DE7019877U - Empfaengeranschlussdose in gemeinschaftsantennenanlagen. - Google Patents
Empfaengeranschlussdose in gemeinschaftsantennenanlagen.Info
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Description
25/70 PLI Scht/Li
28. 5. 1970
ROBERT BOSCH ELEKTRONIK GMBH Berlin und Stuttgart
KmpfängeranschluSdose in Gemeinschaftsantennenanlasen
Die Neuerung betrifft eine Empfängeranschlußdose in Gemeinschaftsantennenanlagen
für den Fernseh- und gegebenenfalls Rundfunkempfang aus einem Kunststoffgehäuse, einer metallischen
Grundplatte, die auf einer das Gehäuse in zwei übereinander*
liegende Kammern unterteilenden Zwischenwand befestigt ist, und einer Aufnahme für eine Vorrichtung zum Aufteilen der über
eine ankommende Stammleitung herangeführten Hochfrequenzenergie in zwei unterschiedliche Energieanfeeile bei rioht\mgsabhänr:iger
Entkopplung.
Die in einer Gerneinschaftsdntennenanlage über eine Stammleitung
herangeführte Hochfrequenzenergie soll an eine Vielzahl räumlich getrennt angeordneter Empfängeranschlußdosen bzw. an daran
angeschlossene Rundfunk- und/oder Fernsehempfänger weitergeleitet werden. Durch die "in die Stammleitung eingefügten Empfängeranschlußdosen
soll die Spannungsverteilung längs der Stammleitung innerhalb des gesamten zu übertragenden Frequenzspektrums
möglichst wenig gestört werden. Im allgemeinen lassen sich die Störungen verhältnismäßig klein halten, wenn die ausgekoppelte
Energie klein ist. Deshalb wird beispielsweise in Reihe zur Empfängeranschlußleitung ein, z. B. in der Empfängeransohlußdose
untergebrachter, Widerstand geschaltet, der dafür sorgt, daß nur
25/70 - 2 - PLI Scht/Ll
28. 5. 1970
ein geringer Energieanteil ausgekoppelt wird, während der Haut)tanteil der Hochfrequenz-, -crrie über die Stammleitung zu den
nachfolgenden Empfängeranscnli.jüQsen geführt wird. Der genannte
Widerstand bewirkt auch gleichseitig eine Entkopplung, c τ das
Eindringen von im Empfänger erzeugten Oberwellen zurück in die Stammleitung verhindert und die auch einen Kurzschluß der Stammleitung
beim Kurzschließen eines Empfängereingangs vermeidet.
Eine Empfängeranschlußdose mit einem Entkopplungswiderstand
stellt jedoch meist eine zu hohe Belastung der Stammleitung dar, so daß technisch bessere Möglichkeiten für die Entkopplung gesur-ht
werden. Es sind sogenannte Richtungskoppler bekannt, bei denen ein zu einer durchgehenden Leitung (Stammleitung) gehörender
Leiter und ein einen bestimmten Energieanteil auskoppelnder Leiter auf einem Abschnitt, der einer Viertelwellenlänge der zu
übertragenden Frequenz entspricht, induktiv und kapazitiv miteinander gekoppelt sind. Ein bekannter Richtungskoppler kann
beispielsweise so dimensioniert sein, daß der nur einen kleinen Energieanteil der auf der ankommenden Stammleitung zur Verfügung
stehenden Hochfrequenzenergie aufnehmende Empfänger gegenüber der ankommenden Stammleitung weniger entkoppelt ist als gegenüber
der zum Eingang der nächsten Empfängeranschlußdose führenden abgehenden Stammleitung. Wie aber bereits angedeutet wurde, ist
die Länge der zu koppelnden Leiter des Richtungskoppler von der Frequenz der Hochfrequenzenergie abhängig. Damit bleiben die
Entkopplungseigenschaften der Vorrichtung nur in einem verhältnismäßig schmalen Frequenzbereich konstant.
