DE7011423U - Buerstenfertigungsmaschine. - Google Patents
Buerstenfertigungsmaschine.Info
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Description
Dr. Andrejewski Essen, den 25. März 197o
Dr.-Ing. Honke
43 Essen, Kettwiger Str. 36
(Am Hauptbahnhot Lichtbure)
Telefon 225802/03
Gerard Benoni BOUCHERIE, Rumbeke (Belgien)* "Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen, und insbesondere auf die
Sicherheitsvorrichtungen, die in solchen Bürstenfertigungsmaschinen angebracht werden können, sei es um den Fahrer der
Maschine bezüglich bestimmter Störungen zu warnen, sei es um die Maschine im Falle einer solchen Störung sofort stillzulegen.
Bekanntlich treten die meisten Störungen bei Bürstenfertigungsmaschinen,
wodurch Produktionsausfall verursacht wird, meist durch Schwierigkeiten in den Füllvorrichtungen auf, d.h.
in den Apparaten, die mittels einer Metallkrampe oder dergleiche die Faserbündel im Bürstenkörper verankern.
Eine der Störungen, die regelmässig auftreten, ist z.B. auf die Tatsache zurückzuführen, dass fehlerhafte Krampen
oder Krampenteile sich zwischen der Nadel, die die Krampe vorschiebt, und den Führungsnuten für Krampe, Faserbündel und Nadel
verklemmen. Eine gleichartige Störung kann auftreten, wenn Fasern oder Faserteile zwischen diese Führungsnuten und die
genannte Nadel geraten.
Der vorliegenden Erfindung ist die Aufgabe gestellt, Veroesserungen zu schaffen, die es ermöglichen, im Falle
einer der genannten Störungen entweder den Fahrer der Maschine sofort zu warnen, oder die Maschine sofort und selbsttätig stillzulegen,
bevor Bruch irgendwo auftreten kann, also wenn der Druck auf der Antriebsmechanik des Schiebers des Füllgeräts in
einem bestimmten Augenblick zu gross wird und dadurch entweder die Nadel, die sich in diesem Schieber bewegt, oder dieser
Schieber selber oder die Führungsnut durch Bruch, Verbiegung oder dergleiche . beschädigt wird.
Die Kennzeichen und Vorteile der Erfindung gehen deutlich aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung einiger
Vorzugsausführungen hervor, die es gestatten, die oben erwähnten Teile von Bürstenfertigungsmaschinen gegen Bruch,
Verbiegung oder Beschädigung zu schützen. Diese ohne irgendeine einschränkende Absicht gegebene Beschreibung findet anhand
der beiliegenden Zeichnungen statt, wo:
Bild 1 die Antriebsvorrichtung eines Füllgeräts schematischerweise wiedergibt, insbesondere den Antrieb des
Schiebers oder der Führung in einer Bürstenfertigungsmaschine, und wobei die Vorrichtung mit einer Sicherheitsvorrichtung
entsprechend der Erfindung versehen ist;
Bild 2 in grösserem Massstab einen Längsschnitt durch den Teil des in Bild 1 mit F2 bezeichneten Teiles wiedergibt;
Bild 3 den Teil wiedergibt, der in Bild 1 mit F3 bezeichnet ist, jedoch eine wahlweise Ausführung betrifft, was
die Sicherheitsvorrichtung betrifft;
Bild 4 in grösserem Massstab den Teil wiedergibt, der in Bild 3 mit F4 bezeichnet ist;
Φ ψ
m W
«ν «WVV ν — — — - —
-3-
BiId 5 einen schematischen Querschnitt entlang der Linie V-V des Bildes 4 wiedergibt;
Bild 6 perspektivisch den Teil wiedergibt, der in Bild 3 mit FP bezeichnet ist;
Bild 7 «ine Darstellung »ie in Bild 3 wiedergibt,
die jedoch eine weitere wahlweise Ausführung der Sicherheitsvorrichtung entsprechend der Erfindung darstellt;
Bild 8 in grosserem Massstab und teilweise als
Schnittbild den Teil wiedergibt, der in Bild 7 mit F8 bezeichnet ist ;
Bild 9 eine Teilansicht ist, nach Pfeil F9 in Bild
Bild 10 den untersten Teil des Antriebshebels des Schiebers oder der Führungsnut des Füllgeräts mit einer wahlweisen
Sicherungsausführung wiedergibt;
Bild 11 einen weiteren Stand der Vorrichtung entsprechend Bild 10 wiedergibt;
und Bild 12 eina Ansicht nach Pfeil F12 in Bild wiedergibt.
