DE701820C - Mine fuer Fuellbleistifte - Google Patents

Mine fuer Fuellbleistifte

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DE701820C
DE701820C DE1933W0093352 DEW0093352D DE701820C DE 701820 C DE701820 C DE 701820C DE 1933W0093352 DE1933W0093352 DE 1933W0093352 DE W0093352 D DEW0093352 D DE W0093352D DE 701820 C DE701820 C DE 701820C
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DE
Germany
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mine
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pencils
pencil
filling
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DE1933W0093352
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English (en)
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Wahl Co
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Wahl Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K19/00Non-propelling pencils; Styles; Crayons; Chalks
    • B43K19/02Pencils with graphite; Coloured pencils

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

Minen für Füllbleistifte mit einem vier gerade, rechtwinklig zueinander stehende Seiten aufweisenden Querschnitt sind bekannt. Der Querschnitt der Mine ist hierbei z. B. rechteckig, so daß mit den kürzeren geraden Seiten dünnere Linien, mit den längeren geraden Seiten dickere Linien gezogen werden können. Die Querschnittsverhältnisse bei diesen Minen .sind hinsichtlich der Festigkeit ungünstig, außerdem tritt eine gleichmäßig selbstschärfende Wirkung nicht ein, und durch die spitzen Ecken ist ein Festhaken der Mine im Papier nicht ausgeschlossen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin,
ν 5 daß bei einer Mine mit vier gerade, rechtwinklig zueinander stehende Seiten aufweisenden Querschnitt zwischen zwei benachbarten dieser vier Seiten je eine kürzere Seite angeordnet ist. Hierdurch wird, und zwar
ao auch gegenüber den bekannten Minen mit rundem Querschnitt, erreicht, daß die Mine beim Schreiben stets sich gleichmäßig anzuschärfen vermag, so daß immer eine schmale Schreibkante vorhanden ist.
Weiterhin erfordern gemäß der Erfindung ausgebildete Minen bei der Herstellung nicht eine solche Sorgfalt, wie sie bei den bekannten Minen aufgewendet werden muß, da diese in der Stärke voneinander kaum oder nur sehr wenig abweichen dürfen, um nicht ein Klemmen in der Spitze des Füllbleistiftes und den Fördermitteln herbeizuführen. Die Minen nach der Erfindung lassen indessen selbst ein größeres Übermaß zu, weil sie durch den Wegfall der scharfen Kanten sich den verschiedenen Arten von Füllbleistiften besser anzupassen vermögen als die bekannten Minen. Demzufolge wird auch ein Verstopfen und Verbiegen der Bleistiftteile vermieden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung eines Teiles einer Bleistiftmine nach der Erfindung in stark vergrößertem Maß stäbe,
Fig. 2 eine Darstellung zum Vergleich der Abnutzungswirkungen an' einer Mine von kreisförmigem Umfang und einer Mine nach der Erfindung,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine gebräuchliche Art einer Bleistiftspitze, in der eine Mine nach der Erfindung gehalten wird,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Füllbleistiftspitze einer anderen gebräuchlichen Art, die das Zusammenwirken dieser Spitze mit einer Mine nach der Erfindung veranschaulicht, und
Fig. S eine Ansicht einer Minenklammer oder Buchse einer Art, die weitgehend in Füll-
bleistiften, insbesondere bei Vorschub-Rück- I zug-Bleistiften, verwendet wird; die Darstellung veranschaulicht das Zusammenwirken der Mine mit einer derartigen Klammer oder Buchse.