25/70 - "5 - PLI Scht/Li
28. 5. 1970
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Empfängeranschlußdose
in Gemeinschaftsantennenanlagen hinsichtlich ihres Aufbaues und der Dimsnsionierung ihrer elektrischen Bauteile derart zu
verbessern, daß sie den Forderungen nach möglichst konstanter Entkopplung über ein breites, von z. B. von etwa 1 MHz bis etwa
900 MHz reichendes Frequenzband naclikommt.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer EmpfängeranschluSdose
in Gemeinschaftsantennenanlagen für den Fernseh- und gegebenenfalls Rundfunkempfang aus einem Kunststoffgehäuse, einer metallisehen
Grundplatte, die auf einer das Gehäuse in zwei übereinanderliegenden Kammern unterteilenden Zwischenwand befestigt ist,
und einer Aufnahme für eine Vorrichtung zum Aufteilen der über eine ankommende Stammleitung herangeführten Hochfrequenzenergie
in zwei unterschiedliche Energieanteile bei richtungsabhängiger Entkopplung dadurch gelöst, daß die Aufnahme für die Vorrichtung
aus einem Durchbruch in der Zwischenwand besteht und die Bauelemente
der Vorrichtung innerhalb des Durchbruchs unmittelbar an der Unterseite der metallischen Grundplatte angeordnet sind.
Nähere Einzelheiten der neuerungsgemäSen Empfängeranschlußdose
werden an Hand der in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiele
erläutert. In der Zeichnung bedeuten:
Fig. 1 ein Blockschaltbild mit zwei im Zuge einer Stammleitung
liegenden Empfängerarschlußdosen,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Entkopplungsvorrichtung,
Fig.
25/70 - 4 - PLI Scht/Li
23. 5. 1970
■^ig- * Pine stark vergrößerte, perspektivische Ansicht der
Entkopplungsvorriehtung,
ir'ig <· eine Ansicht einer Empfangiranschiußdose,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Empfängeranschlußdose gemäß Fig. 4, von der rechten Seite aus gesehen,
Fig. 6 eine Ansicht de·· Rückseite der Empfängeranschlußdose
gemäß Fig. 4, .jedoch ohne Koaxialkabel,
Fig. 7 einen Ausschnitt aus der Grundplatte der Empfängeranschlußdose
und
Fig. 8 eine Schnittiansicht der Empfängeranschlußdose gemäß
dem Schnittverlauf VIII - VIII in Fig. 4 in vergrößertem
Maßstab.
An Hand des Blockschaltbildes gemäß Fig. 1 werden die Dämpfungsverhältnisse
an zwei Empfängeranschlußdosen 2, 3 einer Gemeinschaftsantennenanlage
erläutert. In FIg^ 1 bezeichnet 1 eine
Stammleitung, die zum Anschließen von Empfängeranschlußdosen 2, an mehreren, räumlich voneinander entfernten Stellen unterbrochen
ist. Die ankommende Stammleitung 1 a führt an einen Eingang 4 der Dose 2, an deren ersten Ausgang 5 eine abgehende
Stammleitung 1 b angeschlossen ist. Ein zweiter Ausgang 6, das ist z. B. eine koaxiale Steckbuchse der Empfängeranschlußdose 2,
ist über ein Empfängeranschlußkabel 1J mit einem Rundfunk- oder
einen Fernsehempfänger verbunden. Die abgehende Stammleitung 1 b
liegt
ft · ·
• ·
25/70 - 5 - PLI Scht/Li
28. 5. 1970
liegt am Eingang 8 der zweiten EmpfängeranschluSdose 3, deren
erster Ausgang 9 mit einer abgehenden Stanmleitung 1 c und
deren zweiter Ausgang 10, das ist z. B. ebenfalls eine koaxiale Steckbuchse>
über ein Empfängeranschlußkabel 11 mit einen weiteren Rundfunk- jder Fernsehempfänger verbunden ist·
Die untereinander gleichartigen Empfängeranschlußdosen 2, j5
teilen die über die ankommende Standleitung 1 a herangeführte
Hochfrequenzenergie in der Weise auf, daß der größte Teil der
Energie vom Eingang 4 bzw. 8 zum ersten Ausgang 5 bzw. 9 weitergeleitet
wird, während nur je ein geringer Energieanteil über
die Empfängeranschlußkabel 7 bzw. 11 ausgekoppelt wird. Gleichzeitig weisen die Empfängeranschlußdos<~ i 'k, 2 folgende Dämpfung
s eigenschaft en auf: Die zweiten Ausgänge 6 bzw. 10 sind gegenüber den zugehörigen ersten Ausgängen 5 bzw. 9 mit einer
höheren Dämpfung entkoppelt als gegenüber den Eingängen 4 bzw.
