DE703055C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, deren Anschlussstellen Sonderdienste einleiten koennen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, deren Anschlussstellen Sonderdienste einleiten koennen

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DE703055C
DE703055C DE1932S0107175 DES0107175D DE703055C DE 703055 C DE703055 C DE 703055C DE 1932S0107175 DE1932S0107175 DE 1932S0107175 DE S0107175 D DES0107175 D DE S0107175D DE 703055 C DE703055 C DE 703055C
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DE
Germany
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connection
relay
contact
circuit arrangement
arrangement according
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DE1932S0107175
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Fritz Lubberger
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/487Arrangements for providing information services, e.g. recorded voice services or time announcements
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Description

  • Schaltungsanordnung für- Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, deren Anschlußstellen Sonderdienste einleiten können In Fernsprechanlagen - mit Wählerbetrieb wird .öfters die= Aufgabe .gestellt, den. Anschlußstellen , Sonderdienste -` verschiedenster Art unter möglichster Mitbenutzung .der vorhandenen Sprechverbindungen zwischen zwei Teilnehmern eines Amtes dienenden Einrichtungen zu ermöglichen. Die hierfür bereits vorgeschlagenen Anordnungen sind ohne weiteres idanri in wirtschaftlicher Weise -anwendbar, - wenn es sich um- eine verhältnismäßig geringe Zahl verschiedener Sonderdienste handelt und diese sich außerdem vorwiegend auf den normalen Fernsprechverkehr selbst beziehen.
  • Sind diese Voraussetzungen aber nicht gegeben, so können Schwierigkeiten der mannigfachsten Art auftreten. Schon allein das Hinzutreten eines neuen Sonderdienstes in einer bestehenden Anlage kann umfangreiche Änderungen der vorhandenen Einrichtungen der Vermittlungsstelle zur Folge haben, ja es kann unter Umständen sogar -erforderlich werden, zur Durchführung des. neuen Sonderdienstes die Teilnehmer-mit neuen Apparaten auszurüsten oder zu- den vorhandenen Apparaten noch: Zusatzeinrichtungen parallel zu schalten; da in vielen Fällen,der nachträgliche Einbau: von -Tasten .o:.-dgl. in -die Sprechapparate unmöglich ist.. -Wenn das Leitungsnetz einer Fernsprech-. anlege Sonderdiensten nutzbar gemacht -wer-,den soll, die mit dem eigentlichen Fernsprechverkehr in keinem oder doch nur sehr losem Zusammenhange stellen, wie beispielsweise telephonische Diktate, Alarmrufe,. Zeitsignale usw., kann die Benutzung der in den Sprechverbindungswegen liegenden wahlweise einzustellenden Wählern .dazu führen, daß die Zahl der Wahlstufen der Anlage eine größere werden muß, .als: durch die Zahl der Anschlußstellen bedingt--ist. Die Vermehrung der Wahlstufen-. um- Lein oder zwei beeinfiußt aber naturgemäß die Wirtschaftlichkeit der Anlage und bringt :auch Nachteile für die Teilnehmer mit sich, da deren - Anschlußnummern sich um seineentsprechende Zahl von Stellen- vergrößern.
  • Ein wirtschaftliche und betriebstechnische Forderungen weitestgehend berücksichtigendes System müßte daher möglichst die völlige Ausnutzung des Fassungsvermögens der Alllage für Ansehlußleitungen gestatten. Des ferneren muß aber auch Vorsorge getroffen. werden, daß die dem Sprechverkehr dienendeg@ Einrichtungen möglichst wenig mit Hilfsenrichtungen für Sonderdienste belastet werden.
  • Um vorstehende Forderungen auch unter Berücksichtigung der verschiedenen Berechtigungen der Teilnehmerstellen zur Herstellung der verschiedenen Sonderdienste auf einfachste Art zu erreichen, wird nach der Erfindung eine ausschließlich zur Einleitung mehrerer Sonderdienste dienende, außerhalb der für den Aufbau von normalen Fernsprechverbindungen zu benutzenden Verbindungswege angeordnete Schalteinrichtung beim Wirksamwerden eines von einer Anschlußstelte der Fernsprechanlage gegebenen Anreizes unter den Einfluß :dieser Anschlußstelle gebracht, wobei die Schalteinrichtung nur im Zusammenwirken mit den die Verkehrs.berechtigung von Anschlußstellen kennzeichnenden.Einrichtungen einen gewünschten Sonderdienst nur ,dann veranlaßt, wenn die Verkehrsberechtigung der anrufenden Anschlußstelle den einen Sonderdienst eiiizuleitenden Schaltvorgängeiientspricht.
  • Mit besonderem Vorteil läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung in Anlagen verwenden, in .denen die Sonderdienste nicht gleichmäßig allen Teilnehmerstellen zur Verfügung stehen, sondern .in denen dies nur bei bestimmten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen der Fall ist, denn sie gestattet alle in solchen Anlagen möglichen Forderungen jederzeit auch bei bestehenden Anlagen zu erfüllen.
  • Wird z. B. die Forderung gestellt, daß die Zähl der Teilnehmerklassen, nicht durch die Zahl der Sonderdienste bestimmt ist, sondern daß den Teilnehmern der verschiedenen Klassen die verschiedensten Kombinationen von Sonderdiensten zur Verfügung zu stellen sind, so diirftc -diese bei einer .größeren Zahl von Sonderdiensten (Aufschalten, Trennen,. Rückfragen,. Konferenz, Vorortsverbindungen, Bezirksverbindungen, Diktate, Alarmgabe, Rundfunk, Zeitsignal usw.) mit den bekannten Eimricht-ungen nur möglich sein, wenn die dem Sprechverkehr dienenden, für den Sonderdienst aber mitbenutzten Einrichtungen in einer die Überwachungsmöglichkeit und die Wirtschaftlichkeit ungünstig gestaltenden Weise durch Zusatzeinrichtungen kompliziert werden. Dieses .vermeidet die' erfindungsgemäße Anordnung. - -Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß unabhängig von der Art der Verkehrsberechtigung und dem damit-zugelassenen Sonderdienste die Apparate an allen Anschlußstellen gleichmäßig ausgerüstet werden können, da für mehrere, unter Urnständen.s4-gar für alle Sonderdienst und auch unabhängig davon, ob vor oder während einet Sprechverbindung, immer der gleiche Kenn. zeichnungsanreiz gegeben werden kann.
  • ',. Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet auch auf einfachste Weise ohne große Umänderungen in den für den eigentlichen Fernsprechverkehr vorhandenen Einrichtungen jederzeit die Verkehrsberechtigung einzelner Teilnehmer zu ändern und auch neue Sonderdienste für alle oder einzelne Teilnehmer oder Teilnehmergruppen hinzuzunehmen.
  • In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel .der Erfindung eine Anlage für ioo Anschlußleitungen dargestellt. Trotz der verschiedenen bei den Anschlußleitungen verschiedener Verkehrsberechtigung auftretenden Probleme ist es möglich, sämtliche ioo-Kontaktsätze des Leitungswählers für Anschlußleitungen auszunutzen, weil alle Umschaltungen, die zur Durchführung eines Sonderdienstes in Frage kommen, über die für die Sonderdienste vorgesehene, in der nachstehenden Beschreibung mit Kennzeichnungswähler bezeichnete Schalteinrichtung eingeleitet oder durchgeführt werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 6 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Fernsprechanlage gemäß .der vorliegenden Erfindung. Es handelt sich hierbei um eine Nebenstellenanlage, bei der Verbindungen innerhalb der Nebenstellenzentralen über :den AnrufsucherAS und LeitungswählerLlh hergestellt werden. Einem Verbindungsaggregat, bestehend aus Anrufstteher AS und Leitungswähler L1;V, ist nun ein Kennziffernwähler K Ih' zugeordnet, durch welchen in Abhängigkeit der Verkehrsberechtigung .des Anrufenden durch diesen Teilnehmer oder den angerufenen Teilnehmer die Herstellung von Verhindungen für die verschiedensten Sonderdienste ermöglicht wird.
  • Als verschieden berechtigte Teilnehmer sind in Fig. 6 i. die mit H bezeichneten Hausstellen, 2. die mit NI./2 bezeichneten halbamtsberechtigtenTeilnehmer, 3. die mit NIIl bezeichneten vollamtsberechtigten Teilnehmer, ¢. die mit b N bezeichneten bevorzugten Teilnehmer, 5. die mit Na N bezeichneten Nachtnebenstellen und 6: die mit i H bezeichneten inneren Hausstellen angedeutet.
  • Folgende Sonderdienste sind durch den Kenn.ziffernwähler KW möglich: Durch Kennziffer i i bis 15 Querverbindungen über den -Anrrzfsucher ASQ, - .
  • durch Keiulzifer 16 Zeitsignal ZS, durch Kennziffer 17 und 18 Rückfrageverbiildungen über den Aiirtifsuclier ASIZ ohne uni, mit Mithöriilöglichkeit des zweiten Teilnehmers der Hauptverbindung, durch Kennziffer 2i Auskunft, durch Kennziffer -27 Diktierstelle, durch Kennziffer 3 Verbindungen über den Anrufsucher ASS für Bahnleitungen BL, durch Kennziffer -1 Verbindungen zum Anit, durch. Kennziffer 5 Verbindungen vorn Amt, durch Kennziffer 71 Aufschaltung auf be-,etzteii TCililelüin.'r, durch Keiiiiziffer 72 Zwangstrennung der \.erliiiidiing des li2:etzten Teilnehmers, durch Keiiii-r_ifter 73 Verbindung mit Personensuchanlage PS, durch Keiltiziffer o i Veuermelder, durch lieriiizitter o2 Fernsteuerung, durch Keiir1zifter o3 Wächterkontrolle. Durch den der- Amtsleitung zugeordneten lieiinzifferiiwähler li I"A können durch diejenigen I`eilnehmer, die zu Verbindungen iilit der Amtsleitung berechtigt sind, außer den durch den Kennziffernwäüler li lt' möglichen Sonderdiensten noch folgende Sonderdienste eingeleitet werden: Durch Keniaziffer 5.2 Unilegen eines andern Teilnehmers, durch Keriiiziitei- 3 3 Abtrennen eines andern Teilnehmers von einer Anitsverbindung_ durch Kennziffer 54. Auslösen des Kennziffern.wiihlers K TVA durch Keriiiziffei- 55 Flackern zuni Amt, durch Kennziffer 5o Flackern ztir 1-Iauptstelle, durch Kennziffer 8 Rückfra,-eil über zweite Amtsleitung.
  • Zum Zwecke der Herstellung von Rückfrageverbindungen mit Umlegemöglichkeit bei hergestellter Amtsverbindung dient der in der Fi:g. G angedeutete Wähler Bit'.
  • I; s sei bemerkt, daß der Kennziffernwähler h l>#'' z. B. ein als Hebdrehwähler ausgebildeter Wähler ist (Fig. 1), der bei Heben. in den verschiedenen Kontaktrealien die Schaltarme a, b, c, d und lt mit einem für d.ie.ganze Kontaktreibe vorgesehenen Kontaktsegment in Verbindung- bringt und die Schaltarme e, t und g bei Einstellung auf einen bestimmten Kontakt einer Kontaktreihe nur über diesen bestimmten Kontakt ein Stromkreis geschlossen «-ard. Eine gleiche Ausbildung ist für den Kennziffernwähler hAll' (Fig. 5) vorgesehen, der iilit seinen Schaltarmen a7 bis d7 bei Heben in eine bestimmte Kontaktreihe in der gesamten Kontaktreibe durch. eine sog. Kontaktlamelle, wie sie z. B. bei Mehrfachanschlüssen Verwendung findet, in Verbindung steht, während die Schaltarme e7 bis h; eine Verbindung, mit den Einzelkontakten der verschiedenen Kontaktreihen herstellen.
    Gemäß der vorliegenden Ertindtiilg erfolgt
    die Kennzeichnung der Verkehrsberechtigung
    der einzelnen Teilnehmergruppen dadurch,
    daß die Teilnehmer finit bestimmter Verkehrs-
    berechtigung in Gruppen zusammengefaßt
    sind und einen Anrufanreiz über einen. be-
    stimmten der Gruppe zu:eordneten Verteiler
    weitergeben, über welchen dann ein die Ver-
    kehrsberechtigung l:eiiiizeiclin;°ii les Relais zur
    Wirkung gebracht,wird. Wie aus der Fig. r
    ersichtlich, ist das Schaltwerk D1 für die
    Gruppe I, das Schaltwerk l--, für,Iie Gruhhc 11,
    das Schaltwerk D3 für die -tiruhpc I11 vorge-
    sehen. Bei Verbindtirigen ;eiteiis Teilnehmer
    der Gruppe l «-ard irgriidein Schaltmittel
    nicht zur Wirkung gebracht, so daß auch eine
    Beeinflussung des dein Aggregat (Anruf-
    sucherAS und 1,eiturigs%,-iililer LTU) zuge-
    ordneten Kenlziffernwählers AIf' nicht iilög-
    lich ist. In dieser Gruppe "find datier die
    Teilnehmer angeschlossen, die nur Verbin-
    dungen innerhalb der Nel)eii;telleiizeiitrale
    Tierstellen können, wie z. B. die in Fig. 6- ange-
    deuteten inneren Hausstellen i Il.
    Wie aus der Fig. ; ersichtlich ist, sind hier-
    nach z. B. elf verschie_lene l,ezeiciiilete Teil-
    nehiner finit verschiederun `%ei-1~elirsberechti-
    gungen vorg2sehen, tiri,i 1. Hausstellen,
    z. Bahnstellen, 3. Fernst:-u_-r stellen, 4. halb-
    amtsberechtigte Nebenstellen, @. vollamts-
    berechtigte Nebenstellen. G. bevorzugte
    Nebenstellen, 7. Hatiptstellrii. B. Nachtstellen,
    g. Wächterkontrollstelljn, 1o. Feu2rinelde-
    stellen, t i. innere Hausstellen.
    Die unter 1 gIilannten f la.usst- llen können,
    wie aus .der Kreuzbezeichnung in derTabelle 1
    und den Angaben der Tabelle Il ersichtlich,
    den Keniizifferriwälaler K ll' und den Kenn-
    ziffermeähler KAII' in die erste und zweite
    Kontaktreibe heben. Durch Einstellen des
    Kennziffernwähler's K il' auf die erste Kon-
    taktreihe, und zwar auf di;t Kontakte 11 bis 15,
    kann die- Hausstelle Ouerverbindungen er-
    reichen über Kontakt it@ ein Zeitsigilal, über
    Kontakt 17 eine Rückfrage ini Haus und über
    Kontakt 18 eine Konferenzverbindung. In
    der Kontaktreihe 2 des Kennzifernwählers
    IOV, und zwar über Isoiltal:t 2i, erreicht die
    Hausstelle die allgemeine Aufsicht und übel- i
    Kontakt 27 eine Diktierstation.
    Die an zweiter Stelle gnannten Bahnstel-
    len können, durch den Kciniziffernwähler KII'
    außer den vorgenannten Sonderdiensten der
    Hausstellen durch Einstellen de; Kennziffern- i
    Wählers KLT' in die dritte Kontaktreibe Ver-
    bindungen mit Bahnfernleitungen und Be-
    zirksleitungen über irgendiLinen Kontakt. der
    dritten Kontaktreihe des Kennziffernwählers
    li lI' erreichen. r
    Die an dritter Stelle genannten Fernsteuer-
    stellen können dein Keiinzifternwähler E IV
    auf Kontakte vier- Kontahtr@ihen 1. :. 3 und o
    einstellen. Die @or:del-ciieiiste über die Kon-
    taktreilien i bis 3 sind die gleichen wie für
    die Bahnstellen. fit der Kontaktreihe o des
    Kennziifernw<ililersK11" können die Fern-
    steuerstellen über den Kontakt o1 eitle Fetier-
    nieldestelle. über Kontakt «2 einen Fern-
    steuerplatz und-iiber 03 die Wächterkontrolle
    erreichen.
    Die an vierter Stille genannten lialbatrts-
    berechtiätell Nebenstellen sind cilmial für die-
    #:Ilieri wiu @lie an
    zweiter Stelle ,@@-ItaIIII@@@@ l#aliIi,;ttlleii; außer-
    dem können sie (lili"ch l-ilistelleii @Is Kenn-
    7_1ftel'nZ@`FtlIl@l" 11 11 lIl die ist)titalCT1'Clhl j als
    Nachtsteile die wahrend der Abwesenheit der
    Hauptstelle ankommenden Anrufe vom Amt
    elltgZ@ellil_'IitI1eF1- 1);e ;In fünfter Slelll -,'.-
    nannten vtailamisberechtigte,l NCl@CI1@tCllen
    sind für dieselben Sonderdienste 1serccliti.gt
    wie die halbamtsberechtigten \elienstellen,
    und außel"deIn köiiiit,l sie durch Einstellen des
    Kennziffernwählers fall- in die viel'te Kon-
    taktreihe 1 erbindungen zum Amt erreichen.
    Ferner können diese v@-@llamtsberechti;rten
    Teilnehmer durch Lin4tellung #les Keim-
    ziffernwählers h11' auf die Kontaktreibe 7,
    und zu-ar über Kontakt t, die Aufschaltung
    auf einen besetzten Teihichnler erreichen,
    über Kontakt 9. 1 die Zwangstrennung und über
    Kontakt 7 3 die Personensuchanlage. Die be-
    vorzugten Nebenstellen sind einmal für die
    gleichen Sonderdienste berechtigt wie eitle
    vollamtsbereclltigte \elietistelle, außerdem
    können sie durch I--instellen des Kennziffern-
    @,ählers K11" auf die achte Kontaktreihe, und
    zwar über Kontakt Si, die Rückmeldung
    bei Freiwerden besetzter Sprechstellen ein-
    leiten.
    Den all siebenter Stelle genannten Hauptstellen stehen sämtliche Sonderdienste zur Verfügung, die über den Kennziffernwähler Klh möglich sind. Den an achter Stelle genannten Nachtstellen stehen dieselben Sollderdienste zur Verfügung wie den an fünfter Stelle genannten vollanitsberechtigten Teilnehmern. Es können demnach die an fünfter Stelle genannten vollanitsberechtigten Teilnehmer und die all achter Stelle genannten Nachtstellen zu einer Gruppe zusammengefaßt werden. Die all neunter und -zehnter Stelle genannten Wächterkontrollstellen und Feuernieldestellen können dieselben Sonderdienste erlangen wie die an dritter Stelle genannten Fernstetierstellen; es bilden somit auch diese Teilnehmer eine Gruppe von Teilnehmern mit einer bestimmten Verkehrsberechtigung.
  • Die all elfter Stelle genannten inneren Haussteilen können nur interne Verbindungen Tierstellen. haben also auf den Kennz_iffernwähler K11- keinen Einfluß.
    Sämtliche Sprechstellen, die Verbindungs-
    möglichkeiten zum Amt haben, können nun
    auch den Kennzifernwähler KWA auf die
    verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten ein-
    stellen. Verbindungsmöglichkeiten zum Amt
    haben nach der Fig. 7 nur die Sprechstellen
    der @TI-IIIllllern 5, G, 7 und S, da nur diese
    Stellen den KennziffermvälilerKiT% wirksam
    auf die Kontaktreibe d einstellen können.
    Diese Sprechstellen können bei Einstellung
    des Kennziffernwählers KWA auf die Kon-
    taktreihe r übcr die 1solitakte 11. 12 1111 , 1 1,;
    Ouerverbindun:;en erreichen, filier Kontakt t h
    die Einschaltun- eines Zeitsignales bewirken
    und über Kontakt 17 Rückfragen iin Haus
    ohne Mithören halten. Durch Einstellung des
    Kennziffernwählers Kll'A in die zweite Kon-
    t@tktreiiic küniieti diese Teilnehmer über Kon-
    takt 21 die Hauptstelle und über Kontakt 27
    die Diktierstelle erreichest.
    Durch Einstellung des Kennziffernwählers
    KAlll in die Kontaktreihe 5 wird über Kon-
    takt _#2 die Umlegung, filier Kontakt ;3 die
    Trennmöglichkeit einer bestehenden @%erbin-
    cliins. über Kontakt 5:T die Auslösung des
    T@ennzitteniwähler@ K[VA. über Kontakt 5,5
    Flackern zum Amt 1111,l über Kontakt 5o
    Flacl;L#rii zur Hauptstelle herbeigeführt.
    Durch 1--instellung des Keiiiiziffern\vählei-
    K1V_-I in die achte Kontaktreihe ist die Rück-
    fra@@eiliöglichkeit Tiber eine zweite Anitslei-
    tung vorgesehen.
    In der Fig. i sind nun lediglich drei Grup-
    pen von Teilnehmern verschiedener Verkehrs-
    berechtigung angedeutet, und zwar in der
    19. 7 genannten inneren
    Gruppe I die gemäß F'
    Hausstellen, in der Gruppe 1I die an fünfter
    und achter Stelle genannten vollamtsberech-
    tigteil Nebenstellen und Nachtstellen und in
    der Gruppe III die all sechster Stelle genann-
    teil bevorzugten Nebenstellen.
    Ini nachfolgenden seien nun die einzelnen
    Schaltvorgänge lief Herstellung der verschie-
    densten Verbindungsmöglichkeit seitens der
    Teilnehmer mit verschiedenen Verkehrs-
    berechtigungen beschrieben.
    Hausverbindungen Hausverbindungen können von allen Teilnehmern hergestellt werden. Hellt zu diesem Zweck ein Teilneluner, z. B. der in der Fis. I dargestellte Teilnehmer A', der in der Gruppe TI angeschlossen ist, seinen Hörer ab, so wird folgender Stromkreis in das Relais R, hergestellt: Erde, Kontakt i t Tiber die Schleife des Teilnehmers A', Kontakt 2 t, Wicklung 1 des Relais R" Batterie, Erde. Das Relais R, bereitet durch Schließen des Kontaktes 3r, einen Prüfstromkreis vor. Ferner wird durch Schließen des Kontaktesd3r, ein Stromkreis Suchers AS den durch Kontakt 3r, gekennzeichneten Anschluß erreicht hat und somit ein Stromkreis für das Relais P und T über Erde, Kontakte iac, i5g, Wicklung I und Il des Relais P, Schaltarm cl des Anrufsuchers AS in der Stellung des Anrufenden, Kontakt 3r1, Relais T, Batterie, Erde geschlossen wird. Relais P unterbricht am Kontakt 12p den Stromkreis für den Drehmagneten DAS des Anrufsuchers AS. Durch Relais P wird ferner der Kontakt 8p geöffnet und weiterhin auf diese Weise die Belegung des Anrufsuchers AS über irgendeinen der Verteiler WV, bis WVg verhindert. Im Prüfstromkreis über den Schaltarm c, des Anrufsuchers AS spricht auch das Relais T an, das durch Öffnen der Kontakte 11 und 2 t den Anrufstromkreis über das Relais k, öffnet und durch Schließen des Kontaktes 16t den Prüfstromkreis unabhätigig vom Kontakt 3r, aufrechterhält. Durch Relais P erfolgt die Durchschaltung an den Kontakten 17p und 18p, so daß jetzt folgender Speisestromkreis für den anrufenden Teilnehmer besteht: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais K, Relais A,, Kontakt 17p, Schaltarm a, des Anrufsuchers AS in der Stellung des anrufenden Teilnehmers N über die Teilnehmerschleife, Schaltarm b, des Anrufsuchers AS, Kontakt i8p, Relais A2, Wicklung 11 des Relais X. Erde. In vorgenanntem Stromkreis sprechen le(ligliclidiekelaisA, und A._ an, während (las Relais 1, da es -differential geschaltet ist, seine Kontakte nicht betätigt. Das Relais A, öffnet den Kontakt igd, und schließt den lidntakt -20(r" so (laß Relais V über Erde, Kontakt 20a,, Relais V, Batterie, Erde erregt wird. Relais V schließt den Kontakt 2 i v, so daß der Prüfstromkreis, bevor das Verzögerungsrelais G durch öffnen des Kontaktes 8 p zum Abfall gebracht wird und seinen Kontakt 15g in die Ruhelage zurückführt, nunmehr über Kontakt 21 v verläuft.
  • Das Relais Iah, hält sich nach Ansprechen des Relais V unabhängig von dein Schaltwerk WV., Tiber Erde, Kontakte 5-#- v, 53 br,, Relais BR,, Batterie, Erde. Durch das Relais 13a-, werden die Kontakte 54br, bis 59br, geschlossen, so daß über den Schaltarm la des Kennziffernwählers KW eine wirksame Einstellung dieses Kennziffernwählers 1U' in den Kontaktreihen 1, 2, 3, 4, 5 und 7 möglich ist.
  • Durch den Kontakt 2 2 p wird die Wicklung I des Retais P kurzgeschlossen und somit der anrufende Teilnehmer in bekannter Weise gegen Belegung gesperrt.
