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Schaltungsanordnung für- Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, deren
Anschlußstellen Sonderdienste einleiten können In Fernsprechanlagen - mit Wählerbetrieb
wird .öfters die= Aufgabe .gestellt, den. Anschlußstellen , Sonderdienste -` verschiedenster
Art unter möglichster Mitbenutzung .der vorhandenen Sprechverbindungen zwischen
zwei Teilnehmern eines Amtes dienenden Einrichtungen zu ermöglichen. Die hierfür
bereits vorgeschlagenen Anordnungen sind ohne weiteres idanri in wirtschaftlicher
Weise -anwendbar, - wenn es sich um- eine verhältnismäßig geringe Zahl verschiedener
Sonderdienste handelt und diese sich außerdem vorwiegend auf den normalen Fernsprechverkehr
selbst beziehen.
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Sind diese Voraussetzungen aber nicht gegeben, so können Schwierigkeiten
der mannigfachsten Art auftreten. Schon allein das Hinzutreten eines neuen Sonderdienstes
in einer bestehenden Anlage kann umfangreiche Änderungen der vorhandenen Einrichtungen
der Vermittlungsstelle zur Folge haben, ja es kann unter Umständen sogar -erforderlich
werden, zur Durchführung des. neuen Sonderdienstes die Teilnehmer-mit neuen Apparaten
auszurüsten oder zu- den vorhandenen Apparaten noch: Zusatzeinrichtungen parallel
zu schalten; da in vielen Fällen,der nachträgliche Einbau: von -Tasten .o:.-dgl.
in -die Sprechapparate unmöglich ist.. -Wenn das Leitungsnetz einer Fernsprech-.
anlege Sonderdiensten nutzbar gemacht -wer-,den soll, die mit dem eigentlichen Fernsprechverkehr
in keinem oder doch nur sehr losem Zusammenhange stellen, wie beispielsweise telephonische
Diktate, Alarmrufe,. Zeitsignale usw., kann die Benutzung der in den Sprechverbindungswegen
liegenden wahlweise einzustellenden Wählern .dazu führen, daß die Zahl der Wahlstufen
der Anlage eine größere werden muß, .als: durch die Zahl der Anschlußstellen bedingt--ist.
Die Vermehrung der Wahlstufen-. um- Lein oder zwei beeinfiußt aber naturgemäß die
Wirtschaftlichkeit der Anlage und bringt :auch Nachteile für die Teilnehmer mit
sich, da deren - Anschlußnummern sich um seineentsprechende Zahl von Stellen- vergrößern.
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Ein wirtschaftliche und betriebstechnische Forderungen weitestgehend
berücksichtigendes System müßte daher möglichst die völlige
Ausnutzung
des Fassungsvermögens der Alllage für Ansehlußleitungen gestatten. Des ferneren
muß aber auch Vorsorge getroffen. werden, daß die dem Sprechverkehr dienendeg@ Einrichtungen
möglichst wenig mit Hilfsenrichtungen für Sonderdienste belastet werden.
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Um vorstehende Forderungen auch unter Berücksichtigung der verschiedenen
Berechtigungen der Teilnehmerstellen zur Herstellung der verschiedenen Sonderdienste
auf einfachste Art zu erreichen, wird nach der Erfindung eine ausschließlich zur
Einleitung mehrerer Sonderdienste dienende, außerhalb der für den Aufbau von normalen
Fernsprechverbindungen zu benutzenden Verbindungswege angeordnete Schalteinrichtung
beim Wirksamwerden eines von einer Anschlußstelte der Fernsprechanlage gegebenen
Anreizes unter den Einfluß :dieser Anschlußstelle gebracht, wobei die Schalteinrichtung
nur im Zusammenwirken mit den die Verkehrs.berechtigung von Anschlußstellen kennzeichnenden.Einrichtungen
einen gewünschten Sonderdienst nur ,dann veranlaßt, wenn die Verkehrsberechtigung
der anrufenden Anschlußstelle den einen Sonderdienst eiiizuleitenden Schaltvorgängeiientspricht.
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Mit besonderem Vorteil läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung in
Anlagen verwenden, in .denen die Sonderdienste nicht gleichmäßig allen Teilnehmerstellen
zur Verfügung stehen, sondern .in denen dies nur bei bestimmten Teilnehmern oder
Teilnehmergruppen der Fall ist, denn sie gestattet alle in solchen Anlagen möglichen
Forderungen jederzeit auch bei bestehenden Anlagen zu erfüllen.
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Wird z. B. die Forderung gestellt, daß die Zähl der Teilnehmerklassen,
nicht durch die Zahl der Sonderdienste bestimmt ist, sondern daß den Teilnehmern
der verschiedenen Klassen die verschiedensten Kombinationen von Sonderdiensten zur
Verfügung zu stellen sind, so diirftc -diese bei einer .größeren Zahl von Sonderdiensten
(Aufschalten, Trennen,. Rückfragen,. Konferenz, Vorortsverbindungen, Bezirksverbindungen,
Diktate, Alarmgabe, Rundfunk, Zeitsignal usw.) mit den bekannten Eimricht-ungen
nur möglich sein, wenn die dem Sprechverkehr dienenden, für den Sonderdienst aber
mitbenutzten Einrichtungen in einer die Überwachungsmöglichkeit und die Wirtschaftlichkeit
ungünstig gestaltenden Weise durch Zusatzeinrichtungen kompliziert werden. Dieses
.vermeidet die' erfindungsgemäße Anordnung. - -Ein weiterer Vorteil der Erfindung
besteht darin, daß unabhängig von der Art der Verkehrsberechtigung und dem damit-zugelassenen
Sonderdienste die Apparate an allen Anschlußstellen gleichmäßig ausgerüstet werden
können, da für mehrere, unter Urnständen.s4-gar für alle Sonderdienst und auch unabhängig
davon, ob vor oder während einet Sprechverbindung, immer der gleiche Kenn. zeichnungsanreiz
gegeben werden kann.
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',. Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet auch auf einfachste Weise
ohne große Umänderungen in den für den eigentlichen Fernsprechverkehr vorhandenen
Einrichtungen jederzeit die Verkehrsberechtigung einzelner Teilnehmer zu ändern
und auch neue Sonderdienste für alle oder einzelne Teilnehmer oder Teilnehmergruppen
hinzuzunehmen.
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In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel .der Erfindung eine
Anlage für ioo Anschlußleitungen dargestellt. Trotz der verschiedenen bei den Anschlußleitungen
verschiedener Verkehrsberechtigung auftretenden Probleme ist es möglich, sämtliche
ioo-Kontaktsätze des Leitungswählers für Anschlußleitungen auszunutzen, weil alle
Umschaltungen, die zur Durchführung eines Sonderdienstes in Frage kommen, über die
für die Sonderdienste vorgesehene, in der nachstehenden Beschreibung mit Kennzeichnungswähler
bezeichnete Schalteinrichtung eingeleitet oder durchgeführt werden.
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 6 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Fernsprechanlage gemäß .der vorliegenden
Erfindung. Es handelt sich hierbei um eine Nebenstellenanlage, bei der Verbindungen
innerhalb der Nebenstellenzentralen über :den AnrufsucherAS und LeitungswählerLlh
hergestellt werden. Einem Verbindungsaggregat, bestehend aus Anrufstteher
AS und Leitungswähler L1;V, ist nun ein Kennziffernwähler K Ih' zugeordnet,
durch welchen in Abhängigkeit der Verkehrsberechtigung .des Anrufenden durch diesen
Teilnehmer oder den angerufenen Teilnehmer die Herstellung von Verhindungen für
die verschiedensten Sonderdienste ermöglicht wird.
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Als verschieden berechtigte Teilnehmer sind in Fig. 6 i. die mit H
bezeichneten Hausstellen, 2. die mit NI./2 bezeichneten halbamtsberechtigtenTeilnehmer,
3. die mit NIIl bezeichneten vollamtsberechtigten Teilnehmer, ¢. die mit b N bezeichneten
bevorzugten Teilnehmer, 5. die mit Na N bezeichneten Nachtnebenstellen und
6: die mit i H bezeichneten inneren Hausstellen angedeutet.
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Folgende Sonderdienste sind durch den Kenn.ziffernwähler KW möglich:
Durch Kennziffer i i bis 15 Querverbindungen über den -Anrrzfsucher ASQ,
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durch Keiulzifer 16 Zeitsignal ZS,
durch Kennziffer
17 und 18 Rückfrageverbiildungen über den Aiirtifsuclier ASIZ ohne uni, mit Mithöriilöglichkeit
des zweiten Teilnehmers der Hauptverbindung, durch Kennziffer 2i Auskunft, durch
Kennziffer -27 Diktierstelle, durch Kennziffer 3 Verbindungen über den Anrufsucher
ASS für Bahnleitungen BL,
durch Kennziffer -1 Verbindungen zum Anit, durch.
Kennziffer 5 Verbindungen vorn Amt, durch Kennziffer 71 Aufschaltung auf be-,etzteii
TCililelüin.'r, durch Keiiiiziffer 72 Zwangstrennung der \.erliiiidiing des li2:etzten
Teilnehmers, durch Keiiii-r_ifter 73 Verbindung mit Personensuchanlage PS, durch
Keiltiziffer o i Veuermelder, durch lieriiizitter o2 Fernsteuerung, durch Keiir1zifter
o3 Wächterkontrolle. Durch den der- Amtsleitung zugeordneten lieiinzifferiiwähler
li I"A können durch diejenigen I`eilnehmer, die zu Verbindungen iilit der Amtsleitung
berechtigt sind, außer den durch den Kennziffernwäüler li lt' möglichen Sonderdiensten
noch folgende Sonderdienste eingeleitet werden: Durch Keniaziffer 5.2 Unilegen eines
andern Teilnehmers, durch Keriiiziitei- 3 3 Abtrennen eines andern Teilnehmers von
einer Anitsverbindung_ durch Kennziffer 54. Auslösen des Kennziffern.wiihlers
K TVA durch Keriiiziffei- 55 Flackern zuni Amt, durch Kennziffer 5o Flackern
ztir 1-Iauptstelle, durch Kennziffer 8 Rückfra,-eil über zweite Amtsleitung.
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Zum Zwecke der Herstellung von Rückfrageverbindungen mit Umlegemöglichkeit
bei hergestellter Amtsverbindung dient der in der Fi:g. G angedeutete Wähler Bit'.
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I; s sei bemerkt, daß der Kennziffernwähler
h l>#'' z. B. ein
als Hebdrehwähler ausgebildeter Wähler ist (Fig. 1), der bei Heben. in den verschiedenen
Kontaktrealien die Schaltarme
a, b, c, d und
lt mit einem für d.ie.ganze
Kontaktreibe vorgesehenen Kontaktsegment in Verbindung- bringt und die Schaltarme
e, t und g bei Einstellung auf einen bestimmten Kontakt einer Kontaktreihe
nur über diesen bestimmten Kontakt ein Stromkreis geschlossen «-ard. Eine gleiche
Ausbildung ist für den Kennziffernwähler hAll' (Fig. 5) vorgesehen, der iilit seinen
Schaltarmen a7 bis d7 bei Heben in eine bestimmte Kontaktreihe in der gesamten Kontaktreibe
durch. eine sog. Kontaktlamelle, wie sie z. B. bei Mehrfachanschlüssen Verwendung
findet, in Verbindung steht, während die Schaltarme e7 bis h; eine Verbindung, mit
den Einzelkontakten der verschiedenen Kontaktreihen herstellen.
| Gemäß der vorliegenden Ertindtiilg erfolgt |
| die Kennzeichnung der Verkehrsberechtigung |
| der einzelnen Teilnehmergruppen dadurch, |
| daß die Teilnehmer finit bestimmter Verkehrs- |
| berechtigung in Gruppen zusammengefaßt |
| sind und einen Anrufanreiz über einen. be- |
| stimmten der Gruppe zu:eordneten Verteiler |
| weitergeben, über welchen dann ein die Ver- |
| kehrsberechtigung l:eiiiizeiclin;°ii les Relais zur |
| Wirkung gebracht,wird. Wie aus der Fig. r |
| ersichtlich, ist das Schaltwerk D1 für die |
| Gruppe I, das Schaltwerk l--, für,Iie Gruhhc 11, |
| das Schaltwerk D3 für die -tiruhpc I11 vorge- |
| sehen. Bei Verbindtirigen ;eiteiis Teilnehmer |
| der Gruppe l «-ard irgriidein Schaltmittel |
| nicht zur Wirkung gebracht, so daß auch eine |
| Beeinflussung des dein Aggregat (Anruf- |
| sucherAS und 1,eiturigs%,-iililer LTU) zuge- |
| ordneten Kenlziffernwählers AIf' nicht iilög- |
| lich ist. In dieser Gruppe "find datier die |
| Teilnehmer angeschlossen, die nur Verbin- |
| dungen innerhalb der Nel)eii;telleiizeiitrale |
| Tierstellen können, wie z. B. die in Fig. 6- ange- |
| deuteten inneren Hausstellen i Il. |
| Wie aus der Fig. ; ersichtlich ist, sind hier- |
| nach z. B. elf verschie_lene l,ezeiciiilete Teil- |
| nehiner finit verschiederun `%ei-1~elirsberechti- |
| gungen vorg2sehen, tiri,i 1. Hausstellen, |
| z. Bahnstellen, 3. Fernst:-u_-r stellen, 4. halb- |
| amtsberechtigte Nebenstellen, @. vollamts- |
| berechtigte Nebenstellen. G. bevorzugte |
| Nebenstellen, 7. Hatiptstellrii. B. Nachtstellen, |
| g. Wächterkontrollstelljn, 1o. Feu2rinelde- |
| stellen, t i. innere Hausstellen. |
| Die unter 1 gIilannten f la.usst- llen können, |
| wie aus .der Kreuzbezeichnung in derTabelle 1 |
| und den Angaben der Tabelle Il ersichtlich, |
| den Keniizifferriwälaler K ll' und den Kenn- |
| ziffermeähler KAII' in die erste und zweite |
| Kontaktreibe heben. Durch Einstellen des |
| Kennziffernwähler's K il' auf die erste Kon- |
| taktreihe, und zwar auf di;t Kontakte 11 bis 15, |
| kann die- Hausstelle Ouerverbindungen er- |
| reichen über Kontakt it@ ein Zeitsigilal, über |
| Kontakt 17 eine Rückfrage ini Haus und über |
| Kontakt 18 eine Konferenzverbindung. In |
| der Kontaktreihe 2 des Kennzifernwählers |
| IOV, und zwar über Isoiltal:t 2i, erreicht die |
| Hausstelle die allgemeine Aufsicht und übel- i |
| Kontakt 27 eine Diktierstation. |
| Die an zweiter Stelle gnannten Bahnstel- |
| len können, durch den Kciniziffernwähler KII' |
| außer den vorgenannten Sonderdiensten der |
| Hausstellen durch Einstellen de; Kennziffern- i |
| Wählers KLT' in die dritte Kontaktreibe Ver- |
| bindungen mit Bahnfernleitungen und Be- |
| zirksleitungen über irgendiLinen Kontakt. der |
| dritten Kontaktreihe des Kennziffernwählers |
| li lI' erreichen. r |
| Die an dritter Stelle genannten Fernsteuer- |
| stellen können dein Keiinzifternwähler E IV |
| auf Kontakte vier- Kontahtr@ihen 1. :. 3 und o |
| einstellen. Die @or:del-ciieiiste über die Kon- |
| taktreilien i bis 3 sind die gleichen wie für |
| die Bahnstellen. fit der Kontaktreihe o des |
| Kennziifernw<ililersK11" können die Fern- |
| steuerstellen über den Kontakt o1 eitle Fetier- |
| nieldestelle. über Kontakt «2 einen Fern- |
| steuerplatz und-iiber 03 die Wächterkontrolle |
| erreichen. |
| Die an vierter Stille genannten lialbatrts- |
| berechtiätell Nebenstellen sind cilmial für die- |
| #:Ilieri wiu @lie an |
| zweiter Stelle ,@@-ItaIIII@@@@ l#aliIi,;ttlleii; außer- |
| dem können sie (lili"ch l-ilistelleii @Is Kenn- |
| 7_1ftel'nZ@`FtlIl@l" 11 11 lIl die ist)titalCT1'Clhl
j als |
| Nachtsteile die wahrend der Abwesenheit
der |
| Hauptstelle ankommenden Anrufe vom Amt |
| elltgZ@ellil_'IitI1eF1- 1);e ;In fünfter Slelll -,'.- |
| nannten vtailamisberechtigte,l NCl@CI1@tCllen |
| sind für dieselben Sonderdienste 1serccliti.gt |
| wie die halbamtsberechtigten \elienstellen, |
| und außel"deIn köiiiit,l sie durch Einstellen des |
| Kennziffernwählers fall- in die viel'te Kon- |
| taktreihe 1 erbindungen zum Amt erreichen. |
| Ferner können diese v@-@llamtsberechti;rten |
| Teilnehmer durch Lin4tellung #les Keim- |
| ziffernwählers h11' auf die Kontaktreibe 7, |
| und zu-ar über Kontakt t, die Aufschaltung |
| auf einen besetzten Teihichnler erreichen, |
| über Kontakt 9. 1 die Zwangstrennung und über |
| Kontakt 7 3 die Personensuchanlage. Die be- |
| vorzugten Nebenstellen sind einmal für die |
| gleichen Sonderdienste berechtigt wie eitle |
| vollamtsbereclltigte \elietistelle, außerdem |
| können sie durch I--instellen des Kennziffern- |
| @,ählers K11" auf die achte Kontaktreihe, und |
| zwar über Kontakt Si, die Rückmeldung |
| bei Freiwerden besetzter Sprechstellen ein- |
| leiten. |
Den all siebenter Stelle genannten Hauptstellen stehen sämtliche Sonderdienste zur
Verfügung, die über den Kennziffernwähler Klh möglich sind. Den an achter Stelle
genannten Nachtstellen stehen dieselben Sollderdienste zur Verfügung wie den an
fünfter Stelle genannten vollanitsberechtigten Teilnehmern. Es können demnach die
an fünfter Stelle genannten vollanitsberechtigten Teilnehmer und die all achter
Stelle genannten Nachtstellen zu einer Gruppe zusammengefaßt werden. Die all neunter
und -zehnter Stelle genannten Wächterkontrollstellen und Feuernieldestellen können
dieselben Sonderdienste erlangen wie die an dritter Stelle genannten Fernstetierstellen;
es bilden somit auch diese Teilnehmer eine Gruppe von Teilnehmern mit einer bestimmten
Verkehrsberechtigung.
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Die all elfter Stelle genannten inneren Haussteilen können nur interne
Verbindungen Tierstellen. haben also auf den Kennz_iffernwähler K11- keinen Einfluß.
| Sämtliche Sprechstellen, die Verbindungs- |
| möglichkeiten zum Amt haben, können nun |
| auch den Kennzifernwähler KWA auf die |
| verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten ein- |
| stellen. Verbindungsmöglichkeiten zum Amt |
| haben nach der Fig. 7 nur die Sprechstellen |
| der @TI-IIIllllern 5, G, 7 und S, da nur diese |
| Stellen den KennziffermvälilerKiT% wirksam |
| auf die Kontaktreibe d einstellen können. |
| Diese Sprechstellen können bei Einstellung |
| des Kennziffernwählers KWA auf die Kon- |
| taktreihe r übcr die 1solitakte 11. 12
1111 , 1 1,; |
| Ouerverbindun:;en erreichen, filier Kontakt t h |
| die Einschaltun- eines Zeitsignales bewirken |
| und über Kontakt 17 Rückfragen iin Haus |
| ohne Mithören halten. Durch Einstellung des |
| Kennziffernwählers Kll'A in die zweite Kon- |
| t@tktreiiic küniieti diese Teilnehmer über Kon- |
| takt 21 die Hauptstelle und über Kontakt 27 |
| die Diktierstelle erreichest. |
| Durch Einstellung des Kennziffernwählers |
| KAlll in die Kontaktreihe 5 wird über Kon- |
| takt _#2 die Umlegung, filier Kontakt ;3 die |
| Trennmöglichkeit einer bestehenden @%erbin- |
| cliins. über Kontakt 5:T die Auslösung des |
| T@ennzitteniwähler@ K[VA. über Kontakt 5,5 |
| Flackern zum Amt 1111,l über Kontakt 5o |
| Flacl;L#rii zur Hauptstelle herbeigeführt. |
| Durch 1--instellung des Keiiiiziffern\vählei- |
| K1V_-I in die achte Kontaktreihe ist die Rück- |
| fra@@eiliöglichkeit Tiber eine zweite Anitslei- |
| tung vorgesehen. |
| In der Fig. i sind nun lediglich drei Grup- |
| pen von Teilnehmern verschiedener Verkehrs- |
| berechtigung angedeutet, und zwar in der |
| 19. 7 genannten inneren |
| Gruppe I die gemäß F' |
| Hausstellen, in der Gruppe 1I die an fünfter |
| und achter Stelle genannten vollamtsberech- |
| tigteil Nebenstellen und Nachtstellen und in |
| der Gruppe III die all sechster Stelle genann- |
| teil bevorzugten Nebenstellen. |
| Ini nachfolgenden seien nun die einzelnen |
| Schaltvorgänge lief Herstellung der verschie- |
| densten Verbindungsmöglichkeit seitens der |
| Teilnehmer mit verschiedenen Verkehrs- |
| berechtigungen beschrieben. |
Hausverbindungen Hausverbindungen können von allen Teilnehmern hergestellt werden.
Hellt zu diesem Zweck ein Teilneluner, z. B. der in der Fis. I dargestellte Teilnehmer
A', der in der Gruppe TI angeschlossen ist, seinen Hörer ab, so wird folgender Stromkreis
in das Relais R, hergestellt: Erde, Kontakt i t Tiber die Schleife des Teilnehmers
A', Kontakt 2 t, Wicklung 1 des Relais R" Batterie, Erde. Das Relais R, bereitet
durch Schließen des Kontaktes 3r, einen Prüfstromkreis vor. Ferner wird durch Schließen
des Kontaktesd3r, ein Stromkreis
Suchers AS den durch Kontakt 3r,
gekennzeichneten Anschluß erreicht hat und somit ein Stromkreis für das Relais P
und T über Erde, Kontakte iac, i5g, Wicklung I und Il des Relais P, Schaltarm cl
des Anrufsuchers AS in der Stellung des Anrufenden, Kontakt 3r1, Relais T, Batterie,
Erde geschlossen wird. Relais P unterbricht am Kontakt 12p den Stromkreis für den
Drehmagneten
DAS
des Anrufsuchers AS. Durch Relais P wird ferner der Kontakt
8p geöffnet und weiterhin auf diese Weise die Belegung des Anrufsuchers
AS über irgendeinen der Verteiler WV, bis WVg verhindert. Im Prüfstromkreis
über den Schaltarm c, des Anrufsuchers AS spricht auch das Relais T an, das durch
Öffnen der Kontakte 11 und 2 t den Anrufstromkreis über das Relais k, öffnet und
durch Schließen des Kontaktes 16t den Prüfstromkreis unabhätigig vom Kontakt 3r,
aufrechterhält. Durch Relais P erfolgt die Durchschaltung an den Kontakten 17p und
18p, so daß jetzt folgender Speisestromkreis für den anrufenden Teilnehmer besteht:
Erde, Batterie, Wicklung I des Relais K, Relais A,, Kontakt 17p, Schaltarm a, des
Anrufsuchers
AS in der Stellung des anrufenden Teilnehmers N über
die Teilnehmerschleife, Schaltarm b, des Anrufsuchers AS, Kontakt i8p, Relais A2,
Wicklung
11 des Relais X. Erde. In vorgenanntem Stromkreis sprechen le(ligliclidiekelaisA,
und A._ an, während (las Relais 1, da es -differential geschaltet ist, seine Kontakte
nicht betätigt. Das Relais A, öffnet den Kontakt igd, und schließt den lidntakt
-20(r" so (laß Relais V über Erde, Kontakt 20a,, Relais V, Batterie, Erde erregt
wird. Relais V schließt den Kontakt 2 i v, so daß der Prüfstromkreis, bevor das
Verzögerungsrelais G durch öffnen des Kontaktes 8 p zum Abfall gebracht wird und
seinen Kontakt 15g in die Ruhelage zurückführt, nunmehr über Kontakt 21 v verläuft.