Die Dämpfung zwischen den zweiten Ausgängen 6, 10 und den ersten Ausgängen 5, 9 wird im folgenden als· Rückwärt^entkopplungsdämpfung
DR1* DR2* die Dämpfung zwischen den zweiten Ausgängen
6, 10 und den Eingängen k, 8 als Entkopplungsdämpfung D-., D-.o
und die Dämpfung zwischen den Eingängen und den ersten Ausgängen 5, 9 als Durchgangsdämpfung Dq1* DD2 Dezeicnnet· Die Dämpfung
zwischen den zweiten Ausgängen 6 und 10 heißt im folgenden gegenseitige Entkopplungsdämpfung DQ = DR, + D323. Um vorab einen
Überblick über die erzielbaren Dämpfungen der neuerungsgemäßen
Empfängeranschlußdose zu geben, seien folgende, durch praktische
Versuche
25/70 - β - PLI Scht/Li
28. 5. 1970
Versuche ermittelte Werte genannt: Durchgangsdämpfung D~ = 0,5
... 1,0 dB, Entkopplungsdämpfung Dg = 17 dB, Rückwärtsentkopp-
lungsdämpfung D1, = 30 dB und gegenseitige Entkopplungsdämpfung
π
"G - "Rl T "EZ " "" Wm
Um die genannten Dämpfungswerte zu erreichen, enthält die Empfängeranschlußdose eine neuartige Entkopplungsvorrichtung,
deren schematischen Aufbau die Fig. 2 zeigt. Ein hohlzylindrischer Ferritkern 12 (in Fig. 2 gestrichelt angedeutet) mit einer
Permeabilität in der Größenordnung von 1000 trägt eine erste Wicklung 13 mit z. B. etwas weniger als fünfeinhalb Windungen
und eine zweite Wicklung 14 aus einer vollständigen Windung.
Der Anfang 13 a der ersten Wicklung 13 ist mit dem ersten Ausgang 15 der Vorrichtung verbunden, während das Ende 13 b an den
zweiten Ausgang l6 angeschlossen ist. Die zweite Wicklung 14 weist einen gegenüber der ersten Wicklung 13 entgegengesetzten
Wickelsinn auf und ist mit ihrem Anfang U a an den Eingang 17 und mit ihrem Ende 14 b an den Anfang 13 a der ersten Wicklung
bzw. an den ersten Ausgang 15 der Vorrichtung angeschlossen. Eine Anzapfung l8 etwa am Ende der fünften Windung der ersten
Wicklung 13 steht über eine Parallelschaltung aus einem Widerstand 19 und einem Kondensator ?0 mit Masse in Verbindung. Im
einzelnen ist die erste Wicklung 13 so gewickelt, daß ihr mit dem ersten Ausgang 15 verbundener Anfang 13 a auf einer ersten, z. B.
