DE7004565U - Teleskopstuetze fuer bauzwecke. - Google Patents
Teleskopstuetze fuer bauzwecke.Info
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Description
PATENTANWÄLTE 3217
Y/erner Stapel, 3301 Mascherode
"Teleskopstütze für Bauzwecke"
Die Neuerung betrifft eine Teleskopstütze für Bauzwecke, insbesondere
Schalungen, bestehend aus einem Standrohr und einem Einschubrohr mit einer Reihe in Abständen über die Länge
des Rohres verteiltem Löcher, in die zur Grobeinstellung der Stützenlänge ein Bolzen einsteckbar ist, welcher mittels einer
Halteeinrichtung unverlierbar mit dem Einschubrohr verbunden /.•'\ ist und sich auf einem im Durchmesser verbreiterten Endflansch
einer Gewindehülse abstützt, die auf einem Gewinde am Ende des Standrohres aufgenommen ist und zur Peineinstellung der
Stützenlänge dient.
Bei den bisher in Gebrauch befindlichen Teleskopstützen ist die Haiteeinrichtung für den Bolzen in Form einer runden oder
elliptischen öse ausgebildet, welche das Einschubrohr umfaßt und durch ein Loch am Ende des Bolzens geführt ist. Um eine
Unverlierbarkeit unter den auf Baustellen herrschenden extrem
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rauhen Bedinungen zu gewährleisten, muß diese ringartige Öse
durch Schweißung geschlossen werden. Um diese ringartige Öse durch den Bolzen hindurchführen zu können, muß an diesem entweder
ein entsprechend breit ausgebildeter Kopf angeformt und zur Aufnahme des Ringes bzw. der Öse durchbohrt werden, oder
es muß ein geeigneter Ring an das Ende des Bolzens angeschweißt werden.
Die Anfertigung von Bolzen mit Halteeinrichtungen ist daher
-* mit einem unerwünscht großen Arbeitsaufwand verbunden.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs
genannte Teleskopstütze so auszubilden, daß die Herstellung von Bolzen und Halteeinrichtungen wesentlich vereinfacht
werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend genannte Teleskopstütze neuerungsgemäß dadurch, daß der Holzen
als einstückiger Bestandteil einer offenen öse ausgebildet ist, welche als Halteeinrichtung dient und das Einschubrohr
umfaßt.
Das Wesentliche der Neuerung besteht darin, daß nicht - wie bisher - Bolzen und Haiteeinrichtung getrennt gefertigt und
anschließend miteinander verbunden werden, sondern statt dessen aus einem geeigneten 3tabförmigen Material eine etwa langrunde
offene öse geformt wird, die an einem Ende so weit ist, daß
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zumindest das Einschubrohr mit gewissem Spiel durchgeführt wenden kann, während am anderen Ende derjenige Teil der Öse,
der sich längs der offenen Seite erstreckt und geradlinig verläuft, den Bolzen bildet. Es ist dabei lediglich darauf zu
achten, daß die Öffnung der öse klein genu^; gehalten wird,
damit das Einschubrohr nicht durch diese Öffnung aus der öse heraustreten kann. Die Gefahr, daß sich diese öse, obwohl sie
ν nicht wie bei der bekannten Stütze durch Schweißung geschlos-Jy
sen ist, unter den Betriebsbelastungen auf dem Bau öffnet, besteht
nicht, denn sie ist aus dem gleichen Material geformt wie der Bolzen, der die Stützlast zu übertragen hat, und besitzt
iaher eine entsprechend hohe Widerstandsfähigkeit.
Ein einfacher Biegevorgang, der sich durch nichts von Arbeitsgangen
unterscheidet, die auf Baustellen von Eisenbiegern und
Eisenflechtern zur Herstellung der Bewehrungen für Stahlbetoni.
^x bauten ausgeführt werden, ermöglicht nunmehr, auch die Bolzen
- und Halte einrichtungen für die Teleskopstützen anzufertigen. Das ist insbesondere deshalb vorteilhaft, weil Bolzen samt
Halteeinrichtungen bisher immer noch in unerwünscht hohem Maße verlorengehen, wenn die Einschabrohre aus den Standrohren herausgezogen
werden. Das Ergänzen verlorengegangener Bolzen und Halteeinrichtungen ist daher bei der neuen Stütze einfach und
schnell durchzuführen. Eine weitere Ausgestaltung der Stütze kennzeichnet sich dadurch, daß der Bolzen an seinem Vorderende l
einen Schlitz aufweist, in dem ein Sicherungsriegel aufgenommen
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ist, welcher mittels eines Stiftes naon Art eines zweiarmigen
Hebels schwenkbar gelagert und quer s"&r Länge des Bolzens einstellbar
ist.
