DE700990C - Skalenanordnung - Google Patents

Skalenanordnung

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DE700990C
DE700990C DE1937T0048399 DET0048399D DE700990C DE 700990 C DE700990 C DE 700990C DE 1937T0048399 DE1937T0048399 DE 1937T0048399 DE T0048399 D DET0048399 D DE T0048399D DE 700990 C DE700990 C DE 700990C
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DE
Germany
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scale
radio
arrangement according
television
cathode ray
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Expired
Application number
DE1937T0048399
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Land
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
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Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE700990C publication Critical patent/DE700990C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/64Constructional details of receivers, e.g. cabinets or dust covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Measuring Devices (AREA)

Description

  • Skalenanordnung Rundfunk- und Fernsehempfänger zu kombinieren, ist bekannt. Dabei wird zweckmäßig der Rundfunkempfänger als Teilverstärker für den Tonempfänger des Fernsehgeräts mitbenutzt. Die großen Ausmaße der Einzelteile des Fernsehgeräts verlangen im Interesse geringen Bauumfangs der Gesamtanordnung einen gedrängten Aufbau. Besonders schwierig ist die Kleinhaltung der Frontseite infolge des dort sich befindenden Bildfensters. Eine gleichzeitige Unterbringung der Skalenanordnungen an der Frontseite ist zwar erwünscht, nimmt aber, so viel Fläche in Anspruch, daß ein gedrängter Aufbau schwer zu erreichen ist. Das gilt besonders bei Verwendung einer Kathodenstrahlröhre zur Bildwiedergabe, da in ihrer Nähe eine Unterbringung störender Einzelteile, wie Transformatoren und Drosseln, vermieden werden soll. Im hinteren Teil des Aufbaus lassen sich diese Einzelteile dagegen eher anbringen, weil sich die Kathodenstrahlröhre nach hinten verjüngt. Werden also aus den dargelegten Gründen Rundfunk- und Bildempfängerteil ganz oder teilweise hinten angeordnet, so müssen die Abstimmvorrichtungen zur Frontseite hin verlängert werden. Die zugehörigen Skalen, die verhältnismäßig umfangreich sind, würden aber den ersparten Platz wieder beanspruchen.
  • Es wird daher erfindungsgemäß eine Skalenanordnung für kombinierte Rundfunk- und Fernsehempfänger vorgeschlagen, bei der die Skala finit Anzeigeorgan nur während des Rundfunkempfangs bzw. nur während der Abstimmung auf den gewünschten Rundfunk-bzw. Bildfunksender auf der Bildwiedergabefläche des kombinierten Empfängers sichtbar ist.
  • Ausführungsmöglichkeiten dieses Gedankens sind in den Abb. i bis 3 der Zeichnung schematisch angedeutet. In Abb. i bedeutet E den kombinierten Rundfunkfernsehempfänger, an dessen Vorderwand sich das Bildfenster f befindet. Eine Skala S für den Rundfunkempfang ist auf einer Platte aufgedruckt, die um ein waagerecht oder senkrecht angeordnetes Scharnier c während des Bildempfangs weggeklappt werden kann. Der Skalenzeiger in wird während des Bildempfangs in eine Endstellung seitlich der Skala gebracht, so daß er weder das Bild stört noch beim Herunterklappen der Skala im Weg steht. Die Betätigung des Skalenzeiger s in kann in bekannter Weise mittels eines Knopfes K und eines Seiltriebes z erfolgen.
  • Die Ausführung nach Abb.2 ist insofern etwas anders, als die Skala S halbkreisförmig gestaltet ist und u-ährend des Bildempfangs um ihre Achse in die Lage S' nach unten geschwenkt werden kann. Die übrigen Bezugszeichen haben dieselbe Bedeutung wie in Abb. i; K' sind weitere Bedienungsgriffe.