  • Durch Abfall des Relais R, wird auch der Kontakt 45 r, und somit der Stromkreis für (las Relais U2 geöffnet. Das Relais U= öffnet den Kontakt 49 so daß auch das Relais P1 für das Relais U2 und für den Drehmagneten D,; des Verteilers WV1 über Erde, Kontakte 45r,, Relais U2, Kontakte 46p2, 47d2, Drehmagnet D2, Batterie, Erde hergestellt. Im vorgenannten Stromkreis wird das Relais UZ erregt, das durch Schließen des Kontaktes 49u1 den Prüfstromkreis für den Wählerverteiler WITZ vorbereitet. Der Drehmagnet D2 schaltet den Schaltarm des Verteilers WV2 einen Schritt weiter, und gleichzeitig unterbricht der Kontakt 47d2 des Schaltmagneten D2 den Stromkreis für das Relais U2 und für den Schaltmagneten D1. Der Schaltmagnet D2 legt den Kontakt 47d2 in die Ruhelage zurück. Die Unterbrechung am Kontakt 47d 2 hat einen Abfall des Relais U> nicht zur Folge, da das Relais Uz als Verzögerungsrelais ausgebildet ist. Wird der Kontakt 47d1 erneut geschlossen, so erhält auch der Drehmagnet D2 Strom und schaltet den 5chaltarin des Schaltwerkes WV" einen Schritt weiter und unterbricht wiederum am Kontakt 47 d1 den Stromkreis für den Schaltmagneten D2. Das Schaltwerk WV = wird nun so lange fortgeschaltet, bis ein freier Anrufsucher AS gefunden ist und folgender Stromkreis über das Schaltwerk WV., zustande kommt: 1? r(le, Kontakt 49 u1, Wicklung 1 und II des Relais P 2, Schaltarm ad des Schaltwerkes WV._. Kontakt 8p, Relais G, Batterie, 1#.rde. Durch <las Relais P., wird einmal durch Öffnen des Kontaktes 46p2 und Schließen des l#,-.otitaktes 50p1 (las Relais L''._ unabhängig von dein Stromkreis über den Schaltmagneten D1 erregt gehalten und durch Schließen des Kontaktes 48 p2 die Wicklung I des Relais P? kurzgeschlossen, so daß der über das Schaltwerk bVV., belegte Anrufsucher AS ,gegen weitere Belegung gesperrt ist. Das P\.elais P.. schließt ferner am Kontakt 51 p1 einen Stromkreis für ein Relais IHR,. Der Stromkreis verläuft über Erde, Kontakt 51p" Schaltaren b,, des Schaltwerkes lf'l-'=, Relais 13R" Batterie. 1#.rde.
  • l`ber den Schaltarie a8 des Schaltwerkes lVV. wird auch (las lZelai; G erregt, das durch Schließen des Kontaktes 11ä einen Stromkreis für den Schaltmagneten DAS des Anrufsuchers AS schließt. Der Stromkreis verläuft über Erde, lsontakte iig, 12p. 13das, Schaltmagnet DAS, Batterie, 1?r(le. Der Schaltmagnet PAS schaltet die Schaltarme um einen Schritt weiter, öffnet am Kontakt i3das seinen eigenen Stromkreis, so daß der Schaltmagnet DAS stromlos wird. Es wird daher der Kontakt 13 das geschlossen, und es kommt erneut ein Stromkreis für den Schaltniagneten DAS zustande, wodurch der Anrufsucher _AS erneut einen Schritt weitergeschaltet wird. Dieses wiederholt sich nun so lange, bis der Schaltaren c des Anruf-
    stromlos wird und seine Kontakte in die
    Ruhelage zurückführt. Die Schaltmittel des
    Schaltwerkes 14'G'.= sind also wieder in die
    Ruhelage gebracht und können eitlen anderen
    Anrufanreiz eines weiteren Teilnehmers der
    Gruppe 1.1 aufnehmen.
    Sendet min der Teilnehmer zwecks Ein-
    stellung des Leitungs-,v<ihlers LLV die erste
    Stronistoßreilie aus, so «-erden die Unter-
    brechungen an der Teilnehmerstelle durch
    Relais .1, aufgenommen und auf den Ilub-
    inagneten 1I über den Stromkreis Erde, Kon-
    takte igU,, -23Z', 2d.1', 253(, Kopfkontakt 26k0
    des Leitungswählers 1.14', ' Relais 1%s, 11t1b-
    niaänetH, Batterie, Erde eingestellt. Wirkt
    de r erste: Stroni.stoß auf torgenannten Strom-
    kreis ein, so %circi das Relais C'; erregt, (las
    (1C11 Kontakt .'.7 1(; öffnet 111l(1 clenlKUntakt 2Suy
    schließt, so (saß, nenn der Leitungswähler
    L IV die Rubelare verläßt und somit den Kon-
    t<il<t 2(, ko öffnet und den Kontakt 2() ko
    schließt, der Stroniki-eis für (gen Huhinagne-
    ten Il und für das Relais filier den Kopf-
    Wntakt 29 ko und den Kontakt 28 1r; verläuft.
    \i'ähreti(i der Stronlstoßreille bleiben (sie Kon-
    takte des als `'erzöl;ei-tinrisi-elais aus,ebikleten
    Relais U15 in der Arbeitslage. Ist die erste
    Stroinstoßreilie beendet und somit der Strom-
    kreis für den liullniagneten Il und für das
    Relais tj; 1<itigere "Zeit ain Kontakt iya, unter-
    ])rochen, so fällt (las l#',elais U, a1), wodurch
    (fier Kontakt 28 1r;, geöffnet und der Kontakt
    27 1t,; geschlossen wird. Auch durch die
    wtederliolte üttnung ün(1 Schließung des Kon-
    takte..; 20a, w,»lii-rii(1 der Stronistollreilie
    bleibt (las V-erzügcrungsrelais I' erregt.
    Seitclct der Teilnehmer (sie nächste Stronistoß-
    reihe aus, so wihlcen diese Stromstöße auf den
    Drehmagneten 1); ein, und zwar auf folgen-
    (lein Wege: Erde, Kontakte iga,, 23'z', 24.r,
    25 )', hol)flcolltal;t 2gko, Kontakt 271w, Wel-
    letikoiltakt 3()'1c' (leb l.eltltIlgs@S'Idilel@ 1.11a
    holltakt 31 1r11 I:rlais (',,. I)rclini<tritet 1),.
    Batterie, HI-1e. 11r1 rrstr stt-onistoll, (Irr auf
    SOlgenttnntrntn=itll:rci: einwirkt, erregt (las
    helai, C',. 'las 1l(-11 Kontakt ,;l 1r, <ittllet 111u1
    (1c11 K()ntllkt3-'«, @(ldief.lt. I)tirch (1e11 ersteig
    Stromstoß wird auch der Leitungswähler 1_1V
    einen Schritt t\-citer;;eaclialtet und somit der
    4Vellettkotttakt 3(1«' ge('ittitet und der Kontakt
    33r.' @#escldclssen. 1)e1 Str()mst()lakrcis für (gen
    1)rellnagnctcn 1)., u11(1 für das Relais t', ver-
    läuft nunnielir unahliiinhi- vorn \Vellenkon-
    takt 30w und Voll, Kontakt 31 lt, über (gen
    Kontakt 3_t(,. Nach beeildeter StrOllistoß-
    reihe fällt das Relais tr,, all, so claß'bei Frei-
    sein des über den Leitungswähler erreichten
    Teilnehmer, ein I'rüfstroinkreis über den
    Schaltarm c., des Leitungswählers zustande
    kommt. Der Stromkreis verläuft über Erde.
    K(intakte 34'z'. 351(" Wicklung 1 11g1(1 11 des
    Relais l',, Schaltarm i: des Leitun nswälilers
    1.1-1' 111 der Stellung des getviinscllteil Teil-
    nehmers über (las nicht dargestellte Relais 7'
    des angerufenen Teilnehmers stach Batterie,
    Erde. Das Relais I', spricht all, schaltet die
    Leitungen an den KoiltaktetI3()p,a und 37p,
    durch: ferner erfolgt die Sperrtang des ge-
    wünschten Teilnelnners ist bekannter Weise
    durch Kurzschluß der Wickhing 1. des Re-
    lais Y,, a111 Kontakt 38p,. Durch Relais 1',
    wird ein Stromkreis über I?rde, Relaistinter-
    brecher RL', Relais I_, Kontakte 39b" 40p1,
    Wellenkolitakt 337t', Kontakt 31 u,,, Relais U,.
    1)rehniagnet D,, Batterie, Erde geschlossert.
    In vorgenanntem Stromkreis wird nur das
    Relais 1_ in bestimmten Zeitabschnitten durch
    den Relaisunterbreclier RC% het:itigt. Ent-
    sprechend der Betätigung des Relais L -wird
    durch Üfinen der Kontakte 41I und 421 und
    Schließen der Kontakte 431 und 441 die Ruf-
    stroni(luelle Mal an (sie zum gewünschten Teil-
    nclliner führende Leitung allgeschaltet und so-
    init der Teilnehmer angerufen. Meldet sich
    der allgerufene "Peilnehmer, so xvird in der
    Rufpause folgender Stromkreis geschlossen:
    Erdc, Batterie, L\'ivkltlng I des Relais l", Re-
    lais b',, Kontakte 421, 36p,, Scltaltarin o= des
    1_.e%tungst@:ihlcrs 1,11' all der Stellung des an-
    gerufenen Teilnehmers Tiber (sie Teilnehmer-
    schleife des aalgerufenen Teilneliniers. Schalt-
    anis h_ des Leitungswählers LW, Kontakte
    371'a. 411, lZelais 13.,, Wicklung 1I des Re-
    lais 1", Isrde. In vorgenanntem Sprechkreis
    .Ili-eclieii nur die Relais 1>, und l3= an. Das
    Relais 1' ist ein Differenzrelais, (las durch die
    clitgrgengesetzt geschalteten Wicklungen
    nicht zum Aiishl-eciieii gebracht wird. Durch
    Relais V, wird der Stromkreis des Relais L
    ain Kontakt 3911, unterbrochen. Durch Re-
    lais sf, wird (ler Kontakt 75b, geöffnet tin;l
    du r Koltltl<t 7 (i b, geschlossen, so (saß (las Re-
    lais b", über I:r@te. K()iitakt 7((b1, helais 1",,
    Batterie, 1:r(1<- erregt 11-1r(1.
    Es sind somit der anrufende Teillichiner
    icud der angerufrlic Teilnehmer miteinander
    verbunden.
    Wünscht ein Teilticitttter der Gruppe 1
    Oder 111 eine \@erllin(lung Herzustellen, ;o er-
    folgt die Belegung des Anrufsuchers 11.S über
    (las Schaltt\erk 1I"1 ", bzw. !V1 'a auf folgen(Ie
    Weise: Ihts drnt anrufenden Teilnehmer ztt-
    geol<Incte: 111111t (l,trgestellte Anrufrelais h
    eines "I'cilitcluiiers der Gruppe 1 erregt den
    l)rdnnagneten I), über Erde. Kontakt 4(", Re-
    lrtis C.',, Kontakte 5p1, 6(I1, 1)reliniagliet 1),.
    Batterie, Erde. Der Drehinagliet l), arbeitet
    finit seinem Koitakttid, als,e@llstunter_
    Brecher so lange, bis der Schalfarin (res
    Sehalt«@erkes 4V4', einen freien :Anrufsucher
    AS findet find somit tau 1'ri.ifstronikreis über
    (gen Schalfarin des Schaltwerkes 44'1", zli-
    stande kommt, über welchen das Relais P, er
    regt wird. Relais P, sperrt den Anrufsuchei
    rIS durch Kurzschluß der Wicklung I des
    Relais P, über Kontakt lop,, so daß nunmelil
    der Prüf;trotnl;i-eis über Erde, Kontakte 7 x,,
    Iop, Wicklung II des Relais P,, Schaltarm
    (les Schaltwerkes 1t'1', in @ler Stellung des
    freien Anrufsucher;A,5,. Kontal:ttgp, Re-
    lais G. Batterie, Erdk-. Relais P, hält Relais L',
    unabhängig von Neontakt (@, und b d, über
    Kontakt c) p,.
    Die Eanstelltlii- (1e; AnrufsuchersAS auf
    den a12I'tlfen`len Teilnehmer erfolgt in der
    gleichen Weise, wie l,ei Herstellung einer
    I-fat1;@ er llin(lung seitens eine: in der Gruppe Il
    angeschlossenen Teilnehmers beschrieben.
    In der Gruppe III sind die bevorzugten
    @ellell;tellen angeschlossen. Wird von einer
    Levorzu-ten Stelle der Anreiz zur Herstel-
    lung eileer Verbindung gegeben, so wird durch
    des den Teilnehmern zugeordnete Anrufrelais
    der Anreiz auf den Schaltmagneten D3 des
    Schaltwerkes l1'1"3 gegeben, und zwar durch
    Schliel:jen des Isontal:tes 6o 1-.,. Durch Schlie-
    l:leu dieses Kmitaktes wird das Relais L'3 und
    der Drehmagnet D3 über Erle. Koiltal:t 6oy-=.
    Relais l'3, Kontalae fit p3, 6_i13, Dreh-
    magnet D3, Batterie, Erde erregt. Der Dreh-
    ina;'llet I7.3 bjllaltet die Schaltarme a, und 11g
    de, Sehaitt@@crl:es 11-'l ",3 ein,-n Schritt weiter,
    ö#i"fnet den @iontala 6-a d3, so (laß der Schalt-
    P- 3troliiloswird. Der SchaltinagnetD3
    ;chlieht wieder den Ilontalct 6a (13, und der
    Schafni agnet D3 erhält einen neuen Stroin-
    stol). Diese Fortschaltung des Schalt«-erkes
    11"!"-3 erfolgt so lange, bis über Erde, Kon-
    takte 63113, Wicklung I und 1I des Relais P3,
    Scha Marin a3 des Schaltwerkes !t'1'3 in der
    Stelluilg eines freien Anrufsuchers. z. B. des
    _ 1III'11f;uchers AS, über Rolltakt cSp, Relais G,
    Ban'ei'lc, Erde das Relais P.3 erregt wird, das
    durch Üfinen des Kontaktes 61 p;,- den Stroin-
    l:rei: für den Schaltmagneten D,,3 unterbricht
    und durch Schliellen des Kontaktes 64p3 (las
    Pelais C', unabhängig v_lin Kontakt 61 p;3 und
    62d3 aufrechterhalten wird. Das Relais P3
    :aperrt durch Schließen (les Kontaktes 6.#p3
    nii1 alließt ferner über Ei-@le, Kontakt 66p3,
    Sclialtiii-ni b,, des Schaltwerkes 1.1'I'3, Relais
    f;R,, Batt-eri. 1#_r,-le einen Stromkreis für (las
    Relais DR,. I:elais h12., hält sich nach An-
    >l3recllen v011 IZelai;1" unallhängig voni Schalt-
    @t-erl: 11'1" übel- I?I'dü, Kolit;thte @2 v, 67 111:,
    Relais DR.., 1=ratter:e, Erle.
    1?urch Zias lZelais PR., wenkn die Kontakte
    (18br. 1)1s 74 br_ geschlossen, so daß eine wirk-
    ,«lile I:IFi;tellttil" des KeIinzifferIlt@"alllel's KII"
    durch die 1I1 @ler Gruppe 111 angC;chlo;;eII-u
    Teilnehmer a111 (die K(intal:tl'rilleil I, .'., j, I,
    7 u11_1 8 1113-lich ist.
    liel ffer;tellun- elIlcr internen @'el"li@nd11@1
    seitens eines in der Gruppe III angeschlosse-
    nen Teilnehmers erfolgt die Einstellung des
    Anrufsuchers -IS atif den Anrufenden und
    die Einstellung (les L eitungs«-ählers I 1l' in
    der bereits bei Herstellung einer internen
    Verbindung seitens eines in der Gruppe Il
    angeschlossenen Tciinellinei-; beschriebenen
    Weise.
    Die AUSIO;tillg der j'erbIIIdltIlg;;'1nI'1C11tt1Il-
    #len bei einer Verbindung seitens eines Teil-
    nehiners aus den Gruppen 1, 1I und III zu
    elneril Teilnehmer der eigenen
    ist immer v,--)in Anrufenden ail)IIäIlglg.
    I-Iänyt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer
    auf, so «-erden die Relais A, und .4_ strom-
    los. Das Relais .l, öffnet den Stromkreis für
    das Relais 1' am Kontakt 20u, und bereitet
    a m Kontakt 19i7, edlen S troinkreis für den
    Aus1ö semagneten _Il v;)r, der geschlossen wird,
    sobald das Verzögerungsrelais f' seinen Kon-
    takt 23v öffnet t111;1 den Kontakt 77Z schließt.
    Der Stromkreis für den Auslösemagneten .1I
    verläuft dann über Erde. Kontakte 19e1,, 77-,',
    Kopfkontakt 78,1"o, Auslüsenlagnet JI, Bat-
    terie, Erde. Der _\.tisl()senia,-Ilet .1I führt d211
    Leitttlzswüliler L IV in die Ruhelage zurück.
    Durch Abfall des Relais 1' wird der Prüf-
    stromkreis für den Anrufsucher AS durch
    Üffnen des Kontaktes -1v unterbrochen. Pe-
    lais P und T fallen ab. Der Priifstronikreis
    iür den Leitungswähler wird am Kontakt 347'
    `'eüffnet, so (iaß auch Relais P., seine Kon-
    takte in die Ruhelage bringt. Hat der Lei-
    tungs«-ähler die Ruhelage erreicht, so ist der
    I,opl1contalct 7 8 ko geöffnet und somit auch
    der Stromkreis des Ausliiseinagneten _Il unter-
    brochen.
    Handelt e: sich um eine Verbindung seitens
    eines Teilnehmers aus der Gruppe II oder III,
    so «"irre bei Schlulder Verbindung durch Re-
    lais l' auch der Stromkreis der Berechtigungs-
    relais DR, oder BR., ain Kontakt 5' v aut-
    getrennt. Es sind somit sämtliche Schalt-
    mittel. die bei Herstellung einer internen Ver-
    Lii1d11I1g 111 Benutzung genommen siIl!:1, wieder
    il: der Ruhelage.
    Ini nachfolgenden «-erden die @chalt@or_
    günge beschrieben. die bei den verschiedenen
    Sonderdiensten durch denennziffern«ähler
    hTI- eintreten.
    Oner@-erl)indunrien
    Wie atls der Fi-. 7, Tabelle 11, ersichtlich.
    «-erden Otrerverbindungen. das Zeitsignal,
    Riicl:frage im Haus und Konferenzverbin-
    dungen durch Einstellen des Kennziffern«-äh-
    lers 111l" auf die erste Kontaktreihe ermög-
    llcht. Für (pese Sonderdienste sind, wie dies
    die Tabelle I zeigt, die miter i bis 1o ge-
    nannten Sprechstellen berechtigt. Von diesen
    Teilnehmern ;1I1(1. ule bereits ausgeführt, die
    ;1i1 fünfter und achter Stelle genannten voll-
    herecIitigten Neffenstellen und Nachstellen in
    der Gruppe I I ( 1# ig. r ) angeschlossen, wäh-
    i-en(1 die an sechster Stelle genannten bevor-
    zu-teil \ebenatelleii in der Gruppe llI
    £-' 4g. 1 ) angeschlossen sind.
    \\-iinscht nun z. B. ein Teilnehmer der
    a li-uI>I>e 11 oder 111 eine Querverbindung her-
    zustellen, d. 1i. eine Verbindung zu einer wei-
    tcren \ebenstellenanlage, so erfolgt die Be-
    l@gun,@ eifies freiet) :\nrufsuchers AS in der
    lie reit: beschriebenen Weise. Durch das Re-
    Iais B1,, bzw. durch das Relais BR_ wird der
    l1,tiiit;akt 34b1, bzw. 68 br= geschlossen, so daß
    über einen der vorgenannten Kontakte und
    ('.en Schaltarm b des Kennziffernwählers K61
    i Vig. i ) die Betätigung des Drehmagneten
    PK Z in der ersten Kontaktreihe ermöglicht ist.
    fach erfoll;ter Einstellung des Anruf-
    suchers AS auf den anrufenden Teilnehmer
    ist der Speisestromkreis über -die Relais A, A1
    und A= hergestellt. In diesem Speisestroni-
    hreis sprechen zuerst nur -die Relais A1 und A;
    a11. -Außerdem ist das T",clais V erregt. Be-
    vor der anrufende Teilnehmer die Keinl-
    ziffern ztir Herstellung einer Querverbindung
    ausseinlet - es sind dies die Kennziffern i i
    lins i; - drückt der Teilnehmer seine Taste T,
    wodtircli (las im Speisestromkreis liegende
    Difterenzrelais 1 erregt wird und gleichzeitig
    (las Relais A= seine Kontakte in die Ruhelage
    bringt. Das Relais Z hält sich über Erde,
    Kontakte 79v, ßoi)akz des Auslöseiliagiieten
    11K1, 81-r, Wicklung III des Relais 1, Bat-
    terie, Erde. Durch Ansprechen des Relais Y
    und Allfall des Relais A.= kommt folgender
    Stromkreis für das Relais AU, zustande:
    Erle. Kontakte 79v, Widerstand W, Wick-
    hingr 1 des Relais AU" Kontakt 121-i-, 122aas_,
    123a_, 1-=.1a1, Kontakt 134:r, Auslösenlagnet
    JIKZ, Batterie, Erde. Der Auslöseinagnet
    JIKZ spricht in (fiesem Stromkreis nicht au.
    Das Relais AU, schließt den Kontakt 12@ aic,
    und legt somit die hochohinige Wicklung 1
    des Relais A('_ parallel zum Auslöseinagneten
    JIK7. Da der Auslöseniagnet JIK 7. nieder-
    ohmig ist, spricht auch das hierzu parallel
    geschaltete Relais A('.> nicht an. -Nach denn
    Loslassen der 'faste 7' seitens des Teilneh-
    iners \- wird (ler Kurzschluß des Relais A.=
    ;aufgehoben, so daß das Relais A= wieder er-
    regt wird. Hierdurch spricht (las Relais AU=
    infolge Offnens des Kontaktes 123a_ und
    Schließen des Kontaktes 126a= auf folgendem
    \\"8g8 ,in: Erde. Batterie. Wicklung I (18s Re-
    lais _-1(-.,. I\ontakt i 25a11,, \-Vicklung 1 des
    Relais A(',. \\"iclerstaiid l6', Kontakt 79z,
    FiAe. Das Relais AU., öffnet den Kontakt
    1-=(11(_ und schließt den Kontakt 127 att_.
    I)aii-cli Relais f wird der Kontakt2Jx ge-
    i;ffiiet, sn daß eine Betiitigung des Huh-
    magneten H für den Leitungswähler LW bei Aussendung der Kennziffer verhindert ist. Durch Relais Y werden die Kontakte 82x und 83 x geschlossen und somit die Leitungen 81 und 85 mit dem anrufenden Teilnehmer in Verbindung gebracht.
  • Wählt der Teilnehmer die erste 'Nummer der Kennziffer i i, .d. h. also eine i, so Wird der Hubmagnet HKZ des Kennziffernwähkrs KW auf folgendem Wege betätigt: Er Kontakt 86a,, 87v, 88x, Kopfkontakt 89 ko des Kennziffernwählers, Relais U" Hubmagnet HKZ des Kennziffernwählers KW, Batterie, Erde. Beim ersten Stromstoß spricht das Relais U7 an, öffnet den Kontakt 90u7 und schließt den Kontakt 9i 1i7, so daß nach dem ersten Stromstoß ein Stromkreis für den Hubmagneten HKZ über .den Kopfkontakt 92 ko und Kontakt 91 1c7 vorbereitet ist. Da in vorliegendem Falle aber nur ein Stromstoß ausgesandt worden ist, fällt nach dem ersten Stromstoß das Relais L"7 ab, und es ist nunniehr ein Stromkreis für den Drehmagneten DKZ des Kennziffernwählers KW durch Schließen des Kontaktes 90117 vorbereitet-. Sendet der Teilnehmer die zweite Ziffer der Kennziffer für Querverbindungen, und zwar in vorliegendem Falle ebenfalls eine i, aus, so wirkt dieser Stromstoß auf den Drehma.gneten DKZ auf folgendem Wege ein: Erde, Kontakt 86a,, 87v, 88x, Kopfkontakt 92 ko, Kontakt 9o r17, Wellenkontakt 93 wkz, Schaltarm h des Kennziffernwählers KW in der Dekade i, Kontakt 54 br, bzw. 68 br., Relais U8, Drehmagnet DKZ, Batterie, Erde. Das in Reihe mit dein Drehmagneten DKZ liegende Relais U, wird erregt und schließt den Kontakt 9414, so daß etwa nachfolgende Stromstöße unabhängig vom Wellenkontakt 93 7t'kz, Schaltarm il des Kennziffernwählers KW, Kontakte 5q br, bzw. 68 b12 über Kontakt 9.11c8 auf den 1)rehinagneten DKZ einwirken können.