der oberen, Stirnseite 21 des honlzylindrischen Ferritkerns 12 aufliegt und in-dessen Öffnung 2£ etwa aohsparallel eintritt. Die
Anzapfung 18 liegt j. B. am äußeren Rand ler Stirnseite 21 des
| PLI | Scht/Li | *■■' Ά |
| 28. | 5. 1970 | I |
| ι | ||
25/70 - 7 -
Ferritkerns. Das Ende 13 b der ersten Wicklung 13 tritt an der zweiten, z. B. der unteren, Stirnseite 23 aus der öffnung 22 etwa
axial heraus und der Anfang 14 a der zweiten Wicklung 14 auf .-ΪΛ-rs —■—«♦--»·"· — T? nhar·«»! it-1?~i5s1t-Ä O Ί 1 rs rt 1 β Λ-TfViIi η «r OO etMss
axial hinein.
Die Fig. 5 zeigt ein praktisch erprobtes Ausführungsbeispiel,
in welchem dieselben Bezugszahlen wie in Fig. 2 verwendet werden. Aus der Fig. J5 ist zu ersehen, daß die erste Wicklung 13 aus zwei
Teilen besteht, nämlich aus etwa fünf Windungen, deren Ende mit dem Anfang einer halben, mit ihrem Ende das Ende 13 b der ersten
Wicklung bildenden Windung verdrillt und verlötet ist und die Anzapfung l8 ergibt. Ferner ist das Ende 14 b der zweiten Wicklung
14 mit dem Anfang 13 a der ersten Wicklung 13 verdrillt und verlötet. Sie bilden zusammen den ersten Ausgang 15 der Entkopplungsvorrichtung
24. Die einzelnen Windungen sind aus weiter
unten erläuterten Gründen über etwa den halben Umfang des Ferritkerns 12 verteilt angeordnet.
Eine in eine weiter unten ausführlich beschriebene Empfängeranschlußdose
eingebaute Entkopplungsvorrichtung 24 ergibt bei den im Zusammenhang mit der Fig, 2 erwähnten Windungszahlen und
einem Durchmesser von 0,2 mm, einer Permeabilität des Ferritkerns von etwa 1000, z. B. von 900, einem Ferritkern-Außendurchmesser
von etwa 3*5 nun* einem -Innendurchmesser von etwa 1,5 nun und
einer -Länge von etwa 3 mm, einem Widerstand 19 von etwa 50 0hm,
z. B. 47 Olan, und einem Kondensator 20 von etwa 2 pF, z. B. 2,2 pF,
25/70 - 8 - PLI Scht/Li
28. 5. I97O
in einem Frequenzbereich von etwa 1,0 bis etwa 9OO MHz eine
Durchgangsdämpfung Dp, die mit zunehmender Frequenz von 0,5 dB
auf etwa 1,0 dB ansteigt, die also im wesentlichen konstant ist.
entkopplungsdämpfung Dn von 30 dB sind über den gesamten Frequenz"
bereich weitgehend konstant.
Eine Entkopplungsvorrichtung 24 gemäß Fig. 3 ist in einer folgendermaßen
ausgebildeten Empfängeranschlußdose 25 untergebracht,
vgl. Fig. 4:
Die Empfängeranschlußdose 25 hat ein im wesentlichen hohlzylindrisches
Isolierstoffgehäuse 26 mit einem Flansch 27 und einer quer zur Kohlzylinderachss verlaufenden Zwischenwand 28 (Fig. 8), dis
die Dose 25 in eine obere und eine untere Kammer 29, 30 aufteilt
und die auf ihrer dem Flansch 27 zugewandten Seite eine metallisehe
Grundplatte 31 trägt. Durch zwei, z. B0 rechteckige, öffnungen
32, 33 der Grundplatte 31 ragt je ein vorzugsweise einstückig mit der Zwischenwand 28 ausgeformter Schacht 34, 35 zur
Aufnahme und gegenseitigen Isolation je einer Schraubklemme 36, 37j
von denen die Schraubklemme 36 zum Anschließen eines ankommenden
Koaxialkabels 38* d· Λ, einer ankommenden Stammleitung, und von
denen die Schraubklemme 37 zum Anschließen eines abgehenden Koaxialkabels 39, d. h. einer abgehenden Stammleitung, dient. Zum
leichteren Einführen der beiden Koaxialkabel 38, 39 in die obere Kammer 29 der Dose ist ein Teil der Hohlzylinderwand 40 (Fig. 5)
mit einer Aussparung 41 und ein Teil der Zwischenwand 28 mit einer
Aussparung
25/70 - 9 - PLI Scht/Li
28. 5. 1970
Αυ parting 42 (Fig. 4) und ein Teil der Grundplatte 31 mit einer
der Aussparung 42 angepaßten Ausnehmung 31 a (Fig. 6) versehen.
