DE701389C - Kollergangaehnliche Aufbereitungsmaschine - Google Patents
Kollergangaehnliche AufbereitungsmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
- B22C5/04—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
- B22C5/0409—Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor
- B22C5/0422—Devices having a fixed receptable with rotating tools, some or all of these tools being rolls or balls loosely mounted on their axis or loose balls in contact with the side wall or the bottom of the receptacle, e.g. with aerating means; "Devices of the Muller type"
- B22C5/0427—Devices having a fixed receptable with rotating tools, some or all of these tools being rolls or balls loosely mounted on their axis or loose balls in contact with the side wall or the bottom of the receptacle, e.g. with aerating means; "Devices of the Muller type" having only one vertical tool-driving shaft
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al
15.JANUAR 1941
15.JANUAR 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31c GRUPPE
G 98516 VIj31 c
Walter Ervin Naylor in Chicago und Eimer Oscar Beardsley in Park Ridge, HL, V. StA.,
sind als Erfinder genannt worden.
Norman Harbridge Gerlach in Chicago, 111., V. St. A.
Kollergangähnliche Aufbereitungsmaschine
, Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1938 ab
Patenterteilung bekanntgemacht am 12. Dezember 1940
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf eine kollergangähnliche Aufbereitungsmaschine, insbesondere
für den Formsand in Gießereien. Wie in anderen Sandaufbereitungsmaschinen dieser
Art ist ein feststehender Trog angeordnet, in welchem Werkzeuge in Kreisbewegung
versetzt werden, um unter Druck auf die zu bearbeitende Masse einzuwirken. Das Neuheitliche
ist darin zu sehen, daß die Ausbildung und Unterstützung des Troges und der Werkzeuge die Zugänglichkeit zu dem
Werkstoff und zu den Werkzeugen wesentlich erhöht, während das Vorgelege gegen die
Verunreinigung durch den Sand in hohem
ts Maß geschützt ist. Der Trog hat zu diesem
Zweck eine von seinem Boden unabhängige Umfassungswand, mit welcher die die Masse
bearbeitenden Werkzeuge zusammenarbeiten. Der mit einer Auswurftür versehene Trog ist
durch Klemmvorrichtungen mit dem Boden vereinigt, so daß nach Lösung der Klemmvorrichtungen^
der Trog um seine eigene Achse drehbar ist und die Auswurftür nach jeder beliebigen Richtung hin einstellbar ist.
Oberhalb der Klemmvorrichtungen befindet sich in dem Trog ein falscher Boden, welcher
die in den anderen Boden hineinragenden Teile des Vorgeleges und der Antriebsvorrichtung
gegen eindringenden Sand schützt. Die Zugänglichkeit wird dadurch erhöht, daß die Außenwand des Troges aus einer Anzahl
von gleichförmig ausgebildeten Bogenstücken besteht, die nach Lösung der Klemmvorrichtungen
einzeln und wahlweise entfernt werden können, um von jeder Richtung her Zutritt in das Innere des Troges zu gestatten.
Der eigentliche unterhalb des falschen Bodens angeordnete Boden des Troges, mit
welchem die Außenwand des Troges durch Klemmvorrichtungen vereinigt ist, dient
gleichzeitig als oberer Abschlußteil eines Getriebekastens. Da der falsche Boden über
diesem Abschlußteil des Getriebekastens liegt, kann der zu bearbeitende Werkstoff nicht in
den Getriebekasten hineingelangen. Dieser den Getriebekasten abdeckende Boden trägt
auch einen hohen Pfosten, der jene Welle ίο umschließt, durch welche den Bearbeitungswerkzeugen die kreisende Bewegung übermittelt
wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsmittelschnitt durch eine derartige Einrichtung,
Abb. 2 ein waagerechter Schnitt nach 2-2 der Abb. 1 zur Darstellung der Unterstützung
des Behälters und seiner entfernbaren Verbindung mit der Bodenplatte, wodurch die
Verdrehung des Behälters zu dem Untergestell leicht bewerkstelligt werden kann, und
Abb. 3 zeigt im Schnitt nach 3-3 der Abb. ι den Behälter mit Pflügen und den
Vorgelegekasten.
