DE7007197U - Stuhl. - Google Patents
Stuhl.Info
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Description
Stuhl
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stuhl mit an der Unterfläche der Sitzplatte bzw. der Sitzplattenträger und/
oder an den Säulen angeordneten Puffer&lementen.
Es sind Stühle bekannt, die unterhalb der Sitzplatte bzw. unterhalb der Sitzplattenträger Gummipuffer besitzen, um
die Stühle kippfrei und ohne Beschädigung beispielsweise zum Reinigen des Fußbodens in Klassenräumen aufzusetzen.
Die bislang bekannten Gummipuffer hatten ein etwa pilzförmiges Aussehen und wurden in Bohrungen eingesetzt, die senkrecht zur Sifczplatte verlaufen. Durch die auftretenden Scher-C kräfte werden die pilzkopfförmig verbreiterten Köpfe derartiger
Pufferelemente oft abgerissen. Darüber hinaus ist es äußerst umständlich, derartige Pufferelemente in entsprechenden Bohrungen einzusetzen. Da Stühle aus frisch zugeschnittenem oder
weniger abgelagertem Holz noch arbeiten, kann es vorkommen, daß die eingesetzten Pufferelemente aus der entsprechenden
Bohrung herausfallen. Zur Behebung dieser Nachtelle
wurde bereits vorgeschlagen, den Eckbereich zwischen SltzplattenstUtze und Säule mit einer fcum Teil profilierten
Gummischnur in einer Einfräsung auszufüllen. Die Anbringung derartiger Gummischnüre, die entweder geklebt
oder genagelt werden, erfordern einen erheblichen Zeitaufwand, wobei jedoch letztlich die gleichen Nachtelle,
nämlich einfaches Herauslösen derartiger Pufferelemente
auftreten.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die bisherigen Nachteile zu beseitigen und eine neuartige
Anordnung von Pufferelementen vorzuschlagen, die sowohl hinsichtlich der Anbringung einfach zu bewerkstelligen
ist als auch bei Gebrauch nicht durch Scherkräfte zerstört werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher ein Stuhl mit unter- ( halb der Sitzplatte oder an den Säulen angeordneten
Pufferelementen vorgeschlagen, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß an der Unterseite der Sitzplatte oder
der Sitzplattenträger in Nähe der Säule ein aus der Oberfläche der Unterseite hervorragender Kippstreifen
aus gummielastischem Material in einer Ebene parallel zur
Sitzplatte und parallel zur Rückenlehne angeordnet ist.
Eine derartige Anordnung, die nunmehr derartige Streifen nicht senkrecht, sondern parallel zur Sitzplatte bzw.
Säule vorsieht, hat den Vorteil, daß die Streifen aus gummielastischem Material ohne Schwierigkeiten in eine
waagerechte Bohrung eingeschoben und gegebenenfalls mit Klebstoff noch befestigt werden können, so daß die
Angriffsfläche zwischen der Kippkante des Tisches und dem Kippstreifen achsparallel zu dem gesamten Streifen
verläuft und nicht w*a bisher nur an einer senkrechten
Kante des senkrecht eingesetzten Pufferelementes.
Vorzugsweise ist der Stuhl so ausgebildet, daß an der Unterseite der Sitzplatte im vorderen Bereich derselben
und/oder an der Vorderfläche der Säule kurz unterhalb der Sitzplatte oder der Sitzplattenträger aus der Oberfläche
hervorragende Pufferelemente angeordnet sind.
< ' Diese Pufferelemente bestehen insbesondere aus parallel
zu dem Kippstreifen verlaufenden Streifen aus gummielastischem Material. Auch hier wird selbst bei den nur eine
Pufferwirkung ausübenden Streifen die Anbringung durch entsprechende,
parallel zur Sitzfläche verlaufende Bohrungen erheblich erleichtert.
700?197
Ein Abscheren ist insbesondere dann nicht möglich, wenn gemäß einer besonderen Ausführungsform die Kippstreifen
beziehungsweise Pufferstreifen einen kreisförmigen Querschnitt
besitzen und zu etwa 3/4 bis 2/3 ihrer Querschnitt sflache in eine Bohrung von entsprechender Querschnittsform
eingepreßt oder eingeklebt sind.
Selbstverständlich ist es auch möglich, daß die Kipp- bzw.
Pufferstreifen in ihrer Basis einen schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt besitzen und in eine Bohrung mit einem entsprechenden schwalbenschwanzförmigen Querschnitt eingesetzt
sind.