Bild 1 gibt eine Sicherheitsvorrichtung wieder, die
besonders darauf abzielt, zu funktionieren, wenn Fasern oder Faserteile, formwidrige Krampen oder Krampenteile oder dergleiche
sich zwischen der Nadel und den Nuten des Schiebers oder der Führung des Füllgeräts, in der diese Nadel in der Ί
bekannten Weise gleitet, verklemmen.
Sowohl die Nadel wie der Schieber oder die Führung, bzw. das sogenannte Füllgerät, besitzen eigene Antriebe, bei
denen die Relativbewegungen des Schiebers oder der Führung
und der Nadel gegeneinander in bekannter Weise arbeiten.
Es ist zu bemerken, dass wenn die Nadel die Krampe mit einem Faserbündel in den Führur-j; nuten vorwärts schiebt,
diese Nadel sich jeweils schneller- ■ jr^chisbt als der Schieber
oder die Führung, sodass wenn ein Fremdkörper, Draht,
Faser, Krampe oder dergleiche zwischen Nadel und Führung gerät, die Nadel nicht ungehindert weitergleiten kann und so
dazu neigen wird, den Schieber oder die Führung bzw. das
Füllgerät in seiner Vorwärtsbewegung mitzuziehen.
Faser, Krampe oder dergleiche zwischen Nadel und Führung gerät, die Nadel nicht ungehindert weitergleiten kann und so
dazu neigen wird, den Schieber oder die Führung bzw. das
Füllgerät in seiner Vorwärtsbewegung mitzuziehen.
Eben hiervon wird in der vorliegenden Erfindung Gebrauch
gemacht, um die Sicherheitsvorrichtung einzuschalten.
Bild 1 gibt schematisch die Führung 1 des Füllgeräts
wieder, die in der bekannten Weise als Führung dient für die nicht dai-gesteilte ebenfalls bekannte Nadel, die die Faserbündel
im Bürstenkörper 2 befestigt.
Sowohl die genannte Nadel wie die genannte Führung haben jede ihren eigenen- Antrieb, wobei in den beiliegenden
Bildern nur der Antrieb dieser Führung 1 dargestellt ist. In diesem Falle wirddie Führung 1 waagrecht in einem Gleitstück
3 verschoben, und ist die Führung 1 über den Scharnierstift
4 fest mit der Weiterreichvorrichtung 5 verbunden, die das
eigentliche Objekt der vorliegenden Erfindung darstellt und
die im Folgenden näher beschrieben wird.
eigentliche Objekt der vorliegenden Erfindung darstellt und
die im Folgenden näher beschrieben wird.
Mit dieser Vorrichtung 5 ist ferner mittels einer
Achse 6 ein Hebel 7 verbunden, der über ein Scharnier 8
schwenkbar mit einer ortsfesten Stütze 3 der Maschine verbunden ist. Dieser Hebel 7 trägt ferner an seinem freien Ende
eine Laufrolle 10 in Zwangsführung, z.B. in der Nut 11
Achse 6 ein Hebel 7 verbunden, der über ein Scharnier 8
schwenkbar mit einer ortsfesten Stütze 3 der Maschine verbunden ist. Dieser Hebel 7 trägt ferner an seinem freien Ende
eine Laufrolle 10 in Zwangsführung, z.B. in der Nut 11
701U23 13.8.70
einer Nocke 12.
Der Bürstenkörper 2 wird in diesem Fall auf einem Werkstückhalter 13 befestigt, der in der bekannten Weise auf
einem Schlitten oder Wagen I^ mit passender Unterstützung befestigt
ist, und zwar im vorliegenden Fall schematisch dargestellt auf Laufrollen 15.
Der Wagen IH ist ferner über eine Achse 16 beweglich mit einer Stange oder einem Hebel 17 verbunden, der an
seinem andern freien Ende über eine Achse 18 schwenkbar mit einem Hebel 19 verbunden ist. Letzterer ist an einem Ende,
über Achse 20, schwenkbar mit einer festen Stütze 21 verbunden.
Das andere Ende des Hebels 19 ist mit einer Laufrolle 22 versehen,.die gleichmässig mit dem sogenannten Ausgleichsnocken 23 zusammenarbeitet. Mit dem Hebel 19 ist ferner eine
Feder 24 verbunden, deren anderes Ende mit einem feststehenden
Teil 25 verbunden ist, sodass die Rolle 2 2 stets gegen den Nocken 2 3 gedrückt wird.
