DE701389C - Kollergangaehnliche Aufbereitungsmaschine - Google Patents

Kollergangaehnliche Aufbereitungsmaschine

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Publication number
DE701389C
DE701389C DE1938G0098516 DEG0098516D DE701389C DE 701389 C DE701389 C DE 701389C DE 1938G0098516 DE1938G0098516 DE 1938G0098516 DE G0098516 D DEG0098516 D DE G0098516D DE 701389 C DE701389 C DE 701389C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
clamping devices
wall
sand
processing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938G0098516
Other languages
English (en)
Inventor
Elmer Oscar Beardsley
Walter Ervin Naylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORMAN HARBRIDGE GERLACH
Original Assignee
NORMAN HARBRIDGE GERLACH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORMAN HARBRIDGE GERLACH filed Critical NORMAN HARBRIDGE GERLACH
Application granted granted Critical
Publication of DE701389C publication Critical patent/DE701389C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22C—FOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
    • B22C5/0409—Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor
    • B22C5/0422—Devices having a fixed receptable with rotating tools, some or all of these tools being rolls or balls loosely mounted on their axis or loose balls in contact with the side wall or the bottom of the receptacle, e.g. with aerating means; "Devices of the Muller type"
    • B22C5/0427—Devices having a fixed receptable with rotating tools, some or all of these tools being rolls or balls loosely mounted on their axis or loose balls in contact with the side wall or the bottom of the receptacle, e.g. with aerating means; "Devices of the Muller type" having only one vertical tool-driving shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al
15.JANUAR 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31c GRUPPE
G 98516 VIj31 c
Walter Ervin Naylor in Chicago und Eimer Oscar Beardsley in Park Ridge, HL, V. StA.,
sind als Erfinder genannt worden.
Norman Harbridge Gerlach in Chicago, 111., V. St. A.
Kollergangähnliche Aufbereitungsmaschine
, Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1938 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 12. Dezember 1940
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf eine kollergangähnliche Aufbereitungsmaschine, insbesondere für den Formsand in Gießereien. Wie in anderen Sandaufbereitungsmaschinen dieser Art ist ein feststehender Trog angeordnet, in welchem Werkzeuge in Kreisbewegung versetzt werden, um unter Druck auf die zu bearbeitende Masse einzuwirken. Das Neuheitliche ist darin zu sehen, daß die Ausbildung und Unterstützung des Troges und der Werkzeuge die Zugänglichkeit zu dem Werkstoff und zu den Werkzeugen wesentlich erhöht, während das Vorgelege gegen die Verunreinigung durch den Sand in hohem
ts Maß geschützt ist. Der Trog hat zu diesem Zweck eine von seinem Boden unabhängige Umfassungswand, mit welcher die die Masse bearbeitenden Werkzeuge zusammenarbeiten. Der mit einer Auswurftür versehene Trog ist durch Klemmvorrichtungen mit dem Boden vereinigt, so daß nach Lösung der Klemmvorrichtungen^ der Trog um seine eigene Achse drehbar ist und die Auswurftür nach jeder beliebigen Richtung hin einstellbar ist. Oberhalb der Klemmvorrichtungen befindet sich in dem Trog ein falscher Boden, welcher die in den anderen Boden hineinragenden Teile des Vorgeleges und der Antriebsvorrichtung gegen eindringenden Sand schützt. Die Zugänglichkeit wird dadurch erhöht, daß die Außenwand des Troges aus einer Anzahl von gleichförmig ausgebildeten Bogenstücken besteht, die nach Lösung der Klemmvorrichtungen einzeln und wahlweise entfernt werden können, um von jeder Richtung her Zutritt in das Innere des Troges zu gestatten. Der eigentliche unterhalb des falschen Bodens angeordnete Boden des Troges, mit
