DE7005523U - Greifer-webstuhl. - Google Patents
Greifer-webstuhl.Info
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- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
- D03J5/06—Dummy shuttles; Gripper shuttles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
Betreff:
W 364
Fr/Dr.R./Gü
Lindau (Bodensee) Rennerle 10 Postfach :
12. 2. 1970
Wilson & Longbottom Ltd.
Nelson Foundry, Barnsley, Country of York / England
Greifer-Weberschiff
Diese Neuerung betrifft Verbesserungen an Greifer-Weberschiffen
für Webstühle, worin das Weberschiff von einer ortsfesten Garnpackung
durch einen Garngeber mit Schußfaden versorgt wird.
Gemäß der Neuerung ist ein Greifer-Weberschiff für einen Webstuhl
gekennzeichnet durch einen langgestreckten Körper, der in einer Oberseite mit einer Vertiefung ausgebildet ist, eine in der Vertiefung
Fernsprecher: •-lau (08382) 6917
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nach Vereinbarung
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befestigte Greifvorrichtung für den Schußfaden, eine bewegbare Nocke,
die von einer Seite des Körpers vorsteht, um an einer Fläche eines Schützenkastens auf dem Webstuhl anzugreifen und durch diesen Angriff
bewegt zu werden, wenn während des Betriebes das Weberschiff in den Kasten eintritt, wobei sich die Greifvorrichtung ansprechend
auf eine solche Bewegung der Nocke öffnen läßt, um den erfaßten Schußfaden freizugeben und die Vertiefung eine Nut enthält, die sich
in Längsrichtung der Oberseite des Körpers erstreckt, um einem Schußfadengeber auf dem Webstuhl zu erlauben, der Greifvorrichtung
Schußfaden zuzuführen, wenn das Weberschiff geschossen ist.
Die Neuerung wird nun unter Hinweis auf die beiliegenden Zeichnungen
ausführlich beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Greifer-Weber schiff es gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht eines Endteiles des Weberschiffes von Fig. 1·
Fig. 3 eine Längsachnittansicht des Teiles von Fig. 2;
Fig. 4 eine unvollständige Perspektivansicht des Endteiles von Fig.
und 3;
Fig. 5 eine unvollständige Querschnittsansicht des Teiles von Fig.
2 und 3;
Fig. 6 eine unvollständige Draufsicht des Weberschiffes von Fig. 1,
das in einen Schützenkasten eintritt oder denselben verläßt;
Fig. 7 eine unvollständige Ansicht des Schnittes von Fig. 3, die die
Backen der Greifvorrichtung offen darstellt;
Fig. 8-15 schematische Ansichten eines Webstuhles während verschiedener
Stufen eines Webvorganges, wobei ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Greifer -Weberschiff Verwendung findet.
In Fig. 1-7 weist ein Greifer -Webers chiff 2 einen langgestreckten
Körper 4 mit einer üblichen Spitze 6 an jedem Ende auf. Eine in der Oberseite des Körpers 4 ausgebildete Vertiefung 8 enthält eine Nut
10, die sich in Längsrichtung von einem Ende des Körpers 4 zum anderen erstreckt und eine Aussparung 12, die sich von der Nut 10
nach unten erstreckt und in der Mitte des Körpers 4 angeordnet ist.
Zwei ähnliche Paare von Greifbacken 14 und 16 sind in der Vertiefung
8 angeordnet. Sie stehen einander gegenüber und jedes Paar ist neben einem entgegengesetzten Ende der Aussparung 12 befestigt. Jedes Paar
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enthält eine ortsfeste obere Backe 18 über einer beweglichen unteren
Backe 20, wobei jede Backe durch t;:Ui.e ν ;rhältnismäßig schmale,
langgestreckte Platte gebildet wird. Die Backe 18 ist an einem Ende an dem Körper 4 befestigt und in eine Grundfläche der Nut 10 eingesetzt
und krümmt Sich nach oben zu einer abgerundeten und angespitzten Spitze auf der anderen Seite 22, welche über der Grundfläche
der Nut 10, jedoch vollständig in der Vertiefung 8 unterhalb der Oberseiten
der Wände 24 und 26 angebracht ist, die die Seiten der Vertiefung θ definieren. Die untere Backe 20 ist schwenkbar auf einem Bolzen
gelagert, der in einem Paar von Halterungen 30 befestigt ist, welche sich von der oberen Backe 18 nach unten erstrecken. Eine Schraubenfeder
32, die in einer Senkung in dem Boden der Aussparung 12 sitzt, preßt die untere Backe 20 in Berührung mit einer Unterseite der oberen
Backe 18, wobei die Feder 32 durch einen ortsfesten Zapfen 34 in ihrer Stellung gehalten ist, der sich von der oberen Backe nach unten erstreckt
und frei durch ein Loch 36 in der unteren Backe verläuft.
