DE7018111U - Tennisnetz. - Google Patents
Tennisnetz.Info
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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- A63B63/004—Goals of the type used for football, handball, hockey or the like
-
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Description
Tennisnetz
Die Neuerung betrifft ein Tennisnetz mit einem über den oberen Netzrand gefalteten Einfaßband längs dessen Falthä1 , λ
in gleichmäßigem Abstand und einander gegenüberliegend Durchbrechungen vorgesehen sind, die der Verbindung der beiden Falthälften
mit dem zwischen denselben angeordneten Netzrand dienen.
Bei bekannten Tennisnetzen dieser Art wird die Verbindung zwischen den Falthälften des Einfaßbandes und dem Netzrand
mittels einer Kordel hergestellt, die abwechselnd von beiden Seiten durch aufeinanderfolgende Durchbrechungen, die von ösen
eingefaßt sind und den Netzrand durchgezogen wird. Bei Heparaturen,
die mit der Zeit stets notwendig werden, da sich insbesondere in der Mitte des Tennisnetzes das Einfaßband und auch
das Netz durch die Aufschläge schneller abnutzen ä3 s in den
seitlichen Bereichen, mußte diese Kordel zerschnitten werden, damit man beispielsweise Teile des Netzes ausbessern bzw.
auswechseln konnte.
Ferner wurden die Einfaßbänder auch durch Nähen mit dem Netz
verbunden. Dieses Nähen ist verhältnismäßig umständlich und schwierig, da die einzelnem Maschen des Netzes in gleichmäßigem
Abstand voneinander eingenäht werden müssen. Näht man die
Netzmaschen in größerem Abstand voneinander fest, so wird die Netzhöhe infolge dieses Auseinandersiehens niedriger, näht
man die Maschen erger zusammen, als es ihrem natürlichen
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3 beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 und 4 erleichtert,
dabei ist auch zu berücksichtigen, daß das für die Einfaßbänder 2 bzw. 2c verwendete Material, sei es nun gewebt,
gewirkt oder kunststoffbeschichtet, an sich elastisch ist.
In der Zeichnung sind Netze gezeigt, deren Maschenreihen schräg verlaufen. Es versteht sich jedoch, daß die Neuerung
auch auf Netze anwendbar ist, deren Maschenreihen horizontal verlaufen, d. h., bei welchen die einzlenen Maschen senkrechte
und waagerechte Begrenzungen aufweisen.
Abstand entspricht, dann wird die Netzhöhe größer. Das !Einnähen erfordert deshalb einen erheblichen Arbeitsaufwand
und kann nur von Fachkräften durchgeführt werden. Ferner besteht bei Reparaturen der Nachteil, daß diese ebenfalls sehr
aufwendig sind, nachdem sie nur in einer Werkstatt nach dem Auftrennen der Naht durchgeführt werden können.
Die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Tennisnetz der erwähnten Art zu schaffen, bei welchem
das Einfaßband lösbar mit dem Netz verbunden ist, so daß die Verbindung zum Ausbessern von Netz und Einfaßband streckenweise
gelöst und nach dem Ausbessern wieder hergestellt werden kann, und bei dem sowohl die Herstellung der Verbindung
zwischen Einfaßband und Netzrand als auch Reparaturen außerhalb der Werkstatt ohne Zuhilfenahme von Fachkräften durchgeführt
werden können.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß gelöst, durch in diese Durchbrechungen lösbar eiüaetzuare und durch den Netzrand
hindurchtretende einzelne Befestigungselementei .
Verwendet man gewebtes ta*, gewirktes Material für das Einfaßband,
dann kann man die Durchbrechungen zweckmäßig gleich einweben oder einwirken. Verwendet man hingegen hierfür kunststoffbeschichtetes
Bandmaterial, so laseen sich die Durchbrechungen auch einstanzen· Der Abstand der Durchbrechungen ist
dabei vorteilhaft erweise gleich dem Netzmaschenabstand multipliziert
mit \]~2\ Bei einem derartigen Abstand der Durchbrechungen
läßt sich jede einzelne Netzmasche in jeweils richtigem Abstand von der nächsten an dem Einfaßb'and befestigen.