  • Da aber in vorliegendem Falle nur ein i Stromstoß ausgesandt worden ist, fällt nach diesem ersten Stromstoß auch das Relais UB ab und öffnet den Kontakt 9.111e. Der Kennziffernwähler ist nunmehr auf .den ersteg Kontakt der Kontaktreihe i eingestellt. Wie nun aus der Fig.2 ersichtlich, besteht bei vorgenannter Einstellung des Kennziffernwählers K W über den Schaltarm c und g des KennziffernwählersKWfolgender Stromkreis: Erde, Kontakt 95sp, Schaltarm c des Kennziffernwählers K W in der ersten Kontaktreihe, Kontakt 96 u.8, Schaltarm g des Kennziffernwälilers KW in der Stellung i der ersten Kontaktreihe, . Relais An, Batterie, Erde. Durch Relais Aii wir:l der Kontakt 97a1 geschlossen, so daß über Erde, Sekundärwicklung des Übertragers L1, Kontakt 97an, 98p8, 99 d" Drehmagnet Ds, Batterie, Erde ein Stromkreis für den Drehmagneten D6 des Anrufsuchers ASO geschlossen wind. Der Drehmagnet DE schaltet :die Schaltarme des Anrufsuchers ASO einen Schritt weiter und unterbricht gleichzeitig seinen eigenen Stromkreis am Kontakt 99 d, Schaltmagnet DB wird stromlos, schließt ,den Kontakt 99 d, so daß ein erneuter Stromkreis für den Schaltmagneten DE zustande kommt. Diese Selbstunterbrechung des Schaltmagneten D, erfolgt so lange, bis folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Kontakt ioox, Relais SP, Kontakt ioi sp, Schaltarm b :des Kennziffernwählers KW in der ersten Kontaktreihe, Kontakt io2tcG, Schaltarm f des Kennziffernwählers KW auf Kontakt i der ersten Kontaktreihe, Leitung 103, Schaltarm c, des Anrufsuchers ASO, Relais P, Erde. In vorgenanntem Stromkreis spricht zuerst das Relais SP an, -das seinen Kontakt ioi sp öffnet und den Kontakt lo4sp schließt. Hierdurch wird der vorgenannte Stromkreis unabhängig von den Schaltarmen b und f des Kennziffernwählers KW über Erde, -Batterie, Kontakt iooa-, Relais SP, Kontakt lo4sp, Schaltann c, des Anrufsuchers ASO, Relais P, Erde -aufrechterhalten. Durch das Relais P, erfolgt die Auftrennung des Stromkreises des Schaltmagneten D6 am Kontakt 98p,;. Dem anrufenden Teilnehmer wird nun ein Freizeichen übermittelt, und zwar auf folgendem Wege: Das Freizeichen wird auf die Sekundärwicklung des übertragers Ü übertragen und von hier aus über die Kontakte 97aza, 105p, Leitung i06, Schaltarme des Kennziffernwählers KW in Stellung i der ersten Kontalctreihe, Kontakt 1o724, Schaltarm a des Kennzifferrrwählers KLl%, Leitung 85 in Fig. a und i, Kontakt 83x in Fig. i, 17p, Schaltarm a1 des Anrufsuchers AS in der Stellung :des Anrufenden über die Teilnehmerschleifedes letztgenannten Teilnehmers, Schaltarm b1 .des Anrufsuchers AS, Kontakt i 8 p, Relais A2, Wicklun g II ides Relais X nach Erde dein Teilnehmer übermittelt. Durch Relais P, erfolgt die Durchschaltung .der Querverbindungsleitung OL gemäß Fig. 2) an den Kontakten io8pa und iogps. Der anrufende Teilnehmer ist also über den Anrufsucher AS, über die Leitungen 84, 85 und den Anrufsucher ASU mit .der Querverbindungsleitung OL verbunden und kann nunmehr die über,die Querverbindungsleitung erreichten Verbindungseinrichtungen durch Betätigen seines Nummernschalters einstellen.
  • Hängt nach beendetem Gespräch über die Verbindungsleitung OL der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so wenden die Relais Al und A2 gemäß Fig. i stromlos und fallen ab. Hierdurch wird auch das Relais I% infolge Öffnen des Kontaktes 2o a1 stromlos. Durch Abfall des Relais V erhält nunmehr der Auslösemagnet MKZ des Kennziffernwählers Strom über Erde, Kontakte 86a, iiov, Kopfkontakt des Kennziffernwählers i i i ko, Auslösemagnet JIKZ, Batterie, Erde und führt Iden Kennziffernwähler in die Ruhelage zurück. Durch Erregen des Auslösemagneten IIKZ wird auch der Kontakt 8o vnkz geöffnet, der den Haltestromkreis für Relais X auftrennt. Relais X öffnet am Kontakt i oo _iin Fig. a den Prüfstromkreis für den Anrufsucher ASO der Verbindungsleitung OL, so daß die Relais Sp und P,; abfallen. Relais in Fig: i öffnet am Kontakt 2i v den Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS, so daß auch die Relais P und 7' des anrufenden Teilnehmers zurr Abfall gebracht werden. Es sind,somit sämtliche in Benutzung genommenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage.
  • Wünscht ein Teilnehmer eine Ouerverb.indungsleitung der Richtung 12-i5, so wird durch den Kennziffernwähler ein der Verkehrsrichtung entsprechender Anrufsucher zur Anschaltung an die Leitungen 8.1 und 85 in der gleichen Weise, wie für die Kennziffer i i beschrieben, veranlaßt.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird der Kennziffernwähler K W auf einen bestimmten Kontakt eingestellt, über welchen ein Anrufsucher ASO für Querverbindungen zur Einstellung auf die Leitungen84, 85 veranlaßt wird. Es kann jedoch die Vorkehrung getroffen werden, daß der Kennziffernwähler KTV bei Einstellung auf einen bestimmten Kontakt die Möglichkeit hat, über mehrere Kontakte in selbsttätiger Bewegung hinweg zu schalten, um einen freien von mehreren Anrufsuchern ASO auszusuchen.
  • Ferner geht aus der vorstehenden Beschreibung hervor, :daß sich der Anrufsucher ASO auf die Leitungen 84, 85 einstellt, die zwischen Anrufsucher AS und Leitungswähler LW einschneiden. In der gleichen Weise, wie sich der Anrufsucher ASO auf die Leitungen 84 und 85 einstellt, könnte sich dieser ASO auch auf die Leitungen 144, 14', 1:1.7 einstellen und hiernach die die Einstellung .des Anrufsuchers ASO veranlassenden Verbindungseinrichtungen, das sind der Anrufsucher AS und der 1,#'-ennzifferncvähler KW, wieder freigegeben werden.
  • Die Herstellung einer Verbindung über die Querverbindungsleitungen OL ist auch möglich während einer bestehenden Verbindung zwischen den Teilnehmern N und A"1 gemäß Fig. i.
  • Besteht eine Verbindung zwischen einem Teilnehmer N und dem Teilnehmer N, in Fi:g. i, so kann auch der von dem Teili. ellnler V angerufene Teilnehmer 1%, eine @'erl>irrdung über die Querverbindungsleitung )L herstellen. Durch Tastendrücken und somit Erregen des Relais Y im Speisestromkreis der \ebetistelle 1", und Abfall des Relais B;; wird der KetitizifferilwiihlerKLI' unter den Einfluß der Sprechstelle \:, gebracht. Die Schaltvorgänge, die bei Herstelhing einer Querverbindung durch den Teilneunter 1' vermittels der Relais X und : f= herbeigeführt «erden, werden nunmehr rlurcli die Relais F und B_ veranlaß-t. Zeitsignal Die :in erster bis zehnter Stelle der Fig.; genannten l'eilnehiner besitzen die Möglichkeit, durch Einstellen des Ken.nziffernwählers auf Kontakt 16 mit einem Zeitsignal verbunden zu werden.
  • I-s sei angenommen, daß ein Teilnehmer cler Gruppe 1I init der Hinrichtung, welche das "Zeitsignal gibt, verbunden sein will. Die Einstelltiilg des Anrufsuchers AS auf den anrufen;len Teilnehmer erfolgt in der beschriebenen `'eise. Bei Einstellung eines Anrufsuchers auf einen Teilneunter der Gruppe 11 wird das Relais BR, erregt, das durch Schließen des Kontaktes 5:1. br, in Fig. i die l-instellung des Kennziffernwählers auf die Einzelkontakte der ersten Kontaktreihe eriiiiiglicllt. Die einzelnen Schaltvorgänge bei ,!er Einstellung des Kennziffernwählers sind d:e gleichen, wie bei Einstellung des Keimzwecks Herstellung einer Querverhindung. Die Schaltarme a, b und c in 1`i g. -z werden auf die Kontaktreihe z einge-> .t ellt, wä "Iii -end die Schaltarme e, f und g auf den Kontakt 6 eingestellt werden. In diesem 1# all ist dann der anrufende Teilnehmer über folgendrn \\-eg mit der Signaleinrichtung Sig vei-huildeii: von der Siänaleiarichtung Sg über Schaltarm c des Kennzitternwählers K [U in Stellung 6 der ersten Kontaktreihe, Kontakt io7 ir", Sehaltarni er des Kennziffernwählers Kbf" in der ersten Kontaktreihe-, Leitung R7 (1"i". 1 ) Kontakt 83 _r, 17p, Schaltarm a, des Anrufsuchers AS in der Stellung des Anrufenden über ilie Teilnehmerschleife des TeihiehniersN. Schaltarm b, des Anrufsuchers AS. Kontakt 18p über Relais A.. `Wicklung 11 des Relais N nach Erde.
  • Die Auslösung der in Benutzung genominenen Verbindungseinr:chtungen wird, wie bereits beschrieben. durch Abfall der Relais A, und A= herbeigeführt.
  • Die Anschaltung des Zeitsignals- über den Kennziffernwähler K ft"l;annauch dann herbeiführt werden, wenn zwischen einem Teiltiehmer _\' und 1', der Fig. i eine Verbindung lreteht.
    Besteht eine Verbindung zwischen den
    beiden Teilnehmern V und N" in Fig. i, so
    kann auch der angerufene Teilnehmer :'V, die
    Anschaltung des Zeitsignales durch Einstellen
    des Kennziffernwählers K U,' herbeiführen.
    Durch Drücken der Taste T, an des Sprech-
    stelle N, erregt der Teilnehmer 1', das Re-
    lais Y und bringt das Relais Bz zum Ab-
    fallen. Die Schaltvorgänge, die bei Einsc 1
    tung .cles Zeitsignalesdurch den anrufe
    Teilnehmer N durch die Relais X und A, hex"
    heigeführt werden, werden nunmehr durch'
    die Relais Y und B_ vorgenommen.
    Rückfragen im Haus Besteht zwischen einem Teilnehmer der Gruppe II oder 111 und einem Teilnehmer N, gemäß Fig. i eine Verbindung und wünscht der anrufende Teilnehmer während dieser Verbindung eine Rückfrage mit einem andern Teilnehmer der eigenen Anlage zu halten, so wird wiederum durch Tastendruck die Bereitstellung,des Kennzifernwählers KW in Fig. t herbeigeführt.
  • Die Kennziffer zur Herstellung von Rückfrageverbirndungen im Haus ist, wie aus Tabelle 11 in Fig. 7 ersichtlich, 17. Der anrufende Teilnehmer hat also nach Drücken der Taste T an seiner Sprechstelle die Kennziffer 17 zu wählen. Die Einstellung des Kennziffernwählers erfolgt in der beschriebenen Weise. Nach der Einstellung sind also die Schaltarme a, b und c in Fig- 2 auf die erste Kontaktreihe gehoben, während die Schaltarme e, f und g auf Kontakt 7 eingestellt sind;. In diesem Falle kommt folgender Stromkreis über die Schaltarme c und g des KennziffernwählersKW zustande: Erde, Kont.akt95sp, Schaltarmc des Kennziffernwählers KW in der ersten Kontaktreihe, Kontakt 96 u8, Schaltami g ges Kennziffernwählers auf Kontakt 7 der ersten Kontaktreihe, Relais An,, Batterie, Erde. Durch Relais Art, wird der Kontakt i 12 an, geschlossen, so daß der Drehmagnet D, des Anrufsuchers ASR Strom über Erde, Sekundärwicklung des Übertragers l:`, Kontakt 112 ax" 113 p5, 1 14d" Drehmagnet D;, Batterie, Erde erhält. Der Drehmagnet D7 arbeitet mit seinem Kontakt 114 d,. als Selhsxunterll.recher so lange, bis der Anrufsucher AS R das Aggregat, über welches die Teilnehmer miteinander verbunden sind, gefunden hat. In diesem Falle kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Kontakt ioox, Relais SP, Kontakt toi sp, Schaltarm b des Kennziffernwählers KW in der ersten Kontaktreihe, Kontakt to2u" Schaltarm f des Kennziffernwählers KW auf Knntakt7 der ersten Kontaktreihe, Wicklung l des Relais RF, Leitung 103, Schaltarm c4 des An, rufsuchers ASR, Relais P., Erde. Im vorgenannten Stromkreis spricht zuerst das Relais P,, an, öffnet am Kontakt i 13 p5 den Stromkreis für den Drehmagneten DZ und setzt somit den Anrufsucher ASR still. Durch Schließen -des Köntaktes i 15 p5 erhält der anrufende Teilnehmer ein Freizeichen über Erde. Sekundürwicklung des Freizeichenü bertragern Ü', Kontakte i 1- arzl, 115 p5, Schaltarm e des Kenuziffernwählers in Stellung 7, Kanta@kt 1a7 iia, Schaltarm ra des Kennzifferuwälilers in der ersten Kontaktreihe, Leitung 85 (Fig. i) Kontakte 83,x, I7p, Schaltarm a,, des Anrufsuchers AS in der Stellung des anrufenden Teilnehmers über die Teilnehmerschleife". Schaltarm b1 des' Anrufsuchers AS, Kontakte i8 p, Relais A2, Wicklung 11 des Relais 1i, Erde. Durch Relais P, im Prüfstromkreis des Anrufsuchers ASR in Fig. 2 erfolgt auch die Durchschaltung der Rückfrageleitung RL an den Kontakten i i (p.,-, und i 17 ps-Im Prüfstromkreis .des Anrufsuchers ASR spricht auch das Relais RF an, das sich selbst einen Haltestromkreis über die Wicklung II durch Schließen des Kontaktes i i8rf herstellt. Der Haltestromkreis für das Relais RF verläuft über Erde, Wicklung II des Relais RF, Kontakte 118 r f, ioa x, Batterie, Erde. Durch Relais .RF werden in Fig. i die Kontakte i 19rf und i2orf geöffnet und somit ;die Ver-I indung zwischen dem anrufenden Teilnehmer und dem Teilnehmer 1V, getrennt.
  • Im Prüfstromkreis des Anrufsuchers ASR spricht ferner das Relais SP' am. .das durch Öffnen des Kontaktes ioi sp und Schließen des Kontaktes io4sp_ .den Prüfstromkreis unabhängig von den Schaltarmen b und f des Kennziffernwählers über Erde, Batterie, Kontakt ioo.x, Relais SP, Kontakt io4sp, Schaltarm c4 des Anrufsuchers ASR, Relais P,;, Erde aufrechterhält.
  • Der anrufende Teilnehmer ist nunmehr über den Anrufsucher AS, Kontakte 82x und 83 .x, Leitungen 8:1, 8:5, Schaltarm a4 und h4 des Anrufsuchers ASR, Kontakte i 16 p, und i i7 p"- mit der Rückfrageleitung RL verbunden. Der anrufende Teilnehmer kann nun zwecks Einstellung der über die Leitung RL erreichten Verbindungseinrichtungen Stromstöße aussenden.
  • Wünscht der anrufende Teilnehmer nach beendeter Rückfrage über die Rückfrageleitung RL wieder mit dem Teilnehmer N1 in Verbindung zu treten, so muß er erneut die Taste T drücken.
  • Wie aus der Beschreibung bei Herstellung von Querverbindungen Hervorgeht, besteht nach Beendigung des ersten, Tastendruckes folgender Stromkreis für die Relais AU, und AU2 in Fig. i-:, Erde, Kontakt 79zr, Wi-.dtrstand W,. Wicklung I des Relais AU" Kontalet 125 aztl, Wicklung. I des Relais AU., Batterie, Erde. Dieser Stromkreis besteht auch nachdem ersten Tastendruck zwecks Herstelluug einer Rückfrageverbindung.
  • Dxrch den erneuten Trastendruck seitens der anrufendenSprechstelle wird JasRelaisa, erneut kurzgeschlossen, so daß, jetzt folgernder Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Ausläsemagnet 11K7-, Kopfkontakt i i i ka des KeanziffernwälilersK Irl',. Kontakte i 24a"123a2, i 27 utts, Wicklung 11 des: ReIais AU., Wicklung Il des RelaisAU2, WiderstandIV, Kontakt 79v, Erde. Die Wicklung II des Relais: AU-, ist der Wicklung I des Relais AU, entgegengesetzt geschaltet, so daß' das Relais AL'1 seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Das Relais AE;2 ist jedoch erregt, so daß, wenn nach Beendigung des Tastendruckes das Relais A_-. wieder anspricht, folgender Stromkreis für den Auslösemagneten 1-IKZdesKennziffernwählers K W zustande kommt: Erde, Kontakt 128 au" 129 au-., 126 a J, 124 a1, Kopfkontakt i i i ha des Kennziffernwählers KW,: Atlslösemagnet :lIKZ, Batterie. Erde. Der Attslüseinagnet,IIK "f_ führt den Kennz.iffernwähler KW in die Ruhelage zurück. Bei Beendigung des Tastendruckes wird zwar der Erregerkreis für das Relais AU. am Kontakt 123a2 geöffnet, das kelaisAU. ist aber derart stark verzögert, daß mit Sicherheit ein Stromkreis für den Auslösemagneten JIKZ über den Kontakt i29au.; zustande kommt, bevor das Relais.4U= infolge Öffnens des Kontaktes 123a:.2 seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Durch Ansprechen- des Auslöseinagneten JTIZZ wird der Kontakt 8o mhz geöffnet und somit der Haltekreis für Relais X aufgehoben. Der anrufende Teilnehmer wird durch Öffnen der Kontakte 82.z# und $3. r von den Leitungen 84"8 5 abgeschaI-tet. Andererseits wird durch. Öffnen des Kontaktes ioox in Fig. 2 der Prüfstromkreis für den Anrufsu.cherASR der Rückfrageleitung und somit der Haltestromkreis für das Relais SP und weiterhin auch der Haltestromkreis für das Relais RF über die Wicklung II aufgetrennt. Hierdurch fallen die Relais P,, SP und RF alx.
  • In der Fig. i werden- die Kontakte iigrf und iaoc-f geschlossen, und. den anrufende Teilnehmer ist nunmehr wieder mit dem Teilnehmer 1G'1 verbunden.
  • Besteht eine Verbindung zwischen einem Teilnehmer der Gruppe.II oder III reit einenx Teilnehmer N, der eigenen Anlage, so ist auch der von deni. Teilnehmer der Gruppe II oder III angerufene Teilnehmer Ni, in der Lage, eine Rückfrageverbindung herzustellen, Der angerufene Teilnehmer N,, drückt. zwecks Herstellung einer Rückfrageverbindung seine Taste T,. Hierdurch wird das im Speisestromkreis des angerufenen Teilnehmers liegende Differenzrelais 1- erregt und das Relais B.. kurzgeschlossen. Die gleichen Schaltvorgänge, die bei der Herstellung einer Rückfrageverbindung seitens eines anrufenden Teilnehmers durch die Relais X und A.> hervorgerufen wurden, «-erden nun durch Relais I" und B., bewirkt. Durch Relais 1,- wird einmal der Kontakt 25y geöffnet, so daß eine Beeinflussung des Hubmagneten H des Leitungswählers LIf' durch die zwecks Herstellung der Rückfrageverbindung auszusendenden Stronistol3reilien, und zwar der Kennziffer und auch der nachfolgenden Stronistoßreilien zur Einstellung der Verbindungseinrichtungen an der Rückfrageleitung RL gemäß Fig. 2 verhindert ist. Relais I' hält sich über Erde, Kontakte 79v, 801111,7s, 13o y, Wicklung 111 des Relais 1". Batterie, Erde. Relais I- bereitet am Kontakt 131 y den Stromkreis für das Relais <1L.'1 vor. Ferner «-ard durch Schließen der Kontakte 132y und 133-v der angerufene Teilnehmer 1'1 mit den Leiturigen 84, 85 verbunden. Der Stromkreis für Relais AU1 koninit über l#-ontakt 135y zustande, während der Stromkreis für den Hubmagneten HKZ und für den Drehmagneten HKZ über Kontakt 136v vorbereitet wird. Der Stromkreis für das Relais .1L'1 wird über Erde, Kontakt 79v, Widerstand Ih', Wicklung I des Relais .9L'1, Kontakt 131 y 122 att-1391J., 1381)" 135y, .-'£usloseniagtiet JIKZ des Kennziffernwählers, Batterie, Erde beim Tastendruck und somit Erregen des Relais 1' und Abfall des Relais B.@ hergestellt. Relais .1C'1 schlie13t den Kontakt 125 airl, so daß nach beendetem Tastendruck und Ansprechen des Relais B_ und somit Öffnen des Kontaktes 139 b- und Schließen des Kontaktes 157 b. ein Stromkreis für das RelaisAU1 und AU, über Erde, Kontakt 79'<<, Widerstand TV, Wicklung I des Relais .1L'1, Kontakt 125 atrl, Wicklung I des Relais AU." Batterie, Erde besteht.
  • Sendet der Teilnelinier:V1 die erste Ziffer der Kennziffer für Rückfrage aus, das ist in vorliegendem Falle die Kennziffer 17, so wird der erste Stromstoß durch Relais B1 auf den Hubmagneten HRZ übertragen. Der Stromkreis verläuft über Erde, Kontakte 75 b,, 140 v" 877'. 136y, Kopfkontakt 89 ko des Kennzifiernwälilers KI1', Relais (T" Hubmagnet HK Z des Kennziffernwählers, Batterie, Erde. Der Hubmagnet HKZ liebt die Schaltarme des Kennziffernwählers K W in die erste Kontaktreihe.
  • Verläßt der Kennziffernwähler K TV die Ruhelage, so wird, wie bereits beschrieben, der Kontakt 89 ko geöffnet und der Kopfkontakt 92 ko geschlossen.
  • Würde die erste Stronistoßreilie aus mehr Stromstößen bestehen, so würden die nachfolgenden Stromstöße über Kopfkontakt 02 k-0, Kontakt 91 il-, des Steuerrelais U, auf den Hubmagneten HKZ einwirken. Da in %-orlirgendeni Falle nur ein StronistoLl gegeben «-orden ist, fällt nach diesem Stromstola das Relais L.'7 ab, so daß die nachfolgenden Stromstöße der zweiten Kennziffer über Erde, Kontalct 7 5 b1, 140v1, 877', 136Y, Kopfkontakt 92 k o, Kontakt 9o it;, \Velletikontakt 93 wkz des Kennziffernwählers KW, Schaltarm h des Kennziffernwählers K W in Stellung i über den Kontakt 54b1-1, Relais L'" Drehmagnet DKZ des Kennzifernwählers KLh, Batterie, Erde übertragen werden. Der Drehmagnet DKZ erhält nach dein ersten Drehschritt und somit Ansprechen des Relais L@'s die weiteren Stromstöße unabhängig voni `Vellenkontakt 93-zr'kz, Schaltarm h des Kennziffernwählers K W in Stellung I, Kontakt 5.Ibr, über Kontakt 94116.
  • \\'ie aus Vorstehendem hervorgeht, ist also auch der angerufene Teilnehmer in der Lage, in Abhängigkeit d-:r Verkehrsberechtigung des artrufenden Teilnehmers die Herstellung einer Rückfrageverbindung einzuleiten. Die Einstellung des Anrufsuchers A.SR der Rückfrageleitung nach Einstellung des Ketmziffernwä blers auf den Kontakt 17 erfolgt in der gleichen Weise wie durch einen anrufender Teilnehmer. Der Prüfstromkreis für den Anrufsucher AS R verläuft an Stelle über Kontakt ioox in Fig. 2 über Kontakt ist y. Desgleichen verläuft der Haltestromkreis für Relais .S1' und für das Relais RF über diesen Kontakt 141 y.
  • Wünscht der angerufene Teilnehmer nach beendetem Rückfragegespräch wieder mit dem Teilnehmer, von dem er angerufen worden ist, in Verbindung zu treten, so drückt der Teilnehmer X1 die Taste, wodurch das Relais B., erneut kurzgeschlossen wird und seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Hierdurch kommt folgender Stromkreis für die Gegenwicklung des Relais :9L,%1 zustande: Erde, Kontakt 79v, Widerstand W, Wickhing 11 des Relais A Uz, Wicklung kt des RelaisAC'1,Kontakte 1 270i1_, 1391=,138b1, 1351, Auslösemagnet 1IKZ des Kennziffernwählers KW, Batterie, Erde. Durch die Gegenwicklung werden die Kontakte des Relais AU, in 1 die Ruhelage zurückgeführt, so daß über Erde. Kontakte 12861i,, 1.29a11.., 126a_, i 24a,. 1353, Auslöseinagnet _11KZ des Kennziffernwählers, Batterie. Erde ein Stromkreis zustande kommt, in welchem der Auslösetnagnet betätigt wird. Der Auslösetnagnet 1IKZ führt den Kennzlfernwähler Kth in die Ruhelage zurück und unterbricht am Kontakt 8o lnkz den Haltestromkreis für das Relais I', so daß dieses Relais I' seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Durch Öffnen der Kontakte 132y urid 133y «-ard der Teilnehmer N,, von den Leitungen 84, 85 abgeschaltet. Der Stromkreis für den Auslösemagneten wird am Kontakt 135y unterbrochen; -der Auslösemagnet bleibt aber über den Kopfkontakt i 11 ko so lange erregt, bis der Wähler die Schaltarme in die Ruhelage zurückgeführt hat.