An die freien Enden der unteren Backen 20 greifen entgegengesetzte, und
die Backen 20 überlappende Enden einer Stange 40 in der Vertiefung 8 an, wobei die Stange 40 auf einem Paar von Armen 42 befestigt ist, die
schwenkbar in einer an einer Grundfläche der Aussparung 12 befestigten Stange 44 angebracht sind. An die entgegengesetzten Enden greifen Platten
46 bzw. 48 an, die auf Nockenhebelarmen 50 und 52 aus beispielsweise
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hartem Kunststoff befestigt sind, die von einer Seite des Körpers 4
durch darin ausgebildete Schlitze 54 vorstehen. Die Nockenhebel sind zur Schwenkbewegung auf in dem Körper 4 befestigten Stiften 56 befestigt.
Wenn entweder die Nocke 50 oder 52 in den Körper 4 gedrückt wird,
wie beispielsweise wenn das Weberschiff 2 in einen Schützenkasten 60 (siehe Fig. 6) eintritt und die Nocken an einer Innenfläche einer
Wand 62 des Schützenkastens 60 angreifen, welcher einen Schützenhalter 64 aufweist, schwingt die Platte 46 oder 48 um den Stift 56 und
schwenkt die Stange 40 nach unten in der Richtung des Pfeiles A in
Fig. 5. Diese Bewegung drückt die unteren Backen 20 gegen die Wirkung der Federn 32 nach unten, um einen Spalt zwischen den oberen
und unteren Backen in jedem Paar 14 und 16 zu öffnen, wie bezüglich
des Paares 14 in Fig. 7 dargestellt. Das Öffnen dieses Spaltes gibt einen Schußfaden (wie beispielsweise den Schußfaden 58 in Fig. 7) frei,
der vorher zwischen einem Paar von Backen gehalten wurde. Wenn der Druck auf beide Nocken 50 und 52 nach innen freigegeben ist, wie
beispielsweise wenn das Weberschiff den Schützenkasten verlassen hat, drücken die Federn 32 die unteren Backen nach oben, um an den oberen
Backen anzugreifen und so das Fassen eines Schußfadens durch ein Paar von Backen zu ermöglichen. Die Aufwärtsbewegung der unteren Backen
schwenkt die Stange 40 nach oben, veranlaßt die Platten 46 und 48 gegen die Innenfläche der Wand 26 gedrückt zu werden, um die Nocken 50 und
52 in ihre vollständig nach außen vorstehende Stellung aus der Seite
des Weberschiffes heraus zurückzubringen.
Ein so gebautes Weber schiff kann auf einem Webstuhl verwendet werden,
um eine Webfolge auszuführen, wie in Fig. 8-15 dargestellt, wobei die Figuren schematisch sind und der Klarheit halber die Bewegungen
der verschiedenen Bauteile in derselben Ebene stattfindend dargestellt sind, obwohl verschiedene dieser Bewegungen tatsächlich
in verschiedenen Ebenen stattfinden. Das Weberschiff ist bei 2 dargestellt und ein Paar von Schützenkasten bei 60 a und 60 b, von welchen
das Weberschiff 2 durch eine beliebige Vorrichtung geschossen wird, zum Beispiel durch herkömmliche Schlagarme. Das Fach der Kettfäden
ist mit 70 bezeichnet und ein an sich bekanntes Blatt 72 von beliebiger Art wird in bekannter Weise bewegt, um die Kettfaden aufzunehmen.