Der Querschnitt der Mine wird durch vier gerade, rechtwinklig zueinander stehende Seiten ioa gebildet, zwischen denen vier kürzere Seiten io6 angeordnet sind. Zweckmäßig sind ίο die vier kürzeren Seiten, wie dargestellt, konvex gekrümmt. Vorteilhaft verläuft die Krümmung dieser vier Seiten mit annähernd gleichem Radius um die Mittelachse der Mine. Fig. 2 läßt erkennen, in welcher Weise die Schreibeigenschaften der Mine nach der Erfindung gegenüber der bekannten runden Ouerschnittsform verbessert werden. Gesetzt den Fall, daß die Linie m-n die Oberfläche eines Papierbogens darstellt und das Schreiao ben mit einem Teil einer mit dem Papier in Berührung stehenden Seite io6 einer Mine gemäß der Erfindung begonnen Wird, so ist ersichtlich, daß die Mine mit der Zeit bis zur Linie p-q abgenutzt wird; die Auflagefläche hat sich wesentlich weniger verbreitert, als es bei der runden Mine von entsprechendem Größendurchmesser der Fall sein würde, die durch den Kreis R dargestellt ist. Die Abnutzung der Mine nach der Erfindung müßte die Linie s-t erreichen, ehe die Auflagefläche die Breite der Auflagefläche der runden, bis zur Linie p-q abgenutzten Mine erreicht hat/ Wenn eine erhebliche Abnutzung an einer Seite, beispielsweise bis zur Linie s-t, stattgefunden hat, bieten die benachbarten Seiten der Mine nach der Erfindung verhältnismäßig schmale Auflageflächen, die nach entsprechender Drehung des Bleistiftes leicht über das Papier gleiten und eine dünne Linie erzeugen. Normalerweise dreht man beim Schreiben mit einem Bleistift diesen von Zeit zu Zeit bei Verdickung der Linie um seine Achse, um einen Teil der Mine zur Auflage zu bringen, der eine dünnere Linie zieht. Gesetzt den Fall, daß ein Bleistift mit runder Mine derart gedreht wird, daß die Mine, nachdem sie sich in der beschriebenen Weise bis zu der Linie p-q abgenutzt hat, mit ihrem größeren Segment p-q-q'-p mit der Papierfläche m'-n' in Berührung gelangt, so wird nach Abnutzung der Mine um den Betrag d die Schreibfläche -die Breite p'-q' annehmen. Wenn die abgenutzte Mine nach der Erfindung in ähnlicher Weise gedreht wird, erreicht demgegenüber die Auflagefläche nach Abnutzung um den gleichen Betrag d' die Breite s'-t', die erheblich geringer ist als die Breite p'-q'. Auf Grund dieser Eigenschaften ergibt sich beim normalen Schreibgebrauch eine größere dauernde Selbstschärfwirkung als bei der runden Mine.
Ein weiterer praktischer Vorteil ergibt sich " aus dem Umstand, daß die Auflagefläche der Mine nach der Erfindung sich mit der Abnutzung nicht so schnell verbreitert. Bei gleichem Druck erzeugt eine schmale Auflagefläche eine dunklere Linie als eine breite Auflagefläche auf Grund der Tatsache, daß sie bessere Voraussetzungen für eine feste Berührung mit der rauhen Papieroberfläche über ihre ganze Breite ergibt. Mit der Verbreiterung der Auflagefläche ist der Schreiber bestrebt, einen größeren Druck anzuwenden, um die Linie dunkel zu erhalten, was wiederum eine noch schnellere Abnutzung der Auflagefläche hervorruft. Auf Grund der Tatsache, daß bei der Verwendung der Mine nach der Erfindung die Auflagefläche mit der Abnutzung sich nicht so schnell verbreitert, ist der Anreiz zur Vergrößerung des Schreibdruckes mit dem Ergebnis geringer, daß auch die Abnutzung kleiner wird und eine geringe Wahrscheinlichkeit zur Anwendung eines Druckes besteht, der zum Abbrechen der Mine ausreicht. Infolgedessen ist es aus den oben dargelegten Gründen bei einer Mine nach der Erfindung nicht so häufig erforderlich, den Bleistift zu drehen wie bei einer runden Mine. Minen nach der Erfindung können mit Übermaß in Füllbleistiften mit Vorteil selbst darm verwendet werden, wenn entsprechende runde Minen mit Übermaß bereits ein Verstopfen oder Beschädigen des Bleistiftes verursachen würden. Es ist eine große Zahl von Füllbleistiften in Gebrauch, deren Spitzen mit runden Bohrungen zum Halten und Ergreifen der Mine versehen sind. In Fig. 3 ist dargestellt, wie eine Mine nach der Erfindung in . eine derartige Spitze eingreift. Wie ersichtlich, ist die Flächenberührung zwischen der Mine und der Bohrung der Spitze wesentlich kleiner als der Umfang der Bohrung, und die Teile, an denen die Mine in Berührung mit der Bohrung steht, sind voneinander durch zwischen der Mine und der Bohrungswandung liegende Hohlräume getrennt. Eine runde Mine kann ein solches Übermaß besitzen, daß es ausgeschlossen ist, sie durch die Spitze ohne dauernde Verbiegung der nachgiebigen Greiferteile hindurchzuzwängen. Ein gewalt- uo sames Hineindrücken einer derartigen runden Übermaßmine wird ein Zerbrechen derselben und ein Verstopfen des Bleistiftes oder eine dauernde Spreizung der Greiferteile hervorrufen, so daß sie hiernach eine normal bemes- »>5 sene Mine nicht mehr wirksam ergreifen, mit dem Ergebnis, daß die Mine lose in dem Bleistift sitzt. Eine entsprechende Übermaßmine nach der Erfindung kann in einem derartigen Bleistift ohne Bedenken auf Grund der Tat- iao sache verwendet werden, daß die verhältnismäßig schmalen abgerundeten Teile sich leicht