Der Rand der Ausnehmung 31 a ist derart nach unten abgebogen«
daß er an der Stirnseite der Aussparung 42 anliegt. Die in die Empfängeranschlußdose 25 eingeführten Koaxialkabel 38, 39 werden
innerhalb der Dose so an die Schraubklennnen geführt, daß der
Wellenwiderstand der Koaxialkabel bis zur Klemmstelle hin erhalten bleibt. Zu diesem Zweck und zum galvanischen Verbinden der
Kabelabschirmungen mit der Grundplatte 31 liegen die Koaxialkabel
mit ihren Abschirmgeflechten 43 auf der metallischen
Grundpia ■ e 31 und werden in dieser Lage mittels einer Druckplatte
4 :ehalten. Mit einer die Druckplatte und die Grundplatte
frei durchsetzenden und in eine Gewindebohrung 45 (Fig. 8) einer
Gewindeplatte 46 zwischen Grundplatte und Zwischenwand einschraubbaren Schraube 47 läßt sich die Druckplatte 44 in Richtung
auf die Grundplatte bewegen. Symmetrisch zu be.Men Seiten
der Druckplatte 44 liegt je eine Koaxialbuchse 48, 49, von denen die Koaxialbuchse 49 zum Anschließen eines Fernsehempfängers und
die Koaxialbuchse 48 zum Anschließen eines Rundfunkempfängers dient. Je ein Innenleiter 50, 51 der Koaxialbuchsen 1st lotrecht
in der Zwischenwand 28, z. B. durch Nietverbindung, befestigt. Während das in die obere Kammer 29 (Fig. 8) hineinragende Ende
der Innenleiter 50, 51 als Buchse 52 ausgeführt ist, bildet das
in die untere Kammer 30 weisende Ende einen Lötanschluß 53· Die
. Grundplatte 31 besitzt um die Innenleite? 50, 51 herum je eine
kreisförmige Öffnung 54, an deren Rand in gleichmäßigen Abständen
25/70 - 10 - PLI Scht/Li
28. 5. 1970
drei senkrecht zur Grundplatte Jl ausgerichtete und einstückig
mit dieser hergestellte Buchsenlappen 55 vorgesehen sind, über
die Buchsenlappen wird der A\.:. ^le^.teranschluß zu Je einem in
die Koaxialbuchsen 48, ^9 einst-scicbaren Stecker eines Empfänger·-
anschlußkabels für den Rundfunk- und Fernsehempfang herge.. «lit.
Zwischen drei benachbarten Buchsenlappen 55 befinden sich zwei zur Zwischenwand 28 gehörende Lappen 56, 57* von denen der
Lappen 57 außen eine Nase 58 hat, die dazu dient, ein seitenrichtiges Aufstecken eines die obere Kammer 29 der Dose abschließenden
Deckels - der in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist - zu gewährleisten. Die Lappen 56, 57* die
langer als die Buchsenlappen 55 sind, vgl. Fig. 8, dienen als
Verdrehungss~hutz für den auf die Dose aufzusetzenden Deckel.