Schußfäden 58 a und 58 b werden von ortsfesten Garnpacken * 74 bzw. 76 zugeführt, die auf gegenüberliegenden Seiten des Webstuhls
befestigt sind. Jeder dieser Fäden läuft durch eine Öse 78 a und 78 b
eines entsprechenden Garngebers 80 oder 82, die auf gegenüberliegenden Seiten einer (nicht dargestellten) Kammlade befestigt sind, welche das
Blatt 72 aufnimmt. Die Öse von jedem Geber ist relativ zu der Kammlade durch die Bewegung eines entsprechenden Kabelzuges auf- und abbewegbar,
der auf einer Seite mit dem Geber und auf der anderen Seite mit einem schwenkbar an dem (nicht dargestellten) Webstuhlrahmen befestigten
Hebel verbunden ist. Der Hebel ist derart gelagert, um den
Kabelzug entsprechend der Drehung einer jeweiligen Nocke (nicht dargestellt
und im folgenden als die Gebernocke bezeichnet) zu bewegen,
die an einem Nockenstößel auf dem Hebel angreift. Diese Gebernocke ist auf der Halbgeschwindigkeitswelle des Webstuhls befestigt, die im
Webstuhlbau wohlbekannt ist. Wenn ein Geber relativ zu der Kammlade gesenkt wird, gelangt die Öse 78 a oder 7 S b in die Nut 10 des Weberschiffs,
das an dem Geber vorbeiläuft und der durch die Öse verlaufende Schußfaden wird an dem Weber schiff angebracht und davon erfaßt.
Wenn der Geber gehoben wird, werden die Öse 78 a oder 78 b von dem Weberschiff abgehoben und der Faden der Öse kommt nicht damit
in Berührung. Durch geeignete Ausformung der Gebernocken wird jeder
Geber 80 und 82 in der unten beschriebener* Folge gehoben und gesenkt.
Zwischen dem Schußfaden-Packen und der Geberöse laufen die Schußfäden
58 a und 58 b durch Garnspanner 84 bzw. 86, ähnlich jenen, die
in der anhängigen britischen Patentanmeldung Nr. 30044/69 beschrieben sind, welche sinnverwandt mit den britischen Anmeldungen Nr.
8679/69 und 30043/69 ist. Jeder Spanner enthält einen Spannerarm 88, der neben einem Schützenkasten 60 a oder 60 b schwenkbar befestigt
ist. Der Spannerarm 88 trägt eine dreieckige Führungsöse 90 durch welche der Schußfaden läuft. Jeder Spannerarm 88 wird relativ zu
dem Webstuhl schwenkbar gehoben und gesenkt, durch die Bewegung eines entsprechenden Kabelzuges, der auf einer Seite mit dem Arm und
auf der anderen Seite mit einem schwenkbar auf den Webstuhlrahmen befestigten Hebel verbunden ist. Dieser Hebel ist schwenkbar gelagert,
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um den Kabelzug entsprechend der Drehung einer jeweiligen Nocke (im folgenden als die Spannernocke bezeichnet) zu bewegen, die auf
der Halbgeschwindigkeitswelle befestigt ist und an einen Nockenstößel auf dem Hebel angreift. Der Schußfaden läuft durch ortsfeste, hohle,
konische Garnführungen 92, die auf gegenüberliegenden Seiten der Öse 90 angebracht sind. Der Schußfaden läuft auch zwischen einem
Paar von Garnführungstellern 94 a oder 94 b, die einander gegenüberstehen und in ihrer Mitte auf einem gemeinsamen, ortsfesten
Bolzen befestigt sind. Die Teller werden durch eine Feder von solcher Kraft zusammengepreßt, daß sie das Garn fassen und seinen
Durchlauf verhindern, bis sie durch einen dazwischen eingesetzten Zapfen 96 voneinander getrennt werden. Der Zapfen 96 ist auf dem
Spannerarm befestigt und wird durch Senken des Armes zwischen die Teller eingesetzt und von den Tellern entfernt, wenn der Arm gehoben
wird. Die Spannerarme werden durch geeignete Ausformung der Spannernocke auf die unten beschriebene Art gehoben und gesenkt.
Im wesentlichen vertikale Schneidemesser 98 a und 98 b für den Schußfaden
sind an der """Orderseite des Webstuhles neben einer Stützplatte
und längs des Salbandes des zu webenden Stoffes befestigt. Jedes Messer weist eine Schneidkante auf, die von dem Stoff nach außen
seitwärts des Webstuhles zeigt. Die Messer können während des Blattschlages gehoben werden (wie in gestrichelten Linien in Fig.
10 und 15 angedeutet), um einem an dem Blatt anliegenden Schuß-
faden zu erlauben, unter den Klingen zu verlaufen, jedoch werden die Klingen nach dem Blattvorschub wieder gesenkt, um teilweise
unterhalb der Höhe des Teiles des Schußfadens vorzustehen, welcher sich von dem Salband zur Geberöse erstreckt. Das Heben und Senken
der Messer in der unten beschriebenen Folge kann durch beliebige Anordnungen geschehen. Die Messer sind auf schwenkbaren Halterungen
befestigt, welche relativ zu dem Webstuhl durch Kabelzüge gehoben (
und gesenkt werden können, welche durch Schwenkhebel betätigt werden,
bewegt durch rotierende Nocken, die auf der Halbgeschwindigkeitswelle befestigt sind, um an die Halterungen anzugreifen, wenn das Blatt vorwärts
bewegt wird, wobei die vorstehenden Teile die Halterungen freigeben, wenn sich das Blatt zurückbewegt, sodaß die Messer in die
gesenkte Stellung zurückkehren.
