DE701865C - Lueftung fuer den Motorwagen eines Eisenbahnzuges - Google Patents

Lueftung fuer den Motorwagen eines Eisenbahnzuges

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Publication number
DE701865C
DE701865C DE1938B0182817 DEB0182817D DE701865C DE 701865 C DE701865 C DE 701865C DE 1938B0182817 DE1938B0182817 DE 1938B0182817 DE B0182817 D DEB0182817 D DE B0182817D DE 701865 C DE701865 C DE 701865C
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DE
Germany
Prior art keywords
motor vehicle
ventilation
railcar
train
car
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938B0182817
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Gardner Dean
Earl James Wilson Ragsdale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Budd Co
Original Assignee
Edward G Budd Manufacturing Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Edward G Budd Manufacturing Co filed Critical Edward G Budd Manufacturing Co
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Publication of DE701865C publication Critical patent/DE701865C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00—Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/04—Arrangement or disposition of driving cabins, footplates or engine rooms; Ventilation thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lüftung für den Motorwagen eines Eisenbahnzuges, bei dem der Motorwagen am hinteren Ende eine Aussparung hat, in die sich der nachfolgende Personenwagen mit seinem verjüngten Ende unter Belassen von Zwischenräumen erstreckt.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Venturiwirkung an den Zwischenräumen für die Lüftung des Motorwagens ausgenutzt wird.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind am hinteren Ende des Motorwagens in der Nähe der Zwischenräume die zum Kühlen des Motors dienenden Kühlkörper eingebaut.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Lüftung gemäß der Erfindung.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Triebwagens und des vorderen Endes eines damit gekuppelten Wagens, wobei einige Teile weg.-gebrochen und im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 2 ist ein waagerechter Längsschnitt durch die Wagen nach Fig. 1, wobei einige Teile weggebrochen sind.
Fig. 3 zeigt in kleinerem Maßstabe den vollständigen Zug, der aus. dem Triebwagen und einer Anzahl Personenwagen besteht.
Fig. 4 zeigt einen Teil der Fig. 2 in einer Abänderungsform.
Der Triebwagen ist mit A, die Endwagen sind mit B und die mittleren Wagen mit C bezeichnet.
Der Triebwagen hat dieselelektrischen Antrieb. Die Brennkraftmaschine ι ist mit einem Stromerzeuger gekuppelt, ferner ist eine Hilfsmaschine 2 vorgesehen. Am vorderen Ende des Triebwagens befindet sich der Führerstand, der von dem Hauptraum oder dem Innern des Triebwagens durch eine Scheidewand 3 getrennt ist. Auch ist durch eine waagerechte Trennwand 3„, die mit der senkrechten Wand 3 verbunden ist, ein Raum oberhalb des Führerstandes geschaffen.
An der Stirnseite des Triebwagens sind vergitterte öffnungen 4 vorgesehen, und zwar an der Decke des durch die Scheidewand 3a ab-•5 geteilten Raumes. Ferner hat die senkrechte Scheidewand 3 oberhalb der Scheidewand 3a öffnungen, durch die die Luft frei hindurchtreten kann, die durch die vergitterten öffnungen 4 eintritt. Um den natürlichen Luftzug beim Durchtritt durch diese Öffnungen noch zu unterstützen, können Lüfter 5 eingebaut sein, die beispielsweise mittels Riemen 5a von der Hilfsmaschine 2 aus angetrieben werden. Am hinteren Ende des Triebwagens sind Kühler 6 eingebaut, die mit der Hauptmaschine ι durch (nicht dargestellte) Leitungen verbunden sind. Bei der dargestellten Ausführungsform sind' zwei Kühler vorgesehen, einer an jeder Seite des Triebwagens, die sich über fast die ganze Höhe des Wagens erstrecken. Durch diese Kühler wird Luft mittels der Lüfter 7 hindurchgetrieben, die mittels eines Elektromotors 8 angetrieben werden, der auf dem Rahmenteil 9 gelagert ist. Die Rückwand des Triebwagens ist unmittelbar hinter den Kühler 6 mit Öffnungen 10 versehen, damit.die Luft frei durch die Kühler hindurchtreten kann. Zweckmäßig ist in der Rückwand zwischen den Kühlern 6 eine ♦° Tür 11 vorgesehen.
