DE7002178U - Warmwasserbereiter - Google Patents
WarmwasserbereiterInfo
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- Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)
Description
Firma ßergfeld & Heider, Burscheid b. Cpladen, Hauptstr. 12U
Warmwasserbereiter
Die Neuerung bezieht sich auf einen Warmwasserbereiter
ndt einem in einen Wasserbehälter eingesetzten Heizaggregat.
Bei bekannten Warmwasserbereitern dieser Art ist das mit
einem Heizmittel, wie z.B. den Flammgasen eines' Brenners beaufschlagbare
Heizaggregat fest in den Wasserbehälter eingebaut, insbesondere damit verschweißt, und durchsetzt den WasSerbe- .
hälter in senkrechter Richtung. Ein derartiger Warmwasserbenpitfir
wj-pri iihi ichei?weise innensei ti £ narh seinem Zusammenbau
feuerverzinkc. Von Nachteil dabei ist jedoch, daß es zu einer
elektrochemischen Korrosion kommen kann, wenn bei den übrigen Leitungssystemen andere Metalle vorgesehen sind. Insoesondere
wirkt sicn die Tatsache aus, daß sich bei Temperaturen von mehr
als 600C die Zinkbeschichtung in Form von Bläschen vom Untergrund
ablöst. Die darunterliegenden Legierungsschichten von Eisen und Zink haben ein anderes Potentidnal als Zink und gehen
nunmehr in Lösung, wodurch es also stets zu einer erheblichen Korrosion kommt. Aus diesem Grunde mußte man die Betriebstemperatur
eines derartigen Warmwasserbereiters auf unter 600C halten. Für eine vorgegebene Leistung benötigt man somit
entsprechende große Warmwasserbereiter, besondere Leitungsisolationen und dgl. Bei der üblichen Einbauweise durchsetzt das
Heizaggregat den Warmwasserbehälter von unten nach oben, so daß es im gesamten Behälter durch die Wärmekonvektion des darin befindlichen
Wassers zu einer verhältnismäßig gleichmäßigen Temperatur kommt. Vor der ohnehin bei verhältnismäßig niedriger Temperatur
erfolgenden Wasserentnahme muß daher zusätzlich praktisch der gesamte Inhalt des Warmwasserbehälters aufgeheizt werden.
Dies erfordert entsprechend lange Anheizzeiten. Im Falle einer regelmäßig vor-
zeitig erfolgenden Beschädigung des Heizaggregates muß Juan schließlich den Warmwasserbehälter mit dem darin eingebauten
Heizaggregat gemeinsam austauschen, so daß derartige Instandsetzungen verhältnismäßig aufwendig verlaufen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Warmwasserbereiter
der einleitend beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, daß die genannten Machteile vermieden werden. Insbesondere
soll es dabei möglich sein, das Warmwasser auch mit einer über 60° C hohen Temperatur zu erzeugen, woDei nicht
nur die wirtschaftliche Korrisionsschutzmöglichkeit durcr, Verzinken, sondern auch durch andere, auf die Verhältnisse
optimal abstinunbare OberflächenDeschichtungsverfahren erfolgen
soll. Der ggfs. störende Einfluß des Leitungssystems, an
welches der Warmwasserbereiter angeschlossen ist, soll aufgehoben werden, und schließlich soll auch, falls erforderlich,
der Instandsetzunr^saufwand erheblich gesenkt werden.
Neuerungsgcmäss wird dies dadurch erreicht, daß das Heizaggregat
lösbar in eine Einsatzöffnung des Wasserbehälters eingesetzt
i't, die sich oberhalb eines Wasserzulaufs und unterhalb
eines von in unterschiedlichen Höhenlagen vorgesehenen, Entnahme- und Rücklaufanschlüssen begrenzten Abschnittes des
Wasserbehälters befindet, wobei sich aas Heizaggregat etwa horizontal in den Wasserbehälter erstreckt und der Eintritt
sowie der Austritt des Reizmittels durch die Einsatzöffnung erfolgen.
Ein derartiger Warmwasserbereiter läßt sich für den Fall, daß am Heizaggregat ein Schaden auftritt, in kürzester Zeit
instandsetzen. Zu diesem Zweck wird lediglich ein vorxeilhaft an der untersten Stelle des Wasserbehälters vorgesehener
Entleerungsanschluß geöffnet, so daß man nach der Entleerung
des Wasserbehälters das Heizaggregat z.B. nach Lösung seiner Befestigungsschrauben herausnehmen und durch ein neues er-
setzen kann. Es ist au·: ...iie weiteres möglich, einen Austausch
gegen Reizaggregate mit veränderter Heizleistung auf diese Weise vorzunehmen.