  • Durch Relais Y wird ferner in Fig. 2 der Prüfstromkreis für den Anrufsucher ASR am Kontakt 1.41 y und somit auch die Haltestromkreise für das Relais RF und SP geöffnet. Durch Abfall des Relais RF und Schließen der Kontakte i 19 rf und i 2o rf in Fig. i ist der die Rückfrage herstellende Teilnehmer N, wieder mit dem anrufenden Teilnehmer verbunden. Konferenzv erbindungen Wie aus der Beschreibung der Schaltvorgänge bei Herstellung von Rückfrageverbindungen hervorgeht, werden durch das Relais RF in Fig. 2 die jeweils miteinander verbundenen Teilnehmer der Hauptverbindung bei Herstellung einer Rückfrageverbindung an den Kontakten 119 y f und 12o r f getrennt, so daß jeweils der die Rückfrageverbindung herstellende Teilnehmer allein über die Leitungen 84, 85, den Anrufsucher ASR und die Verbindungseinrichtungen über die Rückfrageleitung RL mit dem Rückfrageteilnehmer verbunden ist.
  • Soll jedoch eine Konferenzverbindung zu dritt bestehen, d. h. soll sowohl der anrufende Teilnehmer als auch der angerufene Teilnehmer Ni gemäß Fig. i mit dem über die Rückfrageleitung RL erreichten Teilnehmer sprechen können, so werden durch Wahl - der Kennziffer 18 dieselben Schaltvorgänge seitens eines der Teilnehmer der Hauptverbindung nach Drücken der Erdungstaste hervorgerufen, wie bei Herstellung einer RückfrageverBindung beschrieben. Es wird jedoch bei Einstellung des Kennziffernwählers auf den Kontakt 8 der ersten Kontaktreihe nicht das Relais RF erregt, so daß auch nicht eine Trennung der .beiden Teilnehmer der Hauptverbindung in Fig. i an den Kontakten 119 rf und 12o rf erfolgt. Wie nämlich aus F ig. 2 ersichtlich, ist bei Einstellung des Kennziffernwählers KW auf den achten Kontakt der ersten Kontaktreihe die Wicklung I des Relais RF überbrückt, so daß dieses Relais nicht zum Ansprechen gebracht wird.
  • Die Auslösung des Kennziffernwählers-nach erfolgtem Konferenzgespräch erfolgt in der gleichen Weise wie Bei Auslösung einer Rückfrageverbindung. -Diktieranruf Wünscht ein Teilnehmer telephonisch ein Diktat aufzugeben, so erreicht der anrufende Teilnehmer die Diktierstelle durch Wahl -der Kennziffer 27 (s. Fig. 7). Durch Wahl der Kennziffer 27 wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, der Kennziffernwähler auf eine Klinke M eingestellt, die im Schreibzimmer an einem kleinen Schrank angeordnet ist. Die Einstellung . des Kennziffernwählers KTTl erfolgt in der beschriebenen Weise. Die Aufsicht im Schreibzimmer führt auf einen über Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers KW in der zweiten Kontaktreihe, Kontakt 96zcG, Schaltarm. g des Kennziffernwählers KW in Stellung 7 der zweiten Kontaktreihe, Lampe L, Widerstand Wi, Batterie, Erde kenntlich gemachten Anruf einen Stöpsel in die Klinke KI ein und ist somit mit dem anrufenden Teilnehmer über die Leitungen 84, 85, 148, 149 verbunden.
  • Wünscht der anrufende Teilnehmer ein kurzes Diktat zu geben, so führt die Aufsicht im Schreibzimmer den Stöpsel St in die Klinke K1 ein. Hierdurch wird durch den Klinkenkontakt 142 die Lampe L zum Verlöschen gebracht und der anrufende Teilnehmer mit einer Diktierstation St verbunden. Nach beendetem Diktat wird das Relais A3 stromlos und schließt den Kontakt 143 a3, so daß die Schlußlampe SL über Erde, Batterie, Kontakt 1q.3 a3, Schlußlampe SZ, Stöpsel St in der .Klinke KI, Erde zum Aufleuchten gebracht wird. Die Aufsicht im Schreibzimmer entfernt daraufhin den Stöpsel St aus der Klinke KL.
  • Die Auslösung der in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen wird, wie bereits beschrieben, durch Abfall der Relais A1 und A2 gemäß Fig.i nach Auflegen des Hörers beim Anrufenden herbeigeführt.
  • Wünscht - der anrufende Teilnehmer ein längeres Diktat zu geben, so führt die Aufsicht im Schreibzimmer den Stöpsel St nicht in die Klinke KI ein, sondern in eine dem Nebenstellenteilnehmer individuell zugeordnete Klinke NKl. Der anrufende Teilnehmer ist dann unmittelbar über die Leitungen 1.4q., 1,45, Nebenstellenklinke NKL im Schreibzimmer, Stöpsel St mit der Diktierstation .St. verbunden. Durch den Klinkenkontakt 146 wird Erde unmittelbar an die Leitung 1,47 angeschaltet und hierdurch das P-Relais des Anrufsuchers AS' in Fig. i stromlos. Das Relais P bringt seine Kontakte in die Ruhelage zurück und öffnet somit an den Kontakten 17p und 18p den Stromkreis für die Relais A1 und A.. Es erfolgt hierbei die Auslösung der in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen, und zwar des Anrufsuchers-AS und des Kennziffernwählers KW. Legt nach beendetem Diktat der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird das Relais A3 stromlos, das durch Schließen des Kontaktes 143 a3 die Schlußlarnpe SZ zum Aufleuchten bringt. Die Auf- :ficht ini Schreibzimmer trennt durch Entfernen des Stöpsels S t aus der Nebenstellenklinke \'KI die Verbindung.
  • Wie aus der Fig.3 ersichtlich, sind die Leitungen 148, t :I9 mit den Leitungen 8:I, 85 verbunden, so daß die Möglichkeit besteht, über weitere Einzelkontakte der zweiten Kontaktreihe unmittelbar besondere Sprechstellen erreichen zu können, mit denen ein anrufender Teilnehmer zwecks Rückfrage oder Konferenz ein kurzes Gespräch führen will, ohne daß erst ein besonderer Rückfrageweg über einen Anrufsucher .4.@R fier Rückfrageverbindungen belegt wird. Die Unterscheidung, ob über einzelne Kontakte der zweiten Kontaktreihe ein Rückfrage- oder Konferenzgespräch gewünscht wird, kann in der gleichen Weise einmal durch N iclitansprechen und durch Absprechen eines dein Relais RF entsprechenden Relais herbeigeführt werden. Aufschalten Wie aus Fig. 7, Tabelle 1I, ersichtlich, ist die Kennziffer für Aufschalten 7i. Aufschaltmöglichkeit besitzen nach Tabelle I die an fünfter bis achter Stelle genannten Sprechstellen. Wie bereits ausgeführt, sind z_. B. die vollamtsherechtigten Teilnehmer in der Gruppe 1I gemäß Fig. i angeschlossen. Hat ein Teilnehmer dieser Gruppe eine Verbindung zu einem Teilnehmer N1 aufgebaut und ist dieser Teilnehmer X1 besetzt, so kann der anrufende Teilnehmer durch Wahl der Kennziffer 71 nach kurzem Drücken der Taste 7` eine Aufschaltung auf den angerufenen Teilnehmer auf folgende Art und Weise lierbeifiihren Die Herstellung zu einem Teilneliiner.Vl erfolgt in der bereits beschriebenen Weise. Da aber der Teilnehmer N1 besetzt ist, kommt ein Prüfstromkreis für das Relais P.1 über den Schaltarm c#, des Leitungswählers LIV nicht zustande. Der anrufende Teilnehmer erhält vielmehr in bekannter Weise das Besetztzeichen. U m sich nun auf den besetzten Teilnehmer aufschalten zu können, drückt der anrufende Teilnehmer die Taste und erregt da: Relais Y. Es werden hierdurch die bereits beschriebenen Schaltvorgänge herbeigeführt. Nach erfolgtem Tastendruck wird der Kennzitfernwähler K PV auf die siebente Kontaktreibe gehoben. Da es sich in vorliegendem Falle uni einen Teilnehmer der Gruppe 1I handelt. wird das Relais BR, erregt, das durch Schließen des Kontaktes 59br, die Betätigting des Dreliniagneten DKZ in Kontaktreihe 7 ermöglicht. Nach Einstellung des Kennziffernwählers KII' auf die siebente Kontaktreibe wird der Kennziffernwähler auf den ersten Kontakt der siebenten Kontaktreibe durch den nachfolgenden Stromstoß der zweiten Stromstoßreihe eingestellt. In diesem Falle kommt über den Schaltarm c und g des Kennziffernwählers KhV folgender Stromkreis für das Relais P4 zustande: Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers in der siebenten Kontaktreihe, Kontakt 96 erb, Schaltarm g des Kennziffernwählers K LG' auf Kontakt i der siebenten Kontaktreihe, Wicklung III des Relais P4, Batterie, Erde. Das Relais 1'4, das im Prüfstromkreis über den Schaltarm c2 in= folge des Besetztseins des angerufenen Teilnehmers nicht ansprechen konnte, wird also über die Wicklung 111 in Stellung 7i des KennziffernWählers KW erregt. Das Relais P4 betätigt seine Kontakte 36P4 und 3'7P4, und es ist somit der anrufende Teilnehmer trotz Besetztseins desTeilnehmers N1 mit dem letztgenannten Teilnehmer in Verbindung gebracht. Zwangstrennung Wenn ein Teilnehmer den gewünschten Teilnehmer besetzt findet, so kann auch durch den Kennziffernwiililer K LL' für Teilnehmer entsprechenderVerkehrsherechtigung die zwangsweise "Trennung herbeigeführt "-erden.
  • Zwangsweise Trennungsmöglichkeit besitzen nach Fig. 7, Tabelle I, die an fünfter bis achter Stelle genannten Sprechstellen.
  • Die Kennziffer für Zwangstrennung ist 72. Der Kennziffernwähler wird also auf den zweiten Kontakt der, siebenten Kontaktreihe eingestellt. In dieser Stellung des Kennziffernwählers KTV wird über Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers KW in der siebenten Kontaktreihe, Kontakt 96u8, Schaltarm g des Kennziffernwählers Kg' auf Kontakt 2 der siebenten Kontaktreihe. Leitung ist, Schaltarm c.. des I_eitungswälrlers LW unmittelbar Erde an das T-Relais des besetzt gefundenen Teilnehmers angeschaltet. Hierdurch wird das Prüfrelais des vom besetzten Teilnehmer in Anspruch genommenen Anrufsuchers o--ler Leitungswählers kurzgeschlossen, so daß dieses Relais abfällt und die vom Teilnehmer .\'1 in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen freigibt. D:e Schaltvorgänge sind ähnlich, wie bei Herstellung einer Verbindung zu einer Diktierstelle für ein längeres Diktat beschrieben, wo auch durch Kurzschluß des P-Relais des vom anrufenden Teilnehmer in Benutzung genommenen Anrufsuchers durch Schließen des Kontaktes 146 in Fig. 3 die Auslösung des Anrufsuchers AS herbeigeführt wird. Fällt der Verbindungsweg des besetzt gefundenen Teilnehmers N1 zusammen, so kann das Relais P1 gemäß Fig. t ansprechen, und der anrufende Teilnehmer ist mit dem besetzt gefundenen Teilnehmer _\"1 verbunden. Personensuchanlage Ist z. B. ein angerufener Teilnehmer nicht an seinem Platz, so kann sich der anrufende Teilnehmer durch Wahl der Kennziffer 73 mit einer Personensuchanlage in Verbindung setzen, welche in bekannter Weise an verschiedenen- Stellen des Betriebes die dem gewünschten Teilnehmer zugeordneten Signale einschaltet (Lampentableau o, dgl.). Der anrufende Teilnehmer hat zu diesem Zweck nach erfolgtem Tastendruck die Kennziffer ; 3 zu wählen. "Zach erfolgter Einstellung des Kennzifernwählers KW entsprechend der Kennziffer ist der anrufende Teilnehmer über die Leitungen 84, 85 in Fig. r, Schaltarm a und b des Kennziffernwählers in der siebenten Kontaktreihe, Kontakt 107 ü" 102 lt" Schaltarme e und f des Kennziffernwählers KW in Stellung 3 der Kontaktreihe 7 mit der Personensuchanle.:ge PSA verbunden. Die Einschaltung der Signale an den verschiedenen Stellen des Betriebes erfolgt in bekannter Weise. Der gewünschte Teilnehmer kann dann von einem der nächstgelegenen Apparate über eine bestimmte Nummer der Hausanlage die Personensuchanlage erreichen, von der er dann über die Schaltarme e und f des Kennziffernwählers KW mit dem anrufenden Teilnehmer verbunden ist. Rückmeldung Findet ein anrufender Teilnehmer den gewünschten Teilnehmer besetzt, möchte aber weder die bestehende Verbindung des angerufenen Teilnehmers trennen, noch sich auf die bestehende Verbindung aufschalten, so kann der anrufende Teilnehmer den Kennziffernwähler KW auf einen bestimmten Kontakt einstellen, wödurch° der vom anrufenden Teilnehmer aufgebaute Verbindungsweg bestehen bleibt und beim Freiwerden des gewünschten Teilnehmers der anrufende Teilnehmer gerufen wird.
  • Die Kennziffer für diese Rückmeldung ist 81. Der anrufende Teilnehmer, der den Verbindungsweg über Anrufsucher AS und Leitungswähler L W in Fig. i aufgebaut hat, stellt nach Drücken der Taste den Kennziffernwähler KW auf Kontakt 81 ein. Hierdurch wird ein Haltestromkreis für das Relais V über Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers in der Kontaktreihe 8, Kontakt 96uß, Schaltarm g des Kennziffernwählers KW auf Kontakt i der achten Kontaktreihe, Thermorelais Th, Kontakt 150x, Relais L', Batterie, Erde geschlossen. Hängt also der anrufende Teilnehmer seinen Hörer an, so wird zwar das Relais <-11 und A., stromlos, das Auslöserelais >r' wird aber unabhängig vom Kontakt 2o a1 über den vorgenannten Stromkreis erregt gehalten.
  • Beendet der von dem anrufenden Teilnehmer angerufene Teilnehmer N1 sein Gespräch, so wird dessen Verbindungsweg ausgelöst, so daß hiernach ein Stromkreis für das Relais P4 zustande kommen kann. Das Relais P4 spricht an, und zier Teilnehmer N1 wird in der beschriebenen Weise gerufen. Der Rufstrom fließt aber nicht nur über die Kontakte 43l und 441, Kontakte 36p4, 37p4 zu dem Teilnehmer N" sondern auch über die Leitungen 152 und 153, Kondensatoren Cl und C.., Schaltarme und f des Kennziffernwählers KW in Stellung i der achten Kontaktreihe, Kontakte lo711c, io2ua, Schaltarm a und b des Kennziffernwählers in der achten Kontaktreihe, Leitungen 84, 85, Kontakte 82 x, 83 x, Kontakte 17 p und 18 p über Schaltarme a1 und b1 des Anrufsuchers _AS zu dem anrufenden Teilnehmer, der nach Wahl der Kennziffer 81 seinen Hörer aufgelegt hat. Meldet sich der gerufene Teilnehmer NI und auch der anrufende Teilnehmer, so sind beide Sprechstellen über den Anrufsucher AS und den Kennziffernwähler KW in Stellung 81 miteinander verbunden. Der anrufende Teilnehmer kann nun, wie bereits beschrieben, durch kurzen Tastendruck die Auslösung des Kennziffernwählers KW herbeiführen. Eine Verbindung zwischen dem anrufenden Teilnehmer N und dem Teilnehmer Ni besteht jetzt über den Anrufsucher AS und Leitungswähler LW.
  • Weitere Senderdienste über den Kennziffernwähler 1(W Wie aus der Tabelle Il in Fig. 7 ersichtlich, sollen durch Wahl einer Kennziffer der dritten Dekade Bahnfernleitungen und Bezirksleitungen erreichbar sein. Die Einstellung auf derartige Leitungen kann nun in der gleichen Weise erfolgen, wie dies für den Verbindungsverkehr über Querverbindungs-Leitungen OL gemäß Fig. :2 beschrieben ist.
  • Des: weiteren ist aus der Tabelle II ersichtlich, daß Alarmempfangsstellen erreichbar sind, und zwar durch Wahl der Kennziffer oi Feuermeldestellen, o2 Fernsteuerstellen und 03 Wächterkontrollstellen erreicht werden können. Die entsprechenden Stellen können beispielsweise unmittelbar über den Kennziffernwähler KW erreicht werden, wie die in Fig.3 dargestellte Anordnung einer Diktierstelle. Amtsverbindungen In Fig. 4 ist der Kennziffernwähler KW mit seinen Schaltarmen a bis g eines Hausaggregates wiederholt, und zwar für die Einstellung auf die Kontaktreihen 4 und 5, durch welche einmal ein anrufender Nebenstellenteilnehmer, und zwar durch Wahl der Kerinziffer.l, mit einer freien Amtsleitung verbunden wird, während durch Wahl der Kennziffer 5 seitens einer Nachtstelle diese mit einer anrufenden Amtsleitung in Verbindung gebracht wird.
  • Der ankommende Verkehr wird bei vorhandener Hauptstelle durch diese vermittelt. Läuft ein Amtsanruf ein, so wird der gewünschte Teilnehmer über den Amtswähler Alt" erreicht. Parallel zu der Amtsleitung ist ein weiterer Wähler BLL' vorgesehen, über welchen Rückfrageteilnehmer seitens einer mit einer Amtsleitung verbundenen Nebenstelle oder seitens der Hauptstelle zwecks Umlegung erreicht «-erden. Ankommender Verkehr Läuft ein Amtsanruf über die Amtsleitung AL in Fig. 4 ein, so wird das Relais AR durch den vorn Amt kommenden Rufstrom erregt, das sich selbst über Erde, Kontakt 155ar, Kontakt 156AS des Abfrageschalters AS, Kontakt 15; tat, 158 i^b, Wicklung I I des Relais AR, Batterie, Erde hält. Relais AR öffnet den Kontakt 169 ar, so daß eine Belegung der Amtsleitung .IL über den Kennzifternwähler hit' verhindert ist. Durch Relais _1R wird ferner der Kontakt i59ar geschlossen, welcher die Anruflampe-4L zuin Aufleuchten bringt. Relais Ar schaltet die Besetztlampe BL über Erde, Kontakte i64 crr, 165K;0, BesetztlampeBL, Batterie, Erde ein. Die Beamtin legt daraufhin ihren Abfrageschalter AS uni, wodurch einmal der Haltestromkreis für das Relais Ar am Kontakt i56AS unterbrochen wird, andererseits der Sprechapparat der HauptstelleHS durch Öffnen der Kontakte 16oAS und 16i :IS und Schließen der Kontakte 162 AS, 163 _ 1.S mit der anrufenden Amtsleitung AL verbunden wird. Durch Umlegen des Abfrageschalters wird auch ein Relais DR über Kontakt 166:1S zwischen die Adern der Amtsleitung .IL gelegt, so daß dieses Relais DR über die Adern der Amtsleitung nach Batterie im Amt erregt wird und sich unabhängig von dein Kontakt des Abfrageschalters 166_4S über Kontakt 167 dr hält. Das Relais DR schließt seinen Kontakt 165 dr, so daß die Besetztlainpe BL unabhängig von Kontakt 164ar, der ja durch Abfall des Relais AR beim öffnen des Kontaktes 156A5 des AbfrageschaltersAS stromlos wird, eingeschaltet gehalten wird. Durch das Relais DR, und zwar durch Öffnen des Kontaktes 1; o dr, wird weiterhin eine Belegung der Amtsleitung AL verhindert, die bisher durch Öffnen des Kontaktes i89ar immöglich war. war. -Die Hauptstelle HS nimmt den Wunsch des anrufenden Teilnehmers entgegen und legt hierauf ihren Abfrageschalter AS in die Ruhelage zurück. Andererseits betätigt die Hauptstelle HS die Wähltaste WT in Richtung H, wodurch folgender Stromkreis für das Relais TVA geschlossen wird: Erde, Kontakt 171 WT, Stromstoßkontakt 172 ik, Kontakt 173 WT, Relais WA, Wicklung 1, Batterie, Erde. Durch Umlegen der Wähltaste WT wird der Kontakt 202 W7' geschlossen, so daB das Relais DR unabhängig von seinem Haltestromkreis über a,10 -Ader der AnitsleitungAL, Relais DR, Kontakte 167 dr, 203 vat, 204vb, 2057'r, b"- Ader der Amtsleitung -I_ nunmehr über a10 -Ader der Amtsleitung AL, Relais DR, Kontakt 202 WT der Wähltaste WT, blö Ader der Amtsleitung AL erregt gehalten wird. Das Relais WA wird also unter den Einfluß des Stromstoßkontaktes 172 ik gebracht. Dieser Stromstoßkontakt 172 ik kann von einem Nummernschalter in Tätigkeit gesetzt werden. Durch Erregen des Relais WA wird Kontakt 174 u'a geöffnet und der Kontakt 175 wa geschlossen, so daß das Relais VA über Erde, Kontakt 175 wa, Relais VA, Batterie, Erde erregt wird. Relais VA übernimmt durch öffnen des Kontaktes 2o6va die Sperrung der Amtsleitung AL gegen Belegung in abgehender Richtung. Das Relais VA öffnet den Kontakt 176va und schließt den Kontakt 177va und bereitet somit einen Stromkreis für den Hubmagneten HAW des Amtswählers AW vor.
  • Durch öffnen der Kontakte i78 WT, 179 [VT und Schließen der Kontakte i 8o WI' und 181 WT wird der Sprechapparat der Hauptstelle HS mit dein Amtswähler AW verbunden.
  • Betätigt nun die Hauptstelle ihren Stromstoßsender zwecks Einstellung des Amtswählers ALV auf den vom Amt gewünschten Teilnehmer, so wird durch den Stromstoßkontakt 172 ik das Relais LVA entsprechend der Unterbrechung am Stromstoßkontakt 1721'k zum Abfallen gebracht, und es erhält somit der Hubmagnet HALV des Amtswählers AW auf folgendem Wege die Stromstöße: Erde, Kontakte 171. wa, 177 va, 178 xa; Kopfkontakt 183 kaw des Amtswählers AW, Verzögerungsrelais U.4, Hubmagnet HAW, Batterie, Erde. Der Hubmagnet liebt also den =lintswähler ALV in die entsprechende Kontaktreihe. Nach dem ersten Stromstoß wird der Kontakt 183 kaz0 geöffnet und der Kontakt 184kazey geschlossen. Da bei dem ersten Stromstoß auch das Relais Li A erregt wird, wird auch der Kontakt 185 zia geöffnet und der Kontakt i86ira, geschlossen. Der Hubmagnet HAW erhält also nach dem ersten Hubschritt weitere Stromstöße über Erde, Kontakte i 74 ze'a, 177 va, i 82 xa, Kopfkontakt 184kazu, Kontakt 186ua, Relais U< d, Hubmagnet HAW, Batterie, Erde. Nach beendeter erster Stromstoßreihe fällt das Relais UA ab, so daß Kontakt i86ua geöffnet und der Kontakt 185 va geschlossen wird. Das Relais UA steuert also den Stromstoßkreis vom Hubmagneten HAW auf den Drehinagneten DAW um.
  • Die nächste Stromstoßreihe, die durch den Stromstoßkontakt 172ik auf das Relais WA einwirkt, wird über Erde, Kontakte 174wa, 177 va, i82 xa, Kopfkontakt 184 kazu, Kontakt 185 2ca, Wellenkontakt 187 ze', Relais U.AI, Drehmagnet DAW, Batterie, Erde auf den Drehmagneten DAW übertragen. Durch den ersten Stromstoß für die Drehbewegung wird das Relais UA,, erregt, das seinen Kontakt 188 tcal schließt. Nach dem ersten Drehschritt wird auch der Kontakt 187w geöffnet und der Kontakt i89zu geschlossen.
  • Die weiteren Stromstöße für den Drehinagneten DAW verlaufen unabhängig vom Wellenkontakt 187 zuüber den Kontakt i 88 ual. Nach beendeter zweiter Stromstoßreihe fällt das Relais UR, ab; öffnet am Kontakt 188 ua, den Stromstoß für den Drehmagneten DAW und bereitet durch Schließen des Kontaktes igozcal den Stromkreis für das Läuterelais LAW vor.
  • Es sei angenommen, daß der anrufende Amtsteilnehmer den in Fig. i dargestellten Teilnehmer N der Gruppe II wünscht. Der Amtswähler AW in der Fig. 4 ist dann auf die Leitungen 4q., 14.5 und 147 eingestellt. Ist der Teilnehmer N- in Fig. i frei, so kommt folgender Prüfstromkreis für den Amtswähler AW zustande: Erde, Kontakt igi va, 192 anal, Wicklung I und II des Relais PAW, Schaltarm c5 des Amtswählers AW auf Leitung i47 über Leitung 147 zum Relais T des Teilnehmers N in Fig. i, Batterie, Erde. Das T-Relais in Fig. i spricht an und unterbricht an den Kontakten i t und 2 t den Anrufstromkreis für den Teilnehmer N.