Zum Befestigen der Grundplatte 31 auf der Zwischenwand 28 hat die
Grundplatte im Bereich ihrer Ausnehmung Jl a zwei Haltelappen 59»
die unten um die Stirnseite der Zwischenwand 28 herumgebogen sind, sowie zwei weitere, neben den öffnungen 32, 33 vorgesehene Haltelappen
60, die durch entsprechende Schlitze der Zwischenwand 28 hindurchgesteckt und an der Unterseite der Zwischenwand umgebogen
sind. Die Fig. 7 zeigt diese Haltelappen in gestreckter Form,
d. h. vor dem Umbiegen.
Zur gegenseitigen Abschirmung und zum reflexionsfreien Aufbau der Schraubklemmen 36* 37 dient eine metallische Trennwand 6l(Fig. h),
■ die dadurch entsteht, daß gemäß Fig. 7 beim Ausschneiden der öffnungen 32* 33 aus der Grundplatte 31 ein, z. B. rechteckiger,
Lappen 62
25/70 - 13. - PLI Scht/Li
28. 5. 1970
Lappen 62 und zwei schmale Ste^e 65 stehenbleiben und der Lappen
um etwa 90° um die beiden Stege;65 gemeinsame Achse gedreht wird.
Ein Ende des·Lappens 62 ragt dann nach dem Befestigen der Grundplatte
auf der Zwischenwand 28 in eine entsprechende Öffnung der Zwischenwand hinein, während das andere Ende zwischen den Schächten
54 und 35 liegt.
Die Zwischenwand 28 enthält etwa zwischen den beiden Koaxialbuchsen
48, 49 einen z. B. L-förmigen Durchbruch 64 zur Aufnahme
einer Entkopplungsvorrichtung 24 gemäß Fig. 5. Der die Wicklungen tragende Ferritkern 65, der Widerstand 66 und der Kondensator 67
liegen unmittelbar an der Unterseite der metallischen Grundplatte 51* damit ein wellenwiderstandsgerechter bzw. reflexionsfreier
Aufbau erreicht wird. Das Ende 14 b (Fig. 5) der zweiten Wicklung 14 und der Anfang 15 a der ersten Wicklung 15 sind mlteinander
verdrillt und werden an einem ersten Ansatz 68 (Fig. 6) der Zwischenwand 28 vorbei an eine Lötfahne 69, die zur Schraubklemme
57 gehört, herangeführt und mit dieser verlötet. Das Ende 15 b (Fig. 5) der ersten Wicklung 15 gelangt unter einem zweiten
Ansatz 70 (Fig. 6) hindurch an den Lötanschlaß 55 der Koaxialbuchse
49 für den Fernsehempfängeransohluß. Die Anzapfung l8
(Fig. 5) der ersten Wicklung 15 ist schließlich über die Parallelschaltung
aus dem Kondensator 67 und dem Widerstand 66 mit der Grundplatte 51 bzw. einer an der Grundplatte vorgesehenen Lötfahne
71 verbunden.
Der Anfang 14 a (Fig. 5) der zweiten Wicklung l4 ist um einen
Zapfen 72 an der Unterseite der Zwischenwand 28 herum an eine
Lötfahne 75
25/70 - 12 - PLI Soht/Li
28. 5. 1970
Lot."air.ie 75 der Schraubklemme 36 geführt und mit dieser ver-
De? . otö und zweite Ansatz 68, 70 sowie der Zapfen 72 tragen
dazu -jei, daß die Drahtenden in einer bestimmten Lage und in
einem bestimmten Abstand von der Grundplatte Jl geführt werden,
wodurch die Reflexionsfreiheit erhalten bleibt.
Zwischen den beiden Lötcuidchlüssen 52 der Koaxialbuchasn 48, 49
befindet sich noch eino Drosselspule 74, mit der die hohen Fernsehfrequenzen
von der Koaxialbuchse 49 für den Rundfunkempfang
(L, M, K, U) ferngehalten werden.
Die untere Kammer 20 der Empfängeranschlußdose kann durch einen,
in der Zeichnung weggelassenen Deckel, z. B. aus Kunststoff, abgeschlossen sein.
