DE7008323U - Kupplungs-bremseinheit - Google Patents

Kupplungs-bremseinheit

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DE7008323U
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brake
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Sommer Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/10Brakes specially adapted for presses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations
    • F16D67/04Clutch-brake combinations fluid actuated

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

Pwi Dr. ing. H- Negendank
Oipl. ing. H. Haodt DIpL Phyv W. Schmifr
Τ·1S3S6S86
G.M. Sommer Company, Inc.
M-1216 21. Juni 1970
Kupplungs-Bremseinheit
Die Neuerung bezieht sich im allgemeinen auf eine Kupplungs-Bremseinheit und insbesondere auf eine ölgekühlte Kupplungs-Bremseinheit für Stanzmaschinen.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine derartige Kupplungs-Bremseinheit zu schaffen, die besonders kompakte Außenmaße aufweist, universell in der Anwendung ist, einen einfachen, leicht herzustellenden Aufbau aufweist und besonders stabil und wartungsfrei im Betrieb ist. Außerdem sollen an der Eingangs- und Ausgangswelle, Maschinen, Getriebe, Rollen, Kupplungen, usw. in einfacher Weise anschließbar sein. Ein weiteres Ziel der .Neuerung, ist es, eine Kupplungs-Bremseinheit mit einer Vielzahl von in öl befindlichen Reibscheiben-Drehmomentübertragungselemente zu schaffen, die einen geringen Verschleiß wegen der Drehmomentübertragung durch Scherwirkung des zwischen den Scheiben befindlichen Öls aufweisen. Weiterhin soll die Kupplungs-Bremseinheit mit hoher Geschwindigkeit und mit einer hohen Schaltfolge aufgrund geringer Massenträgheit und einer wirksamen ölkühlung arbeiten können. Darüberhinaus soll die Kupplungs-Bremseinheit verriegelbar sein, um ihre Zerstörung
durch unsachgemäße Bedienung zu verhindern. Ein weiteres Ziel der Heuerung ist es, eine Kuppiungs -Bremseinheit mit einer Ausgleichskammer für einen druckluftbetätigten Kolben zu schaffen, wodurch geringe Verschiebungen des Kolbens während eines Arbeitszyklus eintreten. Weiterhin ist es ein Ziel der Neuerung, eine Kupplungs-Bremseinheit zu schaffen, die direkt innerhalb der Nabe eines drehbaren Körpers, beispielsweise eines Schwungrades angeordnet werden kanu.
Die Neuerung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch einen relativ nicht-dtfehbaren Stützteil, eine relativ zum Stützteil drehbare Antriebswelle, ein relativ drehbares Gehäuse, das die Antriebswelle zumindest teilweise umgibt, eine Bremse innerhalb des Gehäuses, die zum Festlegen der Antriebswelle gegenüber den Stützteil dient, eine Kupplung innerhalb des Gehäuses, die das Gehäuse mit der Antriebswelle verbindet und die Neuerung ist weiterhin gekennzeichnet durch eine Betätigungseinrichtung, die gleichseitig die Kupplung einrückt und die Bremse löst und umgekehrt.
Weiterbildungen der Neuerung ergeben sich aus den Schutzansprüchen in Verbindung mit der Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eine?? Kupplungs-Bremseinheit gemäß der Neuerung?
Fig. 2 eine Stirnansicht von links der in Fig.l dargestellten
- 3 Kupplungs-Brems einheit;
Fig. J> einen vergrößerten Längsschnitt dieser Kupplungs-Bremseinheit und
Pig. 4 ein Anwendungsbeispiel der Neuerung der Kupplungs-Bremseinheit.
Ganz allgemein kann die Kupplungs-Bremseinheit gemäß der Neuerung besonders in Verbindung mit einem Schwungrad oder einem ähnlichen drehbaren Glied einer Metall-Form oder Stanzpresse oder dgl. Anwendung finden. Obgleich die. Neuerung in vielen anderen Fällen anwendbar ist, ist sie aufgrund der besonders nützliches Verwendung im Zusammenhang mit einem Schwungrad in Verbindung mit einem solchen nachfolgend beschrieben und dargestellt.
Gemäß der Zeichnung und insbesonder entsprechend den Fig. 1 und 3> besitzt eine Kupplungs-Bremseinheit 10 gemäß der Neuerung ein drehbares Gehäuse 12, das mit zwei Stirnwänden 14 und 16 versehen ist, die in axialer oder Längsrichtung einer drehbaren Antriebs- ; welle l8 mit Abstand zueinander angeordnet sind. Das Gehäuse 12 bildet eine Nabe zur Verbindung der Welle 18 mit einem Sehwungrad 20, das einen verhältnismäßig massiven Abschnitt 22 mit einer Vielzahl in axialer Richtung mit Abstand zueinander angeordneter, ·
nach innen gerichteter V-Nuten 24 für Keilriemen an der Außenseite
i dieses Abschnitts besitzt. Der Abschnitt 22 des Schwungrades 20
ist einstückig mit einem nach innen gerichteten Speichenabschnitt 26 hergestellt, der an seinem am weitesten nach innen liegenden - 4 -
Teil in eine ringförmige Hülse oder einen Nabenabschnitt 28 ausläuft, der eine in axialer Richtung sich erstreckende Bohrung 30 begrenzt, die mit radialem Abstand die Oberfläche der Welle 18 umgibt und eine Begrenzungswand für eine innere Höhlung 32 bildet, in der die Brems- und Kupplungselemente der vorliegenden Neuerung untergebracht sind. Ein axiales Ende der Höhlung 32 ist durch die Stirnwand 16 verschlossen, welche mittels Schrauben, Bolzen oder ähnlichen Befestigungsmitteln 34 mit dem Schwungradabschnitt 28 unter Zwischenlage einer geeigneten 0-Ringdichtung 36 zwischen einer ringförmigen in axialer Richtung sich erstreckenden Schulter 38, die an der Stirnwand l6 angeformt ist und dem axial äußeren Ende des Randes der Bohrung 30 fest verbunden ist, wie dies am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dasjenige Ende der Höhlung 32, welches dem durch die Stirnwand l6 verschlossene!Ende gegenüberliegt, ist durch die Stirnwand 14 und eine sich in axialer Richtung radial erweiternde Glocke 40 verschlossen. Die Glocke 40 besitzt einen radial nach innen sich erstreckenden Planschabschnitt 42, an einem ihrer Enden, welcher durch eine Vielzahl auf den Umfang verteilter, in axialer Richtung sich erstreckender Schrauben, Bolzen oder ähnlichen Befestigungsmitteln 44 an einer radial nach saßen vorstehenden Schulter 46 befestigt ist, die an Umfang der Stirnwand 14 angeformt ist, wobei eine geeignete flüssigkeitsdichte Dichtung 48 zwischen die einander gegenüberstehenden Flächen der Abschnitte 42 und 46 angeordnet ist. Das gegenüberliegende Ende der Glocke besitzt einen in axialer Richtung sich erstreckenden Abschnitt 50, der sich gegen eine ringfSraige, in axialer Richtung sich erstreckende Ausdrehung 52 abstützt, die mn der inneren Umfangsf lache des Schwungradabschnit - 5 -