Die besondere Art der Anordnung des Heizaggregates im Wasserbehälter
begünstigt eine Schichtenbildung des 'Warmwassers derart, daß sich oberhalb des Heizaggregates eine verhältnismäßig
ungestörte Warmwasserzone ausbildet, die z.B. in den Warmwasserumlauf des Warmwasserleitune,ssystems eingeschaltet
sein kann. Der im unteren Teil des Wasserbehältern befindlicne Feuerungseinsatz wird zunächst nur mit dem kalten
Frischwasser beaufschlagt und kann daher mit einer verhältnismäßig
hohen Heizleistung betrieoen werden. Sofern es ^im
Unas pillen des Heizaggregates mit dem zulaut enden Wasser zu
einer Temperaturerhöhung über 60wC kommt, ist diese verhältnismäßig
kurzzeitig, weil das F^.izaggregat durch einen in.
obereu Teil des V.'asserbenälters vorgesehenen Temperaturmeßfühler
aann selbsttätig ausschalten kanu. Derartige Kurzzeitige
Temperaturerhöhungen zeigen eine wesentlich geringere Kbrrosionswir.'curp. aLs es L>ei der sonst üDlicnen, stäiiai^en
Beaufschlagung mit neißeni Wasser der FaIL ist. Man Kann somit
den warmwasserbereiter durchaus in der Weise betreiben, daß
man im oberen 'leil des Wasserbehälters üo^r OG3C heißes
Wasser zur Verfügung hat, ohne dal? dieses ständig auf das
Heizaggregat einwirkt. Die Möglichkeit, in durchaus ;>reisv.-erter
Aasführung einen Ouerfläcnenschutz durch Verzinken anzuwenden»
ist damit gegeben, wobei die Korrosionserscheinangen erheblich
verringert sine.
Man kann jedoch gleichfalls das Heizagp,regät oberflächlich in
einer anderer. Vveise schützen als die Innenwand des Wasserbehälters.
Für dieser. Gesichtspunkt ist maßgeblich, daß die Beschichtung
des Heizaggrep,ates eine verhältnismäßig gute
Wärmeleitfähigkeit besitzen soll, wohingegen die Innenbeschichtung
des Wasserbehälters möglicnst isolierend wirken soll.
Auch müssen an die Temperaturbeständigkeit der Beschichtung
des Heizaggregates höhere Anforderungen als an diejenige
des Wasserbehälters gestellt werden. In besonders vorteilriii
ft er Weise wird daher das Heizaggregat oberf lächlicn
emailliert, und zwar bevorzugt mehrschichtig, während die
Innenwand de^ Wasserbehälters mit einer Gummi- oder Kunststoffschicht
ausgeführt wird. Eine derartige Differenzierung der Beschichtung konnte bei den bekannten warmwasserbereitern
der anmeldungsgemäßen Art nicht ausgeführt w rden,
vielmenr konnte man dabei lediglich eine gemeinschaftliche
Innenvazinkung von Behälter und Heizaggregat vornehmen.
Die Möglichkeit der elektrocnemisch neutralen Beschichtung
des Wasserbehältern und des Heizaggregates ermöglicht weiterhin
den Betrieo des Warmwasserbereiter^ unabhängig vom
Material des Leitungssystems, in welches er eingesetzt ist.
Während bei den bekannten Warmwasserbereitern z.B. Kupferoaer
Zinkleitungen zu sehr unterschiedlichen, teilweise sehr erheblichen Korrosionen führen konnten, scheidet diese
Gefahr bei dem neuen Warmwasserbereiter völlig, aus.
Die Neuerung Sfci weiterhin anhand der sich auf ein Ausführungsbeispit:l
beziehenden Zeichnung veranschaulicht.
Der gesamte Warmwasserbereiter befindet sich in einem Gehüusel,
das wärmeisolierend ausgeführt ist. Der Wasserbehälcer
ist mit drei Stancfüßen 3 in das Gehäuse eingesetzt, wobei seine noch im einzelnen zu beschreibenden Anschlüsse aus dem Gehäuse
herausgeführt sind. An der tiefsten Stelle befindet sich der
Abschluß 4 'für die Entleerung. Kurz darüber ist ein Anschluß
für den Zulauf des kalten Frischwassers vorgesehen. Ooerhalb des Heizaggregates b befindet sich einjunterer Anschluß 7 für das
im Warmwassersystem umlaufende Warmwasser, wohingegen der obere Anschluß Ω für das umlaufende Warmwasser an der obersten Stelle
des Wasserbehälters angeordnet ist. Der obere Abschnitt des
Wasserbehälters. 2 weist weiterhin einen Anschluß 9 für
ein Sicherheitsventil und einen Anschluß 10 für einen Temperaturmeßfühler auf. Dieser Temperaturmeßfühler ist
in der Zeichnung nicht dargestellt. Der Meßwert des Temperaturmeßfühlers
wird in einen gleichfalls nicht dargestellten Zeitpunktregler eingeführt, der bei Erreichen einer vorgegeoenen
Temperatur die Keizmittelzufuhr zuiu Heizaggregat
ausschaltet.