  • Abb.3 zeigt einen Quer- oder Längsschnitt durch die Vorderwand des Empfänger. B ist ein Teil der Kathodenstrahlröhre für den Bildempfang mit dem Leuchtschirm L. Die während des Rundfunkempfangs vor das Bildfenster F gezogene Skala S ist harmonikaartig zusammenschiebbar oder aufrollbar ausgebildet und kann mittels eines Knopfes K in eine Nische zurückgeschoben werden, in der sie unsichtbar ist und die Lage S' einnimmt. Eine andere Möglichkeit, die Skala zusammenlegbar zu gestalten, ist die Ausbildung als Fächer mit hintereinanderschiebbaren Sektoren. In allen den genannten Fällen kann gleichzeitig mit dem Verschieben, Verdrehen oder Aufklappen der Skala zwangsläufig die Umschaltung für den übergang auf Fernsehempfang betätigt werden.
  • Die Skala kann durchsichtig gestaltet werden. Es ist nun möglich, durch Außerbetriebsetzung der Ablenkvorrichtung der Kathodenstrahlröhre für eine Koordinate der Bildzerlegung einen Leuchtstrich herzustellen, der als Leuchtzeiger für die Skala dienen soll. Dies soll an Hand der Abb. 4 erläutert werden. In das Bildfenster F des Empfängergeräts E kann eine durchsichtige Skala S eingeschoben werden, die z. B. an den Seiten in Nuten geführt ist und oben durch einen Schlitz aus- und eingeführt werden kann. Auf der Skala sind die Sendernamen, Teilstriche usw. aufgedruckt, und zwar entweder als Positiv oder als Negativ. Die Kathodenstrahlröhre B mit dem Leuchtschirm L ist hinter dem Bildfenster angeordnet. Von dem hier im übrigen nicht interessierenden Elektrodensystem sind nur die Ablenkplattenpaare ai, aa für die waagerechte bzw. senkrechte Ablenkung des Elektronenstrahls st und der zur Bündelung bzw. Intensitätssteuerung bestimmte Wehnelt-Zylinder W, an dessen Stelle auch eine scheiten- oder gitterförmige Steuerelektrode treten kann, angedeutet. Legt man an das Ablenkplattenpaar a2 eine Wechselspannung beliebiger Kurvenform, z. B. Netzwechselspannung, an, so erscheint auf dem Leuchtschirm ein leuchtender Strich, der als Skalenzeiger an Stelle des mechanischen Skalenzeigers in in Abb. i oder 2 benutzt werden kann.
  • Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus soll dem Verlangen Rechnung getragen werden, daß gegebenenfalls ein unnötiger Stromverbrauch durch das Ablenkgerät und ein Dauerbetrieb der Kathodenstrahlröhre vermieden wird. Dazu wird vorgeschlagen, daß die den Leuchtstrich erzeugenden Ablenkplatten oder -spulen mit einer im Gerät vorhandenen Wechselspannung beschickt werden, nachdem sie durch die Umschaltung auf Rundfunkempfang vom Ablenkgerät getrennt wurden. Durch eine entsprechende Schaltvorrichtung, die z. B. mit dem Abstimmknopf gekoppelt sein kann, wird der Strahlstrom der Kathodenstrahlröhre und damit der Leuchtstrichzeiger nur für den Fall der Abstimmung eingeschaltet. Ein Unterbrechen des Strahlstromes kann durch Wegnahme der Anodenhochspannung oder durch Sperren mittels der Steuerelektrode der Kathodenstrahlröhre geschehen.
  • Die Lage des Leuchtstriches kann durch Beeinflussung der anderen Ablenkrichtung, die abstimmgerecht mit den Drehkondensatoren des Rundfunkteils gekoppelt sein soll, verändert werden, so daß sich eine besondere Zeigeranordnung erübrigt. Schaltungsgemäß kann über ein mit der Drehkondensatorachse verbundenes Regelorgan, z. B. Widerstand oder Potentiometer, eine Spannung,für das entsprechende Ablenkplattenpaar a1 in Abb. 4 bzw. ein Strom für die entsprechende Ablenkspule der Eichung der Skala gemäß geändert werden. Dies ist offensichtlich einfacher, als rein mechanisch die Betätigung eines Zeigers nach bekannten Methoden, z. B. mittels Seiltriebes über Rollen oder Gestänge oder Zahnradanordnungen, zu ermöglichen.
