DE700875C - Schnurlauftriebwerk fuer drehbare Abstimmittel von Hochfrequenzgeraeten - Google Patents

Schnurlauftriebwerk fuer drehbare Abstimmittel von Hochfrequenzgeraeten

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Publication number
DE700875C
DE700875C DE1938H0156752 DEH0156752D DE700875C DE 700875 C DE700875 C DE 700875C DE 1938H0156752 DE1938H0156752 DE 1938H0156752 DE H0156752 D DEH0156752 D DE H0156752D DE 700875 C DE700875 C DE 700875C
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DE
Germany
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cord
shaft
engine according
drum
drive shaft
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Expired
Application number
DE1938H0156752
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Brigmann
Erich Schroeter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heliowatt Werke Elektrizitaet GmbH
Original Assignee
Heliowatt Werke Elektrizitaet GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00—Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06—Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/10—Rope drive; Chain drive

Landscapes

  • Structure Of Receivers (AREA)

Description

  • Schnurlauftriebwerk für drehbare Abstimmittel von Hochfrequenzgeräten Es ist bereits eine Abstimmvorrichtung für Rundfunkempfänger bekannt, bei der eine verlangsamende Übertragung der Antriebsachse für die Feineinstellung auf die Achse für das Abstimmelement durch eine mit Kugellagern ausgerüstete Kupplung bewirkt -wird. Die Antriebsachse liegt hierbei zwischen zwei gegenläufigen Kupplungsscheiben, die elastisch ausgebildet sind und von denen die eine drehfest und die andere lose und daher frei drehbar auf einer Hülse sitzt, die ihrerseits drehfest mit der Achse des anzutreibenden Abstimmelementes verbunden ist. Auf diese Weise soll zwischen Antriebsachse und Abstimmelement eine Reibungskupplung geschaffen werden, die beim Drehen der genannten Hülse bzw. Abstimmachse selbst über den eigentlichen Abstimmbereich des Abstimmelementes hinaus keine mechanische Überbeanspruchung des Abstimmelementes verursacht, sondern ein Gleiten der Antriebsachse an der Reibstelle zuläßt. Die Erfindung betrifft ein Schnurlauftriebwerk für drehbare Abstimmittel von Hochfrequenzgeräten, auf deren Welle die Schnurlauftrommel sitzt und das besonders für Drehkondensatoren von Rundfunkempfängern verwendet werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zum Treiben der Schnurlauftrommel dienende Welle mindestens zwei Fangflächen mit sattelförmigem Querschnitt hat, die abwechselnd; je nach der Drehrichtung der Triebwelle, die Schnur abfangen, wenn die Trommelwelle den einen oder anderen Endanschlag erreicht hat und die Schnur auf der Triebwelle in entgegengesetzter Achsrichtung zu wandern versucht, obwohl diese Welle noch in der ursprünglichen Richtung gedreht wird.
  • Die neue Einrichtung hat gegenüber der bekannten vor allem den Vorzug, daß die gesamte Rutschkupplung einschließlich ihrer Lagerstellen fortfällt. Der Aufbau der neuen Einrichtung ist deshalb wesentlich einfacher und billiger. Solche Vereinfachungen falldn besonders ins Gewicht, wenn man berücksichtigt, daß derartige Schnurlauftriebwerke in blassen hergestellt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Abb. t ein Schnurlauftriebwerk mit Drehknopfwelle und Schnurlauftrommel, während in Abb.2 bis 4. vergrößerte Darstellungen von Drehknopfwellen verschiedener Bauart zu sehen sind.
  • Der Drehknopf i sitzt fest auf der Welle 2, die über ein Zwischengetriebe mit Hilfe der Schnur 3 die Schnurlauftrommel 4 antreibt. Die Schnurlauftrommel .I bildet mit der Drahtseiltrommel5 ein einziges Stück. Das Drahtsei16 ist mit beiden Enden an einem Halter 7 befestigt, der auf der Schnurlauftrommel -. aufgenietet ist. Außerdem kann das Drahtsei16 in der üblichen Weise über Rollen geführt und mit dem Schlitten des Skalenzeigers eines Rundfunkempfängers fest verbunden sein. Diese Einzelteile sind der Einfachheit wegen nicht dargestellt. Das gleiche gilt auch für die Abstimmkondensatoren oder andere Abstimmittel, die zusammen mit der Tromme14, 5 auf der gemeinsamen Welle g sitzen und beim Drehen des Knopfes i eingestellt werden. Hierbei werden die beiden Endstellungen des Skalenzeigers dann erreicht, wenn der an der `Velle 8 befestigte Stift 9 den Anschlag i o bzw. i i erreicht hat.
  • Die Welle 2 ist mit zwei Rillen (Abb. i und 3) versehen, die sich längs des axialen Wanderweges der Schnur 3 erstrecken. Dieser Weg liegt innerhalb des Winkels 12 (Abb. i). Zwischen den beiden Rillen 13 und 1.1 (Abb.3) liegt die zylindrische Erhöhung 15, deren Durchmesser ebenso groß wie der normale Durchmesser der Welle 2 sein kann.
