DE7007197U - Stuhl. - Google Patents

Stuhl.

Info

Publication number
DE7007197U
DE7007197U DE19707007197 DE7007197U DE7007197U DE 7007197 U DE7007197 U DE 7007197U DE 19707007197 DE19707007197 DE 19707007197 DE 7007197 U DE7007197 U DE 7007197U DE 7007197 U DE7007197 U DE 7007197U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat plate
strips
buffer
tilting
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707007197
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CASALA WERKE CARL SASSE KG
Original Assignee
CASALA WERKE CARL SASSE KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CASALA WERKE CARL SASSE KG filed Critical CASALA WERKE CARL SASSE KG
Priority to DE19707007197 priority Critical patent/DE7007197U/de
Publication of DE7007197U publication Critical patent/DE7007197U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Casala-Werke (68O8) Carl Sasse K.G. Lauenau Hamburg, den 26. Februar 1970
Stuhl
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stuhl mit an der Unterfläche der Sitzplatte bzw. der Sitzplattenträger und/ oder an den Säulen angeordneten Puffer&lementen.
Es sind Stühle bekannt, die unterhalb der Sitzplatte bzw. unterhalb der Sitzplattenträger Gummipuffer besitzen, um die Stühle kippfrei und ohne Beschädigung beispielsweise zum Reinigen des Fußbodens in Klassenräumen aufzusetzen. Die bislang bekannten Gummipuffer hatten ein etwa pilzförmiges Aussehen und wurden in Bohrungen eingesetzt, die senkrecht zur Sifczplatte verlaufen. Durch die auftretenden Scher-C kräfte werden die pilzkopfförmig verbreiterten Köpfe derartiger Pufferelemente oft abgerissen. Darüber hinaus ist es äußerst umständlich, derartige Pufferelemente in entsprechenden Bohrungen einzusetzen. Da Stühle aus frisch zugeschnittenem oder weniger abgelagertem Holz noch arbeiten, kann es vorkommen, daß die eingesetzten Pufferelemente aus der entsprechenden
Bohrung herausfallen. Zur Behebung dieser Nachtelle wurde bereits vorgeschlagen, den Eckbereich zwischen SltzplattenstUtze und Säule mit einer fcum Teil profilierten Gummischnur in einer Einfräsung auszufüllen. Die Anbringung derartiger Gummischnüre, die entweder geklebt oder genagelt werden, erfordern einen erheblichen Zeitaufwand, wobei jedoch letztlich die gleichen Nachtelle, nämlich einfaches Herauslösen derartiger Pufferelemente auftreten.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die bisherigen Nachteile zu beseitigen und eine neuartige Anordnung von Pufferelementen vorzuschlagen, die sowohl hinsichtlich der Anbringung einfach zu bewerkstelligen ist als auch bei Gebrauch nicht durch Scherkräfte zerstört werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher ein Stuhl mit unter- ( halb der Sitzplatte oder an den Säulen angeordneten Pufferelementen vorgeschlagen, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß an der Unterseite der Sitzplatte oder der Sitzplattenträger in Nähe der Säule ein aus der Oberfläche der Unterseite hervorragender Kippstreifen aus gummielastischem Material in einer Ebene parallel zur
Sitzplatte und parallel zur Rückenlehne angeordnet ist.
Eine derartige Anordnung, die nunmehr derartige Streifen nicht senkrecht, sondern parallel zur Sitzplatte bzw. Säule vorsieht, hat den Vorteil, daß die Streifen aus gummielastischem Material ohne Schwierigkeiten in eine waagerechte Bohrung eingeschoben und gegebenenfalls mit Klebstoff noch befestigt werden können, so daß die Angriffsfläche zwischen der Kippkante des Tisches und dem Kippstreifen achsparallel zu dem gesamten Streifen verläuft und nicht w*a bisher nur an einer senkrechten Kante des senkrecht eingesetzten Pufferelementes.
