauben oder Bolzen, versehen. Die Bohrmodule 7 sind durch ihre Befestigungsplatten 22 auf einer am Zufuhrrahmen 6 ausgebildeten Führungsbahn 33 beweglich angebracht. Infolgedessen kann durch Ändern der Position der Bohrmodule 7 im Zufuhrrahmen 6 noch eine weitere Einrichtung zur Steuerung des Layouts des Bohrmusters erhalten werden. In 2 wird solch eine Positionssteuerungsmöglichkeit durch Pfeile angezeigt.
  • In den 2 und 3 wird schematisch eine Bohrvorrichtung 1 gemäß der Erfindung gezeigt. Die Bohrvorrichtung ist auf einem Rahmen 2 gebaut. Der Rahmen 2 enthält ein Befestigungsglied 3, mit dem die gekrümmten Stützplatten 4 verbunden sind. Der Rahmen besteht aus einem Körper 2, der Führungsbahnen für die Bewegung des Zufuhrrahmens 6 und eine Stellgliedanordnung 27, 28 des Zufuhrrahmens, die den Zufuhrrahmen 6 bezüglich des Bohrvorrichtungskörpers 2 bewegen kann, enthält. Das Stellglied des Zufuhrrahmens 6 umfasst eine herkömmliche Spindelhubbühne (Hebevorrichtung) 27, die durch einen Antriebsmotor 28 angetrieben wird. Im Zufuhrrahmen 6 sind mehrere parallele Bohrmodule 7 ausgebildet, die alle durch eine gemeinsame Antriebseinheit 8 angetrieben werden. Die Antriebseinheit ist am Zufuhrrahmen angebracht.
  • Der Rahmen, vorteilhafterweise der Körper 2 selbst, ist mit Stützgliedern 29 versehen, die vorteilhafterweise Druckluftzylinder umfassen, welche vor dem Bearbeitungsvorgang gegen die maschinell zu bearbeitende Fläche des Zylinders s2 getrieben werden, wodurch ein etwaiges Spiel, das heißt, die Instabilität in den Lagern des Zylinders s1 und den Stützstrukturen davon, die als die Befestigungsbasis der Bohrvorrichtung dienen, minimiert wird und der Bohrvorgang selbst sehr stabil wird. Diese Anordnung verhindert zum Beispiel unerwünschte Bewegungen der Bohrvorrichtung während des Bohrvorgangs, wodurch das Brechen der Bohrer 30 eliminiert wird.
  • Der Bohrvorgang findet wie folgt statt. Zunächst wird die Bohrvorrichtung durch Befestigungsriemen an dem dem maschinell zu bearbeitenden Zylinder s2 am nächsten liegenden Zylinder s1 angebracht. Dann werden die Spindelköpfe der Bohrmodule 7 in eine gewünschte Position eingestellt, und bei Bedarf wird der Spindelkopf 7' des Bohrmoduls bezüglich der Antriebswelle 10 gedreht. Des Weiteren werden die gegenseitigen Abstände zwischen den Bohrmodulen 7 wie erforderlich eingestellt, um das gewünschte Bohrmuster zu erhalten. Die Stützglieder 29 werden gegen die maschinell zu bearbeitende Fläche des Zylinders s2 getrieben. Mit Hilfe der Stellgliedanordnung 27, 28 wird der Zufuhrrahmen 6 zu dem maschinell zu bearbeitenden Zylinder bewegt. Schließlich wird die Drehantriebseinheit 8 der Spindelköpfe 30 eingeschaltet. Nach Beendigung des Bohrschritts werden diese Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge wiederholt.
  • Der maschinell bearbeitete Zylinder s2 wird zwischen den Bohrschritten mittels eines (in den schematischen Darstellungen nicht gezeigten) Drehantriebssystems um die Zylinderwelle um einen gegebenen Winkel inkrementell in die nächste Bohrposition gedreht. Eine Art solch eines Drehantriebssystems wird in der Patentveröffentlichung EP-B-0448947 beschrieben. Solch ein Drehantriebssystem kann den Zylinder jedoch nur um Inkremente drehen, die durch die Teilung des in der Antriebseinheit montierten Zahnrads bestimmt werden. Somit würde jede andere Größe eines Inkrementaldrehwinkels ein getrenntes Zahnrad erfordern. Um diese Einschränkung zu überwinden, kann ein herkömmliches Schaltrad verwendet werden, um den Inkrementaldrehwinkel in einen geeigneten Wert umzuwandeln. Der maschinell bearbeitete Zylinder wird für die Dauer des Bearbeitungsschritts in einer festen Position verriegelt.