Diese Weiterbildung der Stütze zeichnet sich vor allem dadurch vorteilhaft aus, daß eine Unfallquelle ausgeschaltet wird.
Durch das Querstellen des Sicherungsriegels am Vorderende des Bolzens kann verhindert werden, daß sich der Bolzen beispielsweise
bei Einschalungsarbeiten und anderen Erschütterungseinflüssen infolge der noch fehlenden Belastung, welche eine Bewegung
des Bolzens normalerweise verhindert, aus dem Loch im Einschubrohr rausbewegt. Die Gefahr, daß Schalungen und Abstützungen
zusammenbrechen, weil die Bolzen durch äußere Ein- ,:.| flüsse oder Hantierungen in der Nähe der Stützen aus ihren
Löchern herausgetrieben werden, kann somit sicher vermieden werden.
Eine weitere Unfallquelle besteht bei den bekannten Teleskopstützen
darin, daß das Einschubrohr völlig aus dem Standrohr herausgezogen werden kann. Durch Verformungen, Verschmutzung
und andere Einflüsse verklemmen aber oft Einschubrohre in den Standrohren. Das verleitet aber auf Baustellen dazu, die
Teleskopstützen für den Transport durch Baukräne oder dergl. an den oberen Enden der Einschubrohre aufzuhängen. Wenn sich
die Verklemmungen zwischen Einschubrohr und Standrohr dann während des Höhentransportes lösen, dann stürzen die Stand- .
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rohre der Teleskopstützen aus häufig sehr großen Höhen herab.
Es ist zwar bereits bekannt, dieser Unfallgefahr dadurch zu begegnen, daß die Halteeinrichtung zugleich als Sicherheitseinrichtung
ausgebildet wird, jedoch ist die Anfertigung solcher Bolzen mit Halteeinrichtungen noch um ein Vielfaches aufwendiger
und teurer als bei den normalen Bolzen und Halteeinrichtungen. Bei dieser Ausführungsform der Teleskopstützen
besteht nämlich die als Sicherheitseinrichtung ausgebildete Halteeinrichtung aus einer etwa langrund ausgebildeten geschlossenen
Öse, die an einem Ende so weit ist, daß die Gewindehülse mit dem Endflansch hindurchpaßt und am anderen Ende so schmal
ausgebildet ist, daß sie durch Hammerschläge in einen Klemmsitz unterhalb des Endflansches auf den Außenumfang der Gewindehülse
aufgetrieben werden kann. Der Bolzen ist bei dieser Ausführung mit einem abgewinkelten Ende versehen und an dem
verjüngten, zum Auftreiben auf die Gewindehülse ausgebildeten Ende angeschweißt. Bei dieser Ausführungsform sind relativ
enge Toleranzen einzuhalten, um den Klemmsitz der Öse zu gewährleisten. Außerdem besteht dennoch die Gefahr, daß durch
die rauhen Beanspruchungen auf dem Bau, wie durch Einfluß von Schmutz, Mörtel oder dergl., kein sicherer Klemmsitz erreicht
wird und die öse unvorhergesehen von der Gewindehülse zurückspringt.
Dadurch ist die Verbindung zwischen Einschubrohr und Standrohr, welche durch diese Ausbildung der Halteeinrichtung
erzielt wird, wieder aufgehoben. Die Lebensdauer solcher Halte-
einrichtungen ist darüber hinaus infolge raschen Verschleißes der Außenflächen der Gewindehülsen und der Innenflächen der öse
sehr gering.