Vorzugsweise ist der Stuhl so ausgebildet, daß an der Unterseite der Sitzplatte im vorderen Bereich derselben und/oder an der Vorderfläche der Säule kurz unterhalb der Sitzplatte oder der Sitzplattenträger aus der Oberfläche hervorragende Pufferelemente angeordnet sind. < ' Diese Pufferelemente bestehen insbesondere aus parallel zu dem Kippstreifen verlaufenden Streifen aus gummielastischem Material. Auch hier wird selbst bei den nur eine Pufferwirkung ausübenden Streifen die Anbringung durch entsprechende, parallel zur Sitzfläche verlaufende Bohrungen erheblich erleichtert.
700?197
Ein Abscheren ist insbesondere dann nicht möglich, wenn gemäß einer besonderen Ausführungsform die Kippstreifen beziehungsweise Pufferstreifen einen kreisförmigen Querschnitt besitzen und zu etwa 3/4 bis 2/3 ihrer Querschnitt sflache in eine Bohrung von entsprechender Querschnittsform eingepreßt oder eingeklebt sind.
Selbstverständlich ist es auch möglich, daß die Kipp- bzw. Pufferstreifen in ihrer Basis einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen und in eine Bohrung mit einem entsprechenden schwalbenschwanzförmigen Querschnitt eingesetzt sind.
Die schwalbenschwanzförmige .Ausbildung ermöglicht einen festen Sitz, gestattet aber gleichzeitig eine leichte Anbringung, nämlich durch seitliches Einschieben des Streifens, der parallel zur Sitzfläche Hegt.
: Bei einer weiteren erfindungsgemäß bevorzugten Form hat
der aus der Bohrung herausragende Bereich der Kipp- oder
Pufferstreifen ein sich sehwalbenschwanzförmi_ verbrei
terndes oder aber ein etwa halbkreisförmiges Profil.
(I CIII I« ·· ·«·· · ·
till I «· ««··. 5*— * '
Alle diese Anordnungen von Kipp- oder Pufferstreifen beruhen auf dem grundsätzlichen neuen Prinzip, daß die PufferElemente nicht in Bobrungen befestigt sind,ν die senkrecht zu der Sitzplatt'i oe .iehungsweise senk- ~ ' recht zur Lehne liegen, sondern daß es sich hier um längsverlaufende Streifen handelt, die parallel zur Sitzplatte und parallel zur Lehne verlaufen. Dadurch ist es möglich, die Bohrungen mit einfachen Geräten so in dem Holz anzuordnen, daß die entsprechenden Profilleisten oder Streifen im wesentlichen in das Holz ein- j
j gebettet sind und nur zu 1/4 oder 1/3 oder noch weniger j
aus der Oberfläche herausragen, aber nicht herausge- j
zogen oder abgeschert werden können.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werdenj es zeigen:
Fig. 1 - eine seitliche Teilansicht eines auf einem
C' Tisch abgestellten Stuhles mit erfindungsgemäßen
Kippstreifen bzw. Pufferstreifen;
Fig. 2 - die Anordnung eines Kipp- bzw. Pufferstreifens
bzw. Sitzträger im Eckbereich zwischen Sitzplatte/und Beinstütze;
Fig. 3 - eine ähnliche perspektivische Ansicht analog Fig. 2 mit einem abgewandelten Kippstreifen;
«I · I I ·
Pig. 4 - eine Ansicht analog Pig. 2 mit einem Kippstreifen mit anderem Profil.
Der in Fig. 1 gezeigte Stuhl besteht aus einer Leime 2, ein oder zwei Säulen 4, einer Sitzplatte 6„ die im vorliegenden Fall von eine« Sitzplattenträger 8 gehalten wird. Damit der auf eine Tischplatte 20 gesetzte dtuhl nicht abrutscht, befindet sich an der Unterseite des Sitzplattenträgers 8 in Nähe der Säule 4 ein Kippstreifen 10, der parallel zur Sitzplatte 6 und gleichzeitig parallel zur Stuhllehne 2 verläuft.