  • Im Prüfstromkreis des Amtswählers AW spricht auch das Relais PAW an, das durch Schließen des Kontaktes 193 paw die Wicklung I des Relais PAW kurzschließt und somit den angerufenen Teilnehmer in bekannter Weise gegen weitere Belegung sperrt. Das Relais PAW schließt auch die Kontakte 194 paw und 195 paw, so daß die Amtsleitung AL an diesen Kontakten durchgeschaltet wird. Durch Relais PAW wird folgender Stromkreis für das Läuterelais LAW geschlossen: Erde, Langsamunterbrecher ZU, Relais LAW, Kontakte 196a1, 197 paw, 19oual, Wellenkontakt i89 w, Relais U.,41, Drehmagnet DAW, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis wird nur das Relais LAW beeinflußt, das entsprechend der Beeinflussung durch den L angsamunterbrecher L U die Kontakte Zoo laze, und 2o i laz" öffnet und die Kontakte 1981aw und i99law schließt und somit in bestimmten "Leitabständen der von der Rufstrommaschine RaI, gelieferte Rufstrom für den gewünschten Teilnehmer angeschaltet wird.
  • Meldet sich der gerufene Teilnehmer 1N in Fig. i, so wird in der Rufpause, in der die Kontakte 2oolaze, und toi lazt, geschlossen sind, das Relais AL und BL über Erde, Batterie, Wicklung I des Differenzrelais XA, Relais AL, Kontakte 2001azu, 194 paEe" Schaltarm a;, des Amtswählers Au', Leitung 144 über die Schleife ,des Teilnehmers N in Fig. i, Leitung 14.5, Schaltarm b,; des Amtswählers ALV in Fig. 4., Kontakte i95 pazc", toi lai@" Relais BL, Wicklung II des Relais 1A, Erde erregt. In vorgenanntem Stromkreis spricht das Differenzrelais XA nicht an. Durch Ansprechen des Relais AL wird der Stromkreis des Läuterelais LAW am Kontakt 196al unterbrochen. Durch Relais AL wird ferner eine Brücke über a10 -Ader der Amtsleitung AL, Kontakt 2o8 k54, Drossel D, Kontakt 2o9 al, blö Ader der Amtsleitung AL eingeschaltet. Durch AL-Relais wird der Kontakt 215 al geöffnet und der Kontakt 216al geschlossen, so daß das Relais TRAT über Erde, Kontakt 216a.1, Relais TRAT, Batterie, Erde anspricht. Relais VAAT öffnet den Kontakt 203 vat und unterbricht somit den Haltestromkreis für das zwischen der Amtsleitung liegende Relais DR. Das Relais DR fällt aber noch nicht ab, da die Beamtin den Wählschalter WT noch nicht in die Ruhelage zurückgeführt hat und somit -das Relais DR weiterhin über den Kontakt 2o2 WT der Wähltaste erregt gehalten wird.
  • Durch Relais TRAT wird der Kontakt 2o7 vat geschlossen, das den Stromkreis der Besetztlampe BL unabhängig vom Kontakt 168 dr aufrechterhält.
  • Die Beamtin erhält auf irgendeine beliebige Art und Weise das Melden des Teilnehmers mitgeteilt und legt darauf den Wählschalter WT in die Ruhelage zurück. Wenn auch der Kontakt 173 %VT geöffnet wird, bleibt das Relais WA doch über Erde, Kontakte 217vat, 2i8cat, Relais LVA, Wicklung I, Batterie, Erde erregt. Durch Zurückführen des Schalters WT in die Ruhelage wird der Stromkreis des Relais DR am Kontakt 2o2 WT der Wähltaste unterbrochen, so daß das Relais DR seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Durch Relais VAT wird der Prüfstromkreis unabhängig vom Kontakt 219 wa über Kontakt i gi vat aufrechterhalten. Durch öffnen der Kontakte i8o TVT und 181 WT und Schließen der Kontakte 178 PVT un:1 1; 9 1l'1' wird nunmehr der anrufende Anitsteilnehnier mit dem gewünschten Neli@n-#telleilteilnehnier 1' verbunden.
  • Ist das Gespräch beendet und legt der Nebenstellenteilnelliner V seinen Hörer auf. so wird das Relais AL und DL stromlos. Relais AL öffnet den Stromkreis für das Relais UAT am Kontakt 216a1, so daß Relais 1 _.`1T abfällt. Das Relais l'AT öffnet den über Erde, Kontakt 21 7 vat, 2 i 8 cat, Relais lUA, Batterie, Erde bestehenden Haltestromkreis für das Relais li'A am Kontakt 2r; z'at. Das Relais II-A fällt ab, öffnet am Kontakt 173 7,.'a den Stromkreis für das Relais 1'.-1. Auch das Relais 1-<i fällt nach einiger Zeit ab und schließt folgenden Stromkreis für den A.islöseniagneten .11A des Amtswählers AGG": l erde, Kontakte t; d. ztYa, 1 7 6 Zlcl-, Kopfkontakt 22<@i°erz@. des Amtswählers Af', Auslöseinagnet .11A, Batterie, Erde. Der Auslöseniagnet .11a1 wird so lange erregt gehälten, bis der Amtswähler ATT- die Ruhelage erreicht hat, in der der Kontakt 220 kau, wieder geöffnet wird. Durch Abfall der Relais UAT und II'A wird auch der Prüfstromkreis des Amtswählers ATV an den Kontakten 191 vat bzw. 209wa unterbrochen. Das Relais PAW fällt ab. Durch Abfall des Relais l'AT wird auch der Stromkreis der Besetztlamp-,- BL am Kontakt 207 vat unterbrochen. Es sind nunmehr sämtliche in Benutzung genommenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage.
  • Ist der Teilnehmer, auf den die Beamtin den Amtswähler Alf' eingestellt hat, besetzt, so spricht das Relais PAW des Amtswählers <4LL' nicht an. Die Vermittlungsbeamtin ist aber mit ihrem Sprechapparat HS über die Kondensatoren C; und, 0s, Schaltarme a5 und b5 mit dem angerufenen besetzten Teilnehmer verbunden. Der besetzte Teilnehmer erhält in bekannter Weise ein leises Tickerzeichen, durch welches er auf dieAnschaltung der Beamtin aufmerksam gemacht wird. Der \ebenstellenteilnehmer kann nun seinen Hörer auflegen und die Verbindung, durch welche er besetzt war, in der beschriebenen Weise auslösen. Sobald der Prüfstromkreis des Anrufsuchers für den Teilnehmer aufgetrennt wird, kann das Prüfrelais PAld' des Amtswählers AU' ansprechen. Die weiteren Schaltvorgänge sind dann die gleichen, wie bei Freisein des gewünschten Teilnehmers heschrieben.
  • Führt aber die von der Hauptstelle H,5' angerufene Nebenstelle ein wichtiges Gespräch und will dieses daher nicht unterbrechen, so legt die Beamtin den Wählschalter IVT in die Ruhelage zurück. Hierdurch wird der Stromkreis für das Relais DR_ durch Offnen des Kontaktes 202 LI'T der Wähltaste nicht unterbrochen, da das Relais DR üb2r (110-Ader der Amtsleitung .1l_, I-elais DR, Kontakte 16; dr, 203 ,-at, 2()4,'b, 2()5'1'r, b",-Ader der Amtsleitung AL erregt gehalten wird. Für das Relais yf'A besteht jetzt folgender Haltestromkreis: Erde, Kontakte .2107'J-, 2 r 1 HZ', 212 crai, 213 dr, Kontakt 214UIT der Wähltaste 11"T, Relais l1"<1 Batterie, Erde.
  • Die Beamtin legt erneut den Abfrageschalter AS um und ist somit wieder mit dein anrufenden Amtsteilnehmer Tiber die Kontakte 162 AS und 1C23 AS verbunden.
  • Die Beamtin teilt dein anrufenden Amtsteilnehiner mit, daß er den gewünschten Teilnehiner ini Augenblick nicht erreichen kann, cla dieser ein wichtiges Gespräch führt.
  • Der anrufende Teilnehmer kann null entweder auf die Herstellung der \'erl>iii<Iiiiig verzichten, um später noch einmal abzurufen, andererseits kann er auch auf das Freiwerden des gewünschten Teilnehmers «-arten oder der angerufene Amtsteilnehmer wiiilscht einen anderen Nebenstellenteilnehnier zu sprechen.
  • Verzichtet der anrufende Amtsteilnehmer auf das Gespräch, so legt die Beamtin ihren Abfrageschalter AS in die Ruhelage zurück und drückt die Trenntaste Tr, wodurch der Haltestromkreis für das Relais ihA am Kontakt 21oTr geöffnet wird. Relais WA fällt ab und bewirkt in der beschriebenen Art und Weise die Zurückführung der in Benutzung genommenen Schaltmittel in die Ruhelage. Beim Drücken der Trenntaste Tr wird auch der Kontakt 2o3Tr geöffnet, so daß der Haltestromkreis für das Relais DR zwischen den Adern der Amtsleitung nicht mehr bestellt.
  • Wünscht jedoch der anrufende Amtsteilnehmer auf das Freiwerden des angerufenen Teilnehmers zu warten, so legt die Beamtin lediglich den Abfrageschalter in die Ruhelage. Über Erde, Langsarnunterbrecher LU, Relais LAW, Kontakte 196al, 223 paw, 221 wa, Batterie, Erde wird <las Läuterelais LW durch den Langsamunterbrecher LM in bestimmten Zeitabständen erregt, das durch Schließen des Kontaktes 2221azv in dem gleichen Rhythmus über Erde, Kontakte 2221aw, Lampe RL, Batterie, Erde die Lampe RL einschaltet.
  • Beendet der Nebenstellenteilnehmer nach einer gewissen Zeit sein Gespräch durch Auflegen des Hörers, so kann das Relais PAW des Amtswählers AW ansprechen. Das Relais PAIII' unterbricht am Kontakt 223 paw den Stromkreis für das Läuterelais LAW. Der Teilnehmer wird aber weiterhin durch das Läuterelais LAW gerufen, da das Relais LAW nach Ansprechen des Prüfrelais PAW über Erde, Langsamunterbrecher LU, Relais LAUF, Kontakte r96al, 197 paw, rgoual, Wellenkontakt i89w, Relais UAl, Drehmagnet DAW, Batterie, Erde so lange betätigt wird, bis der gewünschte Teilnehmer sich meldet, wodurch in der Rufpause das Relais AL zum Ansprechen gebracht wird und den Stromkreis für das Relais LAW am Kontakt i96al unterbricht. Die weiteren Schaltvorgänge, die durch das Freiwerden und Melden des Teilnehmers hervorgerufen werden, sind die gleichen, wie bereits bei Herstellung einer Verbindung zu einem freien Teilnehmer beschrieben.
  • Wünscht dagegen der anrufende Amtsteilnehmer bei Besetztsein der zuerst gewünschten Nebenstelle eine Verbindung mit einer anderen Nebenstelle, so drückt die Beamtin lediglich die Taste HT und bringt hierdurch das Relais WA durch Öffnen des Kontaktes 211 HT zum Abfallen. Durch Abfallen des Relais lYA wird in der beschriebenen Weise die Auslösung der in Benutzung genommenen Einrichtungen herbeigeführt, ohne daß aber das Relais DR abfällt. Die Beamtin baut nach Zurückführen des Amtswählers in die Ruhelage die Verbindung zu dem gewünschten zweiten Nebenstellenteilnehmer in der bereits beschriebenen Weise auf. Abgehende Amtsverbindung Wie aus Fig.7 ersichtlich, ist die Kenn ziffer für abgehende Amtsverbindungen ,4. Für diese Verbindungen sind nur die untex bis 8 genannten Sprechstellen berechtigt. Wünscht ein Nebenstellenteilnehmer, der zu Verbindungen mit dem Amt berechtigt ist, eine Verbindung mit dem Amt, z. B. ein in der Gruppe II angeschlossener Teilnehmer N, so wird die Einstellung des Anrufsuchers AS in Fig. i auf den anrufenden Teilnehmer N in der beschriebenen Weise herbeigeführt. Das Berechtigungsrelais BR, ist erregt. Hört der anrufende Teilnehmer nach erfolgter Einstellung des Anrufsuchers AS auf den anrufenden Teilnehmer das in bekannter Weise gegebene Amtszeichen, so wählt der Teilnehmer nach erfolgtem Drücken der Taste die Kennziffer .4 und hebt somit den Kennziffernwähler KLh in die vierte Kontaktreihe. Die einzelnen Schaltvorgänge für die Einstellung des Kennziffernwählers KW sind bereits beschrieben worden.
  • Erreicht der Kennziffernwähler KW die vierte Kontaktreihe, so wird folgender Stromkreis für den Drehmagneten DKZ des Kennziffernwählers KW geschlossen: Erde, RelaisunterbrecherRUl in Fig.¢, Kontakte224ckr, 225 brl, 226 pkz, 227u_" Schaltarm d des Kennziffernwählers KW in der vierten Kontaktreihe (s. Fig. q. und i), Leitung 228 in Fig. i, Drehmagnet DKZ, Batterie, Erde. Der Drehmagnet DKZ wird durch den Relaisunterbrecher RUl so lange «-eitergeschaltet. bis der Kennziffernwähler in der Kontaktreihe 4 eine freie Amtsleitung findet, d. h. bis folgender Stromkreis über die Schaltarme c-und g des Kennziffernwählers 1(W in der vierten Kontaktreihe (s. Fig.:I) zustande kommt: Erde, Wicklung I und 1I des Relais PKZ, Schaltarm c in der vierten Kontaktreihe des Kennziffernwählers KW, Kontakt 96 aaG, Schaltarm g des Kennziffernwählers auf irgendeinen Kontakt der vierten Kontaktgruppe, z. B. auf den dritten Kontakt der vierten Kontaktgruppe, über den die erste freie Amtsleitung AL erreicht wird, Kontakte i69 ar, Uo dr, 2o6va, 229 z,b, Relais CAT, Relais CKR, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis spricht zuerst das Relais PKZ an, das am Kontakt 226 pk-- den Stromkreis für den Drehmagneten DKZ auftrennt. Ferner schließt Relais PKZ seine Wicklung I am Kontakt 23o pkz kurz, so daß ein weiterer Kennziffernwähler im Augenblick nicht auf die dritte Leitung der Kontaktreihe ,4 aufprüfen kann. Der anrufende Teilnehmer l" in Fig. i ist nunmehr über Anrufsucher AS, Kontakte 82 x, 83 x, Leitungen 8q., 85 in Fig. i und q., Schaltarme a und b des Kennziffernwählers KW in der vierten Kontaktreihe, Kontakte 1071e, und io2up Schaltarme e und f des Kennziffernwählers KW in Stellung 3 der vierten Kontaktreihe, Leitungen 231 und 23.2 mit der Amtsleitung AL vorhanden. Über vorgenannten Weg kann der anrufende Teilnehmer auf das Relais AL, BL und XA einwirken. Die Relais AL und BL sind nach erfolgter Einstellung des Kennziffernwählers K W auf die Amtsleitung AL erregt. Durch Relais AL wird Relais VK in Fig. 5 über Kontakt 26o al erregt. Das Relais AL legt eine Drossel D in Fig. 4. zwischen die Adern: der Amtsleitung AL über die Kontakte 2o8 h54, Drossel D, Kontakt 2o9 al. Relais AL schließt den Kontakt 2 16 a.l und erregt somi t das Relais VAT.
  • An dem Kennziffernwähler KWA in Fig. 6 sind die Anschlüsse der Teilnehmer entsprechendder Anschlüsse i.mLeitungswählerLW, Amtswähler AW und Wähler BW gekennzeichnet.
  • Ist z. B. der Teilnehmer N i/i in Fig. 6 an den dritten Kontakt der zweiten Kontaktgruppe des Leitungswählers LW angeschlossen, so ist auch der Anschluß des Teilnehmers N i/i am Anrufsucher AS mit dem Vielfachfeld des Leitungswählers LW, des Amtswählers AW und des Wählers BW verbunden. Der TeilnehmerNi(i ist ferner am dritten Kontakt der zweiten Kontaktreihe des Kennziffernwählers KWA gekennzeichnet. Das Vielfachfeld der Wähler LW, AW, BW und AS ist über Schaltarm b des Anruf- Suchers AS und Leitung 4(jo mit deui Kennzeichenkontakt des Kennzcichenw:ihlers Kll'A, (las ist also in vorliegendem Falle Gier dritte Kontakt der zweiten Kontaktreihe, verbunden. Wird die Amtsleitung AL in Fig. i=r über den Kennziffernwä hler K ll' belegt, so sucht der Kennziffernwähler htl-A die Leitung4oo des anruf;nden Teilnehmers auf. Die Stronistöß.:, die die Antriebsmagnete des Kennzifferuwählers ElVA zwecks Einstellung auf die Leitung 4oo erhalten, erhalten auch die Antriebsmagnete des Amtswählers Ail-. Es werden also der Kennziffernwähler K 1l ;I und der Amtswähler All.' gleichzeitig auf den Anrufenden eingestellt. Ist der Amtswähler Alt- auf den Anrufenden eingestellt, so wird sowohl der Kennziffern-# v.liIerKil- als auch der Kennziffernwähler KIt'A in die Ruhelage zurückgeführt.
  • Der Teilnehmer 1' in Fig. i, der die Amtsleitung ALüber den Kemmiffernwähler K iL" in Fig. 4 belegt hat und die Einstellung der Wähler im Amt bewirkt, sei der an den dritten Kontakt der zweiten Kontaktreihe der Wähler Lll', All ", DU- und K 1lFA angeschlossene bzw. gekennzeichnete Teilnehmer.
  • Durch das Relais PKZ in Fig. 4, das über den Schaltarm c und g des Kennziffernwählers Kin-- erregt wird, wird in Fig. i ein Kontakt 235 pkz geschlossen, der das Relais C an den Schaltarm (1i des Anrufsuchers AS anlegt. Der Anschluß des anrufenden Teilnehiners am Kontaktfeld des Schaltarmes (1i des Anrufsuchers . S in Fig. i führt nun sowohl an den Höhenschritt des Kennziffernwählers Kll'A in Fig.5 als auch an den Einzelkontakt des Kennziffernwählers KWA, über weichen der Anrufende gekennzeichnet ist.
  • Im Prüfstromkreis über das Relais PK7_ wird bei der Einstellung des Kennziffernwählers KlV in Fig. 4 auch das Relais CKR und das Relais CAT erregt. Durch Öffnen des Kontaktes 224ckr wird eine Beeinflussung weiterer Kennziffernwähler KW bis zur endgültigen Einstellung des Amtswählers Alf' auf den anrufenden Teilnehmer verhindert. Durch Relais CAT wird über Kontakte 343 cat ein Haltestromkreis für die Relais CAT und CKR unabhängig von den Kontakten i69ar, i7odr, 2o6z,a, 2292-b geschlossen. Der Kontakt 236cat in Fig. 5 wird geöffnet und der Kontakt 237 cat geschlossen, so daß der Hubmagnet HK des Kennziffernwählers KWA auf folgendem Wege durch den Relaisunterbrecher RU betätigt wird: Erde, Relaisunterbrecher RU2, Kontakt 237cat, 238p7, Kopfkontakt 239ko des Kennziffernwählers KItTA, Relais UK, HubinagnetHK, Batterie, Erde.
  • Bei dem ersten Hubschritt wird das Relais UK, erregt, das durch Öffnen des Kontaktes 24o ukt und Schließen des Kontaktes 24i uki einen Stroinkrcis für den Hubinagnetcn HK vorbereitet, der nach Offnen des Kopfkontaktes 239 ko und Schließen des Kopfkontaktes 242 ko nach dem ersten Hubschritt über den Kopfkontakt 2:f2 ko; Kontakt 241 tcki verläuft. Der Hubmagnet IIK wird nun durch den Relaisunterbrecher R(_': so lange bet:itigt, bis folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Relais P7, Kontakt 243 cat, Schaltarm d7 des Kennziffermvählers KWA in der zweiten Kontaktreihe, Widerstand Wi, Leitung 244 in Fig. 4 und i, Schaltarm (1i des Anrufsuchers AS in Fig. i, Kontakt 23j pl"z. Relais C.'. Erde. In vorgenanntem Stromkreis spricht nur in Fig. 5 (las Relais,'? an, (las durch Offnen des Kontaktes 238p; den Stromkreis für den 1lubniagneten IIK und (las Relais UK, unterbricht und durch Schließen <11s Kontaktes 245p, den Relaisunterbrecher RU= auf den 1)i-eliiliagiieten DK umschaltet. 1-s erhält nunmehr der DrehuiagnetDKdes Kennziffernwählers KWA vom Relaisunterbrecher RU. Stromstöße, und zwar über Erde, Relaisunterbrecher RU_ Kontakt 237 cat, 245 p7, 246ps, Wellenkontakt 2q.7 ivk des Kennziffernwählers K TVA, Relais UK=, Drehmagnet DK, Batterie, Erde. Das Relais Uh: wird während der Stroinstoßreihe erregt und hält durch Schließen des Kontaktes 248uk, den Stromkreis für den Drehmagneten DK und für (las Relais UK, unabhängig vom Wellenkontakt 247zc@k aufrecht, der ja, sobald der Kennziffermvähler KWA den ersten Drehschritt macht, geöffnet wird. Die Fortschaltung des Kennziffernwählers KWA von Kontakt zu Kontakt erfolgt nun so lange, bis für das Relais P8 folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Relais P8, Kontakt 249 cat, Schaltarm la, des Kennziffernwählers KWA auf Kontakt 3 der zweiten Kontaktgruppe, Leitung 244 in Fig. 5 und i, Schaltarm d, des Anrufsuchers AS in Fig: i, Kontakt 235 pkz, Relais C, Erde.
  • Während der Hubbewegung des Kennziffernwählers KWA und auch während der Drehbewegung des Kennziffernwählers KWA ist das Relais UK über Erde, Relaisunterbrecher RU2, Kontakt 237 cat, Relais UK, Batterie, Erde erregt, das durch Öffnen der Kontakte 250 uk, 25 i eck und 252 uk eine Beeinflussung der Schaltmittel über die Schaltarme a7, b7, c7, e7, f7, und 97 des Kennziffernwählers KWA während der Stromstoßreihe verhindert.
  • Durch das Relais CAT in Fig. 4 ist der Kontakt 2i8cat in Fig. 4 geöffnet und der Kontakt 253 cat geschlossen, so daß Relais WA über Erde, Kontakte255dk, 254hk, 253 cat, Relais WA, Batterie, Erde erregt ist. Die Stromstöße, die nun der Hubmagnet HK in Fig. 5 erhält, wirken auch durch Öffnen des Kontaktes 254hk in Fig. 4 auf das Relais WA ein, so daß die Einstellung des Hubmagneten HAW des Amtswählers AW in Fig.4 gleichzeitig mit der Einstellung des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 auf die Kontaktreihe erfolgt, in der der anrufende Teilnehmer N angeschlossen ist. Nach beendetem Heben erfolgt in bereits beschriebener Weise in Fig. 4 die Umschaltung vom Hubmagneten HAW des Amtswählers AW auf den Drehmagneten DAyh, so daß die nachfolgenden Stromstöße, die der Drehmagnet DK des Kennziffernwählers KWA in Fig. j erhält, nunmehr durch Betätigen des Kontaktes 255 dh in Fig. 4 auf den Drehmagneten DAW des Amtswählers AVl übertragen werden.
  • Erreicht also der Kennziffernwähler K TVA in Fig. 5 den bestimmten I,#--ontalzt, an den der anrufende Teilnehmer N angeschlossen ist, so spricht in Fig. 5 das Relais P8 an und setzt durch Öffnen des Kontaktes 246 p8 den Kennziffernwähler KWA still. Der Amtswähler in Fig. 4 bleibt ebenfalls in der Stellung des anrufenden Teilnehmers N stehen. In der Fig. i spricht das Relais C an, das durch Öffnen des Kontaktes 14c in Fig. i den Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS auftrennt. Relais P fällt ab, öffnet die Kontakte i7 p und i8P -und unterbricht hiermit den Stromkreis für die Relais A1 und A., so daß hierdurch die Auslösung der in Benutzung genommenen Einrichtungen des Hausaggregates, also Anrufsucher AS und Kennziffernwähler I(W, herbeigeführt wird. Sobald der Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS in Fig. i aufgetrennt wird, kann das Relais KAW des Amtswählers AW in Fig. 4 ansprechen, das nun seinerseits die Durchschaltung an den Kontakten i 94 paw und 195 raw herbeiführt. Der anrufende Teilnehmer ist nunmehr über die Leitungen 144, 145, Amtswähler A147 in Fig. 4 mit der Amtsleitung verbunden.
  • Wie bereits erwähnt, wurde durch. Relais C in Fig. i die Freigabe des Anrufsuchers AS und die Auslösung des Kennziffernwählers herbeigeführt. Sobald der Kennziffernwähler KW die eingenommene Stellung verläßt, fallen auch die Relais PKZ, CAT und CKR in Fig. 4. ab. Durch Relais CKR wird der Kontakt 224ckr geschlossen, so daß jetzt wieder Kennziffernwähler durch den Relaisunterbrecher RUl auf eine freie Amtsleitung eingestellt «-erden können. In Fig. i fällt das Relais C ab.
