DE70230C - Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen - Google Patents

Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen

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DE70230C
DE70230C DENDAT70230D DE70230DA DE70230C DE 70230 C DE70230 C DE 70230C DE NDAT70230 D DENDAT70230 D DE NDAT70230D DE 70230D A DE70230D A DE 70230DA DE 70230 C DE70230 C DE 70230C
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DE
Germany
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turntable
same
fork
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transport
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70230D
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Firma MASCHINENFABRIK ESSLINGEN in Efslingen
Publication of DE70230C publication Critical patent/DE70230C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/12Rollers or devices for shifting or transporting rail vehicles on rails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT»
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1892 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Transportvorrichtung für Eisenbahnwagen, welche dazu dient, den Transport von Gütern in Vollbahnwagen auf Secundärbahnen zu ermöglichen, also ohne die Güter vorher in Secundärbahnen umladen zu müssen.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht der Transportvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung, theilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht, ebenfalls theilweise im Schnitt, aus welcher zu ersehen ist, in welcher Weise die Vollbahnwagenachse auf dem Transporteur festgelegt wird.
Fig. 3 stellt eine Oberansicht dar.
Selbstverständlich sind zum Transport eines' z. B. zweiachsigen Vollbahnwagens auch zwei der in der Zeichnung dargestellten Transportvorrichtungen nöthig, wobei jede Achse des Vollbahnwagens auf einer derselben aufruht.
Da die Betriebsmittel, welche zum Auffahren der Güterwagen auf den Transporteur benöthigt werden, nicht in den Rahmen der vorliegenden Erfindung hineingehören, also als bekannt vorausgesetzt werden, so haben dieselben auch in der Zeichnung keine Berücksichtigung gefunden.
Der Transporteur besteht im wesentlichen aus zwei Theilen:
1. dem Drehschemel D, auf welchem die Vollbahnwagenachsen aufruhen, und
2. dem Hauptträger, welcher den eigentlichen Transportwagen bildet.
Der erstere ist mit dem letzteren durch einen eigenthümlich ausgebildeten Bolzen E drehbar verbunden und gestattet dadurch die concentrische Bewegung des fest mit den Rädern des zu transportirenden Güterwagens verbundenen Drehschemels D zu dem eigentlichen Transportwagen, soweit das Durchlaufen der kleinen Secundärcurven eine Radialstellung der beiden Transporteure zu einander unter dem Vollbahnwagen verlangt.
Wie aus Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zu ersehen ist, besteht der mit den Rädern R in Verbindung stehende Hauptträger nur aus zwei Blechtafeln α und αΛ, welche durch U-förmig gebogene Bleche b und b1 noch gegen einander abgesteift sind, so daß ein festes und widerstandsfähiges Traggestell für den Drehschemel D entsteht.
Der Drehschemel D, auf dessen äußere Ränder D1 die Räder R1 des Güterwagens aufgefahren sind (Fig. 3), ist mit jenem Traggestell, wie schon erwähnt, durch den eigenthümlich gestalteten Bolzen E verbunden. Dieser Bolzen E steckt mittels eines Vierkantes fest in einem entsprechend gestalteten Loch des Drehschemels D, ist mit einem Zapfen c drehbar in der unteren Wandung des Blechträgers α ax und b bl gelagert und wird durch einen vorgesteckten Splint festgehalten.
Der Drehschemel D ist also mit dem Bolzen E auf dem Blechträger drehbar.
Der Bolzen E ist ferner an seinem oberen Ende, welches über die Oberkante des Blechträgers hinausragt, mit zwei Augen versehen. In diesen Augen sind die beiden Arretirungsstützen g und gl durch die Bolzen f und fl
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Mai !§04.)

Claims (1)

  1. befestigt. Diese beiden Stützen, welche seitlich heruntergeklappt werden können, sind an ihrem oberen Ende gabelförmig ausgebildet.
    Ist nun der Güterwagen aufgefahren, so werden diese beiden Stützen aufgerichtet und greifen dann mit ihren gabelförmigen Enden um die Achse des Güterwagens, welche alsdann durch den mittels Schrauben verbundenen Doppelkoulissenkeil h endgültig festgestellt wird.
    Eine fernere eigenthümliche Einrichtung des Transporteurs gemäß vorliegender Erfindung bildet die besondere Gestaltung und Wirkungsweise der Feststellungsklauen i mit Stütze k (Fig. 2).
    Dieselbe kann vor dem Auffahren nach Lösen der Schraube /, welche durch die Kurbel m bethätigt wird, auf dem Drehschemel D nach einwärts zurückgelegt werden.
    Ist der Güterwagen aufgefahren, so wird die Klaue i wieder vorgeschoben, wobei dieselbe über den Radkranz des Rades R1 greift. Zieht man nunmehr die Schraube / durch Vermittelung der Kurbel m an, so wird das Rad R1 auf dem Drehschemel D vollkommen sicher und fest gehalten.
    Ein Transporteur gemäß vorliegender Erfindung hat, da derselbe vorwiegend aus Blechen zusammengesetzt wird, ein geringeres Gewicht als dieTransportvorrichtungen, welche durchweg aus Gußstahl gefertigt werden.
    Vorliegendes System besitzt überdies noch den Vortheil einer guten Lagerung der Quertraversen D, welche die Räder der zu transportirenden Wagen aufzunehmen haben.
    Bei manchen älteren Constructionen kamen häufig Zapfenbrüche vor, was bei vorliegendem System durch die solide und zweckentsprechende Lagerung möglichst vermieden wird.
    Schließlich gestattet die neue Construction ein leichtes Anbringen der Heberlein-Bremsc.
    Pa te ν τ-Α ν SPRU c η :
    Ein Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen, gekennzeichnet durch einen Bolzen (E), welcher, mittels seines vierkantigen Theiles in dem Drehschemel befestigt, sich mit dem Drehschemel um seinen unteren runden Zapfen (C) in dem Transportwagengestell drehen kann und an seinem oberen Ende, um Bolzen (fxxnaf1) drehbar, zwei Arretirungsstützen (g und g') trägt, welche mit ihren oberen gabelförmigen Enden um die Achse des Eisenbahnwagens greifen und dieselbe in der Verbindung mit einem Doppelkoulissenkeil (h) feststellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70230D Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen Expired - Lifetime DE70230C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278474B (de) * 1963-01-30 1968-09-26 Arthur Habermann Bergwerksmasc Rollbock zum Unterfahren und Verschieben von Schienenfahrzeugen
FR2342194A1 (fr) * 1976-02-27 1977-09-23 Salen & Wicander Terminal Dispositif pour le deplacement de wagons de chemin de fer

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DE1278474B (de) * 1963-01-30 1968-09-26 Arthur Habermann Bergwerksmasc Rollbock zum Unterfahren und Verschieben von Schienenfahrzeugen
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