Vorrichtung 5 entsprechend dieser Erfindung besteht in diesem Falle hauptsächlich aus einem Endteil 26, das mit
der genannten Antriebsstange des Schiebers oder der Führung 1
schwenkbar verbunden ist, wobei diesesTeil 26 einen Vorsprung
hat, in dem eine Regelschraube 28 untergebracht ist, während andererseits diesesTeil 26 ein Innengewinde 29 hat, mittels
dessen das aussen mit einem Gewinde versehene Ende 30 mit einem Stab 31 gemeinsam wirkt.
Dieser Stab 31 befindet sich in einem Hohlkörper 32, in dem er sich frei verschieben kann. Teil 26 ist entsprechend
schwenkbar mit dem anschliessenden Ende des vorgenannten Hebels
7 befesti-ΐ Die Bohrung 33 des Hohlkörpers 32 hat einen Durchmesser,
<'■. .· grosser ist als der Durchmesser der Bohrung, in der
das oben rannte Teil sich befindet. Dabei ist dieser Stab
31 über di. Bohrung 33 hinaus verlängert mit einem Bund 3t,
dessen Durchmesser in die Bohrung 33 passt und darüber hinaus mit einem Teil 35, das einen erheblich kleineren Durchmesser
hat. DiesesTeil 35 ist auf dem freien Ende des Hohlkörpers 32 verschiebbar innerhalb einer Regelhohlschraube 36, .deren
Aussengewinde in das Innengewinde des Hohlkörpers 32 passt.
Zwischen der genannten Regelschraube 36 und dem Bund oder Teil mit grösserem Durchmesser 31 befindet sich eine
Druckfeder 37.
Schliesslich ist noch der Hohlkörper 32 mit einem Vorsprung 38 versehen, auf welchem ein kleiner Endschalter oder
dergleiche 39 angebracht ist.
Die Wirkung dieser Sicherheitsvorrichtung ist äusserst
einfach und lässt sich folgendermassen beschreiben:
Wenn das Füllgerät auf den Bürstenkörper 2 zu bewegt wird, wird die Stange 7 das Teil 2 6 verschieben, bis es
seinerseits den Stab 3O-31-3H-35 zieht, wobei dieser Stab über
Teil 34 den.Hohlkörper 32 zieht und diesen dermassen verschiebt,
dass der von ihm zurückgelegte Weg mit demjenigen des Teils gleich ist. Dadurch wird der Schieber 1 des Füllgeräts über
dessen Antriebsstange unmittelbar mit einem bestimmten Druck angetrieben".
Falls sich wahrend der Vorwärtsbewegung des Schiebers
oder der Führung 1 des Füllgeräts ein Fremdkörper zwischen der genannten Nadel und der Führung dieses Füllgeräts setzt,
wird die bekanntermassen schneller sich bewegende Nadel dazu j neigen, den Schieber oder die Führung des Füllgeräts in seiner
- Vorwärtsbewegung weiterzutreiben, sodass der Hohlkörper 32 in
Richtung auf das Teil 26 verschoben wird, indera diessTeil 26 die
Geschwindigkeit erhält, die die gekannte Nadel hat. Diese Relativbewegung
zwischen dem hohlkörper 32 und dem Hebel 7 wird durch j die Feder 37 ermöglicht, die bei Erreichung eines bestimmten
j Druckes einfach zusammengedrückt wird, ohne dass dabei Bruch oder
Biegung oder Beschädigung irgendeines Maschinenteils auftritt. Während dieser Relativbewegung kann der Hebel 7 seine Antriebsbewegung einfach fortsetzen.
Durch diese Relativbewegung zwischen dem Hohlkörper 32 und der Stütze 26 wird erreicht, dass in einem gegebenen
Augenblick der Kontakt UO des Endschalters Γ>* ait der Regelschraube
28, die sich im Vorsprung 27 bound-.:!·, in Berührung
kommt, wodurch entweder ein Licht- oder Scha lsignal oder sonstiges betätigt wird, oder der Antrieb der Maschine stillgelegt
wird.