Das Untergestell 11 hat Längsträger und Querträger 17 und den elektrischen Motor 16.
Der Behälter 12 ist im wesentlichen schüsseiförmig, mit einem Boden 19 aus Gußeisen
und einer Umfassungswand 20, die im Querschnitt halbkreisförmig ist und an ihrem
oberen Rand mit einem Zylinder aus starkem Blech 21 vereinigt ist. Der Boden 19 ruht
durch Beine 23 auf den Stutzen 24, die sich vom Untergestell erheben, und wird durch
Kopfschrauben 25 festgehalten.
Die Umfassungswand 20 ist aus sich gegenseitig ergänzenden Wandteilen 26, durch
Stoßflanschen 28 und Bolzen 34 aufgebaut. Die Bodenflanschen 27 werden auf der Bodenplatte
19 durch Bolzen 32 und Klemmplatten 30 festgehalten, die an ihren inneren Enden
durch Klötze 31 unterstützt werden. Bei Lösung der Bolzen 32 kann die ganze Umfassungswand
um ihre Achse gedreht werden, wenn eine neue Einstellung notwendig wird. Bei Lösung der Befestigungsschrauben 34
kann irgendein Wandteil 26 entfernt werden, so daß man an die Kugeln 13 und andere
Teile herangelangen kann. An dem oberen Umfangsflansch ist der Beschickungszylinder
21 durch Schrauben 35 befestigt.
Der hohle Mittelpfosten 22 erstreckt sich durch eine Öffnung 36 im Boden 19 und wird
durch Bolzen an einer Verstärkung des Bodens gesichert.
Ein falscher Boden ^y ruht auf den Köpfen
der Schrauben 32 und 34 auf und bildet eine flache Unterlage für den Sand.
Die Kugeln 13 mit einem Kern 38 aus Metall und einer verhältnismäßig starken
Umfassungsschicht 39 aus Kautschuk sind je am unteren Ende eines Schaftes 40 befestigt.
Die Schäfte 40 sind in den Rollenlagern 42, 43 der Buchsen 41 eines drehenden Trägers 45
nahe dem oberen Rand des Behälters 12 unterstützt. Bei Entfernung eines oder mehrerer
Wandteile 26 können diese Kugeln besichtigt werden und bei Lockerung oder Entfernung
der Bügelbolzen 46 aus dem Behälter entfernt werden.
Der Träger 45 für die Wellen 40 ist auf dem Kopf 47 einer anderen senkrechten Welle
48 fest angebracht. Diese Welle erstreckt sich durch den Pfosten 22 und erhält ihren
Antrieb vom Motor 16.
Unmittelbar hinter den Kugeln 13 sind die Kratzen 14 am Träger 45 befestigt. Wie aus
Abb. ι und 3 ersichtlich, sind diese Kratzen entsprechend der Ouerschnittsform der Umfassungswand
abgebogen, und ihre Fußenden liegen nahe dem Umfang der Bodenplatte 37. Nach Abb. 3 sind die unteren Enden der
Kratzen abgeschrägt oder gebrochen, so daß auch infolge der Ausbiegung dieser Enden
der Sand durch diese Werkzeuge nach einwärts abgelenkt wird.