In Fig. 8 ist das Blatt 72 in der hinteren Stellung. Die Geberöse 78 a
ist gesenkt und du. Öse 78 b ist gehoben. Der Arm des Garnspanners
86 ist vollständig gehoben, sodaß die Garnführungsteller 94 b den Schußfaden 58 b fassen. Der Arm des Garnspanners 84 ist vollständig
gesenkt und der Schußfaden 58 a läuft frei durch die aus einander gedrückten Garnführungsteller 94 a. Die Schußfäden 58 a und 58 b erstrecken
sich über die Messerkanten der gesenkten Schneidemesser 98 a und 98 b. Wenn das Weberschiff geschossen ist und den Kasten
60 a verläßt, schließen die Paare von Greifbacken 14 und 16. Der durch die Öse 78 a angebrachte Schußfaden 58 a greift unter dem nach oben
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gekrümmten Teil der oberen Backe 18 des rechten Paares 16 an (rechts bezüglich der Zeichnungen) und wird in dem geschlossenen
Greifbackenpaar 16 eingeklemmt., wenn das Weberschiff den Garngeber 80 passiert.
Der so erfaßte Schußfaden 58 a wird durch das Weberschiff 2 in das Fach getragen (Fig. 9) und wird auch fest gegen die Kante des
Schneidemessers 98 a gezogen, wodurch der Faden von dem rechten Salband des Stoffes getrennt wird.
Beim Erreichen der anderen Seite tritt das Weberschiff 2 in den Schützenkasten 60 b ein und bewirkt ein Öffnen der Backen, um den
Schußfaden 58 a freizugeben (Fig. 10).
Nun bewegt sich das Blatt vorwärts (Fig. 11) und drückt den Schußfaden
58 a nach vorn. Während dieser Vorwärtsbewegung senkt sich der Arm des Garnspanners 86 etwas, um den Faden 58 b zu
entspannen und ihn daran zu hindern, durch die Blattbewegung erfaßt zu werden, die die Öse 78 b vorwärtsbewegt. Gleichzeitig wird
der Arm des Garnspanners 84 gehoben. Dies gibt die Zapfen 96 der Garnführungsteller frei, welche den Faden 58 a fassen, sodaß das
Heben der Öse 90 des Garnspanners 84 einen Zug auf den Schußfaden 58 a ausübt und den Letzteren im wesentlichen in Längsrichtung in
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dem Fach bewegt und straffzieht, um dem gewebten Stoff ein gefälliges
und festes Aussehen zu verleihen und das lose Ende des über das linke Salband hinaus vorstehenden Schußfadens zu verkürzen. Wenn sich das
Blatt vorwärtsbevegt, werden die Messer 98 a und 98 b gehoben, um den anliegenden Schußfaden 58 a darunter passieren zu lassen.
Wenn sich das Blatt zurück in die in Fig. 12 dargestellte Stellung bewegt,
werden die Messer gesenkt und der Arm des Garnspanners 86 kehrt in die vollständig· gehobene Stellung zurück.
Unmittelbar vor dem Schuß des Weberschiffes 2 von dem Schützenkasten
60 b in Fig. 13 wird die Öse 78 b gesenkt und die Öse 78 a gehoben.
Der Arm des Garnspanners 86 ist vollständig gesenkt, entspannt das Garn 58 b und öffnet die Garnführungsteller 94 b. Wenn das geschossene
Weberschifjf die Öse 78 b passiert, ist der Schußfaden 58 b in dem geschlossenen,
linken Greifbackenpaar 14 eingeklemmt und davon erfaßt. Der Faden wird dann durch das Fach getragen und gegen das Schneidemesser
98 b gezogen, um den Schußfaden von dem linken Salband zu trennen.
Die Backen geben den Schußfaden 58 b frei, wenn das Weberschiff in
den Schützenkasten 60 a eintritt, wie in Fig. 14 dargestellt.