Das ueizaggregat besteht aus einem pilzförmigen Brennergehäuse
ό mit einem angepaßten Flansch 11, der mit den
schematiäch dargestellten Schrauben 12 mit dem Flansch 13 des Wasserbehälters verbunden ist. Der vordere Abschnitt des
Brennergehäuses oesitzt eine besondere Wärmeisolation IU
mit einer zentralen öffnung 15, in die ein in der Zeichnun
nicht dargestellter Drenner einsetzbar ist. Ooerhalb des
Brenners ist noch das Schauloch 13 zur· Beobachtung der
Brennerflairjne vorgesehen. Ar. der dem Brennereinsatz gegenüoerlieger.den
Stelle ues trenner^ehäuses werden die Rauchgase
um IbO ° umpelenkt und durch einzelne Rückführungsrohre 17,
die cen zylindrischen Abschnitt des brennergehäuses umgeben,
in einen Ringkanal IG zurückgeführt, der den Brennereinsatz
umgibt und an den sicn die Rauengasabfüh.cur.j Ii anschließt. Zum
Zwecke der Lesseren Wiirmeausnutzung icann man cie ückführungsrohre
17 innenseitig noch mit Dralleinsätzer. 19* ausbilden.
Anstelle ues beschriebenen örennergehäuses lassen sicn ebenfalls
mit üei. uampf, Stromwärme oder anderer Reizmitteln beaufschlagbarc
heizctggregate verwenden.
Claims (3)
1. v.'armwasserbereiter iÄit einem in einem Wasserbehälter eingesetzten
Heizaggregat, dadurch gekennzeichnett daß das
Heizaggregat lösbar in einer Einsatzöifnung des Wasserbehälters
(2) aingesetzt ist, die sicr obernalb eines Wasserzuiaufs
(5) und unterhalb eines von in unterschiedlichen Höhenlagen vorgesehenen Entnahme- uno Rücklaufanschlüssen
(7, 8) begrenzten Aoscnnittes des Wassei behälters (2)
befindet, woDei sich das Heizaggregat etwa horizontal in
den WasserbenalTcr (2) erstreckt und der Eintritt sowie aer
Austritt des iieizrr.itteis durch die Einsatzöffnung erfolgen.
. Warmwasserbereiter nach Anspruch 1, dadurch aekennzeicnnet,
oaii das i.ei^HggregaT als ein pilzformiges Srennergehav.se (ö)
mit eine.u anger.aiiten Flansch (11) ausgeführt ist, welches,
von seiner ceni Brennsreinsatz gegenüberliegenoen Stelle ausgehend,
mit den zylindriscnen Abschnitt des brennergehäuses
urp.geoenden, einzelnen Rückführungsrohren (17) für das Rauchgas
versehen ist, die in einen den Brsnnereinsatz umgehenden
Kingkanai (Ic) <iiniaändon, an αεη sicn die vducngasabführung
(13) anschlicht.
3. Warmv/asserL-ereiter nach den Ansprüchen i und 2, c.aduvah ge.-
'Kennzeichnev, caß das lieizaggregat ooeri Idcr.iich emailliert
ist, vcTnrenc die Innen\;ana des ».'asserbeaöiters mit einer
Gummi- oder r.unststoi f schicr.t ausgeführt ist.
l\. V«'arn!v;aoLier'.:-ere."i ter nach den Ansx>rüc.:ier. 1 bis 3, o.aaurcii je-
kennzeic'r.ne~„3 ca; an der uiiverster. Stelle des .-,assercenäiters
ein Lntiäerungjar.schiu." (1^) und an seinem oberen Abschnitt
eine ::insai zui inur.;: Cl ilir oi.-itn .e-peiütur^eßiüaler vorga-„i'.-.er.
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707002178 DE7002178U (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Warmwasserbereiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707002178 DE7002178U (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Warmwasserbereiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7002178U true DE7002178U (de) | 1970-08-13 |
Family
ID=34128635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707002178 Expired DE7002178U (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Warmwasserbereiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7002178U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10048631B4 (de) * | 1999-09-24 | 2010-05-12 | Vaillant Gmbh | Trinkwasserspeicher |
-
1970
- 1970-01-23 DE DE19707002178 patent/DE7002178U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10048631B4 (de) * | 1999-09-24 | 2010-05-12 | Vaillant Gmbh | Trinkwasserspeicher |
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