Zusätzliche Ablenkvorrichtungen in der Gestalt von gegossenen Pflügen 15 erstrecken
sich von der Nähe des Pfostens 22 in der Mitte des Behälters in Richtung gegen die
Seitenwände 20 hin. Während der Drehung des Trägers 45 bewegen sich also diese Pflüge
durch die ganze Beschickung von Sand hindurch und schieben diese Beschickung beständig
gegen die Außenwand des Behälters hin. Die Zusammenstellung des Trägers 45, der Quetschkugeln 13, Kratzen 14 und Pflüge 15
wird vom Motor 16 aus durch ein passendes ' Vorgelege angetrieben. Dieses Vorgelege in'oo
einem Kasten 59 unter dem Boden des Behälters hat einen Oberteil 60 und einen entfernbaren
Unterteil 61. Das Getriebe umfaßt das Kegelritzel 63 auf der Motorwelle, ein
Kegelzahnrad 64, ein Ritzel 65 und ein Stirn- ·°5 zahnrad 66. Das Stirnrad ist an dem herausragenden
Ende der Welle 48 verkeilt, so daß diese Welle zusammen mit dem daran befestigten
Träger 45, den Kugeln, Kratzen und Pflügen gedreht wird. «to
Um die Entfernung des Sandes nach seiner Bearbeitung aus dem Behälter 12 möglich zu
machen, ist einer der Wandteile 26 dieses Behälters mit einer Tür 71 versehen. Zur Ausschwingung
der Tür dient zweckmäßig eine hydraulische oder pneumatische Vorrichtung 73. Nach Beendigung der Aufbereitungsarbeit wird die Tür 71 nach außen geschwungen.
Der Motor 16 setzt den Antrieb der Werkzeuge weiter fort, so daß die Pflüge 15
den so aufbereiteten Sand durch die Türöffnung nach außen schaffen.
Jede Vornahme einer Besichtigung oder
einer Ersatzarbeit wird dadurch erleichtert, daß ein wahlweise bestimmter Teil 26 des
Behälters herausgenommen werden kann, so daß man Zugang zu dem in Frage kommen-.
den Werkzeug im Behälter hat. Es kann aber auch der ganze Behälter 12 mit Bezug auf
das Untergestell ohne viel Schwierigkeiten verdreht werden, wenn man die Klemmplatten
ίο 30 löst. Dadurch kann namentlich die Entleerungstür
71. in solche Stellung gebracht werden, daß die Anhäufung des aufbereiteten
Sandes auf dem Boden der Gießereihalle an einer beliebigen Stelle stattfindet. Schließlich
ist auch die Besichtigung des Vorgeleges leicht gemacht, indem es nur notwendig ist,
den unteren Kastenteil 61 zu entfernen, um an alle Getriebeteile dieses Vorgeleges herankommen
zu können.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Kollergangähnliche Aufbereitungsmaschine, insbesondere für Gießereiform- sand, mit einem feststehenden Trog, in dessen Innerem drehende Werkzeuge unter Druck auf die zu bearbeitende Masse einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog eine von dem Boden (19) unabhängige Umfassungswand (20) besitzt, mit welcher die die Masse bearbeitenden Werkzeuge zusammenarbeiten, wobei der mit einer Auswurf tür (71) versehene Trog durch Klemmvorrichtungen (30, 32) mit dem Boden vereinigt ist, so daß nach Lösen der Klemmvorrichtungen der Trog unabhängig von dem Boden um seine eigene Achse drehbar ist und die Auswurftür (71) nach jeder beliebigen Stelle hin einstellbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -in dem Trog oberhalb der Klemmvorrichtungen (30,32) zum Schütze gegen eindringenden Sand ein falscher Boden (37) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand des Troges (12) aus einer Anzahl von gleichförmig ausgebildeten Bogenstücken (26) besteht, die nach Lösen der Klemmvorrichtungen einzeln und wahlweise entfernt werden können, um von jeder Richtung her Zutritt in das Innere des Troges zu haben.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Boden (19) des Troges, mit welchem die Außenwand durch Klemmvorrichtungen (3°i 31) vereinigt ist (Abb. 3), als oberer Abschluß des Getriebekastens dient.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (19) auch den Hohlpfosten (22) trägt, der die Antriebswelle umschließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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