Ferner ist an der Säule 4 ebenfalls in der gleichen parallelen Anordnung ein Pufferstreifen 14 vorgesehen, der eine Beschädigung des Tisches bei zu starken Aufsetzen verhindert und gleichzeitig die Kante der Tischplatte schont. Um eine Beschädigung der Oberfläche der Tischplatte 20 zu verhindern, befindet sich im vorderen Bereich des Sitzplattenträgers 8 eine ebenfalls in der gleichen Parallelität zur Sitzplatte 6 und zur Stuhllehne 2 eingesetzte Pufferleiste 12.
Fig. 2 verdeutlicht im vergrößerten Maßstab die Anordnung der Bohrung oder Einfräsung, die den Kippstreifen bzw. den
700719?
Pufferstreifen hält. In dem Sitzplattenträger 8 ist eine im Querschnitt kreisförmige Bohrung 11 parallel zur Sitzplattenebene und Stuhllehnenebene eingefräst, in die der Kippstreifen 10 so eingesetzt ist, daß er etwa zu 3/4 bis 2/3 in dem Holz ruht, während ein nur geringer Teil aus der Oberfläche der Sitzplattenstütze 8 hervorragt. Die Angriffsfläche bei auf eine Tischplatte aufgesetztem Stuhl verläuft an einer Linie im gesamten Bereich des Kippstreifens koaxial zu dem Streifen.
Analog ist in einer entsprechenden Bohrung 15 parallel zur Lehne 2 und zur Sitzplatte 6 der Pufferstreifen 14 in die Beinstütze 4 eingesetzt.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausbildung der Anbringung des Kippstreifens, die genauso für einen Pufferstreifen benutzt werden kann. Hier besteht eine Einfräsung II1 mit einem schwalbenschwanzförmigen Querschnitt, in die ein Streifen 10' aus gummielastischem Material eingesetzt worden ist, dessen aus der Oberfläche herausragender Teil sich verbreitert bzw. schwalbenschwanzformig verbreitert.
In Fig. 4 ist eine ähnliche Anordnung gezeigt. Hier ist ebenfalls eine schwalbenschwanzförmige Einfräsung II11
7007^7
ij ii«· ·
j i i , ι »t ··t■ · ··
vorgesehen» In die ein Kippstreifen 10 tf eingesetzt let, dessen Basis der schwalbenschwanzförmigen Elnfräsung angepaßt ist und dessen obererrBereich, der aus der Oberfläche des Sitzplattenträgers h*>-»vorragt, abgerundet 1st.
Vorzugsweise werden als Kipp- oder Pufferstreiren Gummistreifen oder Streifen aus einem beliebigen gummielastischem Material einschließlich Kunststoff und insbesondere
r\ Polyäthylen verwendet. Diese Streifen lassen sich ohne Schwierigkeiten in die entsprechenden Fräsungen seitlich einschieben und können,, was Jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, noch eingeklebt werden. Ein Herausrutschen dieser Streifen aufgrund auftretender Sd-s^ia äfte 1st wegen der erfindungsgemässen Querschnittsforai 'And Anordnung nicht möglich. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung der Kippstreifen besteht darin« daß die Ehrungen Jeweils an der Innenfläche der Sitz plattenträger bzw. der Säulen angebracht werden können und nicht bis zu der sichtbaren
~7 Außenfläche durchgeführt werden müssen, so daß sich ein ästhetischer Anblick ergibt. Abgesehen von der Sicherheit und dem besseren Sitz ist die Anbringung dieser Kipp- bzw. Pufferstreifen gemäss Erfindung sehr viel einfacher und zeitsparender. Wenngleich Pufferstreifen mit kreisförmige« oder sich in der Basis verbreiterndem Profil besonders geeignet sind, können auch andere Profilausbildungen Je nach Zweckmässigkeit verwendet werden.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Stuiil mit an der Unterfläche der Sitzplatte bzw. der Sitzplattenträger und/oder Säulen angeordneten Puffer elementen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Sitzplatte (6) oder des Sitzplattenträgers (8) in Nähe der Säule (4) ein aus der Oberfläche der Unterseite hervorragender Kippstreifen (10) aus gummielastischem Material in einer Ebene parallel zur Sitzplatte (6) und parallel zur Rückenlehre (2) angeordnet ist.