Bei der neuerungsgemäß ausgebildeten Teleskopstütze werden
diese Nachteile jedoch auf eine überraschend einfache, fortschrittliche Weise vermieden, indem Bolzen und Halteeinrichtung,
wie schon eingangs erwähnt, einstückig als Öse ausgebildet werden, wobei jedoch die Öse in der lichten Breite an dem
vom Bolzen abgekehrten Ende wenigstens ebenso groß wie der Durchmesser des Sndflansches der Gewindehülse ausgebildet und
einstückig mit einem U-förmigen Bügel verbunden ist, der in einem Höhenabstand parallel zum bolzenseitigen Ende der Öse
verläuft und die Gewindehülse unterhalb des Endflansches mit geringem Spiel umfaßt.
Auch diese zugleich als Sicherungseinrichtung ausgebildete Halteeinrichtung läßt sich aus einem einzigen Stück stabförmigen
geeigneten Materials durch Biegen herstellen. Infolgedessen ist der Aufwand für die Herstellung sehr gering. Die neue
Ausbildung der Halteeinrichtung gewährleistet aber darüber hinaus auch eine wesentlich größere Lebensdauer als die
bekannte Ausführungsform, v/eil enge Passungen vermieden sind, insbesondere jedoch ein Klemmsitz auf der Gewindehülse für die
Punktion nicht mehr erforderlich ist. Wenn der Bolzen darüber hinaus mit einem Sicherungsriegel versehen ist, wird
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p flansch um die Gewindehülse greift, besteht eine einwand-
i( freie mechanische Verbindung zwischen dem Einschubrohr und
I dem Standrohr, welche ein Herauszieher, des Einschubrohres unter
I ■■""■· dem Einfluß von Zugkräften beim Transport oder dergl· sicher
I * verhindert.
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ein weiterer Vorteil durch Verminderung der Unfallgefahr er- r·
■ I
reicht, der.n es kann sich der Bolzen nicht ungewolli» txiXa dem gr
Loch des EinscL^brohres herausbewegen. Dadurch, daß der zusätzlich
an die Öse ängeformte U-förmige Bügel unter den End-
Die Neuerung bietet jedoch zusätzlich die Möglichkeit, vorhandene,
als Sicherheitseinrichtung ausgebildete Halteeinrichtungen, die in Form geschlossener Ösen ausgebildet sind,
und bei denen beispielsweise kein Klemmsitz auf der Gewindehülse erreicht werden kann, ohne Inkaufnahme einer Unfallgefahr
weiterzuverwenden. Auf diese Weise können vorhandene Materialbestände aufgebraucht werden. Um bei diesen Ausführungsformen
der an sich bekannten Ausführung der Halteeinrichtungen unabhängig davon, ob der Klemmsitz erreicht
werden kann oder nicht, die nötige Sicherheit zu erzielen, sieht die Neuerung vor, daß der Bolzen an seinem Vorderende
einen Schlitz aufweist, in dem ein Sicherungsrie,gel aufgenommen ist, welcher mittels eines Stiftes nach Art eines zweiarmigen
Hebels schwenkbar gelagert und quer zur Länge des Bolzens einstellbar ist.
Bei der Verwendung dieser Ausgestaltung der Teleskopstütze wird nach dem Eintreiben des Bolzens der Sicherungsriegel
quergestellt und damit verhindert, daß sich der Bolzen ungewollt wieder aus dem Loch im Einschubrohr herausbewegt.
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Ausführungsbeispiele der neuerungsgeraäß ausgebildeten Teleskop
stütze für Bauzwecke sind in den Zeichnungen dargestellt.
. 1 zeigt eine Teilseitenansicht einer Ausführungsform der
neuen Teleskopstütze.
Pig. 2 zeigt die Stütze nach Pig. 1 in einer teils geschnittenen Draufsicht bei Betrachtung in Richtung des
Pfeiles II in Pig. 1.
Pig. 3 zeigt eine Weiterbildung der neuen Stütze, bei welcher
der Bolzen mit seiner Halteeinrichtung zugleich als Sicherheitseinrichtung gegen ein Herausziehen des
Einschubrohres aus dem Standrohr ausgebildet ist.
Pig. 4 zeigt den Bolzen mit als Sicheriieitseinric]? -ung ausge-'
bildeter Haiteeinrichtung gem. Pig. 3 in einer Draufsicht.
. 5 zeigt eine teils geschnittene Seitenansicht einer weiteren
Ausführungsform der neuen Teleskopstütze.
i'ig. 6 zeigt die als sicherungs einrichtung ausgebildete Halte
einrichtung und den Bolzen der Teleskopstütze nach Pig. 5 in Draufsicht.