  • Durch Abfall des Relais-CAT wird zwar in Fig. 4 der Kontakt 253 cat geöffnet, das Relais WA hält sich aber über Erde, Kontakt 217vat, 2i8cat, Relais WA, Batterie, Erde. Durch Abfall des Relais CAT erhält nunmehr derAuslösemagnet JIK des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 über den Relaisunterbrecher RUz, Kontakte 236 cat, 25i) uk, Kopfkontakt 257 ko des Kennziffernwählers Kl.VA, Auslösemagnet il7K, Batterie, Erde Strom und führt die Schaltarme des Kennziffernw5hIers KLVA in die Ruhelage zurück. Hiernach wird der Kontakt 257 ko geöffnet. Bei Abfall des Relais CAT wird zwar der Kontakt 237cat geöffnet und somit der Stromkreis der Relais UK unterbrochen. Das Relais UK ist aber derart verzögert, daß es erst seinen Kontakt 256ztk in die Ruhelage zurückführt, wenn der Auslösemagnet.JIK den Kennziffern`,vähler KTVA in die Ruhelage zurückgebracht hat.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird also, sobald der Ken.nziffernwähler 1<W eines Hausaggregates auf eine Amtsleitung eingestellt ist, durch den Kennziffernwähler KWA der Amtsleitung der anrufende Teilnehmer aufgesucht und gleichzeitig mit diesem Aufsuchen durch den Kennziffernwähler KWA der Amtsleitung der Amtswähler AW dadurch auf den anrufenden Teilnehmer N eingestellt, daß die Stromstöße für die Antriebsmagneten des Kennziffernwählers KWA auch die Antriebstnagnete des Amtswählers AW erhalten.
  • Es sei bemerkt, daß in dem Falle, wenn der anrufende Teilnehmer noch nicht die Stromstoßgabe zum Amt beendet hat und die Einstellung des Amtswählers AW auf den anrufenden Teilnehmer während dieser Zeit erfolgt, die Stromstoßgabe nicht beeinflußt wird, da dann das Stromstoßempfangsrelais AL und BL der Amtsleitung AL über den AmtswählerAW beeinflußt wird und die Auslösung des Kennziffernwählers KW, über welchen .das Relais AL und BL zuerst zwecks Stromstoßb-abe zum Amt beeinflußt wird, erst nach Einstellung des Amtswählers AW auf den anrufenden Teilnehmer in der beschriebenen Weise erfolgt.
  • Bei einer Verbindung des anrufenden Teilnehmers mit der Amtsleitung AL über den Amtswähler AW hat der Kennziffernwähler KWA die Ruhestellung eingenommen und kann nunmehr von dem anrufenden Teilnehmer N zwecks Herstellung irgendwelcher Sonderdienste benutzt werden. Es sei bemerkt, daß die Herstellung,der einzelnen Sonderdienste über .die Schaltarme a" b7, c7, e7, f7 und g7 gesteuert werden, während, wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, das Aufsuchen des anrufenden Teilnehmers durch den Kennziffernwähler KWA über .die Schaltarme d7 und 1a7 erfolgt.
  • An der Tabelle III in Fig. 7 sind .die beispielsweisen Sonderdienste, die durch den Kennziffernwähler KTVA möglich sind, ersichtlich.
  • Aus der Tabelle III der Fig. 7- geht hervor, daß Querverbindungen durch Aussendung der Kennziffern i i bis 13 erreicht werden, das Zeitsignal durch Aussendung der Kennziffer 16, Rückfrageverbindungen im Haus ohne Mithören der Teilnehmerstelle des öffentlichen Amtes durch Wahl der Kennziffer 17. Die Hauptstelle wird .durch Wahl der Kennziffer 21, die Diktieranrufstelle :durch Wahl der Kennziffer 27 erreicht. Das Umlegen eines Gespräches von einer mit einer Amtsverbindung verbundenen 'Nebenstelle auf eine andere Nebenstelle wird durch Wahl der Kennziffer 52 ermöglicht. Durch Wahl der Kennziffer 53 erfolgt die Auslösung des Amtswählers AW, durch 54 Auslösung des Kennziffernwählers K fVA, 55 Flackern zum Amt, 5o Flackern zur Hauptstelle. Durch Einstellen des Kennziffernwählers KWA auf einen Kontakt der achten Gruppe ist Rückfragemöglichkeit über eine zweite Amtsleitung vorgesehen. Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende: Querverbindungen. Führt ein Teilnehmer V über den Amtswähler Abt' und Amtsleitung AL in Fig. .4 ein Gespräch mit einem Amtsteilnehmer und will der Teilnehmer N während dieser hergestellten Verbindung mit einem über Querverbindungsleitungen erreichbaren Teilnehiner sprechen, so drückt der Teilnehmer N in Fig. i seine Taste T, wodurch das an der Amtsleitung AL liegende Differenzrelais XA erregt und Relais BL zum Abfallen gebracht wird. Das Relais XA öffnet den Kontakt 182 xa und verhindert eine Beeinflussung der Antriebsmagnete HAW und DAW des Amtswählers AW durch die nachfolgenden Stromstöße zur Einstellung des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5. Durch Relais XA wird ferner durch Schließen des Kontaktes 258 xa in Fig.5 ein Stromstoßkreis für den Hubinagiieten HK vorbereitet. Da das Brückenrelais AL in Fig. q. erregt ist, ist auch in Fig. 5 der Kontakt 259al geöffnet und der Kontakt 26oal geschlossen, so daß das Relais VK über Erde, Kontakt 26oal, Relais VK, Batterie, Erde erregt und somit auch der Kontakt 261 vk geschlossen ist. Das Relais XA hält sich unabhängig vom Tastendruck über Erde, Kontakt 262 sit.k, 263 xa, Wicklung III des Relais I'A, Batterie, Erde. Durch die Erregung des Relais XA und Abfallen des Relais ßL beim Tastendruck seitens des Teilnehmers N wird folgender Stromkreis für das RelaisAU3 hergestellt: Erde, Kontakt27ovat, Widerstand W,o, Wicklung I des Relais A U3, Kontakt 271 xa, 272 arap 273 1l, 214 al, 275 xa, Auslösemagnet MK, Batterie, Erde. Im vorgenannten Stromkreis spricht nur das Relais AUs an. Der Auslösemagnet MK wird nicht betätigt. Das Relais AU:" schließt den Kontakt 276au3, so daß folgender Stromkreis für dai Relais AU3 und AU, hergestellt wird: Erde, Kontakt 27ovat, Widerstand Wlo, Wicklung I des Relais AU" Kontakt 276au3, Wicklung 1I des Relais AU" Batterie, Erde.
  • Da jetzt die hochohmige Wicklung II des Relais AU, parallel zum Auslösemagneten :17K liegt, wind das Relais AU, nicht betätigt. Läßt ,der Teilnehmer die Taste los, so wird wieder das Relais BL in Fig. q. erregt. Relais BL öffnet den Kontakt 273 bl und schließt den Kontakt 277 bl. Hierdurch wird ein Stromkreis für den Auslösemagneten MK vorbereitet. Es kann nunmehr das Relais AU, ansprechen. Relais AU, öffnet den Kontakt 272 au, und schließt den Kontakt 278 au,. Desgleichen ist auch der Kontakt 279 au, geschlossen.
  • Durch Relais AL in Fig. q ist über Kontakt 216al das Relais VAT erregt. Das Relais hAT öffnet in Fig. 5 den Kontakt 265 vat und schließt den Kontakt 26q.vat. Hierdurch wird (las Relais VK, erregt, das .durch Schließen des Kontaktes 266vk, einen Stromkreis für den Auslösemagneten MK,des Kennziffernwählers KWA vorbereitet.
  • Sendet nun der anrufende Teilnehmer N die erste Stromstoßreihe der Kennziffer für Querverbindungen aus, das ist in vorliegendem Falle die Kennziffer i, so wird durch den einen Stromstoß .der Hubmagnet HK in Fig. 5 durch das Relais AL in Fig. 4, das,den Stromstoß der anrufenden Stelle aufnimmt, über folgenden Weg beeinflußt: Erde, Kontakt 259 al, 261 vk, 258 xa, Kopfkontakt 239 ko des Kennziffernwähl,ürs KWA, Relais UK" Hubmagnet HKdes Kennziffernwählers KW, Batterie, Erde.
  • Mit dem ersten Stromstoß wird auch das Relais UK, erregt, das durch Öffnendes Kontaktes 2q.0 ukl und Schließen des Kontaktes 241 ukl einen Stromkreis für den Hubmagneten HK vorbereitet, der bei Aussendung einer höheren Kennziffer in Frage kommt, da durch Öffnen des Kopfkontaktes 239ko und Schließen des Kopfkontaktes 242 ko nach dem ersten Hubschritt des Wählers KWA fier bisherige Stromstoßkreis für den Hubmagneten HK unterbrochen wird. Für etwa nachfolgende Stromstöße verläuft dann der Stromstoßkreis über den Kopfkontakt 2.12 ko und den Kontakt 241 ukl.
  • Da in vorliegendem Falle aber nur ein Stromstoß ausgesandt worden ist, fällt das Relais UK, nach kurzer Zeit infolge seiner Verzögerung ab und bereitet durch Schließen des Kontaktes 240 ukl den Stromkreis für den Drehmagneten DK vor. Die nachfolgende Stromstoßreihe wird :durch Relais AL in Fig. :4 durch Betätigen des Kontaktes 259 al in Fig. 5 auf folgendem Wege auf den Drehmagneten DK des Kennziffernwählers KWA übertragen: Erde, Kontakt 259a1, 26i z,lz, 258 xa, Kopfkontakt 24.2 Izo, Kontakt 24.o ttki, Well,enleontalet 247 7c,k des l#',ennziffernwählers KWA, Relais UK" Drehmagnet DK, Batterie, Erde. Durch :den ersten Stromstoß wird das Relais U1(2 erregt, das den Stromstoßkreis für den Drehmagneten DK unabhängig von dem beim ersten Drehschritt sich öffnenden Wellenkontakt 2477V1, über Kontakt 248 tak2 aufrechterhält. Es sei bemerkt, daß während der Stromstöße durch das AZ-Relais das Relais VK nicht zum Abfallen gebracht wird, -da dieses als Verzögerungsrelais ausgebildet i,st.
  • Das gleiche gilt für das Relais VAT in Fi.g. 4, das auch durch Öffnen :des Kontaktes 216al während der Stromstöße seine Kontakte nicht in die Ruhelage zurückführt.
  • Durch Einstellen des Kennziffernwähler s KWA auf Kontakt i i bis 13 wird in der gleichen Weise, wie bei Einstellung des Kennziffernwählers KW auf i i bis 15 (Fig. 2) beschrieben, die Einstellung eines Anrufsuchers ASO einer Querverbindungsleitung herbeigeführt. Der Anrufsucher ASO, der durch :den Kennziffernwähler KWA angereizt wird, stellt sich dann auf die Leitungen 266 und 267 ein, so ,daß der anrufende Teilnehmer nunmehr über die Leitungen 144, 145 in Fig. i und 4, Schaltarme a5 und b5 des Amtswählers AW, Leitungen 266 und 267 in Fig. 4 und 5 über einen nicht :dargestellten Anrufsucher für Querverbinidungen mit einer Querverbindungsleitung verbunden ist. Es sei bemerkt, daß bei .der Einstellung des Kennziffernwählers KW A auch die Kennziffern für Ouerverbindungsleitwngen über den Schaltarm g, des Kennziffernwählers KWA ein Relais RFA erregt wind, das in Fi:g. 4 die Kontakte268rfa und 26grfa öffnet, so daß der Amtsteilnehmer an dem Gespräch über die Ouerverbindungsleitungnichtteilnehmenkann. Dieses ist mit Rücksicht .darauf, daß über Querverbindungsleitungen auch Teilnehmer erreicht werden können, die zu Verbindungen mit dem Amt nicht berechtigt sind, erforderlich. Hat der Teilnehmer N das Gespräch über die Owerverbindungsleitung beendet, so löst er den Kennziffernwähler und somit die hergestellte Verbindung über .den Anrufsucher der Ouerverbindungs leitung auf folgende Art und Weise aus: Der Teilnehmer N drückt erneut die Taste und bringt :dadurch das Relais BL in Fig. 4 zurr Abfall. Hierdurch kommt folgender Stromkreis für die Wicklung II des Relais AU, in Fig. 5 zustande: Erde, Kontakt 27o vat, Widerstand TV", Wicklung I nies Relais AU, Wicklung II des RelaisAU3, Kontakte 278 att4, 273 bl, 274al, 257 ko des Kennziffernwählers KWA, Auslösemagnet IIK, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis ist die Wicklung II .des Relais AU, entgegengesetzt geschaltet wie die Wicklung I des Relais AU, so daß Relais AU, seineKontakte in die Ruhelage zurückführt und somit :der Auslösemagnet über Erde, Kontakt 28o att3, 279 au, 277b1, 274al, 275 xa bzw. Kopfkontakt 257 ho, Auslösemagnet IJIK, Batterie, Erde betätigt wird und in bekannter Weise :den Kennziffernwähler K TVA in die Ruhelage -zurückführt. Durch Abfall des Relais AU, wird der Stromkreis für die Wicklung II des Relais A U4 am Kontakt 276 aat3 unterbrochen. Das Relais UA hält sich aber infolge seiner Verzögerung so lange, bis der Auslösemagnet IVIK den Kennziffernwähler KW A in ,die Ruhehage zurückgeführt hat, erst dann werden die Kontakte des Relais AU, in die Ruhelage zurückgeschaltet. Beim Ansprechen des Auslösemagneten IYIK wird auch der Haltestromkreis für das Relais XA am Kontakt 262 mk geöffnet, so daß auch Relais XA bei Auslösung des Kennziffernwählers seine Kontakte in die Ruhelage zurückgeführt hat; erst dann werden Schaltmittel des Kennziffernwählers KW wieder in der Ruhelage, und es kann :der Kennziffernwähl.er KWA für eine weitere Verbindungsmöglichkeit eingestellt werden.
  • Ist eine Rückumschaltung auf die Amtsleitung nicht mehr erforderlich, so kann der anrufende Teilnehmer N in Fig. i auch die Auslösung der Verbindungseinrichtungen durch Auflegen des Hörers herbeiführen. Hierbei fällt, wie bereits beschrieben, das Relais AL in Fing. 4 ab. Relais AL öffnet am Kontakt 216al den Stromkreis für das Relais VAT. Relais VAT öffnet in Fig. 5 den Kontakt 264vat und schließt den Kontakt 265 vat. Hierdurch wird zwar der Stromkreis des Relais V1(;, geöffnet; das Relais V1(, ist jedoch ein Verzögerungsrelais, das erst nach ,einer kurzen Zeit seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt, so daß inzwischen der Auslösemagnet IITK noch Strom erhält über Erde, Kontakt 265 vat, 266 vk_, Kopfkontakt 257 k o, Auslösemagnet MR, Batterie, Erde. Der Auslös:ernagnet il.IK führt nun- auf die beschriebene Weise den Kennziffernwähler KR7A in die Ruhelage zurück.
  • Die Auslösung der Amtseinrichtungen gemäß F:i:g. 4 erfolgt dann in der beschriebenen Weise.
  • Rückfragen im Haus ohne Mithören Eine Rückfrage im Haus wird, wie aus Fig. 7 ersichtlich, durch Wahl der Kennziffer 17 ermöglicht. Die Einstellung des Kennziffernwählers K [,VA wird in der beschriebenen Weise herbeigeführt. Der Kennziffernwähler KWA v.eranlaßt in derselben Weise die Einstellung eines Anrufsuchers.4SR .auf die Leitungen 266,267 in Fig. 5 wie der Kennziffernwähler ,KW in Fig. 2 auf die Leitungen 8¢, 85 bei Wahl der Kennziffer 17 bei bestehender Hausverbindung.
  • Der anrufende Teiliiehiner 11' ist dann über die Leitungen t4..1, 145 in Fig. t und .I, Amtswähler AW, Leitungen 266, 267 in Fig. ¢ und 5 mit einem in Fig. 2 dargestellten Anrufsucher ASR für Rückfrageverbindungen verbunden, der an der Rückfrageleitung RL liegt, über welche die Verbindungseinrichtungen zur Einstellung auf den Rückfrageteilnehmer erreicht "-erden. Anruf einer Diktierstation `Wünscht während eines bestehenden Amtsgespräches zwischen dem Teilnehmer N in Fig. r und der Amtsleitung AL in Fig. 4 der Teilnehmer j,- ein kurzes Diktat an eine Schreibhilfe aufzugeben, so erreicht der Teiln°limer V die Aufsicht des Schreibzimmers durch NVahl der Kennziffer 27. Der Kennziffernwähler KTVA in Fig. 5 wird auf den Kontakt 27 eingestellt. In diesem Falle erfolgt der Anruf der Aufsicht des Schreibzimmers in der gleichen Weise, wie früher für Fig. 3 b; schrieben. Der anrufende Teilnehmer ist dann über die Leitungen 144, 145, Amtswähler AW, Leitungen 266, 267 in Fig. q. und 5 über die Schaltarme des Kennziffernwählers I(IFA in Stellung 27 mit einer Klinke verbunden, in welche die Aufsicht des Schreibzimmers :den Stöpsel einer freien Schreibhilfe einstöpselt, die dann das Diktat entgegennimmt. Die Auslösung des Kennziffernwählers KWA erfolgt in :der beschriebenen Weise. Unilegen einer bestehenden Amtsverbindung :auf einen anderen NTebenstellenteilnehmer Besteht eine Verbindung zwischen dem Teilnehmer #V in Fig. i und der Amtsleitung AL in Fig. 4 über :den Amtswähler AW, so wird nach Drücken der Taste 7` an der Sprechstelle und somit Erregen des Relais XA und Abfall des Relais BL in F.ig. .l durch Aussendung der Kennziffer 52 der Kennriffernwäh-LerKll'.1 in Fig. 5 auf den zweiten Kontakt der fünften Kontaktreibe eingestellt. In diesem Falle ist der anrufende Teilnehmer über die Leitungen 266, 267, Schaltarme a7, b7, e; und f, des Kennziffernwählers I(6VA mit einem Relais B@ verbunden, das die von dem Teilnehmer 1' ausgesandten nachfolgenden Stromstöße aufnimmt und auf die Antriebsmagnete HBW und DBW des Wählers BW in Fig. 4. überträgt. Der Wähler BIf' wird auf den gewünschten Nebenstellenteilnehmer ein= gestellt.
  • Es besteht jetzt die Möglichkeit, daß der anrufende Teilnehmer N nur eine Rückfrage zu einem Teilnehmer über den Wähler BW hält und nach beendeter Rückfrage die Verbindung mit Odem Nebenstellenteilnehmer über den Wähler BW löst.
  • Es kann aber auch über den Wähler BW ein Teilnehmer angerufen werden, der an dem Amtsgespräch mit beteiligt sein soll, d. h. eis soll eine Konferenzverbindung hergestellt werden zwischen einem Teilnehmer, der mit der Amtsleitung AL verbunden ist, und einem «-eitergin Nebenstellenteilnehmer, der über den Wähler BW der Amtsleitung AL erreicht wird. Nach beendetem Konferenzgespräch kann wieder die Abschaltung der über den Wähler BW erreichten Sprechstelle herbeigeführt werden.
  • Es kann aber auch die in der Rückfrage angerufene Sprechstelle oder die zu einem Konferenzgespräch angeschaltete Sprechstelle über den Wähler BW das Amtsgespräch übernehmen und die erste Sprechstelle aus der Amtsverbindung ausscheiden. Andererseits ist der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer in der Lage, den zuerst mit der Amtsleitung, verbundenen Nebenstellenteilnehmer zwangsweise von der Amtsleitung abzuschalten.
  • Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende: Besteht eine Amtsverbindung zwischen einem Teilnehmer N in Fig. z über die Leiturgen 144, 145, Amtswähler AW mit der Amtsleitung AL und wünscht der Teilnehmer die Herstellung einer Rückfrageverbindung oder Konferenzverbindung mit Übergabemöglichkeit mit einem über den Wähler BLV der A nitsleitung erreichbaren Teilnehmer, so drückt der Teilnehmer N die Taste, wodurch das Relais XA erregt und .das Relais BL stromlos wird. Hierdurch werden die Antriebsniagnete HK und DK des Kennziffern# w ählürs KLVA zum Empfang der Stromstoßreihen bereitgestellt. Die Einstellung des Kennziffernwählers erfolgt in der bereits beschriebenen Weise. Durch die Kennziffer 52 gelangt der Kennziffernwähler auf den zweiten Kontakt der Kontaktreihe 5. In diesem Falle besteht über Erde, Schaltarm c, des Kennziffernwählers KWA in Kontaktreihe 5, Kontakt 252 trkz, Schaltarm g, in Stellung 2 der fünften Kontaktreihe, Relais RFA, Batterie, Erde ein Stromkreis für das Relais RFA. Das Relais RFA öffnet in Fig. .4 die Kontakte 26Srfa und 269rfa und schaltet somit den Amtsteilnehmer von dem Amtswühler AW ab. Über die Leitungen 266 und 267 in Fig. .4 und 5, Schaltarm a7, b7 des Kennziffernwählers KWA in der fünften Kontaktreihe, Kontakte 25o iik und 25z ack, Schaltarme e7 und f7 des Kennziffernwählers KWA auf .den zweiten Kontakt der fünften Kontaktgruppe, Kontakte28izusund282ws,des SchaltersW,S',Wiclzlung I und II des Relais B2 kann der Teilnehiner N das Relais B2 .durch Betätigendes Numinernschalters beeinflussen. Das Relais B2 ist nach erfolgter Einstellung des Kennziffernwählers KWA erregt, öffnet in Fig. ,4 den Kontakt 283b2 und schließt den Kontakt 284b2, so daß .das Relais VB über Erde, Kontakt 284b2, Relais VB, Batterie, Erde erregt wird. Das Relais VB öffnet in Fig. 5 den Kontakt 285 z,b und schließt den Kontakt286vb, so daß ,das Relais VK, über Erde, KontalZt 286 vb, Relais VK" Batterie, Erde erregt wird. Relais VK, schließt den Kontakt z87vk, und bereitet somit einen Stromkreis für den Auslösemagneten 111K des Kennziffernwählers KWA vor. Durch Ansprechen des Relais VB wird auch der Kontakt 289 vb in Fig. :4 geöffnet und der Kontakt 288vb geschlossen. Sendet nunmehr der Teilnehmer zwecks Einstellung des Wählers BW der Arntslcitüng auf .den gewünschten Teilnehmer entsprechende S tromstoßreihen aus, so wirkt die erste Stromstoßreihe, im Höchstfalle aus fünf Stromstößen bestehend, über Relais B2 in Fig. 5 auf den Hubmagneten HBW in Fing. q. ein. Der Stromkreis für :den Hubmagneten HBW verläuft über Erde, Kontakte 283 b2, 288 vb, 290 xb, Kopfkontakt 29i k0 des Wählers BW Relais UH, HubmagnetHBW, Batterie, Erde. Durch den ersten Stromstoß wird das Relais (TH erregt, das seinen Kontakt 292 uh öff- net und den Kontakt 293 Ulz schließt, so daß nach dem ersten Hubschritt des Wählers, durch welchen auch der Kontakt 291 ko geöffnet wird und der Kontakt 294 ko geschlossen wird, nunmehr der Stromkreis für den Hubmagneten HBW über Erde, Kontakte 283b2, 288 vb, 29o xb, Kopfkontakt 29q, ko ,des Wählers BW, Kontakt 293 tch, Relais UH, Hubmagnet HBW, Batterie, Erde verläuft. Nach beendeter erster Stromstoßreihe, durch welche der Wähler in eine bestimmte Kontaktreihe gehoben ist, fällt das Relais UH ab, so .daß eine Umschaltung von dem Hubmagneten HBW auf den Drehmagneten DBYT' durch Öffnen des Kontaktes 293 ula und Schließen des Kontaktes 292 uh erfolgt.
  • Die nächste Stromstoßreihe wirkt,d-ann auf folgendem Wege auf,den Drehmagneten DBW ein: Erde, Kontakte 283 b2, 288 vb, Kopfkontakt 294 ko, Kontakt 292 uh, Wellenkontakt ?95 w'b des Wählers BW, Relais UD, Drehmagnet DBW des Wählers BW, Kontakt 330vb, Dekadenkontakt dek in Stellung o bis 5, Batterie, Erde. Das Relais UD wirc durch den ersten Stromstoß erregt und schließ, den Kontakt a96zcd, so .daß der Stromkreis für ,den Drehmagneten nach dem ersten Drehschritt unabhängig von .dem bei dem erster Drehschritt sich öffnenden Kontakt 295zv1 überdenKontakt296zcd verläuft. Der Wellenkontakt 297 ab wird bei dem ersten Drehschritt des Wählers geschlossen.