tes 28 vorgesehen ist, wobei eine geeignete 0-Ringdichtung 54 zwi sehen die einander gegenüberstehenden Flächen des Abschnittes und der Ausnehmung 52 zur Bildung eines flüssigkeitsdichten Abschlußes angeordnet ist. Die Glocke 40 besitzt unmittelbar in der Nähe des Abschnittes 50 einen radial nach außen gerichteten
en Plansch 56, der eine Anzahl auf den Umfang verteilter Öffnung/58 aufweist, durch die eine Vielzahl in axialer Richtung sich erstreckender Schrauben, Bolzen oder ähnlicher Befestigungsmittel 60 hindurehgreifen und in Gewindelöcher 62 des Schwungrades 20 zur Befestigung der Glocke 40 eingeschraubt sind. Die Teile l6 und 40 sind vorzugsweise mit am Umfang mit Abstand zueinander angeordneten, in axialer Richtung sich erstreckender Rippen 64 und 66 zum Abführen von Wärme angeordnet, was noch weiter unten näher erläutert wird.
sine zentrale fiffnung 68 s die koaxial zur Antriebswelle l8 angeordnet ist und deren Begrenzung einen radialen Abstand zur Oberfläche der Antriebswelle 18 aufweist. Zwischen die innere Begrenzung der Öffnung 68 und die äußere Oberfläche der Antriebswelle l8 ist ein ringförmiges, in axialer Richtung sien erstreckendes Stützglied 70 angeordnet. Das innere Ende des Stützgüeäes 70 erstreckt sieh in axialer Richtung, ausgehend von der Stirnwand 14 nach Innen und bildet eine ringförmige, in axialer Richtung sich erstreckende Schulter 72, auf der der innere !Laufring eines Wälzlagers 74 angeordnet ist. Der äußere Läufring des Wälzlagers 74 liegt an. einer ringförmigen Schulter 76 an, die an der Innenseite der Stirnwand 14 angeformt ist,
-S-
• ti
wodurch die Teile 14 und 40 und somit das gesamte Schwungrad 20 relativ zum Stützglied 70 drehbar gelagert sind. Wie am besten aus den Figuren 1 und 3 ersichtlich, ist das Stützglied 70 mittels geeigneter Schrauben, Bolzen oder ähnliche Befestigungsmittel 78 an einem nicht-drehbaren Stützteil 8θ befestigt, welches die Abstützung des gesamten angrenzenden Endes der Kupplungs-Bremseinhei 10 gemäß der Erfindung bewirkt. Das Stützteil 80 kann einen geeigneten Aufbau besitzen, der relativ stabil und für große Belastufc gen ausgelegt ist, wie es zur üblichen drehbaren Lagerung des Schwungrades 20 notwendig ist, das mehrere tausend Kilogramm schwer sein kann. Außer dem Wälzlager 74 nimmt das Stützglied 70 ein weiteres Wälzlager 82 auf, dessen innerer Laufring; auf einer ringförmigen Schulter 84 an dem benachbarten Ende der Antriebswelle 18 und dessen äußerer Laufring in einer ringförmigen Ausnehmung 86 sitzt, die an der Innenseite des Stützglisdes 70 vorgesehen ist. Das Wälzlager 82 ist zusammen mit einer geeigneten Flüssigkeitsdichtung, z.B. einer Lippendichtung 86, am Ende des Stützgliedes 70 mittels einer geeigneten Halteplatte 88 gehalten, die fest an der axial äußeren Seite des Stützgliedes 70 durch eine Vielzahl geeigneter, mit Abstand zueinander verteilter, sich in axialer Richtung erstreckender Schraubenbolzen oder ähnlicher Befestigungsmittel 90 angeordnet ist. Vorzugsweise ist ein geeigne ter 0-Ring oder eine ähnlicheDärcntung 92 zwischen der äußeren Oberfläche der HaltepJÄtfe 88 und dem inneren Durchmesser des Stützgliedesje^vOrgesehen, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist^Ber innere Laufring des Wälzlagers 82 ist ebenfalls vorzugsweise auf dem inneren Ende der Antriebswelle 18 festgelegt, in dem er zwischen einer radial nach auswärts sich erstreckenden Schulter·;
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94, die durch d±e Welle l8 gebildet ist, und einem geeigneten Haltering 96 festgeklemmt ist, der auf einen mit Gewinde versehener Abschnitt 98 der Welle l8 aufgeschraubt ist. Die Stirnwand l6 besitzt eine zentrale öffnung.100, die koaxial fluchtend zur öffnung 98 liegt und durch welche das eine Ende der Welle 18 hindurchgreift. Die Welle l8 ist gegenüber der öffnung 100 durch ein Wälzlager 102 drehbar gelagert, dessen innerer Laufring auf der Welle 18 durch ein Paar Halteringe 104 und I06 gehalten ist, von denen der letztere auf einem geeigneten mit Gewinde versehenen Abschnitt 108 der Welle l8 aufgesehraubt ist. Der äußere Laufring des Wälzlagers 102 ist in axialer Richtung zwischen einer ringförmigen Schulter 110, die am Rand der öffnung 100 ausgebildet ist und einem ringförmigen Klemmring 112 eingespannt, der durch eine Vielzahl auf den Umfang mit Abstand verteilter, in axialer Richtung sich erstreckender Schrauben, Bolzen oder ähnlicher Befestigungsmittel an der axial äußeren Seite der Stirnwand l6 befestigt ist, wobei ein geeigneter O-Rlng oder eine ähnliche Dichtung II6 zwischen der radial äußeren Fläche der axial sich erstreckenden Schulter des Ringes 112 und der Begrenzungswand der öffnung 100 vorge- ;
sehen ist. Ebenso ist eine geeignete Lippendichtung oder eine ähnliche Dichtung 120 zwischen der inneren Fläche des Halteringes 112 und der Außenfläche des Halterings 104 angeordnet.