Claims (1)
- 25/70 - 1 - PLx Scht/Li28. 5. 1970S chut zans prtlche1-. ;"".ipflingey&nschiuBdoga in Qeinein-schsf fcssnfceiinensnliigen für den ϊernseh- und gegebenenfalls Rundfunkempfang aus einem Kunststoffgehäuse, einer metallischen Grundplatte, die auf einer das Gehäuse in zwei übereinanderliegende Kammern unterteilenden Zwischenwand cer stigt ist, rad einer Aufnahme für eine Vorrichtung zum Aufteilen der über eine ankommende Stammleitung herangeführten Hochfrequenzenergie in zwei unterschiedliche Energieanteile bei richtungsabhängiger Entkopplung, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für die Vorrichtung (24) aus einem Durchbruch (64) in der Zwischenwand (28) besteht und die Bauelemente der Vorrichtung (24) innerhalb des Durchbruchs (64) unmittelbar an der Unterseite der metallischen Grundplatte (31) angeordnet sind.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (24) einen hohlzylindrischen Ferritkern (12) mit zwei Wicklungen (IJ, 14) enthält, von denen die erste Wicklung (IJ) zwischen dem ersten, mit einer abgehenden Stammleitung (1 c) verbundenen Ausgang (5) und dem zweiten, z. B. mit dem Innenleiter einer Koaxialbuchse (z. B. 49) der Empfängeranschlußdose (25) verbundenen Ausgang (6) liegt und von denen die zweite Wicklung (14) zwischen dem Eingang (4) und dem ersten Ausgang (5) der Vorrichtung angeordnet ist.c· nee« reft ··25/70 -2- PU Scht/Li28. 5. 19703. Vorrichtung nach Anspruch I4 dadurch gekennzeichnet, daß dl« erste Wicklung (13) mit ihrem Anfang (13 a) an den ersten Ausgang (15) und mit ihrem Ende (13 b) an den z*?e±feeB Ausgang (16) der Vorrichtung angeschlossen ist und die zweite, gegenüber der ersten Wicklung (12) einen entgegengesetzten Wickelsinn und eine geringere indungszahl aufweisende Wicklung (l4) mit ihrem Anfang (14 a) an den Eingang (17) und mit ihrem Ende (14 b) an den ersten Ausgang (15) der Vorrichtung angeschlossen ist und daß eine Anzapfung (l8) der ersten Wicklung (13) über eine Parallelschaltung aus einem Widerstand (19) und einem Kondensator (20) mit Nasse verbunden ist.4. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (66) und der Kondensator (67) innerhalb des Durchbruchs (64) unmittelbar an der Unterseite der metallischen Grundplatte (51) angeordnet sind.5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet» daß die erste Wicklung (IJ) fast .fünfeinhalb Windungen und die zweite Wicklung (l4) eine Windung hat» daß der mit dem ersten Ausgang (15) der Vorrichtung verbundene Anfang (IJ a) der ersten Wicklung (IJ) auf einer ersten Stirnseite (21) des Ferritkerns (12) aufliegt und etwa axial in dessen Öffnung (22) eintritt« daß die Anzapfung (l8) etwa am Ende der fünften Windung, ζ. B. am äußeren Rand der ersten Stirnseite (21) des Ferritkerns (12), vorgesehen ist, daß das Ende (IJ b) der ersten Wicklung (IJ) an der zweiten Stirnseite (2J) aus der Öffnung (22) des Ferritkerns (12) axial heraustritt und mit
25/70 zweiten Ausgang - 3 - PLI
28.Scht/Li
5. 1970dem ihrem Anfang (l4 (16) verbunden ist.und daß die zweite« mit schlössen» wioklune a) an den ersten Ausgang (15) ange- über die Außenseite dss? Fsrrib= kerne (12) von der zweiten Stirnseite (23) her durch die Öffnung (22) des Ferritkerns geführt 1st, auf der ersten Stirnseite (21) aus der Öffnung etwa axial heraustritt und mit Ihrem Ende (14 b) mit dem Eingang (17) der Vorrichtung verbunden 1st.