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Das Relais Iah, hält sich nach Ansprechen des Relais V unabhängig
von dein Schaltwerk WV., Tiber Erde, Kontakte 5-#- v, 53 br,, Relais BR,,
Batterie, Erde. Durch das Relais 13a-, werden die Kontakte 54br, bis 59br, geschlossen,
so daß über den Schaltarm la des Kennziffernwählers KW eine wirksame Einstellung
dieses Kennziffernwählers 1U' in den Kontaktreihen 1, 2, 3, 4, 5 und 7 möglich ist.
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Durch den Kontakt 2 2 p wird die Wicklung I des Retais P kurzgeschlossen
und somit der anrufende Teilnehmer in bekannter Weise gegen Belegung gesperrt.
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Durch Abfall des Relais R, wird auch der Kontakt 45 r, und somit der
Stromkreis für (las Relais U2 geöffnet. Das Relais U= öffnet den Kontakt 49 so daß
auch das Relais P1 für das Relais U2 und für den Drehmagneten D,; des Verteilers
WV1 über Erde, Kontakte 45r,, Relais U2, Kontakte 46p2, 47d2, Drehmagnet
D2, Batterie, Erde hergestellt. Im vorgenannten Stromkreis wird das Relais UZ erregt,
das durch Schließen des Kontaktes 49u1 den Prüfstromkreis für den Wählerverteiler
WITZ vorbereitet. Der Drehmagnet D2 schaltet den Schaltarm des Verteilers WV2 einen
Schritt weiter, und gleichzeitig unterbricht der Kontakt 47d2 des Schaltmagneten
D2 den Stromkreis für das Relais U2 und für den Schaltmagneten D1. Der Schaltmagnet
D2 legt den Kontakt 47d2 in die Ruhelage zurück. Die Unterbrechung am Kontakt 47d
2 hat einen Abfall des Relais U> nicht zur Folge, da das Relais Uz als Verzögerungsrelais
ausgebildet ist. Wird der Kontakt 47d1 erneut geschlossen, so erhält auch der Drehmagnet
D2 Strom und schaltet den 5chaltarin des Schaltwerkes WV" einen Schritt weiter und
unterbricht wiederum am Kontakt 47 d1 den Stromkreis für den Schaltmagneten
D2. Das Schaltwerk WV = wird nun so lange fortgeschaltet, bis ein freier Anrufsucher
AS gefunden ist und folgender Stromkreis über das Schaltwerk WV., zustande kommt:
1? r(le, Kontakt 49 u1, Wicklung 1 und II des Relais P 2, Schaltarm ad des Schaltwerkes
WV._. Kontakt 8p, Relais G, Batterie, 1#.rde. Durch <las Relais P., wird einmal
durch Öffnen des Kontaktes 46p2 und Schließen des l#,-.otitaktes 50p1 (las Relais
L''._ unabhängig von dein Stromkreis über den Schaltmagneten D1 erregt gehalten
und durch Schließen des Kontaktes 48 p2 die Wicklung I des Relais P? kurzgeschlossen,
so daß der über das Schaltwerk bVV., belegte Anrufsucher AS
,gegen weitere
Belegung gesperrt ist. Das P\.elais P.. schließt ferner am Kontakt 51 p1 einen Stromkreis
für ein Relais IHR,. Der Stromkreis verläuft über Erde, Kontakt 51p" Schaltaren
b,, des Schaltwerkes lf'l-'=, Relais 13R" Batterie. 1#.rde.
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l`ber den Schaltarie a8 des Schaltwerkes lVV. wird auch (las lZelai;
G erregt, das durch Schließen des Kontaktes 11ä einen Stromkreis für den Schaltmagneten
DAS des Anrufsuchers AS schließt. Der Stromkreis verläuft über Erde, lsontakte iig,
12p. 13das, Schaltmagnet DAS, Batterie, 1?r(le. Der Schaltmagnet PAS schaltet die
Schaltarme um einen Schritt weiter, öffnet am Kontakt i3das seinen eigenen Stromkreis,
so daß der Schaltmagnet
DAS stromlos wird. Es wird daher der Kontakt 13 das
geschlossen, und es kommt erneut ein Stromkreis für den Schaltniagneten
DAS zustande, wodurch der Anrufsucher _AS erneut einen Schritt weitergeschaltet
wird. Dieses wiederholt sich nun so lange, bis der Schaltaren c des Anruf-
| stromlos wird und seine Kontakte in die |
| Ruhelage zurückführt. Die Schaltmittel des |
| Schaltwerkes 14'G'.= sind also wieder in die |
| Ruhelage gebracht und können eitlen anderen |
| Anrufanreiz eines weiteren Teilnehmers der |
| Gruppe 1.1 aufnehmen. |
| Sendet min der Teilnehmer zwecks Ein- |
| stellung des Leitungs-,v<ihlers LLV die erste |
| Stronistoßreilie aus, so «-erden die Unter- |
| brechungen an der Teilnehmerstelle durch |
| Relais .1, aufgenommen und auf den Ilub- |
| inagneten 1I über den Stromkreis Erde, Kon- |
| takte igU,, -23Z', 2d.1', 253(, Kopfkontakt 26k0 |
| des Leitungswählers 1.14', ' Relais 1%s, 11t1b- |
| niaänetH, Batterie, Erde eingestellt. Wirkt |
| de r erste: Stroni.stoß auf torgenannten Strom- |
| kreis ein, so %circi das Relais C'; erregt, (las |
| (1C11 Kontakt .'.7 1(; öffnet 111l(1 clenlKUntakt
2Suy |
| schließt, so (saß, nenn der Leitungswähler |
| L IV die Rubelare verläßt und somit den Kon- |
| t<il<t 2(, ko öffnet und den Kontakt
2() ko |
| schließt, der Stroniki-eis für (gen Huhinagne- |
| ten Il und für das Relais filier den Kopf- |
| Wntakt 29 ko und den Kontakt 28 1r; verläuft. |
| \i'ähreti(i der Stronlstoßreille bleiben (sie Kon- |
| takte des als `'erzöl;ei-tinrisi-elais aus,ebikleten |
| Relais U15 in der Arbeitslage. Ist die erste |
| Stroinstoßreilie beendet und somit der Strom- |
| kreis für den liullniagneten Il und für das |
| Relais tj; 1<itigere "Zeit ain Kontakt iya, unter- |
| ])rochen, so fällt (las l#',elais U, a1), wodurch |
| (fier Kontakt 28 1r;, geöffnet und der Kontakt |
| 27 1t,; geschlossen wird. Auch durch die |
| wtederliolte üttnung ün(1 Schließung des Kon- |
| takte..; 20a, w,»lii-rii(1 der Stronistollreilie |
| bleibt (las V-erzügcrungsrelais I' erregt. |
| Seitclct der Teilnehmer (sie nächste Stronistoß- |
| reihe aus, so wihlcen diese Stromstöße auf den |
| Drehmagneten 1); ein, und zwar auf folgen- |
| (lein Wege: Erde, Kontakte iga,, 23'z', 24.r, |
| 25 )', hol)flcolltal;t 2gko, Kontakt 271w, Wel- |
| letikoiltakt 3()'1c' (leb l.eltltIlgs@S'Idilel@ 1.11a |
| holltakt 31 1r11 I:rlais (',,. I)rclini<tritet 1),. |
| Batterie, HI-1e. 11r1 rrstr stt-onistoll, (Irr auf |
| SOlgenttnntrntn=itll:rci: einwirkt, erregt (las |
| helai, C',. 'las 1l(-11 Kontakt ,;l 1r, <ittllet 111u1 |
| (1c11 K()ntllkt3-'«, @(ldief.lt. I)tirch (1e11 ersteig |
| Stromstoß wird auch der Leitungswähler 1_1V |
| einen Schritt t\-citer;;eaclialtet und somit der |
| 4Vellettkotttakt 3(1«' ge('ittitet und der Kontakt |
| 33r.' @#escldclssen. 1)e1 Str()mst()lakrcis für (gen |
| 1)rellnagnctcn 1)., u11(1 für das Relais t', ver- |
| läuft nunnielir unahliiinhi- vorn \Vellenkon- |
| takt 30w und Voll, Kontakt 31 lt, über (gen |
| Kontakt 3_t(,. Nach beeildeter StrOllistoß- |
| reihe fällt das Relais tr,, all, so claß'bei Frei- |
| sein des über den Leitungswähler erreichten |
| Teilnehmer, ein I'rüfstroinkreis über den |
| Schaltarm c., des Leitungswählers zustande |
| kommt. Der Stromkreis verläuft über Erde. |
| K(intakte 34'z'. 351(" Wicklung 1 11g1(1 11 des |
| Relais l',, Schaltarm i: des Leitun nswälilers |
| 1.1-1' 111 der Stellung des getviinscllteil Teil- |
| nehmers über (las nicht dargestellte Relais 7' |
| des angerufenen Teilnehmers stach Batterie, |
| Erde. Das Relais I', spricht all, schaltet die |
| Leitungen an den KoiltaktetI3()p,a und 37p, |
| durch: ferner erfolgt die Sperrtang des ge- |
| wünschten Teilnelnners ist bekannter Weise |
| durch Kurzschluß der Wickhing 1. des Re- |
| lais Y,, a111 Kontakt 38p,. Durch Relais 1', |
| wird ein Stromkreis über I?rde, Relaistinter- |
| brecher RL', Relais I_, Kontakte 39b" 40p1, |
| Wellenkolitakt 337t', Kontakt 31 u,,, Relais
U,. |
| 1)rehniagnet D,, Batterie, Erde geschlossert. |
| In vorgenanntem Stromkreis wird nur das |
| Relais 1_ in bestimmten Zeitabschnitten durch |
| den Relaisunterbreclier RC% het:itigt. Ent- |
| sprechend der Betätigung des Relais L -wird |
| durch Üfinen der Kontakte 41I und 421 und |
| Schließen der Kontakte 431 und 441 die Ruf- |
| stroni(luelle Mal an (sie zum gewünschten Teil- |
| nclliner führende Leitung allgeschaltet und so- |
| init der Teilnehmer angerufen. Meldet sich |
| der allgerufene "Peilnehmer, so xvird in der |
| Rufpause folgender Stromkreis geschlossen: |
| Erdc, Batterie, L\'ivkltlng I des Relais l", Re- |
| lais b',, Kontakte 421, 36p,, Scltaltarin o= des |
| 1_.e%tungst@:ihlcrs 1,11' all der Stellung des an- |
| gerufenen Teilnehmers Tiber (sie Teilnehmer- |
| schleife des aalgerufenen Teilneliniers. Schalt- |
| anis h_ des Leitungswählers LW, Kontakte |
| 371'a. 411, lZelais 13.,, Wicklung 1I des Re- |
| lais 1", Isrde. In vorgenanntem Sprechkreis |
| .Ili-eclieii nur die Relais 1>, und l3= an. Das |
| Relais 1' ist ein Differenzrelais, (las durch die |
| clitgrgengesetzt geschalteten Wicklungen |
| nicht zum Aiishl-eciieii gebracht wird. Durch |
| Relais V, wird der Stromkreis des Relais L |
| ain Kontakt 3911, unterbrochen. Durch Re- |
| lais sf, wird (ler Kontakt 75b, geöffnet tin;l |
| du r Koltltl<t 7 (i b, geschlossen, so (saß (las Re- |
| lais b", über I:r@te. K()iitakt 7((b1, helais 1",, |
| Batterie, 1:r(1<- erregt 11-1r(1. |
| Es sind somit der anrufende Teillichiner |
| icud der angerufrlic Teilnehmer miteinander |
| verbunden. |
| Wünscht ein Teilticitttter der Gruppe 1 |
| Oder 111 eine \@erllin(lung Herzustellen, ;o er- |
| folgt die Belegung des Anrufsuchers 11.S über |
| (las Schaltt\erk 1I"1 ", bzw. !V1 'a auf folgen(Ie |
| Weise: Ihts drnt anrufenden Teilnehmer ztt- |
| geol<Incte: 111111t (l,trgestellte Anrufrelais h |
| eines "I'cilitcluiiers der Gruppe 1 erregt den |
| l)rdnnagneten I), über Erde. Kontakt 4(", Re- |
| lrtis C.',, Kontakte 5p1, 6(I1, 1)reliniagliet 1),. |
| Batterie, Erde. Der Drehinagliet l), arbeitet |
| finit seinem Koitakttid, als,e@llstunter_ |
| Brecher so lange, bis der Schalfarin (res |
| Sehalt«@erkes 4V4', einen freien :Anrufsucher |
| AS findet find somit tau 1'ri.ifstronikreis über |
| (gen Schalfarin des Schaltwerkes 44'1", zli- |
| stande kommt, über welchen das Relais P, er |
| regt wird. Relais P, sperrt den Anrufsuchei |
| rIS durch Kurzschluß der Wicklung I des |
| Relais P, über Kontakt lop,, so daß nunmelil |
| der Prüf;trotnl;i-eis über Erde, Kontakte 7 x,, |
| Iop, Wicklung II des Relais P,, Schaltarm |
| (les Schaltwerkes 1t'1', in @ler Stellung des |
| freien Anrufsucher;A,5,. Kontal:ttgp, Re- |
| lais G. Batterie, Erdk-. Relais P, hält Relais L', |
| unabhängig von Neontakt (@, und b d, über |
| Kontakt c) p,. |
| Die Eanstelltlii- (1e; AnrufsuchersAS auf |
| den a12I'tlfen`len Teilnehmer erfolgt in der |
| gleichen Weise, wie l,ei Herstellung einer |
| I-fat1;@ er llin(lung seitens eine: in der Gruppe Il |
| angeschlossenen Teilnehmers beschrieben. |
| In der Gruppe III sind die bevorzugten |
| @ellell;tellen angeschlossen. Wird von einer |
| Levorzu-ten Stelle der Anreiz zur Herstel- |
| lung eileer Verbindung gegeben, so wird durch |
| des den Teilnehmern zugeordnete Anrufrelais |
| der Anreiz auf den Schaltmagneten D3 des |
| Schaltwerkes l1'1"3 gegeben, und zwar durch |
| Schliel:jen des Isontal:tes 6o 1-.,. Durch Schlie- |
| l:leu dieses Kmitaktes wird das Relais L'3 und |
| der Drehmagnet D3 über Erle. Koiltal:t 6oy-=. |
| Relais l'3, Kontalae fit p3, 6_i13, Dreh- |
| magnet D3, Batterie, Erde erregt. Der Dreh- |
| ina;'llet I7.3 bjllaltet die Schaltarme a, und 11g |
| de, Sehaitt@@crl:es 11-'l ",3 ein,-n Schritt weiter, |
| ö#i"fnet den @iontala 6-a d3, so (laß der Schalt- |
| P- 3troliiloswird. Der SchaltinagnetD3 |
| ;chlieht wieder den Ilontalct 6a (13, und der |
| Schafni agnet D3 erhält einen neuen Stroin- |
| stol). Diese Fortschaltung des Schalt«-erkes |
| 11"!"-3 erfolgt so lange, bis über Erde, Kon- |
| takte 63113, Wicklung I und 1I des Relais P3, |
| Scha Marin a3 des Schaltwerkes !t'1'3 in der |
| Stelluilg eines freien Anrufsuchers. z. B. des |
| _ 1III'11f;uchers AS, über Rolltakt cSp,
Relais G, |
| Ban'ei'lc, Erde das Relais P.3 erregt wird, das |
| durch Üfinen des Kontaktes 61 p;,- den Stroin- |
| l:rei: für den Schaltmagneten D,,3 unterbricht |
| und durch Schliellen des Kontaktes 64p3 (las |
| Pelais C', unabhängig v_lin Kontakt 61 p;3 und |
| 62d3 aufrechterhalten wird. Das Relais P3 |
| :aperrt durch Schließen (les Kontaktes 6.#p3 |
| nii1 alließt ferner über Ei-@le, Kontakt 66p3, |
| Sclialtiii-ni b,, des Schaltwerkes 1.1'I'3, Relais |
| f;R,, Batt-eri. 1#_r,-le einen Stromkreis für (las |
| Relais DR,. I:elais h12., hält sich nach An- |
| >l3recllen v011 IZelai;1" unallhängig voni Schalt- |
| @t-erl: 11'1" übel- I?I'dü, Kolit;thte @2 v, 67 111:, |
| Relais DR.., 1=ratter:e, Erle. |
| 1?urch Zias lZelais PR., wenkn die Kontakte |
| (18br. 1)1s 74 br_ geschlossen, so daß eine wirk- |
| ,«lile I:IFi;tellttil" des KeIinzifferIlt@"alllel's
KII" |
| durch die 1I1 @ler Gruppe 111 angC;chlo;;eII-u |
| Teilnehmer a111 (die K(intal:tl'rilleil I, .'., j, I, |
| 7 u11_1 8 1113-lich ist. |
| liel ffer;tellun- elIlcr internen @'el"li@nd11@1 |
| seitens eines in der Gruppe III angeschlosse- |
| nen Teilnehmers erfolgt die Einstellung des |
| Anrufsuchers -IS atif den Anrufenden und |
| die Einstellung (les L eitungs«-ählers I 1l' in |
| der bereits bei Herstellung einer internen |
| Verbindung seitens eines in der Gruppe Il |
| angeschlossenen Tciinellinei-; beschriebenen |
| Weise. |
| Die AUSIO;tillg der j'erbIIIdltIlg;;'1nI'1C11tt1Il- |
| #len bei einer Verbindung seitens eines Teil- |
| nehiners aus den Gruppen 1, 1I und III zu |
| elneril Teilnehmer der eigenen |
| ist immer v,--)in Anrufenden ail)IIäIlglg. |
| I-Iänyt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer |
| auf, so «-erden die Relais A, und .4_ strom- |
| los. Das Relais .l, öffnet den Stromkreis für |
| das Relais 1' am Kontakt 20u, und bereitet |
| a m Kontakt 19i7, edlen S troinkreis für den |
| Aus1ö semagneten _Il v;)r, der geschlossen wird, |
| sobald das Verzögerungsrelais f' seinen Kon- |
| takt 23v öffnet t111;1 den Kontakt 77Z schließt. |
| Der Stromkreis für den Auslösemagneten .1I |
| verläuft dann über Erde. Kontakte 19e1,, 77-,', |
| Kopfkontakt 78,1"o, Auslüsenlagnet JI, Bat- |
| terie, Erde. Der _\.tisl()senia,-Ilet .1I führt d211 |
| Leitttlzswüliler L IV in die Ruhelage zurück. |
| Durch Abfall des Relais 1' wird der Prüf- |
| stromkreis für den Anrufsucher AS durch |
| Üffnen des Kontaktes -1v unterbrochen. Pe- |
| lais P und T fallen ab. Der Priifstronikreis |
| iür den Leitungswähler wird am Kontakt 347' |
| `'eüffnet, so (iaß auch Relais P., seine Kon- |
| takte in die Ruhelage bringt. Hat der Lei- |
| tungs«-ähler die Ruhelage erreicht, so ist der |
| I,opl1contalct 7 8 ko geöffnet und somit auch |
| der Stromkreis des Ausliiseinagneten _Il unter- |
| brochen. |
| Handelt e: sich um eine Verbindung seitens |
| eines Teilnehmers aus der Gruppe II oder III, |
| so «"irre bei Schlulder Verbindung durch Re- |
| lais l' auch der Stromkreis der Berechtigungs- |
| relais DR, oder BR., ain Kontakt 5' v aut- |
| getrennt. Es sind somit sämtliche Schalt- |
| mittel. die bei Herstellung einer internen Ver- |
| Lii1d11I1g 111 Benutzung genommen siIl!:1, wieder |
| il: der Ruhelage. |
| Ini nachfolgenden «-erden die @chalt@or_ |
| günge beschrieben. die bei den verschiedenen |
| Sonderdiensten durch denennziffern«ähler |
| hTI- eintreten. |
| Wie atls der Fi-. 7, Tabelle 11, ersichtlich. |
| «-erden Otrerverbindungen. das Zeitsignal, |
| Riicl:frage im Haus und Konferenzverbin- |
| dungen durch Einstellen des Kennziffern«-äh- |
| lers 111l" auf die erste Kontaktreihe ermög- |
| llcht. Für (pese Sonderdienste sind, wie dies |
| die Tabelle I zeigt, die miter i bis 1o ge- |
| nannten Sprechstellen berechtigt. Von diesen |
| Teilnehmern ;1I1(1. ule bereits ausgeführt, die |
| ;1i1 fünfter und achter Stelle genannten voll- |
| herecIitigten Neffenstellen und Nachstellen in |
| der Gruppe I I ( 1# ig. r ) angeschlossen, wäh- |
| i-en(1 die an sechster Stelle genannten bevor- |
| zu-teil \ebenatelleii in der Gruppe llI |
| £-' 4g. 1 ) angeschlossen sind. |
| \\-iinscht nun z. B. ein Teilnehmer der |
| a li-uI>I>e 11 oder 111 eine Querverbindung
her- |
| zustellen, d. 1i. eine Verbindung zu einer wei- |
| tcren \ebenstellenanlage, so erfolgt die Be- |
| l@gun,@ eifies freiet) :\nrufsuchers AS in der |
| lie reit: beschriebenen Weise. Durch das Re- |
| Iais B1,, bzw. durch das Relais BR_ wird der |
| l1,tiiit;akt 34b1, bzw. 68 br= geschlossen, so
daß |
| über einen der vorgenannten Kontakte und |
| ('.en Schaltarm b des Kennziffernwählers K61 |
| i Vig. i ) die Betätigung des Drehmagneten |
| PK Z in der ersten Kontaktreihe ermöglicht ist. |
| fach erfoll;ter Einstellung des Anruf- |
| suchers AS auf den anrufenden Teilnehmer |
| ist der Speisestromkreis über -die Relais A, A1 |
| und A= hergestellt. In diesem Speisestroni- |
| hreis sprechen zuerst nur -die Relais A1 und A; |
| a11. -Außerdem ist das T",clais V erregt. Be- |
| vor der anrufende Teilnehmer die Keinl- |
| ziffern ztir Herstellung einer Querverbindung |
| ausseinlet - es sind dies die Kennziffern i i |
| lins i; - drückt der Teilnehmer seine Taste T, |
| wodtircli (las im Speisestromkreis liegende |
| Difterenzrelais 1 erregt wird und gleichzeitig |
| (las Relais A= seine Kontakte in die Ruhelage |
| bringt. Das Relais Z hält sich über Erde, |
| Kontakte 79v, ßoi)akz des Auslöseiliagiieten |
| 11K1, 81-r, Wicklung III des Relais 1, Bat- |
| terie, Erde. Durch Ansprechen des Relais Y |
| und Allfall des Relais A.= kommt folgender |
| Stromkreis für das Relais AU, zustande: |
| Erle. Kontakte 79v, Widerstand W, Wick- |
| hingr 1 des Relais AU" Kontakt 121-i-, 122aas_, |
| 123a_, 1-=.1a1, Kontakt 134:r, Auslösenlagnet |
| JIKZ, Batterie, Erde. Der Auslöseinagnet |
| JIKZ spricht in (fiesem Stromkreis nicht au. |
| Das Relais AU, schließt den Kontakt 12@ aic, |
| und legt somit die hochohinige Wicklung 1 |
| des Relais A('_ parallel zum Auslöseinagneten |
| JIK7. Da der Auslöseniagnet JIK 7. nieder- |
| ohmig ist, spricht auch das hierzu parallel |
| geschaltete Relais A('.> nicht an. -Nach denn |
| Loslassen der 'faste 7' seitens des Teilneh- |
| iners \- wird (ler Kurzschluß des Relais A.= |
| ;aufgehoben, so daß das Relais A= wieder er- |
| regt wird. Hierdurch spricht (las Relais AU= |
| infolge Offnens des Kontaktes 123a_ und |
| Schließen des Kontaktes 126a= auf folgendem |
| \\"8g8 ,in: Erde. Batterie. Wicklung I (18s Re- |
| lais _-1(-.,. I\ontakt i 25a11,, \-Vicklung 1 des |
| Relais A(',. \\"iclerstaiid l6', Kontakt 79z, |
| FiAe. Das Relais AU., öffnet den Kontakt |
| 1-=(11(_ und schließt den Kontakt 127 att_. |
| I)aii-cli Relais f wird der Kontakt2Jx ge- |
| i;ffiiet, sn daß eine Betiitigung des Huh- |
magneten H für den Leitungswähler
LW bei
Aussendung der Kennziffer verhindert
ist. Durch Relais Y werden die Kontakte 82x und 83 x geschlossen und somit die Leitungen
81 und 85 mit dem anrufenden Teilnehmer in Verbindung gebracht.
