DE7018182U - Vorrichtung zum einstellen eines werkzeuges. - Google Patents
Vorrichtung zum einstellen eines werkzeuges.Info
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Description
DIPL.-ING. H. FINK PATENTANWALT · 7300 ESSLINGENINECKAR) · HINDENBUKGSTRASSE
. rof»ntonwolt f INK . D 7300 twHnQi» (Nwfcnr). Hliwtontxirflitme« M
13. Mai 1970 Z Gm 5470
Wolfgang Zürn, 7401 Dusslingen, Rosenstraße 11
"Vorrichtung zum Einstellen eines Werkzeuges"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen eines in einem Halter angebrachten Werkzeuges mit Hilfe zweier im
Winkel zueinander angeordneter und jeweils mittels eines Gewindezapfens einstellbarer Schlitten, wovon einer der Gewinde
zapfen eine Skala trägt.
Ein bekannter Werkzeugträger einer Drehmaschine hat drei übereinander angeordnete Schlitten nämlich einen Längsschlitten,
einen Planschlitten und einen Oberschlitten, welcher einen Meißelhalter trägt. Während der Längsschlitten und der
Planschlitten senkrecht zueinander verschiebbar sind, kann die Verschieberichtung des Oberschlittsns eingestellt werden, da
dessen Pührungsteil schwenkbar auf dem Planschlitten angebracht
ist.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Ziel, welche zwischen einem Werkzeugträger, insbesondere eines Drehautomaten, und
dem Werkzeughalter einzubauen ist und die hierfür erforderlichen kleinen Abmessungen aufweisen kann. Dieses Ziel wird
gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Vorrichtung auf der vom Halter abgewandten Seite einen senkrecht zu ien „
13.5.1970 Z Gm 5470
Verschieberichturgen der Schlitten stehenden Haltezapfen
zum Einbau in einen Werkzeugträger aufweist, daß der Gewindezapfen des im Winkel, insbesondere im rechten Winkel,
zum Vorschub des Werkzeuges verschiebbaren Schlittens mit der Skala versehen ist und daß der andere Schiit' a mittels
einer Klemmeinrichtung in Betriebslage festzulegen und in dieser Lage mit einem auf den außen liegenden Teil seines Gewindezapfens
aufgeschraubten Teil in einen Betätigungsteil der Klemmeinrichtung eingreift. Der Haltezapfen dient zum Anbringen
einer Schlittenführung an dem Werkzeugträger, mit deren Schlitten das Werkzeug, insbesondere hinsichtlich des von ihm
am Werkstück bearbeiteten Durchmessers fein einzustellen ist, wobei der Schlitten nicht festgelegt wird. Der andere, vorzugsweise
zum ersten Schlitten senkrecht verstellbare Sc1 ten ist ebenfalls fein einstellbar, wobei seine Lage mittels
der Klemmeinrichtung gegenüber seiner Schlittenführung bzw. dem anderen Schlitten in einfacher tfeise festgelegt werden
kann, so daß der andere Schlitten mit seinem Führungsteil während des Betriebes eine Art einstückiger Teil bildet. Die
beiden. Schlitten sowie ihre Verstelleinrichtungen samt der
Klemmeinrichtung eines der Schlitten sind auf kleinem Raum betriebssicher unterzubringen und in einfacher Weise zu betätigen.
In Weiterbildung der Erfindung ist der durch die Klemmeinrichtung festlegbare Schlitten mittels einer Prismenverzahnung
gegenüber seinem Führungsteil geführt, und die Klemmeinrichtung weist ein in eine T-Nut des Schlittens eingreifendes
Klemmglied und einen im Führungsteil bzw. im anderen Schlitten gelagerten und mit dem Klemmglied zusammenwirkenden Klemmzapfen
auf. Da das Werkzeug in Richtung dieses Schlittens im Verlaufe des Bearbeitungsvorganges nicht nachgestellt zu
werden braucht, genügt diι Einstellung des Werkzeuges vor dem
Bearbeitungsvorgang, und der Schlitten kann mittels der Klemmeinrichtung zur Aueschaltung von schädlichem Spiel gegenüber
seinem FUhrungsteil festgelegt werden.