welchem die Außenwand des Troges durch Klemmvorrichtungen vereinigt ist, dient gleichzeitig als oberer Abschlußteil eines Getriebekastens. Da der falsche Boden über diesem Abschlußteil des Getriebekastens liegt, kann der zu bearbeitende Werkstoff nicht in den Getriebekasten hineingelangen. Dieser den Getriebekasten abdeckende Boden trägt auch einen hohen Pfosten, der jene Welle ίο umschließt, durch welche den Bearbeitungswerkzeugen die kreisende Bewegung übermittelt wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsmittelschnitt durch eine derartige Einrichtung,
Abb. 2 ein waagerechter Schnitt nach 2-2 der Abb. 1 zur Darstellung der Unterstützung des Behälters und seiner entfernbaren Verbindung mit der Bodenplatte, wodurch die Verdrehung des Behälters zu dem Untergestell leicht bewerkstelligt werden kann, und Abb. 3 zeigt im Schnitt nach 3-3 der Abb. ι den Behälter mit Pflügen und den Vorgelegekasten.
Das Untergestell 11 hat Längsträger und Querträger 17 und den elektrischen Motor 16. Der Behälter 12 ist im wesentlichen schüsseiförmig, mit einem Boden 19 aus Gußeisen und einer Umfassungswand 20, die im Querschnitt halbkreisförmig ist und an ihrem oberen Rand mit einem Zylinder aus starkem Blech 21 vereinigt ist. Der Boden 19 ruht durch Beine 23 auf den Stutzen 24, die sich vom Untergestell erheben, und wird durch Kopfschrauben 25 festgehalten.
Die Umfassungswand 20 ist aus sich gegenseitig ergänzenden Wandteilen 26, durch Stoßflanschen 28 und Bolzen 34 aufgebaut. Die Bodenflanschen 27 werden auf der Bodenplatte 19 durch Bolzen 32 und Klemmplatten 30 festgehalten, die an ihren inneren Enden durch Klötze 31 unterstützt werden. Bei Lösung der Bolzen 32 kann die ganze Umfassungswand um ihre Achse gedreht werden, wenn eine neue Einstellung notwendig wird. Bei Lösung der Befestigungsschrauben 34 kann irgendein Wandteil 26 entfernt werden, so daß man an die Kugeln 13 und andere Teile herangelangen kann. An dem oberen Umfangsflansch ist der Beschickungszylinder 21 durch Schrauben 35 befestigt.
Der hohle Mittelpfosten 22 erstreckt sich durch eine Öffnung 36 im Boden 19 und wird durch Bolzen an einer Verstärkung des Bodens gesichert.
Ein falscher Boden ^y ruht auf den Köpfen
der Schrauben 32 und 34 auf und bildet eine flache Unterlage für den Sand.
Die Kugeln 13 mit einem Kern 38 aus Metall und einer verhältnismäßig starken Umfassungsschicht 39 aus Kautschuk sind je am unteren Ende eines Schaftes 40 befestigt. Die Schäfte 40 sind in den Rollenlagern 42, 43 der Buchsen 41 eines drehenden Trägers 45 nahe dem oberen Rand des Behälters 12 unterstützt. Bei Entfernung eines oder mehrerer Wandteile 26 können diese Kugeln besichtigt werden und bei Lockerung oder Entfernung der Bügelbolzen 46 aus dem Behälter entfernt werden.
Der Träger 45 für die Wellen 40 ist auf dem Kopf 47 einer anderen senkrechten Welle 48 fest angebracht. Diese Welle erstreckt sich durch den Pfosten 22 und erhält ihren Antrieb vom Motor 16.
Unmittelbar hinter den Kugeln 13 sind die Kratzen 14 am Träger 45 befestigt. Wie aus Abb. ι und 3 ersichtlich, sind diese Kratzen entsprechend der Ouerschnittsform der Umfassungswand abgebogen, und ihre Fußenden liegen nahe dem Umfang der Bodenplatte 37. Nach Abb. 3 sind die unteren Enden der Kratzen abgeschrägt oder gebrochen, so daß auch infolge der Ausbiegung dieser Enden der Sand durch diese Werkzeuge nach einwärts abgelenkt wird.