-
Wählt der Teilnehmer die erste 'Nummer der Kennziffer i i, .d. h.
also eine i, so Wird der Hubmagnet HKZ des Kennziffernwähkrs KW auf folgendem
Wege betätigt: Er
Kontakt 86a,, 87v, 88x, Kopfkontakt 89 ko
des Kennziffernwählers, Relais U" Hubmagnet HKZ des Kennziffernwählers KW, Batterie,
Erde. Beim ersten Stromstoß spricht das Relais U7 an, öffnet den Kontakt 90u7 und
schließt den Kontakt 9i 1i7, so daß nach dem ersten Stromstoß ein Stromkreis für
den
Hubmagneten HKZ über .den Kopfkontakt 92 ko und Kontakt 91 1c7
vorbereitet ist. Da in vorliegendem Falle aber nur ein Stromstoß ausgesandt worden
ist, fällt nach dem ersten Stromstoß das Relais L"7 ab, und es ist nunniehr ein
Stromkreis für den Drehmagneten DKZ des Kennziffernwählers KW durch Schließen des
Kontaktes 90117 vorbereitet-. Sendet der Teilnehmer die zweite Ziffer der Kennziffer
für Querverbindungen, und zwar in vorliegendem Falle ebenfalls eine i, aus, so wirkt
dieser Stromstoß auf den Drehma.gneten DKZ auf folgendem Wege ein: Erde, Kontakt
86a,, 87v, 88x, Kopfkontakt 92 ko, Kontakt 9o r17, Wellenkontakt 93 wkz,
Schaltarm h des Kennziffernwählers KW in der Dekade i, Kontakt 54
br, bzw. 68 br., Relais U8, Drehmagnet DKZ, Batterie, Erde. Das in Reihe mit dein
Drehmagneten DKZ liegende Relais U, wird erregt und schließt den Kontakt 9414, so
daß etwa nachfolgende Stromstöße unabhängig vom Wellenkontakt 93 7t'kz, Schaltarm
il des Kennziffernwählers KW, Kontakte 5q br, bzw. 68 b12 über Kontakt 9.11c8 auf
den 1)rehinagneten DKZ einwirken können.
-
Da aber in vorliegendem Falle nur ein i Stromstoß ausgesandt worden
ist, fällt nach diesem ersten Stromstoß auch das Relais UB ab und öffnet den Kontakt
9.111e. Der Kennziffernwähler ist nunmehr auf .den ersteg Kontakt der Kontaktreihe
i eingestellt. Wie nun aus der Fig.2 ersichtlich, besteht bei vorgenannter Einstellung
des Kennziffernwählers K W über den Schaltarm c und g des KennziffernwählersKWfolgender
Stromkreis: Erde, Kontakt 95sp, Schaltarm c des Kennziffernwählers K W in der ersten
Kontaktreihe, Kontakt 96 u.8, Schaltarm g des Kennziffernwälilers KW in der Stellung
i der ersten Kontaktreihe, . Relais An, Batterie, Erde. Durch Relais Aii
wir:l der Kontakt 97a1 geschlossen, so daß über Erde, Sekundärwicklung des Übertragers
L1, Kontakt 97an, 98p8,
99 d" Drehmagnet Ds, Batterie, Erde ein
Stromkreis für den Drehmagneten D6 des Anrufsuchers ASO geschlossen wind. Der Drehmagnet
DE schaltet :die Schaltarme des Anrufsuchers ASO einen Schritt weiter und unterbricht
gleichzeitig seinen eigenen Stromkreis am Kontakt 99 d, Schaltmagnet DB wird stromlos,
schließt ,den Kontakt 99 d, so daß ein erneuter Stromkreis für den Schaltmagneten
DE zustande kommt. Diese Selbstunterbrechung des Schaltmagneten D, erfolgt so lange,
bis folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Kontakt ioox, Relais SP,
Kontakt ioi sp, Schaltarm b :des Kennziffernwählers KW in der ersten Kontaktreihe,
Kontakt io2tcG, Schaltarm f des Kennziffernwählers KW auf Kontakt i der ersten
Kontaktreihe, Leitung 103, Schaltarm c, des Anrufsuchers ASO, Relais P, Erde.
In vorgenanntem Stromkreis spricht zuerst das Relais SP an, -das seinen Kontakt
ioi sp öffnet und den Kontakt lo4sp schließt. Hierdurch wird der vorgenannte Stromkreis
unabhängig von den Schaltarmen b und f des Kennziffernwählers KW über
Erde, -Batterie, Kontakt iooa-, Relais SP, Kontakt lo4sp, Schaltann c, des Anrufsuchers
ASO, Relais P, Erde -aufrechterhalten. Durch das Relais P, erfolgt die Auftrennung
des Stromkreises des Schaltmagneten D6 am Kontakt 98p,;. Dem anrufenden Teilnehmer
wird nun ein Freizeichen übermittelt, und zwar auf folgendem Wege: Das Freizeichen
wird auf die Sekundärwicklung des übertragers Ü übertragen und von hier aus über
die Kontakte 97aza, 105p, Leitung i06, Schaltarme des Kennziffernwählers
KW in Stellung i der ersten Kontalctreihe, Kontakt 1o724, Schaltarm a des Kennzifferrrwählers
KLl%, Leitung 85 in Fig. a und i, Kontakt 83x in Fig. i, 17p, Schaltarm a1 des Anrufsuchers
AS in der Stellung :des Anrufenden über die Teilnehmerschleifedes letztgenannten
Teilnehmers, Schaltarm b1 .des Anrufsuchers AS, Kontakt i 8 p, Relais A2, Wicklun
g II ides Relais X nach Erde dein Teilnehmer übermittelt. Durch Relais P, erfolgt
die Durchschaltung .der Querverbindungsleitung OL gemäß Fig. 2) an den Kontakten
io8pa und iogps. Der anrufende Teilnehmer ist also über den Anrufsucher AS, über
die Leitungen 84, 85 und den Anrufsucher ASU mit .der Querverbindungsleitung
OL verbunden und kann nunmehr die über,die Querverbindungsleitung erreichten
Verbindungseinrichtungen durch Betätigen seines Nummernschalters einstellen.
-
Hängt nach beendetem Gespräch über die Verbindungsleitung OL der anrufende
Teilnehmer seinen Hörer auf, so wenden die Relais Al und A2 gemäß Fig. i stromlos
und fallen ab. Hierdurch wird auch das Relais I% infolge Öffnen des Kontaktes 2o
a1 stromlos. Durch Abfall des Relais V erhält nunmehr der Auslösemagnet MKZ des
Kennziffernwählers Strom über Erde, Kontakte 86a, iiov, Kopfkontakt des Kennziffernwählers
i i i ko, Auslösemagnet JIKZ, Batterie, Erde und führt Iden Kennziffernwähler in
die Ruhelage zurück. Durch Erregen des Auslösemagneten IIKZ wird auch der Kontakt
8o vnkz geöffnet, der den Haltestromkreis für Relais X auftrennt. Relais X öffnet
am Kontakt i oo _iin Fig. a den Prüfstromkreis für den Anrufsucher ASO der Verbindungsleitung
OL, so daß die Relais Sp und P,; abfallen. Relais in Fig: i öffnet am Kontakt
2i v den Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS, so daß auch die Relais P und
7' des anrufenden Teilnehmers zurr Abfall gebracht werden. Es sind,somit sämtliche
in Benutzung genommenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage.
-
Wünscht ein Teilnehmer eine Ouerverb.indungsleitung der Richtung 12-i5,
so wird durch den Kennziffernwähler ein der Verkehrsrichtung entsprechender Anrufsucher
zur Anschaltung an die Leitungen 8.1 und 85 in der gleichen Weise, wie für die Kennziffer
i i beschrieben, veranlaßt.
-
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird der Kennziffernwähler
K W auf einen bestimmten Kontakt eingestellt, über welchen ein Anrufsucher ASO für
Querverbindungen zur Einstellung auf die Leitungen84, 85 veranlaßt wird. Es kann
jedoch die Vorkehrung getroffen werden, daß der Kennziffernwähler KTV bei Einstellung
auf einen bestimmten Kontakt die Möglichkeit hat, über mehrere Kontakte in selbsttätiger
Bewegung hinweg zu schalten, um einen freien von mehreren Anrufsuchern ASO auszusuchen.
-
Ferner geht aus der vorstehenden Beschreibung hervor, :daß sich der
Anrufsucher ASO auf die Leitungen 84, 85 einstellt, die zwischen Anrufsucher AS
und Leitungswähler LW einschneiden. In der gleichen Weise, wie sich der Anrufsucher
ASO auf die Leitungen 84 und 85 einstellt, könnte sich dieser ASO auch auf die Leitungen
144, 14', 1:1.7 einstellen und hiernach die die Einstellung .des Anrufsuchers ASO
veranlassenden Verbindungseinrichtungen, das sind der Anrufsucher AS und der 1,#'-ennzifferncvähler
KW, wieder freigegeben werden.
-
Die Herstellung einer Verbindung über die Querverbindungsleitungen
OL ist auch möglich während einer bestehenden Verbindung zwischen den Teilnehmern
N und A"1 gemäß Fig. i.
-
Besteht eine Verbindung zwischen einem Teilnehmer N und dem Teilnehmer
N, in Fi:g. i, so kann auch der von dem Teili.
ellnler V angerufene
Teilnehmer 1%, eine @'erl>irrdung über die Querverbindungsleitung )L herstellen.
Durch Tastendrücken und somit Erregen des Relais Y im Speisestromkreis der \ebetistelle
1", und Abfall des Relais B;; wird der KetitizifferilwiihlerKLI' unter den Einfluß
der Sprechstelle \:, gebracht. Die Schaltvorgänge, die bei Herstelhing einer Querverbindung
durch den Teilneunter 1' vermittels der Relais X und : f= herbeigeführt «erden,
werden nunmehr rlurcli die Relais F und B_ veranlaß-t. Zeitsignal Die :in erster
bis zehnter Stelle der Fig.; genannten l'eilnehiner besitzen die Möglichkeit, durch
Einstellen des Ken.nziffernwählers auf Kontakt 16 mit einem Zeitsignal verbunden
zu werden.
-
I-s sei angenommen, daß ein Teilnehmer cler Gruppe 1I init der Hinrichtung,
welche das "Zeitsignal gibt, verbunden sein will. Die Einstelltiilg des Anrufsuchers
AS auf den anrufen;len Teilnehmer erfolgt in der beschriebenen `'eise. Bei
Einstellung eines Anrufsuchers auf einen Teilneunter der Gruppe 11 wird das Relais
BR, erregt, das durch Schließen des Kontaktes 5:1. br, in Fig. i die l-instellung
des Kennziffernwählers auf die Einzelkontakte der ersten Kontaktreihe eriiiiiglicllt.
Die einzelnen Schaltvorgänge bei ,!er Einstellung des Kennziffernwählers sind d:e
gleichen, wie bei Einstellung des Keimzwecks Herstellung einer Querverhindung. Die
Schaltarme a, b und c in 1`i g. -z werden auf die Kontaktreihe z einge-> .t ellt,
wä "Iii -end die Schaltarme e, f und g auf den Kontakt 6 eingestellt werden. In
diesem 1# all ist dann der anrufende Teilnehmer über folgendrn \\-eg mit der Signaleinrichtung
Sig vei-huildeii: von der Siänaleiarichtung Sg über Schaltarm c des Kennzitternwählers
K [U
in Stellung 6 der ersten Kontaktreihe, Kontakt io7 ir", Sehaltarni er
des Kennziffernwählers Kbf" in der ersten Kontaktreihe-, Leitung R7 (1"i". 1 ) Kontakt
83 _r, 17p, Schaltarm a, des Anrufsuchers AS in der Stellung des Anrufenden über
ilie Teilnehmerschleife des TeihiehniersN. Schaltarm b, des Anrufsuchers
AS. Kontakt 18p über Relais A.. `Wicklung 11 des Relais N nach Erde.
-
Die Auslösung der in Benutzung genominenen Verbindungseinr:chtungen
wird, wie bereits beschrieben. durch Abfall der Relais A, und A= herbeigeführt.
-
Die Anschaltung des Zeitsignals- über den Kennziffernwähler K ft"l;annauch
dann herbeiführt werden, wenn zwischen einem Teiltiehmer _\' und 1', der Fig. i
eine Verbindung lreteht.
| Besteht eine Verbindung zwischen den |
| beiden Teilnehmern V und N" in Fig. i, so |
| kann auch der angerufene Teilnehmer :'V, die |
| Anschaltung des Zeitsignales durch Einstellen |
| des Kennziffernwählers K U,' herbeiführen. |
| Durch Drücken der Taste T, an des Sprech- |
| stelle N, erregt der Teilnehmer 1', das Re- |
| lais Y und bringt das Relais Bz zum Ab- |
| fallen. Die Schaltvorgänge, die bei Einsc 1 |
| tung .cles Zeitsignalesdurch den anrufe |
| Teilnehmer N durch die Relais X und A, hex" |
| heigeführt werden, werden nunmehr durch' |
| die Relais Y und B_ vorgenommen. |
Rückfragen im Haus Besteht zwischen einem Teilnehmer der Gruppe II oder
111 und einem Teilnehmer N, gemäß Fig. i eine Verbindung und wünscht der
anrufende Teilnehmer während dieser Verbindung eine Rückfrage mit einem andern Teilnehmer
der eigenen Anlage zu halten, so wird wiederum durch Tastendruck die Bereitstellung,des
Kennzifernwählers KW in Fig. t herbeigeführt.
-
Die Kennziffer zur Herstellung von Rückfrageverbirndungen im Haus
ist, wie aus Tabelle 11 in Fig. 7 ersichtlich, 17. Der anrufende Teilnehmer hat
also nach Drücken der Taste T an seiner Sprechstelle die Kennziffer 17 zu wählen.
Die Einstellung des Kennziffernwählers erfolgt in der beschriebenen Weise. Nach
der Einstellung sind also die Schaltarme a, b und c in Fig- 2 auf die erste Kontaktreihe
gehoben, während die Schaltarme e, f und g auf Kontakt 7 eingestellt sind;. In diesem
Falle kommt folgender Stromkreis über die Schaltarme c und g des KennziffernwählersKW
zustande: Erde, Kont.akt95sp, Schaltarmc des Kennziffernwählers KW in der
ersten Kontaktreihe, Kontakt 96 u8, Schaltami g ges Kennziffernwählers auf Kontakt
7 der ersten Kontaktreihe, Relais An,, Batterie, Erde. Durch Relais Art, wird der
Kontakt i 12 an, geschlossen, so daß der Drehmagnet D, des Anrufsuchers ASR Strom
über Erde, Sekundärwicklung des Übertragers l:`, Kontakt 112 ax" 113 p5,
1 14d" Drehmagnet D;,
Batterie, Erde erhält. Der Drehmagnet D7 arbeitet
mit seinem Kontakt 114 d,. als Selhsxunterll.recher so lange, bis der Anrufsucher
AS R das Aggregat, über welches die Teilnehmer miteinander verbunden sind,
gefunden hat. In diesem Falle kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde,
Batterie, Kontakt ioox, Relais SP, Kontakt toi sp, Schaltarm b des Kennziffernwählers
KW in der ersten Kontaktreihe, Kontakt to2u" Schaltarm f des Kennziffernwählers
KW auf Knntakt7 der ersten Kontaktreihe, Wicklung l des Relais RF, Leitung
103, Schaltarm c4 des An,
rufsuchers ASR, Relais P., Erde. Im vorgenannten
Stromkreis
spricht zuerst das Relais P,, an, öffnet am Kontakt i 13 p5 den Stromkreis für den
Drehmagneten DZ und setzt somit den Anrufsucher ASR still. Durch Schließen -des
Köntaktes i 15 p5 erhält der anrufende Teilnehmer ein Freizeichen über Erde. Sekundürwicklung
des Freizeichenü bertragern Ü', Kontakte i 1- arzl, 115 p5, Schaltarm
e
des Kenuziffernwählers in Stellung 7, Kanta@kt 1a7 iia, Schaltarm ra des
Kennzifferuwälilers in der ersten Kontaktreihe, Leitung 85 (Fig. i) Kontakte 83,x,
I7p, Schaltarm a,, des Anrufsuchers AS in der Stellung des anrufenden Teilnehmers
über die Teilnehmerschleife". Schaltarm b1 des' Anrufsuchers AS, Kontakte
i8 p, Relais A2, Wicklung 11 des Relais 1i, Erde. Durch Relais P, im Prüfstromkreis
des Anrufsuchers ASR in Fig. 2 erfolgt auch die Durchschaltung der Rückfrageleitung
RL an den Kontakten i i (p.,-, und i 17 ps-Im Prüfstromkreis .des Anrufsuchers
ASR spricht auch das Relais RF an, das sich selbst einen Haltestromkreis über die
Wicklung II durch Schließen des Kontaktes i i8rf herstellt. Der Haltestromkreis
für das Relais RF verläuft über Erde, Wicklung II des Relais RF, Kontakte 118 r
f, ioa x, Batterie, Erde. Durch Relais .RF werden in Fig. i die Kontakte
i 19rf und i2orf geöffnet und somit ;die Ver-I indung zwischen dem anrufenden Teilnehmer
und dem Teilnehmer 1V, getrennt.
-
Im Prüfstromkreis des Anrufsuchers ASR spricht ferner das Relais SP'
am. .das durch Öffnen des Kontaktes ioi sp und Schließen des Kontaktes io4sp_ .den
Prüfstromkreis unabhängig von den Schaltarmen b und f des Kennziffernwählers über
Erde, Batterie, Kontakt ioo.x, Relais SP, Kontakt io4sp, Schaltarm c4 des Anrufsuchers
ASR, Relais P,;, Erde aufrechterhält.
-
Der anrufende Teilnehmer ist nunmehr über den Anrufsucher AS, Kontakte
82x und 83 .x, Leitungen 8:1, 8:5, Schaltarm a4 und h4 des Anrufsuchers ASR, Kontakte
i 16 p, und i i7 p"- mit der Rückfrageleitung RL verbunden. Der anrufende Teilnehmer
kann nun zwecks Einstellung der über die Leitung RL erreichten Verbindungseinrichtungen
Stromstöße aussenden.
-
Wünscht der anrufende Teilnehmer nach beendeter Rückfrage über die
Rückfrageleitung RL wieder mit dem Teilnehmer N1 in Verbindung zu treten, so muß
er erneut die Taste T drücken.
-
Wie aus der Beschreibung bei Herstellung von Querverbindungen Hervorgeht,
besteht nach Beendigung des ersten, Tastendruckes folgender Stromkreis für die Relais
AU, und AU2 in Fig. i-:, Erde, Kontakt 79zr, Wi-.dtrstand W,. Wicklung I
des Relais AU" Kontalet 125 aztl, Wicklung. I des Relais AU., Batterie,
Erde. Dieser Stromkreis besteht auch nachdem ersten Tastendruck zwecks Herstelluug
einer Rückfrageverbindung.
-
Dxrch den erneuten Trastendruck seitens der anrufendenSprechstelle
wird JasRelaisa, erneut kurzgeschlossen, so daß, jetzt folgernder Stromkreis zustande
kommt: Erde, Batterie, Ausläsemagnet 11K7-, Kopfkontakt i i i ka des KeanziffernwälilersK
Irl',. Kontakte i 24a"123a2, i 27 utts, Wicklung 11 des: ReIais
AU., Wicklung Il des RelaisAU2, WiderstandIV, Kontakt 79v, Erde. Die
Wicklung II des Relais: AU-,
ist der Wicklung I des Relais
AU, entgegengesetzt geschaltet, so daß' das Relais AL'1 seine Kontakte in
die Ruhelage zurückführt. Das Relais AE;2 ist jedoch erregt, so daß, wenn nach Beendigung
des Tastendruckes das Relais A_-. wieder anspricht, folgender Stromkreis für den
Auslösemagneten 1-IKZdesKennziffernwählers K W zustande kommt: Erde, Kontakt
128 au" 129 au-., 126 a J, 124 a1, Kopfkontakt i i i
ha des Kennziffernwählers KW,: Atlslösemagnet :lIKZ, Batterie. Erde. Der Attslüseinagnet,IIK
"f_ führt den Kennz.iffernwähler KW in die Ruhelage zurück. Bei Beendigung des Tastendruckes
wird zwar der Erregerkreis für das Relais AU. am Kontakt 123a2 geöffnet,
das kelaisAU. ist aber derart stark verzögert, daß mit Sicherheit ein Stromkreis
für den Auslösemagneten JIKZ über den Kontakt i29au.; zustande kommt, bevor das
Relais.4U= infolge Öffnens des Kontaktes 123a:.2 seine Kontakte in die Ruhelage
zurückführt. Durch Ansprechen- des Auslöseinagneten JTIZZ wird der Kontakt 8o mhz
geöffnet und somit der Haltekreis für Relais X aufgehoben. Der anrufende Teilnehmer
wird durch Öffnen der Kontakte 82.z# und $3. r von den Leitungen 84"8 5 abgeschaI-tet.
Andererseits wird durch. Öffnen des Kontaktes ioox in Fig. 2 der Prüfstromkreis
für den Anrufsu.cherASR der Rückfrageleitung und somit der Haltestromkreis für das
Relais SP und weiterhin auch der Haltestromkreis für das Relais RF über die Wicklung
II aufgetrennt. Hierdurch fallen die Relais P,, SP und RF alx.
-
In der Fig. i werden- die Kontakte iigrf und iaoc-f geschlossen, und.
den anrufende Teilnehmer ist nunmehr wieder mit dem Teilnehmer 1G'1 verbunden.
-
Besteht eine Verbindung zwischen einem Teilnehmer der Gruppe.II oder
III reit einenx Teilnehmer N, der eigenen Anlage, so ist auch der von deni. Teilnehmer
der Gruppe II oder III angerufene Teilnehmer Ni, in der Lage, eine Rückfrageverbindung
herzustellen, Der angerufene Teilnehmer N,, drückt. zwecks Herstellung einer Rückfrageverbindung
seine Taste T,. Hierdurch wird das im Speisestromkreis des angerufenen Teilnehmers
liegende
Differenzrelais 1- erregt und das Relais B.. kurzgeschlossen.
Die gleichen Schaltvorgänge, die bei der Herstellung einer Rückfrageverbindung seitens
eines anrufenden Teilnehmers durch die Relais X und A.> hervorgerufen wurden, «-erden
nun durch Relais I" und B., bewirkt. Durch Relais 1,- wird einmal der Kontakt
25y geöffnet, so daß eine Beeinflussung des Hubmagneten H des Leitungswählers
LIf' durch die zwecks Herstellung der Rückfrageverbindung auszusendenden Stronistol3reilien,
und zwar der Kennziffer und auch der nachfolgenden Stronistoßreilien zur Einstellung
der Verbindungseinrichtungen an der Rückfrageleitung RL gemäß Fig. 2 verhindert
ist. Relais I' hält sich über Erde, Kontakte 79v, 801111,7s, 13o y, Wicklung
111
des Relais 1". Batterie, Erde. Relais I- bereitet am Kontakt 131 y den
Stromkreis für das Relais <1L.'1 vor. Ferner «-ard durch Schließen der Kontakte
132y und 133-v der angerufene Teilnehmer 1'1 mit den Leiturigen 84, 85 verbunden.
