DE701855C - windigkeit - Google Patents
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- DE701855C DE701855C DE1936A0078353 DEA0078353D DE701855C DE 701855 C DE701855 C DE 701855C DE 1936A0078353 DE1936A0078353 DE 1936A0078353 DE A0078353 D DEA0078353 D DE A0078353D DE 701855 C DE701855 C DE 701855C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K31/00—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
- H02K31/02—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors with solid-contact collectors
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- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
A γ8353
genauen Einstellung von Gegenständen ist bei Folgesteuerungen eine möglichst geringe
Steuerungsträgheit notwendig, da anderenfalls starke Einstellfehlwinkel zwisehen
Geber und Empfänger auftreten und der ferngesteuerte Gegenstand mit seinem
Arbeitsmotor zu Pendelungen um seine Solllage neigt. *
Bei bekannten Einrichtungen hat man diese Nachteile dadurch zu vermeiden versucht, daß man zur Stabilisierung des Einstellvorganges noch zusätzliche Regelgrößen zur Hauptregelgröße hinzufügte, z. B. solche, die von der Geschwindigkeit der sich einstellenden Welle oder von der ersten Ableitung der Hauptregelgröße nach der Zeit abhängen. Die hierzu notwendigen Einrichtungen gestalten aber die Folgesteuerung oft sehr verwickelt und kostspielig. Ferner hat man bei bekannten Ein-
Bei bekannten Einrichtungen hat man diese Nachteile dadurch zu vermeiden versucht, daß man zur Stabilisierung des Einstellvorganges noch zusätzliche Regelgrößen zur Hauptregelgröße hinzufügte, z. B. solche, die von der Geschwindigkeit der sich einstellenden Welle oder von der ersten Ableitung der Hauptregelgröße nach der Zeit abhängen. Die hierzu notwendigen Einrichtungen gestalten aber die Folgesteuerung oft sehr verwickelt und kostspielig. Ferner hat man bei bekannten Ein-
9.0 richtungen bereits versucht, die mechanische
Trägheit des Arbeitsmotors dadurch zu verringern, daß man hochtourige Gleichstrommotoren
der üblichen Bauart mit sehr langen Ankern von geringem Durchmesser ausführte.
Es ist auch bekannt, einen dauernd laufenden Arbeitsmotor mit steuerbaren elektromagnetischen
Kupplungen anzuwenden.
Um ohne besondere Zusatzregelgrößen ein genaues und pelidelfreies Arbeiten der Folgesteuerung
zu erreichen, muß man die mechanischen und elektrischen Trägheiten der einzelnen
Bauteile der Folgesteuerung von Anfang an möglichst gering machen. Die erwähnten
Trägheiten treten hierbei hauptsächlich bei der Leonard-Steuerung auf, und zwar
als elektrische Trägheit in der Erregerwicklung und im Anker des Leonard-Generators,
ferner im Ankerstromkreis des Leonard-Motors, wozu bei letzterem noch die mechanische
Trägheit des durch die Steuerung zu beschleunigenden Ankers hinzukommt. Die Erfindung
ist nun auf die Ausbildung einer z. B. mit einem Leonard-Generator betriebenen
elektrischen Folgesteuerung mit hoher Verstellgeschwindigkeit und herabgesetzter Steuerungsträgheit
gerichtet, die eine außerordentlich geringe elektrische und mechanische Trägheit besitzt.
Bekanntlich muß für einen Motor mit hohen Umdrehungszahlen das Verhältnis von
Drehmoment Md , · «τ η x» j·
-. — = —*-, das em Maß fur die
Trägheitsmoment Θ
Winkelbeschleunigung ist, möglichst groß sein, was dadurch erreicht wird, daß man,
wie oben erwähnt, Θ möglichst klein macht. Erfindungsgemäß wird nun als Arbeitsmotor
für die Folgesteuerung eine an sich bekannte rasch laufende Unipolarmaschine verwendet,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Otto Grebe in Berlin-Charlottenburg.
?01855
deren glockenförmig ausgebildeter Anker um einen konischen und mit einer Ölschicht bedeckten
Lagerschildansatz umläuft. Bei einer solchen Unipolarmaschine ist man in der"
Lage, das Verhältnis von 1^- möglichst groß
zu machen, da der Anker nur eine Schicht von über den Umfang gleichmäßig verteilten
Einzelleitern trägt, die alle vom Strom in
ίο der gleichen Richtung durchflossen werden.
Diese Anordnung der Leiter hat eine sehr geringe Trägheit des umlaufenden Teils zur
Folge, da der Eisenkern des Ankers stehenbleiben kann. Die geringe elektrische Trägheit
des Ankerstromkreises wird hauptsächlich durch eine Kompensationswicklung erreicht.
Ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel zeigt eine solche gemäß der
an Erfindung verwendbare Unipolarmaschine im Längsschnitt in Abb. 1 und in verkleinertem
Maßstab im Querschnitt in Abb. 2, während Abb. 3 und 4 Abänderungen derselben darstellen.