Zusätzliche Ablenkvorrichtungen in der Gestalt von gegossenen Pflügen 15 erstrecken sich von der Nähe des Pfostens 22 in der Mitte des Behälters in Richtung gegen die Seitenwände 20 hin. Während der Drehung des Trägers 45 bewegen sich also diese Pflüge durch die ganze Beschickung von Sand hindurch und schieben diese Beschickung beständig gegen die Außenwand des Behälters hin. Die Zusammenstellung des Trägers 45, der Quetschkugeln 13, Kratzen 14 und Pflüge 15 wird vom Motor 16 aus durch ein passendes ' Vorgelege angetrieben. Dieses Vorgelege in'oo einem Kasten 59 unter dem Boden des Behälters hat einen Oberteil 60 und einen entfernbaren Unterteil 61. Das Getriebe umfaßt das Kegelritzel 63 auf der Motorwelle, ein Kegelzahnrad 64, ein Ritzel 65 und ein Stirn- ·°5 zahnrad 66. Das Stirnrad ist an dem herausragenden Ende der Welle 48 verkeilt, so daß diese Welle zusammen mit dem daran befestigten Träger 45, den Kugeln, Kratzen und Pflügen gedreht wird. «to
Um die Entfernung des Sandes nach seiner Bearbeitung aus dem Behälter 12 möglich zu machen, ist einer der Wandteile 26 dieses Behälters mit einer Tür 71 versehen. Zur Ausschwingung der Tür dient zweckmäßig eine hydraulische oder pneumatische Vorrichtung 73. Nach Beendigung der Aufbereitungsarbeit wird die Tür 71 nach außen geschwungen. Der Motor 16 setzt den Antrieb der Werkzeuge weiter fort, so daß die Pflüge 15 den so aufbereiteten Sand durch die Türöffnung nach außen schaffen.
Jede Vornahme einer Besichtigung oder
einer Ersatzarbeit wird dadurch erleichtert, daß ein wahlweise bestimmter Teil 26 des Behälters herausgenommen werden kann, so daß man Zugang zu dem in Frage kommen-. den Werkzeug im Behälter hat. Es kann aber auch der ganze Behälter 12 mit Bezug auf das Untergestell ohne viel Schwierigkeiten verdreht werden, wenn man die Klemmplatten
ίο 30 löst. Dadurch kann namentlich die Entleerungstür 71. in solche Stellung gebracht werden, daß die Anhäufung des aufbereiteten Sandes auf dem Boden der Gießereihalle an einer beliebigen Stelle stattfindet. Schließlich ist auch die Besichtigung des Vorgeleges leicht gemacht, indem es nur notwendig ist, den unteren Kastenteil 61 zu entfernen, um an alle Getriebeteile dieses Vorgeleges herankommen zu können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Kollergangähnliche Aufbereitungsmaschine, insbesondere für Gießereiform- sand, mit einem feststehenden Trog, in dessen Innerem drehende Werkzeuge unter Druck auf die zu bearbeitende Masse einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog eine von dem Boden (19) unabhängige Umfassungswand (20) besitzt, mit welcher die die Masse bearbeitenden Werkzeuge zusammenarbeiten, wobei der mit einer Auswurf tür (71) versehene Trog durch Klemmvorrichtungen (30, 32) mit dem Boden vereinigt ist, so daß nach Lösen der Klemmvorrichtungen der Trog unabhängig von dem Boden um seine eigene Achse drehbar ist und die Auswurftür (71) nach jeder beliebigen Stelle hin einstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -in dem Trog oberhalb der Klemmvorrichtungen (30,32) zum Schütze gegen eindringenden Sand ein falscher Boden (37) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand des Troges (12) aus einer Anzahl von gleichförmig ausgebildeten Bogenstücken (26) besteht, die nach Lösen der Klemmvorrichtungen einzeln und wahlweise entfernt werden können, um von jeder Richtung her Zutritt in das Innere des Troges zu haben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Boden (19) des Troges, mit welchem die Außenwand durch Klemmvorrichtungen (3°i 31) vereinigt ist (Abb. 3), als oberer Abschluß des Getriebekastens dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (19) auch den Hohlpfosten (22) trägt, der die Antriebswelle umschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938G0098516 1937-09-04 1938-08-25 Kollergangaehnliche Aufbereitungsmaschine Expired DE701389C (de)

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DE1938G0098516 Expired DE701389C (de) 1937-09-04 1938-08-25 Kollergangaehnliche Aufbereitungsmaschine

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DE975402C (de) * 1951-08-06 1961-11-16 Fischer Ag Georg Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe fuer Kollergaenge

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