Die Antriebswelle l8 erstreckt sich in axialer Richtung über die Stirnwand l6 hinaus und ist an ihrem axial äußeren Ende mit einem geeigneten Antriebsritzel 122 versehen, welches auf einem im Durehmesser verringerten Abschnitt 124 der Welle l8 durch einen geeigneten Haltering 126 gehalten ist, der auf einem mit Gewinde verse-
henen Abschnitt 128 der Welle l8 aufgeschraubt iste Bas ritzel 112 ist vorzugsweise in der bisher üblichen Art auf die Welle 18 aufgekeilt und überträgt eine Antriebsbewegung von dem Sehwungrad 20 auf ein angeschlossenes Getriebe in einer noch zu beschreibenden Weise. Das Ende der Welle l8 zwischen der Stirnwand 16 und dem Antriebsritzel 122 ist gegenüber einem Halteabschnitt 130 auf dem Stützteil 80 drehbar gelagert, der auf der den Stützglied 70 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 12 vorgesehen ist, wie dies am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der Halteabschnitt 130 besitzt eine zentrale Öffnung 132, die mit den Öffnungen 163 fluchtet und die ein geeignetes Wälzlager 134 aufnimmt. Das Wälzla ger 134 besitzt einen inneren Laufring 136, der in axialer Richtung zwischen einer radialen Schulter 138 auf der Welle l8 und einem geeigneten Abstandsring 140 eingespannt ist, der vom Antrieb, ritzel 122 aus gesehen in axialer Richtung nach einwärts angeordnet ist. Das Wälzlager 134 besitzt ebenfalls einen äußeren Laufring 142, welcher durch eine geeignete ringförmige Halteplatte 144 gehalten ist, die mittels umfangsmäßig verteilter Schraubenbolzen oder ähnliche Befestigungsmittel 146 befestigt ist. Zwischen dem Klemmring 112 und dem Wälzlager 134 ist eine ringförmige Verkleidung 148 vorgesehen, deren eines Ende mittels geeigneter Schraubenbolzen oder ähnlicher Befestigungsmittel 150 an dem Wälzlager 134 befestigt ist, während das andere Ende in der Nähe des Ringes 112 in einer Weise endet, wie es am besten in Fig. 3 dargestellt ist. Die Verkleidung 148 besitzt eine Ablaßöffnung 152, welche mit einem Kanal 154 für ein Fluid zusammenarbeitet, dei sich in axialer Richtung im Inneren der Welle l8 erstreckt und Schmieröl zu der Kupplungs-Bremseinheit 10 der vorliegenden
-Ql
-S-Neuerung_ heranführt, wie dies später noch zu besehreiben ist.
Während des Betriebes wird das Schwungrad 20 durch eine Anzahl nicht dargestellter und am Umfang des Schwungrades angreifender Keilriemen in geeigneter Weise angetrieben. Die Drehbewegung des Schwungrades kann wahlweise über die Kupplungs-Bremseinheit 10 auf die Welle 18 übertragsn werden, welche ihrerseits das Antriebs ritzel 122 antreibt. Wie es noch im einzelnen beschrieben wird, sind normalerweise die Bremselemente der Kupplungs-Bremseinheit 10 im Eingriff, um eine Drehbewegung der Welle l8 zu verhindern, auch wenn das Schwungrad 20 umläuft. Nach Betätigung der Einheit 10 werden jedoch die Bremselemente gelöst und die Kupplungselement eingerückt, so daß das Schwungrad 20 in Drehverbindung mit der Antriebswelle 18 kommt, so daßfeine Drehbewegung oder ein Drehmoment von dem Schwungrad 20 auf das Antriebsritzel 122 übertragen wird.
Auf der Welle 18 ist im Inneren der Glocke 40 eine ringförmige Nabe oder ein Stützträger I56 angeordnet, welcher eine zentrale Bohrung I58 besitzt, die eng anliegend die Oberfläche des angrenzenden Abschnitts der Welle l8 umgreift. Der Stützträger 156 ist zwischen einer radial nach außen sich erstreckenden Schulter 160 auf der Welle l8 und einem geteilten Haltering I52 gehalten, welcher innerhalb einer ringförmigen Ausnehmung 164 an der Oberfläche der Welle l8 festgelegt ist. Die äußere Oberfläche des StUtzträgers I56 ist mit einer Vielzahl von radial sich nach außen erstreckender, mit Abstand zueinander angeordneter Nuten 166 versehen, die eine entsprechende Anzahl ausgerichteter Reib-
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scheiben 168 aufnehmen. Die Reibscheiben 168 sind mit inneren öffnungen versehen, von denen aus der Vieikeilverzahnung 166 &n£~ sprechende Ausnehmungen eingearbeitet sind, wodurch die Seheiben 168 mit axialem Abstand parallel nebeneinander radial nach außen gerichtet auf der Vieikeilverzahnung 166 angeordnet werden können, wie dies am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist.