Der Stromkreis für Relais AU1 koninit über l#-ontakt 135y zustande, während der
Stromkreis für den Hubmagneten HKZ und für den Drehmagneten HKZ über Kontakt 136v
vorbereitet wird. Der Stromkreis für das Relais .1L'1 wird über Erde, Kontakt 79v,
Widerstand Ih', Wicklung I des Relais .9L'1, Kontakt 131 y 122 att-1391J.,
1381)" 135y, .-'£usloseniagtiet JIKZ des Kennziffernwählers, Batterie,
Erde beim Tastendruck und somit Erregen des Relais 1' und Abfall des Relais B.@
hergestellt. Relais .1C'1 schlie13t den Kontakt 125 airl, so daß nach beendetem
Tastendruck und Ansprechen des Relais B_ und somit Öffnen des Kontaktes 139 b- und
Schließen des Kontaktes 157 b. ein Stromkreis für das RelaisAU1 und AU, über
Erde, Kontakt 79'<<, Widerstand TV, Wicklung I des Relais .1L'1, Kontakt
125 atrl, Wicklung I des Relais AU." Batterie, Erde besteht.
-
Sendet der Teilnelinier:V1 die erste Ziffer der Kennziffer für Rückfrage
aus, das ist in vorliegendem Falle die Kennziffer 17, so wird der erste Stromstoß
durch Relais B1 auf den Hubmagneten HRZ übertragen. Der Stromkreis verläuft über
Erde, Kontakte 75 b,, 140 v" 877'. 136y, Kopfkontakt 89 ko
des Kennzifiernwälilers KI1', Relais (T" Hubmagnet HK Z des Kennziffernwählers,
Batterie, Erde. Der Hubmagnet HKZ liebt die Schaltarme des Kennziffernwählers K
W in die erste Kontaktreihe.
-
Verläßt der Kennziffernwähler K TV die Ruhelage, so wird, wie bereits
beschrieben, der Kontakt 89 ko geöffnet und der Kopfkontakt 92 ko geschlossen.
-
Würde die erste Stronistoßreilie aus mehr Stromstößen bestehen, so
würden die nachfolgenden Stromstöße über Kopfkontakt 02 k-0,
Kontakt
91 il-, des Steuerrelais U, auf den Hubmagneten HKZ einwirken. Da in %-orlirgendeni
Falle nur ein StronistoLl gegeben «-orden ist, fällt nach diesem Stromstola das
Relais L.'7 ab, so daß die nachfolgenden Stromstöße der zweiten Kennziffer über
Erde, Kontalct 7 5 b1, 140v1, 877', 136Y, Kopfkontakt 92 k o,
Kontakt 9o it;, \Velletikontakt 93 wkz des Kennziffernwählers KW,
Schaltarm h des Kennziffernwählers K W in Stellung i über den Kontakt 54b1-1, Relais
L'" Drehmagnet DKZ des Kennzifernwählers KLh, Batterie, Erde übertragen werden.
Der Drehmagnet DKZ erhält nach dein ersten Drehschritt und somit Ansprechen des
Relais L@'s die weiteren Stromstöße unabhängig voni `Vellenkontakt 93-zr'kz, Schaltarm
h des Kennziffernwählers K W in Stellung I, Kontakt 5.Ibr, über Kontakt 94116.
-
\\'ie aus Vorstehendem hervorgeht, ist also auch der angerufene Teilnehmer
in der Lage, in Abhängigkeit d-:r Verkehrsberechtigung des artrufenden Teilnehmers
die Herstellung einer Rückfrageverbindung einzuleiten. Die Einstellung des Anrufsuchers
A.SR der Rückfrageleitung nach Einstellung des Ketmziffernwä blers auf den Kontakt
17 erfolgt in der gleichen Weise wie durch einen anrufender Teilnehmer. Der Prüfstromkreis
für den Anrufsucher AS R verläuft an Stelle über Kontakt ioox in Fig. 2 über
Kontakt ist y. Desgleichen verläuft der Haltestromkreis für Relais .S1' und für
das Relais RF über diesen Kontakt 141 y.
-
Wünscht der angerufene Teilnehmer nach beendetem Rückfragegespräch
wieder mit dem Teilnehmer, von dem er angerufen worden ist, in Verbindung zu treten,
so drückt der Teilnehmer X1 die Taste, wodurch das Relais B., erneut kurzgeschlossen
wird und seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Hierdurch kommt folgender Stromkreis
für die Gegenwicklung des Relais :9L,%1 zustande: Erde, Kontakt 79v, Widerstand
W, Wickhing 11 des Relais A Uz, Wicklung kt des RelaisAC'1,Kontakte
1 270i1_, 1391=,138b1, 1351, Auslösemagnet 1IKZ des Kennziffernwählers KW, Batterie,
Erde. Durch die Gegenwicklung werden die Kontakte des Relais AU, in 1 die
Ruhelage zurückgeführt, so daß über Erde. Kontakte 12861i,, 1.29a11.., 126a_,
i 24a,. 1353, Auslöseinagnet _11KZ des Kennziffernwählers, Batterie. Erde
ein Stromkreis zustande kommt, in welchem der Auslösetnagnet betätigt wird. Der
Auslösetnagnet 1IKZ führt den Kennzlfernwähler Kth in die Ruhelage zurück und unterbricht
am Kontakt 8o lnkz den Haltestromkreis für das Relais I', so daß dieses Relais I'
seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Durch Öffnen der Kontakte 132y urid
133y «-ard der Teilnehmer N,, von
den Leitungen 84, 85 abgeschaltet.
Der Stromkreis für den Auslösemagneten wird am Kontakt 135y unterbrochen; -der Auslösemagnet
bleibt aber über den Kopfkontakt i 11 ko so lange erregt, bis der Wähler die Schaltarme
in die Ruhelage zurückgeführt hat.
-
Durch Relais Y wird ferner in Fig. 2 der Prüfstromkreis für den Anrufsucher
ASR am Kontakt 1.41 y und somit auch die Haltestromkreise für das Relais RF und
SP geöffnet. Durch Abfall des Relais RF und Schließen der Kontakte i 19 rf
und i 2o rf in Fig. i ist der die Rückfrage herstellende Teilnehmer N, wieder mit
dem anrufenden Teilnehmer verbunden. Konferenzv erbindungen Wie aus der Beschreibung
der Schaltvorgänge bei Herstellung von Rückfrageverbindungen hervorgeht, werden
durch das Relais RF in Fig. 2 die jeweils miteinander verbundenen Teilnehmer der
Hauptverbindung bei Herstellung einer Rückfrageverbindung an den Kontakten 119 y
f und 12o r f getrennt, so daß jeweils der die Rückfrageverbindung
herstellende Teilnehmer allein über die Leitungen 84, 85, den Anrufsucher ASR und
die Verbindungseinrichtungen über die Rückfrageleitung RL mit dem Rückfrageteilnehmer
verbunden ist.
-
Soll jedoch eine Konferenzverbindung zu dritt bestehen, d. h. soll
sowohl der anrufende Teilnehmer als auch der angerufene Teilnehmer Ni gemäß Fig.
i mit dem über die Rückfrageleitung RL erreichten Teilnehmer sprechen können, so
werden durch Wahl - der Kennziffer 18 dieselben Schaltvorgänge seitens eines der
Teilnehmer der Hauptverbindung nach Drücken der Erdungstaste hervorgerufen, wie
bei Herstellung einer RückfrageverBindung beschrieben. Es wird jedoch bei Einstellung
des Kennziffernwählers auf den Kontakt 8 der ersten Kontaktreihe nicht das Relais
RF erregt, so daß auch nicht eine Trennung der .beiden Teilnehmer der Hauptverbindung
in Fig. i an den Kontakten 119 rf und 12o rf erfolgt. Wie nämlich aus F ig. 2 ersichtlich,
ist bei Einstellung des Kennziffernwählers KW auf den achten Kontakt der
ersten Kontaktreihe die Wicklung I des Relais RF überbrückt, so daß dieses
Relais nicht zum Ansprechen gebracht wird.
-
Die Auslösung des Kennziffernwählers-nach erfolgtem Konferenzgespräch
erfolgt in der gleichen Weise wie Bei Auslösung einer Rückfrageverbindung. -Diktieranruf
Wünscht ein Teilnehmer telephonisch ein Diktat aufzugeben, so erreicht der anrufende
Teilnehmer die Diktierstelle durch Wahl -der Kennziffer 27 (s. Fig. 7). Durch Wahl
der Kennziffer 27 wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, der Kennziffernwähler auf eine
Klinke M eingestellt, die im Schreibzimmer an einem kleinen Schrank angeordnet ist.
Die Einstellung . des Kennziffernwählers KTTl erfolgt in der beschriebenen Weise.
Die Aufsicht im Schreibzimmer führt auf einen über Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers
KW in der zweiten Kontaktreihe, Kontakt 96zcG, Schaltarm. g des Kennziffernwählers
KW in Stellung 7 der zweiten Kontaktreihe, Lampe L, Widerstand Wi, Batterie,
Erde kenntlich gemachten Anruf einen Stöpsel in die Klinke KI ein und ist somit
mit dem anrufenden Teilnehmer über die Leitungen 84, 85, 148, 149 verbunden.
-
Wünscht der anrufende Teilnehmer ein kurzes Diktat zu geben, so führt
die Aufsicht im Schreibzimmer den Stöpsel St in die Klinke K1 ein. Hierdurch wird
durch den Klinkenkontakt 142 die Lampe L zum Verlöschen gebracht und der anrufende
Teilnehmer mit einer Diktierstation St verbunden. Nach beendetem Diktat wird das
Relais A3 stromlos und schließt den Kontakt 143 a3, so daß die Schlußlampe SL über
Erde, Batterie, Kontakt 1q.3 a3, Schlußlampe SZ, Stöpsel St in der .Klinke KI, Erde
zum Aufleuchten gebracht wird. Die Aufsicht im Schreibzimmer entfernt daraufhin
den Stöpsel St aus der Klinke KL.
-
Die Auslösung der in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen
wird, wie bereits beschrieben, durch Abfall der Relais A1 und A2 gemäß Fig.i nach
Auflegen des Hörers beim Anrufenden herbeigeführt.
-
Wünscht - der anrufende Teilnehmer ein längeres Diktat zu geben, so
führt die Aufsicht im Schreibzimmer den Stöpsel St nicht in die Klinke KI ein, sondern
in eine dem Nebenstellenteilnehmer individuell zugeordnete Klinke NKl. Der anrufende
Teilnehmer ist dann unmittelbar über die Leitungen 1.4q., 1,45, Nebenstellenklinke
NKL im Schreibzimmer, Stöpsel St mit der Diktierstation .St. verbunden. Durch den
Klinkenkontakt 146 wird Erde unmittelbar an die Leitung 1,47 angeschaltet und hierdurch
das P-Relais des Anrufsuchers AS' in Fig. i stromlos. Das Relais P bringt seine
Kontakte in die Ruhelage zurück und öffnet somit an den Kontakten 17p und 18p den
Stromkreis für die Relais A1 und A.. Es erfolgt hierbei die Auslösung der in Benutzung
genommenen Verbindungseinrichtungen, und zwar des Anrufsuchers-AS und des Kennziffernwählers
KW. Legt nach beendetem Diktat der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird
das Relais A3 stromlos, das durch Schließen des Kontaktes 143 a3 die Schlußlarnpe
SZ zum Aufleuchten bringt. Die Auf-
:ficht ini Schreibzimmer trennt
durch Entfernen des Stöpsels S t aus der Nebenstellenklinke \'KI die Verbindung.
-
Wie aus der Fig.3 ersichtlich, sind die Leitungen 148, t :I9 mit den
Leitungen 8:I, 85 verbunden, so daß die Möglichkeit besteht, über weitere Einzelkontakte
der zweiten Kontaktreihe unmittelbar besondere Sprechstellen erreichen zu können,
mit denen ein anrufender Teilnehmer zwecks Rückfrage oder Konferenz ein kurzes Gespräch
führen will, ohne daß erst ein besonderer Rückfrageweg über einen Anrufsucher .4.@R
fier Rückfrageverbindungen belegt wird. Die Unterscheidung, ob über einzelne Kontakte
der zweiten Kontaktreihe ein Rückfrage- oder Konferenzgespräch gewünscht wird,
kann in der gleichen Weise einmal durch N iclitansprechen und durch Absprechen
eines dein Relais RF entsprechenden Relais herbeigeführt werden. Aufschalten Wie
aus Fig. 7, Tabelle 1I, ersichtlich, ist die Kennziffer für Aufschalten 7i. Aufschaltmöglichkeit
besitzen nach Tabelle I die an fünfter bis achter Stelle genannten Sprechstellen.
Wie bereits ausgeführt, sind z_. B. die vollamtsherechtigten Teilnehmer in der Gruppe
1I gemäß Fig. i angeschlossen. Hat ein Teilnehmer dieser Gruppe eine Verbindung
zu einem Teilnehmer N1 aufgebaut und ist dieser Teilnehmer X1 besetzt, so kann der
anrufende Teilnehmer durch Wahl der Kennziffer 71 nach kurzem Drücken der Taste
7` eine Aufschaltung auf den angerufenen Teilnehmer auf folgende Art und Weise lierbeifiihren
Die Herstellung zu einem Teilneliiner.Vl erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Da aber der Teilnehmer N1 besetzt ist, kommt ein Prüfstromkreis für das Relais P.1
über den Schaltarm c#, des Leitungswählers LIV nicht zustande. Der anrufende Teilnehmer
erhält vielmehr in bekannter Weise das Besetztzeichen. U m sich nun auf den besetzten
Teilnehmer aufschalten zu können, drückt der anrufende Teilnehmer die Taste und
erregt da: Relais Y. Es werden hierdurch die bereits beschriebenen Schaltvorgänge
herbeigeführt. Nach erfolgtem Tastendruck wird der Kennzitfernwähler K PV
auf die siebente Kontaktreibe gehoben. Da es sich in vorliegendem Falle uni einen
Teilnehmer der Gruppe 1I handelt. wird das Relais BR, erregt, das durch Schließen
des Kontaktes 59br, die Betätigting des Dreliniagneten DKZ in Kontaktreihe 7 ermöglicht.
Nach Einstellung des Kennziffernwählers KII' auf die siebente Kontaktreibe wird
der Kennziffernwähler auf den ersten Kontakt der siebenten Kontaktreibe durch den
nachfolgenden Stromstoß der zweiten Stromstoßreihe eingestellt. In diesem Falle
kommt über den Schaltarm c und g des Kennziffernwählers KhV folgender Stromkreis
für das Relais P4 zustande: Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers in der siebenten
Kontaktreihe, Kontakt 96 erb, Schaltarm g des Kennziffernwählers K LG' auf Kontakt
i der siebenten Kontaktreihe, Wicklung III des Relais P4, Batterie, Erde. Das Relais
1'4, das im Prüfstromkreis über den Schaltarm c2 in= folge des Besetztseins des
angerufenen Teilnehmers nicht ansprechen konnte, wird also über die Wicklung 111
in Stellung 7i des KennziffernWählers KW erregt. Das Relais P4 betätigt seine
Kontakte 36P4 und 3'7P4, und es ist somit der anrufende Teilnehmer trotz Besetztseins
desTeilnehmers N1 mit dem letztgenannten Teilnehmer in Verbindung gebracht. Zwangstrennung
Wenn ein Teilnehmer den gewünschten Teilnehmer besetzt findet, so kann auch durch
den Kennziffernwiililer K LL' für Teilnehmer entsprechenderVerkehrsherechtigung
die zwangsweise "Trennung herbeigeführt "-erden.
-
Zwangsweise Trennungsmöglichkeit besitzen nach Fig. 7, Tabelle I,
die an fünfter bis achter Stelle genannten Sprechstellen.
-
Die Kennziffer für Zwangstrennung ist 72. Der Kennziffernwähler wird
also auf den zweiten Kontakt der, siebenten Kontaktreihe eingestellt. In dieser
Stellung des Kennziffernwählers KTV wird über Erde, Schaltarm c des Kennziffernwählers
KW in der siebenten Kontaktreihe, Kontakt 96u8, Schaltarm g des Kennziffernwählers
Kg' auf Kontakt 2 der siebenten Kontaktreihe. Leitung ist, Schaltarm c..
des I_eitungswälrlers LW unmittelbar Erde an das T-Relais des besetzt gefundenen
Teilnehmers angeschaltet. Hierdurch wird das Prüfrelais des vom besetzten Teilnehmer
in Anspruch genommenen Anrufsuchers o--ler Leitungswählers kurzgeschlossen, so daß
dieses Relais abfällt und die vom Teilnehmer .\'1 in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen
freigibt. D:e Schaltvorgänge sind ähnlich, wie bei Herstellung einer Verbindung
zu einer Diktierstelle für ein längeres Diktat beschrieben, wo auch durch Kurzschluß
des P-Relais des vom anrufenden Teilnehmer in Benutzung genommenen Anrufsuchers
durch Schließen des Kontaktes 146 in Fig. 3 die Auslösung des Anrufsuchers AS herbeigeführt
wird. Fällt der Verbindungsweg des besetzt gefundenen Teilnehmers N1 zusammen, so
kann das Relais P1 gemäß Fig. t ansprechen, und der anrufende Teilnehmer ist mit
dem besetzt gefundenen Teilnehmer _\"1 verbunden.
Personensuchanlage
Ist z. B. ein angerufener Teilnehmer nicht an seinem Platz, so kann sich der anrufende
Teilnehmer durch Wahl der Kennziffer 73 mit einer Personensuchanlage in Verbindung
setzen, welche in bekannter Weise an verschiedenen- Stellen des Betriebes die dem
gewünschten Teilnehmer zugeordneten Signale einschaltet (Lampentableau o, dgl.).
Der anrufende Teilnehmer hat zu diesem Zweck nach erfolgtem Tastendruck die Kennziffer
; 3 zu wählen. "Zach erfolgter Einstellung des Kennzifernwählers KW entsprechend
der Kennziffer ist der anrufende Teilnehmer über die Leitungen 84, 85 in Fig. r,
Schaltarm a und b des Kennziffernwählers in der siebenten Kontaktreihe, Kontakt
107 ü" 102 lt" Schaltarme e und f des Kennziffernwählers
KW in Stellung 3 der Kontaktreihe 7 mit der Personensuchanle.:ge PSA verbunden.
Die Einschaltung der Signale an den verschiedenen Stellen des Betriebes erfolgt
in bekannter Weise. Der gewünschte Teilnehmer kann dann von einem der nächstgelegenen
Apparate über eine bestimmte Nummer der Hausanlage die Personensuchanlage erreichen,
von der er dann über die Schaltarme e und f des Kennziffernwählers KW mit dem anrufenden
Teilnehmer verbunden ist. Rückmeldung Findet ein anrufender Teilnehmer den gewünschten
Teilnehmer besetzt, möchte aber weder die bestehende Verbindung des angerufenen
Teilnehmers trennen, noch sich auf die bestehende Verbindung aufschalten, so kann
der anrufende Teilnehmer den Kennziffernwähler KW auf einen bestimmten Kontakt
einstellen, wödurch° der vom anrufenden Teilnehmer aufgebaute Verbindungsweg bestehen
bleibt und beim Freiwerden des gewünschten Teilnehmers der anrufende Teilnehmer
gerufen wird.
-
Die Kennziffer für diese Rückmeldung ist 81. Der anrufende Teilnehmer,
der den Verbindungsweg über Anrufsucher AS und Leitungswähler L W in Fig.
i aufgebaut hat, stellt nach Drücken der Taste den Kennziffernwähler KW auf Kontakt
81 ein. Hierdurch wird ein Haltestromkreis für das Relais V über Erde, Schaltarm
c des Kennziffernwählers in der Kontaktreihe 8, Kontakt 96uß, Schaltarm g des Kennziffernwählers
KW auf Kontakt i der achten Kontaktreihe, Thermorelais Th, Kontakt 150x,
Relais L', Batterie, Erde geschlossen. Hängt also der anrufende Teilnehmer seinen
Hörer an, so wird zwar das Relais <-11 und A., stromlos, das Auslöserelais >r'
wird aber unabhängig vom Kontakt 2o a1 über den vorgenannten Stromkreis erregt gehalten.
-
Beendet der von dem anrufenden Teilnehmer angerufene Teilnehmer N1
sein Gespräch, so wird dessen Verbindungsweg ausgelöst, so daß hiernach ein Stromkreis
für das Relais P4 zustande kommen kann. Das Relais P4 spricht an, und zier Teilnehmer
N1 wird in der beschriebenen Weise gerufen. Der Rufstrom fließt aber nicht nur über
die Kontakte 43l und 441, Kontakte 36p4, 37p4 zu dem Teilnehmer N" sondern auch
über die Leitungen 152 und 153, Kondensatoren Cl und C.., Schaltarme und
f des Kennziffernwählers KW in Stellung i der achten Kontaktreihe,
Kontakte lo711c, io2ua, Schaltarm a und b des Kennziffernwählers in der achten Kontaktreihe,
Leitungen 84, 85, Kontakte 82 x, 83 x, Kontakte 17 p und 18 p über
Schaltarme a1 und b1 des Anrufsuchers _AS zu dem anrufenden Teilnehmer, der nach
Wahl der Kennziffer 81 seinen Hörer aufgelegt hat. Meldet sich der gerufene Teilnehmer
NI und auch der anrufende Teilnehmer, so sind beide Sprechstellen über den Anrufsucher
AS und den Kennziffernwähler KW
in Stellung 81 miteinander verbunden. Der
anrufende Teilnehmer kann nun, wie bereits beschrieben, durch kurzen Tastendruck
die Auslösung des Kennziffernwählers KW herbeiführen. Eine Verbindung zwischen
dem anrufenden Teilnehmer N und dem Teilnehmer Ni besteht jetzt über den Anrufsucher
AS und Leitungswähler LW.
-
Weitere Senderdienste über den Kennziffernwähler 1(W Wie aus der Tabelle
Il in Fig. 7 ersichtlich, sollen durch Wahl einer Kennziffer der dritten Dekade
Bahnfernleitungen und Bezirksleitungen erreichbar sein. Die Einstellung auf derartige
Leitungen kann nun in der gleichen Weise erfolgen, wie dies für den Verbindungsverkehr
über Querverbindungs-Leitungen OL gemäß Fig. :2 beschrieben ist.
-
Des: weiteren ist aus der Tabelle II ersichtlich, daß Alarmempfangsstellen
erreichbar sind, und zwar durch Wahl der Kennziffer oi Feuermeldestellen, o2 Fernsteuerstellen
und 03 Wächterkontrollstellen erreicht werden können. Die entsprechenden Stellen
können beispielsweise unmittelbar über den Kennziffernwähler KW erreicht werden,
wie die in Fig.3 dargestellte Anordnung einer Diktierstelle. Amtsverbindungen In
Fig. 4 ist der Kennziffernwähler KW mit seinen Schaltarmen a bis g eines Hausaggregates
wiederholt, und zwar für die Einstellung auf die Kontaktreihen 4 und 5, durch
welche
einmal ein anrufender Nebenstellenteilnehmer, und zwar durch Wahl der Kerinziffer.l,
mit einer freien Amtsleitung verbunden wird, während durch Wahl der Kennziffer 5
seitens einer Nachtstelle diese mit einer anrufenden Amtsleitung in Verbindung gebracht
wird.
