DE700253C - Tretkurbelanordnung fuer Motorraeder - Google Patents
Tretkurbelanordnung fuer MotorraederInfo
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- DE700253C DE700253C DE1938A0086400 DEA0086400D DE700253C DE 700253 C DE700253 C DE 700253C DE 1938A0086400 DE1938A0086400 DE 1938A0086400 DE A0086400 D DEA0086400 D DE A0086400D DE 700253 C DE700253 C DE 700253C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M5/00—Foot-driven levers as pedal cranks which can be immobilised as foot-rests
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Description
- Tretkurbelanordiiung für Motorräder Die Erfindung bezieht sich auf eine Tretkurbelanordnung für Motorräder, bei der die Tretkurbeln bei Verwendung als Fußrasten die Bedienung der Rücktrittbremse ermöglichen und deren Kurbelarme nach Auslösen einer Kupplung von ihrer i 8o" zueinander betragenden Winkelstellung beliebig bis zu einem Winkel von o° verstellt werden können.
- Die bekannten Anordnungen dieser Art haben den Nachteil, daß der verschwenkbare Kurbelarm gegenüber dem feststehenden urzn volle i8o° verstellt wird, so daß nach dem Verstellen eine übereinstimmende Lage beider Tretkurbeln vorhanden ist. In diesem Fall ist aber eine Bedienung der Rücktrittbremse ausgeschlossen. Da nun bei Verkehrsmitteln, wie Fahr- und Motorrädern, aus Gründen der Verkehrssicherheit stets zwei gebrauchsfähige Bremsen vorgeschrieben sind, muß diese Einrichtung als unzulänglich betrachtet werden. Dieser bedeutende und die Sicherheit des Verkehrs gefährdende Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die Kurbelarme beim Verstellen der Tretkurbeln in die Endlagen, in denen sie als Fußrasten dienen, noch einen spitzen Winkel miteinander bilden, so daß auch in dieser Lage die Rücktrittbremse wirken kann.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch das Tretkurbellager, Abb. a einen Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 eine Einzelheit und Abb. q. in schematischer Darstellung die Lage der Tretkurbeln zueinander in den unteren Endlagen.
- In Abb. i ist der Längsschnitt durch ein gebräuchliches Tretkurbellager i gezeigt. Zu beiden Seiten des Laers i sind Kugellager-;Z büchsen 2 eingesetzt, gegen die die Kugeln 3 von je einem Konus ¢ gehalten «-erden, der auf der Lagerachse 5 verschraubt ist. Dadurch werden die Achse 5 und die Büchsen 2 ini Lager i unverschiebbar festgehalten.
- Nach Abb. i ist über das linke Ende des Lagers i ein Deckel 6 aufgeschoben, der einen nach oben gerichteten Ansatz 7 aufweist. An diesem Ansatz 7 ist mittels eines waagerecht gelagerten Zapfens 8 eine Schaltklinke 9 drehbar gelagert, deren Schaltnase io gegen einen Flansch i i eines Kupplungsgliedes 12 wirken kann. Das Kupplungsglied 12 ist axial verschiebbar auf der Lagerachse 5 angebracht. Es wird durch eine nutförinige Ausnehmung auf einem in der Lagerachse 5 eingelassenen Keil 13 geführt und dadurch mit der Lagerachse hinsichtlich der Drelibetvegung gekuppelt. Ein in Abb. i nach links vorspringender Ansatz i 4 des Kupplungsgliedes i 2 ist nicht voll kreisförmig ausgebildet, sondern wird, wie aus : Abb. 2 ersichtlich ist, von zwei parallelen Ebenen begrenzt. Er greift in eine entsprechende Ausnehmung der Nabe des Tretkurbelarmes 16 ein, die in bekannter Weise durch eine Schraube auf der Achse 5 gehalten wird. Eine Spiralfeder 17 liegt zwischen dem linken Kugelkomis .1 und dem Kupplungsglied 12 und drückt dieses nach Abb. i stets links in die Kupplungsstellung. so daß über den Kupplungsansatz 1.1 und den Keil 13 der Tretkurbelarm 16 mit der Tretkurbellagerachse 5 gekuppelt ist.
