DE70230C - Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen - Google Patents
Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-TransportwagenInfo
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- DE70230C DE70230C DENDAT70230D DE70230DA DE70230C DE 70230 C DE70230 C DE 70230C DE NDAT70230 D DENDAT70230 D DE NDAT70230D DE 70230D A DE70230D A DE 70230DA DE 70230 C DE70230 C DE 70230C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 3
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
- B61J1/12—Rollers or devices for shifting or transporting rail vehicles on rails
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT»
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Transportvorrichtung für Eisenbahnwagen,
welche dazu dient, den Transport von Gütern in Vollbahnwagen auf Secundärbahnen zu
ermöglichen, also ohne die Güter vorher in Secundärbahnen umladen zu müssen.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht der Transportvorrichtung
gemäß vorliegender Erfindung, theilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht, ebenfalls theilweise
im Schnitt, aus welcher zu ersehen ist, in welcher Weise die Vollbahnwagenachse auf
dem Transporteur festgelegt wird.
Fig. 3 stellt eine Oberansicht dar.
Selbstverständlich sind zum Transport eines' z. B. zweiachsigen Vollbahnwagens auch zwei
der in der Zeichnung dargestellten Transportvorrichtungen nöthig, wobei jede Achse des
Vollbahnwagens auf einer derselben aufruht.
Da die Betriebsmittel, welche zum Auffahren der Güterwagen auf den Transporteur benöthigt
werden, nicht in den Rahmen der vorliegenden Erfindung hineingehören, also als bekannt vorausgesetzt werden, so haben
dieselben auch in der Zeichnung keine Berücksichtigung gefunden.
Der Transporteur besteht im wesentlichen aus zwei Theilen:
1. dem Drehschemel D, auf welchem die Vollbahnwagenachsen aufruhen, und
2. dem Hauptträger, welcher den eigentlichen Transportwagen bildet.
Der erstere ist mit dem letzteren durch einen eigenthümlich ausgebildeten Bolzen E drehbar
verbunden und gestattet dadurch die concentrische Bewegung des fest mit den Rädern
des zu transportirenden Güterwagens verbundenen Drehschemels D zu dem eigentlichen
Transportwagen, soweit das Durchlaufen der kleinen Secundärcurven eine Radialstellung der
beiden Transporteure zu einander unter dem Vollbahnwagen verlangt.
Wie aus Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zu ersehen ist, besteht der mit den Rädern R
in Verbindung stehende Hauptträger nur aus zwei Blechtafeln α und αΛ, welche durch
U-förmig gebogene Bleche b und b1 noch
gegen einander abgesteift sind, so daß ein festes und widerstandsfähiges Traggestell für
den Drehschemel D entsteht.
Der Drehschemel D, auf dessen äußere Ränder D1 die Räder R1 des Güterwagens
aufgefahren sind (Fig. 3), ist mit jenem Traggestell, wie schon erwähnt, durch den eigenthümlich
gestalteten Bolzen E verbunden. Dieser Bolzen E steckt mittels eines Vierkantes
fest in einem entsprechend gestalteten Loch des Drehschemels D, ist mit einem
Zapfen c drehbar in der unteren Wandung des Blechträgers α ax und b bl gelagert und
wird durch einen vorgesteckten Splint festgehalten.
Der Drehschemel D ist also mit dem Bolzen E auf dem Blechträger drehbar.
Der Bolzen E ist ferner an seinem oberen Ende, welches über die Oberkante des Blechträgers
hinausragt, mit zwei Augen versehen. In diesen Augen sind die beiden Arretirungsstützen
g und gl durch die Bolzen f und fl
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Mai !§04.)
Claims (1)
- befestigt. Diese beiden Stützen, welche seitlich heruntergeklappt werden können, sind an ihrem oberen Ende gabelförmig ausgebildet.Ist nun der Güterwagen aufgefahren, so werden diese beiden Stützen aufgerichtet und greifen dann mit ihren gabelförmigen Enden um die Achse des Güterwagens, welche alsdann durch den mittels Schrauben verbundenen Doppelkoulissenkeil h endgültig festgestellt wird.Eine fernere eigenthümliche Einrichtung des Transporteurs gemäß vorliegender Erfindung bildet die besondere Gestaltung und Wirkungsweise der Feststellungsklauen i mit Stütze k (Fig. 2).Dieselbe kann vor dem Auffahren nach Lösen der Schraube /, welche durch die Kurbel m bethätigt wird, auf dem Drehschemel D nach einwärts zurückgelegt werden.Ist der Güterwagen aufgefahren, so wird die Klaue i wieder vorgeschoben, wobei dieselbe über den Radkranz des Rades R1 greift. Zieht man nunmehr die Schraube / durch Vermittelung der Kurbel m an, so wird das Rad R1 auf dem Drehschemel D vollkommen sicher und fest gehalten.Ein Transporteur gemäß vorliegender Erfindung hat, da derselbe vorwiegend aus Blechen zusammengesetzt wird, ein geringeres Gewicht als dieTransportvorrichtungen, welche durchweg aus Gußstahl gefertigt werden.Vorliegendes System besitzt überdies noch den Vortheil einer guten Lagerung der Quertraversen D, welche die Räder der zu transportirenden Wagen aufzunehmen haben.Bei manchen älteren Constructionen kamen häufig Zapfenbrüche vor, was bei vorliegendem System durch die solide und zweckentsprechende Lagerung möglichst vermieden wird.Schließlich gestattet die neue Construction ein leichtes Anbringen der Heberlein-Bremsc.Pa te ν τ-Α ν SPRU c η :Ein Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen, gekennzeichnet durch einen Bolzen (E), welcher, mittels seines vierkantigen Theiles in dem Drehschemel befestigt, sich mit dem Drehschemel um seinen unteren runden Zapfen (C) in dem Transportwagengestell drehen kann und an seinem oberen Ende, um Bolzen (fxxnaf1) drehbar, zwei Arretirungsstützen (g und g') trägt, welche mit ihren oberen gabelförmigen Enden um die Achse des Eisenbahnwagens greifen und dieselbe in der Verbindung mit einem Doppelkoulissenkeil (h) feststellen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70230C true DE70230C (de) |
Family
ID=343625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70230D Expired - Lifetime DE70230C (de) | Drehschemel für Eisenbahnfahrzeug-Transportwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70230C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278474B (de) * | 1963-01-30 | 1968-09-26 | Arthur Habermann Bergwerksmasc | Rollbock zum Unterfahren und Verschieben von Schienenfahrzeugen |
| FR2342194A1 (fr) * | 1976-02-27 | 1977-09-23 | Salen & Wicander Terminal | Dispositif pour le deplacement de wagons de chemin de fer |
-
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- DE DENDAT70230D patent/DE70230C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278474B (de) * | 1963-01-30 | 1968-09-26 | Arthur Habermann Bergwerksmasc | Rollbock zum Unterfahren und Verschieben von Schienenfahrzeugen |
| FR2342194A1 (fr) * | 1976-02-27 | 1977-09-23 | Salen & Wicander Terminal | Dispositif pour le deplacement de wagons de chemin de fer |
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