DE7018433U - Sicherheitsverschluss - Google Patents
SicherheitsverschlussInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D50/00—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures
- B65D50/02—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions
- B65D50/04—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one
- B65D50/041—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one the closure comprising nested inner and outer caps or an inner cap and an outer coaxial annular member, which can be brought into engagement to enable removal by rotation
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Description
A 38 2o6 b
b - 137
15.Mai 197o
b - 137
15.Mai 197o
Herr Hernann Grau
7o71 Lindach, Schwabenstr. 296
7o71 Lindach, Schwabenstr. 296
Sicherheitsverschluss
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsverschluss für Behälter, insbesondere für Chemikalien- und Arzneiisittelflaschen,
mit einer Aussenkappe als erstem und einem von dieser übergriff
enen Verschlussglied als zweitem Verschlussteil, wobei das letztere durch Drehen auf dein Behälter befestigt oder von
diesem lösbar ist, sowie rr.it einer durch mindestens ein Federelement
lösbaren Kupplung zur drehfesten Verbindung der beiden Verschlussteile, die durch Aufeinanderzubewegen der beiden Verschlussteile
entgegen der Viirkung des Federelements eingerückt werden kann.
Derartige Verschlüsse sind schon bekannt ( US-Patentschriften
3 26o 393 und 3 343 697 ), und bei diesen bekannten Verschlüsse:
ist als Federelement ein metallischer Federring nit aufgebogenen Federzungen vorgesehen. Ein derartiges Teil hat nur. den
\ 7Q18453-U.71
A 38 2o6 b - 2 -
b - 137
15.5.7ο
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Nachteil, dass es sich nicht automatisch sortieren lässt,
so dass der bekannte Verschluss aus diesem Grund auch nicht
automatisch montiert werden kann. Aussexuem ist ein derartiges Federelement verhältnismässig teuer.
Diese Nachteile werden nun genäss der Erfindung bei einem
Verschluss der eingangs erwähnten Art gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass das Federeienent aus dem Material
des einen der beiden Verschlussteile besteht und an dieses angeformt ist. Der erfindungsgemasse Verschluss kann also
aus nur noch zwei Teilen zusammengesetzt sein, bei denen es sich vorzugsweise um Kunststoff-Spritzgussteile handelt.
Ausserdem können diese eine solche Form haben, dass sie sich
ohne weiteres automatisch sortieren lassen, was die Voraussetzung für eine automatische Monrage ist.
Im Hinblick auf eine möglichst einfache Form für die beiden Verschlussteile ist es vorteilhaft, wenn an das eine Verschlussteil,
insbesondere das Verschlussglied, federnde Zungen als Federelemente angeformt sind, denen eine Schrägfläche: am
anderen Verschlussteil zum Auslenken der Zungen beim Zusammendrücken
der Verschlussteile zugeordnet ist. Die Teile haben dann eine solche Gestalt, dass es keiner komplizierten Form
bedarf, uia die spritzgegossenen Teile der Form entnehmen zu können.
Weitere Merkmale un._ Einzelheiten der Erfindung lassen sich
aus den beigefügten Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung entnehmen, die der Erläuterung eines besonders
zweckmässigen Ausführungsbeispiels der Erfindung dient, das in der ebenfalls beigefügten Zeichnung dargestellt ist;
A 18 2o6 b - 3 -
b-137
15.5.7ο
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in dieser zeigen:
Fig.l eine Ansicht der Aussenkappe eines erfindungsgemässen
Verschlusses von unten;
Fig.2 eine Drnu^sicht auf das als Innenkappe ausgebildete
Verschlussglied des Verschlusses;
Fig.3 einen Axialschnitt durc^ den fertig montierten Verschluss,
bei dem Aussei.- und Innenkappe nicht zusarriengepresst
und infolgedessen auch nicht drehfest miteinander verbunden sind, und
Fig.4 einen der Fig.3 entsprechenden Schnitt, jedoch bei
zusammengepresster Aussen- und Innenkappe, die infolgedessen drehfest miteinander verbunden sind.
Der Aufbau des erfindungsgemässen Sicherheitsverschlusses
lässt sich am einfachsten anhand der Fig.l bis 3 erläutern: Er setzt sich aus einer Aussenkappe Io und einer Innenkappe
zusammen, die einfach ineinandergedrückt werden, bis sie ineinander verrastet sind , wie dies die Fig.3 zeigt. Zu
diesem Zweck hat die Aussenkappe am unteren Rand eine Ringnut 14, in die ein Ringwulst 16 der Innenkappe einrastet,
wenn man die Innenkappe in die Aussenkappe hineindrückt. Die Innenkappe 12 hat ein Innengewinde 18 und ist mit einer Dichtscheibe
2o versehen, die jedoch nicht unbedingt erforderlich ist. Oben sind an die Innenkappe - wie die Fig.2 erkennen
lässt - längs eines Kreises - mehrere Federzungen 22 angespritzt, die in dem in Fig.3 gezeigten Zustand ungefähr senkrecht
nach oben stehen. Mit ihnen wirkt ein Keilring 24 auf
~\ 18 2o6 b - 4 -
b - 137
15.5.7ο
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der Innenseite der Aussenkappe Io ZLsanen, und zvar dessen
Innenkonusfläche 26, wie später noch gezeigt werden wird.