    2, Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dev Unterseite der Sitzplatte (6) im vorderen Bereich derselben und/oder an der Vorderfläche der Säulen (4) kurz unterhalb der Sitzplatte oder des Sitzplattenträgers aus der Oberfläche hervorragende Pufferelemente (12 bzw. 14) angeordnet sind.
    Jf. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferelemente (12, 14) aus parallel zu den Kippstreifen (10) verlaufenden Streifen aus gummielastischem Material bestehen.
    ·: ι
    4. Stuhl nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet;, daß die Kippstrelfen (10) bzw. die Pufferstreifen (12, 14) einen kreisförmigen Querschnitt (10;Fig. 2) besitzen und zu etwa 3/4 bis 2/5 ihrer Querschnittsfläche in eine Bohrung (11, 15) von entsprechender Querschnittsform eingepreßt oder eingeklebt sind.
    5* Stunl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ) Kipp- bzw. Pufferstreifen (loj, 10") in ihrer Basis
    einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen und in eine Bohrung (H1, H") mit einem entsprechenden schwalbenschwanzförmlgen Querschnitt eingesetzt sind.
    6. Stuhl nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Bohrung herausragende r«*reich der Kippoder Pufferstreifen (101, 10") ein sich schwalbenschwanzförmig verbreiterndes (Pig. 3) oder etwa halbkreisförmiges (Fig. 4) Profil besitzt.
    ue:wy
    7007ί97
DE19707007197 1970-02-27 1970-02-27 Stuhl. Expired DE7007197U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707007197 DE7007197U (de) 1970-02-27 1970-02-27 Stuhl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707007197 DE7007197U (de) 1970-02-27 1970-02-27 Stuhl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7007197U true DE7007197U (de) 1970-06-11

Family

ID=34171594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707007197 Expired DE7007197U (de) 1970-02-27 1970-02-27 Stuhl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7007197U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1654035C3 (de) Vorrichtung zur hängenden Befestigung von Übergardinen, Schabracken an einem Fenster
DE7007197U (de) Stuhl.
DE2009205A1 (de) Stuhl
DE661978C (de) Moebel, insbesondere Schreibtisch, mit einer im Zargenraum versenkbar gelagerten Schreibplatte und einer rolladenartigen Tischplatte
DE8429067U1 (de) Fliesenschneidmaschine
AT314176B (de) Wandsockel
DE1810539C3 (de) FuBbodenleiste
EP0036451B1 (de) Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen, die wahlweise als Sitzmöbel oder als Liege verwendbar sind
DE876449C (de) Armlehnenvorrichtung fuer Sitzmoebel
DE8602909U1 (de) Wandregal
DE6752523U (de) Bett - sitzgruppen - kombination.
DE1802622U (de) Schraubenlos zu befestigender kunststoffgleiter.
DE10248923A1 (de) Möbelstück
DE2142406A1 (de) Verbindungseinrichtung zum zusammensetzen der bauelemente von moebeln, dekorationen od.dgl
DE2633602C3 (de) Beschlag zur lösbaren Befestigung von Paneelwänden, Tragelementen für Kästen, Bodenträgern u.dgl. an Wänden
DE1410530C (de) Nahmaschinentisch
DE2508461C3 (de) Krippe für Stallungen
DE7219430U (de) Möbel, insbesondere Sitzmöbel
DE7302544U (de) Verstellbarer Liegestuhl
DE1883524U (de) Gleiter fuer moebel, insbesondere stahlmoebel.
DE6912375U (de) Schaumstoffmatratze.
DE7711928U1 (de) Sitzmoebel, insbesondere stuhl
DE29515474U1 (de) Verwandelbares Sitz- und Liegemöbel
DE1950364U (de) Schutz-, zier- oder traegerleiste fuer die innenraumausstattung von raeumen mit loesbarer befestigungsvorrichtung.
DE8705858U1 (de) Höhenverstellbares Wandregal