  • Beim Drehen der Welle 2, z. B. in Richtung des Pfeiles 16, wandert die Schnur 3 nach links (Abb. i). Die Schnur 3 ist so elastisch bzw. so elastisch befestigt, daß sie die Welle 2 selbst beim Durchlaufen ihres kleinsten Durchmessers - also an der größten Einschnürung - immer noch mitnimmt. In der Endstellung schlägt der Stift g gegen den ruhenden Anschlag io, und die Schnurlauftrommel.l kommt zum Stillstand. Beim Weiterdrehen des Knopfes i in der gleichen Drehrichtung, wie sie der Pfeil 16 andeutet, rutscht die Schnur 3 auf der Welle 2 und wandert anal entgegengesetzt, d. h. in Richtung des Pfeiles 17. Diese Wanderung wird verhindert durch die mit einem sattelförmigen Querschnitt versehene Fangfläche 18 der Rille 13 (Abb. i und 3), d. h. die einzelnen Lagen des Schnurseiles 3 können die Rille 13 nicht verlassen. Würde dagegen die Fangfläche 18 (Abb. 3) nicht vorhanden sein und die Welle 2 somit an der größten Einschnürung einen zylim drischen Oberflächenverlauf aufweisen oder überhaupt nur eine zylindrische Außenform haben, so würde die Schnur 3 in Richtung des Pfeiles 17 weiterwandern und unter Umständen über die rechte Seitenwand der Schnurlauftrommel .l hinweg zu steigen suchen. Selbst wenn sie über diese Seitenwand nicht himvegklettern kann, so wird sie sich zum mindesten stark scheuern und somit unnötig abnutzen. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß die Seilwanderung in der gleichen Richtung des Pfeiles 17 bestehen bleibt, wenn nun der Knopf i entgegengesetzt, d. h. entgegen der Drehrichtung des Pfeiles 16, gedreht wird. Die axiale Schnurwanderung ist in diesem Falle sogar bei gleicher Drehgeschwindigkeit des Knopfes i rascher, weil jetzt die Schnur 3 nicht mehr auf der Welle 2 rutscht, sondern normal schraubenförmig läuft. Hierbei wandert sie auch in der gewünschten Weise über die Fangfläche 18, die zylindrische Erhöhung 15 und die zweite Rille 14 der Welle 2 (Abb.3). Erst wenn die einzelnen Schnurseillagen diese zweite Rille 1q. voll ausfüllen, schlägt der Stift 9 (Abb. i) gegen den zweiten ruhenden Anschlag i i. Jetzt wiederholt sich sinngemäß das gleiche Spiel wie beim Anschlagen des Stiftes 9 am ersten Anschlag io. Hierbei übernimmt die Fangfläche i9 die Aufgabe der Fangfläche 18.
  • Bei der Ausführung nach Abb.2 ist statt der beiden Rillen 13 und 14. (Abb. i und 3) nur eine einzige Rille 13 vorgesehen, wobei die Rillenbreite etwa gleich der Gesamthöhe der Schnurlagen gewählt ist. Diese Ausführung ist vor allem dann brauchbar, wenn links und rechts der Rille 13 genügend Platz für die Schnurwanderung vorhanden ist und wenn außerdem der Abstand der Welle 2 von der Welle 8 verhältnismäßig groß ist. Die Wirkung dieser Ausführung ist sinngemäß die gleiche wie die der Ausführungen nach den Abb. i und 3. Hierbei übernimmt der rechte Teil der Rille 13 die Wirkung der Fangfläche 18 (Abb. i und 3) und der linke Teil die Wirkung der Fangfläche i9 (Abb. i und 3). Sobald jedoch die Schnur 3 in der gewünschten Weise die Rille 13 nach links bzw. nach rechts verläßt, wandert sie entsprechend länger auf den beiden zylindrischen Teilen, weil bei der Ausführung nach den Abb. i und 3 die Länge beider Rillen 13 und 1q. etwa dem gesamten Schnurlaufweg, dagegen bei der Ausführung nach Abb.2 die Länge der Rille 13 nur etwa dem halben Schnurlaufweg entspricht.
  • Bei der Ausführung nach Abb. q. ist für die Welle 2 ein Profilstab, z. B. ein Vierkantstab, gewählt. In der Mitte sitzt als Teil für sich das Formstück 2o mit den beiden Fangflächen 18 und i9, während zu beiden Seiten dieses Formstückes je eine Rohrbuchse 21 angeordnet ist.
  • In ähnlicher Weise können auch die Wellen 2 nach den Abb. 2 und 3 in vier Teile unterteilt werden, d. h. in die massive Welle, die in diesem Falle als Rundwelle gedacht ist, ferner in das als Formstück ausgebildete rohrartige Mittelstück und in die beiden seitlichen Rohrbuchsen. Diese Unter= teilung ist in den Abb. 2 und 3 durch Striche angedeutet. Das Formstück 2o (Abb,. q.) kann z. B. in der Mitte geteilt sein, so daß zwei symmetrische Stücke entstehen, oder es können der zylindrische Mittelteil einerseits und seine beiden sattelförmigen Fangflächen andererseits je für sich eine Einheit bilden.
  • Die auf der massiven Welle 2 sitzenden Einzelteile können bequem auf diese aufgeschoben, und zwar bei den Ausführungen nach den Abb. 2 und 3 z. B. warm aufgezogen werden, damit sie festsitzen.