  • Durch die beschränkte Reichweite der aus physikalischen Gründen zur Bildübermittlung benutzten Ultrakurzwellen erübrigt sich für den Bild- und Tonempfänger des Fernsehteils im allgemeinen eine stetig und schnell veränderbare Abstimm- und Anzeigevorrichtung. Wo diese aus besonderen Gründen dennoch ; Anwendung finden soll, wird vorgeschlagen, sie mit der Abstimm- und Anzeigevorrichtung des Rundfunkteils zu vereinigen, und zwar so; daß beide getrennt regelbar sind. Nach getroffener Einstellung der Ultrakurzwellenseniler kann die Skala wieder weggeklappt werden. Eine - unmittelbare Ausnutzung der Bildfläche der Kathodenstrahlröhre gestattet- der im folgenden beschriebene und in Abb. 5 dargestellte Vorschlag: Über ein Linsensystem o, o' wird die transparente Skala Di mittels einer Lichtquelle Q durch den Glaskolben der Kathodenstrahlröhre B auf den Leuchtschirm L projiziert. Die im Innern sichtbare Fluoreszenzschicht dient in diesem Falle als Mattscheibe. Hierbei sind wieder zwei Ausführungsformen möglich. Es kann, wie schon vorgeschlagen, ein unmittelbar durch die Kathodenstrahlröhre erzeugter Leuchtstrich als Zeiger dienen oder eine Zeigeranordnung mitprojiziert werden. Im ersten Falle sollte die projizierte Farbe von der der Fluoreszenzschicht verschieden sein, damit der Leuchtstrich als Zeiger erkennbar wird.
  • Ähnliche Schwierigkeiten, wie sie bei Fernsehempfängern entstehen, die das Bild unmittelbar auf dem Schirm der Braunschen Röhre sichtbar machen, können auch bei sog. Fernsehprojektionsempfängern auftreten, und zwar kann dort aus räumlichen Gründen die Anbringung der Abstimmskala im oder am Gehäuse unerwünscht sein. Es wird deshalb vorgeschlagen, diese Skala bei solchen Projektionsempfängern während des Abstimmvorgangs mit auf die Bildwand zu werfen. Das kann geschehen durch einen besonderen Projektor oder dadurch, daß die, Skala auf ähnliche Weise wie vorgeschlagen mit auf den eigentlichen Leuchtschirm der Projektionsfernsehröhre projiziert wird.
  • Es ist bekannt, an Rundfunkgeräten sog. Resonanzanzeiger zu verwenden, worunter Anzeigeorgane verstanden werden, die die genaue Abstimmung der Resonanz anzeigen. Es sind Ausführungsarten unter Verwendung sowohl elektrischer Meßinstrumente als auch Glimmlichtröhren und Lumineszenzröhren bekannt. Im Rahmen der geschilderten Erfindungsideen wird weiterhin vorgeschlagen, zur Vermeidung eines besonderen Anzeigeinstruments irgendeine im Verlauf der Abstimmung im Rundfunkgerät sich ändernde Spannungs- oder Stromgröße zur Steuerung des Kathodenstrahllichtzeigers heranzuziehen. Erfindungsgemäß werden folgende zwei Möglichkeiten vorgeschlagen: Ein mit der Abstimmung sich ändernder Strom oder eine solche Spannung kann der Helligkeitssteuerelektrode der Kathodenstrahlröhre zugeführt werden. Eine bestimmte Ruhespannung an der Steuerelektrode erzeuge eine bestimmte Helligkeit des Leuchtstriches. Wird nunmehr die sich mit der Abstimmung ,ändernde Spannung in geeigneter Art der Ruhespannung hinzugefügt oder abgezogen, so resultiert hiermit gleichzeitig eine der Abstimmung entsprechende Helligkeitsänderung -des Leuchtstriches; im Leuchtstrich -sind also eine Zeigerfunktion uiid ein Mittel zur Anzeige der Scharfabstimmung vereinigt.