In den Bildern 3 bis 6 wird eine wahlweise Ausführung
der Sicherheitsvorrichtung laut den Bildern 1 und 2 wiedergegeben, wobei diese Vorrichtung auf dem Antriebshebel 7 des
Schiebers oder der Führung 1 des Füllgerätes angebracht wird. Diese Sicherheitsvorrichtung besteht hauptsächlich
aus dem Hebel 7 in einer kürzeren Ausführung, bei der mittels eines Scharniers Ul auf dem Hebel 7 ein Verlängerungsteil U2
angebracht wird, und diese Verlängerung über das genannte Scharnier 6 in diesem Falle mit einer Stange oder einem Hebel U3
verbunden ist, der an seinem andern Ende über die genannte
Achse 4 mit dem Schieber oder der Führung 1 der Nadel eines solchen Füllgeräts verbunden ist.
Auf dem Hebel 7 befinden sich in diesem Falle zwei Vorsprünge 44 bzw. 45, die jeder über die Drehstifte 46 und
47 mit Hebeln hö bzw. 4a die mit der Längsrichtung des Hebels
7 bzw. der Verlängerung 42 gleich verlaufen, verbunden sind; Diese Hebel 48 und 49 sind an ihren andern Enden mit Verstärkungen 50 bzw. 51 versehen, die so angebracht sind, dass einerseits die genannte Verlängerung 42 und andererseits das
freie Ende 52 des Hebels 7 sich zwischen diesen Verstärkungen 50 und 51 befinden.
Die Verstärkung 50 wird ferner von einem Achsstift 53 oder dergleiche versehen, auf dem ein Hebel 54 befestigt
ist, der lose durch ein Klötzchen 55 oder dergleichen verläuft, das seinerseits über eine Achse 56 auf der genannten
Verstärkung 51 des Hebels 49 angebracht ist und wobei der genannte Hebel 54 jenseits des Klötzchens 55 mit einem Gewinde
57 versehen ist, mit dem eine Mutter oder dergleiche zusammenwirken kann. Zwischen dem Klötzchen 55 und der Mutter bzw. den
Muttern 58 befindet sich schliesslich eine Feder 59, deren Zweck es ist, die Teile 7 und 42 bis zu einem bestimmten Druck
stets in einanders Verlängerung zu halten.
Letztlich befindet sich auf der Verlängerung 42 z.B. ein Endschalter 60 oder dergleiche, der z.B. mit zwei Endkontakten 61 und 62 ausgerüstet werden kann, während auf dem
vorgenannten Hebel 54 ein Raster 63 vorgesehen wird, der in passender Weise mit einem der beiden Endkontakte 61 und 62
zusammenwirken kann.
Wenn in einer solchen Konstruktion ein bestimmter Überdruck auftritt, in welcher Bewegungsrichtung des Füllgeräts
dies auch sei, wird die Sicherheitsvorrichtung ansprechen, dadurch dass entweder der Kontakt 61 oder der Kontakt 62 eingeschaltet
wird und so entweder die Maschine stillgelegt wird oder ein Signal den Fahrer der Maschine warnt.
Tatsächlich wird bei Überdruck in gleich welcher Richtung der regelbare Federdruck der Feder 59 überwunden und
werden der Hebel 7 und die Verlängerung U2 z.B. an die Verstärkung
50 drücken und das Ende 52 des Hebels 7 gegen Verstärkung 51 oder umgekehrt.
Selbstverständlich kann, um die gewünschte Verbindung 7 bis 59 zustandezubringen, wie in den Bildern 3 und 6 wiedergegeben,
auch von sonstigen Federvorrichtungen 59 Gebrauch gemacht werden, wie Tellerfedern, Druckluftzylinder oder dergleiche.
In den Bildern 7 bis 9 ist noch eine weitere Ausführungsmöglichkeit
eines Sicherungssystems dargestellt, das auf
dem Antrieb des Schiebers oder der Führung des Füllgeräts angebracht wird. In diesem Falle werden ein Nocken 61 und ein Gegennocken
65 verwendet, die auf einer gemeinsamen Welle 66 angeordnet sind. Die Nooke 6t wirkt mit der vorgenannten Nachlaufrolle
10 zusammen, die auf der Stange oder dem Hebel 7 befestigt ist, während der Gegennocken 65 mit einer Nachlaufrolle
67 zusammenwirkt, die sich auf einem zusätzlichen Hebel 68 befindet. Letzterer ist mittels einer Achse 69 schwenkbar
mit einer festen Stütze 70 der Maschine verbunden.
Zwischen den Hebeln 7 und S2 wird in dieser Ausführungsform
eine nachgebende Sicherheitsvorrichtung 71 angebracht.