Eine Anzahl von. Bremsveibplatten, die allgemein mit 170 bezeichnet sin<l, sind alt einer Vielzahl usfangssXSig verteilter, radial nach innen gerichteter Nuten zum Aufkellen auf eine entsprechende Vielzahl in lÄngsrichtung sich erstreckender, umfangsmSßig ver- \ teilter AntriebsansStze 172 versehen, die an einem konisch bzw. kegelförmig gestalteten Ansatzträger 174 koaxial zur Welle l8 aage ordnet sind. Der Träger 174 besitzt einen verdickten ringförmigen Befestigungsabschnitt 176, der mit einer öffnung 177 versehen und mittels geeigneter Kerbnuten und eines Halteringes ISO auf «ines hülsenartig sich in axialer Richtung erstreckenden Abschnitt 182 des Stützgliedes 70 festgelegt ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist der Stutzträger 174 mit vier auf den Umfang verteilter Ansätze 172 versehen und die Bremsplatten 177 besitzen eine entsprechende Anzahl Nuten zum Eingriff mit den j Ansätzen 172, obgleich es ohne weiteres erkennbar ist, daß wenigeij oder mehr Ansätze 172 vorgesehen sein können, wenn dies notwendig sein sollte. Auf dem einen Ende des Stützträgers I56 ist in der Nä he des Trägers 174 ein ringförmiger, in radialer Richtung sich erstreckender Anschlagring 184 vorgesehen, der eine radial sich erstreckende Fläche 186 besitzt, die an den Reibscheiben 168 anliegt und (fest an dem Stützträger I56 durch eine Vielzahl
geeigneter, in axialer Richtung sich erstreckender Schrauben, Bolzen, oder ähnlicher Befestigungsmittel 188 befestigt ist.
In axialer Richtung vom Stützträger 156 entfernt ist eine zweite Nabe oder Träger I90 vorgesehen, der eine im wesentlichen ringförmige Ausbildung besitzt und mit einer zentralen Bohrung I92 versehen ist, die eng an der Welle lS anliegt. Der Stützträger I90 ist auf der Welle l8 zwischen einer ringförmigen Schulter 194 und dem inneren Laufring des Wälzlagers 102 in axialer Richtung gehalten, wobei der Stützträger I90 ebenso wie der Stützträger I56 vorzugsweise durch eine Keilverbindung oder in anderer Weise gegen Drehung in bezug auf die Welle l8 gesichert ist. Die äußere Fläche d^s Stützträgers 190 besitzt eine in axialer Richtung sich erstreckende und radial nach außen vorstehende Keilverzahnung I96, weiche der Keilverzahnung I66 ähnlich ist, und mit einer Vielzahl mit axialem Abstand in radialer Richtung sich erstreckender paralleler Kupplungsreibscheiben I98 in Eingriff steht, welche vorzugsweise ebenso ausgebildet sind, wie die Scheibe I68, und diese ; Scheiben arbeiten mit einer Vielzahl in axialer Richtung mit Abstand angeordneter radial sich erstreckender Kupplungsteile 200 zusammen, weiche abwechselnd in bezug auf die Kappl'angsseheiben 198 angeordnet sind. Die Kupplungsplatten 200 sind außen mit Nuten versehen und stehen mit einer Anzahl (vorzugsweise vier) axial sich erstreckender, umfangsmäßig mit Abstand angeordneter Antriebsansätze 2o2 in Eingriff, welche an dor Stirnwand l6 befestigt sind und von dort aus nach einwärts ragen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlieh ist. An «em axial äußeren Ende des StütztrXgers 190 ist ein j ringförmiger radial sich erstreckender Anschlagring 204 angeordnet]
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welcher in geeigneter Weise gegen Drehung in bezug auf den Stützträger 190 gesichert ist und eine radial sich erstreckende Anschlagfläche 206 besitzt, welche mit den Kupplungsreibscheiben I98 in einer noch zu beschreibenden Weise zusammenwirkt.
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Der Stützträger oder Mitnehmer/besitzt eine Vielzahl axial sich erstreckender umfangsmäßig verteilter am axial inneren Ende vorgesehene Bohrungen 208, die jeweils eine Schraubenfeder 210 aufnehmen. Die Federn 210 liegen mit ihren äußeren Enden an Endwänden 212 innerhalb der Bohrungen 208 an, während die entgegengesetzten Enden der Federn über den Träger 190 in axialer Richtung hervorstehen, um in einer noch zu beschreibenden Weise den Reibeingriff zwiscnen den Bremsbacken 170 und den Bremsscheiben 168 zu bewirken
Zwischen der Vielzahl der Kupplungsplatten 200 und den Reibplatten 170 ist ein ringförmiger Kolben 214 vorgesehen. Diese Anordnung 214 besitzt einen in radialer Richtung sich erstreckenden Verscniuoteii 2ϊδ, WsItO^t sit eines is axialer Richtung sich sr^ streckenden Anschlag 218 versehen ist, der sich in Richtung auf die Reibscheiben I68 erstreckt und eine in radialer Richtung sich erstreckend· Ansdil*g£Uteae 220 besitzt, die mit der benachbarten Scheiben I68 in 3SingrlfT~*Tcoeqien kann. Der radial am weitesten Sen liegende Teil des VerschluSteiles--2l6 ist mit einem in der Picke verringerten Fiaaechmbschnitt 222 versehen, welcher mittels •iner Vielzahl tffangsalBlg verteilter Schrauben oder'So^Lzen oder Cmlicher Befestigungsmittel 224 an einem ringförmigen in axia!e*i. Xic&tHSg slcii erstreckenden Abschnitt 226 eines becherförmig ausgebildeten BeiJteigungsgHeäes 228 befestigt ist. Das Betätigungs-
glied 228 ist mit einem radial einwärts sich erstreckenden Abschnitjt 230 versehen, der einstückig mit dem Abschnitt 226 ausgebildet und mittels geeigneter Schrauben, Bolzen oder ähnlicher Befestigungsmittel 232 an einem ringförmigen Betätigungsglied 234 befestigt ist, das sich um die Welle l8 an einer den Kupplungsscheiben 198 benachbarter Stelle erstreckt. Das Betätigungsglied 234 besitzt eine in radialer Richtung sich erstreckende Anschlagfläche 236, die an die benachbarte Scheibe der Reibscheiben 198 anlegbar ist und hierdurch mit der Fläche 206 des Anschlagringes 204 zusammenwirkt, indem die Platten 200 und die Scheiben I98 in Reibschluß kommen, was noch beschrieben wird. Ein geeigneter O-Ring oder eine ähnliche Dichtung 238 ist zwischen den in axialer Richtung sich gegenüberstehenden Flächen der Glieder 228 und 234 angeordnet, wobei das Betätigungsglied 234 einen radial nach einwärts sich erstreckenden Abschnitt 240 besitzt, der mit der Oberfläche der Welle l8 in Berührung steht und eine radiale Fläche bildet, an der sich die Federn 210 abstützen.