-
Der ankommende Verkehr wird bei vorhandener Hauptstelle durch diese
vermittelt. Läuft ein Amtsanruf ein, so wird der gewünschte Teilnehmer über den
Amtswähler Alt" erreicht. Parallel zu der Amtsleitung ist ein weiterer Wähler BLL'
vorgesehen, über welchen Rückfrageteilnehmer seitens einer mit einer Amtsleitung
verbundenen Nebenstelle oder seitens der Hauptstelle zwecks Umlegung erreicht «-erden.
Ankommender Verkehr Läuft ein Amtsanruf über die Amtsleitung AL in Fig. 4
ein, so wird das Relais AR durch den vorn Amt kommenden Rufstrom erregt, das sich
selbst über Erde, Kontakt 155ar, Kontakt 156AS des Abfrageschalters AS, Kontakt
15; tat, 158 i^b, Wicklung I I des Relais AR, Batterie, Erde hält. Relais
AR öffnet den Kontakt 169 ar, so daß eine Belegung der Amtsleitung .IL über
den Kennzifternwähler hit' verhindert ist. Durch Relais _1R wird ferner der Kontakt
i59ar geschlossen, welcher die Anruflampe-4L zuin Aufleuchten bringt. Relais Ar
schaltet die Besetztlampe BL über Erde, Kontakte i64 crr, 165K;0, BesetztlampeBL,
Batterie, Erde ein. Die Beamtin legt daraufhin ihren Abfrageschalter AS uni, wodurch
einmal der Haltestromkreis für das Relais Ar am Kontakt i56AS unterbrochen
wird, andererseits der Sprechapparat der HauptstelleHS durch Öffnen der Kontakte
16oAS und 16i :IS und Schließen der Kontakte 162 AS, 163 _ 1.S mit der anrufenden
Amtsleitung AL verbunden wird. Durch Umlegen des Abfrageschalters wird auch ein
Relais DR über Kontakt 166:1S zwischen die Adern der Amtsleitung .IL gelegt, so
daß dieses Relais DR über die Adern der Amtsleitung nach Batterie im Amt erregt
wird und sich unabhängig von dein Kontakt des Abfrageschalters 166_4S über Kontakt
167 dr hält. Das Relais DR schließt seinen Kontakt 165 dr, so daß die Besetztlainpe
BL
unabhängig von Kontakt 164ar, der ja durch Abfall des Relais AR beim öffnen
des Kontaktes 156A5 des AbfrageschaltersAS stromlos wird, eingeschaltet gehalten
wird. Durch das Relais DR, und zwar durch Öffnen des Kontaktes 1; o dr, wird weiterhin
eine Belegung der Amtsleitung AL verhindert, die bisher durch Öffnen des
Kontaktes i89ar immöglich war. war. -Die Hauptstelle HS nimmt den Wunsch des anrufenden
Teilnehmers entgegen und legt hierauf ihren Abfrageschalter AS in die Ruhelage
zurück. Andererseits betätigt die Hauptstelle HS die Wähltaste WT in Richtung H,
wodurch folgender Stromkreis für das Relais TVA geschlossen wird: Erde, Kontakt
171 WT, Stromstoßkontakt 172 ik, Kontakt 173 WT, Relais
WA, Wicklung 1, Batterie, Erde. Durch Umlegen der Wähltaste WT wird der Kontakt
202 W7' geschlossen, so daB das Relais DR unabhängig von seinem Haltestromkreis
über a,10 -Ader der AnitsleitungAL, Relais DR, Kontakte 167 dr,
203 vat, 204vb, 2057'r, b"- Ader der Amtsleitung -I_ nunmehr über a10 -Ader
der Amtsleitung AL, Relais DR, Kontakt 202 WT der Wähltaste WT, blö
Ader der Amtsleitung AL erregt gehalten wird. Das Relais WA wird also
unter den Einfluß des Stromstoßkontaktes 172 ik gebracht. Dieser Stromstoßkontakt
172 ik kann von einem Nummernschalter in Tätigkeit gesetzt werden.
Durch Erregen des Relais WA
wird Kontakt 174 u'a geöffnet und der Kontakt
175 wa geschlossen, so daß das Relais VA
über Erde, Kontakt 175 wa,
Relais VA, Batterie, Erde erregt wird. Relais VA übernimmt durch öffnen
des Kontaktes 2o6va die Sperrung der Amtsleitung AL gegen Belegung in abgehender
Richtung. Das Relais VA öffnet den Kontakt 176va und schließt den Kontakt
177va und bereitet somit einen Stromkreis für den Hubmagneten HAW des Amtswählers
AW vor.
-
Durch öffnen der Kontakte i78 WT, 179 [VT und Schließen der
Kontakte i 8o WI' und 181 WT wird der Sprechapparat der Hauptstelle HS mit dein
Amtswähler AW verbunden.
-
Betätigt nun die Hauptstelle ihren Stromstoßsender zwecks Einstellung
des Amtswählers ALV auf den vom Amt gewünschten Teilnehmer, so wird durch den Stromstoßkontakt
172 ik das Relais LVA entsprechend der Unterbrechung am Stromstoßkontakt 1721'k
zum Abfallen gebracht, und es erhält somit der Hubmagnet HALV des Amtswählers AW
auf folgendem Wege die Stromstöße: Erde, Kontakte 171. wa, 177 va, 178 xa;
Kopfkontakt 183 kaw des Amtswählers AW, Verzögerungsrelais U.4, Hubmagnet HAW, Batterie,
Erde. Der Hubmagnet liebt also den =lintswähler ALV in die entsprechende Kontaktreihe.
Nach dem ersten Stromstoß wird der Kontakt 183 kaz0 geöffnet und der Kontakt 184kazey
geschlossen. Da bei dem ersten Stromstoß auch das Relais Li A erregt wird,
wird auch der Kontakt 185 zia geöffnet und der Kontakt i86ira, geschlossen. Der
Hubmagnet HAW erhält also nach dem ersten Hubschritt weitere Stromstöße über
Erde,
Kontakte i 74 ze'a, 177 va, i 82 xa, Kopfkontakt 184kazu, Kontakt 186ua,
Relais U< d, Hubmagnet HAW, Batterie, Erde. Nach beendeter erster Stromstoßreihe
fällt das Relais UA ab, so daß Kontakt i86ua geöffnet und der Kontakt 185 va geschlossen
wird. Das Relais UA steuert also den Stromstoßkreis vom Hubmagneten HAW auf den
Drehinagneten DAW um.
-
Die nächste Stromstoßreihe, die durch den Stromstoßkontakt 172ik auf
das Relais WA
einwirkt, wird über Erde, Kontakte 174wa, 177 va, i82
xa, Kopfkontakt 184 kazu, Kontakt 185 2ca, Wellenkontakt 187 ze', Relais
U.AI, Drehmagnet DAW, Batterie, Erde auf den Drehmagneten DAW übertragen. Durch
den ersten Stromstoß für die Drehbewegung wird das Relais UA,, erregt, das seinen
Kontakt 188 tcal schließt. Nach dem ersten Drehschritt wird auch der Kontakt 187w
geöffnet und der Kontakt i89zu geschlossen.
-
Die weiteren Stromstöße für den Drehinagneten DAW verlaufen unabhängig
vom Wellenkontakt 187 zuüber den Kontakt i 88 ual. Nach beendeter zweiter Stromstoßreihe
fällt das Relais UR, ab; öffnet am Kontakt 188 ua, den Stromstoß für den Drehmagneten
DAW und bereitet durch Schließen des Kontaktes igozcal den Stromkreis für das Läuterelais
LAW vor.
-
Es sei angenommen, daß der anrufende Amtsteilnehmer den in Fig. i
dargestellten Teilnehmer N der Gruppe II wünscht. Der Amtswähler AW in der Fig.
4 ist dann auf die Leitungen 4q., 14.5 und 147 eingestellt. Ist der Teilnehmer N-
in Fig. i frei, so kommt folgender Prüfstromkreis für den Amtswähler AW zustande:
Erde, Kontakt igi va,
192 anal, Wicklung I und II des Relais PAW, Schaltarm
c5 des Amtswählers AW auf Leitung i47 über Leitung 147 zum Relais T des Teilnehmers
N in Fig. i, Batterie, Erde. Das T-Relais in Fig. i spricht an und unterbricht an
den Kontakten i t und 2 t den Anrufstromkreis für den Teilnehmer N.
-
Im Prüfstromkreis des Amtswählers AW spricht auch das Relais PAW an,
das durch Schließen des Kontaktes 193 paw die Wicklung I des Relais PAW kurzschließt
und somit den angerufenen Teilnehmer in bekannter Weise gegen weitere Belegung sperrt.
Das Relais PAW schließt auch die Kontakte 194 paw und 195 paw, so daß die Amtsleitung
AL an diesen Kontakten durchgeschaltet wird. Durch Relais PAW wird folgender Stromkreis
für das Läuterelais LAW geschlossen: Erde, Langsamunterbrecher ZU,
Relais
LAW, Kontakte 196a1, 197 paw, 19oual, Wellenkontakt i89 w, Relais
U.,41, Drehmagnet DAW, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis wird nur
das Relais LAW beeinflußt, das entsprechend der Beeinflussung durch den L angsamunterbrecher
L U die Kontakte Zoo laze, und 2o i laz" öffnet und die Kontakte 1981aw
und i99law schließt und somit in bestimmten "Leitabständen der von der Rufstrommaschine
RaI, gelieferte Rufstrom für den gewünschten Teilnehmer angeschaltet wird.
-
Meldet sich der gerufene Teilnehmer 1N in Fig. i, so wird in der Rufpause,
in der die Kontakte 2oolaze, und toi lazt, geschlossen sind, das Relais AL und
BL über Erde, Batterie, Wicklung I des Differenzrelais XA, Relais
AL, Kontakte 2001azu, 194 paEe" Schaltarm a;, des Amtswählers Au',
Leitung 144 über die Schleife ,des Teilnehmers N in Fig. i, Leitung 14.5,
Schaltarm b,; des Amtswählers ALV in Fig. 4., Kontakte i95 pazc", toi lai@" Relais
BL, Wicklung II des Relais 1A, Erde erregt. In vorgenanntem Stromkreis spricht
das Differenzrelais XA nicht an. Durch Ansprechen des Relais AL wird der
Stromkreis des Läuterelais LAW am Kontakt 196al unterbrochen. Durch Relais
AL
wird ferner eine Brücke über a10 -Ader der Amtsleitung AL, Kontakt
2o8 k54, Drossel D,
Kontakt 2o9 al, blö Ader der Amtsleitung AL
eingeschaltet.
Durch AL-Relais wird der Kontakt 215 al geöffnet und der Kontakt 216al geschlossen,
so daß das Relais TRAT über Erde, Kontakt 216a.1, Relais TRAT, Batterie,
Erde anspricht. Relais VAAT öffnet den Kontakt 203 vat und unterbricht somit
den Haltestromkreis für das zwischen der Amtsleitung liegende Relais DR. Das Relais
DR fällt aber noch nicht ab, da die Beamtin den Wählschalter WT noch nicht in die
Ruhelage zurückgeführt hat und somit -das Relais DR weiterhin über den Kontakt
2o2 WT der Wähltaste erregt gehalten wird.
-
Durch Relais TRAT wird der Kontakt 2o7 vat geschlossen, das den Stromkreis
der Besetztlampe BL unabhängig vom Kontakt 168 dr aufrechterhält.
-
Die Beamtin erhält auf irgendeine beliebige Art und Weise das Melden
des Teilnehmers mitgeteilt und legt darauf den Wählschalter WT in die Ruhelage zurück.
Wenn auch der Kontakt 173 %VT geöffnet wird, bleibt das Relais WA doch über
Erde, Kontakte 217vat, 2i8cat, Relais LVA, Wicklung I, Batterie, Erde erregt. Durch
Zurückführen des Schalters WT in die Ruhelage wird der Stromkreis des Relais
DR am Kontakt 2o2 WT der Wähltaste unterbrochen, so daß das Relais DR seine
Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Durch Relais VAT wird der Prüfstromkreis unabhängig
vom Kontakt 219 wa über Kontakt i gi vat aufrechterhalten. Durch öffnen der Kontakte
i8o TVT und 181 WT und Schließen der Kontakte 178 PVT
un:1 1; 9
1l'1' wird nunmehr der anrufende Anitsteilnehnier mit dem gewünschten Neli@n-#telleilteilnehnier
1' verbunden.
-
Ist das Gespräch beendet und legt der Nebenstellenteilnelliner V seinen
Hörer auf. so wird das Relais AL und DL stromlos. Relais AL öffnet
den Stromkreis für das Relais UAT am Kontakt 216a1, so daß Relais 1 _.`1T
abfällt. Das Relais l'AT öffnet den über Erde, Kontakt 21 7 vat,
2 i 8 cat, Relais lUA, Batterie, Erde bestehenden Haltestromkreis
für das Relais li'A am Kontakt 2r; z'at. Das Relais II-A fällt ab, öffnet am Kontakt
173 7,.'a den Stromkreis für das Relais 1'.-1. Auch das Relais 1-<i fällt nach
einiger Zeit ab und schließt folgenden Stromkreis für den A.islöseniagneten .11A
des Amtswählers AGG": l erde, Kontakte t; d. ztYa, 1 7 6 Zlcl-, Kopfkontakt 22<@i°erz@.
des Amtswählers Af', Auslöseinagnet .11A, Batterie, Erde. Der Auslöseniagnet .11a1
wird so lange erregt gehälten, bis der Amtswähler ATT- die Ruhelage erreicht hat,
in der der Kontakt 220 kau, wieder geöffnet wird. Durch Abfall der Relais
UAT und II'A wird auch der Prüfstromkreis des Amtswählers ATV an den Kontakten 191
vat bzw. 209wa unterbrochen. Das Relais PAW fällt ab. Durch Abfall des Relais l'AT
wird auch der Stromkreis der Besetztlamp-,- BL am Kontakt 207 vat unterbrochen.
Es sind nunmehr sämtliche in Benutzung genommenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage.
-
Ist der Teilnehmer, auf den die Beamtin den Amtswähler Alf' eingestellt
hat, besetzt, so spricht das Relais PAW des Amtswählers <4LL' nicht an. Die Vermittlungsbeamtin
ist aber mit ihrem Sprechapparat HS über die Kondensatoren C; und, 0s, Schaltarme
a5 und b5 mit dem angerufenen besetzten Teilnehmer verbunden. Der besetzte Teilnehmer
erhält in bekannter Weise ein leises Tickerzeichen, durch welches er auf dieAnschaltung
der Beamtin aufmerksam gemacht wird. Der \ebenstellenteilnehmer kann nun seinen
Hörer auflegen und die Verbindung, durch welche er besetzt war, in der beschriebenen
Weise auslösen. Sobald der Prüfstromkreis des Anrufsuchers für den Teilnehmer aufgetrennt
wird, kann das Prüfrelais PAld' des Amtswählers AU' ansprechen. Die weiteren
Schaltvorgänge sind dann die gleichen, wie bei Freisein des gewünschten Teilnehmers
heschrieben.
-
Führt aber die von der Hauptstelle H,5' angerufene Nebenstelle ein
wichtiges Gespräch und will dieses daher nicht unterbrechen, so legt die Beamtin
den Wählschalter IVT in die Ruhelage zurück. Hierdurch wird der Stromkreis für das
Relais DR_ durch Offnen des Kontaktes 202 LI'T der Wähltaste nicht unterbrochen,
da das Relais DR üb2r (110-Ader der Amtsleitung .1l_, I-elais DR, Kontakte 16; dr,
203 ,-at, 2()4,'b, 2()5'1'r, b",-Ader der Amtsleitung AL erregt gehalten
wird. Für das Relais yf'A besteht jetzt folgender Haltestromkreis: Erde, Kontakte
.2107'J-, 2 r 1 HZ', 212 crai, 213 dr, Kontakt 214UIT der Wähltaste
11"T, Relais l1"<1 Batterie, Erde.
-
Die Beamtin legt erneut den Abfrageschalter AS um und ist somit wieder
mit dein anrufenden Amtsteilnehmer Tiber die Kontakte 162 AS und 1C23 AS verbunden.
-
Die Beamtin teilt dein anrufenden Amtsteilnehiner mit, daß er den
gewünschten Teilnehiner ini Augenblick nicht erreichen kann, cla dieser ein wichtiges
Gespräch führt.
-
Der anrufende Teilnehmer kann null entweder auf die Herstellung der
\'erl>iii<Iiiiig verzichten, um später noch einmal abzurufen, andererseits kann
er auch auf das Freiwerden des gewünschten Teilnehmers «-arten oder der angerufene
Amtsteilnehmer wiiilscht einen anderen Nebenstellenteilnehnier zu sprechen.
-
Verzichtet der anrufende Amtsteilnehmer auf das Gespräch, so legt
die Beamtin ihren Abfrageschalter AS in die Ruhelage zurück und drückt die
Trenntaste Tr, wodurch der Haltestromkreis für das Relais ihA am Kontakt 21oTr geöffnet
wird. Relais WA fällt ab und bewirkt in der beschriebenen Art und Weise die
Zurückführung der in Benutzung genommenen Schaltmittel in die Ruhelage. Beim Drücken
der Trenntaste Tr wird auch der Kontakt 2o3Tr geöffnet, so daß der Haltestromkreis
für das Relais DR zwischen den Adern der Amtsleitung nicht mehr bestellt.
-
Wünscht jedoch der anrufende Amtsteilnehmer auf das Freiwerden des
angerufenen Teilnehmers zu warten, so legt die Beamtin lediglich den Abfrageschalter
in die Ruhelage. Über Erde, Langsarnunterbrecher LU, Relais LAW, Kontakte 196al,
223 paw, 221 wa, Batterie, Erde wird <las Läuterelais LW durch
den Langsamunterbrecher LM in bestimmten Zeitabständen erregt, das durch Schließen
des Kontaktes 2221azv in dem gleichen Rhythmus über Erde, Kontakte 2221aw, Lampe
RL, Batterie, Erde die Lampe RL einschaltet.
-
Beendet der Nebenstellenteilnehmer nach einer gewissen Zeit sein Gespräch
durch Auflegen des Hörers, so kann das Relais PAW des Amtswählers AW ansprechen.
Das Relais PAIII' unterbricht am Kontakt 223 paw den Stromkreis für das Läuterelais
LAW. Der Teilnehmer wird aber weiterhin durch das Läuterelais LAW gerufen, da das
Relais LAW nach Ansprechen des Prüfrelais PAW über Erde, Langsamunterbrecher LU,
Relais LAUF, Kontakte r96al, 197 paw, rgoual,
Wellenkontakt
i89w, Relais UAl, Drehmagnet DAW, Batterie, Erde so lange betätigt wird, bis der
gewünschte Teilnehmer sich meldet, wodurch in der Rufpause das Relais AL zum Ansprechen
gebracht wird und den Stromkreis für das Relais LAW am Kontakt i96al unterbricht.
Die weiteren Schaltvorgänge, die durch das Freiwerden und Melden des Teilnehmers
hervorgerufen werden, sind die gleichen, wie bereits bei Herstellung einer Verbindung
zu einem freien Teilnehmer beschrieben.
-
Wünscht dagegen der anrufende Amtsteilnehmer bei Besetztsein der zuerst
gewünschten Nebenstelle eine Verbindung mit einer anderen Nebenstelle, so drückt
die Beamtin lediglich die Taste HT und bringt hierdurch das Relais WA durch
Öffnen des Kontaktes 211 HT zum Abfallen. Durch Abfallen des Relais lYA wird in
der beschriebenen Weise die Auslösung der in Benutzung genommenen Einrichtungen
herbeigeführt, ohne daß aber das Relais DR abfällt. Die Beamtin baut nach Zurückführen
des Amtswählers in die Ruhelage die Verbindung zu dem gewünschten zweiten Nebenstellenteilnehmer
in der bereits beschriebenen Weise auf. Abgehende Amtsverbindung Wie aus Fig.7 ersichtlich,
ist die Kenn ziffer für abgehende Amtsverbindungen ,4. Für diese Verbindungen sind
nur die untex bis 8 genannten Sprechstellen berechtigt. Wünscht ein Nebenstellenteilnehmer,
der zu Verbindungen mit dem Amt berechtigt ist, eine Verbindung mit dem Amt, z.
B. ein in der Gruppe II angeschlossener Teilnehmer N, so wird die Einstellung des
Anrufsuchers AS
in Fig. i auf den anrufenden Teilnehmer N in der beschriebenen
Weise herbeigeführt. Das Berechtigungsrelais BR, ist erregt. Hört der anrufende
Teilnehmer nach erfolgter Einstellung des Anrufsuchers AS auf den anrufenden Teilnehmer
das in bekannter Weise gegebene Amtszeichen, so wählt der Teilnehmer nach erfolgtem
Drücken der Taste die Kennziffer .4 und hebt somit den Kennziffernwähler KLh in
die vierte Kontaktreihe. Die einzelnen Schaltvorgänge für die Einstellung des Kennziffernwählers
KW sind bereits beschrieben worden.
-
Erreicht der Kennziffernwähler KW die vierte Kontaktreihe, so wird
folgender Stromkreis für den Drehmagneten DKZ des Kennziffernwählers KW geschlossen:
Erde, RelaisunterbrecherRUl in Fig.¢, Kontakte224ckr, 225 brl,
226 pkz, 227u_" Schaltarm d des Kennziffernwählers KW in der
vierten Kontaktreihe (s. Fig. q. und i), Leitung 228 in Fig. i, Drehmagnet DKZ,
Batterie, Erde. Der Drehmagnet DKZ wird durch den Relaisunterbrecher RUl so lange
«-eitergeschaltet. bis der Kennziffernwähler in der Kontaktreihe 4 eine freie Amtsleitung
findet, d. h. bis folgender Stromkreis über die Schaltarme c-und g des Kennziffernwählers
1(W in der vierten Kontaktreihe (s. Fig.:I) zustande kommt: Erde, Wicklung I und
1I des Relais PKZ, Schaltarm c in der vierten Kontaktreihe des Kennziffernwählers
KW, Kontakt 96 aaG, Schaltarm g des Kennziffernwählers auf irgendeinen Kontakt der
vierten Kontaktgruppe, z. B. auf den dritten Kontakt der vierten Kontaktgruppe,
über den die erste freie Amtsleitung AL erreicht wird, Kontakte i69 ar, Uo
dr, 2o6va, 229 z,b, Relais CAT, Relais CKR, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis
spricht zuerst das Relais PKZ an, das am Kontakt 226 pk-- den Stromkreis
für den Drehmagneten DKZ auftrennt. Ferner schließt Relais PKZ seine Wicklung I
am Kontakt 23o pkz kurz, so daß ein weiterer Kennziffernwähler im Augenblick nicht
auf die dritte Leitung der Kontaktreihe ,4 aufprüfen kann. Der anrufende Teilnehmer
l" in Fig. i ist nunmehr über Anrufsucher AS, Kontakte 82 x, 83 x, Leitungen 8q.,
85 in Fig. i und q., Schaltarme a und b des Kennziffernwählers KW in der
vierten Kontaktreihe, Kontakte 1071e, und io2up Schaltarme e und f des Kennziffernwählers
KW in Stellung 3 der vierten Kontaktreihe, Leitungen 231 und 23.2 mit der
Amtsleitung AL vorhanden. Über vorgenannten Weg kann der anrufende Teilnehmer
auf das Relais AL, BL und XA einwirken. Die Relais AL und
BL sind nach erfolgter Einstellung des Kennziffernwählers K W auf die Amtsleitung
AL erregt. Durch Relais AL wird Relais VK in Fig. 5 über Kontakt 26o
al erregt. Das Relais AL legt eine Drossel D in Fig. 4. zwischen die Adern:
der Amtsleitung AL über die Kontakte 2o8 h54, Drossel D, Kontakt 2o9
al. Relais AL
schließt den Kontakt 2 16 a.l und erregt somi t das Relais
VAT.
-
An dem Kennziffernwähler KWA in Fig. 6 sind die Anschlüsse der Teilnehmer
entsprechendder Anschlüsse i.mLeitungswählerLW, Amtswähler AW und Wähler
BW gekennzeichnet.