Die Befestigungselemente können zweckmäßig als durch die Durchbrechungen hindurch steckbare Doppelköpfe mit nietförmigen
Köpfen und einem das Netz tragenden Mittelsteg ausgebildet sein, jedoch sind auch andere Ausbildungen
möglich, beispielsweise als zwischen den beiden Falthälften
des Einfaßbandes angeordnete und von innen nach außen in die Durchbrechungen desselben einhängbare Doppelhaken mit einem das Netz tragenden, kl amme rö senf örmigen
Mittelteil. Die Ββίβ^ΙτΜΦΙ^1*^0'1111011 aucn nacl1 Art
eines Druckknopfes aus einem ersten Knopfteil mit einem ein verdicktes Ende aufweisenden, zentralen Zapfen und
einem zweiten Knopf teil mit einem Loch bestehen, dessen Durchmesser etwas kleiner als der Durchmesser des verdickten
Endes ist. Die Befestigungselemente werden dabei zweckmäßig aus Kunststoff, beispielsweise Bolyamid,
hergestellt.
Die Neuerung und ihre vorteilhaften Ausgestaltungen sind
im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Ansicht einer ersten Ausführungsform der.
Neuerung mit Befestigungselementen in Form eines Doppelhakens;
Fig. 2 einen Sehaitt längs der Linie H-II in 51
in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer weiteren
Ausführungsform der Neuerung;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Pig. 3
in vergrößertem Maßstab;
Fig. 5 eine den Fig. 2 und 4- entsprechende Schnittansicht
, aus der ein* weiteres Beispiel fur die Ausführung des Befestigungselementes hervorgeht.
In Fig. 1 ist ein Tennisnetz Λ mit einem über den oberen
Netzrand gefalteten Einfaßbaad 2 und einer Verbindung
der beiden Falthälften 2a und 2b mit dem zwischen, denselben
angeordneten Netzrand gezeigt. Neuarungsgemäß
besteht die Verbindung aus länge den Falthälften 2a und
2b des Einf aßbandes 2 in gleichmaßigem Abstand a vonein»
?018111i3.8.70
■Α.
• · <* ρ · · β ft»
ander angeordneten Duinbrechungen 3 und in diese Durchbrechungen
3 lösbar einsetzbaren und durch den Netzrand ; |
hindurchtretenden Befestigungsei'■■■:■ :■ Λ-.,τι 6. Bei Verwen- |
dung eines gewebten oder gewirktem EincaBbaades, wie
es bei 4 angedeutet ist, können die Durchbrechungen 3
zweckmäßig eingewebt oder eingewirkt sein, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Verwendet man ein Einfassband aus kunststoffbeschichtetem
Gewebe, so lassen sich die Durchbrechungen .auch einfach einstanzen.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht der Abstand a der Durchbrechungen 3 voneinander
der Netzmaschenweite c, mulipliziert mit zwei, wodurch stets ein einwandfreier Abstand der einzelnen Netzmaschen
voneinander gewährleistet ist.
Die Aufhängung des Tennisnetzes 1 nebst Einfaßband 2 erfolgt in üblicher Weise mittels eines Stahl- oder
Nylonseiles 5j das durch das Einfaßband 2 durchgezogen
ist.
Die Befestigungselemente sind bei diesem Ausführungsbeispiel als zwischen den beiden Falthälften 2a und 2b
angeordnete und von innen nach außen in die Durchbrechungen 3 einhängbare Doppelhaken 6 mit einem das
Netz 1 tragenden, klammerösenförmigen Mittelteil 7 ausgebildet. Die beiden Einzelhaken 6a und 6b des Doppelhakens
6 sind besonders deutlich aus Fig. 2 zu entnehmen. Wie man sieht, ermöglicht die Klammerösenform
sowohl das Einhängen des Netzmaschengarns 1a als auch dessen Sicherung gegen ein Herausrutschen.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Befestigungselemente als durchsteckbare Doppelknöpfe 8 mit nietförmigen Köpfen 9 und einem
diese Köpfe verbindenden Mittelsteg 10 ausgebildet. Dieser Mittelsteg 10 kann ebenso wie der klammerösen-
förmige Mittelteil 7 bei den vorherbeschriebenen Dop-
pelhaken 6 das' Netz 1 tragen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel jedoch entspricht der Abstar>d b zwischen den
Durchbrechungen 3» in die die einzelnen Doppelknöpfe
8 eingesteckt sind, dem zweifachen Abstand a. Man spart
dabei naturgemäß an Aufwand, Um nun jedoch zu verhindern, daß das Netz zwischen den einzelnen Druckknöpfen 8 durchhängt
(schließlich läßt sich der Abstand zwischen den Doppelknöpfen noch weiter vergrößern), ist das Netz noch
auf das Stahl- bzw. Kunststoffseil 5 aufgezogen, das den eigentlichen Träger bildet und die Mittelstege 10 entlastet.
