DE700620C - Verhinderung des Angriffs von Loesungsmitteln auf Metalle - Google Patents

Verhinderung des Angriffs von Loesungsmitteln auf Metalle

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DE700620C
DE700620C DE1939B0185940 DEB0185940D DE700620C DE 700620 C DE700620 C DE 700620C DE 1939B0185940 DE1939B0185940 DE 1939B0185940 DE B0185940 D DEB0185940 D DE B0185940D DE 700620 C DE700620 C DE 700620C
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DE
Germany
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solvents
acids
acid
metals
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Expired
Application number
DE1939B0185940
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English (en)
Inventor
Dr Paul Kuemmel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takeda GmbH
Original Assignee
Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/08Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in other liquids
    • C23F11/10Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in other liquids using organic inhibitors
    • C23F11/12Oxygen-containing compounds
    • C23F11/124Carboxylic acids
    • C23F11/126Aliphatic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
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Description

  • Verhinderung des Angriffs von Lösungsmitteln auf Metalle Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhinderung des Angriffs organischer Lösungsmittel auf Metalle, wie Eisen, Zink, Zinn, Aluminium u. dgl., aus welchen man einerseits die für solche Lösungsmittel verwendeten Aufbewahrungsgefäße herstellt bzw. mit welchen man solche Aufbewahrungs- und Transportgefäße überzieht, aus welchen man aber andererseits auch Bronzen herstellt, die zusammen mit derartigen Lösungsmitteln verwendet werden. Es handelt sich hierbei in erster Linie um solche Lösungsmittel, die freie Säure enthalten oder solche abzuspalten vermögen. Genannt seien hier als Beispiele.- die Alkylformiate, Amylacetat, Glycolsäurebutylester, Oxypropionsäuremethylester sowie andere Ester organischer, aber auch bestimmter anorganischer Säuren. Bekanntlich greifen säureabspaltende Ester Metallgefäße sehr stark an, was man darauf glaubt zurückführen zu können, daß, etwa gebildete Säure im stutus nascendi besonders wirksam ist, was aber vielleicht auch darin seinen Grund haben kann, daß die betreffenden Lösungsmittel mit den Metallen Verbindungen einzugehen vermögen, die sich leicht spalten und wieder neu bilden. Man hat daher gewisse Sicherungen treffen müssen, um bei Verwendung solcher *Lösungsmittel für Nitrolacke oder auch für Lacke auf Basis von AcetyleeUulose, Harzen,Kunstharzen u.dgl. den Einfluß der Säure etwa auf zugesetzte Metallbronzen zu kompen sieren.
  • Die hierbei zur Anwendung gebrachten umständlichen und teuren Verfahren ließen sich aber für den Schutz der Emballagen, also der Aufbewahrungs- und Transportgefäße für die Lösungsmittel und die damit hergestellten Präparate, nicht verwenden, trotzdem sich hier der Nachteil des Angriffs der U.sungsmit(el der aufgeführten Art auf die Metallgefäße in noch erheblichereinMaik zeigte.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden ' daß man durch Zusatz gewisser alipha-'ischer Säuren zum L##isi",.ng£7niittel diesem Nachtch zu begegnen vermag.
  • Nach der vorliegenden Erfhidung gibt maii zu den Lösungsmitteln der angeführten Are aliphatische Dicarbonsäuren, vor allem solche rut Oxygruppen im Molekül. Als besonders brauchbar erwiesen sich: Citronensäure, Weinsäure, Äpfelsäure, aber auch Oxalsäure, sowie die. sauren Ester solcherSäuren. Es muß als eigenartig angesehen werden, daß sich z.B. durch Zugabe von Glykol-, Milchsäure u.dgl. dieser Effekt ebensowenig erzielen läßt als durch Zusatz einer Fettsäure, wie Ameisen-, Essig-, Propion- u.dgl. Monocarbonsäure.
  • Als aliphatische Tricarbonsäuren seien die folgenden genannt, wobei zunächst solche oh-ne freie alkoholische Hydroxylgruppe, dann solche mit freien Hydroxylgruppen dieser Art aufgeführt werden, Ti-icarba711vIsäure (aus den Runkelrüben), Camphoronsäure (durch Oxydieren von Kampher), Aco"iitsäure-, Oxytricarballyisäure (Citronensäure).
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung soll im folgenden an Hand einiger Beispiele erläutert werden, ohne daß aber eine Beschränkung auf das hier Offenbarte ausgesprochen werden soll. Zu dem Lösungsmittel, etwa dem Alphaoxypropionsäureäthylester, wird z. B. Äpfelsäure zu 0,50/0 zugesetzt, um eine hervorragende Schutzwirkung gegen die Korrosion des Transport- und Aufbewahrungsbehälters aus Eisen oder aus Aluminium, aber sogar aus Zink oder verzinktem Eisenblech zu gewährleisten.
  • Durch o,g#/o Weinsäure bzw. Citronensäute kann man Glycolsäurebutylester in gleicher Weise konservieren und die Korrosion der Emballage durch dieses Lösungsmittel hinten anhalten. Die gleiche Säure oder auch o,50,lo Oxalsäure erwiesen sich als Zusatz zum Alphaoxypropionsäuremethylester hervorragend brauchbar.

Claims (2)

  1. PATENT ANS PR ijCki E: i. Verfahren zur Verhinderung des Angriffs von Lösungsmitteln organischerArt, die Säure enthalten oder solche abzuspalten vermögen, vorzugsweise Estern organischer Säuren, auf Metalle, wie Aufbewahrungs# und Transportgefäße aus Eisen, Zink, Zinn, Aluminium u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß man den betreffenden Lösungsmitteln aliphatische Dicarbonsäuren bzw. Tricarbonsäuren, vorzugsweise solche mit Oxygruppen im Molekül, zusetzt, wobei man gegebenenfalls als Lösungsvermittler einen Alkohol, Methyl- oder Oxalkylester usw. verwendet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle der gekennzeichneten Säuren oder neben diesen saure Ester derselben zur Anwendung bringt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130666B (de) * 1958-03-13 1962-05-30 Siemens Ag Verfahren zur Entrostung von aus Eisen und/oder Stahl bestehenden Gegenstaenden und Anlagen, insbesondere von Rohrsystemen und Kesselanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130666B (de) * 1958-03-13 1962-05-30 Siemens Ag Verfahren zur Entrostung von aus Eisen und/oder Stahl bestehenden Gegenstaenden und Anlagen, insbesondere von Rohrsystemen und Kesselanlagen

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