Die schwalbenschwanzförmige .Ausbildung ermöglicht einen
festen Sitz, gestattet aber gleichzeitig eine leichte Anbringung,
nämlich durch seitliches Einschieben des Streifens, der parallel zur Sitzfläche Hegt.
: Bei einer weiteren erfindungsgemäß bevorzugten Form hat
der aus der Bohrung herausragende Bereich der Kipp- oder
Pufferstreifen ein sich sehwalbenschwanzförmi_ verbrei
terndes oder aber ein etwa halbkreisförmiges Profil.
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Alle diese Anordnungen von Kipp- oder Pufferstreifen
beruhen auf dem grundsätzlichen neuen Prinzip, daß die PufferElemente nicht in Bobrungen befestigt sind,ν
die senkrecht zu der Sitzplatt'i oe .iehungsweise senk- ~ '
recht zur Lehne liegen, sondern daß es sich hier um längsverlaufende Streifen handelt, die parallel zur
Sitzplatte und parallel zur Lehne verlaufen. Dadurch ist es möglich, die Bohrungen mit einfachen Geräten so
in dem Holz anzuordnen, daß die entsprechenden Profilleisten oder Streifen im wesentlichen in das Holz ein- j
j gebettet sind und nur zu 1/4 oder 1/3 oder noch weniger j
aus der Oberfläche herausragen, aber nicht herausge- j
zogen oder abgeschert werden können.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen
näher erläutert werdenj es zeigen:
Fig. 1 - eine seitliche Teilansicht eines auf einem
C' Tisch abgestellten Stuhles mit erfindungsgemäßen
Kippstreifen bzw. Pufferstreifen;
Fig. 2 - die Anordnung eines Kipp- bzw. Pufferstreifens
bzw. Sitzträger im Eckbereich zwischen Sitzplatte/und Beinstütze;
Fig. 3 - eine ähnliche perspektivische Ansicht analog
Fig. 2 mit einem abgewandelten Kippstreifen;
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Pig. 4 - eine Ansicht analog Pig. 2 mit einem Kippstreifen
mit anderem Profil.
Der in Fig. 1 gezeigte Stuhl besteht aus einer Leime 2,
ein oder zwei Säulen 4, einer Sitzplatte 6„ die im vorliegenden Fall von eine« Sitzplattenträger 8 gehalten
wird. Damit der auf eine Tischplatte 20 gesetzte dtuhl nicht abrutscht, befindet sich an der Unterseite des
Sitzplattenträgers 8 in Nähe der Säule 4 ein Kippstreifen 10, der parallel zur Sitzplatte 6 und gleichzeitig parallel
zur Stuhllehne 2 verläuft.
Ferner ist an der Säule 4 ebenfalls in der gleichen parallelen Anordnung ein Pufferstreifen 14 vorgesehen,
der eine Beschädigung des Tisches bei zu starken Aufsetzen
verhindert und gleichzeitig die Kante der Tischplatte schont. Um eine Beschädigung der Oberfläche der Tischplatte
20 zu verhindern, befindet sich im vorderen Bereich des Sitzplattenträgers 8 eine ebenfalls in der gleichen
Parallelität zur Sitzplatte 6 und zur Stuhllehne 2 eingesetzte Pufferleiste 12.
Fig. 2 verdeutlicht im vergrößerten Maßstab die Anordnung
der Bohrung oder Einfräsung, die den Kippstreifen bzw. den
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Pufferstreifen hält. In dem Sitzplattenträger 8 ist eine
im Querschnitt kreisförmige Bohrung 11 parallel zur Sitzplattenebene und Stuhllehnenebene eingefräst, in die der
Kippstreifen 10 so eingesetzt ist, daß er etwa zu 3/4 bis
2/3 in dem Holz ruht, während ein nur geringer Teil aus der Oberfläche der Sitzplattenstütze 8 hervorragt. Die
Angriffsfläche bei auf eine Tischplatte aufgesetztem Stuhl verläuft an einer Linie im gesamten Bereich des Kippstreifens
koaxial zu dem Streifen.