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Draht für die erste und die zweite Wicklung (13, 14) ein Kupferlackdraht mit einem Durchmesser von etwa 0,2 mm 1st.7· Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß der hohlzylindrische Ferritkern (12) einen Außendurchmesser von etwa 3,5 mm, einen Innendurchmesser von etwa 1,5 nun und eine Länge von etwa 3 nun hat*8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der beiden Wicklungen (13« l4) über etwa den halben Umfang des Ferritkerns (12) verteilt angeordnet sind und daß der Ferritkern (12) mit seiner unbewickelten Hälfte an der Unterseite der metallischen Grundplatte (31) liegt.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 5, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ferritkern (12) eine Permeabilität In der Größenordnung von 1000 hat.25/70 - 4 - PLI Scht/Li28. 5. 197010. Vorrichtung naoh Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (28) im Bereich des Durchbruchs (64) Ansätze (68, 70) und/oder Zapfen (72) zur Drahtführung der freien Drahtenden der Wicklungen (13« 14) trägt.11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Grundplatte (31) zwei öffnungen (32, 33) zum freien Durchtritt für je eine Schraubklemme (36, 37) für ein ankommendes und ein abgehendes Koaxialkabel (38, 39) hat, daß die Schraubklemmen (36, 37) von je einem Schacht (54, 35) der Zwischenwand (28) umgeben sind und daß zwischen beiden Schächten (34, 35) eine metallische Trennwand (6l) vorgesehen ist,12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Trennwand (6l) aus einem beim Ausschneiden der öffnungen (32, 33) entstehenden, z. B. rechteckförmigen Lappen (62) besteht, der mit der Grundplatte (31) über zwei schmale Stege (63) verbunden ist und um die auf einer gemeinsamen Achse liegenden Stege (63) derart gegenüber der Grundplatte gebogen ist, daß seine Enden lotrecht nach oben und unten ausgerichtet sind.13. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Koaxialbuchsen (48, 49) je einen in der Zwischenwand (28) befestigten Innenleiter (51* 52) und je drei einen Innenleiter koaxial umgebende, senkrecht zur Grundplatte ausge richtete und aus dem gleichen Material wie die Grundplatte25/70 - 5 - PLI Soht/Li28. 5. 1970bestehende Buchsenlappen (55) hat und daß zwischen den drei Buchsenlappen zwei zur Zwischenwand gehörende Lappen (56, 57) vorgesehen sind, die etwas länger als die Buchsenlappen sind und als Verdrehungssohutz für einen auf die Dose aufsetzbaren Deckel dienen.l4. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Lappen (z. B. 57) eine nach außen gerichtete Nase (58) und der Deckel eine entsprechende Aussparung zum seitenrichtigen Aufsetzen des Deokels hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707019877 DE7019877U (de) | 1970-05-29 | 1970-05-29 | Empfaengeranschlussdose in gemeinschaftsantennenanlagen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707019877 DE7019877U (de) | 1970-05-29 | 1970-05-29 | Empfaengeranschlussdose in gemeinschaftsantennenanlagen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7019877U true DE7019877U (de) | 1970-08-20 |
Family
ID=6611928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707019877 Expired DE7019877U (de) | 1970-05-29 | 1970-05-29 | Empfaengeranschlussdose in gemeinschaftsantennenanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7019877U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3302192A1 (de) * | 1983-01-24 | 1984-07-26 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Geraetestecker mit integriertem elektrischen entstoerfilter |
-
1970
- 1970-05-29 DE DE19707019877 patent/DE7019877U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3302192A1 (de) * | 1983-01-24 | 1984-07-26 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Geraetestecker mit integriertem elektrischen entstoerfilter |
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