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·
Ai 10
Die Pig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform einer
Teleskopstütze 1 für Bauzwecke, insbesondere Schalungen. Diese Teleskopstütze 1 besteht aus einem Standrohr 2, das
am unteren Ende mit nicht gezeigten Stützfüßen, Gelenken oder dergl. versehen ist, am oberen Ende jedoch ein in den
Fig. nicht erkennbares Außengewinde trägt, auf dem eine Gewindehülse
3 aufgenommen ist, die durch Handgriffe 4 verdreht werden kann. Die Gewindehülse 3 weist einen gegenüber
der Hülse im Durchmesser, verbreiterten, nach oben weisenden Erdflansoh 5 auf, der einem Bolzen 6 als Auflagefläche dient,
welcher in Löcher 7 eingesteckt ist, die in Abständen über der Länge eines Einschubrohres 8 verteilt sind, das in das
Standrohr 2 teleskopartig ein- und ausschiebbar ist.
Der Bolzen 6 ist mittels einer Halteeinrichtung 9 unverlierbar
mit dem Einschubrohr 8 verbunden. Durch das Einstecken des Bolzens 6 in eines der Löcher 7 wird die Gesamtlänge der
Stütze 1 grob eingestellt. Durch Betätigen der Gewindehülse wird die Peineinstellung vorgenommen.
Der Aufbau der Halteeinrichtun^ 9 für den Bolzen 6 ist aus
der Fig. 2 deutlich erkennbar, Es ist zu sehen, daß der Bolzen 6 und die Haiteeinrichtung 9 einstückig ausgebildet
sind und in der gezeigten Form die Gestalt einer offenen Öse aufweisen, die aus einem stabartigen Material geformt
wurde. Am bolzenseitigen Ende 10 ist die Öse wenigstens so
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• α ■ ■>· · » · · λ
■ to weit, daß sie den halben Querschnitt des Standrohres 8 zu umgreifen
vermag, während das andere Ende 11 so weit ausgebildet
j ist, daß das gesamte Standrohr 8 (in Fig. 2 in dieser Lage in
strichpunktierten Linien eingezeichnet) mit einem Bewegungsspiel umschlossen wird. Es wird dabei jedoch darauf geachcet,
daß der Abstand zwischen einem Vorderende 12 des Bolzens 6 und dem gegenüberliegenden Ende 13 des breiten Endes 11 der
öse kleiner als der Durchmesser des Standrohres ist. Dadurch, daß die öse 9 in Richtung des Pfeiles H in Fig. 2 hin- und
her verschoben wix-d, kann der Bolzer 6 cue den Löchern 7
heraus- bzw. wieder hereingeschoben werden.
Um zu verhindern, daß sich der Bolzen 6 ungewollt aus einem Loch 7 hereusbewegt, ist das Vorderende 12 des Bolzens 6 mit "
einem Schlitz 15 versehen, der parallel zur Ebene der Öse l· verläuft und einen Sicherungsriegel 16 aufnimmt, der nach Art
.r<> eines zweiarmigen Hebels mittels eines Stiftes 17 schwenkbar
mit dem Bolzen 6 verbunden ist. In der in Fig. 2 in vollen ■| Linien gezeichneten Lage steht der Sicherungsriegel 16 quer
zur Länge des Bolzens β und verhindert, daß der Bolzen aus dem Loch 7 herausgezogen werden kann. Die in der Fig. 2 in gebrochenen
Linien eingezeichnete Lage des Sicherungsriegels 16 wird eingestellt, wenn der Bolzen 6 aus einem Loch 7 herausgezogen
oder eingesteckt werden soll.