-
Ist z. B. der Teilnehmer N i/i in Fig. 6 an den dritten Kontakt der
zweiten Kontaktgruppe des Leitungswählers LW angeschlossen, so ist auch der
Anschluß des Teilnehmers N i/i am Anrufsucher AS mit dem Vielfachfeld des
Leitungswählers LW, des Amtswählers AW und des Wählers BW verbunden.
Der TeilnehmerNi(i ist ferner am dritten Kontakt der zweiten Kontaktreihe des Kennziffernwählers
KWA gekennzeichnet. Das Vielfachfeld der Wähler LW, AW, BW
und AS ist
über Schaltarm b des Anruf-
Suchers AS und Leitung 4(jo mit deui
Kennzeichenkontakt des Kennzcichenw:ihlers Kll'A, (las ist also in vorliegendem
Falle Gier dritte Kontakt der zweiten Kontaktreihe, verbunden. Wird die Amtsleitung
AL in Fig. i=r über den Kennziffernwä hler K ll' belegt, so sucht der Kennziffernwähler
htl-A die Leitung4oo des anruf;nden Teilnehmers auf. Die Stronistöß.:, die die Antriebsmagnete
des Kennzifferuwählers ElVA zwecks Einstellung auf die Leitung 4oo erhalten, erhalten
auch die Antriebsmagnete des Amtswählers Ail-. Es werden also der Kennziffernwähler
K 1l ;I und der Amtswähler All.' gleichzeitig auf den Anrufenden eingestellt.
Ist der Amtswähler Alt- auf den Anrufenden eingestellt, so wird sowohl der
Kennziffern-# v.liIerKil- als auch der Kennziffernwähler KIt'A in die Ruhelage zurückgeführt.
-
Der Teilnehmer 1' in Fig. i, der die Amtsleitung ALüber den Kemmiffernwähler
K iL" in Fig. 4 belegt hat und die Einstellung der Wähler im Amt bewirkt, sei der
an den dritten Kontakt der zweiten Kontaktreihe der Wähler Lll', All ",
DU- und K 1lFA angeschlossene bzw. gekennzeichnete Teilnehmer.
-
Durch das Relais PKZ in Fig. 4, das über den Schaltarm c und g des
Kennziffernwählers Kin-- erregt wird, wird in Fig. i ein Kontakt 235
pkz geschlossen, der das Relais C an den Schaltarm (1i des Anrufsuchers AS anlegt.
Der Anschluß des anrufenden Teilnehiners am Kontaktfeld des Schaltarmes (1i des
Anrufsuchers . S in Fig. i führt nun sowohl an den Höhenschritt des Kennziffernwählers
Kll'A in Fig.5 als auch an den Einzelkontakt des Kennziffernwählers KWA, über weichen
der Anrufende gekennzeichnet ist.
-
Im Prüfstromkreis über das Relais PK7_ wird bei der Einstellung des
Kennziffernwählers KlV in Fig. 4 auch das Relais CKR und das Relais CAT erregt.
Durch Öffnen des Kontaktes 224ckr wird eine Beeinflussung weiterer Kennziffernwähler
KW bis zur endgültigen Einstellung des Amtswählers Alf' auf den anrufenden Teilnehmer
verhindert. Durch Relais CAT wird über Kontakte 343 cat ein Haltestromkreis für
die Relais CAT und CKR unabhängig von den Kontakten i69ar, i7odr, 2o6z,a, 2292-b
geschlossen. Der Kontakt 236cat in Fig. 5 wird geöffnet und der Kontakt 237 cat
geschlossen, so daß der Hubmagnet HK des Kennziffernwählers KWA auf folgendem Wege
durch den Relaisunterbrecher RU betätigt wird: Erde, Relaisunterbrecher RU2, Kontakt
237cat, 238p7, Kopfkontakt 239ko des Kennziffernwählers KItTA, Relais
UK, HubinagnetHK, Batterie, Erde.
-
Bei dem ersten Hubschritt wird das Relais UK, erregt,
das durch Öffnen des Kontaktes 24o ukt und Schließen des Kontaktes 24i uki einen
Stroinkrcis für den Hubinagnetcn HK vorbereitet, der nach Offnen des Kopfkontaktes
239 ko und Schließen des Kopfkontaktes 242 ko nach dem ersten Hubschritt über den
Kopfkontakt 2:f2 ko; Kontakt 241 tcki verläuft. Der Hubmagnet IIK wird nun durch
den Relaisunterbrecher R(_': so lange bet:itigt, bis folgender Stromkreis zustande
kommt: Erde, Batterie, Relais P7, Kontakt 243 cat, Schaltarm d7 des Kennziffermvählers
KWA in der zweiten Kontaktreihe, Widerstand Wi, Leitung 244 in Fig. 4 und i, Schaltarm
(1i des Anrufsuchers AS in Fig. i, Kontakt 23j pl"z. Relais C.'. Erde. In vorgenanntem
Stromkreis spricht nur in Fig. 5 (las Relais,'? an, (las durch Offnen des Kontaktes
238p; den Stromkreis für den 1lubniagneten IIK und (las Relais UK, unterbricht und
durch Schließen <11s Kontaktes 245p, den Relaisunterbrecher RU= auf den 1)i-eliiliagiieten
DK umschaltet. 1-s erhält nunmehr der DrehuiagnetDKdes Kennziffernwählers KWA vom
Relaisunterbrecher RU. Stromstöße, und zwar über Erde, Relaisunterbrecher RU_ Kontakt
237 cat, 245 p7, 246ps, Wellenkontakt 2q.7 ivk des Kennziffernwählers K TVA,
Relais UK=, Drehmagnet DK, Batterie, Erde. Das Relais Uh: wird während der Stroinstoßreihe
erregt und hält durch Schließen des Kontaktes 248uk, den Stromkreis für den Drehmagneten
DK und für (las Relais UK, unabhängig vom Wellenkontakt 247zc@k aufrecht,
der ja, sobald der Kennziffermvähler KWA den ersten Drehschritt macht, geöffnet
wird. Die Fortschaltung des Kennziffernwählers KWA von Kontakt zu Kontakt erfolgt
nun so lange, bis für das Relais P8 folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie,
Relais P8, Kontakt 249 cat, Schaltarm la, des Kennziffernwählers KWA auf
Kontakt 3 der zweiten Kontaktgruppe, Leitung 244 in Fig. 5 und i, Schaltarm d, des
Anrufsuchers AS in Fig: i, Kontakt 235 pkz, Relais C, Erde.
-
Während der Hubbewegung des Kennziffernwählers KWA und auch während
der Drehbewegung des Kennziffernwählers KWA ist das Relais UK über Erde, Relaisunterbrecher
RU2, Kontakt 237 cat, Relais UK, Batterie, Erde erregt, das durch Öffnen
der Kontakte 250 uk, 25 i eck und 252 uk eine Beeinflussung
der Schaltmittel über die Schaltarme a7, b7, c7, e7, f7, und 97 des Kennziffernwählers
KWA während der Stromstoßreihe verhindert.
-
Durch das Relais CAT in Fig. 4 ist der Kontakt 2i8cat in Fig. 4 geöffnet
und der Kontakt 253 cat geschlossen, so daß Relais WA über Erde, Kontakte255dk,
254hk, 253 cat, Relais WA, Batterie, Erde erregt ist. Die Stromstöße, die
nun der Hubmagnet HK in Fig. 5 erhält, wirken auch durch Öffnen
des
Kontaktes 254hk in Fig. 4 auf das Relais WA ein, so daß die Einstellung des
Hubmagneten HAW des Amtswählers AW in Fig.4 gleichzeitig mit der Einstellung des
Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 auf die Kontaktreihe erfolgt, in der der anrufende
Teilnehmer N angeschlossen ist. Nach beendetem Heben erfolgt in bereits beschriebener
Weise in Fig. 4 die Umschaltung vom Hubmagneten HAW des Amtswählers AW auf den Drehmagneten
DAyh, so daß die nachfolgenden Stromstöße, die der Drehmagnet DK des Kennziffernwählers
KWA in Fig. j erhält, nunmehr durch Betätigen des Kontaktes 255 dh in Fig. 4 auf
den Drehmagneten DAW des Amtswählers AVl übertragen werden.
-
Erreicht also der Kennziffernwähler K TVA in Fig. 5 den bestimmten
I,#--ontalzt, an den der anrufende Teilnehmer N angeschlossen ist, so spricht in
Fig. 5 das Relais P8 an und setzt durch Öffnen des Kontaktes 246 p8 den Kennziffernwähler
KWA still. Der Amtswähler in Fig. 4 bleibt ebenfalls in der Stellung des anrufenden
Teilnehmers N stehen. In der Fig. i spricht das Relais C an, das durch Öffnen des
Kontaktes 14c in Fig. i den Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS auftrennt.
Relais P
fällt ab, öffnet die Kontakte i7 p und i8P -und unterbricht hiermit
den Stromkreis für die Relais A1 und A., so daß hierdurch die Auslösung der in Benutzung
genommenen Einrichtungen des Hausaggregates, also Anrufsucher AS und Kennziffernwähler
I(W, herbeigeführt wird. Sobald der Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS in Fig. i
aufgetrennt wird, kann das Relais KAW des Amtswählers AW in Fig. 4 ansprechen, das
nun seinerseits die Durchschaltung an den Kontakten i 94 paw und 195 raw herbeiführt.
Der anrufende Teilnehmer ist nunmehr über die Leitungen 144, 145, Amtswähler A147
in Fig. 4 mit der Amtsleitung verbunden.
-
Wie bereits erwähnt, wurde durch. Relais C in Fig. i die Freigabe
des Anrufsuchers AS und die Auslösung des Kennziffernwählers herbeigeführt. Sobald
der Kennziffernwähler KW die eingenommene Stellung verläßt, fallen auch die
Relais PKZ, CAT und CKR in Fig. 4. ab. Durch Relais CKR wird der Kontakt 224ckr
geschlossen, so daß jetzt wieder Kennziffernwähler durch den Relaisunterbrecher
RUl auf eine freie Amtsleitung eingestellt «-erden können. In Fig. i fällt das Relais
C ab.
-
Durch Abfall des Relais-CAT wird zwar in Fig. 4 der Kontakt 253 cat
geöffnet, das Relais WA hält sich aber über Erde, Kontakt 217vat, 2i8cat,
Relais WA, Batterie, Erde. Durch Abfall des Relais CAT erhält nunmehr derAuslösemagnet
JIK des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 über den Relaisunterbrecher RUz, Kontakte
236 cat, 25i) uk, Kopfkontakt 257 ko des Kennziffernwählers Kl.VA, Auslösemagnet
il7K, Batterie, Erde Strom und führt die Schaltarme des Kennziffernw5hIers KLVA
in die Ruhelage zurück. Hiernach wird der Kontakt 257 ko geöffnet. Bei Abfall des
Relais CAT wird zwar der Kontakt 237cat geöffnet und somit der Stromkreis der Relais
UK unterbrochen. Das Relais UK ist aber derart verzögert, daß es erst seinen Kontakt
256ztk in die Ruhelage zurückführt, wenn der Auslösemagnet.JIK den Kennziffern`,vähler
KTVA in die Ruhelage zurückgebracht hat.
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Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird also, sobald
der Ken.nziffernwähler 1<W eines Hausaggregates auf eine Amtsleitung eingestellt
ist, durch den Kennziffernwähler KWA der Amtsleitung der anrufende Teilnehmer aufgesucht
und gleichzeitig mit diesem Aufsuchen durch den Kennziffernwähler KWA der Amtsleitung
der Amtswähler AW dadurch auf den anrufenden Teilnehmer N eingestellt, daß die Stromstöße
für die Antriebsmagneten des Kennziffernwählers KWA auch die Antriebstnagnete des
Amtswählers AW erhalten.
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Es sei bemerkt, daß in dem Falle, wenn der anrufende Teilnehmer noch
nicht die Stromstoßgabe zum Amt beendet hat und die Einstellung des Amtswählers
AW auf den anrufenden Teilnehmer während dieser Zeit erfolgt, die Stromstoßgabe
nicht beeinflußt wird, da dann das Stromstoßempfangsrelais AL und BL der
Amtsleitung AL über den AmtswählerAW beeinflußt wird und die Auslösung des
Kennziffernwählers KW, über welchen .das Relais AL und BL zuerst
zwecks Stromstoßb-abe zum Amt beeinflußt wird, erst nach Einstellung des Amtswählers
AW auf den anrufenden Teilnehmer in der beschriebenen Weise erfolgt.
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Bei einer Verbindung des anrufenden Teilnehmers mit der Amtsleitung
AL über den Amtswähler AW hat der Kennziffernwähler KWA die Ruhestellung
eingenommen und kann nunmehr von dem anrufenden Teilnehmer N zwecks Herstellung
irgendwelcher Sonderdienste benutzt werden. Es sei bemerkt, daß die Herstellung,der
einzelnen Sonderdienste über .die Schaltarme a" b7, c7, e7, f7 und g7 gesteuert
werden, während, wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, das Aufsuchen
des anrufenden Teilnehmers durch den Kennziffernwähler KWA über .die Schaltarme
d7 und 1a7 erfolgt.
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An der Tabelle III in Fig. 7 sind .die beispielsweisen Sonderdienste,
die durch den
Kennziffernwähler KTVA möglich sind, ersichtlich.
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Aus der Tabelle III der Fig. 7- geht hervor, daß Querverbindungen
durch Aussendung der Kennziffern i i bis 13 erreicht werden, das Zeitsignal durch
Aussendung der Kennziffer 16, Rückfrageverbindungen im Haus ohne Mithören der Teilnehmerstelle
des öffentlichen Amtes durch Wahl der Kennziffer 17. Die Hauptstelle wird .durch
Wahl der Kennziffer 21, die Diktieranrufstelle :durch Wahl der Kennziffer 27 erreicht.
Das Umlegen eines Gespräches von einer mit einer Amtsverbindung verbundenen 'Nebenstelle
auf eine andere Nebenstelle wird durch Wahl der Kennziffer 52 ermöglicht. Durch
Wahl der Kennziffer 53 erfolgt die Auslösung des Amtswählers AW, durch 54 Auslösung
des Kennziffernwählers K fVA, 55 Flackern zum Amt, 5o Flackern zur Hauptstelle.
Durch Einstellen des Kennziffernwählers KWA auf einen Kontakt der achten Gruppe
ist Rückfragemöglichkeit über eine zweite Amtsleitung vorgesehen. Die einzelnen
Schaltvorgänge sind folgende: Querverbindungen. Führt ein Teilnehmer V über den
Amtswähler Abt' und Amtsleitung AL in Fig. .4 ein Gespräch mit einem Amtsteilnehmer
und will der Teilnehmer N während dieser hergestellten Verbindung mit einem über
Querverbindungsleitungen erreichbaren Teilnehiner sprechen, so drückt der Teilnehmer
N in Fig. i seine Taste T, wodurch das an der Amtsleitung AL liegende Differenzrelais
XA erregt und Relais BL zum Abfallen gebracht wird. Das Relais XA öffnet
den Kontakt 182 xa und verhindert eine Beeinflussung der Antriebsmagnete
HAW und DAW des Amtswählers AW durch die nachfolgenden Stromstöße zur Einstellung
des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5. Durch Relais XA wird ferner durch Schließen
des Kontaktes 258 xa in Fig.5 ein Stromstoßkreis für den Hubinagiieten
HK vorbereitet. Da das Brückenrelais AL in Fig. q. erregt ist, ist auch in
Fig. 5 der Kontakt 259al geöffnet und der Kontakt 26oal geschlossen, so daß das
Relais VK über Erde, Kontakt 26oal, Relais VK, Batterie, Erde erregt und somit auch
der Kontakt 261 vk geschlossen ist. Das Relais XA hält sich unabhängig vom Tastendruck
über Erde, Kontakt 262 sit.k, 263 xa, Wicklung III des Relais I'A,
Batterie, Erde. Durch die Erregung des Relais XA und Abfallen des Relais ßL beim
Tastendruck seitens des Teilnehmers N wird folgender Stromkreis für das RelaisAU3
hergestellt: Erde, Kontakt27ovat, Widerstand W,o, Wicklung I des Relais A U3, Kontakt
271 xa, 272 arap 273 1l, 214 al, 275 xa, Auslösemagnet
MK, Batterie, Erde. Im vorgenannten Stromkreis spricht nur das Relais AUs an. Der
Auslösemagnet MK wird nicht betätigt. Das Relais AU:" schließt den Kontakt
276au3, so daß folgender Stromkreis für dai Relais AU3 und AU, hergestellt
wird: Erde, Kontakt 27ovat, Widerstand Wlo, Wicklung I des Relais AU" Kontakt
276au3, Wicklung 1I des Relais AU" Batterie, Erde.
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Da jetzt die hochohmige Wicklung II des Relais AU, parallel
zum Auslösemagneten :17K liegt, wind das Relais AU, nicht betätigt.
Läßt ,der Teilnehmer die Taste los, so wird wieder das Relais BL in Fig.
q. erregt. Relais BL öffnet den Kontakt 273 bl und schließt den Kontakt
277 bl. Hierdurch wird ein Stromkreis für den Auslösemagneten MK vorbereitet. Es
kann nunmehr das Relais AU, ansprechen. Relais AU, öffnet den
Kontakt 272 au, und schließt den Kontakt 278 au,. Desgleichen ist
auch der Kontakt 279 au, geschlossen.
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Durch Relais AL in Fig. q ist über Kontakt 216al das
Relais VAT erregt. Das Relais hAT öffnet in Fig. 5 den Kontakt 265 vat und schließt
den Kontakt 26q.vat. Hierdurch wird (las Relais VK, erregt, das .durch Schließen
des Kontaktes 266vk, einen Stromkreis für den Auslösemagneten MK,des Kennziffernwählers
KWA vorbereitet.
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Sendet nun der anrufende Teilnehmer N die erste Stromstoßreihe der
Kennziffer für Querverbindungen aus, das ist in vorliegendem Falle die Kennziffer
i, so wird durch den einen Stromstoß .der Hubmagnet HK in Fig. 5 durch das
Relais AL in Fig. 4, das,den Stromstoß der anrufenden Stelle aufnimmt, über
folgenden Weg beeinflußt: Erde, Kontakt 259 al, 261 vk, 258 xa, Kopfkontakt
239 ko des Kennziffernwähl,ürs KWA, Relais UK" Hubmagnet HKdes Kennziffernwählers
KW, Batterie, Erde.
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Mit dem ersten Stromstoß wird auch das Relais UK, erregt, das
durch Öffnendes Kontaktes 2q.0 ukl und Schließen des Kontaktes 241 ukl einen Stromkreis
für den Hubmagneten HK vorbereitet, der bei Aussendung einer höheren Kennziffer
in Frage kommt, da durch Öffnen des Kopfkontaktes 239ko und Schließen des Kopfkontaktes
242 ko nach dem ersten Hubschritt des Wählers KWA fier bisherige Stromstoßkreis
für den Hubmagneten HK unterbrochen wird. Für etwa nachfolgende Stromstöße verläuft
dann der Stromstoßkreis über den Kopfkontakt 2.12 ko und den Kontakt 241 ukl.
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Da in vorliegendem Falle aber nur ein Stromstoß ausgesandt worden
ist, fällt das Relais UK, nach kurzer Zeit infolge seiner Verzögerung
ab und bereitet durch Schließen des Kontaktes 240 ukl den Stromkreis für
den
Drehmagneten DK vor. Die nachfolgende Stromstoßreihe wird :durch
Relais AL in Fig. :4 durch Betätigen des Kontaktes 259 al in Fig.
5 auf folgendem Wege auf den Drehmagneten DK des Kennziffernwählers KWA übertragen:
Erde, Kontakt 259a1, 26i z,lz, 258 xa, Kopfkontakt 24.2 Izo, Kontakt 24.o
ttki, Well,enleontalet 247 7c,k des l#',ennziffernwählers KWA, Relais UK" Drehmagnet
DK,
Batterie, Erde. Durch :den ersten Stromstoß wird das Relais U1(2 erregt,
das den Stromstoßkreis für den Drehmagneten DK unabhängig von dem beim ersten Drehschritt
sich öffnenden Wellenkontakt 2477V1, über Kontakt 248 tak2 aufrechterhält.
Es sei bemerkt, daß während der Stromstöße durch das AZ-Relais das Relais
VK nicht zum Abfallen gebracht wird, -da dieses als Verzögerungsrelais ausgebildet
i,st.
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Das gleiche gilt für das Relais VAT in Fi.g. 4, das auch durch Öffnen
:des Kontaktes 216al während der Stromstöße seine Kontakte nicht in die Ruhelage
zurückführt.
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Durch Einstellen des Kennziffernwähler s KWA auf Kontakt i i bis 13
wird in der gleichen Weise, wie bei Einstellung des Kennziffernwählers
KW auf i i bis 15 (Fig. 2) beschrieben, die Einstellung eines Anrufsuchers
ASO einer Querverbindungsleitung herbeigeführt. Der Anrufsucher ASO, der durch :den
Kennziffernwähler KWA angereizt wird, stellt sich dann auf die Leitungen 266 und
267 ein, so ,daß der anrufende Teilnehmer nunmehr über die Leitungen 144, 145 in
Fig. i und 4, Schaltarme a5 und b5 des Amtswählers AW, Leitungen 266 und
267 in Fig. 4 und 5 über einen nicht :dargestellten Anrufsucher für Querverbinidungen
mit einer Querverbindungsleitung verbunden ist. Es sei bemerkt, daß bei .der Einstellung
des Kennziffernwählers KW A auch die Kennziffern für Ouerverbindungsleitwngen
über den Schaltarm g, des Kennziffernwählers KWA ein Relais RFA erregt wind, das
in Fi:g. 4 die Kontakte268rfa und 26grfa öffnet, so daß der Amtsteilnehmer an dem
Gespräch über die Ouerverbindungsleitungnichtteilnehmenkann. Dieses ist mit Rücksicht
.darauf, daß über Querverbindungsleitungen auch Teilnehmer erreicht werden können,
die zu Verbindungen mit dem Amt nicht berechtigt sind, erforderlich. Hat der Teilnehmer
N das Gespräch über die Owerverbindungsleitung beendet, so löst er den Kennziffernwähler
und somit die hergestellte Verbindung über .den Anrufsucher der Ouerverbindungs
leitung auf folgende Art und Weise aus: Der Teilnehmer N drückt erneut die Taste
und bringt :dadurch das Relais BL in Fig. 4 zurr Abfall. Hierdurch kommt
folgender Stromkreis für die Wicklung II des Relais AU, in Fig. 5
zustande: Erde, Kontakt 27o vat, Widerstand TV", Wicklung I nies Relais AU, Wicklung
II des RelaisAU3, Kontakte 278 att4, 273 bl, 274al, 257 ko
des Kennziffernwählers KWA, Auslösemagnet IIK, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis
ist die Wicklung II .des Relais AU, entgegengesetzt geschaltet wie
die Wicklung I des Relais AU, so daß Relais AU, seineKontakte
in die Ruhelage zurückführt und somit :der Auslösemagnet über Erde, Kontakt 28o
att3, 279 au, 277b1, 274al, 275 xa bzw. Kopfkontakt 257 ho, Auslösemagnet
IJIK, Batterie, Erde betätigt wird und in bekannter Weise :den Kennziffernwähler
K TVA in die Ruhelage -zurückführt. Durch Abfall des Relais AU, wird der
Stromkreis für die Wicklung II des Relais A U4 am Kontakt 276 aat3
unterbrochen. Das Relais UA hält sich aber infolge seiner Verzögerung so lange,
bis der Auslösemagnet IVIK den Kennziffernwähler KW A in ,die Ruhehage zurückgeführt
hat, erst dann werden die Kontakte des Relais AU, in die Ruhelage zurückgeschaltet.