Wie im einzelnen noch beschrieben wird, kann sich die gesamte Kolbenanordnung 214 in axialer Richtung der Welle l8 in Abhängigkeit von der Einführung von Druckluft in das Innere der Anordnung verschieben. An der Wellenseite ist ein geeigneter O-Dichtr-ing 244 an dem radial am weitesten innen liegenden Teil des Betätigungs gliedes 234 vorgesehen, welcher mit einer ringförmigen, auf der Welle vorgesehenen Fläche 246 abdichtend zusammenwirkt. Ein ähnlicher O-Dichtring 248 ist in der inneren Wandung des Verschleißteiles 216 vorgesehen, der mit einer ringförmigen Fläche 250 auf einem ringförmigen Stützabschnitt 252 eines radial angeordneter - 14 -
Trenngliedes 26O dichtend zusammenwirkt, wobei der Abschnitt 252 mit einem geeigneten O-Dichtring 254 versehen iqt, der auf einer ringförmigen Fläche 256 der Welle 18 dichtend anliegt.
Die Glieder 216, 228 und 234 bilden eine innere Höhlung 258, die durch ein xreimgiieä 260 ±n zwei axis! nebeneinander liegende Abteile 262 und 264 unterteilt ist. Die äußere Fläche des Trenngliedes 260 ist mit einem O-Dichtring 266 versehen, der mit der inneren Wand des in axialer Richtung sich erstreckenden Abschnittes 226 des Gliedes 228 dichtend in Eingriff steht, wobei ein geeigneter O-Dichtring 268 zwischen der radial innen liegenden Seite des Trenngliedes 260 und einer ringförmigen Ausnehmung 270 der Welle 18 zwischen den ringförmigen Flächen 246 und 256 angeordnet ist. Es ist ersichtlich, daß das Trennglied 260 in bezug auf die Welle festgelegt ist, indem es zwischen einer ringförmigen Schulter 271, die an der Welle l8 in der Nähe der Nut 270 angeforat ist, und den axial benachbarten Enden des Stützträgers oder Mitnehmers 156 eingespannt ist, welcher seinerseits durch den geteilten Ring l62 festgelegt ist.
Im Betrieb drücken die Federn 210 die Anordnung 214 in der Fig.3 naob. links, wodurch die Fläche 220 mit der Fläche I86 zusammenwirkt und die Reibscheiben 168 und die Bremsplatten 170 zusammengedrückt werden. Wenn Druckluft in das Abteil 262 eingeführt wird, wird die gesamte Anordnung 214 in Fig. 3 nach rechts entgegen der Wirkung der Federn 210 solange verschoben, bis die Fläche 236 gegen die Kupplungsscheiben I98 drückt, wodurch sie mit der Fläche 206 zusammenarbeitet, indem die Kupplungsplatten 200 mit Λ en -Reibscheiben 198 in Eingriff kommen. - I
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Uta Luft in das Innere des Abteiles 262 einführen zu können, besitzt die Welle 13 einen zentralen, in axialer Richtung sich erstreckenden Luftfiüirungskanal 272, welcher über eine übliche Schleifringanordnung 274 am linken Ende der Welle 18 in Fig. 3 mit einer geeigneten Druekluftquelle in Verbindung steht. Das gegenüberliegende Ende des Xanales 272 ist über einen in radialer Richtung nach auswärts sich erstreckenden Kanal 276 mit dem Abteil 262 verbindbar, dessen radial äußeres Ende in das Innere des Abteils 262 ausmündet, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Das Innere des Abteiles 264 kann über einen anderen, in axialer Richtung sich erstreckenden Luftführungskanal 278 mit einem geeigneten Entlüftungsstutzen in Verbindung gebracht werden, wobei der Luftführungskanal 278 in der Antriebswelle 18 ausgebildet und mit dem Abteil 264 über einen Luftführungskanal 280 in dem Glied 26o und einem in radialer Richtung sich erstreckenden Kanal 282 in der Welle 18 in Verbindung steht. Der Zweck der Entlüftung des Abteiles 264 wird in Verbindung mit der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben.
Das Innere der Höhlung 232 ist zur Aufnahme von Schmieröl bestimmt* das diese Höhlung zumindest teilweise ausfüllt und eine Verringerung der Abnutzung durch Reibung zwischen den Platten 170, 200 und den Reibscheiben 168 und 198 bewirkt, und eine Wärmeübertragung ermöglicht, durch die die Betriebstemperatur der Einheit 10 auf einer geringen Höhe gehalten werden kann. In diesem Ende ist die Einheit 10 mit einem zusätzlichen ölbehälter 284 versehen, der eine
geeignete ölpumpe 286 besitzt, die öl vom Behälter 284 durch eine geeignete Leitung 288 fördert. Die Leitung 288 steht über ein - 16 -
geeignetes Anschlußstück 290 mit <?am weiter oben beschriebenen, in axialer Richtung sich erstreckenden Kanal 154 in der Welle 18 in Verbindung, der seinerseits über einen sieh in radialer Richtung erstreckenden Kanal 291 mit dem Inneren der Lageranordnung 134 und über einen zusätzlichen, sieh in radialer Richtung erstreS-kenden ölkanal 292 mit dem Inneren der Höhlung in Verbindung steht Schmieröl wird aus der Höhlung 32 über einen geeigneten inneren ölkanal 293 herausbefördert, der in dem Stützglied 70 ausgebildet und mit einer Rückführleitung 294 in Verbindung steht, die zu dem Behälter 284 führt. Es sei erwähnt, daß die in der Nähe Öles Wälzlagers 134 befindliche ringförmige Verkleidung 148 mit einer Labyrinthdichtung bekannter Art versehen ist, deren ringförmiger Spalt zwischen der Welle l8 und der Verkleidung 148 liegt, wobei die Verkleidung über die Ablaßöffnung 152 und einer geeigneten, nicht dargestellten Ölleitung mit dem Inneren des Behälters 284 verbunden ist, so daß das restliche ü'l innerhalb der ringförmigen Kammer zu dem Behälter zurückgeführt wird.