- Die Bewegung des Kupplungsgliedes 12 wird durch Verschwenken der Schaltklinke 9 erreicht, die einen nach der Fahrzeugmitte zugekehrten Arm 18 aufweist, an dein die Seele 19 eines Bowdenzuges 2o angreift, dessen Rohrende im Ansatz 7 verschraubt ist. Das andere Ende des Bowdenzuges wird mit einem entsprechenden Schalthebel an der Lenkstange, am Gabelkopf oder am Oberrohr bzw. seitlich am Tank befestigt, so daß eine bequeme Schaltbewegung möglich ist.
- Um zu sichern, daß die Rücktrittbremse in jedem Fall bedient werden kann, ist eine besondere Einrichtung vorgesehen, die verhindert, daß beide Tretkurbeln gleichzeitig die untere Totpunktlage einnehmen können. Die Nabe des Kurbelarmes 16 ist mit einem Flansch 21 versehen, der mit einer Nase 22 der Schaltklinke 9 zusammenarbeitet. Der Flansch 21 weist ferner an seinem Umfang nach einer Seite scharf abfallende Ansätze 23 auf. Diese Ansätze verhindern die Bewegung der Schaltklinke 9 und damit das Auslösen des Kupplungsgliedes 12, solange der rechte Tretktirbelarin 26 (Abb. ¢) sich in der unteren Totpunktlage befindet. Erst wenn dieser Arm, in der Triebrichtung der Kurbeln betrachtet, die Totpunktlage um einen bestimmten Winkelbetrag überschritten hat, kann die Auslösung der Schaltklinke 9 und damit des Kupplungsgliedes 12 des linken Tretkurbelarmes 16 erfolgen. Die Größe dieses Winkelbetrages ergibt sich aus der Gestaltung des Ansatzes 23 und aus der Breite der Nase 22 der Schaltklinke 9.
- Nach Auslösen der Schaltklinke 9 und Verschiebung des Kupplungsgliedes 12 @ gibt der Ansatz 14 den Kurbelarm 16 frei, und dieser kann um annähernd i 8o' in die nach unten gerichtete Stellung gemäß Abb. 4 bewegt werden. Die linke Kurbel bietet dann während der Fahrt eine angenehme Fußstütze, während der rechte Fuß sich annähernd in der gleichen Lage befindet, jedoch infolge der leichten Versetzung der Kurbel 26 jederzeit noch die Rücktrittbremse bedienen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tretkurbelanordnung für Motorräder, bei der die Tretkurbeln bei Verwendung als Fußrasten die Bedienung der Rücktrittbremse ermöglichen und deren Kurbelarme nach Auslösen einer Kupplung von ihrer i8o° zueinander betragenden Winkelstellung beliebig bis zu einem Winkel von o' verstellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelarme (16, 26) beim Verstellen der Tretkurbeln in die Endlagen, in denen sie als Fußrasten dienen, noch einen spitzen Winkel miteinander bilden.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem einen Kurbelarm (16) und seiner Lagerachse (5) eine Kupplung (i i, 12, 14) vorgesehen ist, die in der unteren Totpunktlage des Kurbelarmes (16) durch einen an dessen Nabe sitzenden und mit Ansätzen (23) versehenen Flansch (21) gesperrt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938A0086400 DE700253C (de) | 1938-04-07 | 1938-04-07 | Tretkurbelanordnung fuer Motorraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938A0086400 DE700253C (de) | 1938-04-07 | 1938-04-07 | Tretkurbelanordnung fuer Motorraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700253C true DE700253C (de) | 1940-12-16 |
Family
ID=6949779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938A0086400 Expired DE700253C (de) | 1938-04-07 | 1938-04-07 | Tretkurbelanordnung fuer Motorraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700253C (de) |
-
1938
- 1938-04-07 DE DE1938A0086400 patent/DE700253C/de not_active Expired
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