13.5.1970 ζ Gm 54/0
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Übrigen
Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist eine in einem Futterdrehautomaten verwendbare Vorrichtung
zum Einstellen eines Werkzeuges als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es
Fig. 1 und 2 je einen Teilschnitt nach den Linien I-I
oder II-II in den Fig. 2 bzw. 1.
Die Vorrichtung hat einen Haltezapfen 1 zum Einbau in einen nicht dargestellten Werkzeugträger eines Futterdrehautomaten.
Der Haltezapfen 1 ist mit einem Führungsteil 2 eines Schlittens 3 einstückig ausgebildet. Im Führungsteil 2 ist ein Gewindezapfen
4 axial unverschiebbar gelagert, dessen zum Einstellen dienender Kopf als Skalenrad 22 aungebildet ist. Zur axialen
Sicherung des Gewindezapfens 4 dient ein in eine ringförmige Ausnehmung in Nähe von deren Skalenrad 22 eingreifender
Sicherungsstift 5» Der Gewindezapfen 4 trägt eine insbesondere
aus Rotguß bestehende Mutter 6, die in einer Ausnehmung des Führungsteiles 2 verschiebbar und mittels einer Schraube 7
mit dem Schlitten 3 verbunden ist.
Der Schlitten 3 ist mit seinem schwalbenschwanzföriüigen Teil
in dem Führungsteil ?. geführt, der entsprechend ausgebildet
ist. Im Führungsteil 2 ist in Verschieberichtung des Schlittens 3 ein Längsschlitz 8 eingeschnitten, dessen Breite mittels
zweier Schrauben 9 und 10 geändert werden kann und zur spielfreien Führung des Schlittens 3 in Führungsteil 2 dient.
Bs ist auch möglich, mittels der Schrauber 9t 10 den Schlitten
3 im Führungsteil 2 durch Klemmen festzulegen. Der Schlitten
3 wird zum Einstellen eines Werkzeuges, insbesondere eines Schneidstahles, verwendet, so daß dieses nicht mehr durch
Klopfen und dgl. eingerichtet werden muß.
An dem Schlitten 3 ist ein Schlitten 11 verschiebbar angebracht.
In diesem ist ein Gewindezapfen 12 befestigt, auf dessen außen
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liegendem Ende eine Mutter 13 aufgeschraubt ist, welche einen
Bund H trägt und mittels einer in sie eingeschraubten Konterschraube 15 auf dem Gewindezapfen 12 festgelegt werden kann«,
Der Bund 14 greift in eine Ringnut 16 eines im Schlitten 3 drehbar gelagerten Klemmzapfen 17 ein. der eine Aneriffstelle
für ein Werkzeug in Form eines Sechskantes trägt. Der Klemmzapfen 17 durohsetzt ein senkrecht zu ihm angeordnetes
Klemmglied 18, das in eine T-förmige Ausnehmung 19 ia Schlitten
11 hineinragt. Eine zwischen dem Klemmglied 18 und dem Schlitten 3 eingespannte Feder 20 sucht das Klemmglied 19 in Richtung
zum Schlitten 11 zu drücken.
An der vom Zapfen 1 abgewandten Seite des Schlittens 11 ist ein Halter 21 für ein Werkzeug, z.B. einen Drehmeßel, befestigt.
Anstelle des Halters 21 kann am Schlitten 11 eine Bohrstange gegebenenfalls in einer darin angebrachten Bohrung
befestigt werden.
Die Verschieberichtung des Schlittens 11 gegenüber dem Schlitten 3 ist durch eine Prismenverzahnung 23 bestimmt, bei
der an beiden Schlitten angebrachte, im Querschnitt dreieckförmige
Prismen eine Querverschiebung verhindern und formschlüssig ineinander eingreifen, so daß nur eine Verschiebung
parallel zur Schraubspindel 12 möglich ist.
