DE701653C - Sicherheitsklappe fuer Rutschenrinnen in steilen Floezlagen - Google Patents

Sicherheitsklappe fuer Rutschenrinnen in steilen Floezlagen

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DE701653C
DE701653C DE1939W0105365 DEW0105365D DE701653C DE 701653 C DE701653 C DE 701653C DE 1939W0105365 DE1939W0105365 DE 1939W0105365 DE W0105365 D DEW0105365 D DE W0105365D DE 701653 C DE701653 C DE 701653C
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DE
Germany
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safety flap
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bunker
hinge
safety
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Expired
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DE1939W0105365
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English (en)
Inventor
Karl Wenskat
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KARL WENSKAT
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KARL WENSKAT
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Publication date
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06—Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/061—Chutes and braking conveyors for average and steep slopes, adapted for mining purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Sicherheitsklappe für Rutschenrinnen in steilen Flözlagen GegenstandderErfindungist eine-Rutschensperrbühne mit Bunkereinrichtung für die Detriebspunkte der Kohlenflöze mit steiler Lagerung, insbesondere der Schrägbaubetriebe; sie besteht auseiner der Rutschenform angepaßten gelenkartig beweglichen Sperrklappe und einem breiten Flachhaken, der an der Verbindungsstelle von zwei Rutschen durch Zwischenschieben und Einhaken be-.festigt wird. Die Vorrichtung bildet mit der Rutsche zusammen eine -Form und Einheit, dagegen wirkt sie durch Anziehen und Festsetzen mit einer geeigneten Zugkette oder Gestänge als Sperrbühne. MittelseinerStange und zwei Bunkerplatten wird der Kohlen- bzw. Bergebunker gebildet.
  • Die bisher bekannten Sperrbühnen sind in ihrer Beschaffenheit, Anordnung und Sicherheit als nicht vorteilhaft anzusehen, z. B. sind die Sperrbühnen aus Holz in Form von Brettern meistens mehr oder weniger stark beschädigt. Sie fördern daher die Gefahr und Unsicherheit, ferner besitzen sie eine kurze Lebensdauer. Auch ist das öffnen und Schließen derartiger Sperrbühnen mit nachteiligen Folgen für die Sicherheit und Leistung Kameradschaft verbunden.
  • Es sind auch Vorrichtungen für Schrägbaubetriebe bekannt, bei denen das öffnen und Schließen der Sperrklappen mittels Zug-und Antriebsmittel mechanischer Art geregelt wird.
  • Auch muß, um z. B. die Klappen an der Förderrinne überhaupt anzuordnen bzw. befestigen zu können, die Wandung der Förderrinne an zahlreichen Stellen durchdrungen werden. Diese Anordnungsart der Klappen kommt einer Schwächung der Förderrinne bzw. ihrer Widerstandskraft gleich, auch sind die Klappen dem Anprall des herabstürzenden und rollenden Förderguts und damit unangenehmen Beschädigungen leicht ausgesetzt.
  • I Die Fördermittel dieser Art setzen aber neben dem großen Aufwand an Material für ihre Herstellung auch eine bestimmte, ihnen eigene Komplizierung voraus, so daß sie sich schon deswegen für die Verwendung in Steilbetrieben nicht gut eignen. Bei ihrer Benutzung, insbesondere aber dem Umbau der Förderrinne, stellen sich Schwierigkeiten ein, die noch durch die besondere Eigenart der Flözverhältnisse bzw. dem Einfallen entsprechend erhöht werden.
  • Dieser Umbau derartiger Vorrichtungen erfordert beim Verlegen der Förderrinne einen großen Einsatz an Arbeitskraft und Zeitaufwand, der sich in nachteiliger Weise um so fühlbarer auswirkt -, weil das Verlegen der Förderrinne in regelmäßig kurzen Zeitperioden erfolgen muß und eine wichtige Voraussetzung für die weitere produktive Leistung einer Kameradschaft ist.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung werden diese Nachteile behoben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Rutschensperrbühne von oben gesehen, Abb.2 dieselbe Vorrichtung von der Seite gesehen, Abb. 3 dieselbe Vorrichtung, an der Verbindungsstelle von zwei Rutschen außer Gebrauchslage von oben gesehen; Abb. 4 zeigt dieselbe Vorrichtung gemäß Abb. 3 in Seitenansicht, wobei die Rutschensperrklappe in rechtwinkliger Sperrstellung zur Rutsche zu erkennen ist, während Abb. 5 die Vorrichtung nach Abb. 3 von vorn gesehen darstellt; Abb. 6 zeigt einen Stempelring von oben gesehen, Abb. 7 denselben Stempelring in geöffneter Stellung, und Abb. 8 zeigt den Feststellhebel, während nach Abb. 9 die Ausführungsform des Feststellhebels gemäß Abb. 8 ergänzt wird; Abb. io zeigt die Frontansicht eines Kohlen- bzw. Bergebunkers; Abb. i i zeigt die Bunkerstange und Abb. 12 eine Bunkerplatte von vorn gesehen, während Abb. 13 eine Seitenansicht der Rutschensperrvorrichtung und Abb. 14 ein Seitenblech darstellt; Abb. 15 zeigt in Seitenansicht die Ausführungsform an einer Einzelrutsche in drei Einzelbildern.