'Lha Aussenkappe und Innenkappe drehfest miteinander verbinden
tu können, weist die letztere oben einen stegföralgen Kupplungshöcker
3o und die Aussenkappt innen zwei im Aia tartd voneinander
und parallel zueinander angeordnete Kupplungsstege auf, die zur Erleichterung des Einkuppeins teilweise abgeschrägt
sein können, wie dies die Zeichnung erkennen läss*-
Befindet sich der erfindungsgemässe Verschluss in Zustand,
wie ihn die Fig.3 zeigt, so kann an der Aussenkappe Io gedreht
wer :=n, ohne dass sich die Innenkappe 12 eindreht, so
dass, wer die letztere auf eine Chemikalienflasche aufgeschraubt
ist, diese trotz Drehens der Aussenkappe dicht verschlossen bleibt und sich der Verschluss nicht lösen lässt.
!Drückt nan nun die Aussenkappe genäss den Fig. 3 und 4 nach
unten, so gleiten die Federzur.gen 22 an der Innenkonusflache
26 auf und werden nach innen abgelenkt, wie dies die Fig.4
erkennen lässt. Gleichzeitig greift der Kupplungshocker 3o
zwischen die beiden Kupplur.gsstege 32 und verbindet so die
beiden Kappen Io und 12 drehfest laiteinander. Nehcen die Teile
3o und 32 die in Fig.3 gezeigte Stellung relativ zueinander ein,
so muss lediglich unter Ausüben eines Drucks nach unten die Aussenkappe relativ zur Innenkappe verdreht werden, bis der
JKupplungshöcker 3o zwischen die Kupplungsstege 32 einrasten
kann. I*un lässt sic η. die Innenkappe zusammen nit der Aussenkaippe
drehen und so entweder der Verschluss lesen oder auf
einen Flaschenhals oder dgl. aufschrauben. Lässt nan anschliessend
die Aussenkappe Io los, so drücken die Federzungen 22: die Aussenkappe Io relativ zur Innenkappe 12 nach eben,so
dass die Kupplung 3o,32 wieder gelöst wird.
-2o6 b b - 137 15.5.7ο
Zweckmässigerweise wird für c :■.-.. Innenkappe 12 ein gegenüber
Lebensmitteln und Chemikalien be.Fländiger Kunststoff gewählt,
vorzugsweise ein sogenanntes lebensmittelechtes Acetalcopolynerisat
Claims (5)
1. Sicherheitsverschluss für Behälter, insbesondere für Chemikalien- und Arzneiraittelflaschen, mit einer Aussenkappe
als erster-: U11". einem von dieser übergriffeien Verschlussglied
als zweitem Verschlussteil, wobei das letztere durch Drehen auf dem 3ehälter befestigt oder von diesem
lösbar ist, sowie niit einer durch mindestens ein Federelement
lösbaren Kupplung zur drehfesten Verbindung der beiden Verschlossteile, die durch Aufeinanderzubewegen
der beiden Verschlussteile entgegen der Wirkung des Federelenents
einrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (22) aus den Material des einen der beiden
Verschlussteile (lo,12) besteht und an dieses angeformt ist.
2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an das eine Verschlussteil, insbesondere das Verschlussglied
(12), federnde Zungen (22) angeformt sind, denen eine Schrägfläche (26) am anderen Verschlussteil (lo)
zum Auslenken der Zungen beim Zusammendrücken der Verschlussteile zugeordnet ist.
3. Verschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der oberen Stirnfläche des als Innenkappe (12) ausgebildeten
Verschlussglieds ungefähr längs eines Kreises mehrere Federzungen (22) vorgesehen sind, und dass die
Aussenkappe (lo) an der Innenseite ihrer Stirnwand einen Kegelstumpf (24) oder einen Konus zum üinbiegen der Federzungen
beim Zusammendrücken der beiden Verschlussteile aufweist.
A 38 2o6 fa 7
b - 137
5.7o
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4. Verschluss nach eines der vorhergehenden «nsprucne,
dadurch gekennzeichnet dass das die FederelfeTycts
aufweisende Verschlussteil ein Kunststoff-Sprit: ist.
5. Verschluss nach einen der vorhergeheiideii A
dadv ch g. .kenrizeichnet, dass das Verschl—ssglied aus
lebensnittelechres Aceralcopolyrrerisat. besteht.-
7018**33 -1.£. 71
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707018433 DE7018433U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Sicherheitsverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707018433 DE7018433U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Sicherheitsverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018433U true DE7018433U (de) | 1971-04-01 |
Family
ID=6611720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707018433 Expired DE7018433U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Sicherheitsverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018433U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2208482A1 (de) * | 1971-09-20 | 1973-10-25 | Owens Illinois Inc | Kindersicherer verschluss mit einem sperrgetriebe |
-
1970
- 1970-05-16 DE DE19707018433 patent/DE7018433U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2208482A1 (de) * | 1971-09-20 | 1973-10-25 | Owens Illinois Inc | Kindersicherer verschluss mit einem sperrgetriebe |
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