Das Blatt 72 bewegt sich wieder vorwärts, wie in Fig. 15 dargestellt,
um den Schußfaden 58 b vorzuschieben und die Messer 98 a und 98 b
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uerden gehoben. Zur gleicher: 7ait uird der Arm des Garnspannsrs
84 styss gesenkt; um c5«;" f <den 58 a leicht zu entspannen
und der Arm des Garnspanners 86 ist vollstänoig gehoben, um den Faden 58 b straffzuziehen und dessen loses Ende zu verkürzen
.
Wenn das Blatt in die hintere Stellung zurückkehrt, kehrt der
Garnspanner 84 in die vollständig gehobene Stellung zurück. Die Öse 78 a ist gesenkt und die Öse 78 b ist gehoben.
Nun ist der Garnspanner 84 vollständig gesenkt, um den Faden 58 a zu entspannen und die Garnführungsteller 94 a zu öffnen,
uie in Fig. 8 dargestellt und die obige Uebfolge uird wiedertiolt.
In einer alternativen Modifikation kann eine (in Fig. 9 dargestellte)
ortsfeste Öse 100 auf jeder Seite des Uebstuhles für den Schußfaden (uie beispielsweise 58 b dargestellt in
gestrichelten Linien) befestigt werden, um von der Spanneröse 90 zu der benachbarten Geberöse dahindurchzulaufen, uelche
in dem Fall des Schußfadens 58 b die Geberöse 78 b ist. Jede Öse 100 ist auf dem Webstuhl zwischen der hinteren Stellung
des Blattes und dem Fall des Gewebes befestigt und ist außerhalb der Bahn des Blattes angebracht. Die Bewegungen
der Spannerarme 88 sind so modifiziert, daß nach dem ein Arm vollständig qehob.en ist, um während, der Vorwärtsbewegung des
WtISi Dien Unterlage (Be»chreibung und Sdiutzaiupr.) Ut die zuletzt eingereichte; lie weicht von der Worrfowung der
runglieh eingereichten Unterlegen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung hrt nicht geprpft. Die ursprünglich einlichten Unterlagen befinden lieh in den Amiiokton v Sie kennen jederzeit ohne Nachweit einet rechtlichen IntereMeegebOh-
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renfrei eingetehen werden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopien oder Filmnegative iu den OblichtirTreiien Beliefert.
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Blattes auf einem Schußfaden in dem Fach zu ziehen, der
Arm bei der Rückkehr der Kammlade zur Rückseite des Webstuhles
und bevor der nächste Schuß durch das Ueberschiff eingesetzt ist, wieder vollständig gesenkt wird. Der Arm 88
des Spanners 86 ist während der Uebstufen vollständig gesenkt,
die jenen in Fig. 8 - 12, 14 und 15 entsprechen. Folglich ist der Schußfaden 58 b ausreichend gelockert, um während
der Vorwärtsbewegung der Dammlade einen Bruch desselben zu vermeiden. Während der Rcükkehr der Kammlade in die
hintere Stellung hält die Anbringung der Öse 1GG die Länge des Schußfadens 58 b zwischen dieser Öse und dem Salband
annähernd konstant. Dies stellt sicher, daß der Teil des Schußfadens 58 b, der sich von dem Salband zu der Geberöse
78 b erstdeckt, ausreichend straffgezogen ist, daß das
gesenkte Messer 98 b über diesem Teil einhakt und dessen Abschneiden sicherstellt, wenn der Schußfaden 58 b in einem
{. der Fig. 13 entsprechenden Uebschritt durch das Ueberschiff
in das Fach gebracht wird. Gleichermaßen ist auf der anderen Seite des Webstuhles der Arm 88 in dem Spanner 84 vollständig
gesenkt, wenn die Kammlade in einem der Fig. 12 entsprechenden Uebschritt in die hintere Lage zurückkehrt und verbleibt vollständig
gesenkt, während der Uebschritte, die jenen in Fig. 13, 14, 15, 8, 9 und 10 entsprechen.
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Die konisch geformten Führungen 92 und die dreieckig geformten Ösen 90 weisen divergierende Seiten auf, um die Möglichkeit des
Verwickeins des Schußfadens um diese Führungen und Ösen zu vermindern,
sollte der Faden schwingen, wenn er durch die Arme der Garnspanner 84 und 86 gezogen wird.
Wenn gewünscht, können die Garngeber 80 und 82 von der Kammlade abgenommen und auf oder neben den Schützenkästen befestigt werden
und können angeordnet werden, um Schußfaden in ein Paar von Greiferbacken einzusetzen, während die Backen von dem Nockenhebel
noch offen gehalten sind, der an der Seite des Kastens angreift.
