DE702404C - Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung schmaler Fahrsektoren - Google Patents
Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung schmaler FahrsektorenInfo
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- DE702404C DE702404C DE1935T0045393 DET0045393D DE702404C DE 702404 C DE702404 C DE 702404C DE 1935T0045393 DE1935T0045393 DE 1935T0045393 DE T0045393 D DET0045393 D DE T0045393D DE 702404 C DE702404 C DE 702404C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung schmaler Fahrsektoren Es sind bereits Verfahren bekannt, mittels dreier gerichteter Strahlenbündel schmale Fahrsektoren zu kennzeichnen. Bei diesen Verfahren werden die Strahlungen, die sich durch ihre Kennung voneinander unterscheiden, derart gebündelt, daß die Linien gleicher Feldstärken je zweier benachbarter Strahlenbündel, die durch deren Überlappung entstehen, je eine Sektorkante bilden.
- Versucht man, mit drei Strahlungen gleicher Stärke einen schmalen Sektor zu kennzeichnen, wie es am nächsten läge, so stößt man auf Schwierigkeiten, wenn man nach Abb. I verfährt. Legt man nämlich wie in der Abbildung die Bündelt dicht nebeneinander, wie es mit Rücksicht auf die geringe Sektorbreite erforderlich wäre, so schneiden sie sich in der Nähe ihrer Scheitel, wo die Linien gleicher Feldstärken besonders unscharf gekennzeichnet sind. Diese Schwierigkeiten werden behoben, wenn man nach Abb. 2 verfährt. Die Bündel b und c sind nur wenig gegeneinander verdreht. Das dritte Bündel a aber ist so weit gegen b und c verdreht, daß die Zonen gleicher Feldstärken zwischen a und b und zwischen a und c hinreichend scharf gekennzeichnet sind, um den Sektor zu markieren, während die Zone gleicher Feldstärke zwischen b und c, die sehr unscharf ist, für die Navigation nicht benutzt wird. Dieses Verfahren liefert aber sowohl verschiedene Schärfen für die Linien a-b und a-c als auch verschiedene Amplituden für die beiden den Sektor bildenden Leitlinien.
- Das Verfahren nach der Erfindung besteht nun darin, daß zwei unter einem Winkel zueinander angeordnete Strahlungsbündel annähernd gleiche Strahlungscharakteristiken aufweisen und ein in Richtung der von diesen beiden Strahlenbündeln gebildeten Schnittebene liegendes drittes Strahlenbündel eine unterschiedliche Intensität undloder Bündelung besitzt.
- Ausführungsbeispiele für den Erfindungsgedanken sind an Hand der Abb. 3 und 4 dargestellt. Gemäß Abb. 3 sind die Bündel a und c so weit gegeneinander verdreht, daß die Stärke auf der Leitliniea-c noch ausreicht. Die Amplitude des dritten Bündels b, dessen Maximum genau in die Richtung der Leitlinie a-c fällt, wird nun aber abweichend von den Amplituden der Bündel a und c so eingestellt, daß die Linien gleicher Feldstärke zwischen b und a und b und c den gewünschten Winkel einschließen.
- Um nun nicht gerade in Richtung des Leitstrahles eine geringere Feldstärke zu haben als- an den Seiten, wie in Abb. 3 gezeigt ist, kann man auch die Strahlung b wie in Abb. 4 stärker bündeln und auch die Amplitude größer wählen, ohne daß der Leistungsaufwand für die mittlere Strahlung größer zu sein braucht.
- Die Richtungen der Sektorkanten hängen merklich von den Amplituden der einzelnen Bündel ab. Damit sich die Feldstärken nicht gegeneinander andern können, ist vorgeschlagen worden, einen gemeinsamen Sender zu benutzen, dessen Ausgangsleistung in drei Teile abgezweigt wird, die getrennt moduliert oder getastet werden, so daß sie verschiedene Kennungen erhalten.
- Silan kann aber auch getrennte Sender verwenden, die den Vorzug besserer Energieausnutzung haben. Zweckmäßig wird man dann die Lage der Leitstrahlen durch zusätzliche Ixontrollgeräte iiberwachen und konstant halten. In der Richtung jedes der gebildeten Leitstrahlen a, b und b, c wird z. B. in der Nähe der Senderanlage je ein Kontrollempfänger aufgestellt. die die beiden Strahlungen a und b bzr. c und b. die in diesen Richtungen gleich sein müssen. aufnehmen, getrennt gleichrichten und gegeneinander auf eine Regelvorrichtung schalten. Diese bewirkt dann, daß die Sendeamplituden konstant bleiben bzw. in bestimmtem Verhältnis zueinander stehen, z. B. dadurch, daß ein Relais einen Hilfsmotor in Betrieb setzt, der die Antennenkopplung der Sender in dem einen oder anderen Sinne verändert, je nach der Lage des Relais. Ähnliche selbsttätige Einrichtungen können vorgesehen sein, um die Frequenzen der drei Sender und ihre Modulationen hinreichend gleich zu halten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung eines oder mehrerer schmaler Fahrsektoren, bei der zur Kennzeichnung je eines Fahrsektors drei durch ihre Kennung voneinander unterscheidbare, gebündelte Strahlungen von einem Ort ausgestrahlt werden und die Linien gleicher Feldstärke zweier benachbarter Strahlenbündel eine Sektorkante bilden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einen Winkel miteinander bildende Strahlungsbündel annähernd gleiche Strahlungscharakte.ristiken aufweisen und ein in Richtung der von diesen beiden Strahlungen gebildeten Schnittebene liegendes drittes Strahlenbündel eine unterschiedliche Intensität undloder Bündelung besitzt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die das Verhältnis der Amplituden der einzelnen Strahlungen konstant halten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935T0045393 DE702404C (de) | 1935-06-06 | 1935-06-06 | Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung schmaler Fahrsektoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935T0045393 DE702404C (de) | 1935-06-06 | 1935-06-06 | Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung schmaler Fahrsektoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE702404C true DE702404C (de) | 1941-02-07 |
Family
ID=7562031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935T0045393 Expired DE702404C (de) | 1935-06-06 | 1935-06-06 | Drahtlose Sendeeinrichtung zur Kennzeichnung schmaler Fahrsektoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE702404C (de) |
-
1935
- 1935-06-06 DE DE1935T0045393 patent/DE702404C/de not_active Expired
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