abschaben und ein Hindurchgegen der Mine durch die Bohrung der Spitze unter richtigem Festhaltedruck ermöglichen.
Es werden auch vielfach Füllbleistifte mit festen oder nicht dehnbaren Spitzen verwendet. Eine derartige Spitze ist in Fig. 4 veranschaulicht; sie ist mit einwärts gerichteten vorspringenden Längsrippen ν versehen, die sich in die Mine bei deren Längsvorschub
to durch die Bohrung hindurch einschneiden und infolgedessen gegen Drehung und Herausfallen sichern. Eine Mine nach der Erfindung kann in einer derartigen Spitze verschiedene Stellungen einnehmen, die in Fig. 4 mit gestrichelten und strichpunktierten Linien eingezeichnet sind. Wie ersichtlich, wirken die Minen gleichfalls mit den Rippen ν in der beabsichtigten Weise zusammen, sie können ein gewisses Übermaß besitzen, da die schmalen
ao abgerundeten Teile beim Vorschieben der Mine in der Spitze sich leicht abschaben.
Es ist wichtig, daß eine Bleistiftmine in einem Füllbleistift wirksam gegen Drehung in der Schreibstellung gesichert ist, um ein Zurückdrehen in der Weise, daß eine breite Auflagefläche in Berührung mit dem Papier gelangt, zu verhindern, wenn der Bleistift vorher gedreht wurde, um eine schmale Auflagefläche in die Schreibstellung zu bringen.
Es gibt eine Anzahl von Füllbleistiften, insbesondere die sogenannten Vorschub-Rückzug-Bleistifte, bei denen das obere Ende der Mine dn einer nachgiebigen Klammer oder Buchse gehalten wird, die einen Teil der Minenvorschubvorrichtung bildet. Diese Buchsen sind selten genau kreisförmig, so daß, wenn eine runde Mine in sie eingesetzt wird, eine Berührung nur zwischen den äußersten Teilen der nachgiebigen Klammerbuchse und dem Umfang der Mine eintritt. Die Mine kann daher ziemlich frei in der Buchse gedreht werden, da die Auflagepunkte der letzteren leicht über die runde Minenfläche hingleiten. Die Mine nach der Erfindung ist zum wirksamen Zusammenarbeiten mit einer derartigen unrunden Klammerbuchse demgegenüber geeignet, da die Mine sicherer gegen Drehung gehalten wird. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß auf Grund der Querschnittsform der Mine die innersten Teile der umgebenden Buchse Stellungen an den flachen Seiten der Mine findet, an denen sie dem Durchgang der dickeren Teile der Mine beim Drehen derselben einen Widerstand entgegensetzen. Fig. 5 veranschaulicht dies; die Teile der Buchse, die aus der genau kreisförmigen Form nach innen gedruckt sind, sind mit K bezeichnet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mine für Füllbleistifte mit einem vier gerade, rechtwinklig zueinander stehende Seiten aufweisenden Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten dieser vier Seiten (ioa) je eine kürzere Seite (io6) angeordnet ist.
2. Mine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vier kürzeren Seiten (io&) konvex gekrümmt sind.
3» Mine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier kürzeren Seiten (io6) mit annähernd gleichem Radius um die Mittelachse der Mine gekrümmt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1933W0093352 1932-08-24 1933-03-19 Mine fuer Fuellbleistifte Expired DE701820C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US407253XA 1932-08-24 1932-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE701820C true DE701820C (de) 1941-01-24

Family

ID=21912593

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1933W0093352 Expired DE701820C (de) 1932-08-24 1933-03-19 Mine fuer Fuellbleistifte

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE397990A (de)
DE (1) DE701820C (de)
FR (1) FR753519A (de)
GB (1) GB407253A (de)
NL (1) NL36569C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR753519A (fr) 1933-10-18
GB407253A (en) 1934-03-15
BE397990A (de)
NL36569C (de)

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