DE7004573U - Knautschbarer hut oder hutstumpen mit kunstlederbeschichtung. - Google Patents

Knautschbarer hut oder hutstumpen mit kunstlederbeschichtung.

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DE7004573U
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A42—HEADWEAR
    • A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00—Manufacturing hats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

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Hutfabrik Sockel GmbH., Algfeld/ Hess.
Knautschbarer Hut od. Hutstumpec nife Kunst lederbe schichtung."
10
Hüte aus Haar» oder Wollfilz sind seit langer Zeit bekannt, aber auch aus Leder hergestellte oder solche, die aus reinem Kunststoff gefertigt sind· Hüte aus Haar- oder Wollfilz werden bei ihrer Herstellung und Formung in einem mehrstufigen Fabrikationsgang gefertigt, die anderen auch flachen Segmenten zusammengenäht. Beide Hut arten haben ihre Vor- und Nachteile· Haaroder Wollfilzhüte sind angenehm im !Krage» und schmiegsam, da das Hutmaterial etwas luftdurchlässig ist, also Stauwärme über dem Kopf im Hut nicht auftreten kann, aber £ie sind von
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außen nur wenig feuchtigkeitshemmend' gegen Regen. Lederhüte können zwar feuchtigkeitsabweisend hergestellt werden, sie können aber auch nur aus flachen Ledersegmenten zusammengenäht werden. Auch Stoffhüte können nur aus Segmenten zusammengenäht werden. Aus reinen Kunststoff-Folien hergestellte Hüte sind steif, nicht angenehm im Tragen» allerdings vollkommen wasserdicht·
' Die vorbenannten und weiteren Nachteile zu vermeiden, ist Aufgabe vorliegender Neuerung, deren Lösung.dadurch gekennzeichnet ist, daß auf dem fertig verformten Haar-oder dergl. Hut oder einem noch verformbaren Hutstumpen eine dünne Schicht aus lufttrocknendem Kunsthaizlack als Grundierungs-U schicht aufgesprüht oder sonstwie aufgetragen ist. ·.,· * und nach dessen Trocknung nochmals eine e e lufttrocknende Lackschicht als Deckschicht, die/dem fertigen Hut einen seidenmatten lederähnlichen Glanz gibt.
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Ein so hergestellter Hut, der sowohl für Herren-, \ Damen- oder Kinder gedacht ist, besitzt die guten Eigenschaften des'normalen Hutes aus Haarfilzmaterial, d. h. er ist angenehm im Tragen, leicht schmiegsam, etwas luftdurchlässig und durch die 2$ doppelte Lackschicht sehr weitgehend feuchtig- - ν keitsabweisend. Darüber hinaus hat der neuerungs- " ] .gemässe Hut das Aussehen ähnlich wie aus Knautschlackmaterial hergestellt; er erfüllt also auch die heute gestellten modischen Ansprüche, auf die gerade in der Hutbranche nicht verzichtet werden kann· ■ "
4573
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Die vorerwähnten positiven Trageeigenschaften und die einfache, schnelle und rationelle Her-' stellung,die Herstellung ohne Nähte und der modische Effekt machen den nach dem neuerungsgemäßen Verfahren hergestellten Hut besonders wertvoll.
Wie die Neuerung im einzelnen ausgeführt sein kann, ergibt sich aus der weiteren Beschreibung, in der ein Aueführungebeispiel schematisch be-' -schrieben ist und aus der Zeichnung, in der ein Teilabschnitt in vergrößerter Darstellung im Schnitt gezeigt ist.
Gemäß der Neuerung wird auf einen bereits fertig verformten Haar- oder Wollfilzhut für Damen, Her ren oder Kinder oder auf einen entsprechenden Hut stumpen 1 eine Grundierungsschicht 2 aus lufttrocknendem Kunstharzlack aufgebracht, und zwar
eine Oberflächenbeschichtung aus einer synthetischen Nasse, vorzugsweise durch Besprühen mit der Sprühpistole. Hierbei ist zu beachten, daß die Beschichtungsmasse möglichst dünn aufgetragen wird und nicht in Form eines vollkommen • geschlossenen Filmes, sondern nur so, daß die Beschichtung noch luftdurchlässig ist. Diese
25~ Grundierungssicht 2 kann farblich der Grundfarbe des Hutes oder des Hutstumpens 1 angepasst sein, aber auch bereits der nachfolgend beschriebenen Deckschicht. Me ßrundierungsscaicht 2 muß eine gute Haftwirkung besitzen, darf aber den Hut oder . Hutstumpen in seiner Elastizität und natürlichen Weichheit nicht negativ beeinflussen.
■' · Der mit der Grundi erungsschicht 2 besprühte Hut 1 oder Hutstumpen wird bei normaler Temperatur oder aber bei bis 80° vorgewärmter Luft getrocknet und wird nach dem Trocknungsvorgang der aufgesprühte Grundierungsfilm 2 durch einen Pressvorgang mit etwa 10 atü und einer Temperatur von etwa 140° thermoplastisch mit dem Pilz 1 innig verbunden. Vorbedingung ist, daß dieser Press-'-Vorgang in einer dafür geschaffenen Metall- pressale (nicht gezeichnet) mit besondere geglätteter Oberfläche vorgenommen wird. Um dem Hut ein möglichst lederähnliches Aussehen zu geben, werden die geglätteten flächen der Schalen mit Ledernarben versehen.
Durch eine zusätzliche ebenfalls aufgesprühte
Deckschicht 3 aus lufttrocknendem Kunstharzlack . erhält der dann fertig beschichtete Hut 1 oder Hutstumpen sein endgültig lederartiges Aussehen.
Auch diese Decklackschicht 3 darf nur sehr dünn aufgetragen werden, um die Luftdurchlässigkeit bis zu einem gewiesen Grade immer noch zu gewährleisten. Die Trocknung der Decklackschicht erfolgt wie bei der Grundierungsschicht 2·
Durch die Deckschicht 3 erhält der Hut oder Hut-.Stumpen auch seinen seidenmatten Glanz und die
farbliche Gestaltung, die beliebig gewählt werden 'kann. "
Der erfindungsgemäße Hut hat damit das Aussehen
it A
eines/Üederhutes aber ohne die störenden Nähte und die Trageeigenschaften eines nor-' malen Haar- oder Vollfilzhutes·
Sie Neuerung ist nicht auf die dargestellten Einzelheiten beschränkt, vielmehr'auch, abge— ändert ausführbar, sofern nur die Erfindung«·» merkmale zum Ausdruck kommen. ;. - . .

Claims (2)

•Schutza.nsprüche. "-.■'■ '.■?',:..
1. Knautschbarer Hut od. Hutstumpen mit Kunst-"~ loderbesGhichtuug, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem fertig vorform- ' ten Hut (1) oder einem noch verformbaren Hutstumpen eine dünne Schicht aus lufttrocknendem Kunstharzlack als Grundierungsschicht (2) aufgesprüht oder sonstwie aufgetragen ist und hierauf nochmals eine lufttrocknende Lackschicht als Deck-
IQ^chicht (3)ο
2. Hut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet-, daß die Grundierungsschicht (2) thermoplastisch mit dem Hutmaterial verbunden ist.
3·. Hut nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , dass in die> Grundierungsschicht (2) Ledernarben einge- . presst sind.
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