  • Die in Abb. i dargestellte Rutschensperrbühne besteht hauptsächlich aus der Rutschensperrklappe i und einem breiten Flachhaken 2, deren aneinanderliegende Teile ia,' 2a gemäß Abb. 2 umgebogen ein Gelenklager 3 bildend, vernietet und mit einem GelenkbOlzen 4 verbunden sind. Der verlängerte, nach unten umgebogene Teil 2b liegt in waagerechter Lage zum Flachhaken 2 und dient zum Einhaken der Vorrichtung.
  • DasAnordnen undBefestigen derRutschen7 sperrbühne an der Rutsche erfolgt nach Abb. 3 und 4 unter Berücksichtigung des für den Zweck erforderlichen Sperrpunktes an der Verbindungsstelle von zwei Rutschen 13 und 14 durch einfaches Zwischenschieben und Einhaken, oder auch beim Umlegen der ganzen Rutsche, wobei die Rutschensperrbühne durch Auflegen und Einhaken an das Oberende der Einzelrutsche 13 und Auflegen der folgenden Einzelrutsche 14 gesichert wird.
  • Die Sperrklappe i ist durch ösen 5a mit einer Zugkette 5 verbunden und wird mit derselben bei Benutzung durch Ziehen in die erforderliche Sperrstellung (Abb. 4) gebracht. Zur Festsetzung der Zugkette 5 bzw. der Sperrklappe i dient ein besonderer Stempelring6, derselbe besteht aus zwei halbkreisförmigen Teilen die miteinander durch ein Gelenk 7 und einen Bolzen 7 a verbunden sind. Die winkelig abstehenden Verschlußteile 6a sind mit je einer Gewindeöff nung 8 versehei4 zu deren Verschließung eine FlügelSGhraube 9 dient. Einen besonderen Halt zur Befestigung des Stempelringes 6 an einem Holzstempel erreicht man durch den nach innen gelagerten Dorn io, der an einem Holzstempel eingedrückt oder angeschlagen wird Etwa noch vorhandener Spielraum zwischen Stempel und dem ihn umschließenden Stempelring 6 wird mit Holz angefüllt oder verkeilt. Mittels eines am Stempelring 6 gelenkartig angeordneten Feststellhebels i i wird die Zugkette 5 bzw. die Sperrklappe i angezogen, dabei wird ein Kettenglied der genügend langen Zugkette 5 auf den Feststellhebel i i aufgesteckt, derart, daß die Sperrklappe i in Sperrstellung und der Feststellhebel i i mit dem Holzstempel in gleicher Richtung steht.
  • Durch Umschlingen der Sperrkette 12 UM den Stempel und Einhaken derselben an einen Haken i i b wird das Sperren besonders ge- sichert. Leichtes, sicheres öffnen und Schließen der Sperrklappe i bzw. der Zugkette 5 bezweckt der leicht geneigte Teil i ia des Feststellhebels i i. Darüber hinaus ist die Verwendung der Slierrklappe i auch für andere Zwecke, z. B. einen Kohlen- und Bergebunker, der zur Aufnahme von Kohlen oder gestürzten Bergen dient, vorgesehen. Der Bunker besteht aus zwei Bunkerplatten 15, die " je ein Lager i 5a zum Durchstecken einer Bunkerstange 16 aufweisen. Die Lager sind durch Umbiegen und Vernieten am Oberteil i 5b gebildet. Die Bunkerstange 16 wird nach dem Aufstecken der Bunkerplatten 15 mit ihrem Teili6a in das mit Berge gefüllte Abbaufeld gestoßen und der Teil 16 mittels einer Kette 16b an einem Stempel angekettet. Für diesen Zweck besitzt die Bunkerstange eine ausreichende Länge oder besteht aus zwei ineinander schieb- und verstellbaren Teilen 16 und 16a, die dann dementsprechend mehr oder weniger lang verstellbar sind. Ferner sind an den Bunkerplatten 15 aufgenietete Winkeleisen 17 vorgesehen, die als Versteifung und Verstärkung derselben dienen. Die lAnordnung des Bunkers erfolgt dicht hinter der Sperrklappe i und bildet mit dieser eine Einheit. Durch Anklemmen o. dgl. von Seitenblechen 18 kann die Sperrklappe, falls erforderlich, seitlich vergrößert werden. Auch kann an Stelle der Zugkette 5 ein an sich bereits bekanntes und deshalb nicht weit-er dargestelltes Zuggestänge zum öffnen und Schließen der Sperrklappe i angeordnet sein.