In Fig. 4 ist ein Anwendungsbeispiel für die Einheit 10 der vorliegenden Neuerung dargestellt, wobei das Antriebsritzel 122 mit einem angeschlossenen Zwischenrad 296 kämmt, das drehbar auf einei Welle I98 gelagert ist. Die Welle 298 ist innerhalb des Stützteili 80 gelagert und mit Ritzeln 300 und 302 an den Enden versehen, welche mit nachgeschalteten Zahnrädern 304 und 306 in Eingriff stehen, die an den Enden einer geeigneten Kurbelwelle 308 sitzen, die mit einem Pührungsmechanisraus 310 über Pleuelstangen 312 verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß die drehmomentübertragenden Elemente der Kupplung gekennzeichnet sind durch eine wechselweise Anordnung der Kupplungsplatten 200 und der Reibscheiben I98, von
denen eine Scheibe 198 in der Nähe der Fläche 206 und eine andere dieser Seheiben in der Nähe der Fläche 336 angeordnet ist. Der drehmomentübertragende Teil der Bremse ist in ähnlicher Weise gekennzeichnet durch eine wechselseitige Anordnung der Bremspiatten 170 und der Reibscheiben 168, von denen eine Scheibe I68 in der Nähe der Fläche 220 und eine andere dieser Scheiben in der Nähe der Fläche I86 angeordnet ist.
Unterstellt man die anfängliche Bedingung, daß Schmieröl von dem und zu dem Behälter 284 über die Ölleitungen 154, 291* 292 un< 293 zirkuliert, und nimmt man ferner an, daß die Kanäle 272 und 276 mit einer geeigneten Druckluftquelle verbunden sind, so wird im Falle, daß die Kupplung in Eingriff kommen soll, Druckluft über die Kanäle 272 und 276 in das Innere des Abteils 262 geleitet wodurch die Kolbenanordnung 214 in Fig. 3 nach rechts entgegen der Wirkung der Federn 210 gedrückt wird. Eine solche Bewegung der Anordnung 214 bewirkt eine gleichzeitige Bewegung der Flächen 236 und 220 in Längsrichtung, wodurch zwei Funktionen ausgeübt werden. Zuerst arbeitet die Fläche 236 mit der Fläche 206 zusammen), indem die Scheiben 198 mit den Platten 200 in Reibschluß kommen, wodurch das Schwungrad 20 mit der Welle 18 verbunden ist. Außerdem bewirkt die besagte Längsverschiebung der Anordnung 214 gleichzeitig, daß sich die Fläche 220 in Längsrichtung von der benachbarten Scheibe I68 wegbewegt, wodurch die Bremse freigegeben und eine Drehung der Welle 18 ermöglicht wird. Demgemäß wird die Drehung des Schwungrades 20 mittels geeigneter, nicht dargestellter Keilriemen über die Antriebswelle 18 auf das Antriebsritzel 122 und die nachgeschalteten Zahnräder gemäß Fig. 4 übertragen, um den
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FüTarungsmeehanisEus 310 zu-betätigen. Wenn der Druck in dem Abteil 262 abfällt, drücken die Federn 210 die gesamte Koibenanoraaung 214 in Fig. 3 nach links mit de« Ergebnis, daß die Fläche 236 sich von der benachbarten Seheibe 198 löst, um die Kupplung zu trennen und gleichzeitig wirkt die Fläche 220 mit de*· Fläche , 186 zusammen, indem die Scheiben 168 und die Platten 170 in Raibsehluß gelangen, wodurch die Bremse wirksam wird und eine Übertra- I
I gung der Drehbewegung des Schwungrades 20 auch die Antriebswelle IS und von da auf das Antriebszannrad 22 auf der Welle l8 unterbindet. Falls gewünscht, können die Entlüftungskanäle 28Ο, 282 und 278 mit einer geeigneten Druckluftquelle in Verbindung gebracht werden, die über geeignete Ventile eine Unterstützung der Federn 210 beim Verschieben der Koltoenanordnung 214 in diejenige Lage bewirkt, in der die Bremse in Eingriff und die Kupplung außer Eingriff kommt*
Es sei erwähnt, daß die Seiten des Trenngliedes 260, die zu den Abteilen 262 und 264 gerichtet sind, die gleichen wirksamen Flächen aufweisen. Bei dieser Konstruktion wird bei einer Hin- und Herbewegung der Xolbenanordnung 214 relativ zu den Trenngliedern 216 eine verhältnismäßig kleine Luftmenge über die Entlüftungskanäle 280, 282 und 278 aufgrund der ausgeglichenen Bedingungen der Oberfläche an beiden Seiten des Trenngliedes 260 verdrängt. Demgemäß umgeht die ';~Heuerui% die Notwendigkeit der Anwendung teurer, hochdruckfester Dichtungen, die notwendig wären, wenn eine große Menge Luft beim Betrieb der Einheit 10 aufgewendet werden müßte.
Ein besonders wichtiges Merkmal der vorliegenden Neuerung besteht in der wirksamen Kühlung bzw. Wärmeabführung, die ohne zusätzlich angetriebene Gebläse oder dergleichen erreicht wird. Der Grund hierfür besteht in der Tatsache, daß während der Bewegung des Schwungrades 20 die Glieder 16, 40 und 14, welche die Begrenzungswände der Höhlung 32 bilden, sich in der umgebenden Luft drehen, wobei die Rippen 64 und 66 eine starke Turbulenzströmung während der Drehung erzeugen. Das in der Höhlung 32 enthaltene Schmieröl wird unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft radial nach außen bewegt, die durch die Drehung des Schwungrades 20 erzeugt wird, woraus sich eine kontinuierliche Umwälzung des Öles in der Nähe der äußeren Wand der Höhlung 32 ergibt, was zu einer wirksamen Wärmeabführung des Öles führt. Es sei erwähnt, daß für den Fall, daß zusätzliche Mittel zum Abführen von Wärme für notwendig gehalten werden, der ölbehälter 284 mitfeeeigneten bekannten Wärmeaustauschern versehen werden kann und daß im anderen Falle, wenn eine geringe Wärmemenge abgeführt werden soll, z.B. wenn die Einheit eine geringe Gl1GSe besitzt, dsS iMcre der Kuhiiffig felöS mit einem geeigneten ölbehälter in Verbindung gebracht wird, wodurch die Notwendigkeit eines hier gezeigten ölumlaufsystems vermieden wird.