  • In 3 ist der Drehantrieb der Bohrmodule teilweise sichtbar. Das Antriebsmittel 8, bei dem es sich vorteilhafterweise um einen herkömmlichen Elektromotor handelt, überträgt seine Energiezufuhr von der Motorausgangswelle 31 über einen Riemenantriebsstrang 32 auf die Antriebswellen 10 der Bohrmodule 7, wobei die Energiezufuhr von dort aus einzeln zu jedem der die Bohrer 30 tragenden Spindelköpfe verteilt wird.
  • In den 4A4C wird eines der Bohrmodule und in 5 ein Spindelkopf 7' des Bohrmoduls gezeigt. Die Spindelwellenmitten 19, 19' sind um jede der Zwischenwellen 15, 15' drehbar einstellbar ausgeführt, wobei es von den Zwischenwellen bei der in der schematischen Darstellung gezeigten Ausführungsform zwei gibt.
  • Die Positionssteuerung des Bohrmoduls wird in den 6A, 6B und 6C schematisch dargestellt. In 6A ist der gegenseitige Abstand zwischen den Spindelwellenmitten 19, 19' des Zweispindel-Kopfs 7' in die maximal nach außen beabstandete Position getrieben gezeigt. Der Spindelkopf 7' des Bohrmoduls ist jedoch nicht um die Antriebswelle 10 gedreht worden. In 6B werden beide Spindelwellenmitten 19, 19' um die Zwischenwelle 15, 15' gedreht gezeigt. Dann wird der gegenseitige Abstand zwischen den Spindelwellenmitten 19, 19' kleiner als in 6A, und darüber hinaus sind die Bohrer in einem Abstand von der Bohrmittellinie versetzt. Falls erforderlich, kann das Bohrmuster durch Drehen des Rahmens des Spindelkopfs 7' um die Mittelachse 10 weiter gesteuert werden, wodurch es zum Beispiel möglich ist, die Spindelwellenmitten 19, 19' zur Bohrmittellinie zu bringen.
  • Für den Fachmann liegt auf der Hand, dass die Erfindung nicht durch die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt wird, sondern stattdessen innerhalb des Schutzbereichs der angehängten Ansprüche geändert werden kann.

Claims (2)

  1. Verfahren zum Bohren von Löchern in den Mantel eines Papiermaschinenzylinders, wobei der Zylinder nicht aus seiner Betriebsposition in einer Papiermaschine entfernt wird, wobei in dem Verfahren eine Mehrspindelbohrvorrichtung (1) verwendet wird, die mit einer Einrichtung zur Steuerung des Abstands zwischen den Bohrermitten der benachbarten Bohrmodule (7) ausgestattet ist, wobei die Mehrspindelbohrvorrichtung verschiedene Module (7) mit mindestens zwei Spindelköpfen verwendet, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Spindelwellenmitten (19, 19') in jedem Bohrmodul durch Drehen mindestens eines Spindelkopfs mindestens eines Bohrmoduls um eine Zwischenwelle (15, 15'), die zwischen einer Antriebswelle (10) und dem Spindelkopf angeordnet ist, eingestellt wird, dass das Bohrmuster, das durch das Bohrmodul maschinell hergestellt wird, darüber hinaus durch Drehen des Körpers des Bohrmoduls oder als Alternative des Spindelkopfs (7') des Bohrmoduls um die mittlere Antriebswelle (10) des Bohrmodul eingestellt wird, und dass das Bohrmuster darüber hinaus durch Ändern der gegenseitigen Position benachbarter Bohrmodule (7) bezüglich einander eingestellt wird.
  2. Vorrichtung zum Bohren von Löchern in den Mantel eines Papiermaschinenzylinders, wobei die Vorrichtung einen stationären Rahmen, der an Strukturen der Papiermaschine stützbar ausgeführt ist, und einen Zufuhrrahmen, der entlang dem stationären Rahmen radial zum Mantel des Zylinders beweglich ausgeführt ist, umfasst, wobei der Zufuhrrahmen mehrere Bohrmodule trägt, die mittels einer Antriebseinheit drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrmodule (7) eine Antriebswelle (10), mindestens zwei Spindelköpfe und Zwischenwellen (15, 15'), die zwischen der Antriebswelle (10) und den Spindelköpfen angeordnet sind, enthalten und dass mindestens ein Spindelkopf (18, 18') in jedem Bohrmodul um die Zwischenwelle (15, 15') des Bohrmoduls drehbar angordnet ist, dass das Bohrmodul (7) oder der Spindelkopf (7') um die mittlere Antriebswelle (10) des Moduls drehbar angeordnet ist und Mittel zum Verriegeln des Moduls oder des Kopfs in einer gewünschten Position enthält, und dass der Zufuhrrahmen (6) der Vorrichtung mehrere Bohrmodule enthält, die mindestens einige der in Querrichtung beweglich angeordneten Module umfassen.
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