Analog ist in einer entsprechenden Bohrung 15 parallel zur
Lehne 2 und zur Sitzplatte 6 der Pufferstreifen 14 in die
Beinstütze 4 eingesetzt.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausbildung der Anbringung des
Kippstreifens, die genauso für einen Pufferstreifen benutzt werden kann. Hier besteht eine Einfräsung II1 mit
einem schwalbenschwanzförmigen Querschnitt, in die ein Streifen 10' aus gummielastischem Material eingesetzt worden
ist, dessen aus der Oberfläche herausragender Teil sich verbreitert bzw. schwalbenschwanzformig verbreitert.
In Fig. 4 ist eine ähnliche Anordnung gezeigt. Hier ist ebenfalls eine schwalbenschwanzförmige Einfräsung II11
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vorgesehen» In die ein Kippstreifen 10 tf eingesetzt let,
dessen Basis der schwalbenschwanzförmigen Elnfräsung
angepaßt ist und dessen obererrBereich, der aus der Oberfläche des Sitzplattenträgers h*>-»vorragt, abgerundet 1st.
Vorzugsweise werden als Kipp- oder Pufferstreiren Gummistreifen
oder Streifen aus einem beliebigen gummielastischem Material einschließlich Kunststoff und insbesondere
r\ Polyäthylen verwendet. Diese Streifen lassen sich ohne
Schwierigkeiten in die entsprechenden Fräsungen seitlich einschieben und können,, was Jedoch nicht unbedingt erforderlich
ist, noch eingeklebt werden. Ein Herausrutschen dieser Streifen aufgrund auftretender Sd-s^ia äfte 1st wegen
der erfindungsgemässen Querschnittsforai 'And Anordnung nicht
möglich. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung der Kippstreifen besteht darin« daß die Ehrungen Jeweils
an der Innenfläche der Sitz plattenträger bzw. der Säulen angebracht werden können und nicht bis zu der sichtbaren
~7 Außenfläche durchgeführt werden müssen, so daß sich ein
ästhetischer Anblick ergibt. Abgesehen von der Sicherheit und dem besseren Sitz ist die Anbringung dieser Kipp- bzw.
Pufferstreifen gemäss Erfindung sehr viel einfacher und zeitsparender. Wenngleich Pufferstreifen mit kreisförmige«
oder sich in der Basis verbreiterndem Profil besonders geeignet sind, können auch andere Profilausbildungen Je nach
Zweckmässigkeit verwendet werden.
Claims (1)
- Ansprüche1. Stuiil mit an der Unterfläche der Sitzplatte bzw. der Sitzplattenträger und/oder Säulen angeordneten Puffer elementen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Sitzplatte (6) oder des Sitzplattenträgers (8) in Nähe der Säule (4) ein aus der Oberfläche der Unterseite hervorragender Kippstreifen (10) aus gummielastischem Material in einer Ebene parallel zur Sitzplatte (6) und parallel zur Rückenlehre (2) angeordnet ist.2, Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dev Unterseite der Sitzplatte (6) im vorderen Bereich derselben und/oder an der Vorderfläche der Säulen (4) kurz unterhalb der Sitzplatte oder des Sitzplattenträgers aus der Oberfläche hervorragende Pufferelemente (12 bzw. 14) angeordnet sind.Jf. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferelemente (12, 14) aus parallel zu den Kippstreifen (10) verlaufenden Streifen aus gummielastischem Material bestehen.·: ι4. Stuhl nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet;, daß die Kippstrelfen (10) bzw. die Pufferstreifen (12, 14) einen kreisförmigen Querschnitt (10;Fig. 2) besitzen und zu etwa 3/4 bis 2/5 ihrer Querschnittsfläche in eine Bohrung (11, 15) von entsprechender Querschnittsform eingepreßt oder eingeklebt sind.5* Stunl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ) Kipp- bzw. Pufferstreifen (loj, 10") in ihrer Basiseinen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen und in eine Bohrung (H1, H") mit einem entsprechenden schwalbenschwanzförmlgen Querschnitt eingesetzt sind.6. Stuhl nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Bohrung herausragende r«*reich der Kippoder Pufferstreifen (101, 10") ein sich schwalbenschwanzförmig verbreiterndes (Pig. 3) oder etwa halbkreisförmiges (Fig. 4) Profil besitzt.ue:wy7007ί97
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707007197 DE7007197U (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Stuhl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707007197 DE7007197U (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Stuhl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7007197U true DE7007197U (de) | 1970-06-11 |
Family
ID=34171594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707007197 Expired DE7007197U (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Stuhl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7007197U (de) |
-
1970
- 1970-02-27 DE DE19707007197 patent/DE7007197U/de not_active Expired
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