  • Ist der Teilnehmer, auf den der Wähler BTT ' eingestellt worden ist, frei, so kommt folgender Stromkreis für das Prüfrelais PBW des Wählers B11' zustande: Erde, Kontakte 298 vb bzw. 299 b2, Kontakt 3oo zid, Wicklung I und II des Relais PBTI', Schaltarm c, des Wählers B11' zu dem Teilnehmerrelais T des angerufenen Teilnehmers nach Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis spricht das Relais PBTT7 an und sperrt den angerufenen Teilnehmer in bekannter Weise durch Kurzschließen der Wicklung I des Relais PBTI' am Kontakt 301 pbzc,. Das Relais PBTT' schaltet die Adern des @Vählers BW an den Kontakten 302 pbzv und 303 pbw durch. Ferner wird durch Schließen des Kontaktes 304pbzc, folgender Stromkreis für das Läuterelais LBTT geschlossen: Erde, Langsamunterbrecher LU" Relais LBTT", Kontakte 3o5 atz", 304pbzc!, 3o6iid, @@-ellenl;onta.lct 297 zt'b, Relais Z'D" Drehmagnet DBTV, Kontakt ,;35 vai, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis wird nur das Relais LBTV durch den Lang -samunterbrecher LU1 beeinflußt und schaltet durch Öffnen der Kontakte 307lbzez und 308lbw und Schließen der Kontakte 309lba, und 3iolbu, die RufstrommaschineR11z an die Sprechader, so daß der über den Wäh-ler BTT' erreichte Teilnehmer entsprechend der Betätigung des Relais LBTi' durch den Lan nsamuiit.rbrecher Lt', gerufen wird. Meldet sich in der Rufpause, in der die Kontakte 307lbzc, und 308lbw geschlossen sind, der angerufene Teilnehmer, so wird folgender Stromkreis für die Relais ABTl' und RBW geschlossen: Erde, Batterie, Wicklung I des Differenzrelais XB, Relais ABTT', Kontakte 308lbw. 302 pbze, Schaltarm a, des Wählers BW in der Stellung des gerufenen Teilnehmers über die Schleife des Teilnehmers, Schaltarm b, des Wählers BW, Kontal#:te 303 pbze', 307lbzc!, Relais BBTT', Wicklung II des Relais XB, Erde. In vorgenanntern Stromkreis sprechen nur die Relais ABW und BBW an, während das Differenzrelais seine Kontakte nicht betätigt. Durch Relais ABW wird der Kontakt 3i i abw geschlossen, so daß das Relais VB über Erde, Kontakt 3 i i abw, Relais VB, Batterie, Erde unabhängig vom Kontakt 28.I b2 erregt gehalten wird. Da Relais VB auch die Kontakte 312vb und 3 i 3 vb geschlossen hat, ist nunmehr der anrufende Teilnehmer 1" über den Amtswähler AW, Leitungen 314, 3r5, Kontakte 3137"b und 31-,-"b, Wähler Bi I- mit dem über den Wähler BIT erreichten Teilnehmer verbunden. Durch das Ansprechen des Relais ABIT' beim Melden des Teilnehmers wird der Stromkreis des Läuterelais LBW am Kontakt 305ab7" geöffnet. Zwecks Auslösung des Kennziffernwählers KITA drückt nunmehr der anrufende Teilnehmer seine "faste noch einmal kurz. so dala das Relais BL abfällt und in der beschriebenen Weise die Auslösung des Kennziffernwä hlers KTVA herb,iführt. Beien Zurückführen des Kennziffernwählers K IVA in die Ruhelage wird der Stromkreis des Relais B.; in Fig. unterbrochen. Das Relais B., öffnet zwar den Kontakt 284v., und schhellt den Kontakt =83 bz, eine Auslösung des Wählers Bit' findet jedoch nicht statt. da das Auslöserelais VB durch das beim 'Melden d:s Teilnehmers erregte Relais @=1BIT' üi-)er Kontakt 311 ab-z" erregt rehalten wird.
  • Der 'Peilnehmer ülx>r deal Amtswähler AU' ist nun in der Lage, nach beendetem Ge spräch mit (lein Teilnehmer, der über der Wähler Bit' erreicht worden ist, durch Wahl der Kennziffer 53 die Auslösung des Wäh lers Bil' nach erfolgtem Tastendruck herbei zuführen. -\ach Drücken der Taste und Aus Sendung der Kennziffern 53 ist der Kenn ziffernwähler KTVA in Fig. 5 auf den dritten Kontakt der fünften Kontaktgruppe eingestellt, so daß folgender Stromkreis für den Auslösernagneten 11BII- des Wählers BTh in Fig. ,4 zustande kommt: Erde, Schaltarm c, des Kennziffernwählers K TVA in Fig. 5, Kontakt 2521ik, Schaltaren g7 in Stellung 3 der Kontaktgruppe 5, Leitung 329 in Fig. 5, Leitung 332 in Fig. 4, KOntalit 335-1-a, Kopfkontakt 316kbzci des Kennziffernwählers BI-i', Auslösemagnet JIBIT', Batterie, Erde. Der Auslöseinagnet MBlf' wird erregt und führt Gien Wähler BIV in die Ruhelage zurück. Nach erfolgter Auslösung des Wählers Bll' wird der Kennziffernwhier K il'A durch Drücken der Erdtaste und somit Abfall des Relais BL in der beschriebenen Weise freigegeben.
  • Ist jedoch der über den Wähler Bih erreichte Teilnehmer b,-setzt, so erhält der anrufende Teilnehmer in bekannter Weise das Besetztzeichen, und der Anrufende kann durch Drücken der Erdtaste die Auslösung des Kennziffern<< ählers K TVA herbeiführen. Durch die Auslösung des Kennziffernwählers K II'A wird auch in Fig. 5 das Relais B.., stromlos. Das Relais B.= öffnet in Fig. 4 den Kontakt 28 b. und schließt den Kontakt 383 b- Hierdurch wird einmal das Relais VB stromlos, das seine Kontakte in clie Ruhelage zurückführt, so daß jetzt folgender Stromkreis für den Auslösemagneten 1-iBW des Wählers BW zustande kommt: Erde, Kontakte 283 b2, 289vb, Kopfkontakt 316kbw des Wählers BIh, Auslösemagnet MBW, Batterie, Erde. Durch Bet:itigen des Auslöseinagneten AIBTV wird der Wähler BW in die Ruhelage zurückgeführt. Hierdurch wird erreicht, daß infolge Auslösung des Kennziffernwählers KI-VA und somit auch Abfall des Relais RFA nunmehr die Leitung AL an den Kontakten 268 rf a und 2("9 r f d wieder durchgeschaltet wird, und der über die Amts-Leitung AL erreichte Teilnehmer ist mit dein anrufenden Teilnehmer 11' über den Amtsw 'ililui AW verbunden.
  • Ist der über den JVä hler Bit' erreichte Teilnehiner frei, und der über den Wähler AW erreichte Teilnehmer führt den Kennziffernwähler KITA in die Ruhelage zurück, so ist der über den Wähler BIT' erreichte Teilnehmer mit an dein Amtsgespräch über die Amtsleitung A beteiligt. Es besteht also jetzt eine Konferenzverbindung zwischen dem Teilnehmer über den Wähler AW, dem Teilnehmer über BW und dem über die Amtsleitung AL erreichten Teilnehmer.
  • Soll der über den Amtswähler BIh erreichte Teilnehmer das Amtsgespräch allein weiterführen, so kann der über den Amtswähler Ail' angeschaltete Teilnehmer dem über den Wähler BW erreichten Teilnehmer mitteilen, daß er das Gespräch mit der Amts-Leitung übernehmen soll. Die Umlegung der Amtsverbindung Tiber die Amtsleitung AL auf den über den Wähler BW erreichten Teilnehmer kann nun einmal dadurch herbeigeführt «erden, daß der über den Amtswähler All' erreichte Teilnehmer seinen Hörer auflegt und hierdurch die Speiserelais AL und BL zum Abfall bringt. Das Relais AL öffnet am Kontakt 21 al den Stromkreis für das Relais VAT, so daß dieses seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Relais VAT öffnet am Kontakt 217 vat den Haltestromkreis für (las Relais TVA, so daß auch Relais TVA seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt und somit auch durch Öffnen des Kontaktes 175 zc'a den Stromkreis des Relais VA unterbricht. Relais VA fällt nach einiger Zeit ab, so daß der Auslösemagnet über Erde, Kontakte 174zua, 176va, Kopfkontakt 22o kau, des Amtswählers A ih, Auslösemagnet LIA, Batterie, Erde erregt wird und den Amtswähler AW in die Ruhelage zurückführt. Durch Abfall des Relais VAT wird auch der Kontakt 264vat in Fig. 5 geöffnet und der Kontakt 265vat geschlossen. Hierdurch wird zwar der Stromkreis des Relais VK2 unterbrochen, das Relais VKQ hält sich aber so lange, bis über Erde, Kontakte 265 vat, 266 v12, Kopfkontakt 257 ko des Kennziffernwählers K TI%A, Auslösemagnet 117K, Batterie, Erde der Auslösemagnet erregt und den Kennziffernwähler KWA in die Ruhelage zurückgeführt hat. Erst nach dieser Zeit dringt Relais h172 seine Kontakte in die Ruhelage zurück. Es besteht jetzt also eine Verbindung zwischen dem über den Wähler BW in Fig. d erreichten Teilnehmer und dem Tiber die Amtsleitung AL erreichten Teilnehmer. Eine Belegung der Amtsleitung Al. über den Kennziffernwähler KW ist durch öffnen des Kontaktes 229 zlb verhindert, während die Amtsverbindung selbst in Abhängigkeit des über den Wähler BW erreichten Teilnehmers durch Schließen der Schleife zum Amt über Kontakt 3I7 abze! aufrechterhalten wird.
  • Der über den Wähler BTI' erreichte Teilnehmer kann nun ebenfalls durch den Kennziffernwähler KIl'A während der bestehenden Amtsverbindung die verschiedenen Sonderdienste erlangen. Wünscht der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer das Gespräch an einen weiteren Teilnehmer weiterzugeben, so stellt dieser Teilnehmer den Kennziffernwähler KWA in Fig. 5 durch die Kennziffer 56 auf den sechsten Kontakt der fünften Gruppe ein. Durch diese Einstellung des Kennziffernwählers KWA kann dann die Sprechstelle über den Wähler BW die Wicklung II und III in Fig. 5 des auch in der Fig. 4. vorgesehenen Relais PVA beeinflussen, durch welches die Einstellung des Amtswählers AW erfolgt. Die Belegung des Kennziffernwählers KWA durch den über den Wähler BW erreichten Teilnehmer wird durch Drücken der Taste und somit Erregen des Relais XB und Abfall des Relais BIT' herbeigeführt. Das Relais XB hält sich einmal über Erde, Kontakt 262 ink, Kontakt 3I8 xb, Wicklung III des Relais XB, Batterie, Erde. Durch Relais @XB wird am Kontakt 319xb der Stromkreis für die Antriebsmagnete HK und 13K des Kennziffernwählers KTI'A vor- bereitet. Durch das Speisebrückenrelais ABW des über den Wähler BW erreichten Teilnehmers wird durch öffnen des Kontaktes 32o a.bzu und Schließen des Kontaktes 32I abw das Relais VK, erregt, so daß auch der Stromkreis für die Antriebsmagneten HK und DK am Kontakt 322vk, vorbereitet ist. Die vorn Teilnehmer über den Wähler BW ausgesandten Stromstöße zur Einstellung des Kennziffernwählers KZYA werden durch das Speisebrückenrelais ABW in Fig. 4. aufgenommen und auf die Antriebsmagnete HK und DK in Fig. 5 durch Betätigen des Kontaktes 32oabw in, der gleichen Weise übertragen wie durch Relais AL .und somit Betätigen des Kontaktes 259 al beschrieben. Die durch den Tastendruck seitens der über den Wähler BW erreichten Sprechstelle -hervorgerufenen Schaltvorgänge zur Beeinflussung der Relais AU3, AU, und Auslöseniagnet ibTK sind genau die gleichen wie hei Tastendruck durch eine über den Amtswähler <1W erreichte Sprechstelle. Die Stromkreise der genannten Schaltmittel werden nur an Stelle der Kontakte 275-1.-a, 274al, -273b1, 277 bl und 271 Xa., 270 vat durch die Kontakte 223 xb, 22TabzE" 225 bbztI, 226 bbzt" 2 27 1-b und 228vb gesteuert. Nach erfolgter. Einstellung des Kennziffernwählers KIi'A auf den bestimmten Kennzeichnungskontakt ist nunmehr der über den Wähler BTT' erreichte: Teilnehmer über die Schaltarme a3 und b, des Wählers Bit', Kontakte 302 pbze', 303pbzt" 309LbiV, 307lbz"" Kontakte 336_rb und 370-ib, Leitungen 266 und 267 in Fig. 4. und 5 über die Schaltarme a,, b;, Kontakte 25o zik2, -25I ick2, Schaltarme e, und f, des Keimziffernwählers KITA auf den bestimmten Kennzeichnungskontakt mit den Wicklungen II und HI des Relais II'A verbunden. Das Relais W A spricht an und veranlaßt die Belegung des Amtswählers ATT' in der beschriebenen Weise. Die vom Teilnehmer über den Wähler BTV ausgesandten Stromstöße wirken auf das Relais WA ein und veranlassen in der beschriebenen Weise die Einstellung des Amtswählers AW, und zwar in vorliegendem Falle auf den von dem über den Wähler BW erreichten Teilnehmer gewünschten Teilnehmer.
  • Dieser über den Amtswähler AW erreichte Teilnehmer kann nun einmal in Rückfrageverbindung oder auch in Konferenzverbindung angeschaltet werden und in der gleichen Weise wie der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer das b; stehende Amtsgespräch übernehmen. Die Umlegung eines Amtsgespräches kann also boliebdg oft wiederholt werden.
  • Es sei noch auf folgende Möglichkeit hingewiesen: Wenn der übenden Amtswähler AU' angeschaltete Teilnehmer einen Teilnehmer über den Wähler BW zur Übernahme aufgefordert hat, kann der über den Amtswähler AW erreichte Teilnehmer lediglich durch Drücken der Taste in der beschriebenen Weise die Auslösung des Kennz_iffernwählers KPT'A herbeiführen, so daß jetzt ein Konferenzgespräch zu dritt besteht, und zwar zu dem Zweck, daß wohl das Gespräch nur zwischen dem über die Amtsleitung AL erreichten Teilnehmer und dem über den Wähler BW erreichten Teilnehmer stattfindet, der über den Amtswähler AW erreichte Teilnehmer aber das Gespräch mithören kann. Möchte nun aber andererseits die über den Wähler BIT' erreichte Sprechstelle nur allein das Gespräch finit (lein iibcr die Amtsleitung erreichten Teihtehni#ir führen, so drückt sie die i#'rtitaste an ihrer Sprechstelle vorübergehend, erregt in Fig. 5 das Relais XB und bringt flas Relais BBII' zum Abfallen und wählt hierauf die Kennziffer ;3. Der Kennzitteriiwähler K Il':4 in Fig. 3 wird auf den dritten Kontakt der fünften I:äontaktreihe eingestellt, @@-odurch der _@usli>seniagnet :11--1 des Amtswählers a311' auf folgendem Wege betätigt «ird: Erde, Schaltami c; de> heiiii7iffernwählers K Il'A in der fünften Kontaktreihe, h(intalct 25ltrk, S.ch-tlt<arin ; in Stel1111r der Kontaktreibe 3, Leitung 3 29 in Fig. 5 una @.. Kontakt 33o.i-b. Kol>fkdntakt 22okci-r" des Amtswählers .-11l', Auslöseniagnet _l1:1. Batterie, Erde. Der Aus]öseina-net :11<-1 führt den Anitswä hler All' in die Ruhelage zurück, und es ist nunmehr der üb,-r den Wähler Bit- in Fig. 4. erreichte Teilnehmer <allein mit dein über die Aintsleitting .3L erreichten Teilnehmer verbunden.
  • Zwecks Auslösung des Kennziffertit,-älilers K I1'.-3 drückt die über den Wähler BIT- erreichte Sprechstelle noch einmal kurz ihre 'raste und veranlaßt durch Beeinflussung der Relais AU, und AU, die Auslösung des lZennziffernwählers KITA in der «'eise, wie für den über den Amtswähler --3I1' erreichten Teilnehmer beschrieben.
  • @t'ie aus vorstehendem hervorgeht, wird also bei einer Umlegung in Verbindung der W@ihler BIT' auf den Teilnehmer eingestellt, rettf den die Amtsverbindung umzulegen ist. Da aber, wie aus Fig. 7 ersichtlich, nur die an fünfter his achter Stelle genannten Sprechstellen zu Verbindungen mit dem Amt berechtigt sind, darf eine Einstellung des Wählers BIT," durch eine Sprechstelle, die über den Amtswähler All- mit der Amtsleitung AL in Verbindung steht, nur möglich sein auf Teilnehmer, die zu Verbindungen mit der Amtsleitung berechtigt sind. Dieses wird dadurch erreicht, 3a13 sämtliche Sprechstellen, die unmittelbar finit der Amtsleitung in Verbindung treten können, an Kontakte der Kontaktreihen i bis 5 des Wähleis BIl' angeschlossen sind und somit auch der Drehmagnet DBIT' nur in diesen Stellungen betätigt werden kann. Der Dekadenkontakt dek des Wählers BIT' schaltet nämlich nur, wie dies aus der Fig. d ersichtlich ist, Batterie ib;r den Dekadenkonta.kt dek in den Höhenschritten i bis 5 und Kontakt 33ovb an den Drehmagneten DBiI' des `Välilers.
  • Eine Umlegung einer Verbindung auf einen halbamtsberechtigten Teilnehmer, das sind Teilnehmer, die nur durch die Hauptstelle finit der Amtsleitung in Verbindung gebracht werden können, ist nur auf folgende Art und «'eise möglich. Der über den Amts-Wähler All" angeschaltete Teilnehmer drückt seine 'laste und stellt den Kennziffernwähler K il' durch Wahl der Kennziffer 2 t auf den ersten Kontakt der zweiten Kontaktreihe ein, über den die FTauptstAle erreicht wird. 1)ie Ilauptstelle wird dann davon benachrichtigt, daß die über die Amtsleitung AL verlaufende Verbindung ztt einem halbamtsberechtigten Teilnehmer umzulegen ist. Die Beamtin legt darauf ihren «%2ihlsclialter WS uni und schließt dadurch den Kontakt 331 lhS in Fig. I, so 3a1.1 nunmehr auch der Drehni<tgIiet DBI t' in den Kontaktreihen durch (las Relais 1>'2 wirksam eingestellt werden kann, und zwar wird (las Relais BZ in Fig.5 jetzt durch den Stronistoßkontakt 352 ik des @troinstoliseii(lers derBeamtin über die Kontakte 330 i)lT'S und 351 !1.S beeinflulit. Trennen einer Amtsverbindung Ist eine \ ebenstelle über den :Aititswähler Abl-' finit der Amtsleitung AL verbunden und will diese Nebenstelle die Verbindung finit der Amtsleitung AL auftrennen. ohne aber erst eine erneute Belegung einer freien Amtsleitung herbeizuführen, so wählt die Nebenstelle nach Drücken der Erdtaste die Kennziffer 5.1. Der Kennzitfernw<ihler K ll'A wird auf den vierten Kontakt der fünften Kontaktreihe eingestellt. Hierdurch wird über Erde, Schaltaren t, des Keimzifferntvählers KIl'A in zig. 5, Kontakte 2522sk2, Schaltarm g, des Kennziffernwählers KITA auf Kontakt 4 der fünften Kontaktgruppe, Wicklung 1. des Relais K., Leitung 333 in Fig. 5 und 4, Kontakt 33ovb, Dekadenschalter dek des Wählers BW in Stellung o-5, Batterie, Erde bzw. üb,-r Leitung 333 in Fig. 5 und 4, Kontakt 335 vat nach Batterie. Erde erregt. Der Stromkreis über Kontakt 33ovb und Dekadenkontakt nach Batterie kommt zustande, wenn ein Teilnehmer über den Wähler BTh den Kennziffernwähler auf Kontakt 54 zwecks Trennung einstellt, während der Stromkreis für das Relais K5,, über den Kontakt 335z"at geschlossen wird, wenn der Kennziffernwähler K 11'A durch einen über den Amtswähler ATV erreichten Teilnehmer zwecks Trennung auf Kontakt 54 eingestellt ist und eine )Jerbindung über den Wähler BW nicht besteht. Das Relais K54 schaltet über Kontakt 334k54 eine Gegenwicklung ein, so daß das Relais stark verzögert abfällt. Das Relais K54 in Fig. 5 öffnet den Kontakt 2o8k5., in Fig. 4 und trennt hiermit die Haltebrücke zwischen den Adern der Amtsleitung auf. Die über die Amtsleitung AL erreichten '\-"erbindungseinrichtungen werden ausgelöst.
  • Nach erfolgter Einstellung des Kennziffernwählers auf den Kontakt 54. drückt nunmehr die Sprechstelle über den Amtswähler AW erneut kurz ihre Erdtaste und veranlaßt in der beschriebenen Weise die Auslösung des Kennziffernwählers k tl'A.
  • Wenn die Hauptstelle eine Verbindung zu einem halbamtsberechtigten Teilnehmer über den Amtswähler AW aufgebaut hatte, so könnte dieser halbamtsberechtigte Teilnehmer in der beschriebenen Weise die Auslösung der Amtseinrichtungen herbeiführen und hiernach erneut eine Amtsverbindung aufbauen, ohne daß die Hauptstelle von der Herstellung dieser Verbindung etwas erfährt. Um dies zu verhindern, könnte man den Drehmagneten DAW in genau derselben Weise über Dekadenkontakte des Amtswählers AW steuern wie den Drehmagneten DBW des Wählers BLUT. In der gleichen Weise müßte dann der Stromkreis für das Auslöserelais K54 über Dekadenkontakte des Wählers AW verlaufen, so daß eine Erregung des Auslöserelais K-,,4 nur möglich ist, wenn es sich um einen Teilnehmer handelt, der in den ersten fünf Kontaktreihen des Wählers AW angeschlossen ist, eine Erregung des Relais K54 jedoch nicht ermöglicht wird, wenn der Wähler auf einen halbamtsberechtigten Teilnehmer eingestellt ist, der an eine der Kontaktreihen 6-ö angeschlossen ist. Flackern zum Amt Besteht eine Verbindung zwischen einem Nebenstellenteilnehmer über die Amtsleitung AL mit einem Amtsteilnehmer, so ist der Nebenstellenteilnehmer in der Lage, durch Einstellen des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 einer Beamtin der über die Amtsleitung AL in Fig. q. erreichten Vermittlungsstelle ein Flackerzeichen zu geben.
  • Durch Wahl der Kennziffer 55 nach erfolgtem Tastendruck wird der Kennziffernwähler auf den Kontakt 55 eingestellt, so daß folgender Stromkreis für das Stufenrelais K54 zustande kommt: Erde Schaltarm c? des Kennziffernwählers KWA in der fünften Kontaktreihe, Kontakt 252 uk2, Schaltarm g, des Kennziffernwählers KWA auf Kontakt 5 der Kontaktreihe 5, Kontakt 338 k54, Wicklung II des Relais K54, Batterie, Erde. Das Relais K54 öffnet den Kontakt 2o8 k54 in F.ig.4. Gleichzeitig wird aber der Erregerkreis durch Öffnen des Kontaktes 338 k54 geöffnet. Das Relais K54 fällt ab und schließt nach einiger Zeit, da es als Verzögerungrelais ausgebildet ist, den Kontakt 2o8 k54 in Fig. 4 und den Kontakt 338 k54, so daß einmal die Brücke wieder in die Amtsleitung gelegt wird und- das andere Mal der Erregerkreis für das Relais K54 erneut zustande kommen kann. Das Relais K54 spricht wieder an, öffnet die Brücke am Kontakt 2o8 k54 und den Erregerkreis für das Relais K54 am Kontakt 338 k54.
  • Durch das wiederholte Öffnen des Kontakts 2o8 k54 wird in bekannter Weise in der über die Amtsleitung AL erreichten, nicht dargestellten Vermittlungsstelle ein Flackerzeichen erzeugt, und zwar so lange, bis durch Drükken der Taste an der anrufenden Nebenstelle die Auslösung des Kennziffernwählers KWA in der beschriebenen Weise herbeigeführt wird.
  • Die Abschaltung des Flackerzeichens kann auch in bekannter nicht dargestellter Weise beim Melden der Beamtin in der über die Amtsleitung erreichten Vermittlungsstelle herbeigeführt werden. Flackern zur Hauptstelle Besteht ein Amtsgespräch über die Amtsleitung AL, so kann die mit der Amtsleitung AL verbundene Nebenstelle durch Wahl der Kennziffer 5o die Einschaltung eines Flackerzeichens für die Hauptstelle herbeiführen. Bei Einstellung es Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 auf Kontakt 50 wird über die Schaltarme c, und g" Kontakt 339 k50 das Relais K5, erregt, das infolge seiner Verzögerung durch Öffnen des Kontakts 339k.,0 den Erregerstromkreis unterbricht. Relais K5, fällt ab und schließt erneut den Erregerstromkreis über Kontakt 339 k50. Das Relais K5" pendelt und bringt somit durch Öffnen und Schließen des Kontakts 165 k50 in Fig. 5 die Besetztlampe BL der Amtsleitung : IL zum Flackern. Durch Umlegen der Wähltaste YVT und somit Öffnen der Kontakte 178 W T und 179 WT in Fig. .I und Schließen der Kontakte i8o WT und 181 WT wird der Sprechapparat der Hauptstelle HS an die Amtsleitung angeschaltet, und die Beamtin der Hauptstelle kann nunmehr den Wunsch des N ebenstellenteilnehmers entgegennehmen. Aufschalten und zwangsweises Trennen im Amtsverkehr Wenn eine mit der Amtsleitung AL verbundene Nebenstelle über den Wähler BW eine Sprechstelle erreicht, die besetzt ist, so könnte auch hier eine Aufschalt- und zwangsweise Trennmöglichkeit vorgesehen werden, wie sie beim internen Verkehr beschrieben worden ist. Das Aufschalten und Trennen im Amtsverkehr würde dann durch Einstellen des Kennziffernwählers KTVA in Fig. 5 in der gleichen Weise herbeigeführt «-erden können, wie dies bei Aufschalten und Trennen im internen Verkehr durch den Kennziffernwähler KW herbeigeführt wird. Nachtverbindung Verläßt die Hauptstelle z. B. während der Nachtzeit ihren Platz, so wird durch Umlegen eins .Nachtschalters NS einer oder einigen Nebenstellen die Vermittlungstätigkeit zugewiesen. Durch Betätigen des Nachtschalters werden einmal über Kontakt 340 NS die über die _Amtsleitung . IL ankommenden Anrufe auf eine Signaleinrichtung Sig (Fig. .I) weitergegeben, die der oder den Nachtstellen zugeordnet ist. Durch Schließen des Kontakts 3.:1r NS ist die Möglichkeit gegeben, den Wähler BW durch die Nachtstelle auch auf die Dekaden 6-o einzustellen, ganz unabhängig von der Verkehrsberechtigung der am Wähler BIT' angeschlossenen Sprechstellen, ci. 1i. ganz gleichgültig, ob der Wähler B11' auf eine v ollamtsberechtigte oder eine halliamtsberechtigte Nebenstelen eingestellt werden soll.
