DE7004591U - Lotto-zahlenraster. - Google Patents
Lotto-zahlenraster.Info
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Description
BESCHREIBUNG
des Lotto- Zahlenrasters zum Antrag auf Eintragung in
die Gebrauchsmusterrolle des Adolf Löhle, 894 Hemmingen,
Eberhardweg 16, vom 10. Februar 1970
1.
Zweck der Erfindung:
Die Erfindung bezweckt die einfache und fehlerfreie Auswertung von Lotto-Quittungen aller Lotto^Systeme
(z.B. 6 aus 36, 6 + Zusatzzahl aus 49) durch den Spieler.
Er soll durch Auflegen des Lotto-Zahlenrasters auf die
Quittung *) seines Lottoscheines ohne weiters erkennen können, ob und gegebenenfalls wieviele Zahlen ar richtig
vorhergesagt hat.
2.
Stand der Technik:
Der Antragsteller ist Inhaber des Gebrauchsmusters Nr. 6 938 233· Der dort geschützte Gegenstand ist eine Lotto-Zahlenschablone,
bei der sich soviele Klappen öffnen lassen, wie ein Zahlenfeld eines Lottoscheines Kästchen
besitzt. Die Herstellung der Lotto-Zahlenschablone ist technisch aufwendig und unwirtschaftlich. Vorliegender
Antrag hat eine Erfindung zum Gegenstand, die gegenüber der Lotto-Zahlenschablone einfacher in Herstellung
und Handhabung und wirtschaftlicher in der Herstellung ist.
*) Die Teile der Lottoscheine betreffenden Fachausdrücke stimmen mit den Bezeichnungen der "Amtlichen Spielbef
dingungen des Süd-Lotto" vom 30. September 1962 überein.
Blatt 2 der Beschreibung des Lotto-Zahlenrasters zum Antrag des Adolf Löhle auf Eintragung in die
Gebrauchsmusterrolle vom 10. Februar 1970
Lösung der Aufgabe:
Die Erfindung besteht aus einer rechteckigen Schablone, die ebensoviele rechteckige oder quadratische Öffnungen
besitzt, wie der auszuwertende Lottoschein. Die Öffnungen haben dieselbe Form, Anordnung und Größe wie die
Zahlenkästchen der Quittung. Der Lottozahlenraster z.B., der das Auswerten der Quittungen des Süd-Lotto gestattet
*), hat 4-9 Öffnungen, die gleichmäßig in sieben Zeilen und sieben Spalten angeordnet sind, so daß ein
Quadrat entsteht, das mit dem Zahlenfeld der Lottoquittung übereinstimmt.
Das Lotto-Zahlenraster besteht aus zwei Teilen, einem oberen Teil (Skizze 1 Ziff. 1) und einem unteren Teil
(Skizze 1 Ziff. 2). Beide Teile sind an einer Seite durch Scharniere verbunden, so daß sie sich auseinander- und
zusammenklappen lassen. Im zusammengeklappten Zustand sind die Öffnungen, die sich gemäß oben beschriebener
Anordnung in beiden Teilen befinden, deckungsgleich. Zwischen die beiden Teile kann eine transparente Folie
eingeklemmt werden. Auf der Folie ist ein Zahlenfeld aufgedruckt, das mit denen der beiden Easterteile
identisch und deckungsgleich ist. Die Folie ist austaue bhbar.
Anwendungsbeispiele:
a) Der Lottospieler des Systems 6 * Zusatzzahl aus 4-9
füllt einen Lottoschein aus, indem er in mindestens zwei Zahlenfeldern jeweils sechs Zahlenkästchen ankreuzt.
*) Für andere Lottosysteme, wie z.B. j>6 aus 36, gilt
Analoges. Jedes Lottosystem und jedes Bundesland erfordert einespezielles Raster. Im folgenden und in den
Zeichnungen wird als Beispiel 6 aus 4-9 behandelt.