Danach besteht die Unipolarmaschine aus einem festen, die Erregerwicklung tragenden
Teil ι und aus dem glockenförmig ausgebildeten Anker 2.
Der von den Erregerwicklungen 3 erzeugte magnetische Fluß Φ verteilt sich gleichmäßig
\n von dem konischen Polschuh 4 über den Luftspalt
5 in den Anker 2 und schließt sich dann über den konisch ausgebildeten Teil 6, der
vom Lagerschild 7 getragen wird. Bei / ist die Stromrichtung im Anker angedeutet;
N und S zeigen die Magnetpole. Zur Lagerung der Ankerwelle dient das Lagerschild 8
mit den Kugellagern 9, während der Anker selbst auf einer umlaufenden ölschicht des
Teils 6 ruht. Das öl gelangt durch Unterdruckförderung von einem Behälter 11 am
Lagerschild'7 durch einen Kanal 12 des konischen
Teils 6 in einen Raum 13 und wird von hier aus durch die Zentrifugalkraft nach außen
in die Auffangbleche 14 geschleudert, um schließlich wieder in den Behälter 11 zurückzufließen.
Die Stromzuführung geschieht über Bürsten und zwei Schleifringe, und zwar liegt
z. B. der Pluspol der Spannungsquelle über eine am Lagerschild 8 befestigte Bürste 1S
an dem Schleifring 16 auf der Welle 10, während der Minuspol über mehrere am Lagerschild
7 befestigte Bürsten 17 mit einem Schleifring 18 auf dem Anker verbunden ist.
An Hand der in Abb. 2 dargestellten Riehtungen des magnetischen Flusses und des
Stromes ist leicht zu erkennen, daß das auf den Anker ausgeübte Drehmoment eine Linksdrehung
hervorruft.
Zur Unterdrückung des die elektrische Trägheit des Ankerstromkreises hervorrufenden
Ankerflusses lassen sich verschiedene Mittel anwenden. Besonders zweckmäßig wird
die Unterteilung des konischen Polschuhes 4 durch einen Luftspalt sein (Abb. 2), so daß »65
der vom Anker ausgehende Fluß sich nicht über den gesamten Umfang schließen kann.
Ebenso trägt eine Vergrößerung des Luftspaltes 5 zu einer Herabsetzung der Ankerrückwirkung
bei; das Erregerfeld ist so stark, daß es durch einen vergrößerten Luftspalt nur unwesentlich geschwächt wird. Das wirksamste
Mittel ist die Anbringung einer Kompensationswicklung in Form von isolierten Stäben oder von einem isolierten Metallbecher
18 im Polschuhring 4 nach Abb. 3.
Mit der dargestellten Unipolarmaschine lassen sich außerordentlich hohe Drehzahlen
erzielen, da bei einer' höchstmöglichen Induktion im Luftspalt von etwa 15 000 Gauß
und der nur ausnutzbaren einfachen Ankerleiterlänge hohe Geschwindigkeiten dieser
Ankerleiter nötig sind, um zu praktisch notwendigen Spannungen von 30 bis 50 Volt zu
kommen. Die Ölschicht auf der Innenseite des umlaufenden Teils soll vor allem als
Stützlager beim Durchgang durch die kritischen Drehzahlen dienen.
Staft des Aufbaues der Erregerwicklung nach Abb. ι und 2 kann natürlich die bekannte
Anordnung eines Topfmagneten nach Abb. 4 verwendet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrische Folgesteuerung mit hoher Verstellgeschwindigkeit und herabgesetzter Steuerungstätigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß als Arbeitsmotor eine an sich bekannte rasch laufende Unipolarmaschine verwendet wird, deren glockenförmig ausgebildeter Anker um einen konischen und mit einer Ölschicht bedeckten Lagerschildansatz umläuft.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLtK. uEBnuCKT IN ßER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936A0078353 DE701855C (de) | 1936-01-30 | 1936-01-30 | windigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936A0078353 DE701855C (de) | 1936-01-30 | 1936-01-30 | windigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701855C true DE701855C (de) | 1941-01-24 |
Family
ID=6947399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936A0078353 Expired DE701855C (de) | 1936-01-30 | 1936-01-30 | windigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701855C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2914688A (en) * | 1954-01-04 | 1959-11-24 | Baso Inc | Homopolar motor |
| US3539852A (en) * | 1968-08-26 | 1970-11-10 | Int Research & Dev Co Ltd | Homopolar electrical machines |
| DE3816652A1 (de) * | 1988-05-16 | 1989-11-30 | Magnet Motor Gmbh | Elektrische maschine mit fluessigkeitskuehlung |
-
1936
- 1936-01-30 DE DE1936A0078353 patent/DE701855C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2914688A (en) * | 1954-01-04 | 1959-11-24 | Baso Inc | Homopolar motor |
| US3539852A (en) * | 1968-08-26 | 1970-11-10 | Int Research & Dev Co Ltd | Homopolar electrical machines |
| DE3816652A1 (de) * | 1988-05-16 | 1989-11-30 | Magnet Motor Gmbh | Elektrische maschine mit fluessigkeitskuehlung |
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