  • Läuft z. B. während der Abwesenheit der Beamtin der Hauptstelle ein Anruf ein, so erhält z. B. eine Nachtstelle den Anruf signalisiert, und zwar über Erde, Kontakte i59ar, 3.10:1:S zur Signaleinrichtung Siä der Nachtstelle (s. Fig.4). Die Nachtstelle hebt den Hörer ab und veranlaßt nach erfolgtem Tastendruck die Einstellung des Kennziffernwälilers K [V auf die fünfte Kontaktreihe. Durch Relais AR ist der Kontakt 169ar geöffnet und der Kontakt 342ar geschlossen. Der AntriebsmagnetDKZ-in Fig. i des Kennziffernwählers KTV wird nun durch den Relaistinterbrecher RLli in Fig. .1 über Erde, Relaisunterbrecher RUt, Kontakte 22d ckr, , Kontakt 3d.d.NS, @'S &ri. @a6 pks, 22711-, Schaltarm d des Kennzifffernwählers KU'A in Fig. d. und i, Leitung 2-a8, DrehmagnetDKZ, Batterie, Erde so lange betätigt, bis folgender Stromkreis über Erde, Wicklung I und 1I des Relais PKZ in Fig. d., Kontakt 345 NS des Nachtschalters NS in der Kontaktreihe 5, Kontakt 96Tis, Schaltann ä des Kennziffern-,vählers k li ,##@l auf einen Kontakt der durch Kontakt 342a4- gekennzeichneten anrufenden Amtsleitung AL, Kontakt 3.I2 ar, Relais CAT, CKR, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis spricht Relais CAT an und hält den vorgenannten Stromkreis unabhängig voni Kontakt 3.1.3 ar über Kontakt 343 cat aufrecht. Durch Relais PKZ wird der Antriebsstromkreis für den Drehmagneten DKZ in Fig. i am Kontakt -2a6 pks in Fig. :1 unterbrochen. Die weiteren durch die Relais PKZ, CAT, CKR hervorgerufenen Schaltvorgänge sind bereits beschrieben. Die Nachtstelle ist sodann über die Leitungen 8d., 85 in Fig. i, :1, Kontakte 346NS und 3.17NS des Nachtschalters, Schaltarrie a, b, e und f des Kennziffernwählers KTVA, Leitungen 231, -z32 mit vier anrufenden Amtsleitung AL verbunden.
  • Die Belegung der Amtsleitung AL bei einem ankommenden Amtsgespräch durch die Nachtstelle erfolgt in der gleichen Weise wie bei Herstellung einer abgehenden Verbindung durch irgendeinen anderen Nebenstellenteilnehmer. In der gleichen Weise wird auch <lie Einstellung des Amtswählers AW auf -die Nachtstelle herbeigeführt wie die Einstellung des Amtswählers ATh auf den anrufenden Nebenstellenteilnehnier. Die Nachtstelle kann dann den Wunsch des anrufenden Amtsteilnehmers entgegennehmen und das Gespräch in der beschriebenen Weise durch Einstellung des Wählers BIV auf irgendeine Sprechstelle veranlassen. Ist der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer besetzt, so kann die Nachtstelle zur Einstellung des Hausaggregates auf den besetzten Teilnehmer die Rufschaltung und Trennung auf den besetzten Teilnehmer herbeiführen. Nach erfolgter Trennung der Verbindung des über den. Wähler BW erreichten Teilnehmers kommt dann die Verbindung über die Amtsleitung AL und den Wähler BfV zu dein gewünschten Teilnehmer zustande. Rückfragen über eine zweite Amtsleitttng Ist eine Nebenstelle iil)er den Wähler AW in Fig. d. mit einer Amtsleitung verbunden und will der Nebenstellenteilnehnier über eine zweite Amtsleitung Rückfrage zu einem Teilnehmer des öffentlichen Amtes halten, so wird durch Einstellen des Kennziffernwählers KTVA auf eine besondere Kennziffer, z. B. 8, der Teilnehmer 1V mit einer neuen freien Amtsleitung verbunden. Die Verbindung des Nebenstellenteilnehmers mit der zweiten Amtsleitung erfolgt in der gleichen Weise, wie bei Herstellung einer abgehenden ersten Verbindung, durch Einstellung des Kennziffernwählers KLh auf die Kontaktreihe q., beschrieben.
  • Da aber der entsprechende @Vähler AW der neuen Amtsleitung den NebenstePenteilneh# mer besetzt findet, muß bei Einstellung des Kennziffernwählers auf Kontakt 8 eine dritte Wicklung des Prüfrelais für den Amtswähler eingeschaltet werden, welche trotz Besetztsein des anrufenden Nebenstellenteilnehmers die Durchschaltung an der neuen Amtsleitung herbeiführt.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist trotz der verschiedenen Berechtigung der Sprechstellen nur eine Type von Stationen erforderlich, die entsprechend ihrer Verkehrsberechtigung mit verschiedenfarbigen Deckplatten ausgerüstet werden können. Für jede verschiedene Verkehrsberechtigung ist ein besonderer Anlaßkreis vorgesehen. Will man eine neue Gruppe von Bere.-litigungen in eine bestehende Anlage ein-e, so ist mir der Einbau eines neuen Anlaßkreises erforderlich ohne einen Eingriff in die bestehende Anlage.
  • Da, wie aus der vorstehenden Schaltung hervorgeht, sowohl der Kennziffernwähler KW als auch der ICennziffernwähler KWA der Amtsleitung bisher nicht voll ausgenutzt ist, können über die verschiedenen noch freien Dekaden oder Einzelkontakte weitere Sonderdienste vorgesehen werden.
  • Wie aus der Fig.4 ersichtlich, ist hier jeder Amtsleitung individuell ein weiterer Wähler BW zugeordnet. Man kann auch diesen Wähler BW über einen Mischwähler erreichen, so daß der zweite Wähler für eine Mehrzahl von Amtsleitungen gemeinsam vorgesehen ist. Hierdurch wird die Wirtschäftlichkeit der Anlage günstig beeinflußt.
  • Ferner ist in der Fig. i als Verbindungsaggregat nur ein Anrufsucher und Leitungswähler vorgesehen. Handelt es sich aber um eine größere Anlage, so wird in bekannter Weise ein Gruppenwähler zwischengeschaltet.
  • Das Aufprüfen eines entsprechenden Gruppenwählers auf einen anrufenden Teilnehmer für den Kennziffernwähler KWA kann in der Weise erfolgen, daß ein Wähler ähnlich einem Anrufsucher die iooer-Gruppe des anrufenden Teilnehmers aufsucht. Hiernach erfolgt erst die in der beschriebenen Weise erfolgte Einstellung des Amtswählers. AW auf den Zehner- und Einerkontakt des Anrufenden.
  • Als Kennziffernwähler sind Hebdrehwähler vorgesehen mit sieben Schaltarmen. Sind jedoch die Bürsten für einen Wähler zu schwer, so kann man den Wähler in zwei Wähler aufteilen, so daß der eine Wähler mit den Schaltarmen a, b, c und d des Kennziffernwählers in entsprechender Weise durch den Hubmagneten und ein weiterer Wähler mit den Schaltarmen e, f und g durch den Drehmagneten der Kennziffernwähler betätigt wird. Es erfolgt also dann eine Aufteilung des Kennziffernwählers in zwei Wähler. Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, kann sowohl der anrufendeTeilnehmerN in Fig. i als auch der angerufene Teilnehmer 7V, die verschiedenen Sonderdienste erlangen. Es kann jedoch die Anordnung getroffen werden, daß an dem Leitungswähler LW Verbindungsleitungen angeschlossen sind, über welche Verbindungseinrichtungen weiterer Vermittlungsstellen erreicht werden und einen Teilnehmer .dieser Vermittlungsstelle über die Verbindungsleitung und den Leitungswähler LW auf die in Fig. i dargestellten Relais Y, B1 und B2 zwecks Herstellung -der verschiedenen Sonderdienste einwirken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, deren Anschlußstellen Sonderdienste einleiten können, dadurch gekennzeichnet, daß eine ausschließlich zur Einleitung mehrerer Sonderdienste dienende, außerhalb der für den Aufbau von normalen Fernsprechverbindungen zu benutzenden Verbindungswege angeordnete Schalteinrichtung beim Wirksamwerden eines von einerAnschlußstelle der Fernsprechanlage gegebenenAnreizes unter den Einfluß dieser Anschlußstell.e gebracht wird und die Schalteinrichtung nur im Zusammenwirken mit den die Verkehrsberechtigung von Anschlußstellen kennzeichnenden Einrichtungen einen gewünschten Sonderdienst nur dann v eranlaßt, wenn die Verkehrsberechtigung der anrufenden Anschlußstelle den einen Sonderdienst einleitenden Schaltvorgängen entspricht. Schaltungsanordnung - nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung durch eine für mehrere oder alle Sonderdienste gleichmäßige Schaltmaßnahme (Tastendruck) der einen Sonderdienst wünschenden Stelle unter deren Einfluß gebracht wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig davon, ob vor oder während einer Sprechverbindung ein Sonderdienst einzuleiten ist, die Schalteinrichtung immer durch die gleiche Schaltmaßnahme einer Anschlußstelle unter deren Einfluß gebracht wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig davon, ob der Anreiz zur Einleitung von Sonderdiensten vor oder während einer Verbindung wirksam wird, immer das gleiche in den Einrichtungen der Vermittlungsstelle für den Sprechverkehr vorgesehene Schaltmittel die Schalteinrichtung unter den Einfluß der den Sonderdienst wünschenden Sprechstelle (N) bringt. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen für den Sprechverkehr in der Vermittlungsstelle mit zwei Hilfsmitteln zur Einschaltung der Schalteinrichtung versehen sind, von denen das eine (X) unter dem E.influß anrufender (N) und das andere (Y) unter dem Einfluß von in einer Sprechverbindung angerufener Anschlußstellen (N1) steht. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW) durch NummernstromstÖße entsprechend dem gewünschten Sonderdienst eingestellt wird. Schaltungsanordnung nach Ansprach r, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennzeichnungswähler (K IV) im "lusaniinenwirken mit den die Verkehrsberechtigung von Anschlußstellen kennzeichnenden, einer Gruppe gleichberechtigter Teilnehmerstellen gemeinsamen Einrichtungen die Herstellung des Sonderdienstes nur dann gestatten, wenn die Verkehrsberechtigung einer Anschlußstelle dem einzuleitenden Sonderdienst entspricht. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die l,inrichtungen zur Kennzeichnung der Verkehrsberechtigung von Anschlußstellen sowohl vor als auch während einer Sprechverbindung auf von der Schalteinrichtung einzuleitende Schaltvorgänge einwirken können. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW) der bei Anruf seitens einer Anschlußstelle in Benutzung zii nehmenden Verbirn-lungsleitung (AS-LW)oder -einrichtung zugeordnet ist. to. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KYVA) hochwertigen Anschlußleitungen (AL) zugeordnet ist. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Schalteinrichtung (KW) durchzuführenden Sonderdienste durch die die Verkehrsberechtigung einer Anschlußleitung kennzeichnenden Schaltmittel (BR, BR.) vorbereitet werden, die der Verkehrsberechtigung der anrufenden Anschlußstelle entsprechen. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (BR, BR.) zur Verkehrsberechtigungskennzeichnung bei Aufbau eines Verbindungsweges wirksam werden und während des Bestehens des Verbindungsweges wirksam bleiben. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (BR, BR.,) über den einen Anrufanreiz übertragenden Stromkreis zur Wirkung gebracht werden und in ihrer Arbeitslage von der die Auslösung beherrschenden Einrichtung (V) gehalten werden. 1d.. Schaltungsanordnung nach Anspruch, 6, dadurch gekennzeichnet, daß über die Schalteinrichtung (KW, KWA) Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtung (4ufsicht, Diktierstelle usw.) verlaufen. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung der Schalteinrichtung (KW) Schaltmittel (CAT) wirksam wer den, welche die Anschaltung einer in be stinnnter Verkehrsrichtung (öffentliche Amt) abgehenden Leitung (AL) an dic Anschlußleitung der diese Verbindung. wünschenden Stelle (A") herbeiführen. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dal: nach Einstellung der Schalteinrichtung (KW, KWA) Schaltmittel (An, An1) wirksam werden, welche die Anschaltung einer in bestimmter Verkehrsrichtung abgehenden Leitung (QI_, RL, BL) an die l@erbindungsleitun g (. iS-L W) herbeiführen, mit welcher die den Sonderdienst wünschende Stelle verbunden ist. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß für jede von mehreren mit einer Verbindungsleitung (AS-LLV) verbundenen Anschlußstellen (N, 11'1) eine Kupplungseinrichtung (X, Y) vorgesehen ist und vor Einstellung der Schalteinrichtung (KW) die Kupplungseinrichtung (X) der den Sonderdienst wünschenden Stelle (N) wirksam wird. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einleitung einer Rückfrageverbindung und Wirksamwerden einer Kupplungseinrichtung (X) der Teil der Verbindungsleitung (AS-LW), mit der andere Anschlußstellen (N1) in Verbindung stehen, abgeschaltet wird. i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennung einer Seite der Verbindungsleitung durch ein Rückfrageverbindungenkennzeichnendes Schaltmittel (RF) erfolgt. 2o. Schältungsanordnung nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückfrageverbindungen kennzeichnendes Schaltmittel (RF) für sämtliche gleichzeitig mit einer Verbindungsleitung (AS-LW) in Verbindung stehende Anschlußstelien vorgesehen ist. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schaltmittel (RF) zu steuernde Trennstelle (iigrf, 12o rf) zwischen den beiden Kupplungsstellen (82X, 83x; 132y, 133y) der Verbindungsleitung angeordnet ist. 22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1q., dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungen zu einer Alarmempfangsstelle (ASt) über die Schalteinrichtung (KW) verlaufen. 23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß über die Schalteinrichtung (KW) unter dem Einfluß bevorzugter Anschlußstellen (z. B. N) der Aufschaltung auf eine besetzte Anschlußleitung dienende Schaltmittel (P4) zur Wirkung gebracht werden. 2d.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufbau einer zu bevorzugenden Verbindung zu einer besetzten Anschlußstelle (Ni) der Auftrennung des bestehenden Verbindungsweges dienende Schaltvorgänge (Erden von c, im LW) unter Mitwirkung der Schalteinrichtung (KW) hervorgerufen werden. 25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl bestimmter Kennziffern (55, 5o) der Signalgabe zu einer die Verbindung überwachenden Stelle (Amt, Häuptstelle) dienende Hilfsmittel (K,;5, K") gesteuert werden (Flackern). 26. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und to, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Anschlußleitung hoher Wertigkeit (AL) zugeordnete Schalteinrichtungen (KWA) bei Wahl einer bestimmten Kennziffer (8) Schaltmittel zur Wirkung gebracht werden, welche die Herstellung einer Rückfrageverbindung über eine Anschlußleitung (AL,) gleicher Wertigkeit ermöglichen. 27. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW) eine freie Wahl unter mehreren in der gewünschten Verkehrsrichtung (AL) abgehenden Leitungen ausführt (z. B. in Gruppe q:). 28. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW) diejenige der gewünschten Verkehrsrichtung abgehende Leitung (AL, RL usw.) bestimmt, welche unter Umgehung des Anreizweges (AS undKWodernurKW) über Verbindungseinrichtungen (AW, ASR usw.) mit der den Sonderdienst wünschenden Anschlußleitung (N) oder der an diese angeschalteten Verbindungsleitung (AS-LW) in Verbindung gebracht wird. 29. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wählen einer bestimmten Kennziffer (73) die Einrichtungen einer Personensuchanlage unter den Einfluß der anrufenden Stelle gebracht werden. 30. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der gewählten Kennziffer (17 oder 18) unter Mitwirkung der Schalteinrichtung (KW) mittels derselben Verbindungseinrichtung (ASR) Rückfrage-oder Konferenzverbindungen hergestellt werden. 31. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer Verbindung zu einer gesperrten Anschlußleitung (zu Ni) undEinstellung der Schalteinrichtung durch einer bestimmten Kennziffer (8#1) entsprechende Nummernstromstöße Schaltmittel (P) gesteuert werden, welche die Benachrichtigung einer anrufenden Stelle (N) von dem Freiwerden der gewünschten Anschlußleitung (zu N1) ermöglichen. 32. Schaltungsanordnung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslösung des Verbindungsweges beherrschende Schaltmittel (V) dem Einfluß der anrufenden Stelle (N) entzogen wird. 33- Schaltungsanordnung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserelais (h) unabhängig von der anrufenden Stelle (N) erregt gehalten wird, so daß die anrufende Stelle (N) ihren Hörer auflegen kann. 3.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß beim Freiwerden der gewünschten Anschlußleituu;g (zu Ni) Rufstrom zur anrufenden Anschlußstelle (N) ausgesandt wird. 35. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3q., dadurch gekennzeichnet, daß Rufstrom gleichzeitig zur anrufenden (N) und angerufenen (N1) Stelle ausgesandt wird. 36. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW, KWA) nach Beendigung eines Sonderdienstes durch eine besondere Schaltmaßnahme von der einen weiteren Sonderdienst wünschenden Stelle (N) in einen zur Einleitung dieses Sonderdienstes geeigneten Zustand (Ruhelage) überführt wird. 37. Schaltungsanordnung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführung der Schalteinrichtung (KW, KWA) in die Ruhelage durch eine Schaltmaßnahme an der einen weiteren Sonderdienst wünschenden Stelle herbeigeführt wird, die bei in Ruhelage befindlichen Schalteinrichtung (KW, KWA) deren Anschaltung herbeiführt. 38. Schaltungsanordnung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß -die Anschaltung der Schalteinrichtung (KW, K WA) und deren Rückführung in die Ruhelage zwecks Einleitung eines tv eiteren Sonderdiengtes durch verschiedene Brückenrelais (X, Ir, A., B,) herbeigeführt wird. 39. Schaltungsanordnung nach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW) als I?instellwähler für Verbindungseinrichtungen einer Sonderbetriebsverhindung (Amtsverbindung) dient. d.o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die hochwertigen Leitungen zugeordnete Schalteinrichtung (KITA) unter dein Einfluß einer in einem anderen Verbindungswege liegenden Schalteinrichtung (KI1') als Einstellwähler für eine Verbindun-seinrichtung (AW) wirkt. .ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch d.o, dadurch gekennzeichnet. daß Sperreinrichtungen (CKR) vorgesehen sind, welche das gleichzeitige :Arlieiteii mehrerer Schalteinrichtungen (K IG'A, K IV_4,) in einer Gruppe von Anschhil:lleitungen als Einstellwähler verhindern. d:. Schaltungsanordnung nach Anspruch 39. dadurch gekennzeichnet, daß die als Einstellwähler dienende Schalteinrichtung (K IG'A) gleichzeitig mit der dcu Verbindungsweg aufhauenden Verbinclungseinrichtung (A[1') eingestellt wird. .13. Schaltungsanordnung nach sprUch 39 für Anlagen. bei denen bei Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtungen bereits belegte Verbindungseinrichtungen freigegeben «-erden, dadurch gekennzeichnet. daß die hei Aufbau von Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtung als Einstellwähler dienende Schalteinrichtung (K WA) in Abhängigkeit von dem bereits bestehenden Verbindungsweg (AS, KW) die Einstellung der Verbindungseinrichtung (AGG') zum Aufbau der gewünschten Verbindung bestimmter Verkehrsrichtung (Aintsverhindung) steuert. 44. Schaltungsanordnung nach Anspruch .43, dadurch gekennzeichnet, daß heim Aufbau von Verbindungen bestimmter "Verkehrsrichtung über die Schalteinrichtung (KWA) und den vor Einleitung dieser Verbindungen benutzten Verbindungseinrichtungen (.9S) verlaufender Prüfstromkreis bei Erreichen der Leitungsgruppe, über welche die die Verbindung wünschende Anschlußstelle (N) erreichbar ist, die Einstellung der Verbinclungseinrichtung (AU`) beherrschen. .f5. Schaltungsanordnung nach Anspruch d.3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufbau von Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtung über die Schalteinrichtung (KWA) und den vor Einleitung dieser Verbindung benutzten Verbindungseinrichtungen (AS) verlaufender Prüfstromkreis bei Erreichen der schlußleitung der die Verbindung einleitenden .,nschlußstelle (N) die Einstellung derVerbindungseinrichtung (AW) bewirkt. .46. Schaltungsanordnung nach Anspruch -.o, dadurch gekennzeichnet, daß die hochwertigen Ansclilußleitungen (AL) zugeordnete Schalteinrichtung (K WA) so ,-iele Schaltstellungen (ioo) hat, als über die dieser Verbindungsleitung zugeordnete Verbindungseinrichtungen (.-1S) AnschlußleItungen (ioo) erreichbar sind. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beeinflussung der Schalteinrichtung (K G1'.9) einer hochwertigen .\iisclilußleitung (AL) durch eine den Anruf einer zweiten Aiischlußleitung kennzeichnende N'uininernstronistoßreilie (,52 oder 56) die zweite der hochwertigen Leitung (AL) zu- geordnete Verbindungseinrichtung (NG' oder AGL') unter den 1?influß der an die hochwertige Leitung (AL) angeschalteten @@nschlußstelle gebracht wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch .17, dadurch gekennzeichnet, daß nach der gewiihlten Kennziffer (52) durch Einstellung der zweiten Verbindungseinrichtung (BIT) ein Konferenz- oder ein Rückfragegespräch hergestellt wird. .i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch .47 für Anlagen mit Anschlußstellen, die nur unter Überwachung einer Beamtin zu hochwertigen Verbindungen zugelassen sind,. dadurch gekennzeichnet, daß nach Anruf einer Beamtin über die Schalteinrichtung (KWA) Schaltmittel (WS) die Einstellvorrichtungen der zweiten Verbindungseinrichtung (BI1') der hochwertigen Leitung unter den Einfluß der Ü berwachungsbeanitin bringen. 5o. Schaltungsanordnung nach Anspruch .49, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KWA) als Dienstwähler zum Anruf der Merwachungsbeaintin dient. 5i. Schaltungsanordnung nach Anspruch-17, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl einer bestimmten Kennziffer (52, 56) Umschaltungen in den Verbindungseinrichtungen (AW. DU') der hochwertigen Leitung herbeigeführt werden, welche die Umlegung der Verbindung auf den zweiten Teilnehmer ermöglichen. j2. Schaltungsanordnung nach Anspruch d7, dadurch gekennzeichnet, daß in einer bestehenden Rückfrage- oder Konferenzverbindung die in diese eingeschalteten Anschlußstellen (N, N,) durch Wahl einer bestimmten . Kennziffer (53) über die Schalteinrichtung Hilfsmittel (,1IBW, IIIA) steuern, die die Abschaltung des zweiten in die Verbindung eingeschalteten Teilnehmers (N1) herbeiführen. 53. Schaltungsanordnung nach Ansprach 6 für Anlagen, bei welchen hochwertige Verbindungen unter Mitwirkung einer Beamtin aufgebaut werden und bei Abwesenheit der Beamtin auf einer hochwertigen Leitung ankommende Anrufe einer Anschlußstelle signalisiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nebenstelle in Beantwortung eines bei Abwesenheit der Beamtin direkt übermittelten Anrufes auf einer hochwertigen'Leitung nach Belegung einer Schalteinrichtung (KW) durch Wahl der Kennziffer (5) für hochwertige Leitungen die Herstellung eines Sprechverbindungsweges mit der anrufenden hochwertigen Leitung (AL) einleitet. 54.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (KW) sich auf die anrufende hochwertige Leitung (AL) einstellt. 55. Schaltungsanordnung nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß die der anrufenden hochwertigen Leitung (AL) zugeordnete Schalteinrichtung (KWA) in Abhängigkeit von dein aufgebauten Verbindungsweg (AS-I(W) eine der hochwertigen Leitung (AL) zugeordnete Verbindungseinrichtung (AW) auf die den Anruf beantwortende Anschlußstelle (N) steuert. 56. Schaltungsanordnung _ nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalteinrichtung (KW, KWA) mehrgruppige Wahlwerke verwendet werden, bei welchen auch nach Einstellung auf einen bestimmten Bankkontakt besondere Gruppenkennzeichnungsstromkreise aufrechterhalten werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1272386B (de) * 1963-10-22 1968-07-11 Western Electric Co Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk

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