  • Werden die der Abstimmung gemäßen Spannungen oder Ströme jedoch als Zusatzstrom oder- -spannung dem den Leuchtstrich erzeugenden Spulen- oder Plattenpaar zugeführt, der dort herrschenden -Wechselspannung also überlagert, so wird sich der Leuchtstrich der Abstimmung gemäß in seiner Längsachse verschieben. Diese Verschiebung kann ebenfalls als Resonanzanzeiger dienen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Skalenanordnung für kombinierte Rundfunk- und Fernsehempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala mit Anzeigeorgan nur während des Rundfunkempfangs bzw. nur während der Abstimmung auf den gewünschten Rundfunk-bzw. Bildfunksender auf der Bildwiedergabefläcne des kombinierten Empfängers sichtbar ist.
  2. 2. Skalenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala vor der Bildwiedergabefläche angebracht ist und durch Verschieben oder Verdrehen oder Aufklappen entfernt werden kann und daß gleichzeitig hierdurch die zum Übergang auf Fernsehempfang nötigen Schaltungsänderungen vorgenommen werden.
  3. 3. Skalenanordnung nach Anspruch i' und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine durchsichtige Skala benutzt wird und als Skalenzeiger ein mittels der Kathodenstrahlröhre hergestellter Leuchtstrich dient, dessen eichgerechte Lagenveränderung durch eine mit der Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers getätigte Beeinflussung der Ablenkvorrichtung der Kathodenstrahlröhre bewerkstelligt wird.
  4. 4. Skalenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßdie Anzeigevorrichtung des Fernseh- und des Rundfunkteils vereint werden, die Abstimmung jedoch getrennt erfolgen kann.
  5. 5. Skalenanordnung nach Anspruch i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundfunkskala mittels Lichtprojektion von hinten durch die Glashülle der Kathodenstrahlröhre auf deren gleichzeitig als Mattscheibe dienende Fluoreszenzschicht projiziert wird.
  6. 6. Skalenanordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Skalenzeiger mitprojiziert wird.
  7. 7. Skalenanordnung nach Anspruch i, " 4 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fernsehempfängern mit Projektion des -Bildes -auf eine besondere Bildwand die Abstimmskala während des Abstimmvorgangs entweder durch einen besonderen Projektor unmittelbar auf die Bildwand oder aber zunächst von hinten durch die Glashülle der Kathodenstrahlröhre auf den Fluoreszenzschirm projiziert und durch die Optik des Fernsehprojektionsempfängers auf der Bildwand abgebildet wird. B. Skalenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Skalenzeiger dienende Leuchtstrich gleichzeitig als Resonanzanzeiger ausgebildet ist, dessen Intensität oder Lage mittels einer von der Resonanzlage des Rundfunkgeräts abhängigen Strom- oder Spannungsgröße gesteuert wird.
DE1937T0048399 1937-03-24 1937-03-24 Skalenanordnung Expired DE700990C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927637C (de) * 1951-07-09 1955-05-12 Lorenz C Ag Vorrichtung zur Bereitschaftsanzeige bei Fernsehempfaengern
DE1541439B1 (de) * 1966-09-08 1970-02-12 Bertram Fab Ernst & Wilhelm Anzeigevorrichtung fuer die Sender- bzw. Kanalwahl bei Runfunk- und/oder Fernsehgeraeten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927637C (de) * 1951-07-09 1955-05-12 Lorenz C Ag Vorrichtung zur Bereitschaftsanzeige bei Fernsehempfaengern
DE1541439B1 (de) * 1966-09-08 1970-02-12 Bertram Fab Ernst & Wilhelm Anzeigevorrichtung fuer die Sender- bzw. Kanalwahl bei Runfunk- und/oder Fernsehgeraeten

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