DE699512C - Verfahren zum Vergasen von Rohbrauukohlenstaub und aehnlichen Brennstoffen - Google Patents

Verfahren zum Vergasen von Rohbrauukohlenstaub und aehnlichen Brennstoffen

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DE699512C
DE699512C DE1936W0098304 DEW0098304D DE699512C DE 699512 C DE699512 C DE 699512C DE 1936W0098304 DE1936W0098304 DE 1936W0098304 DE W0098304 D DEW0098304 D DE W0098304D DE 699512 C DE699512 C DE 699512C
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HANS SCHMALFELDT DIPL ING
Wintershall AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J2300/00Details of gasification processes
    • C10J2300/09Details of the feed, e.g. feeding of spent catalyst, inert gas or halogens
    • C10J2300/0913Carbonaceous raw material
    • C10J2300/093Coal
    • C10J2300/0933Coal fines for producing water gas

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Description

  • Verfahren zum Vergasen von Rohbraunkohlenstaub und ähnlichen Brennstoffen In dem Patent 686 761 ist ein Verfahren beschrieben worden, um aus grubenfeuchter Rohbraunkohle Wassergas, Synthesegas bzw. ähnliche brennbare Gase herzustellen. Das Verfahren arbeitet mit Umwälzgas, das in Wärmespeichern vorgewärmt wird, und trägt den in Staub: verwandelten Brennstoff in den heißen Umwälzgas'strom ein. Die erzeugten Gase, bestehend aus Wassergas, Dampf und dem entgasten und zum Teil vergasten Staub, werden dazu benutzt, die Rohbraunkohle zu trocknen und zu zerkleinern, und zwar in erster Linie in einer Umlauftrocknung. Ein Teil des-Staubes wird an irgendeiner Stelle aus dem Kreislauf abgezweigt, um den Aschegehalt im umlaufenden Staub auf einer angemessenen Höhe zu halten: Es hat sich nun Eierausgestellt, daß man bei der Trocknung und Zerkleinerung der Rohbraunkohle nicht auf eine Umlauftrocknung allein angewiesen ist, sondern auch noch andere Trocknungs- und Zerkleinerungsverfahren dazu benutzen kann; z. B. ist es möglich, die Trocknung und Zerkleinerung vorzunehmen, indem die Abgase aus der Vergasung zusammen mit dem Umlaufstaub in eine große Drehtrommel eingeleitet werden. In diese Trommel wird auch die feuchte Rohkohle eingesetzt. Durch die Einwirkung der heißen Gase sowie durch das dauernde Rieseln und Fallen der Kohle von den Hubblechen der Trommel herab, wird nun die Kohle getrocknet und zerkleinert. Die Zerkleinerung kann unterstützt werden durch Füllung der Trommel mit Kugeln, so daß die `Trommel gleichzeitig als Mühle wirkt. Auf diese Weise entweicht aus der Trommel mit den Gasen nur trockener Staub.
  • Es ist auch möglich, eine Nachzerkleinerung außerhalb der Trockentrommel vorzunehmen, beispielsweise durch eine Schleudermühle oder eine nachgeschaltete Rohr- bzw. :noch andersartige Mühle. Dabei kann man entweder das gesamte Gut hinter der Trockentrommel durch die Mühle senden oder durch eine Sichtung nur 'las grobe Gut nachzerkleinern und dann wieder erneut in die Trokkentrommel zurückführen.
  • Die Nachzerkleinerung nach der Trocknung bzw. während der Trocknpng.läßt sich aber auch weitgehend vermeiden, .wenn dafür gesorgt wird, daß die Rohkohle möglichst feinkörnig und "mit einem hohen Anteil an feinstem Material in die Trocknung eingesetzt wird. Dies kann erreicht werden durch eine besondere Vorbeharidlung der Kohle, z. B. durch eine Quetschung. Dieses Verfahren läßt sich- weniger anwenden bei faseriger Struktur der Rohkohle, sondern vielmehr bei vollständig homogenem- Kohlengefüge. Durch die Vorz.erkleinerung und Quetschung der frischen Kohle wird .das Gefüge zerstört,, so daß durch die Einwirkung Zier heißen Gase sowie durch die heftige Bewegung und etwa gleichzeitig einsetzende Zerkleinerungs= wirkung beim Fallen und Anstoßen in der Trockenapparatur schon eine genügende Feinheit der Trockenkohle erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 686761 zur Herstellung von Wassergas und ähnlichen Gasen aus Rohbraunkohle, dadurch gekennzeichnet, daß statt der in. dem Hauptpatent beschriebemm Umlauftrocknung irgendeine andere beliebige Trocknung in der Weise angewandt wird, daß mit den heißen Abgasen und dem heißen Staub aus der Vergasung die Trocknung und Zerkleinerung der eingesetzten Rohkohle geschieht. z. Verfahren ngch Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohle vor ihrem Eintritt in die Trocknung außer einer Vor-7.erkleinerung noch eine Quetschung erhält, so daß die Kohle bei der Trocknung ohne Aufwand mechanischer Arbeit weitgehend zerfallen kann. .
DE1936W0098304 1936-03-11 1936-03-11 Verfahren zum Vergasen von Rohbrauukohlenstaub und aehnlichen Brennstoffen Expired DE699512C (de)

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