Bei dem Ausführungsbeispiel, das in den Fig. 3 und 4 gezeigt
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ist, ist die Haiteeinrichtung 9 für den Bolzen 6 zugleich
als Sicherheitseinrichtung ausgebildet, welche verhindert, daß das Einschubrohr 8 unbeabsichtigt aus dem Standrohr 2
herausgezogen werden kann. Auch bei dieser Ausführungsform besitzt die Halteeinrichtung 9 die Gestalt einer Öse (s.Fig.4),
welche offen ausgebildet und aus einem stabartigen Material
geformt is.t. Der Unterschied zur Öse gem. Pig. 2 und Pig. 1
besteht jedoch darin, daß das vom Bolzen 6 abgekehrte Ende 11a dieser öse so weit ausgebildet ist, daß der Endflansch
der Gewindehülse 3 hindurchpaßt. Zusätzlich ist jedoch an dem Endschenkel 13a dieses Endes 11a der Öse ein ü-förmiger
Bügel 18 einstückig angeformt, dessen Weite dem Außendurchmesser der Gewindehülse 3 angepaßt ist und der parallel zum
bolzenseitigen Ende 10a der öse, jedoch in einem Abstand darunter verlaufe, so daß dieser Bügel 18 bei eingestecktem
.;-j Bolzen um die Gewindehülse 3 fasst, jedoch den Endflansch 5
untergreift. Somit ist auch auf diese Weise eine mechanische
Verbindung des Einschubrohres 8 mit dem Standrohr 2 gewährleistet, die jedoch aufgehoben werden kann, wenn der Bolzen
herausgetrieben wird. Dann läßt sich die Halteeinrichtung 9, d. h. die öse, am weiten Ende 11a über den Endflansch 5 hinweg
nach oben bewegen.
Es empfiehlt sich, wenn auch bei dieser Ausführungsform am Vorderende 12 des Bolzens 6 ein Sicherungsriegel 16 vorgesehen
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Ii · ■ t f »
- 13 wird, der entsprechend der Fig. 1 und 2 ausgebildet ist.
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U * · β
- Η
In den Fig. 5 und 6 ist eine Ausführunüsform einer Teleskopstütze
1 gezeigt, die sich von den Ausführungsformen gem. Fig. 1 "bis 4.dadurch unterscheidet, daß die Halteeinrichtung
für den Bolzen 6 in an sich bekannter V/eise als geschlossene Öse 19 ausgebildet ist, die ein verjüngtes Ende 20 aufweist,
welche unterhalb des Endflansches 5 der Gewindehülse 3 uir. die
Gewindehülse greift und am anderen Ende 21 so weit ausgebildet ist, daß der Endflansch 5 hindurchpaßt. Zur Verbindung mit
dieser Hülse 19 besitzt der Bolzen 6 am hinteren Ende eine Abwinklung 22, mit welcher er am verjüngten Ende 20 der öse
angeschweißt ist.
Normalerweise, d. h. bei den bisher üblichen bekannten Ausführungsformen,
ist das verjüngte Ende 20 der Öse 19 so eng toleriert, daß es durch Hammerschläge in einen Klemmsitz auf
den Außenumfang der Gewindehülse 3 aufgetrieben werden kann. ,•;:.i Bei der in der Fig. 5 und der Fig. 6 beschriebenen Ausführungsform
ist ein derartiger Klemmsitz der öse 19 zur Erzielung der Sicherheit nicht erforderlich, denn der Bolzen 6 ist an
seinem Vorderende 12 mit einem Schlitz 15 versehen, der den bereits in den Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellten Sicherungsriegel 16 aufnimmt (s. auch Fig. 6). Durch Querstellung des
Sicherungsriegels 16 läßt sich ein ungewollter Austritt des Bolzens 6 aus dem Loch 7 des Einschubrohres 8 sicher vermeiden.
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Claims (4)
1. Teleskopstütze für Bauzwecke, insbesondere Schalungen, "bestehend
aus einem Standrohr und einem Einschubrohr mit einer Reihe in Abständen über die Länge des Rohres verteilter
Löcher in die zur Grobeinstellung der Stützenlänge ein Bolzen einsteckbar ist, welcher mittels einer Halteeinrichtung
unverlierbar mit dem Einschubrohr verbunden ist und sich auf einem im Durchmesser verbreiterten Endflansch
einer Gewindehülse abstützt, die auf einem Gewinde am Ende des Standrohres aufgenommen Jat und zur Feineinstellung der
Stützr^nlänge dient, dadurch gekennzeich
net, daß der Bolzen (6) als einstückiger Bestandteil
einer offenen öse (7) ausgebildet ist, welche als Halteeinrichtung
(9) dient und das Einschubrohr (8) umfaßt.