• · I
Blatt 3 der Beschreibung des Lotto-Zahlenrasters zum Antrag des Adolf Löhle auf Eintragung in die
Gebrauchsmusterrolle vom 10. Februar 1970
Der Spielabschnitt wird von der Annahmestelle einbehalten, während der Spieler die Durchschrift (Quittung)
erhält. Nach der Ausspielung werden die Gewinnzahlen veröffentlicht. Der Spieler in die der Gewinnzahl
entsprechende öffnung des Rasters einen Bleistift oder einen ähnlichen Gegenstand. Dabei durchstößt er
die zwischen den beiden Rasterteilen liegende Folie samt der aufgedruckten Zahl. So verfährt er mit allen
Gewinnzahlen. Dann legt er das Raster deckungsgleich auf das erste Zahlenfeld der Quittung. Die nun sichtbaren
angekreuzten Zahlenkästchen entspricht der Anzahl der Gewinnzahlen in diesem Zahlenfeld. Der Spieler
legt das unveränderte Raster nacheinander auf alle ausgefüllten Felder der Quittung und verfährt entsprechend.
b) Der Spieler hat an dem System 6 aus 49 teilgenommen und zwei Zahlenfelder ausgefüllt. Er hat im ersten
Zahlenfeld die Zahlenkästchen 3, 7, 13, 15, 18, 35, im zweiten Zahlenfeld die Zahlenkästchen 1, 8, 19»
13> 25 und 47 angekreuzt. Ausgespielt werden die Gewinnzahlen
9, 13, 18, 26, 27, 32 und die Zusatzzahl
42. Der Spieler durchstößt die den Gewinnzahlen entsprechenden Öffnungen des Rasters und legt dieses,
auf das erste Zahlenfeld der Quittung. Da zwei Kreuze sichtbar sind, hat der Spieler zwei Gewinnzahlen richtig
vorhergesagt. Nun legt der Spieler das Baster unverändert
auf das zweite Zahlenfeld; hier wird eineEreuz sichtbar, also ist eine Gewinnzahl getroffen.
Darstellung der Vorteile:
Bisher war die Überprüfung der Quittung durch den Spieler zeitraubend und fehleranfällig, insbesondere
Blatt 4 der Beschreibung des Lotto-Zahlenrasters zum Antrag des Adolf Löhle auf Eintragung in die
Gebrauchsmusterrolle vom 10. Februar 1970
wenn er eine größere Anzahl von Zahlenfeldern in Anspruch genommen hatte. Durch Anwendung des Lottozahlenrasters
ist die Auswertung der Quittung sehr schnell und fehlerfrei möglich.
Gegenüber der Lotto-Zahlenschablone hat das Raster den Vorteil, daß einfacher in der Handhabung und
wirtschaftlicher in der Herstellung ist.
6.
Sonstiges:
Als Material für das Raster ist durchsichtiger Kunststoff geeignet.
Der Durchmesser des Rasters ist für die Funktionsfähigkeit
ohne wesentliche Bedeutung. Er wird zweckmäßigerweise zwischen 1mm und 5 nun. betragen. Die
Umrandung ist ebenfalls ohne wesentliche Bedeutung, sofern eine deckungsgleiche Auflage auf die Quittung
gewährleistet ist.
Claims (1)
- SCHUTZANSPRUGHzum Antrag auf Eintragung in die Gebrauchsmusterrolle eines Lotto-Zahlenrasters des Adolf Löhle vom 10 Februar 1970Es wird Schutz beansprucht für eine Lotto-Zahlenraster für alle Lotto-Systeme, das dadurch gekennzeichnet ist, daß sich in den beiden durch Scharniere verbundenen Teilen des Rasters deckungsgleich. Öffnungen befinden, die in Größe, Form und Anordnung sowie Anzahl den Zahlenkästchen einer Lotto-Quittung entsprechen, und weiter dadurch gekennzeichnet ist, daß sich zwischen den beiden Teilen des Rasters eine austauschbare transparente Folie einspannen läßS, deren aufgedrucktes Zahlenfeld mit dem des Rasters identisch und deckungsgleich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707004591 DE7004591U (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Lotto-zahlenraster. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707004591 DE7004591U (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Lotto-zahlenraster. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7004591U true DE7004591U (de) | 1970-06-25 |
Family
ID=34129177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707004591 Expired DE7004591U (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Lotto-zahlenraster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7004591U (de) |
-
1970
- 1970-02-11 DE DE19707004591 patent/DE7004591U/de not_active Expired
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