Beim Ansprechen des Auslösemagneten IYIK wird auch der Haltestromkreis für das Relais
XA am Kontakt 262 mk geöffnet, so daß auch Relais XA bei Auslösung des Kennziffernwählers
seine Kontakte in die Ruhelage zurückgeführt hat; erst dann werden Schaltmittel
des Kennziffernwählers KW
wieder in der Ruhelage, und es kann :der Kennziffernwähl.er
KWA für eine weitere Verbindungsmöglichkeit eingestellt werden.
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Ist eine Rückumschaltung auf die Amtsleitung nicht mehr erforderlich,
so kann der anrufende Teilnehmer N in Fig. i auch die Auslösung der Verbindungseinrichtungen
durch Auflegen des Hörers herbeiführen. Hierbei fällt, wie bereits beschrieben,
das Relais AL in Fing. 4 ab. Relais AL öffnet am Kontakt 216al den
Stromkreis für das Relais VAT. Relais VAT öffnet in Fig. 5 den Kontakt 264vat und
schließt den Kontakt 265 vat. Hierdurch wird zwar der Stromkreis des Relais V1(;,
geöffnet; das Relais V1(, ist jedoch ein Verzögerungsrelais, das erst nach ,einer
kurzen Zeit seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt, so daß inzwischen der Auslösemagnet
IITK noch Strom erhält über Erde, Kontakt 265 vat, 266 vk_, Kopfkontakt
257 k o,
Auslösemagnet MR, Batterie, Erde. Der Auslös:ernagnet il.IK
führt nun- auf die beschriebene Weise den Kennziffernwähler KR7A in die Ruhelage
zurück.
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Die Auslösung der Amtseinrichtungen gemäß F:i:g. 4 erfolgt dann in
der beschriebenen Weise.
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Rückfragen im Haus ohne Mithören Eine Rückfrage im Haus wird, wie
aus Fig. 7 ersichtlich, durch Wahl der Kennziffer 17 ermöglicht.
Die
Einstellung des Kennziffernwählers K [,VA wird in der beschriebenen Weise
herbeigeführt. Der Kennziffernwähler KWA v.eranlaßt in derselben Weise die Einstellung
eines Anrufsuchers.4SR .auf die Leitungen 266,267 in Fig. 5 wie der Kennziffernwähler
,KW in Fig. 2 auf die Leitungen 8¢, 85 bei Wahl der Kennziffer 17 bei bestehender
Hausverbindung.
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Der anrufende Teiliiehiner 11' ist dann über die Leitungen t4..1,
145 in Fig. t und .I, Amtswähler AW, Leitungen 266, 267 in Fig. ¢ und 5 mit einem
in Fig. 2 dargestellten Anrufsucher ASR für Rückfrageverbindungen verbunden, der
an der Rückfrageleitung RL liegt, über welche die Verbindungseinrichtungen zur Einstellung
auf den Rückfrageteilnehmer erreicht "-erden. Anruf einer Diktierstation `Wünscht
während eines bestehenden Amtsgespräches zwischen dem Teilnehmer N in Fig.
r und der Amtsleitung AL in Fig. 4 der Teilnehmer j,- ein kurzes Diktat an eine
Schreibhilfe aufzugeben, so erreicht der Teiln°limer V die Aufsicht des Schreibzimmers
durch NVahl der Kennziffer 27. Der Kennziffernwähler KTVA in Fig. 5 wird auf den
Kontakt 27 eingestellt. In diesem Falle erfolgt der Anruf der Aufsicht des Schreibzimmers
in der gleichen Weise, wie früher für Fig. 3 b; schrieben. Der anrufende Teilnehmer
ist dann über die Leitungen 144, 145, Amtswähler AW, Leitungen 266, 267 in Fig.
q. und 5 über die Schaltarme des Kennziffernwählers I(IFA in Stellung 27 mit einer
Klinke verbunden, in welche die Aufsicht des Schreibzimmers :den Stöpsel einer freien
Schreibhilfe einstöpselt, die dann das Diktat entgegennimmt. Die Auslösung des Kennziffernwählers
KWA erfolgt in :der beschriebenen Weise. Unilegen einer bestehenden Amtsverbindung
:auf einen anderen NTebenstellenteilnehmer Besteht eine Verbindung zwischen dem
Teilnehmer #V in Fig. i und der Amtsleitung AL in Fig. 4 über :den Amtswähler AW,
so wird nach Drücken der Taste 7` an der Sprechstelle und somit Erregen des Relais
XA und Abfall des Relais BL in F.ig. .l durch Aussendung der Kennziffer 52 der Kennriffernwäh-LerKll'.1
in Fig. 5 auf den zweiten Kontakt der fünften Kontaktreibe eingestellt. In diesem
Falle ist der anrufende Teilnehmer über die Leitungen 266, 267, Schaltarme a7, b7,
e; und f, des Kennziffernwählers I(6VA mit einem Relais B@ verbunden, das
die von dem Teilnehmer 1' ausgesandten nachfolgenden Stromstöße aufnimmt und auf
die Antriebsmagnete HBW und DBW des Wählers BW in Fig. 4. überträgt. Der
Wähler BIf' wird auf den gewünschten Nebenstellenteilnehmer ein= gestellt.
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Es besteht jetzt die Möglichkeit, daß der anrufende Teilnehmer N nur
eine Rückfrage zu einem Teilnehmer über den Wähler BW
hält und nach beendeter
Rückfrage die Verbindung mit Odem Nebenstellenteilnehmer über den Wähler
BW löst.
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Es kann aber auch über den Wähler BW
ein Teilnehmer angerufen
werden, der an dem Amtsgespräch mit beteiligt sein soll, d. h. eis soll eine Konferenzverbindung
hergestellt werden zwischen einem Teilnehmer, der mit der Amtsleitung
AL verbunden ist, und einem «-eitergin Nebenstellenteilnehmer, der über den
Wähler BW der Amtsleitung AL erreicht wird. Nach beendetem Konferenzgespräch
kann wieder die Abschaltung der über den Wähler BW erreichten Sprechstelle
herbeigeführt werden.
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Es kann aber auch die in der Rückfrage angerufene Sprechstelle oder
die zu einem Konferenzgespräch angeschaltete Sprechstelle über den Wähler
BW das Amtsgespräch übernehmen und die erste Sprechstelle aus der Amtsverbindung
ausscheiden. Andererseits ist der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer
in der Lage, den zuerst mit der Amtsleitung, verbundenen Nebenstellenteilnehmer
zwangsweise von der Amtsleitung abzuschalten.
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Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende: Besteht eine Amtsverbindung
zwischen einem Teilnehmer N in Fig. z über die Leiturgen 144, 145, Amtswähler AW
mit der Amtsleitung AL und wünscht der Teilnehmer die Herstellung einer Rückfrageverbindung
oder Konferenzverbindung mit Übergabemöglichkeit mit einem über den Wähler BLV der
A nitsleitung erreichbaren Teilnehmer, so drückt der Teilnehmer N die Taste, wodurch
das Relais XA erregt und .das Relais BL
stromlos wird. Hierdurch werden die
Antriebsniagnete HK und DK des Kennziffern# w ählürs KLVA zum Empfang
der Stromstoßreihen bereitgestellt. Die Einstellung des Kennziffernwählers erfolgt
in der bereits beschriebenen Weise. Durch die Kennziffer 52 gelangt der Kennziffernwähler
auf den zweiten Kontakt der Kontaktreihe 5. In diesem Falle besteht über Erde, Schaltarm
c, des Kennziffernwählers KWA in Kontaktreihe 5, Kontakt 252 trkz, Schaltarm
g, in Stellung 2 der fünften Kontaktreihe, Relais RFA, Batterie, Erde ein Stromkreis
für das Relais RFA. Das Relais RFA öffnet in Fig. .4 die Kontakte 26Srfa
und 269rfa und schaltet somit den Amtsteilnehmer von dem Amtswühler AW ab.
Über
die Leitungen 266 und 267 in Fig. .4 und 5, Schaltarm a7, b7 des Kennziffernwählers
KWA in der fünften Kontaktreihe, Kontakte 25o iik und 25z ack, Schaltarme
e7 und f7 des Kennziffernwählers KWA auf .den zweiten Kontakt der fünften Kontaktgruppe,
Kontakte28izusund282ws,des SchaltersW,S',Wiclzlung I und II des Relais B2 kann der
Teilnehiner N das Relais B2 .durch Betätigendes Numinernschalters beeinflussen.
Das Relais B2 ist nach erfolgter Einstellung des Kennziffernwählers KWA erregt,
öffnet in Fig. ,4 den Kontakt 283b2 und schließt den Kontakt 284b2, so daß .das
Relais VB über Erde, Kontakt 284b2, Relais VB, Batterie, Erde erregt wird. Das Relais
VB öffnet in Fig. 5 den Kontakt 285 z,b und schließt den Kontakt286vb, so daß ,das
Relais VK, über Erde, KontalZt 286 vb, Relais VK" Batterie, Erde erregt wird.
Relais VK, schließt den Kontakt z87vk, und bereitet somit einen Stromkreis für den
Auslösemagneten 111K des Kennziffernwählers KWA vor. Durch Ansprechen des Relais
VB wird auch der Kontakt 289 vb in Fig. :4 geöffnet und der Kontakt 288vb geschlossen.
Sendet nunmehr der Teilnehmer zwecks Einstellung des Wählers BW der Arntslcitüng
auf .den gewünschten Teilnehmer entsprechende S tromstoßreihen aus, so wirkt die
erste Stromstoßreihe, im Höchstfalle aus fünf Stromstößen bestehend, über Relais
B2 in Fig. 5 auf den Hubmagneten HBW in Fing. q. ein. Der Stromkreis für :den Hubmagneten
HBW verläuft über Erde, Kontakte 283 b2, 288 vb, 290 xb, Kopfkontakt 29i k0 des
Wählers BW Relais UH, HubmagnetHBW, Batterie, Erde. Durch den ersten Stromstoß
wird das Relais (TH erregt, das seinen Kontakt 292 uh öff-
net und den Kontakt
293 Ulz schließt, so daß nach dem ersten Hubschritt des Wählers, durch welchen auch
der Kontakt 291 ko geöffnet wird und der Kontakt 294 ko geschlossen wird, nunmehr
der Stromkreis für den Hubmagneten HBW über Erde, Kontakte 283b2, 288 vb, 29o xb,
Kopfkontakt 29q, ko ,des Wählers BW, Kontakt 293 tch, Relais UH,
Hubmagnet
HBW, Batterie, Erde verläuft. Nach beendeter erster Stromstoßreihe, durch welche
der Wähler in eine bestimmte Kontaktreihe gehoben ist, fällt das Relais
UH ab, so .daß eine Umschaltung von dem Hubmagneten HBW auf den Drehmagneten
DBYT' durch Öffnen des Kontaktes 293 ula und Schließen des Kontaktes 292
uh erfolgt.
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Die nächste Stromstoßreihe wirkt,d-ann auf folgendem Wege auf,den
Drehmagneten DBW ein: Erde, Kontakte 283 b2, 288 vb, Kopfkontakt 294 ko, Kontakt
292 uh, Wellenkontakt ?95 w'b des Wählers BW, Relais UD, Drehmagnet
DBW des Wählers BW, Kontakt 330vb, Dekadenkontakt dek in Stellung o bis 5,
Batterie, Erde. Das Relais UD wirc durch den ersten Stromstoß erregt und schließ,
den Kontakt a96zcd, so .daß der Stromkreis für ,den Drehmagneten nach dem ersten
Drehschritt unabhängig von .dem bei dem erster Drehschritt sich öffnenden Kontakt
295zv1 überdenKontakt296zcd verläuft. Der Wellenkontakt 297 ab wird bei dem
ersten Drehschritt des Wählers geschlossen.
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Ist der Teilnehmer, auf den der Wähler BTT '
eingestellt worden
ist, frei, so kommt folgender Stromkreis für das Prüfrelais PBW des Wählers B11'
zustande: Erde, Kontakte 298 vb bzw. 299 b2, Kontakt 3oo zid, Wicklung I und II
des Relais PBTI', Schaltarm c, des Wählers B11' zu dem Teilnehmerrelais
T des angerufenen Teilnehmers nach Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis
spricht das Relais PBTT7 an und sperrt den angerufenen Teilnehmer in bekannter Weise
durch Kurzschließen der Wicklung I des Relais PBTI' am Kontakt 301 pbzc,.
Das Relais PBTT' schaltet die Adern des @Vählers BW an den Kontakten 302
pbzv und 303 pbw durch. Ferner wird durch Schließen des Kontaktes 304pbzc,
folgender Stromkreis für das Läuterelais LBTT geschlossen: Erde, Langsamunterbrecher
LU" Relais LBTT", Kontakte 3o5 atz", 304pbzc!, 3o6iid, @@-ellenl;onta.lct 297 zt'b,
Relais Z'D" Drehmagnet DBTV, Kontakt ,;35 vai, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis
wird nur das Relais LBTV durch den Lang -samunterbrecher LU1 beeinflußt und schaltet
durch Öffnen der Kontakte 307lbzez und 308lbw und Schließen der Kontakte 309lba,
und 3iolbu, die RufstrommaschineR11z an die Sprechader, so daß der über den Wäh-ler
BTT' erreichte Teilnehmer entsprechend der Betätigung des Relais LBTi' durch den
Lan nsamuiit.rbrecher Lt', gerufen wird. Meldet sich in der Rufpause, in
der die Kontakte 307lbzc, und 308lbw geschlossen sind, der angerufene Teilnehmer,
so wird folgender Stromkreis für die Relais ABTl' und RBW geschlossen: Erde, Batterie,
Wicklung I des Differenzrelais XB, Relais ABTT', Kontakte 308lbw. 302 pbze,
Schaltarm a, des Wählers BW in der Stellung des gerufenen Teilnehmers über die Schleife
des Teilnehmers, Schaltarm b, des Wählers BW, Kontal#:te 303 pbze', 307lbzc!,
Relais BBTT', Wicklung II des Relais XB, Erde. In vorgenanntern Stromkreis sprechen
nur die Relais ABW und BBW an, während das Differenzrelais seine Kontakte nicht
betätigt. Durch Relais ABW wird der Kontakt 3i i abw geschlossen, so daß das Relais
VB über Erde, Kontakt 3 i i abw, Relais VB, Batterie, Erde unabhängig
vom Kontakt 28.I b2 erregt gehalten wird. Da Relais VB auch die Kontakte
312vb und 3 i 3 vb geschlossen hat, ist nunmehr der
anrufende Teilnehmer
1" über den Amtswähler AW, Leitungen 314, 3r5, Kontakte 3137"b und 31-,-"b, Wähler
Bi I- mit dem über den Wähler BIT erreichten Teilnehmer verbunden. Durch das Ansprechen
des Relais ABIT' beim Melden des Teilnehmers wird der Stromkreis des Läuterelais
LBW am
Kontakt 305ab7" geöffnet. Zwecks Auslösung des Kennziffernwählers KITA
drückt nunmehr der anrufende Teilnehmer seine "faste noch einmal kurz. so dala das
Relais BL abfällt und in der beschriebenen Weise die Auslösung des Kennziffernwä
hlers KTVA herb,iführt. Beien Zurückführen des Kennziffernwählers K IVA in die Ruhelage
wird der Stromkreis des Relais B.; in Fig. unterbrochen. Das Relais B., öffnet zwar
den Kontakt 284v., und schhellt den Kontakt =83 bz, eine Auslösung des Wählers Bit'
findet jedoch nicht statt. da das Auslöserelais VB durch das beim 'Melden d:s Teilnehmers
erregte Relais @=1BIT' üi-)er Kontakt 311 ab-z" erregt rehalten wird.
-
Der 'Peilnehmer ülx>r deal Amtswähler AU'
ist nun in der Lage,
nach beendetem Ge spräch mit (lein Teilnehmer, der über der Wähler Bit' erreicht
worden ist, durch Wahl der Kennziffer 53 die Auslösung des Wäh lers Bil' nach erfolgtem
Tastendruck herbei zuführen. -\ach Drücken der Taste und Aus Sendung der Kennziffern
53 ist der Kenn ziffernwähler KTVA in Fig. 5 auf den dritten Kontakt der fünften
Kontaktgruppe eingestellt, so daß folgender Stromkreis für den Auslösernagneten
11BII- des Wählers BTh in Fig. ,4 zustande kommt: Erde, Schaltarm c, des Kennziffernwählers
K TVA in Fig. 5, Kontakt 2521ik, Schaltaren g7 in Stellung 3 der Kontaktgruppe
5, Leitung 329 in Fig. 5, Leitung 332 in Fig. 4, KOntalit 335-1-a, Kopfkontakt 316kbzci
des Kennziffernwählers BI-i', Auslösemagnet JIBIT', Batterie, Erde. Der Auslöseinagnet
MBlf' wird erregt und führt Gien Wähler BIV in die Ruhelage zurück. Nach erfolgter
Auslösung des Wählers Bll' wird der Kennziffernwhier K il'A durch Drücken der Erdtaste
und somit Abfall des Relais BL in der beschriebenen Weise freigegeben.
-
Ist jedoch der über den Wähler Bih erreichte Teilnehmer b,-setzt,
so erhält der anrufende Teilnehmer in bekannter Weise das Besetztzeichen, und der
Anrufende kann durch Drücken der Erdtaste die Auslösung des Kennziffern<<
ählers K TVA herbeiführen. Durch die Auslösung des Kennziffernwählers K II'A wird
auch in Fig. 5 das Relais B.., stromlos. Das Relais B.= öffnet in Fig. 4 den Kontakt
28 b. und schließt den Kontakt 383 b- Hierdurch wird einmal das Relais VB stromlos,
das seine Kontakte in clie Ruhelage zurückführt, so daß jetzt folgender Stromkreis
für den Auslösemagneten 1-iBW des Wählers BW zustande kommt: Erde, Kontakte
283 b2, 289vb, Kopfkontakt 316kbw des Wählers BIh, Auslösemagnet MBW, Batterie,
Erde. Durch Bet:itigen des Auslöseinagneten AIBTV wird der Wähler BW in die
Ruhelage zurückgeführt. Hierdurch wird erreicht, daß infolge Auslösung des Kennziffernwählers
KI-VA und somit auch Abfall des Relais RFA nunmehr die Leitung AL an den
Kontakten 268 rf a und 2("9 r f d wieder durchgeschaltet wird, und
der über die Amts-Leitung AL erreichte Teilnehmer ist mit dein anrufenden Teilnehmer
11' über den Amtsw 'ililui AW verbunden.
-
Ist der über den JVä hler Bit' erreichte Teilnehiner frei, und der
über den Wähler AW erreichte Teilnehmer führt den Kennziffernwähler KITA in die
Ruhelage zurück, so ist der über den Wähler BIT' erreichte Teilnehmer mit an dein
Amtsgespräch über die Amtsleitung A beteiligt. Es besteht also jetzt eine Konferenzverbindung
zwischen dem Teilnehmer über den Wähler AW, dem Teilnehmer über BW und dem
über die Amtsleitung AL erreichten Teilnehmer.
-
Soll der über den Amtswähler BIh erreichte Teilnehmer das Amtsgespräch
allein weiterführen, so kann der über den Amtswähler Ail' angeschaltete Teilnehmer
dem über den Wähler BW erreichten Teilnehmer mitteilen, daß er das Gespräch
mit der Amts-Leitung übernehmen soll. Die Umlegung der Amtsverbindung Tiber die
Amtsleitung AL
auf den über den Wähler BW erreichten Teilnehmer kann
nun einmal dadurch herbeigeführt «erden, daß der über den Amtswähler All' erreichte
Teilnehmer seinen Hörer auflegt und hierdurch die Speiserelais AL und
BL zum Abfall bringt. Das Relais AL öffnet am Kontakt 21 al
den Stromkreis für das Relais VAT, so daß dieses seine Kontakte in die Ruhelage
zurückführt. Relais VAT öffnet am Kontakt 217 vat den Haltestromkreis für (las Relais
TVA, so daß auch Relais TVA seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt und somit
auch durch Öffnen des Kontaktes 175 zc'a den Stromkreis des Relais VA unterbricht.
Relais VA fällt nach einiger Zeit ab, so daß der Auslösemagnet über Erde, Kontakte
174zua, 176va, Kopfkontakt 22o kau, des Amtswählers A ih, Auslösemagnet
LIA, Batterie, Erde erregt wird und den Amtswähler AW in die Ruhelage zurückführt.
Durch Abfall des Relais VAT wird auch der Kontakt 264vat in Fig. 5 geöffnet und
der Kontakt 265vat geschlossen. Hierdurch wird zwar der Stromkreis des Relais VK2
unterbrochen, das Relais VKQ hält sich aber so lange, bis über Erde, Kontakte
265
vat, 266 v12, Kopfkontakt 257 ko des Kennziffernwählers K TI%A, Auslösemagnet
117K, Batterie, Erde der Auslösemagnet erregt und den Kennziffernwähler KWA in die
Ruhelage zurückgeführt hat. Erst nach dieser Zeit dringt Relais h172 seine Kontakte
in die Ruhelage zurück. Es besteht jetzt also eine Verbindung zwischen dem über
den Wähler BW in Fig. d erreichten Teilnehmer und dem Tiber die Amtsleitung
AL erreichten Teilnehmer. Eine Belegung der Amtsleitung Al.
über den Kennziffernwähler
KW ist durch öffnen des Kontaktes 229 zlb verhindert, während die Amtsverbindung
selbst in Abhängigkeit des über den Wähler BW erreichten Teilnehmers durch Schließen
der Schleife zum Amt über Kontakt 3I7 abze! aufrechterhalten wird.
-
Der über den Wähler BTI' erreichte Teilnehmer kann nun ebenfalls durch
den Kennziffernwähler KIl'A während der bestehenden Amtsverbindung die verschiedenen
Sonderdienste erlangen. Wünscht der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer
das Gespräch an einen weiteren Teilnehmer weiterzugeben, so stellt dieser Teilnehmer
den Kennziffernwähler KWA in Fig. 5 durch die Kennziffer 56 auf den sechsten Kontakt
der fünften Gruppe ein. Durch diese Einstellung des Kennziffernwählers KWA kann
dann die Sprechstelle über den Wähler BW die Wicklung II und III in Fig.
5 des auch in der Fig. 4. vorgesehenen Relais PVA beeinflussen, durch welches die
Einstellung des Amtswählers AW erfolgt. Die Belegung des Kennziffernwählers KWA
durch den über den Wähler BW erreichten Teilnehmer wird durch Drücken der
Taste und somit Erregen des Relais XB und Abfall des Relais BIT' herbeigeführt.
Das Relais XB hält sich einmal über Erde, Kontakt 262 ink, Kontakt 3I8 xb,
Wicklung III des Relais XB, Batterie, Erde. Durch Relais @XB wird am Kontakt 319xb
der Stromkreis für die Antriebsmagnete HK und 13K des Kennziffernwählers KTI'A
vor-
bereitet. Durch das Speisebrückenrelais ABW des über den Wähler
BW erreichten Teilnehmers wird durch öffnen des Kontaktes 32o a.bzu und Schließen
des Kontaktes 32I abw das Relais VK, erregt, so daß auch der Stromkreis für die
Antriebsmagneten HK
und DK am Kontakt 322vk, vorbereitet ist. Die vorn Teilnehmer
über den Wähler BW
ausgesandten Stromstöße zur Einstellung des Kennziffernwählers
KZYA werden durch das Speisebrückenrelais ABW in Fig. 4. aufgenommen und
auf die Antriebsmagnete HK und DK in Fig. 5 durch Betätigen des Kontaktes
32oabw in, der gleichen Weise übertragen wie durch Relais AL .und somit Betätigen
des Kontaktes 259 al beschrieben. Die durch den Tastendruck seitens der über den
Wähler BW erreichten Sprechstelle -hervorgerufenen Schaltvorgänge zur Beeinflussung
der Relais AU3, AU, und Auslöseniagnet ibTK sind genau die gleichen
wie hei Tastendruck durch eine über den Amtswähler <1W erreichte Sprechstelle.