Die hintere Kante des Bodens oder des unteren Teiles des Triebwagens ist einwärts gekrümmt, wie Fig. 2 bei 12 zeigt. Die Enden 14 jedes Endwagens B sind zweckmäßig ♦5 strömungstechnisch abgerundet, wie Fig. 3 zeigt.
Das Vorderende des Wagens B ist mit dem hinteren Ende des Triebwagens A durch irgendeine Kupplung 13 verbunden (Fig. 2). Die Seitenwände des Triebwagens A erstrecken sich an jeder Seite rückwärts und umfassen das runde Ende des Wagens B, wie Fig. 2 bei 15 zeigt. Dabei stehen die hinteren Kanten dieser Wände 15 in einem gewissen Abstand von den gekrümmten Wänden des runden Wagenendes.
Es ist also das hintere Ende des Triebwagens mit einer Aussparung versehen, die das runde Ende 14 des Wagens aufnimmt. Aus vorstehendem ergibt sich, daß durch den an den Wandungen des Triebwagens entlang streichenden Luftstrom, der durch die Vorwärtsfahrt des Zuges entsteht, eine Venturi- oder Saugwirkung in den Räumen zwischen den Wandungen der aufeinanderfolgenden Wagen erzeugt wird und daß durch diese Saugwirkung ein Luftstrom entsteht, der von den vergitterten öffnungen 4 aus durch das Innere des Triebwagens nach hinten strömt, die Kühler 6 umspült und durch die öffnungen 10 austritt. Das Innere des Triebwagens ist dabei offen und wenig mit Einbauten versehen, so daß die Luft frei hindurchströmen kann.
Um diese Luftströmung durch das Innere des Triebwagens und durch die Kühler 6 hindurch noch zu erhöhen, werden, wie bereits beschrieben, zweckmäßig die Lüfter 5 und 7 angeordnet. In vielen Fällen ist die Anordnung der Lüfter an beiden Enden des Wagens, ·° wie dies dargestellt ist, nicht erforderlich. Bei bestimmten Verhältnissen reicht die Saugwirkung allein aus, um eine hinreichende Luftbewegung durch den Triebwagen hindurch zu erzielen. Es brauchen daher z. B. bei kaltem Wetter keine Lüfter angewendet zu werden. Die lichte Weite des Triebwagens und der anderen Wagen ist, wie Fig. 3 zeigt, die gleiche. Es kann daher der Fahrwind an den öffnungen und Zwischenräumen zwischen den hinteren Wänden des Triebwagens und den gekrümmten Wandungen des vorderen Endes des benachbarten Wagens frei entlang streichen, wodurch, wie beschrieben, eine starke Saugwirkung erzeugt wird.
Sind die Radstände verhältnismäßig kurz und haben die Gleiskurven nur kleine Krümmungshalbmesser, so werden zweckmäßig die hinteren Teile der Seitenwandungen des Triebwagens in bekannter Weise aus einem biegsamen Stoff, z. B. Gummi oder Gummi und Gewebe, hergestellt. Diese Ausführungsform zeigt Fig. 4 bei 15,,. Sind dagegen die Radstände verhältnismäßig lang und haben die Gleiskurven große Krümmungshalbmesser, «°5 so reichen die Zwischenräume zwischen den Wandungen, wie Fig. 2 zeigt, aus, um eine ungehinderte Drehung der Wagen zueinander zu gestatten, ohne daß diese miteinander in Berührung kommen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Lüftung für den Motorwagen eines Eisenbahnzuges, bei dem der Motorwagen am hinteren Ende eine Aussparung hat, in die sich der nachfolgende Personenwagen mit seinem verjüngten Ende unter Belassen von Zwischenräumen erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Venturiwirkung an den Zwischenräumen für die tuo Lüftung des Motorwagens (A) ausgenutzt wird.
  2. 2. Lüftung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Motorwagens (A) in der Nähe der Zwischenräume die Kühler (6) des Motors (i) eingebaut sind.
  3. 3. Lüftung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (15) des Motorwagens an den Zwischenräumen aus biegsamem Stoff bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERUN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREt
DE1938B0182817 1937-04-19 1938-04-15 Lueftung fuer den Motorwagen eines Eisenbahnzuges Expired DE701865C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876051C (de) * 1943-03-20 1953-05-07 Daimler Benz Ag Anordnung der Ventilatoren im Maschinenraum eines Kraftfahrzeuges
DE1246790B (de) * 1963-06-07 1967-08-10 Rheinstahl Henschel Ag Anordnung von Kuehlern in Schienentriebfahrzeugen
DE3916692A1 (de) * 1989-05-23 1990-11-29 Man Nutzfahrzeuge Ag Lastkraftwagen mit auf dem fahrerhaus angeordnetem windabweiser mit integriertem kuehler-luefter-aggregat
WO2007113052A1 (de) * 2006-04-05 2007-10-11 Siemens Aktiengesellschaft Schienenfahrzeug mit kühlluft-strömungsführung

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