Bei dem in Pig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel haben die Mittelstege 10 demnach keine tragende
Funktion, sondern lediglich eine Befestigungsfunktion hinsichtlich des Einfaßbandes 2c am Netz 1, wobei das
gezeigte Einfaßband 2c eine Kunststoffolie bzw. ein kunststoffbeschichtetes Gewebe ist, in das die Durchbrechungen
3 einstanzbar sind.
Fig. 5 schließlich zeigt eine weitere Ausführungsform
des Befestigungselementes. Dieses ist nach Art eines Druckknopfes 11 ausgebildet und besteht aus einem
ersten Knopfteil 12 mit einem ein verdicktes Ende 13
aufweisenden, zentralen Zapfen 14 und einem zweiten Knopfteil 15 mit einem Loch 16, dessen Durchmesser
etwas kleiner als der Durchmesser des verdichten Endes ist. Infolge der elastischen Eigenschaften des
verdickten Endes 13 bzw. des zweiten Knopfteils 15 schnap-
-en die beiden Knopfteile beim Durchdrücken des verdickten Endes 13 durch das Loch 16 ineinander ein.
Zweckmäßig sind die Befestigungselemente aus Kunststoff hergestellt, wobei insbesondere die Doppelhaken
6 und die Druckknöpfe 11 aus einem Polyamid bestehen können.
Die Doppelknöpfe 8 wiederum können aus Weichplastik
bestehen, was ihr Durchdrücken durch die Durchbrechungen
Claims (9)
1. Tennisru
•'"chutzanspiüche
.· t einem über den oberen Netzrana gefalteten
Eixjfäß"bäi: lüugs dessen ITalthälften in gleichmäßig em Abstand
mir. einander gegenüberliegen! Durchbrechungen vorgesehen
sind, die der Verbindung der beiden Falthälften mit dem zwischen denselben angeordneten Netzrand dienen,
gekennzeichnet durch in diese Durchbrechungen lösbar einsetzbare, el·TCb den Netzrand hindurchtretende,
einzelne Befestigungselemente (6, 8, 11).
2= Tennisnetz nach Anspruch 1 bei Verwendung eines gewebten
oder gewirkten Einfaßbandes, dadurch gekennzeichnet , daß die Durchbrechungen (3) eingewebt
oder eingewirkt sind.
3. Tennisnetz nach Anspruch 1 bei Verwendung eines kunststoffbeschichteten
Einfaßbandes, dadurch gekennzeichnet
, daß die Durchbrechungen (3) eingestanzt sind.
4. Tennisnetz nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne
t, daß der Abstand (a) der Durchbrechungen (3) voneinander gleich der NetzmaoChenweite
(c) multipliziert mit ψ2 ist.
5- Tennisnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungselemente als
durchsteckbare Doppelknöpfe (8) mit nietförmigen Köpfen (9) und einem diese Köpfe verbindenden Mittelsteg
(1O) ausgebildet sind.
6. Tennisnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungselemente als
zwischen den beiden Falthälften (2a, 2b) angeoxdnete •und von linien a*oh außen in die Durchbrechungen (3) ein—
hängbare Doppelhaken (6, 6a, 6b) mit einem das «efcz
(1) tragenden klammerösotiformigen Mittelteil (7) ausgebildet sind.
7. Tennisnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente nach
Art eines Druckknopfes (11) aus einem ersten Knqfteil
(12) mit einöm ein verdicktes Bade (13) aufweisenden,
zentralen Zapfen (14-) und einem zweiten Knopfteil
(15) mit einem Loch (16) bestehen, dessen Durchmesser
etwas kleiaa? als der Durchmesser des verdicktem Bodes
ist.
8. Tennisnetz nach Anspruch 5» 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungselemente
aus Kunststoff hergestellt sind.
9. Tennisnetz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Kunststoff ein Polyamid ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018111U DE7018111U (de) | 1970-05-14 | 1970-05-14 | Tennisnetz. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018111U DE7018111U (de) | 1970-05-14 | 1970-05-14 | Tennisnetz. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018111U true DE7018111U (de) | 1970-08-13 |
Family
ID=34173808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7018111U Expired DE7018111U (de) | 1970-05-14 | 1970-05-14 | Tennisnetz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018111U (de) |
-
1970
- 1970-05-14 DE DE7018111U patent/DE7018111U/de not_active Expired
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