Der Schlitten 11 dient insbesondere zum richtigen Einstellen
der Höhenlage des Werkzeuges gegenüber dim zu bearbeitenden
Werkstück. Die Vorrichtung hat einen vielseitigen Anwendungsbereich
und ersetzt mehrere für verschiedene Durchmesser und Bohrtiefen bes-fcimmte Feinbohrstangen üblicher Ausbildung.
Der Drehmeißel kann in einem großen Bereich unter Verwendung der Skala fein eingestellt werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Einstellen eines in einem Halter angebrachten
Werkzeuges mit Hilfe zweier im Winkel zueinander angeordneter und jeweils mittels eines Gev.mdezapfens einstellbarer
Schlitten, wovon einer der Gewindezapfen eine Skala trägt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung auf der vom Halter (21) abgewandten Seite einen rankrecht zu den Verschieberichtungen der Schlitten
stehenden Haltezapfen (1) zum Einbau in einen Werkzeugträger aufweist, daß der Gewindezapfen des im Winkel,
inc"baeonclere im rechten Winkel, zum Vorschub des Werkzeuges
verschiebbaren Schlittens (3) mit der Skala versehen ist und daß der andere Schlitten (11) mittels einer Klemmeinrichtung
(17, 18) in Betriebslage festzulegen und in dieser Lage mit einem auf den außen liegenden Teil seines
Gewindezapfens (12) aufgeschraubten Teil (14) in einen Betätigungsteil (16) der Klemmeinrichtung eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-j
net, daß eine Einrichtung zum Einstellen des Führungen
Spieles für einen nach Art einer Schwalbenschwanzführung geführten Schlitten in einem den schwalbenschwanzförmigen
Teil aufnehmenden Führungsteil (2) einen mittels mindestens einer Schraube (9, 10) in seiner Breite veränderbaren,
längs der Verschieberichtung des Schlittens verlaufenden Längsschlitz (8) aufweist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet
daß der durch die Klemmeinrichtung
(17» 18) festlegbare Schlitten (11) mittels einer Prismenverzahnung
(23) gegenüber seinem Führungsteil geführt ist und daß die Klemmeinrichtung (17f 18) ein in eine T-Nut des
Schlittens eingreifendes Klemmglied (18) und einen im _6_
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Führungeteil bzw. im anderen Schlitten (3) gelagerten und mit dem Klemmglied zusammenwirkenden Kl^mmzapfen (17)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η zeichnet,dß
der Klemmzapfen (17) an seinem frei herausragenden Teil mit dem Gewindez- fen (12) eines
der Schlitten (11) mindestens mit\jlbar formschlüssig
verbunden Ist.
5* Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmglied (18) unter der
Kraft einer Feder (20) steht, die es in Richtung zu dem von ihm gehaltenen Schlitten (11) zu drücken sucht·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018182U DE7018182U (de) | 1970-05-15 | 1970-05-15 | Vorrichtung zum einstellen eines werkzeuges. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018182U DE7018182U (de) | 1970-05-15 | 1970-05-15 | Vorrichtung zum einstellen eines werkzeuges. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018182U true DE7018182U (de) | 1970-09-24 |
Family
ID=34173821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7018182U Expired DE7018182U (de) | 1970-05-15 | 1970-05-15 | Vorrichtung zum einstellen eines werkzeuges. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018182U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2745402A1 (de) * | 1976-10-15 | 1978-04-20 | Devlieg Machine Co | Werkzeughalterung fuer eine werkzeugmaschine |
-
1970
- 1970-05-15 DE DE7018182U patent/DE7018182U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2745402A1 (de) * | 1976-10-15 | 1978-04-20 | Devlieg Machine Co | Werkzeughalterung fuer eine werkzeugmaschine |
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