Die Stromkreise der genannten Schaltmittel werden nur an Stelle der Kontakte 275-1.-a,
274al, -273b1, 277 bl und 271 Xa., 270 vat durch die Kontakte 223
xb, 22TabzE" 225 bbztI, 226 bbzt" 2 27 1-b und 228vb gesteuert. Nach
erfolgter. Einstellung des Kennziffernwählers KIi'A auf den bestimmten Kennzeichnungskontakt
ist nunmehr der über den Wähler BTT' erreichte: Teilnehmer über die Schaltarme a3
und b, des Wählers Bit', Kontakte 302 pbze', 303pbzt" 309LbiV, 307lbz"" Kontakte
336_rb und 370-ib, Leitungen 266 und 267 in Fig. 4. und 5 über die Schaltarme a,,
b;, Kontakte 25o zik2, -25I ick2, Schaltarme e, und f, des Keimziffernwählers
KITA auf den bestimmten Kennzeichnungskontakt mit den Wicklungen II und HI des Relais
II'A verbunden. Das Relais W A spricht an und veranlaßt die Belegung des
Amtswählers ATT' in der beschriebenen Weise. Die vom Teilnehmer über den Wähler
BTV ausgesandten Stromstöße wirken auf das Relais WA ein und veranlassen
in der beschriebenen Weise die Einstellung des Amtswählers AW, und zwar in vorliegendem
Falle auf den von dem über den Wähler BW erreichten Teilnehmer gewünschten Teilnehmer.
-
Dieser über den Amtswähler AW erreichte Teilnehmer kann nun einmal
in Rückfrageverbindung oder auch in Konferenzverbindung angeschaltet werden und
in der gleichen Weise wie der über den Wähler BW erreichte Teilnehmer das b; stehende
Amtsgespräch übernehmen. Die Umlegung eines Amtsgespräches kann also boliebdg oft
wiederholt werden.
-
Es sei noch auf folgende Möglichkeit hingewiesen: Wenn der übenden
Amtswähler AU'
angeschaltete Teilnehmer einen Teilnehmer über den Wähler
BW zur Übernahme aufgefordert hat, kann der über den Amtswähler AW erreichte
Teilnehmer lediglich durch Drücken der Taste in der beschriebenen Weise die Auslösung
des Kennz_iffernwählers KPT'A herbeiführen, so daß jetzt ein Konferenzgespräch zu
dritt besteht, und zwar zu dem Zweck, daß wohl das Gespräch nur zwischen dem über
die Amtsleitung AL erreichten Teilnehmer und dem über den Wähler BW erreichten
Teilnehmer stattfindet, der über den Amtswähler AW erreichte Teilnehmer aber das
Gespräch mithören kann. Möchte nun aber andererseits die über den Wähler BIT' erreichte
Sprechstelle nur allein das
Gespräch finit (lein iibcr die Amtsleitung
erreichten Teihtehni#ir führen, so drückt sie die i#'rtitaste an ihrer Sprechstelle
vorübergehend, erregt in Fig. 5 das Relais XB und bringt flas Relais BBII' zum Abfallen
und wählt hierauf die Kennziffer ;3. Der Kennzitteriiwähler K Il':4 in Fig. 3 wird
auf den dritten Kontakt der fünften I:äontaktreihe eingestellt, @@-odurch der _@usli>seniagnet
:11--1 des Amtswählers a311' auf folgendem Wege betätigt «ird: Erde, Schaltami c;
de> heiiii7iffernwählers K Il'A in der fünften Kontaktreihe, h(intalct 25ltrk, S.ch-tlt<arin
; in Stel1111r der Kontaktreibe 3, Leitung 3 29 in Fig. 5 una @.. Kontakt 33o.i-b.
Kol>fkdntakt 22okci-r" des Amtswählers .-11l', Auslöseniagnet _l1:1. Batterie, Erde.
Der Aus]öseina-net :11<-1 führt den Anitswä hler All' in die Ruhelage zurück,
und es ist nunmehr der üb,-r den Wähler Bit- in Fig. 4. erreichte Teilnehmer <allein
mit dein über die Aintsleitting .3L erreichten Teilnehmer verbunden.
-
Zwecks Auslösung des Kennziffertit,-älilers K I1'.-3 drückt die über
den Wähler BIT- erreichte Sprechstelle noch einmal kurz ihre 'raste und veranlaßt
durch Beeinflussung der Relais AU, und AU, die Auslösung des lZennziffernwählers
KITA in der «'eise, wie für den über den Amtswähler --3I1' erreichten Teilnehmer
beschrieben.
-
@t'ie aus vorstehendem hervorgeht, wird also bei einer Umlegung in
Verbindung der W@ihler BIT' auf den Teilnehmer eingestellt, rettf den die Amtsverbindung
umzulegen ist. Da aber, wie aus Fig. 7 ersichtlich, nur die an fünfter his achter
Stelle genannten Sprechstellen zu Verbindungen mit dem Amt berechtigt sind, darf
eine Einstellung des Wählers BIT," durch eine Sprechstelle, die über den Amtswähler
All- mit der Amtsleitung AL
in Verbindung steht, nur möglich sein auf Teilnehmer,
die zu Verbindungen mit der Amtsleitung berechtigt sind. Dieses wird dadurch erreicht,
3a13 sämtliche Sprechstellen, die unmittelbar finit der Amtsleitung in Verbindung
treten können, an Kontakte der Kontaktreihen i bis 5 des Wähleis BIl' angeschlossen
sind und somit auch der Drehmagnet DBIT' nur in diesen Stellungen betätigt werden
kann. Der Dekadenkontakt dek des Wählers BIT' schaltet nämlich nur, wie dies aus
der Fig. d ersichtlich ist, Batterie ib;r den Dekadenkonta.kt dek in den Höhenschritten
i bis 5 und Kontakt 33ovb an den Drehmagneten DBiI' des `Välilers.
-
Eine Umlegung einer Verbindung auf einen halbamtsberechtigten Teilnehmer,
das sind Teilnehmer, die nur durch die Hauptstelle finit der Amtsleitung in Verbindung
gebracht werden können, ist nur auf folgende Art und «'eise möglich. Der über den
Amts-Wähler All" angeschaltete Teilnehmer drückt seine 'laste und stellt den Kennziffernwähler
K il' durch Wahl der Kennziffer 2 t auf den ersten Kontakt der zweiten Kontaktreihe
ein, über den die FTauptstAle erreicht wird. 1)ie Ilauptstelle wird dann davon benachrichtigt,
daß die über die Amtsleitung AL
verlaufende Verbindung ztt einem halbamtsberechtigten
Teilnehmer umzulegen ist. Die Beamtin legt darauf ihren «%2ihlsclialter
WS
uni und schließt dadurch den Kontakt 331 lhS in Fig. I, so
3a1.1 nunmehr auch der Drehni<tgIiet DBI t' in den Kontaktreihen durch (las Relais
1>'2 wirksam eingestellt werden kann, und zwar wird (las Relais BZ in Fig.5 jetzt
durch den Stronistoßkontakt 352 ik des @troinstoliseii(lers derBeamtin über die
Kontakte 330 i)lT'S und 351 !1.S beeinflulit. Trennen einer Amtsverbindung
Ist eine \ ebenstelle über den :Aititswähler Abl-' finit der Amtsleitung
AL verbunden und will diese Nebenstelle die Verbindung finit der Amtsleitung
AL auftrennen. ohne aber erst eine erneute Belegung einer freien Amtsleitung herbeizuführen,
so wählt die Nebenstelle nach Drücken der Erdtaste die Kennziffer 5.1. Der Kennzitfernw<ihler
K ll'A wird auf den vierten Kontakt der fünften Kontaktreihe eingestellt.
Hierdurch wird über Erde, Schaltaren t, des Keimzifferntvählers KIl'A in zig. 5,
Kontakte 2522sk2, Schaltarm g, des Kennziffernwählers KITA auf Kontakt 4
der fünften Kontaktgruppe, Wicklung 1. des Relais K., Leitung 333 in Fig. 5 und
4, Kontakt 33ovb, Dekadenschalter dek des Wählers BW in Stellung o-5, Batterie,
Erde bzw. üb,-r Leitung 333 in Fig. 5 und 4, Kontakt 335 vat nach Batterie.
Erde erregt. Der Stromkreis über Kontakt 33ovb und Dekadenkontakt nach Batterie
kommt zustande, wenn ein Teilnehmer über den Wähler BTh den Kennziffernwähler auf
Kontakt 54 zwecks Trennung einstellt, während der Stromkreis für das Relais K5,,
über den Kontakt 335z"at geschlossen wird, wenn der Kennziffernwähler K 11'A durch
einen über den Amtswähler ATV erreichten Teilnehmer zwecks Trennung auf Kontakt
54 eingestellt ist und eine )Jerbindung über den Wähler BW nicht besteht. Das Relais
K54 schaltet über Kontakt 334k54 eine Gegenwicklung ein, so daß das Relais stark
verzögert abfällt. Das Relais K54 in Fig. 5 öffnet den Kontakt 2o8k5., in Fig. 4
und trennt hiermit die Haltebrücke zwischen den Adern der Amtsleitung auf. Die über
die Amtsleitung AL erreichten '\-"erbindungseinrichtungen werden ausgelöst.
-
Nach erfolgter Einstellung des Kennziffernwählers
auf
den Kontakt 54. drückt nunmehr die Sprechstelle über den Amtswähler AW erneut kurz
ihre Erdtaste und veranlaßt in der beschriebenen Weise die Auslösung des Kennziffernwählers
k tl'A.
-
Wenn die Hauptstelle eine Verbindung zu einem halbamtsberechtigten
Teilnehmer über den Amtswähler AW aufgebaut hatte, so könnte dieser halbamtsberechtigte
Teilnehmer in der beschriebenen Weise die Auslösung der Amtseinrichtungen herbeiführen
und hiernach erneut eine Amtsverbindung aufbauen, ohne daß die Hauptstelle von der
Herstellung dieser Verbindung etwas erfährt. Um dies zu verhindern, könnte man den
Drehmagneten DAW in genau derselben Weise über Dekadenkontakte des Amtswählers AW
steuern wie den Drehmagneten DBW des Wählers BLUT. In der gleichen Weise müßte dann
der Stromkreis für das Auslöserelais K54 über Dekadenkontakte des Wählers AW verlaufen,
so daß eine Erregung des Auslöserelais K-,,4 nur möglich ist, wenn es sich um einen
Teilnehmer handelt, der in den ersten fünf Kontaktreihen des Wählers AW angeschlossen
ist, eine Erregung des Relais K54 jedoch nicht ermöglicht wird, wenn der Wähler
auf einen halbamtsberechtigten Teilnehmer eingestellt ist, der an eine der Kontaktreihen
6-ö angeschlossen ist. Flackern zum Amt Besteht eine Verbindung zwischen einem Nebenstellenteilnehmer
über die Amtsleitung AL
mit einem Amtsteilnehmer, so ist der Nebenstellenteilnehmer
in der Lage, durch Einstellen des Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 einer Beamtin
der über die Amtsleitung AL in Fig. q. erreichten Vermittlungsstelle ein Flackerzeichen
zu geben.
-
Durch Wahl der Kennziffer 55 nach erfolgtem Tastendruck wird der Kennziffernwähler
auf den Kontakt 55 eingestellt, so daß folgender Stromkreis für das Stufenrelais
K54 zustande kommt: Erde Schaltarm c? des Kennziffernwählers KWA in der fünften
Kontaktreihe, Kontakt 252 uk2, Schaltarm g, des Kennziffernwählers KWA auf Kontakt
5 der Kontaktreihe 5, Kontakt 338 k54, Wicklung II des Relais K54, Batterie, Erde.
Das Relais K54 öffnet den Kontakt 2o8 k54 in F.ig.4. Gleichzeitig wird aber der
Erregerkreis durch Öffnen des Kontaktes 338 k54 geöffnet. Das Relais K54 fällt ab
und schließt nach einiger Zeit, da es als Verzögerungrelais ausgebildet ist, den
Kontakt 2o8 k54 in Fig. 4 und den Kontakt 338 k54, so daß einmal die Brücke wieder
in die Amtsleitung gelegt wird und- das andere Mal der Erregerkreis für das Relais
K54 erneut zustande kommen kann. Das Relais K54 spricht wieder an, öffnet die Brücke
am Kontakt 2o8 k54 und den Erregerkreis für das Relais K54 am Kontakt 338 k54.
-
Durch das wiederholte Öffnen des Kontakts 2o8 k54 wird in bekannter
Weise in der über die Amtsleitung AL erreichten, nicht dargestellten Vermittlungsstelle
ein Flackerzeichen erzeugt, und zwar so lange, bis durch Drükken der Taste an der
anrufenden Nebenstelle die Auslösung des Kennziffernwählers KWA in der beschriebenen
Weise herbeigeführt wird.
-
Die Abschaltung des Flackerzeichens kann auch in bekannter nicht dargestellter
Weise beim Melden der Beamtin in der über die Amtsleitung erreichten Vermittlungsstelle
herbeigeführt werden. Flackern zur Hauptstelle Besteht ein Amtsgespräch über die
Amtsleitung AL, so kann die mit der Amtsleitung AL verbundene Nebenstelle durch
Wahl der Kennziffer 5o die Einschaltung eines Flackerzeichens für die Hauptstelle
herbeiführen. Bei Einstellung es Kennziffernwählers KWA in Fig. 5 auf Kontakt
50 wird über die Schaltarme c, und g" Kontakt 339 k50 das Relais K5, erregt,
das infolge seiner Verzögerung durch Öffnen des Kontakts 339k.,0 den Erregerstromkreis
unterbricht. Relais K5, fällt ab und schließt erneut den Erregerstromkreis über
Kontakt 339 k50. Das Relais K5" pendelt und bringt somit durch Öffnen und Schließen
des Kontakts 165 k50 in Fig. 5 die Besetztlampe BL
der Amtsleitung
: IL zum Flackern. Durch Umlegen der Wähltaste YVT und somit Öffnen der Kontakte
178 W T und 179 WT in Fig. .I und Schließen der Kontakte i8o
WT und 181 WT wird der Sprechapparat der Hauptstelle HS an die Amtsleitung angeschaltet,
und die Beamtin der Hauptstelle kann nunmehr den Wunsch des N ebenstellenteilnehmers
entgegennehmen. Aufschalten und zwangsweises Trennen im Amtsverkehr Wenn eine mit
der Amtsleitung AL verbundene Nebenstelle über den Wähler BW
eine Sprechstelle
erreicht, die besetzt ist, so könnte auch hier eine Aufschalt- und zwangsweise Trennmöglichkeit
vorgesehen werden, wie sie beim internen Verkehr beschrieben worden ist. Das Aufschalten
und Trennen im Amtsverkehr würde dann durch Einstellen des Kennziffernwählers KTVA
in Fig. 5 in der gleichen Weise herbeigeführt «-erden können, wie dies bei Aufschalten
und Trennen im internen Verkehr durch den Kennziffernwähler KW herbeigeführt
wird. Nachtverbindung Verläßt die Hauptstelle z. B. während der Nachtzeit ihren
Platz, so wird durch Umlegen
eins .Nachtschalters NS einer oder
einigen Nebenstellen die Vermittlungstätigkeit zugewiesen. Durch Betätigen des Nachtschalters
werden einmal über Kontakt 340 NS die über die _Amtsleitung
. IL ankommenden Anrufe auf eine Signaleinrichtung Sig (Fig. .I) weitergegeben,
die der oder den Nachtstellen zugeordnet ist. Durch Schließen des Kontakts 3.:1r
NS ist die Möglichkeit gegeben, den Wähler BW durch die Nachtstelle auch
auf die Dekaden 6-o einzustellen, ganz unabhängig von der Verkehrsberechtigung der
am Wähler BIT' angeschlossenen Sprechstellen, ci. 1i. ganz gleichgültig, ob der
Wähler B11' auf eine v ollamtsberechtigte oder eine halliamtsberechtigte Nebenstelen
eingestellt werden soll.
-
Läuft z. B. während der Abwesenheit der Beamtin der Hauptstelle ein
Anruf ein, so erhält z. B. eine Nachtstelle den Anruf signalisiert, und zwar
über Erde, Kontakte i59ar, 3.10:1:S zur Signaleinrichtung Siä der Nachtstelle (s.
Fig.4). Die Nachtstelle hebt den Hörer ab und veranlaßt nach erfolgtem Tastendruck
die Einstellung des Kennziffernwälilers K [V auf die fünfte Kontaktreihe.
Durch Relais AR ist der Kontakt 169ar geöffnet und der Kontakt 342ar geschlossen.
Der AntriebsmagnetDKZ-in Fig. i des Kennziffernwählers KTV wird nun durch den Relaistinterbrecher
RLli in Fig. .1 über Erde, Relaisunterbrecher RUt, Kontakte 22d ckr, , Kontakt
3d.d.NS, @'S &ri. @a6 pks, 22711-, Schaltarm d des Kennzifffernwählers
KU'A in Fig. d. und i, Leitung 2-a8, DrehmagnetDKZ, Batterie, Erde so lange betätigt,
bis folgender Stromkreis über Erde, Wicklung I und 1I des Relais PKZ in Fig. d.,
Kontakt 345 NS des Nachtschalters NS in der Kontaktreihe 5, Kontakt 96Tis,
Schaltann ä des Kennziffern-,vählers k li ,##@l auf einen Kontakt der durch Kontakt
342a4- gekennzeichneten anrufenden Amtsleitung AL, Kontakt 3.I2 ar, Relais
CAT, CKR, Batterie, Erde. In vorgenanntem Stromkreis spricht Relais CAT an und hält
den vorgenannten Stromkreis unabhängig voni Kontakt 3.1.3 ar über Kontakt 343 cat
aufrecht. Durch Relais PKZ wird der Antriebsstromkreis für den Drehmagneten DKZ
in Fig. i am Kontakt -2a6 pks in Fig. :1 unterbrochen. Die weiteren durch die Relais
PKZ, CAT, CKR hervorgerufenen Schaltvorgänge sind bereits beschrieben. Die Nachtstelle
ist sodann über die Leitungen 8d., 85 in Fig. i, :1, Kontakte 346NS und 3.17NS des
Nachtschalters, Schaltarrie a, b, e und f des Kennziffernwählers KTVA,
Leitungen 231, -z32 mit vier anrufenden Amtsleitung AL verbunden.
-
Die Belegung der Amtsleitung AL bei einem ankommenden Amtsgespräch
durch die Nachtstelle erfolgt in der gleichen Weise wie bei Herstellung einer abgehenden
Verbindung durch irgendeinen anderen Nebenstellenteilnehmer. In der gleichen Weise
wird auch <lie Einstellung des Amtswählers AW auf -die Nachtstelle herbeigeführt
wie die Einstellung des Amtswählers ATh auf den anrufenden Nebenstellenteilnehnier.
Die Nachtstelle kann dann den Wunsch des anrufenden Amtsteilnehmers entgegennehmen
und das Gespräch in der beschriebenen Weise durch Einstellung des Wählers BIV auf
irgendeine Sprechstelle veranlassen. Ist der über den Wähler BW
erreichte
Teilnehmer besetzt, so kann die Nachtstelle zur Einstellung des Hausaggregates auf
den besetzten Teilnehmer die Rufschaltung und Trennung auf den besetzten Teilnehmer
herbeiführen. Nach erfolgter Trennung der Verbindung des über den. Wähler
BW erreichten Teilnehmers kommt dann die Verbindung über die Amtsleitung
AL und den Wähler BfV zu dein gewünschten Teilnehmer zustande. Rückfragen
über eine zweite Amtsleitttng Ist eine Nebenstelle iil)er den Wähler AW in Fig.
d. mit einer Amtsleitung verbunden und will der Nebenstellenteilnehnier über eine
zweite Amtsleitung Rückfrage zu einem Teilnehmer des öffentlichen Amtes halten,
so wird durch Einstellen des Kennziffernwählers KTVA auf eine besondere Kennziffer,
z. B. 8, der Teilnehmer 1V mit einer neuen freien Amtsleitung verbunden. Die Verbindung
des Nebenstellenteilnehmers mit der zweiten Amtsleitung erfolgt in der gleichen
Weise, wie bei Herstellung einer abgehenden ersten Verbindung, durch Einstellung
des Kennziffernwählers KLh auf die Kontaktreihe q., beschrieben.
-
Da aber der entsprechende @Vähler AW der neuen Amtsleitung den NebenstePenteilneh#
mer besetzt findet, muß bei Einstellung des Kennziffernwählers auf Kontakt 8 eine
dritte Wicklung des Prüfrelais für den Amtswähler eingeschaltet werden, welche trotz
Besetztsein des anrufenden Nebenstellenteilnehmers die Durchschaltung an der neuen
Amtsleitung herbeiführt.
-
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist trotz der verschiedenen
Berechtigung der Sprechstellen nur eine Type von Stationen erforderlich, die entsprechend
ihrer Verkehrsberechtigung mit verschiedenfarbigen Deckplatten ausgerüstet werden
können. Für jede verschiedene Verkehrsberechtigung ist ein besonderer Anlaßkreis
vorgesehen. Will man eine neue Gruppe von Bere.-litigungen in eine bestehende Anlage
ein-e, so ist mir der Einbau eines neuen Anlaßkreises
erforderlich
ohne einen Eingriff in die bestehende Anlage.
-
Da, wie aus der vorstehenden Schaltung hervorgeht, sowohl der Kennziffernwähler
KW als auch der ICennziffernwähler KWA der Amtsleitung bisher nicht voll
ausgenutzt ist, können über die verschiedenen noch freien Dekaden oder Einzelkontakte
weitere Sonderdienste vorgesehen werden.
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Wie aus der Fig.4 ersichtlich, ist hier jeder Amtsleitung individuell
ein weiterer Wähler BW zugeordnet. Man kann auch diesen Wähler
BW über einen Mischwähler erreichen, so daß der zweite Wähler für eine Mehrzahl
von Amtsleitungen gemeinsam vorgesehen ist. Hierdurch wird die Wirtschäftlichkeit
der Anlage günstig beeinflußt.
-
Ferner ist in der Fig. i als Verbindungsaggregat nur ein Anrufsucher
und Leitungswähler vorgesehen. Handelt es sich aber um eine größere Anlage, so wird
in bekannter Weise ein Gruppenwähler zwischengeschaltet.
-
Das Aufprüfen eines entsprechenden Gruppenwählers auf einen anrufenden
Teilnehmer für den Kennziffernwähler KWA kann in der Weise erfolgen, daß ein Wähler
ähnlich einem Anrufsucher die iooer-Gruppe des anrufenden Teilnehmers aufsucht.
Hiernach erfolgt erst die in der beschriebenen Weise erfolgte Einstellung des Amtswählers.
AW auf den Zehner- und Einerkontakt des Anrufenden.
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Als Kennziffernwähler sind Hebdrehwähler vorgesehen mit sieben Schaltarmen.
Sind jedoch die Bürsten für einen Wähler zu schwer, so kann man den Wähler in zwei
Wähler aufteilen, so daß der eine Wähler mit den Schaltarmen a, b, c und
d des Kennziffernwählers in entsprechender Weise durch den Hubmagneten und
ein weiterer Wähler mit den Schaltarmen e, f und g durch den Drehmagneten
der Kennziffernwähler betätigt wird. Es erfolgt also dann eine Aufteilung des Kennziffernwählers
in zwei Wähler. Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, kann sowohl der
anrufendeTeilnehmerN in Fig. i als auch der angerufene Teilnehmer 7V, die verschiedenen
Sonderdienste erlangen. Es kann jedoch die Anordnung getroffen werden, daß an dem
Leitungswähler LW Verbindungsleitungen angeschlossen sind, über welche Verbindungseinrichtungen
weiterer Vermittlungsstellen erreicht werden und einen Teilnehmer .dieser Vermittlungsstelle
über die Verbindungsleitung und den Leitungswähler LW auf die in Fig. i dargestellten
Relais Y, B1 und B2 zwecks Herstellung -der verschiedenen Sonderdienste einwirken
kann.