Ein weiteres Merkmal der Neuerung besteht darin, daß die gesamte Kupplungs-Bremseinheit 10 als Vorbereitung zur Anordnung des Schwungrades 20 auf der Antriebswelle 18 vormontiert werden kann. Auf diese Weise kann die Einheit 10 gründlich eingestellt, überprüft und in einen betriebsfähigen Zustand gebracht werden, ohne daß das Schwungrad 20 vorhanden ist, wodurch der Einbau wesentlich
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erleichtert wird. Es sei außerdem bemerkt, daß das Schwungrad 20 auf verschiedene Weise· mit der Einheit 10 verbunden werden kann, was für den einschlägigen Fachmann augenscheinlich ist und daß die Neuerung nicht auf eine bestimmte Art des Schwungrades beschränkt ist, es sei denn, das Schwungrad steht mit dem Inneren der Höhlung 32 in wärmeleitender Verbindung, so daß eine Drehbewegung des Schwungrades eine wirksame Ableitung großer Wärmemengen bewirkt, die in der Höhlung 32 während des Betriebs der Einheit 10 entstehen.
Die Einheit 10 gemäß vorliegender Neuerung kann in verschiedener Weise zur Anwendung kommen, beispielsweise Extruderpressen, BoI-zenfoininsasehines und allen Typen van. siit einem Schwungrad betriebenen Form oder Stanzpressen, wobei die vorliegende Neuerung auch insbesondere angewandt werden kann beim Ersatz der üblichen sogen. Trockenkupplungspressen, so daß solche Presen durch Einbau der neuerungsgemäßen Kupp&ungs-Bremseinheit leicht umgewandelt und modernisiert werden können.
Während es ersichtlich ist, daß die dargestellte bevorzugte Ausführungsfom die eingangs erläuterten Aufgabenstellungen und Ziele d.er Neuerung^ erfüllen kann, ist es ersichtlich, daß die vorliegen de Neuerung Abänderungen unterworfen werden kann, ohne daß der der Neuerung verlassen wird.
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Claims (2)

Patentanwälte Dr. ir3g. H. Negersdank DipL ing, H. Hauck Dipl. Phys. W. Schmitz G 7 ο 08 323.7 SMünchenΐ5, Tel. 5 33 0530 G.M.Sommer Company, Inc. 2. November 197o Anwaltsakte M-1216 Schutzansprüche
1. Kupplungs-Bremseinheit, gekennzeichnet durch einen relativ nicht-drehbaren Stützteil (80), eine relativ zum Stützteil drehbare Antriebswelle (18), ein relativ drehbares Gehäuse (12), das die Antriebswelle (18)zumindest teilweise umgibt, eine Bremse (168, 17o) innerhalb des Gehäuses, die zum Festlegen der Antriebswelle (18) gegenüber dem Stützteil dient, ein Kupplung (198, 2oo) innerhalb des Gehäuses, die das Gehäuse mit der Antriebswelle (18) verbindet, und gekennzeichnet durch eine Betätigungseinrichtung (214), die gleichzeitig die Kupplung einrückt und die Bremse löst, und umgekehrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung eine axial zur Antriebswelle (18) bewegbare Kolbeneinheit (214) umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Druckfedern (21o) vorgesehen sind, die die Kolbenanordnung (21U) in eine axiale Richtung in bezug auf die Antriebswelle
(18) drücken.
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4„ Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalbenanordnung (214) einen für die Zufuhr von Druckluft einer Druckluftquelle vorgesehenen Luftzufuhrkanal (272) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (168, 17o) und die Kupplung (19S5 2oo) in einer ein Flüssigkeitsbad für diese Teile einschließenden Kammer (32) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplung eine Anzahl radial sich erstreckender, in axialer Sichtung mit Abstand zueinander angeordneter Kupplungsplatten (2öo) aufweist, daß die Bremse eine Anzahl radial sich erstreckender, mit Abstand angeordneter Breasplatten (17©) besitzt, und daß eine Anzahl mit der Antriebswelle (18) drehbarer Reibscheiben (168, 198) vorgesehen sind, die wahlweise mit den Kupplungsplatten durch das Betätigungsglied (21U) in Eingriff kommen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsplatten (17o) nicht-drehbar mit dem Stützteil (174, 8o) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsplatten (2oo) mit dem relativ drehbaren Gehäuse (12) drehbar verbunden sind.
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9. Anordnung eines drehbaren Gehäuses und einer Antriebswelle, die wahlweise mit dem drehbaren Gehäuse verbindbar ist, gekennzeichnet durch eine Kupplungs-Bremseinheit (lo), die im Inneren des Gehäuses (12) angeordnet ist, und eine Kupplung besitzt, die eine Vielzahl von mit dem Gehäuse (12) verbundener Kupplungsplatten (2oo) sowie eine Vielzahl von Kupplungs scheiben (198) besitzt, die mit der Antriebswelle (18) verbunden sind, weiterhin gekennzeichnet durch eine Bremse, die eine Vielzahl relativ nicht-drehbarer Bremsplatten (17o) besitzt und eine Anzahl von Bremsscheiben (168) aufweist, die mit der Antriebswelle (18) verbunden sind und ferner gekennzeichnet durch eine Betätigungseinrichtung (214, 26o) innerhalb des Gehäuses, die wahlweise in eine Richtung bewegbar ist um die Kupplungsplatten (2oo) mit den Kupplungsscheiben (198) in Eingriff zu bringen und gleichzeitig die Bremsplatten (17o) von den Bremsscheiben (168) zu lösen und die auch in die entgegengesetzte Richtung bewegbar ist, um die Bremsplatten mit den Bremsscheiben in Eingriff zu bringen und gleichzeitig die Kupplungsplatten von den Kuglungsscheiben zu lösen.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (214) einen für die Zufuhr von Druck- j luft einer Druckluftquelle vorgesehenen Luftzufuhrkanal (272) aufweist.
11. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Druckfedern (21o) vorgesehen sind, die normalerweise das Betätigungsglied (214) in Richtung auf die Bremse drücken, um die
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Bremsplatte (17o) mit den Bremsscheiben (168) in Eingriff zu bringen und gleichzeitig die Kupplungsplatten (2oo) von den Kupplungsscheiben (198) zu lösen.
12. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsplatten (2oo) und die Kupplungsscheiben (198) sowie die Bremsplatten (17o) und die Bremsscheiben (168) in einer ein Flüssigkeitsbad für diese Teile einschließenden Kammer (32) angeordnet sind.
13. Anordnung nach Anspruch Io, gekennzeichnet durch eine Kolbenanordnung (214), die in Abhängigkeit von einer Druckluftzufuhr in axialer Richtung entlang der Welle verschiebbar ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Ausgleichskammer (264) auf der entgegengesetzten Seite des Kolbens, die derjenigen Seite gegenüberliegt, auf die die Druckluft einwirkt, wobei die Ausgleichskammer zur Begrenzung der Äxialbewegung des Kolbens in bezug auf die welle iiö) dient.
Ii5. Anordnung nach Anspruch S, gekennzeichnet durch einen ölbe= halter (284) und Mitteln (286) einschließlich der auf das Gehäuse aufgrund, der Umdrehung einwirkenden Zentrifugalkraft zur umwälzung des Öls von dem Behälter (284)zu dem Gehäuse
15- Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß inner halb der Antriebswelle (18) öljcanäle zum Verbinden des Be- - 23 -
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halters (284) mit dem Inneren (32) des Gehäuses (12) vorgesehen sind.
17. Anordnung eines drehbaren Gliedes und einer drehbaren Welle, die durch das drehbare Glied antreibbar ist, gekennzeichnet durch ein ringförmiges Gehäuse, das im Zentrum des drehbaren Gliedes (2o) angeordnet und drehfest mit diesem verbunden ist, wobei das Gehäuse die Welle (18) zumindest teilweise umgibt, eine Anzahl in radialer Richtung sich erstreckender Kupplungsplatten (2oo), die im Inneren des Gehäuses zusammen mit diesem drehbar angeordnet sind, eine Reihe nicht-drehbareif. in radialer Richtung sich erstreckender Bremsplatten (17o), die im Inneren des Gehäuses angeordnet sind, eine Reihe von Reibscheiben (198; 168)s die an der Welle (18) zur Umdrehung mit dieser gehalten sind, um wahlweise mit den Kupplungsplatt4n (2oo) und den Bremsplatten (17o) in Eingriff zu kommen, ein Betatigungsglied (214), das zwischen den Kupplungs- und den Bremsplatten angeordnet ist, wobei dieses Betatigungsglied in axialer Richtung der Welle bewegbar ist, dessen Bewegung in der einen Richtung gleichzeitig dem Eingriff der Kupplungsplatten mit den Reibplatten und der Loslösung der verbleibenden Reibplatten (168) von den Bremsplatten (17o) dient und dessen Bewegung in der anderen Richtung gleichzeitig der Loslösung der Kupplungsplatten (2oo) von den Reibscheiben (198) und dem Eingriff der verbleibenden Reibscheiben (168) mit den Bremsplatten <17o) dient.
18. Anordnung nach Anspruch 17 3 dadurch gekennzeichnets daß Druckfedern (2oo) vorgesehen sind, die normalerweise das ί
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Betätigungsglied (214) in diejenige Richtung drücken, die der gleichzeitigen Loslösung der Kupplungsplatten (2oo) von den Reibscheiben (198) und dem Eingriff der Reibscheibe (168) mit den Bremsplatten (17o) dient.
19. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (114) einen für die Zufuhr von Druckluft einer Druckluftquelle vorgesehenen Luftzufuhrkanal (272) aufweist.
20. Anordnung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch ein drehbares Schwungrad (2o), das einen Teil des Gehäuses bildet.
21* Anordnung nadi Anspruch 17. gekennzeichnet durch einen einen Fluidikdruck aufnehmenden Raum (258), der auf der Seite der Betätigungsvorrichtung (214) angeordnet ist, durch welchen ein Fluidikdruck der Bewegung des Betätigungsgliedes (214) in derjenigen Richtung Widerstand leistet, in der die Kupplungsplatten (2oo) von den Reibscheiben (198) gelöst und die Bremsplatten (17o) mit den verbleibenden Reibscheiben (168) in Eingriff sind.
22. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs-Bremsplatten sowie die Reibscheiben in einer ein Flüssigkeitsbad für diese Teile einschließenden Kammer (32) angeordnet sind.
23. Anordnung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine Vielzahl in axialer Sichtung sich erstreckender, «mfangssiäBig
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verteilt angeordneter Schraubenfedern (21o), die zusammen mit der Welle (18) drehbar sind und eine axial gerichtete Kraft gegen das Betätigungsglied (214) ausüben.
24. Anordnung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch Luftführungskanäle, die sich in axialer Richtung in der Welle(18) erstrecken und die Druckluftquelle mit dem Betätigungsglied verbinden.
25. Anordnung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch Ansätze (1721 die mit dem nicht-drehbaren Stützteil (174) verbunden sind und mit den Bremsplatten (17o) in Eingriff stehen, um eine Drehbewegung desselben in bezug auf die Welle und das Gehäuse zu verhindern.
26. Kupplungs-Bremseinheit, gekennzeichnet durch einen relativ nicht-drehbaren Stützteil (8o), eine in dem Stützteil drehbar gelagerte Antriebswelle (18), ein relativ drehbares Gehäuse (12), das zumindest teilweise die Welle (18) umgibt, eine Bremse innerhalb des Gehäuses, die die Antriebswelle (18) gegenüber dem Stützteil (8o) festlegt, eine Kupplung innerehalb des Gehäuses, die die Welle (18) mit dem Gehäuse (12) verbindet, eine Betätigungseinrichtung die wahlweise die Kupplung in Eingriff und gleichzeitig die Bremse außer Eingriff bringt und umgekehrt, eine Kolbenanordnung, die im Inneren des Gehäuses hin- und herbewegbar angeordnet ist, erste Luftkanäle, die mit einer Seite der Anordnung in Verbindung stehen und zweite Luftkanäle, die mit der anderen Seite der Anordnung in Verbindung stehen, wobei die erste und die zweite
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Seite des Kolbens gleiche Flächen aufweisen, wodurch eine Verschiebung der Anordnung unter dem Einfluß eines ansteigenden Druckes gegen die erste Seite eine geringe Verdrängung der Luft durch den zweiten Kanal zur Folge hat.
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