-ΙΟ-Letztere besteht hauptsächlich aus einem Teil 72, das über eine Achse 73 schwenkbar mit dem vorgenannten Hebel
68 verbunden ist und das über ein linkes und rechtes Gewinde auf einer Stange 7U bzw. 75, die miteinander mittels einer
teils linken teils rechten Mutter 7 6 verbunden sind, mit einem Hohlkörper 77 verbunden sind. In diesem Hohlkörper befindet
eich ein Schiebeteil 78, das über eine Achse 79 schwenkbar mit
dem genannten Hebel 7 verbunden ist.
Das Schiebeteil 78 ist mit einer Welle 80 verbunden, die bis zu einer Verlängerung 81 des vorgenannten Hohlkörpers
77 verläuft. Diese Verlängerung hat eine Längsbohrung 82, deren Durchmesser grosser ist als derjenige des Teils 80 der vorgenannten
Stange, wobei in d-leser Bohrung die Stange 80 einen Bund
83 hat, mit dem eine Feder 84 zusammenwirkt und wobei diese Feder an ihrem andern Ende mit.einer Regelschraube zusammenwirkt
.
Mittels der genannten Mutter 76 kann der zweckmässigste
Abstand zwischen den Hebeln 7 und 68 eingestellt werden, während mittels der Regelschraube 8S die Feder 84 die zweckmässigste
Spannung erhalten kann, damit bei normalem Funktionieren der Maschine die gewünschte Übertragung zwischen den
Hebeln 7 und 68 erhalten wird.
Falls aus irgendeinem Grunde ein bestimmter Überdruck auf den Schieber 1 des Füllgeräts ausgeübt wird, gibt
die Feder 84 nach und findet eine relative Winkelveränderung
zwischen den Hebeln 7 und 68 statt, ohne dass Bruch oder Verbiegung oder Beschädigung bestimmter Maschinenteile auftreten
kann. Um in diesem Augenblick den Maschinenfahrer zu warnen
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bzw. die Maschine stillzulegen, wird man z.B. auf dem Gleitstück 78 noch einen Kontakt 86 anbringen, der mit einem Schalter oder dergleiche 87 zusammenwirken kann. Dieser Schalter
wird auf dem Hohlkörper 77 angebracht.
Selbstverständlich kann eine entsprechende Sicherungsvorrichtung auch angebracht werden, wo eine gewöhnliche Nocke
verkehrt behandelt wird, wobei der Kontakt zwischen dieser Nocke und der Nachlaufrolle z.B. durch eine Zugfeder zustandegebracht wird, oder durch Tellerfedern oder einen Luftzylinder,
sofern diese einstellbar sind. Auf diese Weise kann ei reicht werden, dass bei Oberdruck auf dem Füllgerät die Nachlaufrolle
sich von der Nocke heot und hierdurch z.B. ein elektrischer Kontakt ausgelöst wird oder unterbrochen wird, damit die Maschine
stillgelegt wird bzw. der Fahrer der Maschine gewarnt wird.
Ein Beispiel einer solchen Lösung wird in den Bildern 10 bis 12 wiedergegeben.
In jenem Falle wird der genannte Hebel 7 mit einem
zusätzlichen Arm 88 versehen, der ebenfalls eine Laufrolle 89 trägt, wobei dieser Arm 88 über einen Drehzapfen 90 schwenkbar
mit dem Hebel 7 verbunden wird. Die Le'frollen 10 und 89 laufen
normal wie in Bild 10 wiedergegeben auf ein und demselben Nocken 81. Auf dem Hebel 7 wird in jenem Falle z.B. ein Kontakt 92
angebracht, während auf dem Arm 88 ein Schalter 93 angebracht wird, der mit dem genannten Kontakt zusammenwirken kann.
Falls in diesem Falle aus irgendeinem Grunde die Laufrolle 10 den Nocken 91 verlässt, wird der zusätzliche Ar«
88 zufolge der Anwesenheit der Feder 91 noch immer am Nocken
91 anliegen, sodass eine Relativbewegung zwischen den Teilen
7 und 88 entsteht, deren Folge ist, dass der Stromkreis zwischen dem Kontakt 92 und dem Schalter 9 3 geöffnet bzw. geschlossen
wird, sodass ein Licht- oder Schallsi^nal inganggesetzt wird oder die Maschine automatisch still^ l^pt wird.
