DE70165A - Registrirvorrichtung an Zählwerken - Google Patents

Registrirvorrichtung an Zählwerken

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DE70165A
DE70165A DE1892L7694 DEL7694 DE70165A DE 70165 A DE70165 A DE 70165A DE 1892L7694 DE1892L7694 DE 1892L7694 DE L7694 DEL7694 DE L7694 DE 70165 A DE70165 A DE 70165A
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DE
Germany
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1892L7694
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma LEOPOLD & HURTTIG in Berlin, Herwarthstr. 3a und J. ARNOLD in Berlin N.W., Waldstrafse 9
Filing date
Publication of DE70165A publication Critical patent/DE70165A/de
Application filed by Firma LEOPOLD & HURTTIG in Berlin, Herwarthstr. 3a und J. ARNOLD in Berlin N.W., Waldstrafse 9 filed Critical Firma LEOPOLD & HURTTIG in Berlin, Herwarthstr. 3a und J. ARNOLD in Berlin N.W., Waldstrafse 9
Pending legal-status Critical Current

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Von der Achse des betreffenden Apparates, z. B. eines Gasmessers, wird die rotirende Bewegung auf die Hauptwelle a des Zählwerkes übertragen, wie die Zeichnungen Fig. 1 bis 4 zeigen. Das Zählwerk besteht aus Rädern b bl b2 sowie mit diesen verbundenen Triebrädern c cl c2, welche auf der Achse α lose laufen, und aus Rädern fflf^ sowie mit diesen verbundenen Triebrädern ti1, welche auf der Achse r lose laufen und sich unter einander bei einem Uebersetzungsverhältnifs 10:1 treiben. Durch die Zwischenräder d d ] cP und g g1 g1 übertragen sie ihre Bewegung so auf die Räder eh mn op, dafs sich ρ ι mal, 0 1 ο mal, η 100 mal, m 1000 mal, h ι ο ooo mal und e 100 000 mal dreht.
Die Bewegung der Räder eh mn op wird nun auf die zugehörigen Zahlenscheiben e'/j'm'w'o'p1 ruckweise so übertragen, dafs von den am Umfang jeder Zahlenscheibe erhaben angebrachten Zahlen ο bis 9 stets je eine oben in der Verticalachse steht. Schiebt man dann einen Papierstreifen unter die Druckplatte u des Druckapparates und drückt sie mit Hülfe der Handhabe ν und des Excenters w nach unten auf die Zahlenscheiben, so werden sich die erhabenen Zahlen neben einander in das Papier eindrücken und die Zahl der Umdrehungen der Gasmessertrommel angeben und damit die Menge des durch sie geführten Gases. Durch Blattfeder χ wird die Druckplatte nach dem Drücken gehoben.
Die ruckweise Bewegung der Zahlenscheiben wird diesen durch Hebel e3 h3 m3 n3 o3p3 ertheilt, welche an einem Ende leicht um die Achse s drehbar gelagert sind und sich mit Schneiden X) auf den Umfang von unrunden Scheiben e2 h2 m2 w2 o2p2 stützen, während das andere beschwerte Hebelende freihängt. Die unrunden Scheiben sind an den zugehörigen Rädern eh mn op befestigt und drehen sich mit ihnen in gleicher Richtung und Geschwindigkeit. Bei jeder Umdrehung der unrunden Scheiben fällt einmal die Schneide der Hebel an einer plötzlichen Abstufung am Umfang der unrunden Scheiben ein Stück herab, und damit schlägt das schwere freie Hebelende auf einen der zehn Stifte, welche an der Stirnseite jeder Zahlerischeibe e1 h1 m1 η1 οχρι angebracht sind, und dreht die Zahlenscheibe um Y10 ihres Umfanges, so dafs also eine neue Zahl oben am Umfang der Zahlenscheibe in die Verticalachse zu stehen kommt.
Ein zu weites Drehen der Zahlenscheiben wird durch kleine Blattfedern verhindert, welche sperrradartig gegen die Zahlenscheiben drücken.
Nach dem Drehen der Zahlenscheiben wird der herabgefallene Hebel langsam durch entsprechende Form der unrunden Scheiben gehoben und durch nuthenförmige, schräge Vertiefung erst seitlich, dann wieder in die alte Ebene gelenkt, so dafs das sich hebende freie Hebelende an den Stiften der Zahlenscheiben vorbeigeht, die Zahlenscheibe also nicht rückwärts bewegt.
Zwecks Ausübung einer Controle, zu welcher Zeit der Abdruck genommen wurde, wird durch eine Zeituhr eine Zahlenscheibe y auf der Welle q neben den anderen Zahlenscheiben
gedreht. Diese trägt ebenfalls am Umfang erhabene Zahlen von ι bis 12, wie Zeituhren, und Marken zur Kennzeichnung jeder Viertelstunde. Beim Abdrucken der, durch den Gasmesser geführten Gasmenge wird zugleich die Zeit mit auf den Papierstreifen gedruckt,. und es ist somit aus zwei nach einander folgenden Abdrücken ersichtlich, welche Gasmenge in bestimmter Zeit durch den Gasmesser ging. Fortlaufende selbstthätige Controle wird auch dadurch erzielt, dafs, von der Zeituhr bewegt, ein endloser Papierstreifen unter dem Druckapparat durchgeführt wird und dieser in regelmäfsigen Zeitabschnitten vom Schlagwerk der Zeituhr in Thätigkeit. gesetzt wird, wie Fig. 4 zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Registrirvorrichtung, bei welcher ein Zählwerk, eine Zeituhr und ein Druckapparat in der Weise mit einander verbunden sind, dafs die Angaben des Zählwerkes und der Zeituhr auf einer aus entsprechenden Rädern zusammengesetzten Zahlentrommel in einer der Achse der Trommel parallel liegenden Linie in druckfähigen Ziffern erscheinen und von der so hergestellten Druckzeile mittelst des von Hand oder mittelst des vom Uhrwerk in bestimmten Intervallen bethätigten Druckapparates ein Abdruck hergestellt wird, zum Zwecke, die Ablesungszeit und den Stand des Zählwerkes zu dieser Zeit in einem Druckbild kenntlich zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1892L7694 1892-11-05 Registrirvorrichtung an Zählwerken Pending DE70165A (de)

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