Claims (5)

  1. PATRNTANSPRÜc11R: i. Schnurlauftriebwerk für drehbare Abstimmittel von Hochfrequenzgeräten, auf deren Welle die Schnurlauftrommet sitzt, besonders für Drehkondensatoren von Rundfunkempfängern, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Treiben der Schnurlauftrommel (q.) dienende Welle (2) mindestens zwei Fangflächen (18, i g) mit sattelförmigem Querschnitt hat, die derart gegenüber der Schnur (3) ausgerichtet sind, daß sie abwechselnd je nach der Drehrichtung der Welle (2) die Schnur (3) abfangen, wenn die Trommelwelle (8) den einen oder anderen Endanschlag (9 bzw. i i ) erreicht hat.
  2. 2. Triebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwelle (2) mit einer einzigen Fangrille (13) zum Verhüten der unerwünschten axialen Schnurwanderung versehen und die Rillenbreite etwa gleich der Gesamthöhe der Schnurlagen ist (Abb.2).
  3. 3. Triebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit einem sattelförmigen Querschnitt versehenen Schnurfangflächen(18, i9) beiderseits einer zylindrischen Fläche (15) der Triebwelle (2) angeordnet sind (Abb.3 und q.). q..
  4. Triebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Triebwelle (2) zwei Schnurfangrillen (13, 1q.) vorhanden sind, die sich längs des axialen Wanderweges der Schnur (3) erstrecken (Abb. 3).
  5. 5. Triebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwelle (1 --7) aus einem Profilstab hergestellt ist und ihre Enden zwei Rohrbuchsen (21) tragen und daß zwischen diesen Rohrbuchsen das mit den Fangflächen (18, i9) versehene Formstück (2o) eingefügt ist.
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