Der Hebel 7 wird in diesem Falle mit einer Feder 95 verbunden. Diese Feder sorgt dafür, dass die Laufrolle 10 beim
normalen Funktionieren der Maschine stets am Nocken 91 angedrückt bleibt.
Es ist selbstverständlich, dass die hierzu beschriebenen Sicherheitsvorrichtungen jede einzeln oder kombiniert auf
jeder beliebigen Maschine angebracht werden können.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich natürlich keineswegs auf die lediglich als Beispiele beschriebenen und in
■ den beiliegenden Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungen,
sondern es können dergleiche . Sicherungsvorrichtungen in allerlei
Formen und Abmessungen konstruiert werden, ohne dass damit der Rahmen der Erfindung gesprengt wird.
Claims (1)
- ANSPRUCHEi.- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen, dadurch f ^nnzeichnet, dass sie hauptsächlich darin bestehen, zwischen g *r sogenanntenFührung oder dem sogenannten Schieber II) eines Füllgeräts einerseits und den Antriebsteilen eines solchen Schiebers oder einer solchen Führung (1) anderseits nachgebende Vorrichtungen einzubauen, die in Funktion treten, wenn auf diese Führung oder diesen Schieber (1) Oberdruck ausgeübt wird.2.- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshebel (7) des Schiebers (1) des Füllgeräts mit einer Stange verbunden ist, die axial in einem Gehäuse (3) verschiebbarist, das schwenkbar mit deai Antriebshebel (7) des betreffenden Schiebers (1) verbunden ist, wobei sich zwischen dieser verschiebbaren Stange und dem genannten Gehäuse (3) eine regelbare Druckfeder (37) oder dergleiche befindet.3.- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen gemäss dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem betreffenden Gehäuse (3) bzw. an der betreffenden Stange ein Schalter oder dergleiche angebracht wird, der beim Zusammendrücken der betreffenden Feder (37) mit einem Kontakt (28) auf einem andern Maschinenteil (27) bzw. auf der Stange oder dem Gehäuse (3) zusammenwirkt und einen Endschalter (40-39) betätigt.H,- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshebel (7) des Schiebers oder der Führung (1) des Füllgeräts aus zwei Teilen ausgeführt wird, die schwenkbar miteinanderill 'verbunden sind, wobei unter Druck gesetzte Vorrichtungen vorgesehen werden, die diese Teile ausgerichtet halten.5.- Verbesserungen an Burstenfertigungsmaschinen gemäss dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des genannten Zweiteiligen Hebels (7) mit seitlichen Vorsprüngen (44-45) versehen wird, auf denen zusätzlich schwenkbar befestigte Hebel (48 und 49)stehen, deren anderes Ende gleichzeitig am zweiten Teil (42) dieses Hebels (7) anlieft, wobei die beiden zusätzlichen Hebel (48 und 49) durch Federdruck (59) miteinander verbunden sind.6.- Verbesserungen an Burstenfertigungsmaschinen gemäss den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Teile des betreffenden Hebels (7) ein Schalter (54) oder dergleiche angebracht wird, der κν,^ΛΓ^enwirkt mit einem Kontakt (61), der sich auf einem der genannten Zusatzhebel (48 oder 49) befindet.7.- Verbesserungen an Bürstenfer_igungsmaschinen gemäss dein Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte I Antriebshebel (7) der Führung (1) des FüllgerSts über eine nachgiebige Vorrichtung mit einem zweiten Hebel (bo) verbunden ist, der mit dem andern Hebel (7) parallel verläuft..8.- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen gemäss dem Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte nachgiebige Vorrichtung mit einem der genannten Hebel durch ein Schiebeteil (77) verbunden ist, das schwenkbar mit einem der genannten Hebel unter Federdruck verbunden ist und dabei das Schiebeteil (77) schwenkbar mit dem andern Hebel verbunden ist.9.- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen ge meiss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Antriebshebel (7) der genannten Führung (1) ein schwenkbar befestigter zweiter Hebel vorgesehen wird, der mittels einerdie Laufrolle (10) des andern Hebels (7) läuft, wobei beide Laufrollen mittels getrennter Vorrichtungen (94-95), z.B. Federn, gegen den Nocken (91) gehalten werden.10.- Verbesserungen an Bürstenfertigungsmaschinen gemäss dem Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Hebel ein Kontakt angebracht ist, der mit einem Schalter zusammenwirkt, der auf dem andern Hebel angebracht ist, sodass dieser betätigt wird, wenn beide Hebel gegeneinander verschoben werden.PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke
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