2. Stü-tze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Bolzen (6) an seinem Vorderende
(12) einen Schlitz (15) aufweist, in dem ein Sicherungsriegel (16) aufgenommen ist, welcher mittels eines Stiftes
(17) nach Art eines zweiarmigen Hebels schwenkbar gelagert und quer zur Lange des Bolzens (6) einstellbar ist.
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3. Stütze nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch Se~
kernzeichnet, daß die ÖS3 in ihrer lichten
Breite an dem vom Bolzen (6) abgekehrten Ende (11a) wenigstens ebenso groß wie der Durchmesser des Enflansches (5)
der Gewindehülse (3) ausgebildet und einstückig mit einem U-förmigen Bügel (18) verbunden ist, der in einem Höhenabstand
parallel zum bolzenseitigen Ende (10a) der Öse ver läuft und die Gewindehülse (3) unterhalb des Endflansches
(5) mit geringem Spiel umfaßt.
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. 4°\ - 17 -
4. Teleskopstütze für Bauzwecke, insbesondere Schalungen, bestehend
aus einem Standrohr und einem Einschuorohr mit einer Reihe in Abständen über die Länge des Rohres verteilter
Löcher, in die zur Grobeinstellung der Stützen länge ein Bolzen einsteckbar ist, welcher mittels einer
Halteeinrichtung unverlierbar mit dem Einschubrohr verbun den ist und sich auf einem im Durchmesser verbreiterten
Endflansch einer Gewindehülse abstützt, die auf einem Gewinde am Ende des Standrohres aufgenommen ist und zur
Feineinstellung der Stützenlänge dient, wobei die Halteeinrichtung als geschlossene öse ausgebildet ist, die den
Endflansch .untergreift sowie an einem Ende eine dem Außendurchmesser
des Endflansches entsprechende lichte Breite aufweist und am anderen Ende verjüngt und dem Außendurch
messer der Gewindehülse angepaßt ist, wobei der Bolzen mit einem abgewinkelten Ende an dem verjüngten Teil der Öse befestigt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (6) an seinem Vorderende (12) einen Schlitz
aufweist, ir. dem ein Sicherungsriegel (16) aufgenommen ist, welcher mittels eines Stiftes (17) nach Art eines zweiarmi
gen Hebels schwenkbar gelagert und quer zur Länge des BoI-zenes
(6) einstellbar ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7004565U DE7004565U (de) | 1970-02-10 | 1970-02-10 | Teleskopstuetze fuer bauzwecke. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7004565U DE7004565U (de) | 1970-02-10 | 1970-02-10 | Teleskopstuetze fuer bauzwecke. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7004565U true DE7004565U (de) | 1970-12-10 |
Family
ID=6609338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7004565U Expired DE7004565U (de) | 1970-02-10 | 1970-02-10 | Teleskopstuetze fuer bauzwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7004565U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011122065A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Peri Gmbh | Gegenseitige , lösbare verbindung zweier stützenabschnitte einer längenveränderlichen baustütze |
| DE102011122067A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Peri Gmbh | Gegenseitige,lösbare verbindung zweier stützenabschnitte einer längenveränderlichen baustütze |
| DE102011122068A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Peri Gmbh | Gegenseitige, lösbare verbindung zweier stützenabschnitte einer längenveränderlichen baustütze |
| WO2020008173A1 (en) * | 2018-07-02 | 2020-01-09 | Astute Safety Solutions Limited | Gravity locking pin |
-
1970
- 1970-02-10 DE DE7004565U patent/DE7004565U/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011122065A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Peri Gmbh | Gegenseitige , lösbare verbindung zweier stützenabschnitte einer längenveränderlichen baustütze |
| DE102011122067A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Peri Gmbh | Gegenseitige,lösbare verbindung zweier stützenabschnitte einer längenveränderlichen baustütze |
| DE102011122068A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Peri Gmbh | Gegenseitige, lösbare verbindung zweier stützenabschnitte einer längenveränderlichen baustütze |
| US9926711B2 (en) | 2011-12-22 | 2018-03-27 | Peri Gmbh | G-hook for mutual releasable connection of two prop portions of a variable length construction prop |
| WO2020008173A1 (en) * | 2018-07-02 | 2020-01-09 | Astute Safety Solutions Limited | Gravity locking pin |
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