Ein Vorteil des oben beschriebenen Greifer-Weberschiffes besteht
darin, daß sein Körper von im wesentlichen ähnlicher Form ist wie der Körper eines herkömmlichen Weberschiffes, das eine Spule aufnimmt.
Folglich kann das Greifer-Weberschiff leicht in Kombination mit herkömmlichen Schützenkästen, Schlagsystemen, Blättern und
Kammladen und Fachsystemen verwendet werden.
Schutzansprüche
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Claims (8)
1. Greifer-Weberschiff für einen Webstuhl gekennzeichnet
durch einen langgestreckten Körper (4), der mit einer Vertiefung (8) in seiner Oberseite ausgebildet ist, eine Schußfaden-Greifvorrichtung
(14, 16), die in der Vertiefung (8) befestigt ist, eine bewegbare Nocke (50. 52), die von einer Seite des Körpers vorsteht, um an einer Fläche eines Schützenkastens auf dem Webstuhl
anzugreifen und durch den Angriff bewegt zu werden, wenn das Weber schiff während der Verwendung in den Kasten eintritt, wobei die
Greifvorrichtung (14, 16) durch solche Bewegung der Nocke (50, 52) geöffnet wird und die Vertiefung (8) eine Nut (10) enthält ,--die-s ich
in Längsrichtung der Oberseite des Körpers erstreckt.
2. Greifer-Weberschiff nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Paare von Greifbacken (14, 16), die in der Vertiefung
(8) befestigt sind, wobei jedes Paar (14, 16) in eine entgegengesetzte Richtung längs des Körpers (4) zeigt und eine obereBacke (18)
und eine untere Backe (20) enthält, die damit zusammenwirken, eine Feder (32), die der unteren Backe (20) Greiferdruck erteilt, zwei
schv/enkbar gelagerte Nockenhebel (50, 52), die von der Seite des
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Körpers (4) vorstehen und beide in den Körper hinein bewegbar sind,
wobei die Einwärtsbewegung von einem der Nockenhebel (50, 52) die Backen (18, 20) öffnet.
3. Greifer-Weber schiff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jede obere Backe (18) ortsfest ist und die jeweilige
~\ untere Backe (20) relativ zu der oberen Backe (18) geschwenkt werden
kann und eine bewegbare Stange (40) der unteren Backe (20) gegen die
Wirkung der Feder (32) die Backe öffnenden Abwärtsdruck erteilt, infolge von durch Einwärtsbewegung einer der Nockenhebel (50, 52) auf
die Stange (40) ausgeübten Druck.
4. Greifer-Weberschiff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (40) ansprechend auf durch Einwärts-
^. bewegung von einem der Nockenhebel (50, 52) darauf ausgeübten Quer-
druck nach unten schwenkbar angeordnet ist.
5. Greifer-Weberschiff nach einem der Ansprüche 2-4 , dadurch
gekennzeichnet, daß ein Teil von jeder oberen Backe (18) von der entsprechenden unteren Backe (16) nach oben divergierend angeordnet
ist, um einen permanenten Spalt zur Aufnahme von .Schußfaden
zwischen dem Teil und der unteren Backe freizulassen.
6. Webstuhl, gekennzeichnet durch die Kombination
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mit einem Greifer-Weberschiff nach einem der Ansprüche 1-5.
7. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Webstuhl mit einer bewegbaren Schneidklinge (98 a, 98 b) versehen ist, angebracht für einen Teil von Schußfaden (58 a,
58 b), der sich von einer Salkante eines zu webenden Stoffes zu dem Weberschiff (2) erstreckt, um gegen die Klinge (98 a, 98 b) gezogen
und während des Schusses geschnitten zu werden und das Messer (98 a,
98 b) aus der Schneidstellung bewegbar ist, um einem Schußfaden (58 a, 58 b) auszuweichen, wenn der Schußfaden von dem Blatt vorwärtsgeschoben
wird.
8. Webstuhl nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zugvorrichtung (84, 86) vorgesehen ist,
um einen Schußfaden (53 a, 58 b) im wesentlichen in Längsrichtung
ν des Schusses in einem Fach (70) von Kettfäden während des Vorschiebens
durch das Blatt zu bewegen.
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1969
- 1969-02-18 GB GB867869A patent/GB1273021A/en not_active Expired
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- 1970-02-17 DE DE19702007123 patent/DE2007123A1/de active Pending
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