  • Die Sperrklappe i kann auch mit jeder Einzelrutsche gelenkig verbunden sein, und zwar erfolgt die scharnierartige Anordnung derselben an dem nach unten gerichteten Ende der Rutschen. Hierbei wird die Sperrklappe i durch den Gelenkbolzen 4 mit dem an der Rutsche 14 angeordneten Rutschengelenklager i4u, das durch Umbiegen und Vernieten einer kurzen Verlängerung 14b des Rutschenbodens gebildet wird, verbunden.
  • Das Herablassen des Fördergutes erfolgt nach dem Geben von Klopfsignalen oder ähnlichen Verständigungszeichen innerhalb der Kameradschaft durch öffnen und Schließen der Sperrbühnen in einheitlichem Rhythmus und küfzester Frist. Bei Notwendigkeit in- folge günstigen Arbeitsfortschrittes an mehreren Arbeitsstellen eines Bretriebspunktes können die Sperrbühnen beliebig oft und unabhängig voneinander geöffnet und geschlossen werden.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß aus beschädigten und abgenutzten Rutschen gute, noch verwendbare Teilstücke zur Herstellung der Rutschensperrbühnen verwendet werden können. Die Herstellungsarbeit und Kosten derselben sind daher äußerst gering. Darüber hinaus zeichnet sich eine derartige Sperrbühne durch Erhöhung der Sicherheit, schnelles, leichtes Bedienen, Zeitgewinn und Haltbarkeit aus, hinzu kommt noch die Einsparung von Holz. Das zeitraubende gegenseitige Abwarten zwischen den beteiligten Arbeitsgruppen beim Stürzen und Versetzen der Berge fällt durch die Zwischenschaltung des Bunkers fort. .

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsklappe für Rutschenrinnen in steilen Flözlagen, die mit der Rinne gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsklappe (i), welche an der Verbindungsstelle der Einzelrinnen durchEinhaken zwischengeschaltet oder auch mit den Einzelrinnen scharnierartig verbunden ist, im geöffneten Zustande innerhalb der Rinne aufliegt und daß an ihrem einen Ende ein Zugmittel (5) angreift, derart, daß die Klappe beim Anziehen des Zugmittels durch die dabei entstehende Winkellage zur Rinne in Sperrstellung gebracht werden kann.
  2. 2. Sicherheitsklappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsklappe (i) und der Flachhaken (2) durch die umgebogenen Teile (ja 2 2a) je ein Gelenklager (3) bilden, die mit einem Bolzen (4) scharnierartig verbunden sind, und daß zum Einhaken der Vorrichtung der Flachhaken (2) einen nach unten umgebog6nen Teil (2b) besitzt. ,3. Sicherheitsklappe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem abwärts gerichteten'Ende jeder Einzelrinne ein Gelenklager (I 4a) mittels einer Verlängerung (14b) des Rinnenbodens durch Umbiegen und Vernieten gebildet ist und daß die Sicherheitsklappe (i) mit einem Bolzen scharnierartig daran angeordnet ist. 4. Sicherheitsklappe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelring (6) zum Befestigen des freien Endes des Zugmittels aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Halbringen (6, 6) besteht, die mit Verschlußteilen (6a), einem Dorn (io) und einem gelenkartig angeordneten Feststellhebel (i i) versehen sind. g. Sicherheitsklappe nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bunkerplatten (15) mit Lagern (i5a) für eine ausziehbare Bunkerstange (16, 16a) und aufgenietete Eiseh#ersteifung (17) versehen sind.
DE1939W0105365 1939-03-24 1939-03-24 Sicherheitsklappe fuer Rutschenrinnen in steilen Floezlagen Expired DE701653C (de)

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